DE2008328C3 - Vorrichtung zur Projektion eines auf einem Additivfarbfilm aufgezeichneten Bildes - Google Patents
Vorrichtung zur Projektion eines auf einem Additivfarbfilm aufgezeichneten BildesInfo
- Publication number
- DE2008328C3 DE2008328C3 DE19702008328 DE2008328A DE2008328C3 DE 2008328 C3 DE2008328 C3 DE 2008328C3 DE 19702008328 DE19702008328 DE 19702008328 DE 2008328 A DE2008328 A DE 2008328A DE 2008328 C3 DE2008328 C3 DE 2008328C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- image
- images
- order
- grating
- color
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000654 additive Substances 0.000 title claims description 18
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 title claims description 18
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 8
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 4
- 238000002156 mixing Methods 0.000 description 12
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 9
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 6
- 230000014509 gene expression Effects 0.000 description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 4
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 241000526960 Amaranthus acanthochiton Species 0.000 description 2
- 238000005267 amalgamation Methods 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 206010034972 Photosensitivity reaction Diseases 0.000 description 1
- 108091081062 Repeated sequence (DNA) Proteins 0.000 description 1
- 235000013290 Sagittaria latifolia Nutrition 0.000 description 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 238000005282 brightening Methods 0.000 description 1
- 235000015246 common arrowhead Nutrition 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008034 disappearance Effects 0.000 description 1
- 230000009977 dual effect Effects 0.000 description 1
- 239000000839 emulsion Substances 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 210000003041 ligament Anatomy 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 1
- 230000036211 photosensitivity Effects 0.000 description 1
- 238000001454 recorded image Methods 0.000 description 1
- 230000033458 reproduction Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B33/00—Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film
- G03B33/10—Simultaneous recording or projection
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B27/00—Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
- G02B27/10—Beam splitting or combining systems
- G02B27/1006—Beam splitting or combining systems for splitting or combining different wavelengths
- G02B27/102—Beam splitting or combining systems for splitting or combining different wavelengths for generating a colour image from monochromatic image signal sources
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B27/00—Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
- G02B27/10—Beam splitting or combining systems
- G02B27/1066—Beam splitting or combining systems for enhancing image performance, like resolution, pixel numbers, dual magnifications or dynamic range, by tiling, slicing or overlapping fields of view
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B27/00—Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
- G02B27/10—Beam splitting or combining systems
- G02B27/1086—Beam splitting or combining systems operating by diffraction only
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B5/00—Optical elements other than lenses
- G02B5/18—Diffraction gratings
- G02B5/1866—Transmission gratings characterised by their structure, e.g. step profile, contours of substrate or grooves, pitch variations, materials
- G02B5/1871—Transmissive phase gratings
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B33/00—Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)
- Projection Apparatus (AREA)
- Diffracting Gratings Or Hologram Optical Elements (AREA)
Description
Nach der additiven Farbtheorie aufgebaute Farbfilme
tragen das aufgezeichnete Biid in einer Anordnung benachbarter diskreter Punkte. Jeder dieser diskreten
Punkte repräsentiert einen gewählten Farbabschnitt der phetcgraphiertcfi Szene. Wenn das Cesansiszenenbild
in einem bestimmten Abstand betrachtet wird, kombiniert das Auge die das Bild erzeugenden Punkte, und
infolgedessen wird ein Bild in vollen Farben reproduziert.
Die Bildpunkte auf dem Film sind in einem regelmäßigen geometrischen Muster angeordnet das
allgemein die Gestalt von parallelen Streifen besitzt, die sich über die Bildfläche des Filmes erstrecken. Da jeder
Streifen eine makroskopische Breite besitzt repräsentiert jeder Streifen bzw. Punkt einen Farbpunkt eines
kleinen Teiles des Bildes. Die Farbpunkte sind in der Weise angeordnet, daß sich eine wiederholte Folge
gewählter additiver Farben ergibt z. B. der Primärfarben Rot, Blau und Grün. Filme, die auf dieser additiven
Farbzusammensetzung aufbauen, können im einzelnen unterschiedlich gestaltet sein. Meistens werden sie in
Schichtenform aufgebaut, wobei eine der Schichten einen Filter darstellt, der gelegentlich als Schirm
bezeichnet wird, welcher die Farbstreifen enthält. Dieser Film wird auf einer lichtempfindlichen Bildträgerschicht
abgelagert. Indem die lichtempfindliche Schicht durch den die Farbstreifen tragenden Schirm
hindurch belichtet wird, erhält man ein farbkodieftes zusammengesetztes Bild. Wenn Licht durch das
entwickelte Bild und den Schirm projiziert wird, dann erscheint die sich ergebende Szene bzw. das gesamte
Bild in vollen Farben.
Da die lichtempfindliche Schicht des Filmes nur da«,
Licht aufzeichnet, das durch den Filierschirm hindurchtritt, kann der Aufbau wie bei einem herkömmlichen
Schwarz-Weiß-Film erfolgen. Infolgedessen können bezüglich Lichtempfindlichkeit und chemischer Aufmachung
für den Farbfilm die gleichen Varianten nutzbar gemacht werden, die bei einem Schwarz-Weiß-Film-Aufbau
bekannt sind. Der farbadditive Schichtenfilm ergibt einen besonderen Vorteil im Hinblick auf
Sofortbildfarbfilme. Hierbei können alle Sofortbild-Techniken des Schwarz-Weiß-Verfahrens herangezogen
werden, um vollfarbige TransparentbiUer zu erzeugen.
Bei Projektion mit herkömmlichen Projektionsabständen liefern additive Farbfilmtransparente ausgezeichnete
Farbreproduktionen. Wegen der hohen Vergrößerung werden jedoch die Farbstreifen des
Schirmes dem Betrachter getrennt sichtbar. Außerdem kann das vergrößerte Bild, welches durch Projektion
eines Films erhalten wird, der einen Schirm mit parallelen Farbstreifen aufweist, auch ein erkennbares
Muster feiner dunkler Linien zeigen. Die dünnen dieses Muster bildenden Linien, repräsentieren gewöhnlich
eine geringe Überlappung der Ränder der durchgehenden Farbstreifen des Filmaufbaues infolge der Massenfabrikation.
