DE2005610A1 - Spulvorrichtung mit Quervorschub - Google Patents
Spulvorrichtung mit QuervorschubInfo
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Description
Spulvorrichtung mit Quervorschub
Bie Erfindung hat zur Aufgabe, eine Spulmaschine mit Quervorschub
für textil technische Zwecke sowie ein Quervorschub spul verfahren
zu schaffen, die höhere Arbeitsgeschwindigkeiten zulassen,
wobei die erzeugten Garnpackungen zudem auch exakter gewickelt und
insofern also vervollkommnet sind.
Eine Garnpackung wird üblicherweise so hergestellt, daß
man einen Faden in der Querrichtung geradlinig über die Fläche einer mit gleichbleibender Umfangsgeschwindigkeit angetriebenen Spule hinwegführt,
so daß der Faden in spiralförmig versetzten Windungen oder Wicklungulagtm aufläuft, lief Fadenquervorschub wird durch eine hin-
und hergehende Führung bewirkt, die zu geradlinigen Gleitbewegungen
zwischen Führungsflachen geführt ist und von einem dazugehörigen
Nookemuichläufer angetrieben wird, dem die Bewegung von einer ULl-LenkurventrommeL
erteilt wird. Für die Umkehrgeschwindigkeit der
hin- und hergehenden Führung ist die Kurven steüheit der SteuerkurvenriLle
an den Umkehrpunkten bestimmend. Scharfe Steuerkurven ergeben eine raschere iJewegungsumkehr, doch werden die Ftihrunganach-
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laufanordnungen hierbei einer überhöhten, verschleißbringenden
Beschleunigungsbeanspruchung ausgesetzt. Dar bei der Formgebung einer Umkehrnockenrille in Betracht kommende Steilheitsgrad wirkt
eich daher restriktiv aus. Bei hoher Geschwindigkeit der Hin- und
Herbewegung arbeiten demzufolge die bekannten Zylinderrollen-Quervorschubeinrichtungen an den Umkehrpunkten von vornherein langsamer. Für ein typisches Garnschnei!spülverfahren können Quervorochubgeschwindigkeiten mit 600 oder mehr Arbeitszyklen pro Minute
und Fadenspulgeschwindigkeiten von 1830 Meter pro Minute erforderlich sein.
Eine Garnpackung, die mit einer an den Umkehrpunkten mit geringerer Geschwindigkeit arbeitenden Quervorschubeinrichtung hergestellt ist, ist an den beiden Enden mit einer größeren Garnmenge
je Einheit der Packungslänge bespult. Man erhält dann also eine Packung oder Spule, deren Durchmesser in den mittleren Partien geringer ist und die an den End teilen erhöhte oder auf gebauchte Partien mit stärkerem Durchmesser aufweist. Die aufgebuuchten Enden
sind im Vergleich zu der mittleren Partie hart, und dieser Härteunterschied wird beim Aufbauen der Packung zu stärkerem Durchmesser ganz besonders dann noch fortlaufend ausgeprägter, wenn der
Spulvorgang in der Weise erfolgt, daß eine Spule an ihrer Oberfläche durch ein Spulenlaufwerk von bekannter Bauweise mit Randantrieb angetrieben wird. Schwankungen in der Packungshärte sind unerwünscht
und man weiß, daß dies eine Ursache der Streifenbildung ist, wenn
das abgepackte Garn anschließend zur Ware verarbeitet und gefärbt wird. Härteunterschiöde in einer Garnpackung können bei der Warenerzeugung auch zur Zugaperrung führen.
Eine weitere Unzulänglichkeit der bekannten Spulvorrichtungen mit Quervorschub liegt in der beim Betrieb erforderlichen,
relativ großen Schlepplängo des Fadons. Als "Fadenschlepplänge"
wird diejenige freie Fadenlänge bezeichnet, die sich von dem Berührungspunkt mit einer Quer führungsvorrichtung oder -fläche zum ersten
Berührungspunkt mit einer Aufwiokelspule oder der dazugehörigen
Wickelwalze, beispielsweise also einer Antriebewalze, fortbewegt.
Da es ei oh bei der Fadenschlepplänge um eine freilaufende Fadenlänge
handelt, treten an ihr unerwünschte Vibrationen und Zugspannungs-
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Schwankungen in Erscheinung, die tun so stärker ausfallen, je größer
die Schlepplänge des Fadens ist. Im Idealfall soll die Fadensohlepplänge
so kurz wie irgend möglich sein.
