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DE2008328B2 - Vorrichtung zur projektion eines auf einem additivfarbfilm aufgezeichneten bildes - Google Patents

Vorrichtung zur projektion eines auf einem additivfarbfilm aufgezeichneten bildes

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Publication number
DE2008328B2
DE2008328B2 DE19702008328 DE2008328A DE2008328B2 DE 2008328 B2 DE2008328 B2 DE 2008328B2 DE 19702008328 DE19702008328 DE 19702008328 DE 2008328 A DE2008328 A DE 2008328A DE 2008328 B2 DE2008328 B2 DE 2008328B2
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DE
Germany
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image
images
order
grating
diffraction grating
Prior art date
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Application number
DE19702008328
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English (en)
Other versions
DE2008328A1 (de
DE2008328C3 (de
Inventor
Howard Gardner Weston; Norvaisa Kestutis Lexington; Rosenblum William Martin Winchester; Mass. Rogers (V.StA.)
Original Assignee
Polaroid Corp, Cambridge, Mass. (VStA.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polaroid Corp, Cambridge, Mass. (VStA.) filed Critical Polaroid Corp, Cambridge, Mass. (VStA.)
Priority to DE19702008328 priority Critical patent/DE2008328C3/de
Publication of DE2008328A1 publication Critical patent/DE2008328A1/de
Publication of DE2008328B2 publication Critical patent/DE2008328B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2008328C3 publication Critical patent/DE2008328C3/de
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Description

Nach der additiven Farbtheorie aufgebaute Farbfilme tragen das aufgezeichnete Bild in einer Anordnung benachbarter diskreter Punkte. Jeder dieser diskreten Punkte repräsentiert einen gewählten Farbabschnitt der photographierten Szene. Wenn das Gesamtszenenbild in einem bestimmten Abstand betrachtet wird, kombiniert das Auge die das Bild erzeugenden Punkte, und infolgedessen wird ein Bild in vollen Farben reproduziert.
Die Bildpunkte auf dem Film sind in einem regelmäßigen geometrischen Musler angeordnet, das allgemein die Gestalt von parallelen Streifen besitzt, die sich über die Bildfläche des Filmes erstrecken. Da jeder Streifen eine makroskopische Breite besitzt, repräsentiert jeder Streifen bzw. Punkt einen Farbpunkt eines kleinen Teiles des Bildes. Die Farbpunkte sind in der Weise angeordnet, daß sich eine wiederholte Folge gewählter additiver Farben ergibt, z. B. der Primärfarben Rot, Blau und Grü.i. Filme, die auf dieser additiven Farbzusammensetzung aufbauen, können im einzelnen unterschiedlich gestaltet sein. Meistens werden sie in .Schichtenform aufgebaut, wobei eine der Schichten einen Filter darstellt, der gelegentlich als Schirm bezeichnet wird, welcher die Farbstreifen enthält. Dieser Film wird auf einer lichtempfindlichen BiIdträgerschicht abgelagert. Indem die lichtempfindliche Schicht durch den die Farbstreifen tragenden Schirm hindurch belichtet wird, erhält man ein farbkodicrtes zusammengesetztes Bild. Wenn Licht durch das entwickelte Bild und den Schirm projiziert wird, dann erscheint die sich ergebende Szene bzw. das gesamte Bild in vollen Farben.
Da die lichtempfindliche Schicht des Filmes nur das Licht aufzeichnet, das durch den Filterschirm hindurchtritt, kann der Aufbau wie bei einem herkömmlichen Cchwarz-Weiß-Film erfolgen. Infolgedessen können bezüglich Lichtempfindlichkeit und chemischer Aufmachung für den Farbfilm die gleichen Varianten nutzbar , gemacht werden, die bei einem Schwarz-Weiß-Film-Aufbau bekannt sind. Der farbadditive Schichtenfilm ergibt einen besonderen Vorteil im Hinblick auf Sofortbildfarbfilme. Hierbei können alle Sofortbild-Techniken des Schwarz-Weiß-Verfahrens herangezogen werden, um vollfarbige Transparentbilder zu erzeugen.
Bei Projektion mit herkömmlichen Projektionsabständen liefern additive Farbfilmtransparente ausgezeichnete Farbreproduktionen. Wegen der hohen
r> Vergrößerung werden jedoch die Farbstreifen des Schirmes dem Betrachter getrennt sichtbar. Außerdem kann das vergrößerte Bild, welches durch Projektion eines Films erhalten wird, der einen Schirm mit parallelen Farbstreifen aufweist, auch ein erkennbares
jo Muster feiner dunkler Linien zeigen. Die dünnen dieses Muster bildenden Linien, repräsentieren gewöhnlich eine geringe Überlappung der Ränder der durchgehenden Farbstreifen des Filmaufbaues infolge der Massenfabrikation.
