DE2007237A1 - Fördereinrichtung - Google Patents
FördereinrichtungInfo
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Description
DIPL.-INS. KLAUS BEHN 9ΩΠ7
8 MÜNCHEN 22 Wl D EN MAYERSTRASSE 6 TEL. (0S11) 22 20 30-29 5192
A 2970 17. Februar 1970
A 3070 Pi/Sc
Firma GEO. W. KING LIMITED, Argyle Works, Stevenage.
Hertfordshire, England
Fördereinrichtung
Die Erfindung betrifft Fördereinrichtungen mit
einer oder mehreren Förderstrecken einer Gattung, bei der lasttragende Laufkatzen auf einer fest angeordneten Laufkatzenfahrbahn
vermöge des Angriffs von Schubdaumen oder dgl. vorgeschoben werden, die an einer endlosen Antriebskette, die sich senkrecht über der betreffenden Fahrbahn
befindet, abwärtsgerichtet befestigt sind.
Häufig ist bei Fördereinrichtungen dieser Art wenigstens ein Abschnitt der Laufkatzenfahrbahn vorhanden,
- 2 009836/U75
tiankhaui Merck, FlncK & Co., München, Nf. 38464 t B*nkn*um H. Aufhäuaer, München, Nr, aoi 3Oo Postscheck! München 300
Über den keine endlose Kette zum Antrieb einer lasttragenden
Laufkatze vorhanden ist, die sich auf dem betreffenden
Abschnitt befindet, und es ist ein Zweck der Erfindung, Mittel vorzusehen, durch die lasttragende Laufkatzen
auf solchen Abschnitten der Förderbahn vorgeschoben werden können.
Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, Mittel anzuordnen, durch die in Fällen, in denen die Bahnen von
zwei Förderstrecken der erwähnten Art nahe beieinander liegen, ein Umsetzen der Lastlaufkatzen von der einen
Förderbahn auf die andere erfolgen kann.
Nach einem Merkmal der Erfindung besteht dieselbe darin, daß bei einer Förderanlage, die wenigstens eine
Förderstrecke aufweist, welche jedoch einen Abschnitt enthält, über dem keine endlose Antriebskette zum Antrieb
von Laufkatzen vorhanden ist, die sich auf dem betreffenden Abschnitt befinden, eine bewegliche Transfereinheit
zum Bewegen von lasttragenden Laufkatzen auf der
betreffenden Fahrbahn angeordnet ist, die in entgegengesetzten Richtungen beweglich auf einer zu der betreffenden
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Strecke parallelen Fahrbahn angeordnet ist und reversible Antriebsmittel enthält, durch die ein Antrieb der Transfereinheit
in beiden Richtungen erfolgen kann, und daß an der Transfereinheit ein Arm angeordnet ist, der sich
in den Vorschubweg einer lasttragenden Laufkatze erstreckt, die sich auf dem Transferabschnitt befindet, und der wirksam
ist bei der Bewegung der Einheit in einer Richtung, um die Laufkatze auf der Umsetzstrecke vorzuschieben.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung wird bei einer Förderanlage, bei der zwei Förderstrecken der erwähnten
Art so angeordnet sind, daß ihre Fahrbahnen in einem bestimmten Bereich in geringem Abstand voneinander liegen, eine
Transferstrecke angeordnet, welche die Fahrbahnen für die
lasttregenden Laufkatzen der beiden Förderstrecken miteinander verbindet. Ferner ist eine Weiche angeordnet, durch
die eine ausgewählte Lastlaufkatze von der Fahrbahn der einen Förderstrecke auf die Transferstrecke überführt werden
kann, der eine bewegliche Transfereinheit zugeordnet
1st, die bei der Umleitung einer Lastlaufkatze automatisch einschaltbar ist, um an letzterer anzugreifen und dieselbe
in eine solche Stellung auf der Fahrbahn der zweiten Förderstrecke vorzuschieben, in der sie durch einen Schubdaumen
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der Antriebskette der zweiten Förderstrecke erfaßt wird. Vorzugsweise ist die Einrichtung eine solche, daß beim
Ableiten einer Lastlaufkatze auf die Transferfahrbahn
die bewegliche Transfereinheit sich selbsttätig aus einer Ausgangsstellung in eine Stellung bewegt, in der sie anschließend
wirksam wird zum Vorschub der betreffenden Laufkatze auf die zweite Förderstrecke, wenn sich auf letzterer
kein Hindernis befindet und ein freier Schubdaumen der Antriebsketter der zweiten Förderstrecke sich der Transferzone
nähert.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben. Auf den Zeichnungen stellen dar:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines kleinen Teils einer Förderbahn, mit der sich die
Erfindung befaßt;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht einer möglichen Anordnung zum überführen von Lastlaufkatzen
von einer Förderbahn auf eine andere;
Fig. 5 ein Schema einer anderen möglichen Transferanordnung;
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Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Teil einer Transferfahrbahn
und ihre Verbindung mit der Laufkatzenfahrbahn einer Förderstrecke, auf die Lastlaufkatzen
überführt werden sollen, wobei auch eine Transfereinheit zusammen mit einem Teil
der Fahrbahn eingezeichnet ist, auf der die Einheit fährt;
Fig. 5, stirnseitige
6 u. 7 eine/Ansicht, eine Draufsicht und eine Seitenansicht
einer Transfereinheit;
Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 in Fig. 4, der die gegenseitige Anordnung einer Fahrbahn
für die Transfereinheit und der Fahrbahnen
für die Last- und Antriebskettenlaufkatzen der Förderanlage veranschaulicht.