Möglichkeiten zur Beschleunigung der Querführung eines Fadens an den Umkehrpunkten sind in dem an R. Y. Hays erteilten
US-amerikanischen Patent 3 059 874, in dem an P. J. Chaussy erteilten
US-amerikanischen Patent 3 089 657 und in dem an
L. A. Oberly erteilten US-amerikanischen Patent 3 097 BO5 beschrieben.
Durch die Erfindung wird die Aufgabe der Handhabung eines querlaufenden Fadens an den Umkehrpunkten noch einer weiteren, unterschiedlichen
Lösung zugeführt.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, eine Fadenquerführungsvorrichtung
mit einer hin- und hergehenden Führung zum Hervorbringen der Hauptspanne bei einem geradlinigen Fadenquerdurchgang und mit
synchron angetriebenen, umlaufenden Führungsteilen für die Quervorschubumkehr
zu schaffen.
Die Erfindung hat ferner zur Aufgabe, ein Quervorschubspulverfahren
zu schaffen, in dessen Rahmen ein Angreifen an einem
geradlinig querlaufenden Faden an den Umkehrstell en vorgesehen ist,
um so eine geregelte, stetige Abnahme dor Schlepplänge und gleichzeitig
eine beschleunigte seitliche Verschiebung des Fadens zu bewirken.
Die Erfindung hat außerdem auch zur Aufgabe, eine üarnpackung
zu schaffen, bei welcher der Faden in Spirallinien auf einen Spulenkörper aufgewickelt ist, die aus im wesentlichen linearen,
sich diagonal erstreckenden Längen bestehen, die an den Enden der Packung durch Umkehrkurven miteinander verbunden sind. Die Liehrzahl
oder die meisten der Umkehrkurven zeichnen sich dadurch aus, daß es
sich im wesentlichen um Wölbungskurven handelt, die über Projektionsstrecken der Diagonallängen gebildet sind und sich im wesentlichen
jeweils bis zu den in der Projektion erscheinenden Schnittpunkten
der letzteren erstrecken.
Für die Spulvorrichtung mit Quervorschub und für das Quervorschub
spülverfahren ist eine Querführung sei nri chtung zur Querverschiebung
üines Fadens vorgesehen, der einer angetriebenen Spule
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zugeführt und auf diese aufgewickelt wird. Der: Faden erfährt einen
Quervorschub mit einer im wesentlichen gleichbleibenden Geschwindigkeit, wobei die Quergenchwindigkei t !lediglich an den Umkehrpunkten
verringert wird. Zwi sollen den Punkten der Einleitung der Rückbewegung des Fadens einerseits und der Spule andererseits sind zwei
Steuerstifte oder Führungsteile angeordnet, die kreisende Bewegungen in einer Ebene ausführen können, die mit der Ebene der Querdurchgünge des Fadens einen Winkel bildet. Jeder der beiden Stifte
ist im Umkehrbereich des querlaufenden Fadens angeordnet und kann
bei den Kreisbewegungen mit einer größeren Relativgeschwindigkeit
angetrieben werden, als der Quervorschubgeschwindigkeit des Fadens
am Umkehrpunkt entspricht. Sie Bewegungen eines jeden der Stifte
sind so synchroni sieri , daß sie sanft in Anlage gegen den Faden gelangen, bevor der quergeführte Faden den jeweils äußersten Punkt
seines Hubs erreicht, worauf dem Faden in einer bogenförmigen Beilegung unter Anlegen einer seitlich und nach unten gerichteten vektoriellen Komponente ein gleitender Schub erteilt wird. Durch die
Schubwirkung wird die aeitliche Verschiebung des Fadens beschleunigt
und verstärkt, die Schlepplänge verkürzt und im Zusammenwirken mit
der Querführungseinrichtung eine Bewegun^uumkehr des Fadens hervorgerufen. Die Stifte fdnd in der Weise Hynchrongesteuert, daß sie
den Faden freigeben, nachdem dieser durch die Querführungseinrichtung eine Bewegungsumkehr erfahren hat und im wesentlichen nun in
demjenigen vorbestimmten Nachzugwinkel aufläuft, der bei der umge-
W
kehrten Bewegung vorgesehen ist.
Der Begriff "Fadennachzugwinkel" bezeichnet den Winkel, der zwischen der freien Schlepplänge dea Fadens und einer Umfangsberührungslinie des Fadens auf einer rotierenden Rolle gebildet wird,
wenn der Faden in der Querrichtung der Rolle hin- und hergeführt wird. Im allgemeinen kann es sich bei der rotierenden Rolle um eine
Spule, eine Antriebswalze oder um eine Schwingenrolle handeln, und
zwar ist dies jeweils die erste Rolle oder Walze der Aufwickelvorrichtung, mit der ein Kontakt erfolgt. Normalerweise wird ein Faden
einen gleichbleibenden Nachzugwinkel in der einen Querbewegungerichtung und einen ähnlichen, jedooh gegensinnigen, aber ebenfalls
gleichbleibenden Naohzugwinkel in der entgegeng»setzten Richtung des
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viuerclurohgangs haben. An den Umkohrpunkbon bo schreibt dLe FadenöOhLoppLänge
einen Umkehrbogen, mit dom aie aiu dor Stellung dsji
einen llachzugwinkela über die Lotrechte oder iibor ο ine Nachauga»LnkßLofc
!Llung von 90° in die Stellung de a umgekehrten, mui v/Lodar
gleichbleibenden Nachzugwinkelu übergeht. Die Fu lennaohzugwi nkoL OA
und 01! sind in den Figuren 5 beziehungsweise 12 dor beigogebonon
Zeichnungen darge3tellb.