>i Sowohl die dunklen Linien als auch die Farbstreifenmuster können vermindert werden, indem eine geringe Vermischung oder Verschmelzung der projizierten Bilder der durchgehenden Streifen erfolgt. Zum Beispiel könnte eine Verschiebung, die eine vorgewählte
in Überlappung benachbarter Schirmstreifenbilder auf der Projektionsfläche erzeugt, fast zum Verschwinden des Musters führen, wobei eine annehmbare Bildprojektion aufrechterhalten bleibt. Um eine derart geringe Einstellung des projizierten Bildes vornehmen zu
r> können, ist jedoch eine sehr präzise Vorrichtung erforderlich. Für eine Massenfabrikation müssen die herzustellenden Artikel jedoch mit relativ niedrigen Kosten herstellbar sein, was eine derartige Präzision ausschließt.
in Die benutzte Vorrichtung sollte zusätzlich in der Lage sein, Herstellungstoleranzen des Farbgehaltes der Streifen innerhalb des Schirmes auszugleichen. Um diese erwünschte Farbbalance innerhalb einer aufgezeichneten Szene zu ermöglichen, wird das Filter
π innerhalb eines Schirmes oft so dimensioniert, daß der Anteil der einen oder anderen Primärfarbe betont wird. Es kann ein solcher Farbausgleich beispielsweise dadurch bewirkt werden, daß die Breite der die Primärfarben tragenden Streifen verändert wird. Wenn
iii Bildlöschtechniken bei vergrößerter Bildprojektion benutzt werden, kann ein Farbausgleich das Bild auf der Projektionsoberfläehe schädlich beeinträchtigen. Es tritt oft beim Farbausgleich eine Aufspaltung des projizierten Bildes auf, wobei eines oder mehrere
η versetzte Mischbilder auf der Projektionsfläche mit etwas unterschiedlicher Lichtintensität sichtbar weiden. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Projektion eines auf einem Additivfarbfilm aufgezeichneten Bildes. Die Projektionsanordnung soll erkennbare
w) Farbstreifen vermindern und ein dunkles Linienmusier vermeiden, das gewöhnlich bei derartigen projizierten Bildern auftritt. Die erfindungsgemäße Anordnung soll das projizierte Muster abschwächen, indem sie eine Vermischung mehrerer Bilder der aufgezeichneten
h) Szene bewirkt. Diese Aufgabe wird durch das im Kennzeichnen des Anspruchs I angegebene Merkmal gelöst.
Die nach der Erfindung vorgesehenen Viclfarbbilder
HI
2(1
den erzeugt durch ein Beugungsgitter, das in einem
*er kömrnlichen Projektionssystem angeordnet wird.
η Anordnung unmittelbar neben dem Objektiv wirkt
A Beugungsgitter in der Weise, daß eine Fraunhofer-
rL Form der Beugung erzeugt wird.
Infolgedessen werden mehrere Szenenbilder versetzt
euet wobei jedes eine Beugungsordnung darstellt.
nvse überlappenden Bilder erzeugen eine Farbadditive
M rhung oder Verschmelzung der sonst tdentifizierba-
ren Farbkomponenten der aufgezeichneten Szene_
nfolee der Überlappung benachbarter Farbbilder,
H- sich als parallele Streifen darstellen, bewirkt die
Beugungsanordnung eine Projektion über den dunklen
ifnien und infolgedessen eine Aufhellung. Infolgedessen
Schwindet dieses Muster fast ganz.
rVe bei der erfindungsgemäßen Projektionsvorrichtung benutzte Beugungstechnik bewirkt e:ne erwünsche Vermischung diskreter Farbbestandte.le, die auf ' nem Filmaufbau in regelmäßig wiederkehrenden ' Katern erzeugt wurden. Wenn die relative Versetzung ' α r nmiizierten Bilder nur gering ist, dann erscheint das sich gebende zusammengesetzte Bild auf der BiId-' nd dem Betrachter ordnungsgemäß fokussiert. Die ' Versetzung der Bilder erster Ordnung gegenüber denen ' Ir nullten Ordnung ist ihrer Natur nach eindimensional ' und die sich ergebende Unscharfe von vernachlässigba-
reSste'hend werden Ausführungsbeispiele der Erfin- ; dung anhand der Zeichnung beschrieben. In der ' ZeFCheTeineperspektivische Ansicht eines Ausschnitts
eines Additivfarbfilms in vergrößertem Maßstab, ' Fis 2 eine schematische Ansicht der Projektionsvor-' rirhtunß gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, ' "C"bei eine idealisierte Darstellung der probierten ' Szene in ausgedehnter Form ersichtlich ist,
F 3a 3b 3c Wellenformen, die die Intensitäten und die relative Bildversetzung für rote, grüne bzw. blaue Lichtwellenlängenbereiche darstellen,
ei« 4 eine schematische, teilweise im Schnitt bezeichnete Darstellung einer Projektionsvorrichtung !emäß der Erfindung mit einer idealisierten Darstellung einer Szene durch ein Durchlaßphasengitter,
F * 5a 5b 5c Wellenformen, welche oie Intensitäten mten Eriinen bzw. blauen Bereichen für Bilder V n^haulichen die durch ein volldurchlässiges VeranSC ugungsgitter gemäß der Erfindung projiziert
)euet sind, . . ...
F i e 6 eine perspektivische Ansicht eines sinusförmigen Phasengitters, wobei die Bezeichnung der orthogonalen Achsen ersichtlich ist,
FiB 7a 7b 7c Wellenformen, die die Intensitäten und relativen Bildversetzungen in roten, grünen und blauen Wellenlängenbereichen darstellen.