In Fig. 1 bezeichnet 10 eine lasttragende Laufkatze, die mit einer herabhängenden Lasttragstange 11 versehen ist,
an der zu befördernde Lasten angehängt werden. Lastentragende Laufkatzen einer Ausführung, wie sie bei 10 dargestellt
ist, werden auf einer festen Fahrbahn 12 verfahren, die nachstehend mit Laufkatzenfahrbahn bezeichnet ist, wobei sie
mittels einer endlosen Antriebskette 13 vorgeschoben werden,
die an einigen über ihre Länge verteilten Punkten von sog. Kettenkatzen getragen wird, von denen eine bei 14 dargestellt
ist. Die Kettenkatzen laufen auf einer zweiten festen Fahrbahn 16, die nachstehend mit Kettenkatzenfahrbahn
bezeichnet und senkrecht über der Fahrbahn 12 angeordnet 1st. Die Kette 13 ist an einigen Punkten ihrer Länge mit abwärts
- 6 009836/U75
gerichteten Schubdaumen 17 versehen, die mit aufwärts gerichteten Antriebsklinken 18 der lasttragenden Laufkatzen
10 zusammenwirken, so daß, wenn auf die Kette 15 eine Antriebskraft
übertragen wird, die Daumen 17 infolge ihres Zusammenwirkens mit den Klinken 18 der Laufkatzen 10 letztere
auf der Fahrbahn 12 vorgeschoben werden.
In bekannter Weise ist jede Laufkatze 10 mit einer aufwärts gerichteten Rückhalteklinke 19 ausgerüstet, zum
Zweck, eine unkontrollierte Vorwärtsbewegung der Laufkat-
zen 10 relativ zu* Kette 13 zu verhindern. Um ein Abschalten
der Lastlaufkatzen zu ermöglichen, z.B. zum Anhalten von solchen Laufkatzen an einem oder mehreren ausgewählten
Punkten längs der Fahrbahn ohne Unterbrechung des Antriebs der Kette 13*ist die Antriebsklinke 18 jeder Laufkatze so gelagert,
daß sie in eine Stellung bewegt werden kann, in der sie sich außerhalb des Weges der Schubdaumen 17 der Antriebskette befindet. Die Rückhalteklinke 19 jeder Laufkatze 10
ist so gelagert, daß sie frei nach vorwärts in der Bewegungsrichtung der Laufkatze geschwenkt werden kann, jedoch eine
Schwenkbewegung über ihre vertikale Lage hinaus nach hinten
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nicht möglich ist. Fördereinrichtungen der oben beschriebenen Art sind allgemein bekannt, so daß sich eine nähere
Beschreibung derselben erübrigt.
Es ist ein Zweck der Erfindung, Mittel vorzusehen, durch die die lasttragenden Laufkatzen von der Laufkatzenfahrbahn
einer Fördereinrichtung der beschriebenen Art auf die Laufkatzenfahrbahn einer zweiten, gleichen, bzw.
ähnlichen Fördereinrichtung überführt werden können.