Sowohl die dunklen Linien als auch die Farbstreifenmuster können vermindert werden, indem eine geringe
Vermischung oder Verschmelzung der projizierten Bilder der durchgehenden Streifen erfolgt. Zum Beispiel
könnte eine Verschiebung, die eine vorgewählte
Überlappung benachbarter Schirmstreifenbilder auf der Projektionsfläche erzeugt fast zum Verschwinden des
Musters führen, wobei eine annehmbare Bildprojektion aufrechterhalten bleibt Um eine derart geringe
Einstellung des projizierten Bildes vornehmen zu können, ist jedoch eine sehr präzise Vorrichtung
erforderlich. Für eine Massenfabrikation müssen die herzustellenden Artikel jedoch mit relativ niedrigen
Kosten herstellbar sein, was eine derartige Präzision ausschließt
Die benutzte Vorrichtung sollte zusätzlich in der Lage sein, Herstellungstoleranzen des Farbgehaltes der
Streifen innerhalb des Schirmes auszugleichen. Um diese erwünschte Farbbalance innerhalb einer aufgezeichneten
Szene zu ermöglichen, wird das Filter innerhalb eines Schirmes oft so dimensioniert, daß der
Anteil der einen oder anderen Primärfarbe betont wird. Es kann ein solcher Farbausgleich beispielsweise
dadurch bewirkt werden, daß die Breite der die Primärfarben tragenden Streifen verändert wird. Wenn
so Bildlöschtechniken bei vergrößerter Bildprojektion benutzt werden, kann ein Farbausgleich das Bild auf der
Projektionsoberfläche schädlich beeinträchtigen. Es tritt oft beim Farbausgleich eine Aufspaltung des
projizierten Bildes auf, wobei eines oder mehrere versetzte Mischbilder auf der Projektionsfläche mit
etwas unterschiedlicher Lichtintensität sichtbar werden. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Projektion
eines auf einem Additivfarbfilm aufgezeichneten Bildes. Die Projektionsanordnung soll erkennbare
M) Farbstreifen vermindern und ein dunkles Linienmuster
vermeiden, das gewöhnlich bei derartigen projizierten Bildern auftritt. Die erfindungsgemäße Anordnung soll
das projizierte Muster abschwächen, indem sie eine Vermischung mehrerer Bilder der aufgezeichneten
h-i Szene bewirkt. Diese Aufgabe wird durch das im
Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebene Merkmal gelöst.
Die nach der Erfindung vorgesehenen Vielfarbbilder
werden erzeugt durch ein Beugungsgitter, das in einem herkömmlichen Projektionssystem angeordnet wird,
Bei Anordnung unmittelbar neben dem Objektiv wirkt das Beugungsgitter in der Weise, daß eine Fraunhofersiehe
Form der Beugung erzeugt wird.
Infolgedessen werden mehrere Szenenbilder versetzt erzeugt, wobei jedes eine Beugungsordnung darstellt.
Diese überlappenden Bilder erzeugen eine Farbadditive Mischung oder Verschmelzung der sonst identifizierbaren
Farbkomponenten der aufgezeichneten Szene.
Infolge der Überlappung benachbarter Farbbilder, die sich als parallele Streifen darstellen, bewirkt die
Beugungsanordnung eine Projektion über den dunklen Linien und infolgedessen eine Aufhellung. Infolgedessen
verschwindet dieses Muster fast ganz.
Die bei der erfindungsgemäßen Projektionsvorrichtung
benutzte Beugungstechnik bewirkt eine erwünschte Vermischung diskreter Farbbestandteile, die auf
einem Filmaufbau in regelmäßig wiederkehrenden Mustern erzeugt wurden. Wenn die relative Versetzung
der projizierten Bilder nur gering ist, dann erscheint das sich ergebende zusammengesetzte Bild auf der Bildwand
dem Betrachter ordnungsgemäß fokussiert. Die Versetzung der Bilder erster Ordnung gegenüoer denen
der nullten Ordnung ist ihrer Natur nach eindimensional und die sich ergebende Unscharfe von vernachlässigbarer
Größe.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der
Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausschnitts eines Additivfarbfilms in vergrößertem Maßstab,
F i g. 2 eine schematische Ansicht der Projektionsvorrichtung
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, wobei eine idealisierte Darstellung der projizierten
Szene in ausgedehnter Form ersichtlich ist,
F i g. 3a, 3b, 3c Wellenformen, die die Intensitäten und
die relative Bildversetzung für rote, grüne bzw. blaue Lichtweüenlängenbereiche darstellen,
Fig.4 eine schematische, teilweise im Schnitt
gezeichnete Darstellung einer Projektionsvorrichtung gemäß der Erfindung mit einer idealisierten Darstellung
einer Szene durch ein Durchlaßphasengitter,
F i g. 5a, 5b, 5c Wellenformen, welche die Intensitäten
von roten, grünen bzw. blauen Bereichen für Bilder veranschaulichen, die durch ein volldurchlässiges
Phasenbeugungsgitter gemäß der Erfindung projiziert und gebeugt sind,
F i g. 6 eine perspektivische Ansicht eines sinusförmigen Phasengitters, wobei die Bezeichnung der orthogonalen
Achsen ersichtlich äst,
F i g. 7a, 7b, 7c Wellenformen, die die Intensitäten und relativen Bildversetzungen in roten, grünen und blauen
Wellenlängenbereichen darstellen.
