DE2004931A1 - Vorrichtung zum Zuführen von Stabstahl - Google Patents
Vorrichtung zum Zuführen von StabstahlInfo
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Description
PATENTANWALT 4DDSSELDORF-BENRATh 2. 2. 1970
J™J™LOSSALLEE <® Pl/Bü
ENT
ULRICH PLÖGER J™J™LOSSALLEE <® Pl/Bü
ULRICH PLÖGER J™J™LOSSALLEE <® Pl/Bü
REG. NR. 1489/90
-ATLANTIS i-iACHINE TOOL DEVELOPMENTS LTD., of The Nutnalls,
Warbage Lane, Be!broughton, Near Stourbridge, Worcestershire/ENGLAND
Vorrichtung zum Zuführen von Stabstahl
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen
von Stabstahl zu Werkzeugmaschinen. Dabei besteht die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe darin, eine derartige
Vorrichtung in einer einfachen und zweckmäßigen Weise auszubilden.
. '
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Zuführvorrichtung
Mittel zur unterstützung des jeweiligen Stabes für seine der Länge nach, geführte. Bewegung, einen linearen
-iotor für eine zu der zugelassenen, durch die Mittel unterstützten Bewegung des Stabes parallele Bewegung und einen mit
dem beweglichen Teil des Motors verbundenen, an dem von den
genannten Mitteln unterstützten Stab zum Anliegen zu bringenden Drücker aufweist. ' .
Auf diese Weise ist es möglich, die Gesamtlänge der Vorrichtung
sehr gering zu halten. Darüber hinaus kann man die/ Vorrichtung mit sehr geringem Aufwand herstellen, weil keine
Getriebe oder Übertragungsmittel benötigt werden.
Die Mittel zur Unterstützung des Stabes bestehen zweckmäßig,
aus mehreren, von einander beanstandeten Stützen, von denen jede aus einem Paar relativ zueinander beweglicher Teile besteht,
die eine öffnung zur Aufnahme des Stabes bilden. Hierdurch
iot es insbesondere möglich, oberhalb der Stützen ein Magazin
derart anzuordnen, daß der jeweils unterste der darin
befindixeher-iAgH^ej den Öffnungen in den Stützen in der Offen-
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stellung ihrer beiden Teile zugeführt wird. Weiterhin läßt sich dadurch auch die Arbeitsgeschwindigkeit des linearen
Motors, und zwar insbesondere bei seiner Rückwärtsbewegung, erhöhen, so daß die Zeit für die Aufeinanderfolge zweier
zuzuführender Stäbe verringert wird.
Der Drücker besteht zweckmäßig aus einem durch die öffnungen beweglichen und mit dem beweglichen Teil des linearen Motors
durch sich zwischen den beiden Teilen der Stütze erstreckende Mittel verbundenen Stab. Dieser hat zweckmäßig eine hinreichende
Länge, um zu gewährleisten, daß die gesamte Länge des Stabmaterials in die Spannvorrichtung der V/erkzeugmaschine
geschoben wird, mit welcher die Vorrichtung zusammenarbeitet.
Die Erfindung sei weiterhin anhand der sich auf ein Ausführungsbeispiel beziehenden Zeichnungen veranschaulicht. Darin zeigen:
Fig. 1 eine seitliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels
,
Fig. 2 eine QuerSchnittsansicht entsprechend Fig. 1 in
vergrößertem Maßstab und
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend der Linie 3-3 der Fig. 2.
In den Zeichnungen ist ein Maschinenrahmen mit 10 bezeichnet, der eine Vielzahl von in gleichem Abstand ausgerichteten
Stützen für einen zuzuführenden Stab trägt. Jede Stütze besteht aus einem feststehenden Teil 11, das auf den Maschinenrahmen
10 angeordnet ist, und einem beweglichen Teil 12 gebildet, welches altlang der Stifte 13 gleiten kann, wobei Schraubendruckfedern
14 es am Teil 11 zu halten suchen. Die Teile 11
und 12 sind in der dargestellten Weise einander entgegengesetzt ausgekehlt, um insgesamt eine sich in Längsrichtung
erstreckende, zylindrische öffnung 16 für die Aufnahme des
zuzuführenden Stabes 15 zu bilden. Die Öffnung 16 wird zweckmäßig mit der Einspannvorrichtung 17 der Werkzeugmaschine, die
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mit der Zuführeinrichtung zusanunenarbeitet, in fluchtende
Ausrichtung gebracht. Zu diesem Zwecke ist der Maschinenrahmen
10 auf in Höhenrichtung einstellbaren Füßen 18 angeordnet .
Der Maschinenrahmen 10 ist mit Ausnahme seines von der Werkzeugmaschine entfernten Abschnittes so ausgebildet, daß ein
sich senkrecht erstreckendes Magazin 19 für die Aufnahme der
Stäbe 15 vor ihrer Zuführung in die Öffnung 16 gebildet wird. Die eine Wand 20 des Magazins ist mittels einer Schraube 21
einstellbar, um die Breite des Magazins für die Aufnahme von Stäben unterschiedlichen Durchmessers zu verstellen. Darüber
hinaus ist die einstellbare Wand 20 mit einer Klinke 22 versehen, die mittels einer Feder 23 mit dem beweglichen Teil 12·
der Stütze verbunden ist-, wobei die. Anordnung derart getroffen ist, uaß dann, wenn das Teil 12 vom Teil 11 gegen die Kraft
der Federn 14- wegbewegt wird, der unterste Stab im Magazin
in dii öffnung 16 eintritt,'während die Klinke 22, wie aus
Fig. 2 ersichtlich ist, entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn bewegt uird, um alle Stäbe mit Ausnahme des untersten 15 zurückzuhalten,
bis sich die Stütze schließt.
Am Maschinenrahmen 10 befinden sich parallel zu den von den Stützen gebildeten Öffnungen 16 eine untere Schiene 2M und
eine obere Schiene 25, die dem beweglichen Teil 26 eines linearen Motors als Führung dienen. Das bewegliche Teil 2 6
ist nut einem Rollenpaar 27 versehen., welches mit der Schiene
24 ir Eingriff steht, während weitere Rollen 28 an der Schiene 25,.anliegen. Weiterhin ist mit dem beweglichen Teil 26 ein
Blatt 29 verbunden, das sich durch einen Schlitz zwischen den beiden Teilen 11 und 12 in die Öffnung 16 erstreckt und an
seinen äußeren Ende eine Drückerstange 30 trägt, die in der Öffnung 16 oder innerhalb einer sich daran anschließenden
Ausdehnung am vonider Werkzeugmaschine entfernten Ende innerha,lb
eines am Maschinenrahmen 10 befestigten Blockes 31 liegt,
' "l<!--V: 009851/1235 BAD ORIGINAL
wobei ihre Lage von der Stellung des Teils 26 auf den Schienen
24 und 25, die sich über die gesamte Länge des Maschinenrahmens 10 erstrecken, abhängt. Das befestigte Teil des linearen
Motors besteht aus einem aus Aluminium oder dgl. bestehenden Streifen 32, der an den Maschinenrahmen 10 angeschlossen
ist und sich der Länge nach parallel zu den Schienen 24 und 25 sowie zur öffnung 16 erstreckt. Die Drückerstange 30
besitzt eine an ihrem der Werkzeugmaschine zugekehrten Ende vorgesehene konische Vertiefung 33 für den Angriff am Ende
eines Stabes 15.
Wenn das Teil 26 des Motors sich am von der Einspannvorrichtung 17 entfernten Ende seiner Bahn befindet, wobei die Drückerstange
30 in die vom Block 31 gebildete Verlängerung der öffnung 16 verbracht ist und der unterste Stab 15 aus dem Magazin
in die öffnung 16 eingetreten ist, wird der Motor eingeschaltet, um das bewegliche Teil 26 in Richtung auf die Einspannvorrichtung
17 entlang der Schienen 24 und 2 5 zu verschieben. Demgemäß greift die Drückerstange 30 am Stab an und drückt
ihn in die Einspannvorrichtung 17, bis er einen an sich bekannten, mit der Maschinen verbundenen Endanschlag berührt.
In gleichfalls an sich bekannter Weise übernimmt die Maschine dann den Stab, während der Motor ausgeschaltet wird. Nach der
Bearbeitung wird der bearbeitete Abschnitt des Stabes abgeschnitten, während sich die Einspannvorrichtung der Maschine
gleichzeitig öffnet und den Schalter für die erneute Einschaltung des Motors betätigt. Der lineare Motor bewegt sich dann
erneut in Richtung auf die Einspannvorrichtung 17, wobei er einen weiteren Längenabschnitt des Stabes der Maschine zuführt;
dieser Prozeß wiederholt sich solange, bis der Stab aufgearbeitet ist. Nach Aufarbeitung des Stabes nimmt das bewegliche
Teil 26 des linearen Motors eine Stellung ein, in welcher ein in der Zeichnung nicht dargestellter Rücklaufsehalter ausgelöst
wird, wodurch die Bewegungsrichtung des Motors umkehrt, um in Richtung auf die Außenenden der Schienen 24 und 25 zu laufen.