Die Mischanordnung nach der Erfindung wirkt in der Weise daß gleichzeitig mehrere Bilder einer aufgezeichneten Szene als Anordnung von B.ldkomponenten nmiiziert werden. Diese Bilder sind um einen sehr en vorbestimmten Abstand in der Weise versetzt, daß ein überlapptes zusammengesetztes BiId auf de Projektionsfläche entsteht. Die Vervielfachung und Versetzung der projezierten Bilder wird durch ein Beugungsgitter erzielt, das in der optischen Achse des P ofektorobjektivs angeordnet wird. Allgemein kann ein Beugungsgitter als eine Anordnung definier, w rden «fie fuf eine einfallende Welle eine periodische Veränderung der Amplitude und/oder der Phase hPwirkt. Wenn ein solches Beugungsgitter in den Strahleingang eines Projektors in der Nähe des Objektivs eingefügt wird, ergibt sich die Form einer Fraunhoferschen Beugung, wodurch mehrere vollständige gegeneinander versetzte Bilder der Originalszene erzeugt werden. Diese Bilder können eingeordnet werden als Bilder der nullten Ordnung, der ersten Ordnung, der zweiten Ordnung usw. gemäß der üblichen Beugungsgitter-Theorie. Die Beugungsbilder, die für die Erfindung von primärem Interesse sind, sind die Bilder der nullten Ordnung und der ersten Ordnung. Beugungsbilder höherer Ordnung ergeben einen vernachlässigbaren Effekt bei der Projektion von Bildern. Der relative Abstand zwischen dem Bild der nullten Ordnung und dem der ersten Ordnung und die Relativintensitäten der Bilder, die die Verteilung der Primärfarbkomponenten des Filterschirms des Bildes repräsentieren, werden gemäß dem speziellen Aufbau des Schirmes und der Farbbalance erhalten. Drei Ausführungsbeispiele für ein Projektionssystem mit Beugungsgittern werden in der folgenden Beschreibung diskutiert, jedes Ausführungsbeispiel benutzt eine in gewisser Hinsicht grundsätzliche Beugungsgitteranordnung. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel wird das Gitter von einer Reihe periodisch wiederkehrender lichtundurchlässiger und transparenter Streifen gebildet. Bei der zweiten Ausführungsform ist das Gitter von der Pulsphasenart und besitzt im regelmäßigen Abstand zueinander angeordnete und periodisch wiederkehrende transparente Bänder oder Linien vergrößerter optischer Dicke. Bei der dritten Ausführungsform ist das Beugungsgitter von der Sinusphasenart, wobei eine Änderung in der optischen Dicke von Punkt zu Punkt auftritt. Bei jeder Ausführungsform wird eine erwünschte Vermischung von Farbkomponenten des Bildes in der > Projektionsebene bewirkt.
Zur Veranschaulichung wird die erfindungsgemäße Projektionsvorrichtung in Verbindung mit einem typischen Additivfarbfilm beschrieben. Gemäß Fig. 1 besteht ein solcher Film aus einer transparenten Basis 10, auf dem ein Schirm oder ein Filter abgelagert ist. Der Schirm besteht aus einer Folge paralleler Streifen, die jeweils eine vorgewählte Primärfarbe repräsentieren. Diese Farbstreifen sind mit Ur, Ufa und 11g gekennzeichnet, um anzudeuten, daß es sich um die Primärfarben »Rot«, »Blau« und »Grün« handelt. Der Schichtenaufbau des Films umfaßt außerdem eine lichtempfindliche Trägerschicht 12, die durch die Filterschicht 11 hindurch belichtet wird. Diese Schicht 12 besteht aus einer lichtempfindlichen Emulsion, wie sie bei gewöhnlichen Schwarz-Weiß-Filmen benutzt wird. Es ist klar, daß die Lage der Schichten innerhalb des Schichtenaufbaues verändert werden kann, um irgendwelche photographische Erfordernisse zu erfüllen. Außerdem kann die Zahl der innerhalb des Schirms i benutzten Primärfarben cuf zwei vermindert oder auf mehr als drei erhöht werden.
F i g. 2 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung mit einem Durchlaßamplituden-Beugungsgitter, das aus abwechselnd transparenten und lichtundurchlässigen [) Bändern besteht. Dieses Beugungsgitter wird in den Strahlengang des Projektors eingeführt. Die Lichtquelle 16, z. B. eine Projektionslampe mit Lichtreflcktoren und Kondensoren, liefert eine Grundbeleuchtung für das System. Ein Teilausschnitt des Additivfarbfilms ist stark vergrößert bei 18 vor der Lichtquelle dargestellt. Wie in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben, weist der Film eine Bildträgerschicht und eine transparente Basis auf, über die ein Schirm 22 gefügt ist. Der Schirm
besteht aus Farbstreifen in sich wiederholenden Gruppen der Primärfarben Rot, Blau und Grün. Diese Streifen sind mit den Bezugszeichen Ri, Ci und B\ in einer ersten Gruppe und durch R2, G2 und B2 in der nächst benachbarten Gruppe gekennzeichnet. Das Gesamtbild der aufgezeichneten Szene innerhalb des Bildes wird durch ein Projektionsobjektiv 24 auf eine Projektionsfläche 26 projiziert. Das Objektiv 24 ist in vereinfachter Form als Linse dargestellt und wirkt in der üblichen Weise, um auf der Projektionsfläche 26 ein Bild zu erzeugen.