Die Mischanordnung nach der Erfindung wirkt in der V/eise, daß gleichreitig mehrere Bilder einer aufgezeichneten
Szene als Anordnung von Bildkomponenten projiziert werden. Diese Bilder sind um einen sehr
kleinen vorbestimmten Abstand in der Weise versetzt, daß ein überlapptes zusammengesetztes Bild auf der
Projektionsfläche entsteht. Die Vervielfachung und Versetzung der projizierten Bilder wird durch ein
Beugungsgitter erzielt, das in der optischen Achse des Projektorobjektivs angeordnet wird. Allgemein kann
ein Beugungsgitter als eine Anordnung definiert werden, die auf eine einfallende Welle eine periodische
Veränderung der Amplitude und/oder der Phase bewirkt. Wenn ein solches Beugungsgitter in den
Strahleingang eines Projektors in der Nähe des Objektivs eingefügt wird, ergibt sich die Form einer
Fraunhoferschen Beugung, wodurch mehrere vollständige gegeneinander versetzte Bilder der Originalszens
erzeugt werden. Diese Bilder können eingeordnet werden als Bilder der nullten Ordnung, der ersten
Ordnung, der zweiten Ordnung usw. gemäß der üblichen Beugungsgitter-Theorie, Die Beugungsbilder, die für die
Erfindung von primärem Interesse sind, sind die Bilder der nullten Ordnung und der ersten Ordnung.
Beugungsbilder höherer Ordnung ergeben einen vernachlässigbaren Effekt bei der Projektion von Bildern.
Der relative Abstand zwischen dem Bild der nullten Ordnung und dem der ersten Ordnung und die
Relativintensitäten der Bilder, die die Verteilung der
Primärfarbkomponenten des Filterschirms des Bildes repräsentieren, werden gemäß dem speziellen Aufbau
des Schirmes und der Farbbalance erhalten. Drei Ausführungsbeispiele für ein Projektionssystem mit
Beugungsgittern werden in der folgenden Beschreibung diskutiert Jedes Ausführungsbeispiel benutzt eine in
gewisser Hinsicht grundsätzliche Be vgungsgitteranordnung.
Bei dem ersten Ausführungsbetpiei wird das Gitter von einer Reihe periodisch wiederkehrender
lichtundurchlässiger und transparenter Streifen gebildet. Bei der zweiten Ausführungsform ist das Gitter von
der Pul'-phasenart und besitzt im regelmäßigen Abstand
zueinander angeordnete und periodisch wiederkehrende transparente Bänder oder Linien vergrößerter
optischer Dicke. Bei der dritten Ausführungsform ist das Beugungsgitter von der Sinusphasenart, wobei eine
Änderung in der optischen Dicke von Punkt zu Punkt auftritt. Bei jeder Ausführungsform wird eine erwünschte
Vermischung von Farbkomponenten des Bildes in der Projektionsebene bewirkt.
Zur Veranschaulichung wird die erfindungsgemäße Projektionsvorrichtung in Verbindung mit einem
typischen Additivfarbfilm beschrieben. Gemäß F i g. 1 besteht ein solcher Film aus einer transparenten Basis
10, auf dem ein Schirm oder ein Filter abgelagert ist. Der Schirm besteht aus einer Folge paralleler Streifen, die
jeweils eine vorgewählte Primärfarbe repräsentieren. Difeje Farbstreifen sind mit Hr, 116 und liggekennzeichnet, um anzudeuten, daß es sich um die
Primärfarben »Rot«, »Blau« und »Grün« handelt. Der Schichtenaufbau des Films umfaßt außerdem eine
lichtempfindliche Trägerschicht 12, die durch die Filterschicht 11 hindurch belichtet wird. Diese Schicht
12 besteht aus einer lichtempfindlichen Emulsion, wie sie
so bei gewöhnlichen Schwarz-Weiß-Filmen benutzt wird. Es ist klar, daß die Lage der Schichten innerhalb des
Schichtenaufbaues verändert werden kann, um irgendwelche photographische Erfordernisse zu erfüllen,
Außerdem kann die Zah! der innerhalb des Schirms 11 benut-.ten Primärfarben auf zwei vermindert oder auf
mehr als drei erhöht werden.
F i g. 2 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung mit
einem Durchlaßamplituden-Beugungsgitter, das aus abwechselnd transparenten und lichtundurchlässigen
Bändern besteht. Dieses Beugungsgitter wird in den Strahlengang des Projektors eingeführt. Die Lichtquelle
16, Z= B. eine Projektionslampe mit Lichtreflektoren und
Kondensoren, liefert eine Grundbeleuchtung i'ür das System. Ein Teilausschnitt des Additivfarbtilms ist stark
(i5 vergrößert bei 18 vor der Lichtquelle dargestellt. Wie in
Verbindung mit Fi? 1 beschrieben, weist der Film 18 eine Bildträgerschicht und eine transparente Basis 20
auf, über die ein Schirm 22 gefügt ist. Der Schirm 22
besteht aus Farbslreifen in sich wiederholenden Gruppen der Primärfarben Rot, Blau und Grün. Diese
Streifen sind mit den Bezugs/eichen R1, G\ und ßi in
einer ersten Gruppe und durch R2. G2 und B2 in der
nächst benachbarten Gruppe gekennzeichnet. Das Gesamtbild der aufgezeichneten Szene innerhalb des
Bildes wird durch ein Projektionsobjektiv 24 auf eine Projektionsfläche 26 projiziert. Das Objektiv 24 ist in
vereinfachter Form als Linse dargestellt und wirkt in der üblichen Weise, um auf der Projektionsfläche 26 ein Bild
7(i erzeugen.
Das Beugungsgitter bei dieser Aiisführungsform ist
mit 28 bezeichnet und liegt im Strahlengang des Projektors. Das Beugungsgitter besteht aus einer Folge
gleich dimensionierter lichtundiirchlässigcr Streifen 30.
die im gleichen Abstand zueinander liegen und lichtdurchlässige Schlitze 32 zwischen sich freilassen.
Das Gitter ist im Strahlengang derart ausgerichtet, daß die Beugungsränder der rechteckigen transparenten
Schlitze 32 parallel zu den Längsrändern der Streifen des Filrnschirmes 22 liegen. Die Toleranz dieser
Parallelausrichtung braucht nicht exakt zu stimmen. F.s können /. B. ausreichende Ergebnisse erlangt werden,
selbst dann, wenn eine Abweichung um 15 vorliegt. Das
Gitter 28 hat "eine Frequenz f. welche die Zahl transparenter Schlitze 32 pro Längeneinheit des Gitters
repräsentiert, die sich über den optischen Pfad des Ssstems erstrecken.
