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DE2007810C - Doppelter Laufer für Axialgeblase - Google Patents

Doppelter Laufer für Axialgeblase

Info

Publication number
DE2007810C
DE2007810C DE2007810C DE 2007810 C DE2007810 C DE 2007810C DE 2007810 C DE2007810 C DE 2007810C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blades
intermediate ring
width
double
axial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
auf Nichtnennung F04d 29 32 Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novenco Building and Industry AS
Original Assignee
Nordisk Ventilator Co
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft einen doppelten Läufer für Erfindungsgemäß ist es vorteilhaft, daß der Zwi-Axialgebläse mit einem an einer Nabe befestigten schenring so ausgebildet ist, daß seine rechtwinklig Satz Innenschaufein, einem um die äußersten Punkte zur Achse des Läufers verlaufenden Seitenflächen der Schaufeln dieses Satzes herum angebrachten eine erhebliche Breite besitzen, da dann die Toleranz-Zwischenring und einem auf diesem Zwischenring 5 forderungen bei der Herstellung der Trennwand koaxial mit dem ersten Schaufelsatz angebrachten zwischen den beiden Kanälen weit weniger streng zu Satz Außenschaufeln, welche beiden Schaufelsätze sein brauchen.
so eingerichtet sind, daß sie in einander entgegen- Eriindungsgemäß ist es ferner zweckdienlich, daß
gesetzten Richtungen blasen. die Innenseite des Zwischenringes von schräg nach
Solche doppelten Läufer werden z. B. zur Be- und io innen, zur Mitte hin verlaufenden Flächen gebildet
Entlüftung von Räumen in Gebäuden wie bcispiels- wird, da hierdurch die Gefahr, daß sich dort Staub
weise Ställen benutzt, und zwar werden sie so in absetzt, zusätzlich reduziert wird,
zwei koaxialen Kanälen montiert, daß sich die Innen- Schließlich kann es erfindungsgemäß vorteilhaft
schaufeln zusammen mit dem Antriebsmotor des sein, daß das Profil der Schaufeln in der Nähe ihrer
Läufers im inneren und die Außenschaufeln im 15 Befestigungsflächen am Zwischenring in einer eichen
äußeren, ringförmigen Kanal befinden. Da die beiden Weise gedreht ist, daß die Befestigungsflächen der
Sehaufelsätze in einander entgegengesetzten Richtun- Schaufeln in einer Richtung verlaufen, die höchstens
gen blasen, kann somit durch den einen Kanal ein einen kleinen Winkel mit einer Ebene bildet, welche
Absaugen der verbrauchten Luft aus dem zu lüften- rechtwinklig auf der Achse des Läufers steht, wo-
den Raum und durch den anderen Kanal ein Ein- 20 durch eine sehr solide Befestigung der Schaufeln
blasen von frischer Luft in diesen Raum erfolgen. selbst an einem sehr schmalen Zwischenring ermög-
An derjenigen Stelle, an der sich der Läufer be- licht wird.
findet, muß die Trennwand zwischen den beiden ko- Nachstehend wird die Erfindung an Hand der
axialen Kanälen notwendigerweise unterbrochen sein. Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Zwischen den beiden Kanälen herrscht ein in etwa 25 Fig. 1 schematisch einen Teil eines bekannten, in
konstanter Druckunterschied, jedoch mit entgegen- koaxialen Kanälen montierten doppelten Läufers,
gesetzten Vorzeichen : uf den beiden Seilen des Lau- F i g. 2 eine schematische, in der gleichen Weise
fers. Der Vorzeichenwechsel vollzieht sich haupi- wie der Läufer in Fig. 1 dargestellte Abbildung
sächlich über die Breite der Schaufeln, gesehen in eines erfindungsgemäßen doppelten Läufers,
Axialrichtung, und da die Breite des Z vischenringes 30 Fig. 3 ein Druckdiagramm, das die Wirkung der
gewöhnlich dieser Schaufelbreite entspricht, bedeutet Erfindung zu erklären hilft,
dies, daß an derjenigen Stelle, an der sich die Trenn- Fig. 4 in größerem Maßstab einen Teil eines erwand zwischen den Kanälen an den Zwischenring findungsgemäßen Läufers in einer besonderen Ausanschließt, ein erheblicher Druckunterschied zwi- führungsform und
sehen den beiden Kanälen besteht. Da notwendiger- 35 Fig. 5 einen anderen Teil e.ncs erfindungsweise ein gewisser Spalt zwischen den Kanten der gemäßen Läufers in einer besonderen Ausführungs-Trennwand und dem Zwischenring vorhanden sein form.