Die so erzeugte Garnpackung hat üin« hoh;s Feinhoi. b d>jr
räum liehen S|ymme trie und ist in ihren nmtihanisichen Kigeuuchtif ton
Hühr einheitlich. Die Wicklungen verlaufen Ln dan (!arnpaükungen Ln
Spirallinien mit Umkehrkurven, bei denen aa aich Lm .'^taentlluhon um
lifölbungskurven handelt, die über den in dor Projektion ortsohoinönd«n,
gedachten scharfkantigen Spitzkehren aufgeb-uit aind.
In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht zur Krtäutorung d?ir
erfLndungsgemäßen Spulvorrichtung ml t Quervor:johub, wobei Tolle weggebroohen
sind;
Figur 2 eine Oborannicht der Spulvorrich bung mi b (juervorschub;
Figureil 3 bis 12 fioL benanoiohh ju, Ln d'jnon in uohomabifjLerber
form ein Betätigungeablauf eines :ila iJrfindungnbeatandheil
vorgesehenen, eine kreisende Bewegung ausführenden SbLf te π veranschaulicht
ist|
Figur 1} eine Abwicklung mehrerer spiralförmiger (iuor-
durchgänge des auf einen Spulenkörper auf,'jowiok«l. tea Padensi wobei
die an den Umkehrpunk ten vorgesehenen Wölbung »kurve η »ezoigb sindj
und
Figuren 14 bis 16 Abwicklungen zur Voranoohauliohung der
unterschiedlichen Gestaltung einer Umkehrkurva beim erfindungsgemäßen
Aufwickeln oder Aufspulen eines Padons auf eine Spule.
Es sei zunächst auf die Figuren 1 und 2 der Zeichnungen Bezug genommen, in denen eine die Erfindung verkörpernde Spulvorrichtung mit Quervoraohub gezeigt ist, zu der eine an sioh bekannte
Fadenquerführungeeinrlohtung 2 mit einer von einem Motor 6 angetrie-
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honen Zylinderrolle 4 giihiirb, die a ine a[)ira L förmi.? tfo t'iiti t'te iJtouerkurvenrilLe
O aufweint. I) it) iJtoiierkurvenri He 8 dient ^u1 Auslösung
d!)r Bewegung eines lloekennauhl au fern LO, dir ;;u einnn .<>! ! i tend u η
1A)TiJOlIiOh-JtI in die ütouorkurvonrl L Iu 0 eingreift. ίίίιι Fndt; lführungnbi
i. L 12 i.it inib dem liockünniühliuf'or 10 verbund m und yt.il Lt uine
iluorfiihrunij.'ivorrl oh tung dar, IL; LIi nii'HoL te zu (}lu j. hbewtv.imgön in
uinom Lün^sjiiuhLi tz geführt iu\.f d.>r zwischen voneinander
<',<*) trennten
i.'iühienen I4 vorgesehen Lut. Das Ffidenfiihrungijtui I L2 hat
B'adonnohLL tz L6 und wird htihn Betrieb sswischon don j.<Uhrungu-Bchionen
I4 hin- und hergoführt.
Biino bekannt») Vorric:h tang LB .5Uin AufwickiLn, fipu lon
W Aufnehmen »ineη B'adene int unterhalb dor Quervornohuboinriohtung 2
angeordnet. Zu der Wickelvorrichtung 10 gehören ein» von einem Motor
22 angetriebene An trieb ;jro L Ie ':() und eino iJpule 2 \ , die zu Drehbewegungen
nuf einem In »chemnti. vierter Form dargeabe Ll ton vorschwenkbaren
i3j>u lon träger 26 gu Lugort L.'jt. Die Spul» 24 kann du roh 7ernohnronkon
an die AntrieburoLLe L1O angenähort und von diuonr wieder
ubgorückt worden und Liegt im uutri^b in aohaparal Lu lor Atujrioh tung
auf die An triebero LLe auf, Mit der Ht^'.iignzahl 2.[ .'und riowohl die
(Jarnpackung alö auoli der üpuLenkörpor eoLbot bezeichnet.
Ein von d»r (^u«rvo rnohubeiiiriohtung 2 zugoführter Faden 20
ist durch den FadennchLLtz $6 hindurohgeführt und int no aufgespannt,
daß er oich eng anliegend um dio untere Seite der in Figur L darga-P
stellten Antriebsroi Le 20 hß rumo r;i treck t, bevor or durch den Walzenspalt
zwiiiohen dor Antriebaro L Lo 20 und der iipuLe 24 hindurch tri 11.