Das Beugungsgitter bei dieser Ausführungsform ist mit 28 bezeichnet und liegt im Strahlengang des Projektors. Das Beugungsgitter besteht aus einer Folge gleich dimensionierter lichtundurchlässiger Streifen 30, die im gleichen Abstand zueinander liegen und lichtdurchlässige Schlitze 32 zwischen sich freilassen. Das Gitter ist im Strahlengang derart ausgerichtet, daß die Beugungsränder der rechteckigen transparenten Schlitze 32 parallel zu den Längsrändern der Streifen des Filmschirmes 22 liegen. Die Toleranz dieser Parallelausrichtung braucht nicht exakt zu stimmen. Es können z. B. ausreichende Ergebnisse erlangt werden, selbst dann, wenn eine Abweichung um 15° vorliegt. Das Gitter 28 hat eine Frequenz /", welche die Zahl transparenter Schlitze 32 pro Längeneinheit des Gitters repräsentiert, die sich über den optischen Pfad des Systems erstrecken.
Wenn so das Beugungsgitter im Projektorstrahlengang in der Nähe des Bildes angeordnet wird, ergibt sich ein Fraunhofersches Beugungsbild in der Bildebene 26. Dieses Beugungsbild ist von der nullten Ordnung in der Mitte der Bildebene und wird in F i g. 2 durch die links dargestellten vergrößerten Bildstreifen R\, G\ ... Ri gekennzeichnet. Das Beugungsgitter 28 erzeugt außerdem zwei Beugungsbilder der ersten Ordnung, die sichtbar sind und identifiziert werden können. Die Teilbilder R\-B\-G\ der ersten Ordnung werden in der Zeichnung in der Bildebene 26 durch identisch numerierte Streifenbilder gekennzeichnet. Diese Bilder der ersten Ordnung sind gegenüber ihren entsprechenden Bildern der nullten Ordnung um Beträge versetzt, die ausreichen, um die erwünschte Verschmelzung der projizierten Streifen des Films zu bewirken. Es ist zweckmäßig, daß das System in der Weise arbeitet, daß eine Übereinanderfügung der Bilder benachbarter Farbstreifen erfolgt. So wird z. B. in einem resultierenden zusammengesetzten Bild eine gegebene projizierte Rotkomponente im wesentlichen durch benachbarte blaue und grüne Streifen überlappt (als mittlere und rechte Säule dargestellt). Diese Überlappung erzeugt eine farbadditive Verschmelzung bzw. Vermischung. Der Betrag der Versetzung der Bilder erster Ordnung gegenüber den Bildern der nullten Ordnung wird durch Ausbildung des Beugungsgitters entsprechend den Dimensionen der Farbkomponenten innerhalb des Filmrasters bestimmt. Diese Bildversetzung für die Bilder der ersten Ordnung wird enthalten als Produkt von fXF, wobei f die Frequenz des Gilters, λ die Wellenlänge einer gewählten Lichtfrequenz und Z der Abstand zwischen Beugungsgiitcrund Bildebene ist.
Wie die beiden rechten Säulen der Projektionsflächc in Γ i g. 2 zeigen, sind die Bilder erster Ordnung mehr als eine Streifenbreite gegen die nullte Ordnung versetzt, damit eine Überlappung der Bilder der ersten Ordnung von identisch gefärbten Streifen des Beugungsgitters erfolgt. Dur /weck dieser Orientierung ergibt sich aus ilen relativen I .iehiinieiiMiäten. die von den Hikleni der ersten Ordnung erhalten werden, wie in Verbindung mit den F i g. 3a bis 3c erläutert wird.
Im folgenden wird auf Fig.3a Bezug genommen. Hier sind typische Konturen der Intensitäten für die Bilder der nullten Ordnung bzw. der ersten Ordnung von Wellenlängen im roten Bereich dargestellt, wie sie von einem lichtundurchlässigen Liniengitter wie dargestellt erhalten werden. In gleicher Weise sind die Intensitätskonturen, die im Grünlichtbereich bzw. im
ίο Blaulichtbereich erhalten werden, in den F i g. 3b und 3c dargestellt. Diese Lichtbereiche entsprechen den Farben der Komponenten oder Streifen des Filmrasters. Wenn lichtundurchlässige Linienbeugungsgitter benutzt werden, um eine Bildkomponentenüberlappung zu
ι i erhalten, ist festzustellen, daß die Intensitäten der Bilder erster Ordnung zu gering im Vergleich mit den Amplituden ihrer benachbarten Bilder der nullten Ordnung sein können. Diese relative Amplitudenverteilung ergibt sich aus den oben beschriebenen F i g. 3a bis 3c. Ohne zusätzliche Einstellung kann eine einfache Überlappung der Bilder benachbarter Schirmstreifen die· Farbbalance in der Bildebene ändern. Eine Einstellung des Abstandes zwischen den Beugungsbildern der nullten Ordnung und der ersten Ordnung, wie bei 26 in F i g. 2 dargestellt, führt dann wieder zu einem ordnungsgemäßen Farbausgleich. Die Streifenbilder erster Ordnung bei 26 liegen im Abstand, um eine Überlagerung ähnlich gefärbter Bildkomponenten der ersten Ordnung zu bewirken, d. h., die Bilder erster Ordnung sind additiv distanziert. Es hat sich gezeigt, daß das hieraus resultierende Bild nichl in der erwünschten Weise vermischt ist, daß es aber eine ordnungsgemäße Farbbalance zeigt. Die Versetzung der Bilder erster Ordnung, die notwendig ist, um den obigen Abstand zu erhalten, kann durch Einstellung der Gitterfrequenz f erhalten werden. Durch die obige Einstellung kann eine etwas stärkere Unscharfe des Bildes in einer Richtung auftreten, aber dies ist von vernachlässigbarer Größe. Wenn die in Verbindung mit der erfindungsgemäßen
•to Projektionsvorrichtung benutzten Filmschirme bzw. Filmrasier so ausgebildet sind, daß Streifenbreiten in einer Farbe, z. B. Rot, breiter und daher vorherrschender als jene einer anderen Farbe sind, kann wiederum die obenerwähnte erste Bilddistanzierungstechnik bc-
■i) nutzt werden, um einen ordnungsgemäßen Farbausgleich des projizierten Bildes zu gewährleisten. Das nachstehend beschriebene Ausführungsbeispiel veranschaulicht die Wirkungsweise eines Absorptionsbcu gungsgitters innerhalb einer typischen Projektionsvor
■)ii richtung.
