DE2008855A1 - Kernbrennstoff - Google Patents
KernbrennstoffInfo
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- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C3/00—Reactor fuel elements and their assemblies; Selection of substances for use as reactor fuel elements
- G21C3/42—Selection of substances for use as reactor fuel
- G21C3/58—Solid reactor fuel Pellets made of fissile material
- G21C3/62—Ceramic fuel
- G21C3/623—Oxide fuels
-
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Description
Df. 0. Dittmann K. L. Schiff Dr. A, ν, Füner Dipl. Ing. J». ItHh!
f»*t»nunw»ite ·· DA-61S1
• München 90, Mariahlifplate 2*3, TtMen 414049
Beschreibung
zu der
Pat entanmöldung
Pat entanmöldung
Centre dffEtude de l^Energie
Nucl4aire
avenuo Eugene Plasky 144 B - 1040 - Bruxölles
betreffend
KERNBRENNSTOFF
(Priorität? Belgian - 25. 2*1969 - Nr* 728 885)
Die iSrfiurhing besieht sich auf ein Verfahren zax
Herstellung ainea Oirnbrennstoffee» der seltene Erdmetalle
oder Lanthanide enthält.
Di© Verwendung von verbrennbaren Giftstoffen in
Kernreaktoren ist sehr verbreitetn Diese Giftstoffe können
entweder dem Kühlmittel des Reaktors oder, vorteilhafter,
dem Brennstoff zugesetzt werden und dieser Zusatz erfolgt
im allgemeinen inform einfacher Oxyde oder von Mischoxyden mit Uran, Plutonium oder Thorium, Die homogene Verteilung
dieser verbrennbaren Giftstoffe im Brennstoff bietet j©doöi
gewisse Schwierigkeiten, Es wurde bereits versucht* nach dem klassischen Herst el lungsprozess für Uranoxyd-rabl^tten
einen Kernbrennstoff herzustellen,, der einen verbrennbar«!
Giftstoff in homo«jai; verteilter Form enthält. Leaser Giftstoff lag im allgemeinen'in ?orn?. eines Oxydes eine;; L ivfcha
niden- oder seltenen Erdmetalls -'or Ss hat sich geneigt,
009836/1953
dass es auch bei Verwendung eines sehr homogenen Gemisches der Bestandteile als Ausgangsmaterial äusserst schwierig ist,
die Bildung von Agglomeraten zu vermeiden, welche die Homogenität der Dispersion beeinträchtigen. Diese Agglomeratbildung konnte durch die während des Sinterns der Tabletten auftretende Diffusion beseitigt werden, die.zur Bildung einer
vollkommenen Dispersion beitragt; die Diffusionegeechwindigkeit ist jedoch in reduzierender Atmosphäre su gering, um ein
gutes Ergebnis su gewährleisten.
Es wurde nun ein Verfahren gefunden, welohes ge»
stattet, die Diffusionsgeschwindigkeit der Bestandteile einer
Brennstofftablette während des Sinterns au erhohen.
Das erfindungsgemäese Verfahren zur Herstellung
eines Kernbrennstoffes, der als verbrennbaren Giftstoff eine Verbindung eines Elements der Lanthanidengrtippe enthält., ist
dadurch gekennzeichnet, dass man den Bestandteilen des Brennstoffes eine geringe Menge einer Verbindung des Titans, Aluminiums, Magnesiums, Zirkons, Niobs, Chroms, Vanadins, Kisens,
Nickels oder Kupfers zusetzt.
Gegenstand der Erfindung ist ausserdem ein Kern«
brennstoff,der als verbrennbaren Giftstoff eine Verbindung eines Elements der Lanthanidengruppe enthält und gekennzeichnet ist durch den zusätzlichen Gehalt einer geringen Menge
einer Verbindung des Titans, Aluminiums, Magnesiums, Zirkon», Niobs, Chroms, Vanadins, Eisens, Nickels oder Kupfers.