Wenn so das Beugungsgitter im Projektorstrahlengang in der Nähe des Bildes angeordnet wird, ergibt sich
ein Fraunhofersches Beugungsbild in der Bildebene 26.
Dieses Beugungsbild ist von der nullten Ordnung in der Mitte der Bildebene und wird in F i g. 2 durch die links
dargestellten vergrößerten Bildstreifen Ri, G· ... /?i
gekennzeichnet. Das Beugungsgitter 28 erzeugt außerdem zwei Beugungsbilder der ersten Ordnung, die
sichtbar sind und identifiziert werden können. Die Teilbilder R- — By- G\ der ersten Ordnung werden in
der Zeichnung in der Bildebene 26 durch identisch numerierte .Streifenbilder gekennzeichnet. Diese Bilder
der ersten Ordnung sind gegenüber ihren entsprechenden Bildern der nullten Ordnung um Beträge versetzt.
die ausreichen, um die erwünschte Verschmelzung der projizierten Streifen des Films zu bewirken. Es ist
zweckmäßig, daß das System in der Weise arbeitet, daß
eine Übereinanderfügung der Bilder benachbarter Farbstreifen erfolgt. So wird z. B. in einem resultierender
zusammengesetzten Bild eine gegebene projizierte Rotkomponente im wesentlichen durch benachbarte
blaue und grüne Streifen überlappt (als mittlere und rechte Säule dargestellt). Diese Überlappung erzeugt
eine farbadditive Verschmelzung bzw. Vermischung. Der Betrag der Versetzung der Bilder erster Ordnung
gegenüber den Bildern der nullten Ordnung wird durch Ausbildung des Beugungsgitters entsprechend den
Dimensionen der Farbkomponenten innerhalb des Filmrasters bestimmt Diese Bildversetzung für die
Bilder der ersten Ordnung wird enthalten als Produkt von f/.F, wobei f die Frequenz des Gitters, λ die
Wellenlänge einer gewählten Lichtfrequenz und Z der Abstand zwischen Beugungsgitter und Bildebene ist.
Wie die beiden rechten Säulen der Projektionsfläche in F i g. 2 zeigen, sind die Bilder erster Ordnung mehr als
eine Streifenbreite gegen die nullte Ordnung versetzt, damit eine Überlappung der Bilder der ersten Ordnung
von identisch gefärbten Streifen des Beugungsgitters erfolgt. Der Zweck dieser Orientierung ergibt sich aus
den relativen L'chtintensitäten. die von den Bildern der
ersten Ordnung erhalten werden, wie in Verbindung mit
den F i g. 3a bis 3c erläutert wird.
Im folgenden wird auf Fig. 3a Bezug genommen. Hier sind typische Konturen der Intensitäten für die
Bilder der nullten Ordnung bzw. der ersten Ordnung von Wellenlängen im roten Bereich dargestellt, wie sie
von einem lichtundurchlässigen Liniengitter wie dargestellt erhalten werden. In gleicher Weise sind die
Intensitätskonturen, die im Grünlichtbereich bzw. im Blaulichtbereich erhalten werden, in den F i g. Jb und 3c
dargestellt. Diese Lichtbereiche entsprechen den Farben der Komponenten oder Streifen des Filmrasters.
Wenn lichtundurchlässige Linienbeugungsgittcr benutzt
werden, um eine Bildkomponentenüberlappung zu erhalten, ist festzustellen, daß die Intensitäten der Bilder
erster Ordnung zu gering im Vergleich mit den Amplituden ihrer benachbarten Bilder der nullten
Ordnung sein können. Diese relative Amplitudenverteilung ergibt sich aus den oben beschriebenen F i g. 3a bis
3c. Ohne zusätzliche Einstellung kann eine einfache Überlappung der Bilder benachbarter Schirmstreifen
die Farbbalance in der Bildebene ändern. Eine Einstellung des Abstandes zwischen den Beugungsbildern
der nullten Ordnung und der ersten Ordnung, wie bei 26 in F i g. 2 dargestellt, führt dann wieder zu einem
ordnungsgemäßen Farbausgleich. Die Streifen bilder erster Ordnung bei 26 liegen im Abstand, um eine
Überlagerung ähnlich gefärbter Bildkomponenten der ersten Ordnung zu bewirken, d. h- die Bilder erster
Ordnung sind additiv distanziert. Es hat sich gezeigt, daß das hieraus resultierende Bild nicht in der erwünschten
Weise vermischt ist, daß es. aber eine ordnungsgemäße Farbbalance zeigt. Die Versetzung der Bilder erster
Ordnung, die notwendig ist, um den obigen Abstand zu erhalten, kann durch Einstellung der Gitterfrequenz f
erhalten werden. Durch die obige Einstellung kann eine etwas stärkere Unscharfe des Bildes in einer Richtung
auftreten, aber dies ist von vernachlässigbarer Größe. Wenn die in Verbindung mit der erfindungsgemäßen
Projektionsvorrichtung benutzten Filmschirme bzw. Filmraster so ausgebildet sind, daß Streifenbreiten in
einer Farbe, z. B. Rot, breiter und daher vorherrschender als jene einer anderen Farbe sind, kann wiederum
die obenerwähnte erste Bilddistanzierungstechnik benutzt werden, um einen ordnungsgemäßen Farbausgleich
des projizierten Bildes zu gewährleisten. Das nachstehend beschriebene Ausführungsbeispiel veranschaulicht
die Wirkungsweise eines Absorptionsbeugungsgitters innerhalb einer typischen Projektionsvorrichtung.