Ein Farbfilm von 8 mm Breite, auf dem das Bild cinei Szene in vollen Farben gemäß der additiven Farbtheo rie aufgezeichnet ist, wurde in einen Projekte) eingesetzt, wie er auf dem Amateursektor handelsüblicl
V) ist. Der Film enthielt einen Schirm mit aufeinanderfol gend abwechselnden roten, grünen und blauen Strcifcr die sich über jides Bild erstrecken. Die Streifen ware so dimensioniert, daß sich eine Schirmfrequenz vo 216,5 Streifen pro cm ergab, jedoch war die Breite de
m> roten Streifen etwas größer als die Breite der blaue und grünen Streifen. Das Bild der aufgezeichnete Szene wurde auf einen Bildschirm projiziert, der \,bi ι von dem Objektiv des Projektors entfernt war. Vertik orientierte Bilder der Streifen des Filmrasters wurden i
hr> dem vergrößerten Farbbild auf dem Bildschir1 erkennbar. Zusätzlich wurden einige vertikal aiisgeriel tete dunkle Linien erkennbar. Dann wurde e Beugungsgitter mit 17,7 Linien pm em in ein
regelmäßigen Anordnung undurchsichtiger Linien auf einer transparenten Filmbasis in den Projektorstrahlengang eingefügt. Die Linien des Gitters wurden parallel zu den Streifen des Films ausgerichtet. Das vorher beobachtete Farbstreifenmuster auf dem Bildschirm vermischte sich dabei, und es entstand ein ansprechendes Bild der Szene. Es zeigte sich, daß die Bilder erster Ordnung jeder Primärfarbe übereinandergefügt waren. Das dunkle Linienmuster verschwand im wesentlichen vollständig. Die erwünschte Bildverrnischung auf dem Bildschirm blieb erhalten, wenn das Beugungsgitter bis zu 15° gegenüber der Vertikalen verdreht wurde.
Eine gleiche befriedigende Bildvermischung konnte unter Benutzung eines Films demonstriert werden, dessen Schirm 298 Streifen pro cm aufwies, wobei das Beugungsgitter 15,7 opaque Linien pro cm aufwies.
Das aus abwechselnd undurchlässigen und durchlässigen Linien bestehende Beugungsgitter liefert ein resultierendes Mischbild mit einer Intensität von etwas weniger als 50% des ungebeugten Bildes. Eine solche Übertragung hat sich für die meisten photographischen Zwecke als befriedigend erwiesen. Eine noch bessere Darstellung ergibt sich jedoch unter Verwendung eines Phasenbeugungsgitters.
