DE2006998B2 - Abteileinrichtung für Häuser - Google Patents
Abteileinrichtung für HäuserInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/12—Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
- E03C1/22—Outlet devices mounted in basins, baths, or sinks
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/12—Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
- E03C1/122—Pipe-line systems for waste water in building
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Description
Die Erfindung betrifft eine Abflußeinrichtung für Häuser, insbesondere für große Gebäude, mit einer Abflußleitung,
mit mehreren in die Abflußleitung mündenden, mit Einlaßventilen versehenen Zweigleitungen, mit
einem am Auslaßende der Abflußleitung angeordneten Ventil, vorzugsweise in Form eines Wasserverschlusses,
und mit einer mit der Abflußleitung in Verbindung stehenden
Vorrichtung zur Erzeugung eines im wesentlichen konstanten Unterdruckes.
Es ist eine Einrichtung der vorgenannten Art bekannt (DT-AS 12 73 440), bei welcher der erfoderliche
Unterdruck ohne Pumpe erzeugt wird, wofür mehrere Vakuumbehälter und ein sich in bestimmten Abständen
selbsttätig öffnendes Ausiaßvemil vorgesehen sind. Die Einrichtung ist verhältnismäßig aufwendig. Außerdem
ist eine Förderung des Abwassers bei geschlossenen Einlaßventilen nicht möglich.
Es ist ferner eine Anlage zum Abführen von Abwässern aus Häusern bekannt (DT-AS 12 38 858), bei weleher
ein Sammelbehälter vorgesehen ist, in dem mit Hilfe einer Pumpe über ein Entlüftungsrohr ein Unterdruck
aufrechterhalten wird. Mit Hilfe dieses Unterdruckes werden sogar Abwässer aus tiefer gelegenen
Gebäuden abgezogen. Auch hier ist eine Abförderung des Abwassers bei geschlossenen Einlaßventilen nicht
möglich, was insbesondere bei der Abförderung aus tiefer gelegenen Gebäuden sehr nachteilig ist, weil dann
das in den Leitungen befindliche Abwasser wieder nach unten fließt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abflußeinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
mit welcher eine Abförderung des Abwassers auch bei geschlossenen Einlaßventilen stattfindet. Dies wird
erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zumindest an dem vom Auslaß am weitesten abgelegenen Ende der
Abflußeinrichtung eine s'ets offene Drosselstelle für den Einlaß von Luft in die Abflußeinrichtung angeordnet
ist.
Auf diese Weise wird auch dann, wenn alle Einlaßventile geschlossen sind, ein Luftstrom im Leitungssystem
aufrechterhalten, so daß eine Förderung des Abwassers -rfolgt. Es ist deshalb möglich, selbstschließen-998
de Ventile zu verwenden, ohne daß die Förderung des Abwassers dadurch beeinträchtigt wird. Außerdem übt
die durch die Drosselstelle eingesogene Luft eine dämpfende Wirkung bei einer Beschleunigung oder
Verzögerung der Wassersäule aus.
Im folgenden ist an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung näher erläutert.
Die Abflußeinrichtung enthält eine vertikale Abflußleituiig
1 und mehrere im wesentlichen horizontale Zweigleitungen 2, 3 und 4, an die ein Waschbecken 5,
ein Abfluß 6 und ein Wasserklosett 7 über Einlaßventile 8, 9 und 10 angeschlossen sind. Alle diese Leitungen
haben einen Durchmesser, der eiwa halb so groß wie der Durchmesser üblicher Abflußrohre ist. Die Abflußleitung
1 ist mit einer Leitung 11 verbunden, von welcher ein Saugrohr I? über einen Wassertrennbehälter
13 und eine Zweigleitung 14 abzweigt. Die Leitung 11
ist mit dem oberen Ende eines vertikalen Schenkels 15 eines Wasserverschlusses 16 verbunden, wobei das untere
Ende des Schenkels 15 unter die Wasseroberfläche in eine Abflußleifng taucht, die zu einem üblichen
Straßen«ielsystem 17 gehört. Auf Grund des in der Einrichtung
aufrechterhaltenen Unterdruckes ergibt sich iri dem Schenkel 15 eine Abflußwassersäule, welche
eine von dem durch den mit dem Saugrohr 12 verbundenen Ventilator 18 erzeugten Unterdruck abhängige
Höhe hat.