In Fig. 2 bezeichnet 21 eine Förderbahn, längs der lasttragende Laufkatzen in der durch die Pfeile angezeigten
Richtung verfahren werden. 22 bezeichnet eine zweite
Fahrbahn, auf die Lastlaufkatzen von der Fahrbahn 21 überführt werden sollen. Um ein solches Überführen durchzuführen,
ist eine Transferstrecke 25 angeordnet, die eine Weichenzunge
bekannter Art an der Abzweigstelle der Transferstrecke
25 von der Laufkatzenfahrbahn 21 aufweist, so daß, wenn
eine Laufkatze abgeleitet werden soll, sie durch Betätigung der Weichenzunge von der Laufkatzenfahrbahn der Förderbahn
21 auf die Transferstrecke 25 umgeleitet wird. Eine
gleiche, bzw. ähnliche Weichenzunge bekannter Art ist auch
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an der Zusamraentreffstelle der Transferstrecke 2J mit der
Laufkatzenfahrbahn der zweiten Förderstrecke 22 angeordnet, so daß eine sich auf der Transferstrecke befindende
Laufkatze auf die Laufkatzenfahrbahn der Förderstrecke 22 bewegt werden kann. In Fig. 4 ist eine geeignete Form
einer Weichenzunge 24 dargestellt, die an der Treffstelle der Transferstrecke 2} und der Laufkatzenfahrbahn der
Förderstrecke 22 angeordnet ist. Die in Fig. 4 veranschaulichte Weichenzunge ist lediglich als Ausführungsbeispiel dargestellt, und es kann auch eine andere geeig-
nte Art einer Weiche verwendet werden. Die benutzten Weichenzungen
bzw.- vorrichtungen können von Hand oder mechanisch betätigt werden und / oder elektrischer! gemäß
herkömmlicher Praxis bei entsprechenden Fördereinrichtungen.
Um eine Bewegung der Laufkatzen auf der Transferstrekke 2j5 zu bewirken, ist eine bewegliche Transfereinheit, die
allgemein mit 25 bezeichnet ist, angeordnet, die rückwärts
und vorwärts auf einer Fahrbahn 26 verfahren werden kann, welche längs und parallel zu der Transferstrecke 2j5 angeordnet
ist. Wie klar in Fig. 4 und 8 zu erkennen ist, enthält die Fahrbahn 26 zwei parallele Schienen von rinnenförmigem Querschnitt,
die von Tragarmen 27 getragen werden, welche an
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Stützgliedern 28 befestigt sind, die ihrerseits von den Förderfahrbahnen bzw. der Transferbahn getragen werden.
Die Transfereinheit 25 ist mit einem reversiblen Elektromotor 28 ausgerüstet, der ein Kettenzahnrad 29
über eine Kupplung JOund ein Schneckengetriebe J1 antreibt
(Fig. 5). An ihrem oberen Teil ist die Einheit mit drei frei drehbaren Rollen J2 versehen, die auf der
Fahrbahn 26 laufen, so daß die Transfereinheit zum Rück-
und Vorlaufen auf der betreffenden Fahrbahn abgestützt
ist. Wenn die Transfereinheit 25 sich auf der Fahrbahn
26 befindet, kämmt das Kettenrad 29 mit einer an der Innenseite einer der Schienen der Fahrbahn 26 fest angeordneten
Rollenkette 33, die in Figuren 4 und 8 angedeutet
ist. Anstatt^ einer Rollenkette kann auch eine Zahnstange angeordnet sein, mit der das Kettenzahnrad 29 kämmen
kann. Wenn die Transfereinheit sich auf der Fahrbahn
26 befindet und das Kettenzahnrad 29 mit der Kette oder
Zahnstange 33 in Eingriff ist, erfolgt beim Arbeiten des
Motors 28 in der einen oder der anderen Drehrichtung eine Bewegung der Transfereinheit auf der Fahrbahn 26 in der
einen oder der anderen Richtung. An der Unterseite der Transfereinheit ißt schwenkbar ein Arm y\ angelenkt,
-
009836/U76
in
der, wenn er sich/seiner in Pig. 4 dargestellten Wirklage befindet, sich quer zu der Transferbahn 23 in den Weg des unteren Teils einer lasttragenden Laufkatze erstreckt, die sich auf der Transferstrecke befindet. Der Arm 34, der bei 35 angelenkt ist, ist normalerweise durch eine Feder 26 derart gehalten, daß sein eines Ende an einem Anschlag 37 anliegt (Pig. 5)· Die Anordnung des Armes 34 ist eine solche, daß, während der Arm in der in Fig. 4 angegebenen Pfeilrichtung A schwenkbar ist, er durch den Anschlag 37 bezüglich einer Bewegung aus seiner Wirklage in der entgegengesetzten Richtung gehindert ist. Vorzugsweise ist das äußere Ende des Armes 34, wie in Fig. 4 und 6 dargestellt, abgeschrägt. Der Zweck einer solchen Abschrägung ergibt sich aus den nachstehenden Ausführungen.
der, wenn er sich/seiner in Pig. 4 dargestellten Wirklage befindet, sich quer zu der Transferbahn 23 in den Weg des unteren Teils einer lasttragenden Laufkatze erstreckt, die sich auf der Transferstrecke befindet. Der Arm 34, der bei 35 angelenkt ist, ist normalerweise durch eine Feder 26 derart gehalten, daß sein eines Ende an einem Anschlag 37 anliegt (Pig. 5)· Die Anordnung des Armes 34 ist eine solche, daß, während der Arm in der in Fig. 4 angegebenen Pfeilrichtung A schwenkbar ist, er durch den Anschlag 37 bezüglich einer Bewegung aus seiner Wirklage in der entgegengesetzten Richtung gehindert ist. Vorzugsweise ist das äußere Ende des Armes 34, wie in Fig. 4 und 6 dargestellt, abgeschrägt. Der Zweck einer solchen Abschrägung ergibt sich aus den nachstehenden Ausführungen.
Die in Pig. 2 schematisch dargestellte Fördereinrichtung arbeitet in folgender Weise.
Normalerweise befindet sich die bewegliche Transfereinheit 25 in einer Ruhestellung auf der Fahrbahn 26, die
auf einer gewissen Strecke längs der Transferbahn 23 verläuft. Es sei vorausgesetzt, daß einige Laufkatzen auf der
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Laufkatzenfahrbahn der ersten Förderstrecke 21 verfahren werden, In Fig. 2 ist die Ruhestellung der Transfereinheit bei B angedeutet.
Wenn eine ausgewählte Laufkatze von der Förderbahn 21 abgeleitet werden soll, wird die Förderbahnweiche derart
betätigt, daß ein Ableiten der Laufkatze auf die Transferstrecke 25 erfolgt. Wenn die Weiche elektrisch betätigt
wird, wird deren Betätigung eingeleitet durch Schließen eines Grenzschalters 39» der an der Förderstrecke 21 angeordnet
ist und durch ein an der Laufkatze angeordnetes Wählglied betätigt wird. Wenn die Laufkatze sich von ihrer
Fahrbahn des Förderstranges 21 wegbewegt, betätigt sie oder ein an ihr angeordnetes Gliäd einen Grenzschalter 40, durch
den das Speisen des Motors 28 der Transfereinheit 25 in
einer Drehrichtung erfolgt, bei der die Transfereinheit aus ihrer Ruhestellung zu der Förderbahn 21 hin bewegt wird. Wenn
die Transfereinheit verfahren wird, berührt der Arm JA den unteren Teil der in Wartestellung befindlichen Laufkatze,
wird dabei lediglich frei verschwenkt und streift an der
Laufkatze entlang. Die Abschrägung 58 des Armes J4 erleichtert
eine entsprechende Schwenkbewegung des Armes. Die Transfereinheit bewegt sich weiter, bis sie eine Stelle erreicht, in
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der der Arm y\ durch die Feder 36 in seine Wirklage gegen
fe
chwenkt wird und den unteren Teil
chwenkt wird und den unteren Teil
der entsprechenden Laufkatze hintergreift. Danach betätigt die Transfereinheit einen Endschalter 4^, der die Drehrichtung
des Motors 25 der Transfereinheit umschaltet. Der Arm J4, der dabei infolge seiner Anlage gegen den
Anschlag yj starr festgehalten wird, kommt darauf zur Anlage
an dem unteren Teil der Lastlaufkatze und schiebt dieselbe auf der Transferstrecke bis zu ihrer Ruhelage im Punkt
3 vor, wo sich eine an der Laufkatze angehängte Last außerhalb des Weges von Lasten befindet, die auf der Förderbahn
22 transportiert werden. An diesem Punkt wird die Transfereinheit stillgesetzt und verbleibt dort, bis sie einen entsprechenden
Steuerimpuls von der zweiten Förderbahn 22 erhält. Die Einrichtung ist eine solche, daß, wenn ein freier Sohubdaumen
an der Antriebskette der zweiten Förderbahn 22 sich an die Transferzone annähert, ein Grenzschalter 41 der zweiten