Ein Farbfilm von 8 mm Breite, auf dem das Bild »»iner
Szene in vollen Farben gemäß· der additiven Farbtheorie aufgezeichnet ist, wurde in einen Projektor
eingesetzt, wie er auf dem Amateursektor handelsüblich ist Der Film enthielt einen Schirm mit aufeinanderfolgend abwechselnden roten, grünen und blauen Streifen,
die sich über jedes Bild erstrecken. Die Streifen waren so dimensioniert daß sich eine Schirmfrequenz von
216,5 Streifen pro cm ergab, jedoch war die Breite der
roten Streifen etwas größer als die Breite der blauen
und grünen Streifen. Das Bild der aufgezeichneten Szene wurde auf einen Bildschirm projiziert, der 1,63 m
von dem Objektiv des Projektors entfernt war. Vertikal orientierte Bilder der Streifen des Filmrasters wurden in
dem vergrößerten Farbbild auf dem Bildschirm erkennbar. Zusätzlich wurden einige vertikal ausgerichtete
dunkle Linien erkennbar. Dann wurde ein Beugungsgitter mit 17,7 Linien pro cm in einer
regelmäßigen Anordnung undurchsichtiger Linien auf
einer transparenten Filmbasis in den Projektorstrahlengang eingefügt. Die Linien des Gitters wurden parallel
zu den Streifen des Films ausgerichtet. Das vorher beobachtete Farbstreifenmuster auf dem Bildschirm
vermischte sich dabei, und es entstand ein ansprechendes did der Szene. Es zeigte sich, daß die Bilder erster
Ordnung jeder Primärfarbe übereinandergcfügt waren.
Das d-nk\e Linienmuster verschwand im wesentlichen
vollständig. Die erwünschte Bildvermischung auf dem Bildschirm blieb erhalten, wenn das Beugungsgitter bis
zu 15° gegenüber der Vertikalen verdreht wurde.
F.ine gleiche befriedigende Bildvermischung konnte unter Benutzung eines Films demonstriert werden,
dessen Schirm 298 Streifen pro cm aufwies, wobei das Beugungsgitter 15,7 opaque Linien pro cm aufwies.
Das aus abwechselnd undurchlässigen und durehlässi gen Linien bestehende Beugungsgitter liefert ein
resultierendes Mischbild mit einer Intensität von etwas erzeugt wird, der so angepaßt ist, daß eine additive
Überlappung benachbarter Farbstreifen bewirkt wird. Wie bei der an erster Stelle genannten Ausführungsform wird der Betrag der Versetzung der Bilder erster
Ordnung gegenüber dem Bild der nullten Ordnung dadurch gewählt, daß das Beugungsgitter gemäß den
Farbkomponentendirnensionen innerhalb des Filmschirms ausgebildet wird. In gleicher Weise wie das
oben beschriebene Amplitudengitter wird auch bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel die Versetzung der
Bilder der ersten Ordnung durch das Produkt Ü.Z
erhalten.
Die Fig. 5a zeigt eine typische Kontur von Lichtintensitäten für die Bilder der nullten Ordnung und
der ersten Ordnung für Wellenlängen des Rotbereichs, erlangt mit einem Phasengitter, wie aus Fig. 4
ersichtlich. Durch Einstellung der Dicke der Bänder 38 auf dem Gitter 34 werden die relativen Amplituden der
Bilder erster Ordnung im roten Wellenlängenbereieh
»->>! Aar Amnliliiftn /-lot- W\\At*r rlor milltnrt OrHrtnni,
Übertragung hat sich für die meisten photographischen Zwecke als befriedigend erwiesen. Line noch bessere
Darstellung ergibt sich jedoch unter Verwendung eines Phasenbeugungsgitters.
Es wird nunmehr auf Fig. 4 der Zeichnung Bezug
genommen. Hier ist ein durchlässiges Phasengitter vorgesehen, das als optische Oberfläche mit regelmäßig
dimensionierten Reihen von wiederkehrenden optisch dickeren Gitterabschnitten besteht. Die Phasenbeugung
ist bei 34 in übertriebenem Maßstab dargestellt, und es ist ein ebener Basisabschnitt 36 vorhanden, auf dem
transparente Bänder 38 rechteckigen Querschnitts angeordnet sind. Wie bei dem Ausführungsbeispiel nach
F i g. 2 liegt das Gitter 34 im Strahlengang der Projektionsvorrichtung, der von der Lichtquelle 40 und
dem Projektionsobjektiv 42 gebildet wird. Ein Teilabschnitt des Additivfarbfilms ist in stark vergrößertem
Maßstab bei 44 vor der Lichtquelle angeordnet. Der Film 44 besitzt eine Bildträgerschicht 46, auf der ein
Schirm 48 ausgebildet ist. Der Schirm 48 besteht aus parallelen Farbstreifen in einer sich wiederholenden
Folge von Rot, Blau und Grün. Diese Streifen sind jeweils mit den Buchstaben R, flund G bezeichnet. Wie
bei dem an erster Stelle erwähnten Ausführungsbeispiel erzeugt ein Phasengitter 34 mit einer gewählten
Frequenz f, welche Zahl und Abstand der Bänder 38 pro Längeneinheit repräsentiert, eine Fraunhofersche Form
einer Beugung in der Bildebene, die gedehnt bei 50 dargestellt ist. Diese Beugung erzeugt ein Bild der
nullten Ordnung in der Mitte der Bildebene 50, wie dies durch die drei vergrößerten Bildstreifen R\, B\ und G\
angedeutet ist. Die Linien, die mit einem Pfeilkopf gekennzeichnet sind, stellen schematisch die Projektion
eines solchen Bildes der nullten Ordnung dar. Das Gitter 34 erzeugt außerdem mehrere Beugungsbilder, von
denen die Bilder der ersten Ordnungen sichtbar sind. Die Teilschirmbilder erster Ordnung sind in der
Bildebene durch die Streifen R2 — G2 und Bi gekennzeichnet, wobei die Doppelkopfpfeillinien zu diesen
Streifen führen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Bildes der nullten Ordnung ergeben sich gekennzeichnet durch die: Dreifach-Kopfpfeile die Streifenbilder
R3 — G-3 und JS3. Die Bilder der ersten Ordnung sind
gegenüber dem Bild der nullten Ordnung um Beträge versetzt, die ausreichen, um eine erwünschte Verschmelzung der projizierten Farbkomponenten oder Streifen
des Filmaufbaues zu gewährleisten. Das Gitter 34 kann so ausgebildet sein, daß ein Abstand der ersten Ordnung
ausgeglichen, l.i Fig. 5b liegen die Intensitäten des
Bildes erster Ordnung bei Wellenlängen im grünen Bereich höher als die Intensitäten des Bildes der nullten
Ordnung. In gleicher Weise sind die relativen Amplituden im blauen Bereich gemäß Fig. 5c bei den Bildern
der ersten Ordnung größer als die Amplitude bei dem Bild der nullten Ordnung.
