[go: up one dir, main page]

DE2006148B - Flaschenträger - Google Patents

Flaschenträger

Info

Publication number
DE2006148B
DE2006148B DE2006148B DE 2006148 B DE2006148 B DE 2006148B DE 2006148 B DE2006148 B DE 2006148B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottle
handle
bottom wall
bottle carrier
support strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Dr jur Mun Hostettler Theodor Liebefeld Steiger, (Schweiz) B65g 15 34
Original Assignee
Steiger AG, Lithographie, Druckerei, Cartonagefabnk, Bern

Links

Description

einer Ausführungsvariante mit steileren Seitenwänden, wobei eine Zwischenphase des Montagevorganges veranschaulicht ist, und
Fig. 5 eine Variante eines Details der Fig. 1; diese Variante ist mit derjenigen nach F i g. 4 kombinierbar.
Die gezeigte Tragvorrichtung für 2-3 = 6 Flaschen ist aus dem in F i g. 3 gezeigten Pappezuschnitt 1 gebildet. Dieser hat ein rechteckiges Mittelfeld 2, das in der Tragvorrichtung den auch mit 2 be- ίο zeichneten Boden bildet; er hat zwei Reihen von je drei Öffnungen 3 zur Aufnahme der Flaschenhälse und in der Mitte zwei schmale, rechteckige Ausschnitte 4. An das Mittelfeld 2 schließen sich längs Biegelinien 5 zwei rechteckige Felder 6 an, die in der Tragvorrichtung die voneinander abgewendeten, auch mit 6 bezeichneten Seitenwände von zwei Tragleisten bilden. Die zwischen zwei Paaren von parallelen Biegelinien 7) gelegenen Felder 8 bilden die Deckwände der beiden Tragleisten. Die anschließenden, zwischen je einer der Biegelinien 7 und einer weiteren Biegelinie 9 gelegenen, rechteckigen Felder 10 bilden in der Tragvorrichtung die einander benachbarten, strebenartig wirkenden Tragleisten-Seitenwände, die in den F i g. 1 und 2 auch mit 10 bezeichnet sind. Die übrigbleibenden Endfelder sind abgeschrägt und durch je eine Biegelinie 11 in Felder 12 α, 12 b bzw. 13 a, 13 b unterteilt; sie bilden den Traghenkel. Dabei ist im Endfeld 12 durch einen Stanzeinschnitt 14 und eine Biegelinie 15 ein Lappen 16 begrenzt, der in der fertigen Tragvorrichtung durch einen ihm in der Form angepaßten Ausschnitt 17 des Endfeldes 13 hindurch umgebogen ist; der sich ergebende obere Rand (F i g. 2) der Traghenkelöffnung — in F i g. 2 auch mit 15 bezeichnet — ist somit durch die Umbiegung verstärkt und schont wegen der Biegerundung die tragende Hand.
Die Biegelinien 11 erleichtern bei der fertig montierten Tragvorrichtung das Herabklappen des oberen Traghenkelteils in die in F i g. 2 strichpunktiert angedeutete Lage. Die Biegelinie 11 im Feld 13 soll um einen der Wandstärke der Pappe etwa gleichen Betrag tiefer liegen als die Biegelinie 11 im Feld 12.
Drei Ausschnitte 18 sind im Bereich jedes der Felder 8 vorhanden und erstrecken sich über die zugehörigen Biegelinien 7 hinaus bis in die angrenzenden Felder 6 und 10; es sind dies die Ausschnitte, deren geradlinigen Randabschnitte 18 α in der fertig montierten Tragvorrichtung den Flaschenkopf bzw. -verschluß federnd untergreifen, so wie dies am besten aus der linken Hälfte der Fig.2 ersichtlich ist und in kennzeichnender Weise schon in der aus der deutschen Patentschrift 1 130 564 bekanntgeworden Tragvorrichtung vorgesehen ist. Hinsichtlich Einzelheiten der Querschnittsform der Tragleisten und der Form der Durchlässe könnte die Tragvorrichtung verschiedene Änderungen erfahren, wie dies schon in der vorgenannten Patentschrift dargetan ist. In den Feldern 10 sind neben den Biegelinien 9 durch Stanzeinschnitte trapezförmige Lappen 19 begrenzt. In der fertig montierten Tragvorrichtung ragen diese paarweise durch die Ausschnitte 4 des gemeinsamen Bodens 2 hindurch und dienen lediglich zur Zentrierung und zur Stabilisierung.
Bei der Montage wird zuerst der Boden 2 über die Doppelreihe von Flaschenhälsen abgesenkt, bis er auf diesen aufliegt mit dem Rand seiner Öffnungen 3. Dann wird die eine Tragleiste gebildet und mit den Durchlaßrändern 18 α zum Untergreifen der zugehörigen Flaschenverschlüsse gebracht. Danach wird in ähnlicher Weise die andere Tragleiste gebildet und mit ihren Durchlaßrändern 18 α zum Untergreifen der zugehörigen Flaschenverschlüsse gebracht.
Die F i g. 4 veranschaulicht eine Phase bei der Bildung der zweiten Tragleiste in einer Ausführungsvariante, die sich von der vorbeschriebenen Ausführungsform nur durch eine steilere Lage der einander benachbarten Tragleisten-Seitenwände 10 unterscheidet; der Winkel a, den jede dieser Seitenwände mit dem rechtwinklig vom Boden 2 abstehenden Traghenkel einschließt, beträgt hier etwa 20° anstatt 35° in der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3. Bei der Bildung der zweiten Tragleiste wird gemäß Fig. 4 die zugehörige Bodenhälfte außen sanft heraufgebogen gehalten zwecks vorübergehenden Anhebens der noch aufrecht stehenden anschließenden Seitenwand 6. Der Traghenkel-Fortsatz 12 wird unter so angehoben gehaltener Seitenwand 6 entlang dem Traghenkel-Fortsatz 13 — der dabei vorübergehend die eingezeichnete Neigungslage einnehmen kann — nach unten geschoben. Einhergehend mit dem letzten Teil dieses Herabschiebens hat das Herabdrücken der Deckwand 8 zu erfolgen, damit letztlich auch die Ausschnittränder 18 α dieser zweiten Tragleiste die Flaschenverschlüsse federnd untergreifen und die Lappen 19 der Seitenwand 10 dieser zweiten Tragleiste ebenso wie diejenigen der Seitenwand 10 der ersten Tragleiste durch die Ausschnitte 4 hindurch ragen.
Zur Erleichterung des Wegnehmens einzelner Flaschen von der Tragvorrichtung (durch den Verbraucher) können in den voneinander abgewendeten Seitenwänden 6 Doppelreihen von Stanzeinschnitten 20 vorgesehen sein (F i g. 5), die sich von den Ausschnitten 18 zu den Biegelinien 5 erstrecken und gleichsam Aufreißstreifen ergeben; die Anreißzunge21 amunteren Ende jedes solchen Aufreißstreifens besteht aus einem durch einen Stanzeinschnitt im Boden 2 abgegrenzten Teil.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche: Eine solche Verbindung der beiden Bodenabschnitte des Flaschenträgers ist nicht dazu geeignet, auf den Boden ausgeübte, nach außen gerichtete Kräfte aufzunehmen. Eine weiterhin bekannte Vorrichtung zum Tragen einer Doppelreihe von Flaschen (schweizerische Patentschrift 386 329), bei der zwei parallele Reihen von Tragleisten gebildet sind, sieht einen von dem einen Längsrand des Trägers zum anderen Längsrand sich
1. Flaschenträger, bestehend aus einem gestanzten und längs parallelen Linien gefalteten Zuschnitt aus Pappe, der zu zwei nebeneinanderliegenden hohlen Tragleisten zur Aufnahme einer Doppelreihe von Flaschen und zu einem Traghenkel aufgefaltet ist, wobei an jeder Tragleiste in der
Bodenwand Öffnungen zur Aufnahme der Fla- io erstreckenden durchgehenden Boden vor. Hierbei jeschenhälse und in den auf den Seitenwänden abge- doch fehlt es an einer bequemen Tragmöglichkeit in stützten Deckwänden über jeder Bodenöffnung je Gestalt eines Traghenkels, wie auch der durchgehende eine den Flaschenkopf hintergreifende Öffnung Tragboden nur in geringem Maße zur Tragfähigkeit angeordnet ist, dadurch gekennzeich- des Flaschenträgers bzw. seiner beiden Tragleisten net, daß der Traghenkel (12) aus zwei aneinan- 15 beiträgt, da die jeweils einander benachbarten Seitenderliegenden Endabschnitten (12 a, 12 b, 13 a, wände der Tragleisten auf dem Boden sich frei ver-13 b) des Zuschnittes besteht, die im rechten schieben können.
Winkel zu der durchgehenden Bodenwand (2) ste- Es sind ferner Flaschenträger für Doppelreihen
hen sowie längs nahe bei der Bodenwand gelege- von Flaschen bekannt, dessen flache fast oder vollnen Biegelinien (9) an die beiden einander be- 20 ständig aufeinanderliegende Seitenabschnitte mit Öffnachbarten, gegen die Bodenwand (2) mit einem nungen für die Flaschenköpfe bzw. -verschlüsse verse-Winkel zwischen 70 bis 45° geneigten Seiten- hen sind und dessen Zuschnitt an seinen Längsränwände (10) der beiden Tragleisten angelenkt sind. dern aneinanderliegende und zur Bodenwand im rech-
2. Flaschenträger nach Anspruch 1, dadurch ten Winkel stehende Endabschnitte aufweist, die gegekennzeichnet, daß die henkelbildenden Endab- 25 meinsam einen Traghenkel bilden (USA.-Patentschrifschnitte (12 a, 12 b, 13 a, 13 b) in einem Abstand ten 2 397 716 und 2 320 440).
von der Bodenwand (2), der geringfügig größer ist Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
als die Höhe der Tragleisten, je mit einer Biegeli- Flaschenträger der eingangs genannten Art zu schafnie (11) versehen sind. fen, bei der einerseits eine bequeme Tragmöglichkeit
3. Flaschenträger nach Anspruch 1 und 2, da- 30 des Flaschenträgers gegeben ist, andererseits eine durch gekennzeichnet, daß aus dem Material der hohe Festigkeit des Trägers mit einfachen Mitteln erreicht werden soll. Hierbei soll der Flaschenträger im wesentlichen durch einfaches Falten des Zuschnittes erstellt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Flaschenträger der beschriebenen Art erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Traghenkel aus zwei aneinanderliegenden Endabschnitten des Zuschnittes besteht, die im rechten Winkel zu der durchgehenden Bodenwand stehen sowie längs nahe bei der Bodenwand gelegenen Biegelinien an die beiden aneinander benachbarten, gegen die Bodenwand mit einem Winkel zwischen 70 bis 45° geneigten Seitenwände der beiden Tragleisten angelenkt sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die henkelbildenden Endabschnitte in einem Abstand von der Bodenwand, der geringfügig größer ist als die Höhe der Tragleisten, je mit einer Biegelinie versehen. Mit Hilfe dieser Biegelinie kann der über die FIa-
Tragleistenseitenwand (10) ausgestanzte, um die Biegelinie (9) umklappbare, vorzugsweise trapezförmige Lappen (19) zur Zentrierung des Traghenkels durch Ausschnitte (4) im gemeinsamen Boden (2) durchgeführt sind.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Flaschenträger, bestehend aus einem gestanzten und längs parallelen Linien gefalteten Zuschnitt aus Pappe, der zu zwei nebeneinanderliegenden hohlen Tragleisten zur Aufnahme einer Doppelreihe von Flaschen und zu einem Traghenkel aufgefaltet ist, wobei an jeder Tragleiste in der Bodenwand Öffnungen zur Aufnahme der Flaschenhälse und in den auf den Seitenwänden
abgestützten Deckwänden über jeder Bodenöffnung je so schenverschlüsse nach oben hervorragende Teil der eine den Flaschenkopf hintergreifende Öffnung an- henkelbildenden Abschnitte umgefaltet werden, wogeordnet ist. durch der Platzbedarf für den Flaschenträger verrin-
Durch die USA.-Patentschrift 3 123 213 ist ein gert wird und eine Stapelfläche geschaffen wird.
Flaschenträger aus einem gefalteten Pappezuschnitt In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind aus
bekannt, der zwei nebeneinanderliegende hohle Trag- 55 dem Material der Tragleistenseitenwand ausgestanzte, leisten bildet, in deren Boden und Deckwände Öff- um die Biegelinien umklappbare, vorzugsweise tranungen zur Aufnahme der Flaschenhälse und der Flaschenköpfe angeordnet sind. Der Flaschenträger kann
mittels eines Traghenkels erfaßt werden, der aus
einem Längsabschnitt an dem einen Seitenrand des 60
Zuschnittes gebildet wird und der durch einen in der
Mitte des Zuschnittes gelegenen Schlitz hindurchgesteckt ist. Bei dieser bekannten Ausführungsform wird
der Boden des Flaschenträgers aus zwei voneinander
unabhängigen Abschnitten auf Höhe jeder Tragleiste 65
gebildet, von denen der eine an seinem Längsrand
eine Auffaltung besitzt, die mit der den Traghenkel
bildenden Auffaltung des zweiten Bodens verklebt ist.
pezförmige Lappen zur Zentrierung des Traghenkels durch Ausschnitte im gemeinsamen Boden durchgeführt.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht des Flaschenträgers,
F i g. 2 einen Querschnitt zu F i g. 1,
F i g. 3 eine Ansicht des Pappezuschnittes, aus dem die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Tragvorrichtung gebildet ist,
Fig.4 einen der Fig.2 ähnlichen Querschnitt