Förderbahn geschlossen wird, um den Motor 28 der Transfereinheit unter Spannung zu setzen, so daß letztere sich
auf ihrer neben der Transferbahn 23 verlaufenden Fahrbahn
26 zu der Fahrbahn der Lastlaufkatzen der zweiten Förderbahn 22 hin bewegt. Diese Bewegung wird fortgesetzt, bis
die Laufkatze sich auf der Fahrbahn der zweiten Förderstrecke
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22 in einer Lage befindet, daß ihre Schubklinke von dem sich annähernden freien Schubdaumen der Antriebskette der
zweiten Förderbahn berührt wird. Die Anordnung ist eine solche, daß, wenn die Transfereinheit sich dem Ende ihrer
Fahrbahn nähert, sie einen weiteren Endschalter 42 betätigt, der ein Stillsetzen der Transfereinheit und anschließend
eine umgekehrte Bewegung derselben in ihre Ruhestellung bewirkt, in der sie sich in Bereitschaft
für einen weiteren Arbeitsvorgang befindet. Als Sicherheitsvorkehrung können Stoppmittel angeordnet werden, welche
die Transfereinheit zwangsläufig an der Grenze ihres Weges zu der zweiten Förderbahn 22 hin abstoppen.
Anstatt bei einer Anlage, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, kann die beschriebene Transfereinheit auch unter Verhältnissen
benutzt werden, wie sie aus Flg. 3 ersichtlich sind, wobei kein Umsetzen von Lastlaufkatzen von einer
Laufkatzenfahrbahn einer Förderbahn zu der Laufkatzenfahrbahn
einer anderen Förderbahn erfolgt. Wie in Fig. 3 dargestellt, kann die Anlage eine solche sein, die nur eine
einzige Lastlaufkatzenfahrstrecke 44 aufweist, auf der Laufkatzen verfahren werden, wobei eine Antriebskette vorhanden
ist, die von der Fahrbahn bei 45 abweicht, und eine
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zweite Antriebskette, die bei 46 in eine Lage über der Laufkatzenfahrbahn
kommt. Andererseits kann die Anlage so beschaffen
sein, daß nur eine einzige Antriebskette vorhanden ist, die auf einer kurzen Strecke auf einer Seite der Laufkatzenfahrbahn
44 von der Richtung derselben abweicht und über eine Antriebs- bzw. Spanneinheit 47 läuft. In beiden
in Fig. 5 schematisch dargestellten Fällen kann eine Transfereinheit
zum Bewegen der Laufkatzen von dem Punkt 45 zu dem Punkt 46 benutzt werden, wobei keine der Transferstrecke
(Fig. 2) entsprechende Strecke vorhanden ist, und die Fahr-
sich
bahn für die Transfereinheit/lediglich neben der Förderstrecke 44 befindet und parallel zu dieser verläuft über
den Abschnitt der Fahrbahn 44, über dem sich keine Antriebskette befindet. Eine Transfereinheit kann auch benutzt werden
zum Beschicken von Lastlaufkatzen von einer ortsfesten Speicherstrecke unter der Wirkung der Schwerkraft zu einer
r
Föderstrecke mit beweglichen Laufkatzen. In solchem Falle würde die Anordnung eine solche sein, daß die Lastlaufkatzen einzeln auf der Beladestrecke durch ein von einem Endschalter betätigtes Stoppglied zum Übergang auf eine Transferstrecke freigegeben werden, die mit einer Transfereinheit ausgerüstet ist, und dann durch eine solche Transfereinheit nach Bedarf in die Förderetrekce überführt werden.
Föderstrecke mit beweglichen Laufkatzen. In solchem Falle würde die Anordnung eine solche sein, daß die Lastlaufkatzen einzeln auf der Beladestrecke durch ein von einem Endschalter betätigtes Stoppglied zum Übergang auf eine Transferstrecke freigegeben werden, die mit einer Transfereinheit ausgerüstet ist, und dann durch eine solche Transfereinheit nach Bedarf in die Förderetrekce überführt werden.