Die relative Intensitätsverteilung, die bei der Benutzung eines Phasengitters auftritt und die sich aus den
Fig. 5a bis 5c ergibt, ist sehr vorteilhaft. Zum Beispiel
werden die bei dem ersten Beispiel als sehr niedrig beschriebenen relativen Intensitäten der Bilder erster
Ordnung so geändert, daß ihre additive Überlappung nicht erforderlich ist. Soweit die Bilder der ersten
Ordnungen der nicht vorherrschenden Farbkomponenten mit relativ hohen Amplituden reproduziert werden
können, wie aus den Fig. 5a bis 5c ersichtlich ist. kann eine adäquate Verteilung der anderen Farben erlangt
werden, ohne breite Bildüberlappungsabstände für Bilder der ersten Ordnung vorzusehen. Deshalb wird die
Verwischung des Bildes vermindert. Das folgende Beispiel demonstriert die Arbeitsweise des Phasengitters
gemäß dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel bei Einfügung in einer typischen Projektionsvorrichtung.
Ein 8-mm-Farbfilm. auf dem eine Szene gemäß der Additivfarbtheorie aufgezeichnet war, wurde in einen
handelsüblichen Amateurprojektor eingelegt. Der Film besaß einen Aufbau mit einem Schirm, der reihenweise
wiederkehrte rote, grüne und blaue Streifen aufwies, die sich über die gesamte Bildfläche erstrecken. Die Streifen
waren so dimensioniert, daß sich 216,5 Streifen pro cm ergaben. Die Breite der roten Streifen innerhalb des
Schirms war jedoch etwas größer als die Breite der blauen und grünen Streifen. Das Bild der aufgezeichneten Szene wurde so projiziert, daß das Bild 1,63 m vom
Objektiv des Projektors auf einer Bildwand erschien. Vertikal ausgerichtete Bilder der Streifen des Filmschirmes wurden in vollen Farben auf dem vergrößerten Bild
des Bildschirmes sichtbar. Außerdem wurden einige vertikale dunkle Linien auf der Bildfläche sichtbar. Ein
Phasengitter wurde in den optischen Pfad des projizierten Szenenbildes geschaltet Dieses Phasengitter besaß eine Frequenz von 9,8 Band pro cm, bestehend
aus im Vakuum aufgedampften regulären Reihen aus Magnesium-Fluorid von 1,26 μπι Dicke, wobei die
Ablagerung auf der ebenen Oberfläche einer dünnen Glasplatte bewirkt war. Die Bänder des Gitters wurden
809 634/110
parallel zu den Streifen des Filmes ausgerichtet. Das Farbstreifenmuster, das vorher erkennbar war, verschmolz
hierbei, und es ergab sich ein ansprechendes Szenenbild. Auch das dunkle Linienmuster verschwand
aus dem Bild. Diese erwünschte Bildvermischung auf der
Bildwand wurde auch noch aufrechterhalten, wenn die Orientierung des Beugungsgitters um etwa 15° gegenüber
der Vertikalen geändert wurde. Die Qualität der Lichtpbertragung durch das Projektionssystem erschien
unbeeinträchtist.
Eine ähnlich gute Bildmischung wurde erreicht mit einem Film, bei dem 297,6 Streifen pro cm vorhanden
waren, und mit einem Phasengitter, das Bänder von 1,26 μπι Dicke aufwies, um eine Frequenz von 7,9 Band
pro cm zu erzielen.
Bei einer dritten Ausführungsform der Erfindung wird die Vervielfachung und Versetzung der projizierten
Bilder durch ein sinusförmiges Phasengitter erreicht, das in den Strahlengang des Projektors eingeschaltet wird.
Dieses Phasengitter ist voll transparent, ändert sich jedoch von Punkt zu Punkt in der optischen Dicke
entweder durch Veränderung des Brechungsindexes oder Veränderung der geometrischen Dicke oder durch
beide Maßnahmen gleichzeitig. Die Wirkung beruht darauf, daß Änderungen in der Phase auf die komplexe
Amplitude des einfallenden Lichtes aufgeprägt werden. Die sinusförmige Gestalt des Phasengitters bietet in
idealer Weise die Doppelfunktion der Bildintensitätssteuerung und der Distanzierungssteueriing der Bilder
erster Ordnung.
F i g. 6 stellt beispielsweise ein sinusförmiges Phasengitter dar. Die parallelen Konturen der sinusförmigen
Oberfläche des Gitters liegen parallel zu der Längsstreifenorientierung des weiter oben beschriebenen Filmschirms
22. Das Phasengitter ist so ausgebildet, daß es eine gewählte Frequenz (f) hat, welche die Zahl der im
Querschnitt sinusförmigen Perioden pro Längeneinheit repräsentiert. Diese Frequenz ist so gewählt, daß das
Gitter eine Fraunhofersche Gestalt der Beugungsbilder in der Bildebene 26 erzeugt. Das Gitter besitzt einen
ebenen Basisabschnitt 54, auf dem ein Relief von sinusförmigem Querschnitt 56 aufgebaut ist. Das im
folgenden diskutierte Phasengitter hat eine Dimension / längs der Achse X und eine Abmessung /' längs der
Achse Y. Eine Z-Achse steht senkrecht auf der von den Achsen X- Y ausgespannten Ebene. Das durch diesen
Aufbau übertragene Licht erzeugt in der Bildebene eine Reihe von Bildern unterschiedlicher Ordnung. Die
Abstände und die relativen Intensitäten der Bilder jeder Ordnung, die auf der Darstellungsoberfläche projiziert
werden, können durch die Sinusfunktion der Phasengitterkontur 36 und die Wellenlänge des hindurchgeschickten
Lichtes bestimmt werden. Diese Wirkung kann unter Berücksichtigung der folgenden theoretischen
Erwägungen vorbestimmt werden.