muß, bewirkt dieser Druckunterschied, daß Luft von F i g. 1 zeigt einen Motor 1, an dessen Welle eine
einem Kanal zum anderen überströmt, so daß ein Nabe 2 befestigt ist, die einen Satz Innenschaufeln 3
gewisser Verlust auftritt. Gleichzeitig finden störende 40 trägt. Um die äußersten Punkte dieser Schaufeln
Ablagerungen von Staub auf der Innenseite des herum ist ein Zwischenring 4 vorgesehen, der einen
Zwischenringes sKitt, die im Laufe der Zeit den Wir- Satz Außenschaufeln 5 trügt. Der Motor 1 mit den
kungsgrad des Gebläses herabsetzen und außerdem Schaufelsätzen 3 und 5 ist in zwei koaxialen Kanälen
Unwucht des Läufers verursachen können. angebracht, von welchen der äußere Kanal mit 6 und
Dem Anmeldungsgegenstand liegt daher die Auf- 45 dessen Außenwand mit 7 bezeichnet ist, während der
gäbe zugrunde, die obenerwähnten Leckverluste innere Kanal mit 8 und dessen Außenwand, die
herabzusetzen und die störenden Ablagerungen von gleichzeitig die Trennwand zwischen den beiden
Staub auf der Innenseite des Zwischenringes klein Kanälen bildet, mit 9 bezeichnet ist. Der Zwischen-
zu halten. ring 4 ist zylindrisch. Fr hat den gleichen Radius wie
F.rfinclungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge- 50 die Trennwand 9 und füllt eine Unterbrechung in löst, daß die axiale Breite des Zwischenringes wcsent- dieser aus, indem es auf Grund der Herstellungslich kleiner als die in Axialrichtung gemessene Breite tolcranzen doch notwendig ist, daß auf jeder Seite der Schaufeln von deren Vorderkante bis zu deren des Zwischenringes 4 ein Spalt 10 bzw. H verHinterkante in der Nähe der Schaufelspitzen ist. bleibt.
Es bereitet keine Schwierigkeiten, den Zwischen- 53 Fig. I gibt die bekannte Ausführung eines dopring mit einer Breite herzustellen, die wesentlich peltcn Läufers wieder, wogegen ein erfindungsgemäß kleiner als die Breite der Schaufeln ist, indem man ausgebildeter, doppelter Läufer auf entsprechende lediglich dafür zu sorgen braucht, daß der Quer- Weise schematisch in Fig. 2 dargestellt ist, und zwar schnitt groß genug ist, um dem Zwischenring die unter Anwendung der gleichen Bezugszeichen für die erforderliche Fcütigkeit zu verleihen, und daß die 60 einzelnen Teile.
Verbindung zwischen den Schaufeln und dem Zwi- Der Unterschied zwischen der in F ί g. 1 und der in
schenring stark genug ist. Fig. 2 gezeigten Konstruktion liegt darin, daß der
Durch diese Maßnahme werden die Spalte zwi- Zwischenring 4 in Fig. 1, in Axialrichtung gemessen,
sehen der Trennwand und dem Zwischenring in eine Breite hat, die der Breite der Außcnschaufcln
einen Bereich gebracht, in dem der Druckunterschied 65 in der Nh'he des Schaufelfußes oder der Breite der
wesentlich kleiner ist, so daß das überströmen von Innenschaufein in der Nähe der Schaufelspitzen ent-
I uft s'in einem Kanal zum anderen sehr erheblich spricht, während die Breite des Zwischenringes 4 in
reduziert wird. Fig. 2 erfindungsgemäß wesentlich kleiner ist und,
wie ersichtlich, nur einen Bruchteil dieser Breite ausmacht.