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2442802C2 (de) Träger zur Halterung übereinander gestapelter, jeweils durch Flansche miteinander verbundener Behältergruppen
DE69217482T2 (de) Korbartiger tragbehälter mit handgriff und teilfächern
DE2058856A1 (de) Plattenzuschnitt fuer Tragvorrichtungen fuer Flaschen und Tragvorrichtung fuer Flaschen
DE3711322C1 (de) Umverpackung
DE3029047C2 (de)
DE2357979A1 (de) Flaschenverpackung
DE1300062B (de) Bodenverriegelung eines eine Flaschen- bzw. Buechsengruppe umhuellenden Kartonstreifens
CH451005A (de) Trageschachtel
DE2006148B (de) Flaschenträger
DE2006148C (de) Flaschenträger
DE69613804T2 (de) Umverpackung aus Karton
DE3627563C2 (de)
DE202007009026U1 (de) Trageleiste aus Karton o.dgl.
DE1208683B (de) Aus einem Zuschnitt faltbare Verpackung fuer Dosen od. dgl.
DE69708133T2 (de) Karton für eine mehrzahl von gegenständen
DE3021937A1 (de) Flaschentraeger aus karton
DE4419282C2 (de) Träger für Sektflaschendrahtbügel-Verschlüsse
DE9410009U1 (de) Steige
DE8529412U1 (de) Regal mit Regalböden aus Schichtwerkstoff, insbesondere Metallblech
DE202006017722U1 (de) Verpackungssteige für Behälter
DE844877C (de) Behaelter fuer zerbrechliche Waren
DE8025098U1 (de) Faltschachtel-Verpackungsbehaelter
DE2818888A1 (de) Verpackungsschale zur verpackung von flaschen in kisten
EP0761143B1 (de) Träger aus einem Pappenzuschnitt
DE738852C (de) Eierkarton