Die Vielzahl der durch Lichtbeugung im Gitter
erzeugten Bilder kann in Ausdrücken einer Übertragungsfunktion
t (x, y) beschrieben werden. Diese Funktion kann in Gestalt des folgenden Ausdrucks
geschrieben werden:
t(x,y)
ef ™
rect (^
-0. (I)
Dabei bedeutet m die maximale Bereichsänderung
der Lichtphase, die durch das Gitter fortschreitet, /stellt eine Dimension des Phasengitters dar und /' die
Γ-' (x„-qf λ z)] sine* (■'-*
L<* z J \ λζ
L<* z J \ λζ
Abmessung des Gitters längs einer gegenüberliegenden Achse, wie aus Fig. 6 ersichtlich. Wie ersichtlich,
werden bei d( ■ Gleichung (I) gerade Funktionen benutzt.
Ein Gitter, das gemäß dem Ausdruck (I) ausgebildet
ist. ergibt ein entsprechendes Intensitätsmuster in einer Ebene, die planparaüel zu der von den Achsen X, Y
aufgespannten Ebene liegt, und zwar in einem Abstand ζ von dieser Ebene entfernt. Diese Bildebene ist die
Darstellungsoberfläche einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Projektionsvorrichtung. Das entsprechende
Intensitätsmuster in der Bildebene kann durch die folgende Gleichung wiedergegeben werden:
(II)
dabei ist /,, eine Besselsche Funktion der ersten Art (7-ter
Ordnung λ ist die Wellenlänge irgendeines gewählten Lichtbereiches; /"ist die Frequenz des Gitters oder der
Reziprokwert der Periode der sinusförmigen Funktion flcs Gitters; die sine Funktion ergibt sich als Sinus einer
gewissen Funktion von χ dividiert durch jene Funktion von x. Die Ausdrücke x» und yo werden in der Gleichung
(II) benutzt, um die orthogonalen Achsen in der Bildebene anzudeuten, die parallel zu den entsprechenden
X- und K-Achsen des Gitters verlaufen. Die Intensitätsfunktion, die durch die Gleichung (II)
ausgedrückt wird, liefert eine Reihe von quadratischen Bessel-Funktionen multipliziert mit den jeweiligen sine
Funktionen, die ihrerseits die Art und Weise darstellen, in der die Intensität der Bilder jeder Ordnung längs den
Achsen x0 und yo schwankt.
Die Spitzenintensität des Bildes der Ordnung q, das in einem Abstand qfzwon dem Bild der nullten Ordnung
entfernt liegt, ergibt sich durch den Ausdruck:
1I =
, (m/2)1
(III)
Durch Wahl geeigneter Parameter zur Einführung in den Ausdruck (II) kann ein sinusförmiges Phasengitter
ausgebildet werden, das jede spezielle Farbbalance und Vermischung ergibt. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß
die Einstellung der physikalischen Parameter des Gitters zu einer Änderung der Parameter führt: (f) und
(m). Einer dieser Ausdrücke ist bei jedem gegebenen Gitter für jeden Wert von λ vorgesehen. Eine Analyse
der Ausdrücke (I) bis (III) zeigt, daß bei einer Phasenverschiebung von etwa 140° die Möglichkeit
besteht. Bilder der nullten Ordnung und der ersten Ordnung zu erzeugen, deren Intensitäten bei jeder
gegebenen Wellenlänge λ gleich sind. Die Bilder der beiden Primärordnungen werden von dem Bild der
nullten Ordnung um einen Abstand ±ß.z versetzt Es kann deshalb festgestellt werden, daß eine vollständige
Steuerung bezüglich der Auslegungserfordernisse der Projektionsvorrichtung durch die Sinusform des Phasengitters verwirklicht werden kann.
Die Intensitätssteuerung, die mit einem sinusförmigen Gitter der oben beschriebenen Art verfügbar ist, ergibt
sich aus den F i g. 7a, 7b und 7c. Unter der Annahme, daß
ein Filmschirm mit Bestandteilen oder Streifen hergestellt wird, die aus den Primärfarben Rot, Grün und Blau
Il
bejieh^n, wira in der Bildebene ein Intensitätsmustcr
verfügbar, wobei die Bilder der nullten Ordnung und der ersten Ordnung gleiche Amplituden besitzen. Zum
Beispiel können die Bilder der nullten Ordnung und die Bilder der ersten Ordnung Intensitäten gleicher
Amplitude im roten Wellenlängenbereich gemäß F i g. 7a vorgesehen sein. In gleicher Weise sind die
relativen Intensitäten der ersten Ordnung bei Wellenlängen im grünen Bereich gleich der Amplitude der
Elilder der nullten Ordnung. Weiter zeigt F i g. 7c. daß die relativen Amplituden im blauen Bereich bei den
Bilder der ersten Ordnung und der nullten Ordnung gleich sind. Ferner ist festzustellen, daß Bilder über der
ersten Ordnung so schwach sind, daß sie praktisch unsichtbar sind.
Ähnlich wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen kann eine beträchtliche Schrägstellung des
Sinusgitters gegenüber den Streifen des Films bewirkt werden und, wie bei den vorher beschriebenen
AusfiihrunesbeisDielen. ist eine eenaue Ausrichtung nicht erforderlich. So kann das Gitter bis zu etwa la"
verdreht werden, ohne daß eine Beeinträchtigung der Bildverschmelzung eintritt. Durch Änderung der Lage
des Gitters wird in vorteilhafterweise eine Abstimm-")
funktion möglich.
