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DE2009483B - Einstellbare Anschlagleiste an Vorschub-Apparaten - Google Patents

Einstellbare Anschlagleiste an Vorschub-Apparaten

Info

Publication number
DE2009483B
DE2009483B DE2009483B DE 2009483 B DE2009483 B DE 2009483B DE 2009483 B DE2009483 B DE 2009483B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedge
stop
stop bar
bar
pliers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Frei, Hans Joachim, 6481 Neuenschmidten

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Description

55
Die Erfindung betrifft eine einstellbare Anschlagleiste für hin- und herbewegliche Vorschubzangen für Blechband·, Blechstreifenmatcrial u. dgl. an Vorschubapparalcn.
Bei diesen Vorschubapparaten kommt es darauf an, daß die Anschläge auf Bruchteile von Millimetern genau justierbar sind, die Anschlagflächc genau senkrecht zur Arbeitsrichtung der Zangen liegt, und rioß sich vor allem die vorgenommene Einstellung durch die mit hoher Geschwindigkeit und verhältnismäßig großer Masse aufschlagende Zange nicht im geringsten verändert.
Man hat bei solchen Vorschiibapparaten die Zange gegen einen in Zangcnmilte angeordneten Bolzen anschlagen lassen, der mittels Gewinde einstellbar ist. Hierbei ist ein Kippen der Zange beim Au ft reffen praktisch nicht zu verhindern, auch nicht durch eine Parallelführung der Zunge, so daß mit dieser Vorrichtung die verlangte Präzision nicht erreichbar ist.
Man ging aus diesem Grund zu Anschlagleisten über, die auf den die Zangen tragenden Säulen verschiebbar und einstellbar gelagert sind. Die Leisten stützen sich zur Grobverstellung gegen mit Rillen versehene Stößel ab. wobei die stufenweise Einstellung jeweils im Rillcnabstand erfolgt. Die Stößel selbst sitzen in Gewindebüchsen, die ihrerseits durch Verdrehen stufenlos einstellbar in einem festen Teil des Vorichubapparaies angeordnet sind. Sie erlauben eine Feineinstellung zwischen den Stufen der genannten Stößei. Zur Durchiührung dieser Feineinstellung müssen zunächst die Sicherungen bzw. die Gegenmuttern der beiden Stößel gelöst und dann beide Gewindebüchsen in präziser Übereinstimmung verdreht werden, was praktisch bei der geforderten Genauigkeit von einigen hundertste! von Millimetern mit einer Einstellung nicht möglich ist, so daß nach mehreren Nachprüfvorgängen der Position der Anschlagleiste mehrfach nachgestellt werden muß.
Es kommt noch hinzu, daß das bei der geforderten Genauigkeit benötigte Feingewinde den Einstellvorgang zwischen den verhältnismäßig großen Stufen der Stößel sehr verlangsamt wird. Schließlich darf nicht der nach der vollzogenen Einstellung in jedem Fall wieder erforderlich werdende Sichcrungsvorgang vergessen werden.
Man kann insgesamt feststellen, daß der Einsicllvorgang mit der bekannten Anschlagleiste sehr langwierig ist und eine hohe Genauigkeit, die durch den Begriff Feinst-Einslellung erfaßt wird, kann aber nur mit großen Schwierigkeiten erreicht werden. Außerdem ist die Einstellung nicht ohne Betriebsunterbrechung möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es. mit Anschlagleistcn der beschriebenen Art mit einfachen Mitteln und ohne Betriebsunterbrechung bei hr.her Präzision eine Feinsteinstellung zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Anschlaglciste quer zur Arhcitsrichtung der Zangen ein- oder mehrfach geteilt ausgebildet ist und mindestens eine Anschlag- und eine Keilplatte wenigstens in der gekannten Richtung relativ zueinander einstellbar sind.
Fs ist zwar bekannt. Feineinstellungen z. B. bei Lintgratungsvorriditungcn oder an Wcrk/eiigmaschincntischcn mittels Slellkeilen vorzunehmen, für die vorliegende Erfindung eignet sich jedoch die Anwendung von Keilen für die Feinstverstellung des Anschlages in ganz besonderer Weise, was so ausgeführt wird, daß die Anschlaglciste eine Keilplatte und einen Keil enthält.
Die Grobeinstellung kann bei der neuartigen Vorrichtung z. B. auf die bekannte Weise mittels mit Rillen versehenen Stößel erfolgen, die in Gewindebüchsen sitzen, während die Feineinstellung, sollte sie hin und wieder erforderlich werden, ebenfalls in bekannter Weise durch Verdrdicn der Gewindebüchsen vorgenommen werden. Die jedoch verhältnismäßig hau-
fig erforderliche Feinsteirislellung und Nachjustierung Jin Fcinsleinsiellbcrcich kann mil wenigen Handgriffen Dline Spezialwerkzeuge in kürzester Zeit und während des laufenden Betriebes des Vorschubapparates vorgenommen werden.
Es ist zweckmäßig, die Anschlagleiste so auszubilden, daß deren Einzelteile in Arbeiisrichtung kraft- «chliissig miteinander in Verbindung stehen. Ferner können an beiden Enden des Keiles quer zur Arbcilsrichtung und einander entgegengesetzt angeordnete Justierschrauben vorgesehen sein. Durch diese wird das Keilgetriebe betätigt, wobei in jeder Stellung die absolute Reclilwinkligkcit der Ansclilagleiste erhalten bleibt und sich eine zwischenzeitliche Nachprüfung erübrigt.
