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DE2006998B2 - Abteileinrichtung für Häuser - Google Patents

Abteileinrichtung für Häuser

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Publication number
DE2006998B2
DE2006998B2 DE2006998A DE2006998A DE2006998B2 DE 2006998 B2 DE2006998 B2 DE 2006998B2 DE 2006998 A DE2006998 A DE 2006998A DE 2006998 A DE2006998 A DE 2006998A DE 2006998 B2 DE2006998 B2 DE 2006998B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drainage
line
water
houses
inlet valves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2006998A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2006998C3 (de
DE2006998A1 (de
Inventor
Claes Allander
Lars-Erik Bengtsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTAVSBERGS FABRIKER GUSTAVSBERG (SCHWEDEN) AB
Original Assignee
GUSTAVSBERGS FABRIKER GUSTAVSBERG (SCHWEDEN) AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUSTAVSBERGS FABRIKER GUSTAVSBERG (SCHWEDEN) AB filed Critical GUSTAVSBERGS FABRIKER GUSTAVSBERG (SCHWEDEN) AB
Publication of DE2006998A1 publication Critical patent/DE2006998A1/de
Publication of DE2006998B2 publication Critical patent/DE2006998B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2006998C3 publication Critical patent/DE2006998C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/22Outlet devices mounted in basins, baths, or sinks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/122Pipe-line systems for waste water in building