Um geeignete Fraunhofersche Beiigungsbilder zu
erzielen, ist es zweckmäßig, die Sinusphaiengitter in dem Strahlengang des Projektors in der Nähe des
Objektivs unterzubringen. Hierbei ist eine beträchtliche
i<> Schrägstellung möglich. So kann beispielsweise das
Gitter auf der Oberfläche des Objektivs des Projektors abgelagert oder auf andere Weise angeordnet werden,
statt dessen kann das Gitter auch auf einem einfachen Träger vorgesehen werden, der leicht über das Objektiv
ι ■> des Projektors gesetzt werden kann.
Beugungsgitter für eine gegebene Frequenz haben sich als nützlich über einen weiten Bereich von
Projektionsentfernungen erwiesen. Die Einfachheit ihres Aufbaus ermöglicht eine Anwendung bei einer
2" Viol/ahl von Proiektionsvorrichtuneen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
- Patentansprüche:J, Vorrichtung zur Projektion eines auf einem Additiv-Farbfilm aufgezeichneten Bildes, dadurch gekennzeichnet, daß im Projektionsstrahlengang ein Beugungsgitter (28, 34, 54) angeordnet ist, das von den Schirmfarb-Bildkomponenten (R, G, B) Bilder der nullten Ordnung und wenigstens der ersten Ordnung derart entwirft, daß aber jeder Farbkomponente eines Bildes der nullten Ordnung wenigstens ein Bild der ersten Ordnung, das von einer anderen Schirm-Fai-bkomponente stammt, projiziert wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beugungsgitter ein Amplitudendurchlaßbeugungsgiitter (28) ist
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beugungsgitter ein voll durchlässiges Phasengitter (34) ist
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beugungsgitter (28, 34, 54) unmittelbar dem Objektiv (24, 42) benachbart im Strahlengang angeordnet ist
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Beugungsgitter (34) ein voll durchlässiges Pulsphasengitter ist
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß das Beugungsgitter (54) sich in der optischen Weglänge periodisch sinusförmig ändert
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702008328 DE2008328C3 (de) | 1970-02-23 | 1970-02-23 | Vorrichtung zur Projektion eines auf einem Additivfarbfilm aufgezeichneten Bildes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702008328 DE2008328C3 (de) | 1970-02-23 | 1970-02-23 | Vorrichtung zur Projektion eines auf einem Additivfarbfilm aufgezeichneten Bildes |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2008328A1 DE2008328A1 (de) | 1971-09-02 |
| DE2008328B2 DE2008328B2 (de) | 1977-12-15 |
| DE2008328C3 true DE2008328C3 (de) | 1978-08-24 |
Family
ID=5763102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702008328 Expired DE2008328C3 (de) | 1970-02-23 | 1970-02-23 | Vorrichtung zur Projektion eines auf einem Additivfarbfilm aufgezeichneten Bildes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2008328C3 (de) |
-
1970
- 1970-02-23 DE DE19702008328 patent/DE2008328C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2008328B2 (de) | 1977-12-15 |
| DE2008328A1 (de) | 1971-09-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2602790C2 (de) | Verfahren zur subtraktiven Farbfilterung durch Beugung, Farbfiltervorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und Verwendung einer solchen Farbfiltervorrichtung | |
| DE3013194C2 (de) | Mit polychromatischem Licht arbeitendes Abbildungssystem | |
| DE2702015C2 (de) | Projektionsvorrichtung zum Projizieren eines monochromen Bildes mit einer Phasenbeugungsgitterstruktur | |
| DE3884376T2 (de) | Farbeanzeigeanordnung und verfahren unter verwendung von holographischen linsen. | |
| DE69318351T2 (de) | Anzeigevorrichtung | |
| DE2445114A1 (de) | Herstellung farbiger entwuerfe | |
| DE2703160B2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Masters für ein Phasengitter in einem mit Beugung arbeitenden subtraktiven Farbfiltersystem | |
| DE1959152A1 (de) | Streifenfoermiges optisches Abbildungssystem | |
| DE2730785A1 (de) | Optisches system mit linsenraster | |
| DE69418025T2 (de) | Farbanzeigegerät und herstellungsverfahren | |
| DE2008328C3 (de) | Vorrichtung zur Projektion eines auf einem Additivfarbfilm aufgezeichneten Bildes | |
| DE2656409C3 (de) | Beugende Einrichtung zum Erzeugen eines farbigen Lichtbündels in der nullten Ordnung | |
| DE69527013T2 (de) | Verfahren zur herstellung eines optisch variablen bildes | |
| EP0000570B1 (de) | Original eines optischen Informationsträgers und Verfahren zum Herstellen des Originals | |
| DE140907C (de) | ||
| DE1910281A1 (de) | Farbbild-Aufnahmevorrichtung | |
| DE3874403T2 (de) | Lichtventil-projektor mit erhoehter lichtausbeute. | |
| EP1030786B1 (de) | Sicherheitsmerkmal für ein wert- oder sicherheitsdokument mit fraktalem lamellensystem | |
| DE2521818C2 (de) | Optisches System für eine Farbfernsehkamera | |
| DE680604C (de) | Verfahren zum Kontaktkopieren von Linsenrasterfilmen mit Zylinderlinsenrasterung auf Linsenrasterfilme mit Zylinderlinsenrasterung | |
| DE2006473A1 (de) | Färbcodierkamera | |
| DE2742596A1 (de) | Anordnung zur erzeugung gerasterter, ineinander verschachtelter farbauszuege | |
| DE1772568C3 (de) | Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung trägerfrequenzmodulierter Bilder | |
| DE396330C (de) | Verfahren zur Herstellung von Mehrfarbenrastern fuer die Photographie in natuerlichen Farben | |
| DE19502660A1 (de) | Projektionsverfahren und Projektor |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |