DE2007399A1 - Daueraufzug für Gangreservewerke von Synchronuhren - Google Patents
Daueraufzug für Gangreservewerke von SynchronuhrenInfo
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- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C1/00—Winding mechanical clocks electrically
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- G04C1/12—Protection against overwinding of the spring
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- G04C1/04—Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement
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Description
- Daueraufzug ftir Gangreservewerke von Synchronahren Die Erfindung betrifft einen Daueraufzug fllr Gangreservewerke von Synchronuhren.
- Es ißt bekannt, mittels Synohronmotoren angetriebene Uhren mit einem Gangreservewerk auszurtisten, das bei Spannungsausfall den Antrieb der Uhr Ubernimmt. Das Gangreservewerk weist eine Feder auf, die während des Antriebes der Uhr durch den Synchronmotor aufgezogen wird. Ein Exzenter, der auf einer Welle mit konstanter Drehzahl angeordnet ist, betätigt ein aus mehreren hebelarmen zusammengesetztes Hebelgetriebe. Einer dieser Hebel arbeitet mit einem Zughaken oder einem Stößel zusammen, der Uber ein Zahnrad die Feder des Gangreservewerkes aufzieht.
- Weiterhin ist eine Klinke, die die Beder des Gangreservewerkes gegen Rückdrehung sichert, vorgesehen. Flir derartige Anordnungen werden zwei Zugfedern benötigt: die eine zur Rückstellung des Zughakens bzw. Stößels und eine zweite zur Rllckstellung des Hebels selbst. Der Zughaken bzw. Stößel ist mit dem Hebel formsohltissig verbunden. Ist das Gangreservewerk aufgezogen, ao überwiegt dessen Federkraft die der zur RUckstellung des Hebels vorhandenen Feder. Das Hebelgetriebe läuft leer mit, so daß die Feder des Gangreservewerkes nicht Uberspannt werden kann.
- Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist, anstelle eines Hebelgetriebes mit mehreren Hebelarmen eine einiachere und wirtschaftliohere Anordnung zum Aufziehen eines Gangreservewerkes zu schaffen.
- Die Aufgabe ist dadurch gelöst, daß ein von einem sternförmig ausgebildeten center in geradliniger Fdhrung betätigter Schieber einen Mitnehmer aufweist, durch den das Gangreservewerk aufgezogen wird.
- Mit Hilfe der Zeichnung, die sich aus den Figuren 1 und 2 zusammensetzt, wird die Erfindung näher beschrieben. Dabei sind nur die zun Yerständnis der Erfindung wesentlichen Bauelemente dargestellt. Es zeigen die Fig. 1 die Ansicht der Aursieheinrichtung eines Gangreservewerkes und die Fig. 2 die aufsicht auf den Mitnehmer.
- Durch den Synchronmotor 1 wird über ein Zahnradgetriebe, dessen Räderwellen die Punkte 2 und 3 darstellen, die Welle 4 getrieben. luf der Welle 4 befindet sich ein sternförmiger Exzenter 5 sowie weitere Zahnräder des Sgachronwerkes der Uhr.
- Durch den Exsenter 5 wird eine Geradführung des Schiebers 6 erreicht, indem der Exzenter 5 über die Rolle 61, deren Achse mit dem Schieber 6 formschlüssig verbunden ist, dem Schieber 6 zwischen den Zapfen 81 und 82 eine geradlinige Bewegung erteilt. Die Rdckstellung des Schiebers 6 in die Ruhelage ist durch eine Zugfeder 9 gewährleistet.
- Der Schieber 6 trägt an einer Seite einen Mitnehmer 62, der vorzugsweise aus einer Biegungsfeder rechteckigen Qderschnitts gebildet ist. Der Mitnehmer 62 ist formschlüssig, z . B. durch Nieten, mit dem Schieber 6 verbunden und an seinem freien Ende konisch geformt, wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist. Weiterhin weist der Mitnehmer eine Lochung 63 auf. Wird der Schieber 6 mit Hilfe des Exzenters 5 und der Rolle 61 aus seiner Ruhelage bewegt, eo gleitet der Mitnehmer 62 über den Zahnkranz 71 des Gangreservewerkes 7. Bei der Rückbewegung des Schiebers 6 durch die Feder 9 rastet der Mitnehmer 62 an seiner Lochung 63 zwischen zwei Zähnen des Zahnkranzes 71 des Gangreservewerkes 7 ein und zieht dieses in Pfeilrichtung auf.
- Eine gelochte Blattfeder 72, die ähnlich dem Mitnehmer 62 geformt ist, verhindert das ablaufen des Gangreservewerkes 7 während des ßynchronmotorantriebes des Uhrwerks. Durch den ständigen Eingriff der Blattfeder 72 in den Zahnkranz 71 ist eine Rücklaufsperrung gebildet.
- Das Gengreservewerk 7 wird solange aufgezogen, bis dessen Federkraft die Kraft der Feder 9 überwiegt. Die Rolle 61 des Schiebers 6 verharrt dann im ausgelenkten Zustand, so daß der Exzenter 5 frei dreht.
- Tritt ein Spannungsausfall ein, der den Synchronantrieb des Uhrwerkes unterbricht, so übernimmt in bekannter Weise das Gangreservewerk 7 den Intrieb des Uhrwerks.
Claims (9)
1) Daueraufzug für Gangreservewerke von Synchronuhren, dadurch gekennzeichnet,
daß ein von einem stern£örmig ausgebildeten Exzenter (5) in geradliniger Führung
betätigter ßchieber (6) einen Mitnehmer (62) aufweist, durch den das Gangreservewerk
(7) aufgezogen wird.
2) Dauerautzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer
(62) in den Zahnkranz (71) des Gangreservewerkes (7) greift.
3) Dauerautzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der Schieber
(6) zwischen zwei Zapfen (81, 82) geführt ist.
4) Dauerauf zug nach Inspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Feder des Gangreservewerkes (7) wihrend der Rückstellung des Schiebers (6) durch
die Zugfeder (9) in die Ausgangslage aufgezogen wird.
5) Daueraufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sternförmig
ausgebildete Exzenter (5) mit einer formschlüssig mit dem Schieber (6) verbundenen
Rolle (61) zusammanwirkt.
6) Daueraufzug nach Inspruch 1, dadurch gekennzeichnet1 daß der Mitnehmer
(62) formschlüssig mit dem Schieber (6) verbunden ist.
7) Daueraufzug nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mitnehmer (62) aus einer Biegungsfeder rechteckigen Querschnitts gebildet ist.
8) Daueraufzug nach Anspruch 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (62) eine Lochung (63) aufweist.
9) Daueraufzug nach Inspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
gelochte Blattfeder (72), die ständig mit dem Zahnkranz (71) ; dea Gangreservewerkes
(7) in Eingriff steht, die R5cklaufsperre des Uhrwerks bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702007399 DE2007399B2 (de) | 1970-02-11 | 1970-02-11 | Daueraufzug für Gangreservewerke von Synchronuhren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702007399 DE2007399B2 (de) | 1970-02-11 | 1970-02-11 | Daueraufzug für Gangreservewerke von Synchronuhren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2007399A1 true DE2007399A1 (de) | 1971-08-19 |
| DE2007399B2 DE2007399B2 (de) | 1974-01-31 |
Family
ID=5762616
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702007399 Withdrawn DE2007399B2 (de) | 1970-02-11 | 1970-02-11 | Daueraufzug für Gangreservewerke von Synchronuhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2007399B2 (de) |
-
1970
- 1970-02-11 DE DE19702007399 patent/DE2007399B2/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2007399B2 (de) | 1974-01-31 |
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