DE2009146C3 - Baggergerät zur Gewinnung von Sand und Kies mit einem Greiferbagger - Google Patents
Baggergerät zur Gewinnung von Sand und Kies mit einem GreiferbaggerInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/28—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
- E02F3/36—Component parts
- E02F3/40—Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets
- E02F3/413—Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with grabbing device
- E02F3/4131—Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with grabbing device mounted on a floating substructure
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Baggergerät zur Gewinnung von Sand und Kies, mit einem auf einem
Schwimmkörper angeordneten Greiferbagger, dessen Greifer mittels von einem Seilantrieb ausgehenden
Hub- und Halteseilen an einem festen Bockgerüst aufgehängt und zwischen einer Stellung über einer
Baggeröffnung im Schwimmkörper und einer Stellung über einem Übergabetrichter auf dem Schwimmkörper
in horizontaler Ebene hin- und hei bewegbar ist.
Durch das deutsche Gebrauchsmuster 18 68 289 ist ein derartiges Baggergerät zur Gewinnung von Sand
und Kies bekannt, auf dessen Schwimmkörper ein Gerüst aufgebaut ist, mit einer verfahrbaren Katze und
aufgebautem Hubwerk, die den Greifer von der Baggeröffnung zum Übergabetrichter in horizontaler
Richtung hin- und herbewegt. Diese Ausführung bedingt ein aufwendigeres Gerüst mit einer Katzfahrbahn, eine
große, mit hohem Antriebsaufwand zu bewegende Masse und einen entsprechend größeren Schwimmkörper.
Dies ist somit eine aufwendige Konstruktion.
Nach der britischen Patentschrift 4 65 981 ist weiter ein fahrbarer Greiferbagger bekannt, der eine Schwinge
trägt, an der sich auf der einen Seite eine Seilumlenkrolle befindet, während auf der Gegenseite ein Gegengewicht
angebracht ist. Bei jener Ausführung ist ein Einseilgreifer angebaut und die Bewegung des Greifers
von der Aufnahme bis zur Entladung kann nicht horizontal erfolgen. Der Anbau der Umlenkrolle an der
Schwinge dient dazu, das öffnen der Greiferschalen zu
bewirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Baggergerät zu schaffen, bei dem die in gleicher
Horizontalebene erfolgenden Bewegungen des Greifers zwischen der Aushub- und Entladestellung auf konstruktiv
möglichst einfache Weise mit geringem Antriebsaufwand durchgeführt werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß am
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß am
ίο oberen Ende des Bockgerüstes eine in vertikaler Ebene
schwenkbare Schwinge mittig gelagert ist, die an ihren beiden freien Enden Rollenköpfe trägt, über die die
Hub- und Halteseile zwischen Seilantrieb und Greifer geführt sind, und daß der Greifer an dem einen
Rollenkopf der Schwinge in vertikaler Schwingenstellung über der Baggeröffnung und in waagerechter
Schwingenstellung über dem Übergabetrichter hängt
Diese erfindungsgemäße Lösung bringt den Vorteil, daß die zu bewegenden Massen sehr gering sind und
daher nur eine kleine Antriebsleistung gebraucht wird. Hinzu kommt daß weniger Teile für den Antrieb der
Schwinge nötig sind, als bei den sonst für einen Ausleger gebrauchten Antrieben. Aufgrund des einfachen und
schnellen Schwenkvorgangs der Schwinge sind auch die Spielzeiten bei der Betätigung des Gerätes herabgesetzt,
wodurch eine Steigerung der Förderleistung erreicht wird.
Das Schwenken der Schwinge kann erfindungsgemäß auf verschiedene Art erfolgen, und zwar durch
z. B. mit Hilfe eines Motors und eines Zahnradgetriebes.
pneumatischer Antriebe geschwenkt werden.
der Erfindung wird in der folgenden Beschreibung anhand der Zeichnung erläutert.