0Π9851/1235
200Λ931
Bei Erreichen des von der Einspannvorrichtung entfernten Endes der Schienen berührt ein am beweglichen Teil 26 befindlicher Anschlag 34 einen vorstehenden Stift 35 an einem
Hebel 36, der gelenkig am Maschinenrahmen 10 an der Stelle
gelagert ist und an dessen entgegengesetztem Ende eine sich in Längsrichtung erstreckende Stange 38 angelenkt ist. Die
Stange 38 trägt mehrere beabstandete dreieckige Nocken 39, die derart angeordnet sind, daß sie mit Rollen 40 zusammenarbeiten,
die mit den Teilen 12 der Stützen verbunden sind. Als
Folge hiervon bewirkt der Antrieb des beweglichen Teils 26,
daß der Hebel 36 um sein Gelenk 37 verschwenkt wird und dadurch die Stange 38 in Richtung auf die Einspannvorrichtung
bewegt. Diese Bewegung hat zur Folge, daß die Vielzahl der
Nocken 39 mit den Rollen 4-0 derart zusammenwirkt, daß die Teile
12 entlang der Stifte 13 von den Teilen 11 wegbewegt werden, wodurch der unterste Stab in die öffnungen der Stützen eintreten
kann. Die Teile 12 kehren dann schnell unter der Einwirkung der Federn 14· zurück, während sich gleichzeitig die Bewegungsrichtung
des linearen Motors umkehrt, um die Zuführung des nächsten Stabes und die Wiederholung des Ablaufes zu bewirken.
-
Zwischen benachbarten Stützen befinden sich Blöcke 41 am Maschinenrahmen
10, die 'den Stab zwischen beiden Teilen 11 und 12 abstützen, während diese voneinander getrennt sind. Diese
Blöcke. 41 haben ein in geeigneter VJeise V-förmig ausgeführten Einschnitt in ihrer Oberfläche, um den Stab festzuhalten.
BAD ORIGINAL 009851/1235 *
Claims (7)
- Patentansprüche/ 1.)Vorrichtung zum Zuführen von Stabmaterial zu Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnetΛ daß Mittel zur Unterstützung des jeweiligen Stabes (15) für seine der Länge nach geführte Bewegung, ein linearer Hotor für eine zu der zugelassenen, durch die Kittel unterstützten Bewegung des Stabes parallele Bewegung und ein mit dem beweglichen Teil (26) des Motors verbundener, an dem von den genannten Mitteln unterstützten Stab (15) zum Anliegen zu bringender Drücker vorgesehen sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetΛ daß die Mittel zur Unterstützung des Scabes (15) aus mehreren, voneinander beabstandeten Stützen bestehen, von denen jeweils eine aus einem Paar relativ zueinander beweglicher Teile (11, 12) besteht, die eine öffnung (16) zur Aufnahme des Stabes (15) bilden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnett daß der Drücker aus einem durch die Öffnungen (16) beweglichen und mit dem beweglichen Teil (26) des linearen Motors durch sich zwischen den beiden Teilen (11, 12) der Stütze erstreckende Mittel verbundenen Drückerstab (30) besteht.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet3 daß der bewegliche Teil(26)des Motors durch parallel zu den öffnungen (16) in den Stützen verlaufende Schienen (24, 2 5) geführt ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnett daß oberhalb der Stützen ein Magazin (19) derart angeordnet ist, daß der unterste der darin befindlichen Stäbe den öffnungen (16) in den Stützen in der Offenstellung ihrer009851/1235 badbeiden Teile (11, 12) zugeführt wird.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, daß jede Stütze ein feststehendes (11) und ein hiervon gegen die Kraft einer Feder (14·) so weit weg bewegliches Teil (12) besitzt, daß der jeweilige Stab (15) der öffnung (16) zuführbar ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichneta daß das bewegliche Teil (12) vom festen Teil (11) durch Nocken (39) wegbeweglich ist, die vom beweglichen Teil (26) des linearen Motors, das einen Anschlag am Ende seiner von der Werkzeugmaschine weggerichteten Bewegungsbahn berührt, getätigt werden.009851/123 6-Leerseite
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