Die Antrioborolle 20 dreht sich in der einen Richtung und treibt die
Spüle 24 zu einer entgegengehe tz tun Drehbewegung au. ErwiinechtenfalLa
kann auch eine andere Art der Aufspannung gewählt werden, bei der sich der Faden 28 auf dLrektom Wege durch den Spalt zwischen der
AntrlebBroLL-j 20 und der flpule 24 erstreckt, also nicht erst um die
AntrieberolIe 20 herumgeführt ist.
Zwischen dem Fudenfiihrungsteil 12 und der Antriebsrolle 20
sind zwei zu Drehbewegungen antreibbare Scheiben 30 und 32 vorgesehen. Die tioheiben sind in einem aaltliohen Abstand voneinander nahe
der Antriobarolle 20 angeordnet. Mit der Vorderseite ist jede dieeer
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Scheiben der Antriebsrolle 20 zugekehrt, während der Antrieb der
Scheiben zu gegen sinnigen Drehbewegungen von der Rückseite her durch
je eine Wolle 34 beziehungsweise 36 erfolgt. In der Betrachtungsrichtung
der Figur 1 dreht sich die Scheibe 30 entgegen dem Uhrzeigersinn, die Scheibe 32 dagegen im Uhrzeigersinn. Die Scheiben 30
und 32 sind aufrechtstehend und in bezug auf die Ebene des Fadenquerdurchgangs
in einer entgegengesetzt schrägen Stellung angeordnet,
so daß ihre Vorderseiten einander in einem Winkel zugekehrt sind.
An ,jeder der Scheiben 30 und 32 ist ein Zapfen oder Stift
38 beziehungsweise 40 vorgesehen, der an der Vorderseite herausragt.
Die Stifte 38 und 40 sind jeweils in einem vorbestimmten Abstand von der Drehachse der betreffenden Scheibe angeordnet und erstrecken
3ich im wesentlichen senkrecht von der Vorderseite fort. Die Stifte
:dnd vorzugsweise konisch ausgebildet und können erwünsch tenf all s
drehbar eingesetzt sein. Die Scheiben 30 und 32 sind so angeordnet,
daß die Htiite 38 und 40 bei ihror Kreisbewegung in seitlicher Hi ohtung
über die Umkehrpunkte des Fadenführungnachlitzes 16 hinausgeführt
werden.
Die Stifte 3^ und 40 wirken mit der Quervorschubeinrichtung
2 und mit der Wickelvorrichtung 18 im Sinne der im nachfolgenden
beschriebenen Betätigungswed he zusammen. Es sei davon ausgegangen,
daß der Faden 28 durch das Fadenführung steil 12 einen Quervorschub
erfährt und sich beim Auflaufen auf die Spule 24 unter Zugspannung hin- und herbewegt, und daß die Scheiben 30 und 32 in der
Weise angetrieben werden, daß die Stifte 38 und 40 eine kreisende
Bewegung ausführen, deren Geschwindigkeit in einem vorbtidjmmten
Maße höher ist als eine gewählte lineare Bewegungsgeschwindigkeit
beim Querdurchgang des Führungsteils 12. Demgemäß greift jeder der
Stifte 38 und 40, die sich also mit hoher Rotations- oder Umlaufgeschwindigkeit
in einer Bewegungsebene fortbewegen, die mit der Querdurchgangsebene des Fadens 28 einen Winkel bildet, dann an dem Faden
an, wenn sich dan Fadenführung steil 12 in einer mit der Bewegungsumkehr
verbundenen Phase verringerter Geschwindigkeit befindet, und
zwar entweder vor oder nach dem exakten Augenblick der Bewegungsumkehr
des Führungstei1 β 12, je nach dem, ob man ein niedrigeres oder
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ein höheres Verhältnis der Umlaufgeschwindigkeit der Stifte 38 und
40 zur Zahl der in einer bestimmten Zeit ausgeführten Betätigungezyklen des Fadenführungsteils 12 wählt. Während der Berührungedauer
mit dem Faden greift ein jeder der Stifte 38 und 40 gleitend an diesem an, indem der betreffende Stift einen Bogen seiner Kreisbewegung
beschreibt, und übt dabei einen seitlich nach außen gerichteten Druck aus, durch den der Faden über den äußersten Punkt seiner durch
das hin- und hergehende Führungsteil 12 bewirkten Verschiebungsbewegung noch hinausgeführt wird. Danach rückt dann der betreffende der
Stifte 38 und 40 jeweils zu einem Zeitpunkt wieder von dem Faden 28
ab, der im wesentlichen mit jenem Augenblick zusammenfällt, in dem
^ das Fadenführungsteil 12 nach erfolgter Bewegungsumkehr wieder seine
gleichbleibende Normalgeschwindigkeit beim Querlauf erreicht hat.