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
  • Sewage (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Abflußeinrichtung für Häuser, insbesondere für große Gebäude, mit einer Abflußleitung, mit mehreren in die Abflußleitung mündenden, mit Einlaßventilen versehenen Zweigleitungen, mit einem am Auslaßende der Abflußleitung angeordneten Ventil, vorzugsweise in Form eines Wasserverschlusses, und mit einer mit der Abflußleitung in Verbindung stehenden Vorrichtung zur Erzeugung eines im wesentlichen konstanten Unterdruckes.
Es ist eine Einrichtung der vorgenannten Art bekannt (DT-AS 12 73 440), bei welcher der erfoderliche Unterdruck ohne Pumpe erzeugt wird, wofür mehrere Vakuumbehälter und ein sich in bestimmten Abständen selbsttätig öffnendes Ausiaßvemil vorgesehen sind. Die Einrichtung ist verhältnismäßig aufwendig. Außerdem ist eine Förderung des Abwassers bei geschlossenen Einlaßventilen nicht möglich.
Es ist ferner eine Anlage zum Abführen von Abwässern aus Häusern bekannt (DT-AS 12 38 858), bei weleher ein Sammelbehälter vorgesehen ist, in dem mit Hilfe einer Pumpe über ein Entlüftungsrohr ein Unterdruck aufrechterhalten wird. Mit Hilfe dieses Unterdruckes werden sogar Abwässer aus tiefer gelegenen Gebäuden abgezogen. Auch hier ist eine Abförderung des Abwassers bei geschlossenen Einlaßventilen nicht möglich, was insbesondere bei der Abförderung aus tiefer gelegenen Gebäuden sehr nachteilig ist, weil dann das in den Leitungen befindliche Abwasser wieder nach unten fließt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abflußeinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welcher eine Abförderung des Abwassers auch bei geschlossenen Einlaßventilen stattfindet. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zumindest an dem vom Auslaß am weitesten abgelegenen Ende der Abflußeinrichtung eine s'ets offene Drosselstelle für den Einlaß von Luft in die Abflußeinrichtung angeordnet ist.
Auf diese Weise wird auch dann, wenn alle Einlaßventile geschlossen sind, ein Luftstrom im Leitungssystem aufrechterhalten, so daß eine Förderung des Abwassers -rfolgt. Es ist deshalb möglich, selbstschließen-998
de Ventile zu verwenden, ohne daß die Förderung des Abwassers dadurch beeinträchtigt wird. Außerdem übt die durch die Drosselstelle eingesogene Luft eine dämpfende Wirkung bei einer Beschleunigung oder Verzögerung der Wassersäule aus.
Im folgenden ist an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Die Abflußeinrichtung enthält eine vertikale Abflußleituiig 1 und mehrere im wesentlichen horizontale Zweigleitungen 2, 3 und 4, an die ein Waschbecken 5, ein Abfluß 6 und ein Wasserklosett 7 über Einlaßventile 8, 9 und 10 angeschlossen sind. Alle diese Leitungen haben einen Durchmesser, der eiwa halb so groß wie der Durchmesser üblicher Abflußrohre ist. Die Abflußleitung 1 ist mit einer Leitung 11 verbunden, von welcher ein Saugrohr I? über einen Wassertrennbehälter 13 und eine Zweigleitung 14 abzweigt. Die Leitung 11 ist mit dem oberen Ende eines vertikalen Schenkels 15 eines Wasserverschlusses 16 verbunden, wobei das untere Ende des Schenkels 15 unter die Wasseroberfläche in eine Abflußleifng taucht, die zu einem üblichen Straßen«ielsystem 17 gehört. Auf Grund des in der Einrichtung aufrechterhaltenen Unterdruckes ergibt sich iri dem Schenkel 15 eine Abflußwassersäule, welche eine von dem durch den mit dem Saugrohr 12 verbundenen Ventilator 18 erzeugten Unterdruck abhängige Höhe hat.
Die Einlaßventile 8 und 9 können selbstschließende Ventile sein, während für das Einlaßventil 10 des Wasserklosetts vorzugsweise ein mit der Hand betätigtes Ventil verwendet wird.
Die Arbeitsweise der Abflußeinrichtung ist folgende:
Ein ständiger Unterdruck von ungefähr 700 mm Wassersäule wird in dem System durch den Ventilator 18 aufrechterhalten, in welchem Falle die Höhe der Wassersäule in dem Wasserverschluß 15 ungefähr 700 mm beträgt. Luft strömt von den Drosselstellen 33 und 35 sowie der Leitung 34 durch die Abfluß- bzw. Zweigleitungen 1, 2, 3 und 4, die Leitung 11 und die Zweigleitung 14 zum Ventilator 18.
Den Zweigleitungen 2,3 und 4 zugeführtes Abwasser wird schnell zu der Abflußleitung ι gefördert, wenn die Einlaßventile 8,9 oder 10 geöffnet werden, und mit verminderter Geschwindigkeit, wenn die Einlaßventile geschlossen sind Insbesondere, wenn das Abwasser einen großen Gehalt an festen Teilchen hat, ist es wichtig. Luft in die Leitung einzublasen. Die Lufteinlaßanordnung ermöglicht die Leerung der Einrichtung, wenn alle Einlaßventile geschlossen sind. Es wird somit die Kapazität des Systems vergrößert. Ferner vermeidet die Lufteinlaß-Drosselstelle wirksam die Beschleunigung und Verzögerung großer Wassersäulen oder Wasser-Kolben und hat somit eine dämpfende Wirkung auf Druc'iänderungen in dem System.
Das an dei Leitung 11 ankommende Wasser wird normalerweise in Tropfen verteilt, die zusammen mit festen Teilchen durch den Luftstrom getragen werden Nach der Entfernung der Luft durch den Wassertrennbehälter 13 fällt das die festen Teilchen enthaltende Wasser nach abwärts durch den vertikalen Schenkel 15 des Wasserverschlusses 16 in das übliche Straßensielsystem 17.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    20
    Abflußeinrichtung für Häuser, insbesondere für große Gebäude, mit einer Abflußleitung, mit mehreren in die Abflußleitung mündenden, mit Einlaßvenlilen versehenen Zweigleitungen, mit einem am Auslaßende der Abflußleitung angeordneten Ventil, vorzugsweise in Form eines Wasserverschlusses, und mit einer mit der Abflußleitung in Verbindung ic flehenden Vorrichtung zur Erzeugung eines im wesentlichen konstanten Unterdrucks, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest an dem vom Auslaß am weitesten abgelegenen Ende der Abfluß- «inrichtung eine stets offene Drosselstelle (33 bzw. 35) für den Einlaß von Luft in die AbfluBeinrichtung angeordnet ist.
DE19702006998 1969-02-14 1970-02-16 AbfluBeinrichtung für Häuser Expired DE2006998C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE211169 1969-02-14
SE211169A SE328531C (sv) 1969-02-14 1969-02-14 Avloppssystem

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2006998A1 DE2006998A1 (de) 1970-09-03
DE2006998B2 true DE2006998B2 (de) 1975-08-07
DE2006998C3 DE2006998C3 (de) 1976-03-18

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
CA925251A (en) 1973-05-01
DE2065735C3 (de) 1980-06-04
DE2065735A1 (de) 1975-05-28
GB1244946A (en) 1971-09-02
SE328531C (sv) 1973-07-23
US3651524A (en) 1972-03-28
FR2035478A5 (de) 1970-12-18
DE2006998A1 (de) 1970-09-03
SE328531B (sv) 1970-09-14
DE2065735B2 (de) 1979-09-06

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EGA New person/name/address of the applicant
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