Auf einem Schwimmkörper 1 ist ein Bockgerüst 2 aufgebaut an dessen oberen Ende eine drehbare
Schwinge 3 vorgesehen ist die an ihren beiden Enden je einen Rollenkopf 4 und 5 besitzt. Von einem Hubwerk 8
laufen Halteseile 6 und von einem Schiießwerk 9
Greifer 10.
ein Motor 11 mit einem Zahnradgetriebe 12 gezeigt.
In der Zeichnung ist der Greifer 10 in jener Stellung dargestellt, wo er sich über einem Übergabetrichter 13
befindet, in den das geförderte Gut geschüttet wird, von wo es dann über eine Siebanlage 14 auf ein Förderband
15 gelangt um abtransportiert zu werden.
Beim Förderspiel schwenkt die Schwinge 3 nach unten und bringt dadurch den Greifer 10 über eine
Baggeröffnung 16 in dem Schwimmkörper 1, so daß der Greifer 10 zum Fördern des Gutes unter die
Wasseroberfläche abgesenkt werden kann. Bei dieser Bewegung hat die Schwinge 3 nur den waagerechten
Weg des Greifers 10 vom Übergabetrichter 13 zu der Baggeröffnung 16 im Schwimmkörper 1 bzw. umgekehrt
zu überbrücken.
An dem Bockgerüst 2 ist eine Bühne 17 angebracht wodurch die Montage und dann auch die spätere
Wartung der Schwinge 3 erleichtert wird. Bei dem gezeigten Beispiel kann die Schwinge 3 nahezu um 360°
verschwenkt werden, so daß man in diesem Fall von der Bühne 17 aus beide Rollenköpfe 4 und 5 erreichen und
die Wartung durchführen kann.
Claims (4)
1. Baggergerät zur Gewinnung von Sand und Kies mit einem auf einem Schwimmkörper angeordneten
Greiferbagger, dessen Greifer mittels von einem Seilantrieb ausgehenden Hub- und Halteseilen an
einem festen Bockgerüst aufgehängt und zwischen einer Stellung über einer Baggeröffnung im
Schwimmkörper und einer Stellung über einem Übergabetrichter auf dem Schwimmkörper in
horizontaler Ebene hin- und herbewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen
Ende des Bockgerüstes (2) eine in vertikaler Ebene schwenkbare Schwinge (3) mittig gelagert ist, die an
ihren beiden freien Enden Rollenköpfe (4 und 5) trägt, über die die Hub- und Halteseile (7 und 6)
zwischen Greifer (10) und Seilantrieb geführt sirxl,
und daß der Greifer (10) an dem einen Rollenkopf (4) der Schwinge (3) in vertikaler Schwingenstellung
über der Baggeröffnung (16) und in waagerechter Schwingenstellung über dem Übergabetrichter (13)
hängt,
2. Baggergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenken der Schwinge
(3) durch Betätigen der Hubseile (7) erfolgt
3. Baggergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenken der Schwinge
(3) mechanisch und/oder elektrisch, z. B. mit Hilfe eines Motors (11) und eines Zahnradgetriebes (12)
erfolgt
4. Baggergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (3) mit Hilfe
hydraulischer oder pneumatischer Antriebe schwenkbar ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702009146 DE2009146C3 (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Baggergerät zur Gewinnung von Sand und Kies mit einem Greiferbagger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702009146 DE2009146C3 (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Baggergerät zur Gewinnung von Sand und Kies mit einem Greiferbagger |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2009146A1 DE2009146A1 (de) | 1971-09-02 |
| DE2009146B2 DE2009146B2 (de) | 1979-02-08 |
| DE2009146C3 true DE2009146C3 (de) | 1979-10-18 |
Family
ID=5763489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702009146 Expired DE2009146C3 (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Baggergerät zur Gewinnung von Sand und Kies mit einem Greiferbagger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2009146C3 (de) |
-
1970
- 1970-02-27 DE DE19702009146 patent/DE2009146C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2009146A1 (de) | 1971-09-02 |
| DE2009146B2 (de) | 1979-02-08 |
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