Die Wirkung dieses Unterschiedes soll an Hand der in Fi g. 3 gezeigten Kurven näher erklärt werden.
In dieser Figur veranschaulicht die Kurve I den Druckverlauf im Kanal 6 und die Kurve II den Druckvjrlauf im Kanal 8.
Die Nullinte bildet in der Figur die Spiegelachse der beiden Kurven, doch braucht dies nicht unbedingt der Fall zu sein, da die Drücke in den beiden Kanülen — je nach Ausführung der Schaufelsätze — verschiedene numerische Werte haben können.
Die Kurven in Fig. 3 gelten sowohl für die in Fig. 1 gezeigte, bekannte Ausführung als auch für die in Fig. 1 gezeigte, erfindungsgemäße Ausführung, vorausgesetzt, daß alle Dimensionen der in den beiden Figuren dargestellten Ausführungen, abgesehen von den Dimensionen des Zwischenringe^ und der Anordnung der Spalte 10 und 11, miteinander übereinstimmen, ao
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß die Drücke in den Kanälen ihr Vorzeichen in einem Punkt 0 ändern, der im wesentlichen in einer mitten durch die Schaufeln und rechtwinklig zur Achse verlaufenden Ebene liegt, indem die Fig. 1,2 und 3 relativ zueinander so auf der Zeichnung angeordnet sind, daß sich die Abszissen von Fig. 3 direkt in die F i g. 1 und 2 übertragen lassen.
Ferner ist ersichtlich, daß sich die Drücke in den Kanälen, entsprechend den beiden in Fig. 3 mit A und B bezeichneten Linien, auf beiden Seiten des Läufers bis ganz zu den Schaufeln des Läufers hin konstant halten. Von diesen Stellen aus nehmen die Drücke hauptsächlich linear nach 0 hin ab.
Hieraus folgt, daß der Druckunterschied zwischen den beiden Kanälen 6 und 8 außerhalb der Schaufeln in etwa konstant ist und hier eine sehr erhebliche Größe hat, nämlich eine Größe, die der Summe der numerischen Werte der Drücke entspricht, die von den beiden Schaufelsätzen erzeugt werden.
Es ist ersichtlich., daß sich die Spalte 10 und 11 in Fig. 1 an Stellen befinden, die den Linien A und B in Fig. 3 entsprechen, d.h. an Stellen, an denen praktisch der maximale Druckunterschied zwischen den Kanälen herrscht. Dahingegen sind die Spalte 10 Und 11 in Fig. 2 wesentlich dichter zusammengerückt und befinden sich an Stellen, die in F i g. 3 durch die Linien C und D angedeutet sind, d. h. an Stellen, an welchen sich der Druckunterschied zwitchen den beiden Kanälen sehr stark der Null genähert hat.
Da man prinzipiell damit rechnen kann, daß die Spalte in den beidt:n Fallen gleich schmal gemacht Werden können, bedeutet dies, daß das Übertreten von Luft vom einen Kanal in den anderen Kanal durch diese Spalte beim erfindungsgemäßen Läufer, der in Fig 2 gezeigt ist, in wesentlich geringerem Umfang erfolgt als beim bekannten Läufer, der in F i g. 1 dargestellt ist.