Die Länge des durch das Fadenführungeteil 12 bewirkten, normalen Fadenquerlaufhubs wird also durch die Stifte 38 und 40 erweitert
oder vergrößert, ohne daß hierbei die normale Periodenzahl der durch das Führungsteil 12 ausgelösten Querdurchgänge des Fadens verändert
würde, da die Stifte 38 und 40 die seitliche Versetzungsbewegung des
Fadens an den Umkehrstellen beschleunigen. Es sei hervorgehoben, daß
Abänderungen in der Anordnung der Stifte 38 und 40 auf den Scheiben
30 beziehungsweise 32, in der Größe der Stifte 38 und 40, in der
vorbestimmten Winkelstellung der Scheiben 30 und 32, in der Anordnung der Scheiben in bezug auf die Fadenwickelwalze oder -walzen und
im Verhältnis der Arbeitszyklenfolge des Fadenführungsteile zur Um-
ψ
laufgeschwindigkeit der Stifte vorgenommen werden können, so daß
eine Vielzahl unterschiedlicher Betätigungsmöglichkeiten für die
Aufgabenlösung zur Auswahl steht.
Es sei nun auf die Figuren 3 bis 12 Bezug genommen und davon ausgegangen, daß die Querführungevorri chtung 12 dem Faden einen
in der Betrachtungsrichtung nach links führenden Quervorschub erteilt, wobei ein in Figur 3 dargestellter, gleichbleibender Naohzugwinkel 9A eingehalten wird, und es sei weiter angenommen, daß si oh
der Faden nun dem Stift 38 nähert, der eine Kreisbewegung entgegen
dem Uhrzeigersinn ausführt. Dank der Winkelstellung der Scheibe 30 wird der naoh links bewegte Faden zunächst frei über die Bewegungsbahn des Stiftes 3Θ hinweg- und vor diesem vorbeigeführt, wie dies
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in Figur 3 dargestellt ist. Da der Stift 38 mit hoher Geschwindigkeit
umläuft, holt er den Faden rasch ein und greift nun berührend in dessen Bewegungsbahn ein (Figuren 6 und 7), bevor das Fadenführungsteil
12 noch das Ende seines in der Betrachtungsrichtung nach links führenden Hubs erreicht hat. Der Stift 38 übt jetzt einen nach
links gerichteten, beschleunigend wirkenden Druck auf den Faden 28
aus und bewirkt, daß der Faden bei der Fortbewegung in Bichtung der
Antriebsrolle 20 in der Weise unter Ausbildung eines Winkels über die Oberfläche des Stiftes 38 hinweg abläuft, wie dies in den Figuren
8 und 9 gezeigt ist. Das Fadenführungsteil 12 erreicht den äußersten
Punkt seines nach links gehenden Hubs und führt den Fadenabschnitt,
an dem auch der Stift angreift, nach der Bewegungsumkehr (Figur 7) in der Betrachtungsrichtung nach rechts, während der Stift
38 aber weiterhin gegen den Faden drückt und diesen nach links verschiebt. Durch den Stift 38 werden an dem Faden bei dessen Querlauf
über die Antriebsrolle 20 Geschwindigkeitskomponenten im Sinne einer
horizontal nach links gerichteben und einer vertikal nach unten gerichteten Versetzung zum Tragen gebracht. Die Geschwindigkeitskomponente
im Sinne einer nach unten gerichteten Versetzung tritt deshalb auf, weil sich der Faden unterhalb des Stiftes 38 infolge des
festgelegten Nachzugwinkels bei der in der Betrachtungsrichtung nach
links führenden Fadenbewegung in einem Winkel fortbewegt. Der Stift 38 erreicht dann einen unteren Punkt seiner kreisförmigen Bewegungsbahn, gibt jetzt aufgrund seiner hohen Drehgeschwindigkeit den Faden
frei und wird infolge der Winkelstellung der Scheibe 30 aus der Fadenquerlaufebene herausgeführt, wie dies in den Figuren 10 bis
veranschaulicht ist. Etwa zum gleichen Zeitpunkt, in dem der Stift 38 gemäß der Darstellung der Figur 10 von dem Faden 28 abrückt, hat
dieser im wesentlichen einen in Figur 12 eingezeichneten, für die
Rückbewegung vorgesehenen Nachzugwinkel ΘΒ eingenommen. Es ist eine
solche Anordnung und Bewegungssynchronisation des Stiftes 38 vorgesehen,
daß der Stift den Faden vorzugsweise etwa in dem Augenblick
freigibt, wenn die mit der Bewegungeumkehr des Fadenführungsteils verbundene Phase einer verringerten Bewegungegeschwindigkeit beendet
ist und das Fadenftihrungeteil die Hormalgeechwindigkeit bei der in
der Betrachtungen6htung naoh rechts führenden Bewegung erreicht hat.