Es wird nunmehr auf Fig.4 der Zeichnung Bezug genommen. Hier ist ein durchlässiges Phasengitter vorgesehen, das als optische Oberfläche mit regelmäßig dimensionierten Reihen von wiederkehrenden optisch dickeren Gitterabschnitten besteht. Die Phasenbeugung ist bei 34 in übertriebenem Maßstab dargestellt, und es ist ein ebener Basisabschnitt 36 vorhanden, auf dem transparente Bänder 38 rechteckigen Querschnitts angeordnet sind. Wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 liegt das Gitter 34 im Strahlengang der Projektionsvorrichtung, der von der Lichtquelle 40 und dem Projektionsobjektiv 42 gebildet wird. Ein Teilabschnitt des Additivfarbfilms ist in stark vergrößertem Maßstab bei 44 vor der Lichtquelle angeordnet. Der Film 44 besitzt eine Bildträgerschicht 46, auf der ein Schirm 48 ausgebildet ist. Der Schirm 48 besteht aus parallelen Farbstreifen in einer sich wiederholenden Folge von Rot, Blau und Grün. Diese Streifen sind jeweils mit den Buchstaben R. Sund Gbezeichnet. Wie bei dem an erster Stelle erwähnten Ausführungsbeispiel erzeugt ein Phasengiuer 34 mit einer gewählten Frequenz f, welche Zahl und Abstand der Bänder 38 pro Längeneinheit repräsentiert, eine Fraunhofersche Form oiner Beugung in der Bildebene, die gedehnt bei 50 dargestellt ist. Diese Beugung erzeugt ein Bild der nullten Ordnung in der Mitte der Bildebene 50, wie dies durch die drei vergrößerten Bildstreifen Ri, Si und G< angedeutet ist. Die Linien, die mit einem Pfeilkopf gekennzeichnet sind, stellen schematisch die Projektion eines solchen Bildes der nullten Ordnung dar. Das Gitter 34 erzeugt außerdem mehrere Beugungsbilder, von denen die Bilder der ersten Ordnungen sichtbar sind. Die Teilschirmbildt-T erster Ordnung sind in der Bildebene durch die Streifen R1-Gi und B2 gekennzeichnet, wobei die Doppelkopfpfeillinien zu diesen Slririk-n führen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Bildes der nullten Ordnung ergeben sich gekennzeichnet durch die Dreifach-Kopfpfeilc die Streitenbilder W.I - Cm und /J,. Die Bilder der ersten Ordnung sind gegenüber dem Bild der nullten Ordnung um Betrüge versetzt, die ausreichen, um eine erwünschte Verschmelzung der projizieren Farbkouipoiienen oder .Streifen des Filmaufbaues /.u gewährleisten. Das Gilter 34 kann si) ausgebildet scm, daß ein Abstand der ersten Ordnung erzeugt wird, der so angepaßt ist, daß eine additive Überlappung benachbarter Farbstreifen bewirkt wird. Wie bei der an erster Stelle genannten Ausführungsform wird der Betrag der Versetzung der Bilder erster ι Ordnung gegenüber dem Bild der nullten Ordnung dadurch gewählt, daß das Beugungsgitter gemäß den Farbkomponentendimensionen innerhalb des Filmschirms ausgebildet wird. In gleicher Weise wie das oben beschriebene Amplitudengitter wird auch bei
ίο diesem zweiten Ausführungsbeispiel die Versetzung der Bilder der ersten Ordnung durch das Produkt ΓΚΖ erhalten.
Die F i g. 5a zeigt eine typische Kontur von Lichtintensitäten für die Bilder der nullten Ordnung und
iri der ersten Ordnung für Wellenlängen des Rotbereichs, erlangt mit einem Phasengitter, wie aus F i g. 4 ersichtlich. Durch Einstellung der Dicke der Bänder 38 auf dem Gitter 34 werden die relativen Amplituden der Bilder erster Ordnung im roten Wellenlängenbereich mit der Amplitude der Bilder der nullten Ordnung ausgeglichen. In Fig. 5b liegen die Intensitäten des Bildes erster Ordnung bei Wellenlängen im grünen Bereich höher als die Intensitäten des Bildes der nullten Ordnung. In gleicher Weise sind die relativen Amplitu-
2j den im blauen Bereich gemäß Fig. 5c bei den Bildern der ersten Ordnung größer als die Amplitude bei dem Bild der nullten Ordnung.
Die relative Intensitätsverteilung, die bei der Benutzung eines Phasengitters auftritt und die sich aus den
jo F i g. 5a bis 5c ergibt, ist sehr vorteilhaft. Zum Beispiel werden die bei dem ersten Beispiel als sehr niedrig beschriebenen relativen Intensitäten der Bilder erster Ordnung so geändert, daß ihre additive Überlappung nicht erforderlich ist. Soweit die Bilder der ersten
3i Ordnungen der nicht vorherrschenden Farbkomponenten mit relativ hohen Amplituden reproduziert werden können, wie aus den F i g. 5a bis 5c ersichtlich ist. kann eine adäquate Verteilung der anderen Farben erlangt werden, ohne breite Bildüberlappungsabstände für Bilder der ersten Ordnung vorzusehen. Deshalb wird die Verwischung des Bildes vermindert. Das folgende Beispiel demonstriert die Arbeitsweise des Phasengitters gemäß dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel bei Einfügung in einer typischen Projektionsvor-
4", richtung.
hin S-miii-Farbfilrn. auf dem eine Szene gemäß der Additivfarbtheorie aufgezeichnet war, wurde in einen handelsüblichen Amateurprojektor eingelegt. Der Film besaß einen Aufbau mit einem Schirm, der reihenweise
-,ο wiederkehrte rote, grüne und blaue Streifen aufwies, die sich über die gesamte Bildfläche erstrecken. Die Streifer waren so dimensioniert, daß sich 216,5 Streifen pro cn ergaben. Die Breite der roten Streifen innerhalb de Schirms war jedoch etwas größer als die Breite de
,i blauen und grünen Streifen. Das Bild der aufgezeichne ten Szene wurde so projiziert, daß das Bild l.fi.i m vor Objektiv des Projektors auf einer Bildwand erschiei Vertikal ausgerichtete Bilder der Streifen des Filmschii mes wurden in vollen Farben auf dem vergrößerten RiI
mi des Bildschirmes sichtbar. Außerdem wurden einig vertikale dunkle Linien auf der Bildfläche sichtbar. Ki Phiisengitter wurde in den optischen Pfau di projizieren S/.eneiibikie;; geschaltet. Dieses Phasengi ter besaß eine Frequenz von l),rt Band pro cm. besteher
.,. aus im Vakuum .lufaeiiampfen rejiuliirai Reihen ai Magnesium-Fluorid von 1.2h μηι Dicke, wobei d Ablagerung aul der ebenen Oberfläche einer diinm Glasplane bewirkt war. Die Bänder lies Gite:\ wurd
"I!) Sh(I
parallel zu den Streifen des Filmes ausgerichtet. Das Farbstreifenmuster, das vorher erkennbar war, verschmolz hierbei, und es ergab sich ein ansprechendes Szenenbild. Auch das dunkle Linienmuster verschwand aus dem Bild. Diese erwünschte Bildvermischung auf der Bildwand wurde auch noch aufrechterhalten, wenn die Orientierung des Beugungsgitters um etwa 15° gegenüber der Vertikalen geändert wurde. Die Qualität der Lichtübertragung durch das Projektionssystem erschien unbeeinträchtigt.