Aus Fig.4 geht hervor, daß der Zwischenring4 in dieser Ausführuftgsfortn mit Seitenflächen 12 ausgebildet ist, die rechtwinklig zur Achse des Läufers verlaufen und ein» erhebliche Breite aufweisen. Hierdurch wird erreicht, daß die Breite der Spalte 10 und 11 ungefähr die gleiche wird, auch wenn die Trennwand 9 nicht genau kreiszylindrisch ausgeführt oder ein wenig exzentrisch montiert ist. Deshalb brauchen auch nicht so hohe Forderungen bezüglich der Toleranzen bei der Ausführung und Montage der Kanäle gestellt werden wie bei der in Fig. 1 gezeigten bekannten Ausführungsform.
Im übrigen gehl aus F i g. 4 hervor, daß uer Zwischenring 4 mit einer Innenseite ausgebildet ist, die von schräg nach innen, zur Mitte hin verlaufenden Flächen 13 gebildet wird. Schon allein wegen der kleineren Oberfläche wird die Ablagerung von Staub erheblich reduziert und die Anwendung dieser schrägen Flächen 13 reduziert die Gefahr der Staubablagerung noch zusätzlich.
F i g. 5 zeigt eine besonders zweckdienliche Ausführung der Verbindung der Schaufeln mit dem Zwischenring.
In F i g, 5 ist eine Schaufel 14 dargestellt, die so durchgeschnitten ist, daß ihr normales Profil im Schnitt zu sehen ist. Die -,chaufel hat durchgehend dieses Profil mit hauptsächlich der gleichen Steigung in ihrer gesamten Ausdehnung und eventuell nach außen hin abnehmende Schaufelbreue. Unter einer Linie in der Nähe des Zwischenringes 4, die durch die Linie £ in Fig. 4 angedeutet ist, wird das Profil jedoch, wie aus Hg. 5 zu ersehen ist, stark in die Ebene des Zwischenringes hineingedreht. Man erzielt hierdurch teils eine längere Verbindungsfläche zwischen Schaufel und Zwischenring, teils einen Abschluß der Schaufel an dem dem Zwischenring zugekehrten Ende, so wie es bei der bekannten Konstruktion mit Hilfe des Zwischenringes erreicht wird, ohne diese Maßnahme jedoch nicht erzielt werden könnte, wenn man den Zwischenring schmal macht.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Doppelter Läufer für Axialgebläse mit einem an einer Nabe befestigten batz Innenschaufeln, einem um die äußersten Punkte der Schaufeln dieses Satzes herum angebrachten Zwischenring und einem auf diesem Zwischenring koaxial mit dem ersten Schaufelsatz angebrachten Satz Außenschaufeln, welche beiden Schaufelsätzen so eingerichtet sind, daß sie in einander entgegengesetzten Richtungen blasen, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Breite des Zwischenringes (4) wesentlich kleiner als die in Axialrichtung gemessene Breite der Schaufeln (3) von deren Vorderkante bis zu deren Hinterkante in der Nähe der Schaufelspitzen ist.
2. Doppelter Läufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenring (4) so ausgebildet ist, daß seine rechtwinklig zur Achse des Läufers verlaufenden Seitenflächen (12) eine Breite besitzen, die die Hcrstellungstoleranzen des Quermaßes der Trennwand übersteigt.
3. Doppelter Läufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite des Zwischenringes (4) von schräg nach innen zur Mitte hin verlaufenden Flächen (13) gebildet wird.
4. Doppelter Läufer nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil der Schaufeln (5) in der Nähe ihrer Befestigungsflächen am Zwischenring (4) in einer solchen Weise gedreht ist, daß die Befestigungsflächen der Schaufeln in einer Richtung verlaufen, die höchstens einen kleinen Winkel mit einer Ebene bildit, welche rechtwinklig auf der Achse des Läufers steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20012843U1 (de) 2000-07-25 2000-09-28 Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH, 89522 Heidenheim Gebläse mit integriertem Gebläse-Antrieb

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20012843U1 (de) 2000-07-25 2000-09-28 Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH, 89522 Heidenheim Gebläse mit integriertem Gebläse-Antrieb

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