Es ist klar, dass die zugesetzte Verbindung mit dem
verwendeten Brennstoff (im allgemeinen Uranoxyd) sowohl während der Herstellung als auch während der Strahlung verträglich sein muss. Aus diesem Grund wird als Zusatzstoff vorzugsweise ein in Uranoxyd lösliches Oxyd gewählt, um die Erscheinung der Wanderung unter dem Einfluss des Temperaturgradienten
009836/1953 BAD ORIGJMAL
einzuschränken. Wenn auch das Oxyd die bevorsugte Form darstellt,
ist ersichtlich, dass der Zusatzstoff mit d©r gleichen Wirksamkeit in Form eines Salses„ das sich au dem Oxyd
zersetzt νχιά gana allgemein in jeder geeigneten Fora eingesetzt
werden kanne
Der Anteil des Zusatzstoffes soll möglichst gering
sain, wird jedoch durch die Herstellungsbedingungen beeinflusst« Dieser Anteil ist darüberhinaus von der Wirksamkeit
der augesetzten Verbindung abhängig«, Is allgemeinen reicht
ein Anteil von 0,1 Gewichtsprozent (beaogen auf das Gesamt»
gasdicht) aus. Bsi bestimmten Qxydeii kann dieser Anteil jedoch
geringer seine So wird beispielsweise bei Titanoxid
mit einer Menge von 0,01 Gewichtsprozent der gewünschte Effekt
erzieltο
Es ist ersichtlich, dass das erfindungsgemässe Verfahren
mit Erfolg bei der Herstellung eines Brennstoffes in
beliebiger Form angewendet werden kann und ebensogut zur Herstellung von Brennstofftabletten als zur Herstellung von
zerkleinertem Brennstoff oder von Brennstoff in stückiger
Form geeignet ist.
Die Erfindung wird nachstehend durch die Beispiele ausführlicher beschrieben. Die Ergebnisse werden durch die
beiliegenden Figuren verdeutlicht, die Verteilungsdiagramme der verbrennbaren Giftstoffe darstellen., In diesen Figuren
haben gleiche Bezugszeichen die gleiche Bedeutung.
Pulverförmiges Urandioxyd keramischer Qualität,
0,6 % pulverförmiges Dysprosiumsesquioxfd ί kleiner als 40
Mikron) und 0,1 % pulverförmig«« Aluainiumoxyd (kleiner ale I Mi
krön) «erden 30 Minuten trocken renaischt. Die Masse wird an*
schlicsscrd einer t&ssritjer. LSsaatgg su^ssischt, di« 0,5 %
0Ü90 3G/V1C3
20088S:
4 —
Polyäthylenglykol und 0,5 % Polyvinylalkohol enthalt. Die
erhaltene Paste wird an der Luft bei 110° C getrocknet und der resultierende Kuchen mit Hilfe eines 0,4 mm-Siebee granuliert. Dieses Granulat wird zu Tabletten verpreest und ansohlieaeend eine Stunde bei 1700° C unter Wasserstoff gesintert« Auf diese Weise erhalt man Tabletten, deren Dichte
fr6 1 der theoretischen Dichte beträgt.
In Figur 1 ist ein Diagramm 1 dargestellt, das mit
Hilfe einer elektronischen Mikrosonde aufgenommen wurde und die Verteilung von Dysprosium in dem Brennstoff zeigt. Dieses
an einer beliebigen Tablette aufgenommene Diagramm veranschaulicht klar die regelm&ssige und nahezu stetige Verteilung von Dysprosium in Uranoxyd. Die Bezugszeichen 2 und 3
bedeuten den Grenzwert der Detektion von Dysprosium bzw. die von der Sonde überstrichene Strecke. Der Doppelpfeil S entspricht 25 Mikron.
Figur 2 zeigt ein entsprechendes Diagramm, das an einer in gleicher Weise hergestellten Tablette aufgenommen
wurde, die jedoch kein Aluminiumoxyd enthält. Das Diagramm der Figur 2 zeigt deutlich, dass in diesem Fall die Diffusion sehr begrenzt ist und dass das Dysprosium an gewissen
Stellen konzentriert ist, n&mlich an den Stellen des anfanglichen Zusatzes von Dysprosiumsesguioxyd-Partikeln.
In einem V-Mischer worden Uranoxyd, 0,6 % Dyspro*-
siumsesquioxyd und 0,01 % Titandioxyd 20 Minuten trocken vermischt·. Nach dem Vorpressen und Granulieren wird das Granulat mit 0,2 % Zinkbehenat vermischt und zu Tabletten verpresst. Nach einstündigem Sintern bot 1700° C unter Wasserstoff werden Brennstofftabletten aivu-lten, deren Dichte 95 %
dar theoretischem Dichte betragt.
009836/1953
Wie das in Figur 3 dargestellte Diagramm zeigt,
ist das Dysprosium gut in die Matrix aus üranoxyd eindiffundiert
und weist ein© praktisch homogene Verteilung auf„
Beispiel 2 wird wiederholt, wobei jedoch das Titandioxyd durch 0,1 % Titandiborat ersetzt wird. Ein mit
einer elektronischen Sonde aufgenommenes, nicht dargestellt tes Diagramm zeigt das gleiche Ergebnis, wie es in Figur 3
dargestellt ist» Während der thermischen Behandlung zersetzt eich das Titandiborat in Gegenwart von Uranoxjpd unter Bildung
eines flüchtigen Boroxyds, das Terdampft, und eines Titanoxyds,
welches die Diffusion von Dysprosium in das UO«"
Gitter begünstigt»
Es ist ersichtlich, dass dieses Verfahren modifiziert werden kann, ohne dass der Erfindungsgedanke verlassen
wird.
009836/1953 EAD ORiGfNAL
Claims (5)
- Patentansprüche'Ij Kernbrennstoff, enthaltend als verbrennbaren Giftstoff eine Verbindung eines Elementes der Lanthanidengruppe, gekennzeichnet durch den zusatzlichen Gehalt einer geringen Menge einer Verbindung des Titans, Aluminiums, Magnesiums, Zirkons, Niobs, Chroms, Vanadins, Eisens, Nickels oder Kupfers.
- 2. Verfahren zur Herstellung eines Kernbrennstoffes, der als verbrennbaren Giftstoff eine Verbindung eines Elements der Lanthanidengruppe enthält, geioäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass man den Bestandteilen des Kernbrennstoffes eine geringe Menge einer Verbindung des Titans, Aluminiums, Magnesiums, Zirkons, Niobs, Chroms, Vanadins, Eisens, Nickels oder Kupfers zusetzt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass man den Bestandteilen des Kernbrennstoffes ein Oxyd zusetzt.
- 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , dass man Titandioxyd zusetzt.
- 5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man den Bestandteilen des Kernbrennstoffes eine Verbindung zusetzt, dio sich zu einem Oxyd zersetzt.009836/1953 BADORIGfNAL6» Verfahren nach Anspruch 2 bis S, dadurch gekennzeichnet, dass man die Bestandteile des Kernbrennstoffes alt dem Zusatzstoff vermischt, verformt und sintert.0 0 9 H 3 H / 1 Q r: 'iLeerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE728885 | 1969-02-25 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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|---|---|---|---|
| DE19702008855 Pending DE2008855A1 (de) | 1969-02-25 | 1970-02-25 | Kernbrennstoff |
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|---|---|
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| DE (1) | DE2008855A1 (de) |
| FR (1) | FR2032383A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS6097294A (ja) * | 1983-10-06 | 1985-05-31 | シーメンス、アクチエンゲゼルシヤフト | 酸化物系核燃料焼結体の製法 |
| EP0136665A3 (en) * | 1983-10-06 | 1985-07-24 | Kraftwerk Union Aktiengesellschaft | Process for manufacturing oxidic nuclear-fuel sintered bodies |
| EP0450161A3 (en) * | 1990-03-05 | 1992-01-08 | Rockwell International Corporation | Yttrium and rare earth stabilized fast reactor metal fuel |
| FR2706066A1 (fr) * | 1993-06-04 | 1994-12-09 | Commissariat Energie Atomique | Combustible nucléaire ayant des propriétés améliorées de rétention des produits de fission. |
-
1969
- 1969-02-25 BE BE728885D patent/BE728885A/xx unknown
- 1969-12-30 FR FR6945357A patent/FR2032383A1/fr active Granted
-
1970
- 1970-02-25 DE DE19702008855 patent/DE2008855A1/de active Pending
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| JPS6097294A (ja) * | 1983-10-06 | 1985-05-31 | シーメンス、アクチエンゲゼルシヤフト | 酸化物系核燃料焼結体の製法 |
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| FR2706066A1 (fr) * | 1993-06-04 | 1994-12-09 | Commissariat Energie Atomique | Combustible nucléaire ayant des propriétés améliorées de rétention des produits de fission. |
| WO1994029874A1 (fr) * | 1993-06-04 | 1994-12-22 | Commissariat A L'energie Atomique | Combustible nucleaire retenant les produits de fission |
| US5999585A (en) * | 1993-06-04 | 1999-12-07 | Commissariat A L'energie Atomique | Nuclear fuel having improved fission product retention properties |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2032383B1 (de) | 1974-03-01 |
| FR2032383A1 (en) | 1970-11-27 |
| BE728885A (de) | 1969-08-01 |
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