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Es sei bemerkt, daß der Stift 38 für die Dauer der Fadenberührung
eine progressive Verkürzung der Schlepplänge herbeiführt, da der Stift im Berühren des Fadens einen Bogen beschreibt, wobei
hier als Schlepplänge diejenige Länge des Fadens zu betrachten ist, die sich von dem Berührungspunkt mit dem Stift 38 bis zum Berührungspunkt
mit der Rolle 20 erstreckt. Diese verkürzte Schlepplänge bietet die Gewähr für eine bessere Handhabung des Fadens an den Umkehrpunkten.
Die Versetzung des Fadens am Berührungspunkt mit dem Stift 58 kann als kreisende Verschiebung entlang einer Sinuskurve oder als
^ sinusförmige Bewegung beschrieben werden. Die Geschwindigkeit der
Verschiebung des Fadens bei der Bewegungsumkehr am Berührungspunkt
des Fadens mit der Antriebsrolle 20 als Folge der Betätigungswirkung der Stifte 38 und 40 ist als Summe der seitlich oder horizontal geriohteten
und der nach unten oder vertikal gerichteten Verschiebungskomponente, die sich im Zusammenwirken aus dem Nachzugwinkel (ΘΑ
und OB) des Fadens und der Betätigung des betreffenden Stifts ergibt, zu beschreiben.
Im Rahmen der Erfindung werden hohe Betriebegeschwindigkeiten
ermöglicht und man erhält hierbei Garnpackungen von einer hervorragend gleichbleibenden Beschaffenheit. Der Unterschied in der
Querlaufgeschwindigkeit zwischen den Stiften 38 und 40 einerseits
^ und dem Fadenführungsteil 12 andererseits soll sich bei einem Quer-
^ durchgangshub von 24I mm vorzugsweise in dem Bereich von 6 bis 15
Betätigungszyklen oder Umdrehungen des Stiftes auf je einen Betätigungszyklus
des Führungsteils 12 halten, wobei eine einmalige Vor- und Rüokbewegung des Führungsteils 12 als ein Betätigungszyklus dieses
Teils betrachtet sei.
Bei einer praktisch verwendbaren Anordnung wurde ein Faden mit einer Auflaufgeschwindigkeit von 2740 Meter pro Minute aufgewickelt
und das Fadenführungeteil 12 führte bei der Querbewegung 900 Betätigungezyklen pro Minute aus. Die an den Scheiben 30 und 32
vorgesehenen Stifte 38 und 40 hatten vom Scheibenmittelpunkt oder von der Drehungsachse einen Abstand von etwa 25,4 >un und die Scheiben
wurden mit einer so lohen Geschwindigkeit angetrieben, daß die
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Stifte pro Minute etwa 7200 Umdrehungen oder Betätigungszyklen ausführten.
Die Stifte 38 und 40 hatten eine Länge und einen Durcjhmesser
von etwa 6,3 mm. Die Winkelstellung der Scheiben war eine solche, daß die Stifte 38 und 40 im wesentlichen in der Weise zum Angreifen
an dem Faden sowie zum Freigeben des Fadens betätigt wurden, wie dies in den Figuren 3 bis 12 dargestellt ist.
Es braucht kaum betont zu werden, daß für unterschiedliche Arbeitsbedingungen korrigierende betriebstechnische Eingriffe erforderlich
sein können, um die Drehungs-, Kreis- oder Umlaufbewegung der Stifte 38 und 40 mit der hin- und hergehenden Bewegung des Fadenführungsteils
12 in der Weise zu synchronisieren, daß das Angreifen
an dem Faden und das Freigeben des Fadens an den Umkehrstellen im wesentlichen so erfolgt, wie dies im obigen erläutert wurde.
Die erzeugten Garnpackungen haben ein hohes Ebenmaß der
zylindrischen Form und das Garn weist in der Längsrichtung wie auch in der Radialrichtung der Packung an allen Stellen einen einheitlichen
Verdichtungsgrad auf. Die typischen Aufwölbungen an den Enden
der Oberflächen treten bei diesen Packungen nicht in Erscheinung. Bei Färbungsprüfungen, die vorgenommen wurden, um Vergleiche zwischen
dem in erfindungsgemäßer Weise gespulten Garn und in bekannter Weise gespultem Garn zu ermöglichen, zeigte sich eine merkliche
Verringerung in der Häufigkeit des Auftretens von Färbungsstreifen bei dem nach den Lehren der Erfindung gespulten Garn. Färbungsstreifen
sind Bereiche von Farbungleichmäßigkeiten.
Die Garnpackung weist eine Vielzahl von Wicklungsiagen
oder Windungen auf, die aus spiralförmigen Segmenten oder Wendeln bestehen, welche in Figur I3 in der Abwicklung erscheinen. Zum Zweck
der Veranschaulichung sind hierbei die Wendel 42 komprimiert. Die Wendel 42 weisen lineare Diagonallängen 44 auf, die mit einem im
wesentlichen gleichbleibenden Steigungswinkel in der Packung aufgewickelt oder aufgelegt sind, wobei verbindende Umkehrkurven 46 nach
der durch die Erfindung vermittelten Lohre ausgeformt sind, die in
" einem größeren Maßstab in den Figuren 14 bis 16 erscheinen.
Im Rahmen der Erfindung ist es für eine Umkehrkurve kennzeichnend,
daß es sich bei ihr weitestgehend oder größtenteils um
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eine aufgewölbte Kurve 48 oder um eine konvexe Kurve handelt, die
über einer linearen Projektion oder einem Verlängerungsteil 50
einer Diagonallänge 44 der Wicklung bis hin zum Packungsende aufgebaut ist. Der aufgewölbte Kurvenbereich 48 entspricht dem an jeder
der Umkehrkurven zuerst auf die packung aufgelegten Fadenteil und erstreckt sioh vorzugsweise im wesentlichen bis zum Überschneidungsscheitelpunkt 52 der linearen Verlängerungen 50 ineinander übergehender
Diagonallängen 44·
Die Umkehrkurven 46 kommen jeweils der Form einer ideal scharfwinkligen Spitzkehre sehr nahe. Es sei bemerkt, daß die aufgewölbten
Kurventeile 48 der Umkehrkurven 46 die Hauptsegmente der
ψ Umkehrkurven 46 darstellen und daß sich jeweils die eine Diagonallänge
44 geradlinig weiter zum Packungsende erstreckt als die anliegende Diagonallänge 44, an deren Ende die aufgewölbte Kurve 48 beschrieben
ist. Der erreichbare Grad der Exaktheit in der Annäherung an die Form eines geraden Kreiszylinders und die hervorragende
Beschaffenheit der in erfindungsgemäßer Weise hergestellten Garnpackungen
sind auf die bessere Handhabung der Fadenschlepplänge an den Umkehrpunkten des Quervorschubs und auf die Eigenart der in der
Garnpackung duroh die Einhaltung des beschriebenen Schemas der Fadengeschwindigkeiten
und der Versetzungsbewegungen bei der Quervorschub,
umkehr des Fadens erhaltenen Umkehrkurve 46 zurückzuführen.
Da die Fadenwicklungelagen auf einer Garnpackung bekannt-
h lieh nioht im strengen Sinne übereinandergeschichtet sind, weil die
einzelnen Fadenwicklungen beim Wickelvorgang in die Lücken anderer
Wicklungslagen einscblüpfen, sind die Umkehrkurven 46 normalerweise
auch unterschiedlich gestaltet, wie dies in der Darstellung der Figuren I4 bis 16 zum Ausdruck gebracht ist. Unbeschadet dieses
Sachverhalts zeigen jedoch die meisten der Umkehrkurven 46 im Rahmen
der Erfindung das beschriebene und in den Zeichnungen dargestellte aufgewölbte Kurventei1 48.
Es liegt auf der Hand, daß statt der im obigen beschriebenen,
aus je einer !Scheibe und einem Stift bestehenden Anordnung abgeänderte Ausfiihruiifvsfornicn mit rotierenden Nocken oder Dreharmen
und mit anderen Fadenquerführungseinri el)tunken möglich eind.
nofin/,n/i?2 ρ
Der Begriff "Garn" oder "Faden" umfaßt in dem hier in Betracht kommenden Sinn auch alle ähnlichen, strangartigen Produkte
und unter der Bezeichnung "Spule" sind die Halter und Kerne unterschiedlicher Art zu verstehen, die man zum Aufwickeln von Strangmaterialien
benutzt.
0 0 CJ R A f.) / 1 Ί 2 b
Claims (1)
- - 14 -PatentansprücheQuervorschubvorrichtung, gekennzeichnet durch die Kombination einer ersten antreibbaren Anordnung (12) zum Hin- und Herführen eines Stranges (2ü) in der Querrichtung, einer zweiten, nur an den Umkehrpunkten der Querbewegung zum Eingreifen in die Bewegungsbahn des durch die erste Anordnung (12) quergeführten Stranges (28) im Sinne der Erteilung eines beschleunigenden Querführungsschubs bei gleichzeitiger Verlängerung des Querlaufhübe der Hin- und Herbewegung des Stranges (28) betätigbaren antreibbaren Anordnung (30, 32) und einer dritten, zum Antreiben der ersten Anordnung (12) und der zweiten Anordnung (30, 32) betätigbaren Anordnung (M).2. Quervorschubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste antreibbare Anordnung (12) und die zweite antreibbare Anordnung (30, 32) durch die dritte Anordnung (m) mit geringerer beziehungsweise mit größerer Relativgeschwindigkeit synchron antreibbar sind.3. Quervorschubvorriohtung naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite antreibbare Anordnung (30> 32) in einer Winkelstellung zur Ebene der Querbewegung des Stranges (28) angeordnet ist.4· QuervorschubVorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Anordnung (30, 32) mit voneinander gesonderten, zu Drehbewegungen antreibbaren Organen auegebildet ist.