Es besteht auch die Möglichkeit, die Anschlagleiste mit einer Vorschubzange zu kombinieren. Wenn an Stelle von Blechmaterial, Drähten od. dgl. auch Kunststoffteile verarbeitet werden sollen, treten praktisch tlie gleichen Wirkungen ein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt eines Vorschubapparates im Bereich der neuartigen Antchlagleiste, teilweise im Schnitt,
F i g. 2 einen Schnitt durch die Anschlagleisle nach der LinieH-II der Fig. 1.
Die Anschlagleistc 1 besteht aus der Anschlagplatlc 2 und der Keilplatte 3, zwischen denen der t|uerverschiebbare Keil 4 eingeschaltet ist. Die genannten Teile sind verschiebbar auf den Säulen 5 des Vorschubapparalcs gelagert, auf denen auch die In der Zeichnung nicht dargestellte Vorschubzange hin- und herbeweglich ist. Die Leistenteile 2 bis 4 sind durch Schrauben 6 miteinander verbunden, wobei der Gewindeteil 7 der Schraube lediglich in die Anschlagplatte! eingreift. Der Schraubenkopf 8 steht über Tcllcrfcdcrn 9, die in der Keilplatte 3 versenkt angeordnet sind, inil dieser in Verbindung, so daß cine kraftsi'hlüssige Verbindung der drei Teile gewährleistet ist. Der Keil 4 weist sowohl im Bereich der Säulen 5 als auch der Schrauben 6 Langlöchcr 10
und 11 auf, so daß er quer zur Arbeitsrichtung 12 verschoben werden kann. Hierzu sind an beiden Enden der Leiste Pratzen 13 befestigt, die Justierschrauben 14 enthalten, welche mit ihrer Schaftspitze 15 jeweils mit einer Stirnfläche des Keiles 4 in Vcrbin-
dung stehen. Werden die beiden Schrauben 14, die in entgegengesetzter Richtung angeordnet sind, in der einen oder anderen Richtung aber gleichzeitig im gleichen Drehsinn verdreht, so verschiebt sich der Keil 4 nach der einen oder anderen Seite, wodurch
sich der Abstand der Keilplatte 3 von der Anschlagplatte 2 im Bereich der Feinsteinstellung verändert. Hierbei ist die Anschlagplatte2 durch ebenfalls in die Pratzen 13 dngreifende Schrauben 16 mit den Säulen 5 fest verklemmt. Di'.- beschriebene Einstellung des Keiles 4 bzw. desseu Nachjustierung mit den Schrauben 14 kann während des laufenden Betriebes des Vorscliubapparates erfolgen.
Zur Grobeinstellung sitzen in dem festen Teil 17 des Vorschubapparates in Gewindebüchsen 18 die
a5 mit Rillen 19 versehenen Stößel 20, welche mit ihrem vorderen Ende 211 mit der Keilplatte 3 in Berührung stehen. Die jeweilige Verbindung der Stößel 20 mit den Gewindebüchsen 18 erfolgt in der gewählten Stellung jeweils durch einen Sprengring 22 od. dgl.,
der die Anschlagkraft von der Keilplatte 3 über den Stößel 20 in den Kopf 23 der Gewindebüchse 18 einleitet, der gegen den Teil 17 abgestützt ist. Soll noch eine Feineinstellung, die nicht mit der Feinsteinstellung der Anschlagleiste zu verwechseln ist, vorge-
nommen werden, die sich im Bereich einer Einstellstufe der Stößel 20, d. h. zwischen i.wei Rillen 19 abspielt, so kann dies durch ein Verdrehen der Gewindebüchsen 18 in bekannter Weise erfolgen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Einstellbare Anschlagleiste für hin- und herbewegliche Vorscluibzangen für Blechband-, Blechstreifenmatcrial u. dgl. an Vorscluibapparatcn, dadurch gekennzeichnet, daß die An.schlagleiste (1) quer zur Arbeilsrichtung (12) der Zangen ein- oder mehrfach geteilt ausgebildet ist und mindestens eine Anschlag- (2) und eine Keilplatte (3) wenigstens in der genannten Richtung (12) relativ zueinander einstellbar sind.
2. Anschlaglciste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagleiste (1) eine Keilplatte (3) und einen Keil (4) enthält.
3. Anschlaglciste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlaglciste (1) aus einer Ansehlagplatle (2) besteht, zwischen der und einer Keilplatte (3) ein quer zur Arbettsnch-Uing (12) verschieb- und in beliebigen Stellungen arretierbarer Keil (4) angeordnet ist.
4. Anschlagleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistcnieile (2, 3, 4) auf den die Zangen tragenden Säulen (5) gelagert sind und lediglich die Anschlagplalle (2) mit den Säulen (5) verklemmbar ist.
5. Anschlaglciste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadua.h gekennzeichnet, daß die Leistenteile (2, 3,4) in ArbeilsndiUing (12) kraftschlüssig miteinander in Verbindung stehen.
6. Anschlaglciste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenteile (2,3,4) unter Zwischenschaltung von Federn (9) durch Schraubcn (6) miteinander verbunden sind.
7. Anschlagleistc nach einem der Ansprüche 3 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (4) auf den Säulen (5) quer verschiebbar gelagert isi
8. Anschlaglcislc nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (9) als in der Keilplatte (3) versenkt angeordnete Tellerfedern ausgebildet sind.
9. Anschlaglciste nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (4) im Bcreich der Schrauben (6) langlochförmigc Aussparungen (10, 11) aufweist.
10. Anschlaglciste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden des Keiles (4) mit quer zur Arbcilsrichtung (12) und einander cnlgcgcngcrichtct angeordneten Justierschrauben (14) in Verbindung stehen.

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