Eine ähnlich gute Bildmischung wurde erreicht mit einem Film, bei dem 297,6 Streifen pro cm vorhanden waren, und mit einem Phasengitter, das Bänder von 1,26 μηι Dicke aufwies, um eine Frequenz von 7,9 Band pro cm zu erzielen.
Bei einer dritten Ausführungsform der Erfindung wird die Vervielfachung und Versetzung der projizierten Bilder durch ein sinusförmiges Phasengitter erreicht, das in den Strahlengang des Projektors eingeschaltet wird. Dieses Phasengitter ist voll transparent, ändert sich jedoch von Punkt zu Punkt in der optischen Dicke entweder durch Veränderung des Brechungsindexes oder Veränderung der geometrischen Dicke oder durch beide Maßnahmen gleichzeitig. Die Wirkung beruht darauf, daß Änderungen in der Phase auf die komplexe Amplitude des einfallenden Lichtes aufgeprägt werden. Die sinusförmige Gestalt des Phasengitters bietet in idealer Weise die Doppelfunktion der Bildintensitätssteuerung und der Distanzierungssteuerung der Bilder erster Ordnung.
F i g. 6 stellt beispielsweise ein sinusförmiges Phasengitter dar. Die parallelen Konturen der sinusförmigen Oberfläche des Gitters liegen parallel zu der Längsstreifenorientierung des weiter oben beschriebenen Filmschirms 22. Das Phasengitter ist so ausgebildet, daß es eine gewählte Frequenz (!) hat, welche die Zahl der im Querschnitt sinusförmigen Perioden pro Längeneinheit repräsentiert. Diese Frequenz ist so gewählt, daß das Gitter eine Fraunhofersche Gestalt der Beugungsbilder in der Bildebene 26 erzeugt. Das Gitter besitzt einen ebenen Basisabschnitt 54, auf dem ein Relief von sinusförmigem Querschnitt 56 aufgebaut ist. Das im folgenden diskutierte Phasengitter hat eine Dimension / längs der Achse X und eine Abmessung /' längs der Achse Y. Eine Z-Achse steht senkrecht auf der von den Achsen X- Y ausgespannten Ebene. Das durch diesen Aufbau übertragene Licht erzeugt in der Bildebene eine Reihe von Bildern unterschiedlicher Ordnung. Die Abstünde und die relativen Intensitäten der Bilder jeder Ordnung, die auf der Darsteilungsoberfläche projiziert werden, können durch die Sinusfunktion der Phasengitterkonliir 36 und die Wellenlänge des hindurchgeschickten Lichtes bestimmt werden. Diese Wirkung kann unter Berücksichtigung der folgenden theoretischen Erwägungen vorbestimmt werden.
Die Vielzahl der durch l.ichtbeugung im Gitter erzeugten Bilder kann in Ausdrücken einer Übertragungsfunktion t (x, y) beschrieben werden. Diese Funktion kann in Gestalt des folgenden Ausdrucks geschrieben werden:
/ (.ν,)') f eyi
(2π/*> red
reel
j! Y
(11
Abmessung des Gitters längs einer gegenüberliegenden Achse, wie aus Fig.6 ersichtlich. Wie ersichtlich, werden bei der Gleichung (I) gerade Funktionen benutzt.
■ι Ein Gitter, das gemäß dem Ausdruck (1) ausgebildet ist, ergibt ein entsprechendes Intensitätsmuster in einer Ebene, die planparallel zu der von den Achsen X, Y aufgespannten Ebene liegt, und zwar in einem Abstand ζ von dieser Ebene entfernt. Diese Bildebene ist die
κι Darstellungsoberfläche einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Projektionsvorrichtung. Das entsprechende Intensitätsmuster in der Bildebene kann durch die folgende Gleichung wiedergegeben werden:
Dabei bedeutet m die maximale Dcrcichsiinduning der Liehtphasc, die durch das Gitter fortschreitet, /stellt eine Dimension des Phasengitters dar und /' die
dabei ist /,, eine Besselsche Funktion der ersten Art q-ter Ordnung λ ist die Wellenlänge irgendeines gewählten Lichtbereiches; A ist die Frequenz des Gitters oder der
_'"> Reziprokwert der Periode der sinusförmigen Funktion des Gitters; die sine Funktion ergibt sich als Sinus einer gewissen Funktion von χ dividiert durch jene Funktion von x. Die Ausdrücke xa und ya werden in der Gleichung (II) benutzt, um die orthogonalen Achsen in der
κι Bildebene anzudeuten, die parallel zu den entsprechenden X- und K-Achsen des Gitters verlaufen. Die Intensitätsfunktion, die durch die Gleichung (II) ausgedrückt wird, liefert eine Reihe von quadratischen Bessel-Funktionen multipliziert mit den jeweiligen sine
i-, Funktionen, die ihrerseits die Art und Weise darstellen, in der die Intensität der Bilder jeder Ordnung längs den Achsen xa und yn schwankt.