Ψ 5· Quervorschubvorriohtung naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdie zweite Anordnung (30, 32) mit voneinander gesonderten, zu Drehbewegungen antreibbaren Organen ausgebildet ist, die zum Angreifen an dem Strang (28) betätigbare Flächen (38$ 40) aufweisen, welche duroh die zu Drehbewegungen antreibbaren Organe (30, 32) zu einer kreisenden Bewegung betätigbar sind.6. Quervorsohubvorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die CU Drehbewegungen antreibbaren Organe (30, 32) in einer gegensinnigen Winkelstellung zur Ebene der Querbewegung des Stranges (28) angeordnet sind·7· Quervorsohubvorrichtung naoh Anspruch 5» duduroh gekennzeichnet, daß es aloh bei den zum Angreifen an dem Strang (28) betätigbaren Plä-009849/ 1 226chen (38, /}O) um Stifte handelt.8. Spulvorrichtung mit Quervorschub, gekennzeichnet durch die 'Kombination einer ersten antreibbaren Anordnung (2) zum Hin- und Herführen eines Stranges (28) in der Querrichtung, einer zweiten antreibbaren Anordnung (18) zum Spulen des durch die erste antreibbare Anordnung (2) quergeführten Stranges (28), einer zwischen der ersten antreibbaren Anordnung (2) und der zweiten antreibbaren Anordnung (l8) vorgesehenen, nur an den Umkehrpunkten der Querbewegung zum Eingreifen in die Bewegungsbahn des quergeführten Stranges (28) im Sinne der Erteilung eines beschleunigenden Querfüh rungs schubs "bei gleichzeitiger Verlängerung des Querlaufhubs des Stranges (28) betätigbaren dritten antreibbaren Anordnung (30, 32) und einer zum Antreiben der ersten antreibbaren Anordnung (2), der zweiten antreibbaren Anordnung (18) und der dritten 'antreibbaren Anordnung (30, 32) betätigbaren vierten Anordnung (M).9. Quervorschubspulverfahren, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte des Hin- und Herführens eines Stranges (28) in der einen Zone, des Aufwickeins des querlaufenden oder hin- und hergeführten Stranges (28) in einer zweiten Zone, eines nur an den Umkehrpunkten der Querbewegung zwischen der ersten und der zweiten Zone erfolgenden Angreifens an dem quergeführten Strang (28) und eines beschleunigenden Verschiebene des Stranges (28) bei gleichzeitiger Verlängerung der in der einen Zone vorgesehenen Querverschiebung des Stranges (28) und bei progressiver Verkürzung der Fadenschlepplänge.10. Quervorschub spulverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem beschleunigenden Verschieben um die Ausführung einer sinusförmigen Bewegung handelt.11. Garnpackung mit Fadenwicklungslagen aus Windungen in Form spiralförmiger Segmente, bestehend aus an den Packungsenden durch Umkehrkurven miteinander verbundenen, in der Abwicklung linear erscheinenden Diagonal streck en, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den meisten der Uinkehrkurven (46) im wesentlichen um aufgewölbte Kurven (4ß) handelt, die über den in der Abwicklung linear erscheinenden Verlängerungen ('jü) der Ui agonal stroclum (44) bis zum Packung sende aui gebaut «i ·>■- .' (J (. ij H 'i 3 / 1 ? 2 ^12. Gornpacl ung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die aufgewölbten Kurven (48) im wesentlichen bis zu den gedachten Uberschneidungsscheitelpunkten (52) der in der Abwicklung linear ersehej nenden Verlängerungen (50) der Diagonal strecken (44) erstrecken.Ij). (jVrnpacJ ung nach Annpruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den aufgewölbten Kurven (4θ) um die an den in der Garnpackunc ausgeformten Umkehr] urven (46) jeweiln zuerst aufgelegten Fadenlängen handelt.0 ° 9 " ' U ■' 1 · ' R OBIO1NAtLeerseite
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|---|---|---|---|
| US79808269A | 1969-02-10 | 1969-02-10 |
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2651816A1 (de) * | 1975-11-12 | 1977-05-18 | Du Pont Canada | Garnaufwickelvorrichtung |
| DE3122385A1 (de) * | 1980-07-30 | 1982-04-01 | Zinser Textilmaschinen Gmbh, 7333 Ebersbach | Vorrichtung zum aufwinden von garn |
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-
1970
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- 1970-02-02 GB GB487570A patent/GB1304281A/en not_active Expired
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- 1970-02-09 FR FR7004430A patent/FR2035207A5/fr not_active Expired
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- 1970-02-10 NL NL7001880A patent/NL160782C/xx active
- 1970-02-10 LU LU60321D patent/LU60321A1/xx unknown
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| DE3712761A1 (de) * | 1986-04-24 | 1988-01-28 | Barmag Barmer Maschf | Aufwickelmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NL7001880A (de) | 1970-08-12 |
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| CA947742A (en) | 1974-05-21 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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