- 15 -009836/1475
Anstatt die Transfereinheit mit einem Antriebs-Kettenzahnrad 29 auszurüsten, kann ein solches Kettenzahnrad
auch durch ein Antriebsrad ersetzt werden, das mit Reibungsmaterial wie Polyurethan beschichtet ist. In
diesem Fall wird die Rollenkette oder Zahnstange 33
durch eine Lei&e ersetzt, die aus einem entsprechenden Reibungsmaterial besteht oder mit einem solchen beschichtet ist.
diesem Fall wird die Rollenkette oder Zahnstange 33
durch eine Lei&e ersetzt, die aus einem entsprechenden Reibungsmaterial besteht oder mit einem solchen beschichtet ist.
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Claims (5)
1. j Fördereinrichtung, die eine oder mehrere Förderstränge
enthält, auf denen lasttragende Laufkatzen längs einer Laufkatzenfahrbahn durch Schubdaumen verschoben werden,
die von einer endlosen Antriebskette herabhängen, welche über der Laufkatzenfahrbahn angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Verschieben von Laufkatzen auf einer Laufkatzenfahrstrecke, über der sich keine endlose
Antriebskette befindet, eine bewegliche Transfereinheit
(25) angeordnet ist, die nach beiden Richtungen auf einer Fahrbahn (26) verfahrbar ist, die {arallel zu einem Abschnitt
der Laufkatzenfahrbahn verläuft, daß die Transfereinheit reversible Antriebsmittel (28 - 5I) enthält,
durch welche die Transfereinheit in der einen oder anderen
Richtung angetrieben wird, und daß die Transfereinheit einen seitlich vorspringenden Arm (32O aufweist, der in
den Vorschubweg einer Lasttrag-Laufkatze hineinragt, die sich auf dem betreffenden Abschnitt ihrer Fahrbahn befindet
un-d bei der Bewegung der Einheit in einer ihrer Bewegungsrichtungen
zum Vorschub der betreffenden Laufkatze wirksam wird.
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2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbahn für die Laufkatzen einen
Transferabschnitt (2j5) aufweist, der die Laufkatzenfahrbahnen
von zwei Förderstrecken (21, 22)verbindet und eine Weicheneinrichtung aufweist, die durch eine ausgewählte
Laufkatze betätigbar ist, um die betreffende Laufkatze von der Laufkatzenfahrbahn der einen Förderbahn auf
die Transferstrecke zu überführen zwecks Verfahrens auf derselben
zu der Laufkatzenfahrbahn der zweiten Förderstrecke,
ferner gekennzeichnet durch die Anordnung von Mitteln (4θ1
die wirksam sind beim Ableiten einer Laufkatze auf die Transferstrecke (2j5), um die Transfereinheit derart zu
steuern, daß sie sich automatisch von einer Ausgangsstellung in eine Stellung bewegt, in der sie anschließend wirksam
wird zum Verschieben der betreffenden Laufkatze, wobei
weitere Mittel (41) neben der zweiten FSderstrecke angeordnet sind, die wirksam werden beim Annähern eines freien
Schubdaumens der Antriebskette der zweiten Fördereinrichtung, um die Transfereinheit in Gang zu setzen und die Laufkatze
auf der Transferstrecke zu der Laufkatzenfahrbahn der zweiten Förderstrecke derart vorzuschieben, daß sie mit dem freien
Schubdaumen in Eingriff kommt.
- 18 -009836/U75
3. Fördereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Transfereinheit mit einem reversiblen
Elektromotor (28) ausgerüstet ist, durch den ein Antriebsrad (29) angetrieben wird, das mit einer neben
der Fahrbahn der Transfereinheit angeordneten ortsfesten Zahnstange, Kette oder Reibungsleiste (33) zusammenwirkt.
4. Fördereinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (3*0 schwenkbar
an der Transfereinheit gelagert ist, derart, daß er
bei der einen Bewegungsrichtung der Transfereinheit aus
seiner Wirklage heraus frei·verschwenkt werden kann, während
eine Schwenkbewegung bei der entgegengesetzten Bewegungsrichtung der Transfereinheit aus seiner Wirklage heraus verhindert
ist.
5. Fördereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (J4) normalerweise durch ein federndes
Mittel (36) in seine Wirklage gebracht wird, in der
er an einem Anschlag (31) anliegt.
009836/U75
Leerseite
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1971
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