Die Spitzenintensität des Bildes der Ordnung q, das in einem Abstand qf ζ von dem Bild der nullten Ordnung
κι entfernt liegt, ergibt sich durch den Ausdruck:
r
1I ~
Jη
(III)
Durch Wahl geeigneter Parameter zur Einführung ir den Ausdruck (II) kann ein sinusförmiges Phasengittei ausgebildet werden, das jede spezielle Farbbalance unc Vermischung ergibt. Hierbei ist zu berücksichtigen, dal! die Einstellung der physikalischen Parameter de: Gitters zu einer Änderung der Parameter führt: (f) unc (m). Einer dieser Ausdrücke ist bei jedem gegebener Cutter für jeden Wert von λ vorgesehen. Eine Analyst der Ausdrücke (I) bis (111) zeigt, daß bei einei Phasenverschiebung von etwa 140° die Möglichkei besteht, Bilder der nullten Ordnung und der erster Ordnung zu erzeugen, deren Intensitäten bei jede gegebenen Wellenlänge λ gleich sind. Die Bilder de beiden Primärordnungen werden von dem Bild de nullten Ordnung um einen Abstand ±ίλ/. versetzt. E: kann deshalb festgestellt werden, daß eine vollständig! Steuerung bezüglich der Auslegungserfordernisse de Projektionsvorrichtung durch die Sinusform des Pha sengitters verwirklicht werden kann.
Die Intensitätssteuerung, die mit einem sinusförmiger Gitter der oben beschriebenen Art verfügbar ist, ergib sich aus den l·' i g. 7a, 7b und 7c. Unter der Annahme, dal ein Filmschirm mit Bestandteilen oder Streifen hcrge stellt wird, die aus den Primärfarben Rot, Grün und Blai
bestehen, wird in der Bildebene ein Intensitätsmuster verfügbar, wobei die Bilder der nullten Ordnung und der ersten Ordnung gleiche Amplituden besitzen. Zum Beispiel können die Bilder der nullten Ordnung und die Bilder der ersten Ordnung Intensitäten gleicher Amplitude im roten Wellenlängenbereich gemäß Fig. 7a vorgesehen sein. In gleicher Weise sind die relativen Intensitäten der ersten Ordnung bei Wellenlängen im grünen Bereich gleich der Amplitude der Bilder der nullten Ordnung. Weiter zeigt Fig. 7c, daß die relativen Amplituden im blauen Bereich bei den Bilder der ersten Ordnung und der nullten Ordnung gleich sind. Ferner ist festzustellen, daß Bilder über der ersten Ordnung so schwach sind, daß sie praktisch unsichtbar sind.
Ähnlich wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen kann eine beträchtliche Schrägstellung des Sinusgitters gegenüber den Streifen des Films bewirkt werden und, wie bei den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen, ist eine genaue Ausrichtung nicht erforderlich. So kann das Gitter bis zu etwa 15" verdreht werden, ohne daß eine Beeinträchtigung der Bildverschmelzung eintiitt. Durch Änderung der Lage des Gitters wird in vorteilhafterweise eine Abstimm-") funktion möglich.
Um geeignete Fraunhoferschc Beugungsbildcr zu erzielen, ist es /.weckmäßig, die Sinusphasengitter in dem Strahlengang des Projektors in der Nähe des Objektivs unterzubringen. Hierbei ist eine beträchtliche
in Schrägstellung möglich. So kann beispielsweise das Gitter auf der Oberfläche des Objektivs des Projektors abgelagert oder auf andere Weise angeordnet werden, statt dessen kann das Gitter auch auf einem einfachen Träger vorgesehen werden, der leicht über das Objektiv
i'i des Projektors gesetzt werden kann.
Beugungsgitter für eine gegebene Frequenz haben sich als nützlich über einen weiten Bereich von Projektionsentfernungen erwiesen. Die Einfachheit ihres Aufbaus ermöglicht eine Anwendung bei einer
-" Vielzahl von Projektionsvorrichtungen.
Hierzu 4 BhUt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Projektion eines auf einem Additiv-Farbfilm aufgezeichneten Bildes, dadurch gekennzeichnet, daß im Projektionsstrahlengang ein Beugungsgitter (28, 34, 54) angeordnet ist, das von den Schirmfarb-Bildkomponenten (R, G, B) Bilder der nullten Ordnung und wenigstens der ersten Ordnung derart entwirft, daß über jeder Farbkomponente eines Bildes der nullten Ordnung wenigstens ein Bild der ersten Ordnung, das von einer anderen Scnirm-Farbko.nponente stammt, projiziert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beugungsgitter ein Ampliiudendurchlaßbeugungsgitter (28) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beugungsgitter ein voll durchlässiges Phasengiiter(34)ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beugungsgitter (28, 34, 54) unmittelbar dem Objektiv (24, 42) benachbart im Strahlengang angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Beugungsgitter (34) ein voll durchlässiges Pulsphasengitter ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Beugungsgitter (54) sich in der optischen Weglänge periodisch sinusförmig ändert.
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