Die Einlaßventile 8 und 9 können selbstschließende Ventile sein, während für das Einlaßventil 10 des Wasserklosetts
vorzugsweise ein mit der Hand betätigtes Ventil verwendet wird.
Die Arbeitsweise der Abflußeinrichtung ist folgende:
Ein ständiger Unterdruck von ungefähr 700 mm Wassersäule wird in dem System durch den Ventilator
18 aufrechterhalten, in welchem Falle die Höhe der Wassersäule in dem Wasserverschluß 15 ungefähr
700 mm beträgt. Luft strömt von den Drosselstellen 33 und 35 sowie der Leitung 34 durch die Abfluß- bzw.
Zweigleitungen 1, 2, 3 und 4, die Leitung 11 und die Zweigleitung 14 zum Ventilator 18.
Den Zweigleitungen 2,3 und 4 zugeführtes Abwasser wird schnell zu der Abflußleitung ι gefördert, wenn die
Einlaßventile 8,9 oder 10 geöffnet werden, und mit verminderter
Geschwindigkeit, wenn die Einlaßventile geschlossen sind Insbesondere, wenn das Abwasser einen
großen Gehalt an festen Teilchen hat, ist es wichtig. Luft in die Leitung einzublasen. Die Lufteinlaßanordnung
ermöglicht die Leerung der Einrichtung, wenn alle Einlaßventile geschlossen sind. Es wird somit die
Kapazität des Systems vergrößert. Ferner vermeidet die Lufteinlaß-Drosselstelle wirksam die Beschleunigung
und Verzögerung großer Wassersäulen oder Wasser-Kolben und hat somit eine dämpfende Wirkung
auf Druc'iänderungen in dem System.
Das an dei Leitung 11 ankommende Wasser wird
normalerweise in Tropfen verteilt, die zusammen mit festen Teilchen durch den Luftstrom getragen werden
Nach der Entfernung der Luft durch den Wassertrennbehälter 13 fällt das die festen Teilchen enthaltende
Wasser nach abwärts durch den vertikalen Schenkel 15 des Wasserverschlusses 16 in das übliche Straßensielsystem
17.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:20Abflußeinrichtung für Häuser, insbesondere für große Gebäude, mit einer Abflußleitung, mit mehreren in die Abflußleitung mündenden, mit Einlaßvenlilen versehenen Zweigleitungen, mit einem am Auslaßende der Abflußleitung angeordneten Ventil, vorzugsweise in Form eines Wasserverschlusses, und mit einer mit der Abflußleitung in Verbindung ic flehenden Vorrichtung zur Erzeugung eines im wesentlichen konstanten Unterdrucks, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest an dem vom Auslaß am weitesten abgelegenen Ende der Abfluß- «inrichtung eine stets offene Drosselstelle (33 bzw. 35) für den Einlaß von Luft in die AbfluBeinrichtung angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE211169 | 1969-02-14 | ||
| SE211169A SE328531C (sv) | 1969-02-14 | 1969-02-14 | Avloppssystem |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2006998A1 DE2006998A1 (de) | 1970-09-03 |
| DE2006998B2 true DE2006998B2 (de) | 1975-08-07 |
| DE2006998C3 DE2006998C3 (de) | 1976-03-18 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CA925251A (en) | 1973-05-01 |
| DE2065735C3 (de) | 1980-06-04 |
| DE2065735A1 (de) | 1975-05-28 |
| GB1244946A (en) | 1971-09-02 |
| SE328531C (sv) | 1973-07-23 |
| US3651524A (en) | 1972-03-28 |
| FR2035478A5 (de) | 1970-12-18 |
| DE2006998A1 (de) | 1970-09-03 |
| SE328531B (sv) | 1970-09-14 |
| DE2065735B2 (de) | 1979-09-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |