DE2004752A1 - Dropout-Kompensationssahaltung für PAL-Farbfernsehanlagen - Google Patents
Dropout-Kompensationssahaltung für PAL-FarbfernsehanlagenInfo
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- H04N9/87—Regeneration of colour television signals
- H04N9/88—Signal drop-out compensation
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Description
M 2763
DrI- ■.■■■· ■ ; ■· ..
Minnesota Mining and Manufacturing Company, Saint Paul
Minnesota 55101 (V.St.VoA.)
Dropout-Kompensationsschaltung für PAL-JParbfernsehanlagen
Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltung zum Kompensieren
von Dropouts bei PAL-Farbfernsehanlagen. Nach der Erfindung
werden die Helligkeitsinformationen und die Färbinformationen
von einander getrennt und gesondert zwei Kanälen zugeführt, auf die die Informationen unabhängig von einander einwirken. Im
besonderen wird die Helligkeitinformation verzögert, um ein
Signal zum Kompensieren eines Helligkeitsdropouts zu erzeugen. Die Parbinformation wird gleichfalls verzögert und übt zusätzlich
eine von mehreren Punktionen aus, so dass die larbinformation mit der Helligkeitsinformation vereinigt werden kann, wobei
des ordnungsgemäße Dropout-Kompensationssignal erzeugt wird,
das an die Stelle dee normalen Videosignals tritt, wenn ein Dropout auftritt. Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird die färbinformation um ungefähr eine zwei ZedLen umfassende
Periode verzögert und danach phasenverschoben, um das geeignete
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Farbdropout-Kompensationssignal zu erzeugen. Bei einer zweiten
Ausführungsform der Erfindung wird das Farbsignal verzögert und
durch einen zugeordneten Funktionegenerator geleitet, in dem
der Durchschnitt der Abweichungen in zwei Zeilen ermittelt wird, wonach das Farbsignal durch eine letzte, eine Zeile umfassende
Verzögerungsleitung geleitet wird. Bei einem letzten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das Farbsignal um eine einzelne Zeile
verzögert und danach moduliert, wobei das geeignete Farbdropoutsignal erzeugt wird.
Die Erfindung betrifft eine Dropout-Kompensationsschaltung
für PAL-Farbfernsehanlagen. Die Abkürzung "PAL" bedeutet "phase
alternation line", und das PAL-Farbfernsehen sollte im besonderen eine Verbessung des NTSC-Farbfernsehens bedeuten, welches
System bei den Farbfernsehsendungen in den Vereinigten Staaten von Amerika verwendet wurde» Das PAL-Farbfernsehsystern wurde
als allgemeingültig von den meisten Staaten in West-Europa für die Farbfernsehsendungen gewählt. Genaue Informationen über das
PAL-Farbfernsehsystem sind in den folgenden Veröffentlichungen zu finden: "World Wide Color Television Standards" von Francis
C.McLean, IEEE Spectrum. Juni 1966, Z. 59-68; "The PAL Colour
Television System" von B.JoRogers, The Radio and Electronic
Engineer. März 1967, S. H7-159.
Der Hauptunterschied zwischen dem PAL-Farbfernsehsystem und dem NTSC Farbfernsehsystem besteht darin, dass für den Farbteil
des Signals ein zugeordnetes Signal in mit einander abwechselnden Zeilen ausgesendet wird. Unter Anwendung der normalen
Terminologie beim Farbfernsehen beispielsweise, nach der die beiden Farbdifferenzsignale und deren beeinflussende Faktoren
mit U und V bezeichnet werden, so dass beim PAL-System für eine erste gegebene Zelle das Signal U+jV und für die angrenzenden
Zeilen U-jV ist. Außerdem besteht bei dem PAL-System eine Versetzung
der Unterträgerfrequenz, die als Eine-Viertel-Zeile-Versetzung
bezeichnet wird, was bedeutet, dass bei den folgenden Zeilen die Phase verändert ist. In der Praxis beträgt die
Phasenverschiebung nicht 90° sondern liegt nahe bei 76°·
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Diese Änderungen bei dem PAL-Farbfernsehsignal führen zu
einem System, das von Sendefehlern weniger beeinflusst wird als bei den HTSC-Farbfernsehsignalen. Durch diese Änderungen werden
die Sender und Empfänger bis zu einem gewissen Grade komplizierter, und bei stabilen Sendungen sind solche Änderungen nicht
notwendig. Das PAL-Farbfernsehsystem wurde jedoch von den meisten
Ländern in West-Europa gebilligt und angenommen, so dass es daher erwünscht ist, eine Dropout-Kompensationsschaltung zu
entwickeln, die bei dem PAL-Farbfernsehsystem Verwendung finden kann.
Die Erfindung sieht eine Dropout-Kompensationsschaltung
vor, die zusammen mit verschiedenen Arten von bereits bekannten ™
Dropout-Kompensationseinrichtungen verwendet werden kann. Eine allgemeine Ausführung einer Dropout-Kompensationsschaltung weist
im besonderen auf einen Dropoutdetektor, der Dropouts in einem Videosignal ermittelt, üblicherweise in der modulierten Form
des Videosignals. Das Videosignal kann auch zu einem Schalter geleitet werden, dem ferner ein zweites verzögertes Kompensationssignal
zugeführt wird. Das Kompensationssignal ersetzt das
normale Videosignal während derjenigen Perioden, in denen im Videosignal ein Dropout auftritt.
Das Dropoutsignal besteht üblicherweise aus einer verzögerten Version des normalen Videosignals, und mit einem herkömmlichen
Schwarz-und-Weiß-System kann die Verzögerung ungefähr f
eine Abtastungszeile betragen. Ermittelt der Detektor das Auftreten eines Dropout, so wird der Schalter so gesteuert, dass
er das verzögerte Signal anstelle des normalen Signals weiterleitet, so dass der Dropout auf dem Fernsehbildschirm nicht in
Erscheinung tritt· Da benachbarte Zeilen eines Fernsehsignals
im allgemeinen fast den gleichen Inhalt aufweisen, so wird der Ersatz der Information für den Betrachter nicht erkennbar. Es
wurden bisher verschiedene Arten dieser Dropout-Kompensation verwendet, wobei das Kompensationssignal entweder wieder in Umlauf
gesetzt wird oder nicht, und wobei das zum Schalter geleitete Signal entweder demoduliert wird oder nicht.
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-A-
Die Erzeugung eines Dropout-Kompensationssignals für das
Farbfernsehen ist offenbar komplizierter als die Dropoutkompensation bei Schwarz-weiß-Signalen, wobei lediglich das einer
Zeile entsprechende Videosignal verzögert zu werden braucht, welches verzögerte Signal dann als Dropout-Kompensationssignal
benutzt wird. Bei einigen älteren Dropout-Kompensationsverfahren wird lediglich das betreffende Helligkeitssignal ersetzt,
wenn ein Dropout auftritt, während der Farbanteil des Signals unberücksichtigt bleibt. Soll jedoch eine vollständige Farbdropoutkompensation
durchgeführt werden, so muss das gesamte Videosignal unter Einschluss des Farbanteiles beeinflusst werden.
Es ist daher viel schwieriger, eine vollständige Farb-Dropoutkompensation
durchzuführen. Nach einem Verfahren wird die Helligkeitsinformation von der Farbinformation getrennt, welche
beiden Teile des gesamten Videosignals gesondert behandelt werden. Beispielsweise kann die Helligkeitsinformation um eine
einzelne Zeile verzögert werden, und die Farbinformation kann
gleichfalls um eine entsprechende Zeitperiode verzögert werden.
Es ist jedoch nicht möglich, das Videosignal lediglich in eine Helligkeitsinformation und in eine Farbinformation aufzuspalten
und nachher beide Teile der Information zu verzögern, um beim PAL-Farbfernsehen eine vollständige Kompensation durchzuführen.
Vie bereits erwähnt, ist dies eine Folge des Umstandes, dass beim PAL-Farbfernsehen zugeordnete Signale für abwechselnde
Zeilen der Farbinformation bei einer zusätzlichen Verschiebung um eine Viertel Zeile benutzt werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt daher bei einer PAL-Farbfernsehanlage
eine vollständige Farbdropoutkompensation durchzuführen. Im besonderen erfolgt nach der Erfindung eine
Aufteilung des gesamten Videosignals auf gesonderte Kanäle, wobei ein Kanal die Helligkeitsinformation und der zweite Kanal
die Farbinformation darstellte Die Farbinformation wird nicht
um die Periode einer einzelnen Zeile verzögert, wie bei den älteren Dropoutkoinpensationaverfahren, sondern diese Information
wird aowohl verzögert als auch funktionell behandelt, so dass für das Farbkompensationssignal das geeignete Signal vorliegt.
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·— 5 —
Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird der Farbanteil des
Videosignals um eine ungefähr zwei Zeilen entsprechende Zeitperiode
verzögert, da jedoch bei der Fart)information gleichfalls
eine Verschiebung um eine Viertelzeile erfolgt, so wird die Verzögerung so gewählt, dass die Zweizeilenverzögerung zusammen
mit der Viertelzeilenverschiebung zu einem phasenverkehrten
Signal am Ausgang der Verzögerungsleitung führt. Dieses phasenverkehrte Signal wird dann durch eine Phasenschieberschaltung geleitet, so dass das geeignete Farbdropoutkompensationssignal erhalten wird. Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, die im wesentlichen eine Verbesserung der ersten Ausführungsform darstellt, wird diese Verzögerung um ungefähr zwei Zeilen be- | wirkt; jedoch wird ferner ein summierender Zugehörigkeitsfunktionsgenerator benutzt, so dass beständig ein Mittelwert des
Fehlers ermittelt wird. Bei einer dritten Ausführungsform der Erfindung wird nur eine Verzögerung um eine Zeile durchgeführt, jedoch wird dieses vezögerte Signal dann moduliert, wobei das geeignete Farbdropoutkompensationssignal erzeugt wird·
mit der Viertelzeilenverschiebung zu einem phasenverkehrten
Signal am Ausgang der Verzögerungsleitung führt. Dieses phasenverkehrte Signal wird dann durch eine Phasenschieberschaltung geleitet, so dass das geeignete Farbdropoutkompensationssignal erhalten wird. Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, die im wesentlichen eine Verbesserung der ersten Ausführungsform darstellt, wird diese Verzögerung um ungefähr zwei Zeilen be- | wirkt; jedoch wird ferner ein summierender Zugehörigkeitsfunktionsgenerator benutzt, so dass beständig ein Mittelwert des
Fehlers ermittelt wird. Bei einer dritten Ausführungsform der Erfindung wird nur eine Verzögerung um eine Zeile durchgeführt, jedoch wird dieses vezögerte Signal dann moduliert, wobei das geeignete Farbdropoutkompensationssignal erzeugt wird·
Die Erfindung sieht daher nicht nur eine Verzögerung des Farbanteiles des Videosignals vor sondern immer eine funktioneile
Behandlung dieses verzögerten Signals, so dass der Eingang, der als Dropoutkompensationssignal dient, immer ein geeignetes
Farbdropoutkompensationssignal enthält.
Die Erfindung wird nunmehr ausführlich beschrieben. In den I beiliegenden Zeichnungen ist die
Fig.1 eine Übersicht über eine erste allgemeine Form eines
Dropoutkompensators,
Dropoutkompensators,
Fig.2 eine Übersicht über eine zweite allgemeine Form eines
Dropoutkompensators,
Fig.3 eine Übersicht über eine dritte allgemeine Form eines
Dropoutkompensatora,
Pig.4 eine Übersicht über eine vierte allgemeine Form eines
Dropoutkompensators
Mg.5 eine Übersicht über eine erste Ausführungsform der
Erfindung im Zusammenhang mit dem Dropoutkompensator
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nach der Fig.1, wobei die Erfindung auch bei den Dropoutkompensatoren
nach den Figuren 2, 3 und 4 angewendet werden kann,
Pig.6 eine Übersicht über eine zweite Ausfuhrungsform der Erfindung
gleichfalls im Zusammenhang mit dem Dropoutkompensator nach der Pig.1,
Pig.7 eine Übersicht über eine dritte Ausführungsform der Erfindung
im Zusammenhang mit dem Dropoutkompensator nach der Pig»1, und die
Pig.8 eine Darstellung einer Verbesserung bei der Ausführungsform der Erfindung nach der Pige7.
Die Figoi zeigt eine erste Ausführung einer Dropoutkompensationseinrichtung,
bei der die Erfindung angewendet werden kann. Einem Dropoutdetektor 10 werden die Signale von einem
Magnetband aus und im besonderen vom Ausgang des Hauptschalters aus zugeführt. Der Dropoutdetektor besteht aus einer bekannten
Ausführung und ermittelt Dropouts, die als Veränderungen der Amplitude der Hüllkurve des PM-Videοsignals aus dem Hauptschalter
auftreten. Der Ausgang aus dem Hauptschalter wird ferner zu einem Demodulator 12 geleitet, der das PM-Videosignal demoduliert.
Das demodulierte Signal wird einem Schalter 14 als erster Eingang zugeführt. Der Ausgang aus dem Schalter 14 wird
ferner über eine Verzögerungsschaltung 16 wieder in Umlauf gesetzt
und dem Schalter 14 als zweiter Eingang zugeführt. Der Detektor 10 steuert d en Schalter 14 derart, dass, wenn im Ausgangssignal
aus dem Hauptschalter kein Dropout vorliegt, der erste Eingang für den Schalter 14 aus dem Demodulator 12 durch
den Schalter 14 weitergeleitet wird.
Bei der zweiten Ausführung des Dropoutkompensators nach
der Pig.2 wird der vom Detektor 10 ermittelte Dropout vom Hauptschalter
aus zum Steuern des Schalters 14 benutzt. Außerdem wird der Ausgang des Hauptscha lters vom Demodulator 12 demoduliert
und dem Schalter 14 direkt als erster Eingang zugeführt. Ferner kann der Ausgang aus dem Demodulator 12 durch die Verzögerungsschaltung 16 geleitet werden und wird danach als zweiter Eingang
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dem Schalter 14 zugeführt» Wie aus den Figuren 1 und 2 zu ersehen
ist, sind diese beiden Dropoutkompensatoren insofern von einander verschieden, als der Dropoutkompensator nach der Fig.1
einen Wiederumlaufpfad um den Schalter 14 herum aufweist, so
dass "bei dem Auftreten eines Dropouts in mehr als einer Zeile dieselbe Information immer wieder wiederholt wird. Bei dem
Dropoutkompensator nach der S1Ig.2 ist dieser Wiederumlauf nicht
vorgesehen und braucht auch nicht vorgesehen zu werden, wenn die Dropouts nicht lange dauern.
Die Fig.3 zeigt eine dritte Ausführung einer Dropoutkompensat
ions schaltung, bei der der Ausgang aus dem Hauptschal- g
ter vom Detektor 10 überwacht wird, der ein Signal zum Steuern des Schalters 14 erzeugt«. Der Ausgang aus dem Hauptschalter
wird als ein erster Eingang dem Schalter 14 direkt zugeführt,
dem auch der Ausgang des Hauptschalters über eine Verzögerungsschaltung 16 zugeführt wird. Bei der Schaltung nach der Fig.3
ist also keine Demodulation vorgesehen im Gegensatz zu den Schaltungen nach den Figuren 1 und 2O
Bei der in der Fig.4 dargestellten Dropoutkompensationsschaltung
wird der Ausgang aus dem Hauptschalter vom Detektor 10 überwacht, dessen Ausgang den Schalter 14 steuert. Der Ausgang
aus dem Hauptschalter wird dem Schalter 14 als direkter Eingang wie bei der Schaltung nach der Fig.3 zugeführt, während
der Ausgang des Schalters 14 zusammen mit der Verzögerungsschal- "
tung als zweiter Eingang für den Schalter 14 benutzt wird. Bei dem Dropoutkompensator nach der Fig.4 ist ein Wiederumlauf wie
bei der Schaltung nach der Fig.1 vorgesehen.
Die vorliegende Erfindung ist auf Verbesserungen an der Verzögerungsschaltung 16 nach den Figuren 1-4 gerichtet und
im besonderen auf eine Verzögerungsschaltung, die bei dem PAL-Farbfernsehsystem
eine vollständige Dropoutkompensation bewirkt. Nachstehend werden die in den Figuren 5, 6 und 7 dargestellten
Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit der Schaltung nach der Fig.1 beschrieben; jedoch kann die Erfindung auch bei
den Dropoutkompensationsschaltungen nach den Figuren 2, 3 und 4
sowie bei anderen Schaltungen angewendet werden, wobei nach einigen Abänderungen ein verzögertes Signal erzeugt wird, das
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aus dem ursprünglichen Signal abgeleitet wird, welches verzögerte Signal anstelle des ursprünglichen Signals verwendet wird,
wenn ein Dropout auftritt.
Die Fig.5 zeigt eine erste Ausführungsform des Dropoutkompensators
nach der Erfindung. Das FM-Signal aus dem Hauptschalter wird als Ausgang dem Detektor 10 und dem Demodulator
12 zugeführt. Der Ausgang aus dem Demodulator wird dem Videoschalter 14 als erster Signaleingang zugeführt, wobei der Detektor
10 den Videoschalter in der geeigneten Weise steuert, wie oben beschrieben« Der Ausgang aus dem Videoschalter 14
wird zu einem Verstärker 100 geleitet, dessen Ausgangssignal
das geeigneten Videoausgangssignal darstellt. Unmittelbar vor dem Verstärker 100 ist ein üückkopplungspfad vorgesehen, der
vom Ausgang des Videoschalters abgeht und dem Videoschalter einen zweiten Eingang zuführt. Wie bereits ausgeführt, bestimmt
der Detektor 10, welcher der Eingänge für den Videoschalter 14 zum Verstärker 100 geleitet wird. Der Rückkopplungspfad
umfasst die entsprechende Verzögerung und Kompensation und bewirkt die Ausführung von Punktionsoperationen bei dem Farbanteil
des Videosignals, so dass der zweite Eingang für den Videoschalter 14 als vollständiges Farbdropoutkompensationssignal
wirkt.
Wie aus der Fig.5 zu ersehen ist, wird das Videosignal
aus dem Videoschalter 14 auf zwei Kanäle aufgeteilt. Der erste Kanal wird als Helligkeitskanal bezeichnet und enthält die
Helligkeitsverzögerungsschaltung 102. Diese Verzögerungsschaltung
102 braucht lediglich aus einer Verzögerungsleitung oder aus einem anderen Mittel zu bestehen, wobei Jedoch wesentlich
ist, dass der Ausgang aus der Helligkeitsverzögerungsschaltung 102 eine verzögerte Version des Helligkeitsanteils des Videosignals
ist. Dieser Helligkeitsanteil wird um eine bestimmte Zeitperiode verzögert, die gleich einer Zeile oder gleich zwei
Zeilen sein kann, wie später noch beschrieben wird.
Außer dem Helligkeitskanal ist noch ein zweiter Kanal vorgesehen, der als Chrominanzkanal bezeichnet wird und den
Farbanteil des Videosignals weiterleitet, und der gleichfalle als ein Teil des Hückkopplungspfades benutzt wird.
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Wie aus der Fig.5 zu ersehen ist, ist der Eingang für den Ghrominanzkanal
als die Vektorsumme der Farbdifferenzsignale dargestellt und mit U+jV bezeichnet. Der Einfachheit halber v/erden
nur die Farbsignale behandelt, da zum Beseitigen von anderen Informationen ein Hochpassfilter vorgesehen ist. Es wird darauf
hingewiesen, dass, wenn im PAL-Farbfernsehsignal eine bestimmte
Zeile U+jV ist, die vorhergehende und die folgende Zeile das Konjugat von U+jV und daher das Summensignal U-jV ist. Es
ist daher offenbar nicht möglich, das Signal lediglich um eine Zeile zu verzögern wie bei den älteren Kompensationsschaltungen,
da in einem solchen Falle dem Videoschalter 14 ein ungeeignetes Signal zugeführt würde· Es muss daher eine andere Verzögerungs- |
zeit gewählt werden. Wird eine Verzögerung um zwei Zeilen gewählt, so könnte dem Videoschalter 14 das geeignete Signal zugeführt
werden· Jedoch weist das PAL-Farbfernsehsystem noch
andere die Verhältnisse komplizierende Faktoren auf. Von diesen ist im besonderen die Versetzung um eine Viertel Zeile zu nennen,
die die Phasenbeziehung in mit einander abwechselnden Zeilen der Färbinformation weiterhin kompliziert· Es darf daher nicht
nur eine Zwei Zeilen umfassende Verzögerung vorgesehen werden, und die Erfindung ist auf Schaltungen gerichtet, mit denen dem
Videoschalter 14 das geeignete Signal zugeführt wird, und bei der die Schwierigkeiten des PAL-Farbfernsehsystems überwunden
s ind.
Der Ohrominanzkanal weist eine abstimmbare Verzögerungsschaltung 104 auf. Der Ausgang aus dieser Verzögerungsschaltung
wird zu einem 3 MHz-Hochpassfilter 106 geleitet, das nur die Färbinformation weiterleitet» Der Ausgang dieses Hochpassfilters
106 wird zu einer Verzögerungsleitung 108 geleitet, die eine Verzögerung um zwei Zeilen nominell bewirkt. Der aus der Verzögerungsschaltung
108 wird einem 180°-Phasenschieber 110 zugeführt,
der die Phase des zugeführten Signals umkehrt. Die verschiedenen Elemente des Chrominanzkanals, und zwar die beiden
Verzögerungsleitungen 104 und 108, das Hochpassfilter 106 und die Phasenumkehrchaltung 110, bewirken sämtlich eine bestimmte
Verzögerung. Die gesamte Schaltung ist so eingerichtet, dass der
Ausgang aus der Phasenumkehrschaltung 110 wieder aus dem
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Signal U+jV besteht, das jedoch das Signal aus der um zwei Zeilen zurückliegenden Zeile ist.
Wie bereits ausgeführt, ist es nicht angebracht, eine Verzögerung um zwei Zeilen vorzusehen. Dies ist eine Folge des
Umstandes dass, abgesehen davon, dass jede alternierende Zeile das Konjugat der anderen Zeile ist, die Versetzung um eine Viertel
Zeile eine Änderung der Phasenbeziehung zwischen alternierenden Zeilen bewirkt. Diese Versetzung um eine Viertel Zeile erfolgt
in jeder Zeile, und das System erfordert eine Punktionsarbeit, um diese Versetzung auszugleichen. Die Verzögerungsschaltung 104 wird daher so eingestellt, dass die zweizeilige
Verzögerung zusammen mit der Versetzung um eine Viertel Zeile in jeder Zeile plus der Abstimmverzögerung einen Ausgang von
(-(U+jV) am Ausgang der Verzögerungsleitung 108 erzeugt. Diese Phasenumkehrung am Ausgang der Verzögerungsleitung 108 erfolgt
aufgrund der Versetzung um eine Viertel Zeile in jeder Zeile. Da diese Versetzung nicht genau gleich 90° ist, so wird die
Verzögerungsschaltung 104 so eingestellt, dass die Phasenumkehr
rung vervollständigt wird· Die Phasenumkehrschaltung 110 übt eine Funktion aus, bei der die ordnungsgemäße Phasenbeziehung
des Farbdropoutkompensationssignals hergestellt wird.
Bei der Ausführungsform nach der Fig.5 wird im wesentlichen
das verzögerte Signal anstelle des ursprünglichen Signals verwendet, wenn in diesem ein Dropout auftritt. Das verzögerte
Signal stellt das Signal in der um zwei Zeilen zurückliegenden Zeile dar, und wegen der üblichen Verschachtelung liegt
das sichtbar gemachte Kompensationssignal tatsächlich um vier Zeilen zurück. Da erhebliche Unterschiede zwischen Signalen auftreten
können, die die um zwei (vier) Zeil-en zurückliegende Information darstellen, so ist die Verwendung eines Kompensationssignals
erwünscht, das sich stärker an das zu ersetzende ursprüngliche Signal annähert. Bei den übigen Ausfuhrungsformen
der Erfindung wird ein Verfahren angewendet, mit dem dieses Ziel erreicht werden kann.
Bei der Ausführungsform nach der Fig.6 wird der Ausgang
aus dem Hauptschalter gleichfalls dem Detektor 10 und dem Demodulator 12 zugeführt. Der Ausgang aus dem Demodulator 12
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ist der ursprüngliche Eingang für den Videoschalter 14, während der Ausgang aus dem Detektor 10 den Videoschalter 14 steuert.
Der Ausgang aus dem Videoschalter 14 wird durch den Verstärker 100 geleitet, wobei das kompensierte Videoausgangssignal erzeugt
wird. Der um den Videoschalter 14 herumführende Rückkopplungspfad enthält die Helligkeitsverzögerungsschaltung 102, die
bereits in Verbindung mit der Fig«5 beschrieben wurde. Der zweite
Kanal stellt im wesentlichen eine verbesserte Version der Zwei-Zeilen-Verzögerungsschaltung nach der Figo5 dar und enthält
Elemente, die beständig den durchschnittlichen Fehler bei dem Dropoutkompensationssignal ermitteln. ^
.Nach der Fig.6 enthält der Ohrominanzkanal eine erste
Verzögerungsleitung 200, die eine Verzögerung um ungefähr eine Zeile bewirkt. Unter der Annahme, dass der Eingang für diese
Leitung U+jV ist, ist der Ausgang aus der Verzögerungsleitung U-jV der vorhergehenden Zeile. Die Verzögerungsleitung 200 ist
selbstverständlich so bemessen, dass sie eine Verzögerung um eine Zeile bewirkt und die Versetzung um eine Viertelzeile kompensiert.
Der Chrominanzkanal enthält ferner zwei Summierungskreise,
von denen jeder Kreis aus mehreren widerständen besteht.
Der erste Summierungskreis umfasst die Widerstände 202, 204 und
206, während der zweite Summierungskreis aus den Widerständen 208, 210 und 212 besteht. Vor der Summierungsschaltung wird
eine Phasenumkehrschaltung 214 mit den Widerständen 208, 210 f
und 212 benutzt. .
Die Summierungsschaltungen dienen zum Ermitteln des
Durchschnittswertes des Fehlers im Dropoutkompensationssignal
und arbeiten in der folgenden Weise. Der Eingang TJ+jV plus dem
Ausgang aus der Verzögerungsleitung 200, der U-jV ist, wird
im ersten Summierungskreis mit den Widerständen 202, 204 und summiert. Der Ausgang aus dem ersten Summierungskreis bildet
eine erste Komponente U. Der Eingang U+jV, der nach der Phasenumkehrung
gleich -(U+jV) ist, wird mit dem Ausgang aus der Verzögerungsleitung
200, der U-jV ist, summiert, wobei die Komponente -JV gebildet wird. Die Komponente U und die Komponente
-jV werden zu einem neuen Summensignal U-jV summiert, welches
Signal als Eingang für eine zweite Verzögerungsleitung 214
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benutzt wird.
Wegen der beständigen Summierung durch die beiden Summierungskreise
erfolgt tatsächlich eine Ermittlung des Durchschnittswertes der Zuckungen und der senkrechten Auflösung, so dass
das Summensignal eine kleinere Fehlerkomponente aufweist. Der Eingang für die Verzögerungsleitung 214 besteht tatsächlich aus
einer rekonstruierten Version des Signals U-jV mit dem durchschnittlichen
Fehler, welche rekonstruierte Version aus dem Signal der vorliegenden Zeile und dem Signal aus der vorhergehenden
Zeile erzeugt wird, da die Eingänge für die Summierungskreise aus dem Signal der vorliegenden Zeile und aus dem Signal
der vorhergehenden Zeile bestehen. Der Ausgang aus der Verzö_ gerungsleitung 214 ist das Signal U+jV, da die Verzögerungsleitung
eine Verzögerung um eine Zeile sowie eine Kompensation der Versetzung um eine Viertelzeile bewirkt. Besteht der Eingang
für den Chrominanzkanal der nächsten Zeile aus U-jV, so liegt der umgekehrte Fall vor.
Bei der Ausführungsform nach der Fig.6 erfolgt eine Verzögerung
um zwei Zeilen, jedoch wird ein Teil des Signals so rekonstruiert, dass der Fehler beständig auf einen Mittelwert
zurückgeführt wird. Der Ausgang aus der Verzögerungsleitung 214 wird dann zum Helligkeitssignal addiert, wobei ein zweiter Eingang
für den Videoschalter 14 erzeugt wird. Tritt ein vom Detektor 10 ermittelter Dropout auf, so wird der Videoschalter 14
so gesteuert, dass das verzögerte Dropoutkompensationssignal erzeugt
wird. Die Ausführungsform nach der Fig.6 stellt eine Verbesserung
der Ausführungsform nach der Fig.5 dar, bewirkt jedoch immer noch eine Verzögerung um zwei Zeilen. Es wäre erwünscht,
bei dem ursprünglichen Signal eine vollständige Funktionsarbeit durchzuführen, so dass das Signal aus der vorhergehenden
Zeile benutzt werden kann und nicht das Signal aus der um zwei Zeilen zurückliegenden Zeile.
Die Fig.7 zeigt die Schaltung für eine dritte Ausführungsform der Erfindung, bei der das Farbsignal so rekonstruiert
wird, dass die vorhergehende Zeile als Dropoutkompensationssignal benutzt werden kann. Nach der Fig.7 wird das FM-Videosignal
aus d em Hauptschalter zum Detektor 10 und zum Demodulator
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12 geleitet, wie bei den Ausführungsformen nach den Figuren 5
und 6. Der Ausgang aus dem Demodulator 12 wird dem Videoschalter 14 als erster Eingang zugeführt, während der Ausgang aus
dem Detektor 10 den Videoschalter 14 steuert. Der Ausgang aus dem Videoschalter 14 wird durch den Verstärker 102 geleitet,
wobei das kompensierte Videoausgangssignal erzeugt wirö. Der Rückkopplungspfad um den Videoschalter 14 herum, über den dem
Videoschalter 14 der zweite Eingang zugeführt wird, umfasst den Helligkeitskanal und den Chrominanzkanal.
Im vorliegenden Falle ist der Helligkeitskanal etwas ausführlicher dargestellt und enthält einen Oszillator und
einen AM-Modulator 300. Der Helligkeitsanteil des Signals wird "
daher auf eine höhere Frequenz moduliert. Der Ausgang aus dem Oszillator und dem AM-Modulator wird durch eine Glas-Verzögerungsleitung
302 geleitet. Das Helligkeitssignal wird remoduliert, da die Glas-Verzögerungsleitung bei höheren Frequenzen
mit einem größeren Wirkungsgrad arbeitet. Der Ausgang aus der Glas-Verzögerungsleitung wird dem Demodulator 304 zugeführt,
wobei der Helligkeitsanteil des Videosignals wieder hergestellt wird.
Der Chrominanz- oder Farbanteil des Videosignals wird zuerst durch ein 3 MHz-Hochpassfilter 306 geleitet. Der Farbanteil
des Videosignals, das mit U+jV bezeichnet wird, wird
dann zu einer Verzögerungsleitung 308 geleitet, die eine Verzögerung von ungefähr einer Zeile bewirkt. Der Ausgang aus der
Verzögerungsleitung 308 besteht daher aus der vorhergehenden Zeile mit der Bezeichnung U-jV, Der Ausgang aus dem Hochpassfilter
306 wird einem Summierungskreis 310 zugeführt. Der Ausgang aus der Verzögerungsleitung 308 kann ferner über eine
Abstimmverzögerungsschaltung 312 zum Sunimierungskreis 310 geleitet
werden. Die Abstimmschaltung 312 sichert, dass der Ausgang
aus dieser Schaltung genau gleich U-jV ist. Der Summierungskreis
310 erzeugt ein Signal 2U, das als Eingang für einen Oszillator mit Frequenzverdopplung und einen Phasentrimmer
benutzt wird. Der Oszillator 314 erzeugt ein Ausgangssignal mit
der Frequenz von 2fc, das den einen Eingang für einen abgeglichenen Modulator 316 bildet. Der zweite -Jingang für den
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abgeglichenen Modulator besteht aus dem Ausgang aus der Verzögerungsleitung
308. Die Frequenz 2fsc ist die doppelte Trägerfrequenz des modulierten Farbsignals. Diese Frequenz beträgt
ungefähr 8,8 MHz für das zurzeit benutzte PALFarbferhsehsystem,
und die Erfindung ist natürlich nicht auf eine bestimmte Frequenz für den Unterträger beschränkt.
Bei dem abgeglichenen Modulator 316 wird das 8,8 MHz-Signal
und das Signal aus der Verzögerungsleitung 306 zum Erzeugen eines Ausgangssignals benutzt, das als Komponenten das
U+jV und das U-jV-Signal enthält. Wegen der Arbeitsweise des
abgeglichenen Modulators liegt dann der U+jV-Anteil des Ausgangssignals
im gewünschten Frequenzbereich, während der U-jV-Anteil des Ausgangssignals in einem viel höheren Frequenzbereich
liegt. Das Tiefpassfilter 318 beseitigt den höherfrequenten Anteil des Ausgangesignals aus dem abgeglichenen Modulator,
und der Ausgang aus dem Tiefpassfilter 318 besteht aus dem Signal U-jV, das um nur eine Zeile verzögert worden ist. Bei
der Schaltung nach der Fig.7 wird daher die geeignete Phasenbeziehung
aus der Information der vorhergehenden Zeile wieder hergestellt,
so dass bei dem Auftreten eines Dropouts die Information aus der vorhergehenden Zeile mit der geeigneten Phasenbeziehung
benutzt wird. Der Ausgang aus dem Tiefpassfilter 18 wird zum Ausgang aus dem Demodulator 304 addiert, wobei das richtige
Eingangssignal für den Videoschalter 14 erzeugt wird.
Die Pig. 8 zeigt die Schaltung für eine verbesserte
Version des in der Figo7 mit unterbrochenen Linien umrandeten
Teiles der Schaltung. Die beiden Eingänge des Summierungskreises 310 sind mit A und B bezeichnet und stellen die Eingänge der
Verbesserung nach der Fig.8 dar. Die Schaltung nach der Fig.8
weist zwei Additionskreise 400 und 402 auf, die als U-Additionskreis und als V-Additionskreis bezeichnet sind. Der Eingang für
den U-Additionskreis wird über die Leitungen A und B zugeführt, wobei ein Ausgangssignal 2U erzeugt wird, das in vollständiger
Schreibweise gleich 2Usin'«>t ist, wobei «-t die Frequenz der
Drehung der Vektoren U und V ist. Das Signal -2jV wird im
V-Additionskreis 402 erzeugt, dem als ersten Eingang das B-Signal und als zweiten Eingang das Α-Signal nach dem Durchlaufen
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einer Phasenumkehrschaltung 404 zugeführt wird. Diese Vektoren
U und V weisen eine Phasenverschiebung von 90° in bezug auf einander auf, so dass, wenn das 2U_Signal mit 2Usin·:. t bezeichnet
wird, das -2jV-Signal mit -2Vcosu t bezeichnet werden kann.
Die Ausgänge aus der U-Additionsschaltung 400 und der
V-Additionsschaltung 402 werden den Frequenzverdopplers 406 und 408 zugeführt. Der Ausgang aus dem Frequenzverdoppler 406 ist
2üsin2 ~t, während der Ausgang aus dem Frequentverdoppler 408
-2Ysin2—t ist. Als Folge der Frequenzverdopplung erscheinen
die Signale aus den U- und V-Additionsschaltungen auf derselben Achse, jedoch um 180° phasenverschoben. Der Ausgang aus dem
Frequenzverdoppler 408 wird daher durch eine Phasenumkehrschaltung 410 geleitet, so dass deren Ausgang zu 2VsIn1- t wird.
Die beiden Signale werden dann zu einer Additionsschaltung
geleitet, wobei das Signal 2Usin2-<- t + 2Vsin2^ t erzeugt wird.
Dieses Signal wird zum Steuern des phasengebundenen Oszillators 4H benutzt.
Der Oszillator 414 ist phasengebunden, wenn entweder das Signal 2Usin2 -t oder das Signal 2VsIn'? * t vorliegt, so
dass der Oszillator 414 gebunden wird, wenn entweder die Komponente U oder die Komponente V vorliegt o Bei der Ausfülirungsf orm
nach der Mg.7 liegt nur die Komponente U vor, und da der
Oszillator 314 nur gebunden wird, wenn eine Signalkomponente vorliegt, so könnte der Fall eintreten, dass die U-Komponente |
fehlt, so dass der Oszillator 314 nicht gebunden wird.
Der Ausgang aus dem Oszillator 414 besteht daher aus einem Signal, das durch sin2 ■«, t dargestellt wird, welcher Ausgang
eine Frequenz von ungefähr 8,8 MHz aufweist. Dieses Ausgangssignal aus dem Oszillator 414 kann wie bei der Ausführungsform nach der Fig.7 als Eingang für den abgeglichenen Modulator
316 benutzt werden.
Die Erfindung offenbart daher einen Dropoutkompensator
für das PAL-Farbfernsehsystem und sieht die Aufteilung des Videosignals auf Helligkeits- und Chrominanzkanäle vor. Die
Helligkeiteinformation wird entweder um eine oder um zwei Zeilen verzögert, und selbst bei der Ausführungsform nach der Fig.5,
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bei der die Chrominanzinformation im wesentlichen um zwei Zeilen
verzögert wird, kann die Helligkeitsinformation immer noch um
nur eine Zeile verzögert werden, so dass das Kompensationssignal
tatsächlich die Helligkeitsinformation einer Zeile plus der
Färbinformation einer anderen Zeile enthält. Dieses Signal
reicht jedoch für eine Kompensation aus, wenn das ursprüngliche Signal als Folge eines Dropouts ausfällt.
Vorstehend wurden verschiedene Ausführungsformen der
Erfindung beschrieben, z.B. eine erste Ausführungsform, die allgemein als eine Zwei-Zeilen-Verzögerungsschaltung bezeichnet
werden kann» Eine zweite Ausführungsform gleicht dieser Schaltung,
umfasst jedoch die beständige Erfassung des Mittelwertes des Fehlers« Eine dritte Ausführungsform der Erfindung bewirkt
eine Verzögerung um nur eine Zeile; es wird jedoch ein wiederhergestelltes Signal unter Ausnutzung der Information in der
vorhergehenden Zeile erzeugt. Bei allen Ausführungsformen der Erfindung besteht das Kompensationssignal aus mehr als nur
einer verzögerten Version des ursprünglichen Signals, da der Farbinformationsteil des Signals tatsächlich eine funktionielle
Behandlung erfährt.
Die Erfindung wurde in bezug auf eine besondere Art einer Dropoutkompensation, im besonderen nach der Fig.1 beschrieben.
Es sind jedoch auch andere Ausführungen von Dropoutkompensatoren bekannt, wie z.B. in den Figuren 2, 3 und 4 dargestellt,
und die Erfindung kann bei jedem Dropout-Kompensator angewendet werden, bei denen eine Verzögerung durchgeführt wird,
um ein Kompensationsoignal zu erzeugen, wenn ein Dropout auftritt,
wird eine Ausführungsform der Erfindung nach den Figuren 3 und
benutzt, so kann eine Demodulation der Farbinformation mit einer nachfolgenden Modulation der wiederhergestellten Farbinformation
erforderlich sein, damit die genaueste Dropout-iiompensation
durchgeführt wird. An den beschriebenen besonderen Ausführungsformen der Erfindung können von Sachkundigen im Rahmen des Erfindungsgedankens
Änderungen, Abwandlungen und Ersetzungen vorgenommen werden. Die Erfindung selbst wird dalier nur durch die
beiliegenden Patentansprüche abgegrenzt.
~1:~ Patentansprüche
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BAD
Claims (1)
- PatentansprücheDropoutkompensator für das PAL-Farbfernsehsystem, wobei das Videosignal eine Helligkeitsinformation und eine Farbinformation enthält, und wobei Zeilen der Farbinformation abwechselnd das Konjugat von einander sind, gekennzeichnet durch eine erste Einrichtung, die in Abhängigkeit von der Helligkeitsinformation diese um eine erste vorherbestimmte Zeit- * periode verzögert und ein erstes Ausgangssignal erzeugt, das bei Auftreten eines Dropouts im Videosignal die Helligkeitsinformation ersetzt, durch eine zweite Einrichtung, die in Abhängigkeit von der Farbinformation diese um eine zweite vorherbestimmte Zeitperiode verzögert und ein zweites Ausgangssignal erzeugt, durch eine mit der zweiten Einrichtung in Verbindung stehende dritte Einrichtung, die in Abhängigkeit vom zweiten Ausgangssignal dieses funktionell beeinflusst und ein abgeändertes zweites Ausgangssignal erzeugt, das bei Auftreten eines Dropouts im Videosignal die Farbinformation ersetzt, durch eine vierte Einrichtung zum Schalten, die das Videosignal als einen ersten Eingang empfängt, und die das erste Ausgangssignal und das abgeän- f derte zweite Ausgangssignal als zweiten Eingang empfängt und entweder das erste oder das zweite Eingangssignal weiterleitet, und-durch eine fünfte Einrichtung zum Ermitteln von Dropouts im Videosignal, die mit der vier.ten Einrichtung in Verbindung steht und diese so steuert, dass sie das zweite Eingangssignal weiterleitet, wenn die fünfte Einrichtung im Videosignal einen Dropout ermittelt.2. Dropoutkompensator· nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Einrichtung eine Verzögerung um ungefähr zwei Abtastzeilen bewirkt und ein phasenverkehrte3 zweites Ausgangssignal erzeugt, dessen Charakteristik der Farbinformation gleicht, und dass die dritte Einrichtung eine Phasen-009 3 36/1292 BADumkehrung des zweiten Ausgangs-.ri^nalβ bewirkt.3. Dropoutkompensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Einrichtung eine Verzögerung von ungefähr einer Abtastzeile bewirkt, dass die dritte Einrichtung ein Summierungsnetzwerk aufweist, das das zweite Ausgangssignal und die Färbinformation summiert und den Durchschnittswert des Fehlers zwischen der Farbinformation und dem zweiten Ausgangssignal ermittelt, und dass die dritte Einrichtung ferner eine Verzögerungseinrichtung aufweist, die eine Verzögerung von ungefähr einer Abtastzeile bewirkt.Dropoutkompensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Einrichtung eine Verzögerung von ungefähr einer Abtastzeile bewirkt, und dass die dritte Einrichtung einen abgeglichenen Modulator aufweist, der das zweite Ausgangssignal so moduliert, dass das abgeänderte zweite Ausgangs signal einen Teil enthält, dessen Charakteristik der Farbinformation gleicht.5ο Dropoutkompensator für das PAL-Farbfernsehsystem, wobeiFarbinformationsζeilen abwechselnd das Konju^at von einander sind, und wobei aus der Farbinf ormation ein Drop out konip ens a- _ tionssignal erzeugt und an deren Stelle benutzt wird, wenn ^ ein Dropout auftritt, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Erzeugen des Dropoutkompensationssignals, welche Einrichtung aufweist eine erste Einrichtung, die die Farbinformation um eine vorherbestimmte Zeitperiode verzögert und ein erstes Ausgangssignal erzeugt, und eine, zweite Einrichtung die das erste Ausgangssignal funktionell beeinflusst und ein abgeändertes erstes Ausgangssignal erzeugt, das anstelle der Farbinformation benutzt werden kann, wenn in der Farbinformation ein Dropout auftritt.6. Dropoutkompensator nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass die erste Einrichtung eine Verzögerung von ungefähr zwei Abtastzeilen bewirkt, wobei ein phasenverkehrtes erstes Ausgangssignal erzeugt wird, dessen Charakteristik der009836/1292larbinformation gleicht, und dass die zweite Einrichtung bei dem ersten Ausgangssignal eine Phasenumkehrung bewirkt.7β Dropoutkompensator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Einrichtung eine Verzögerung von ungefähr einer Abtastzeile bewirkt, dass die zweite Einrichtung ein : Summierungsnetzwerk aufweist, das das erste Ausgangssignal und die Farbinformation summiert, wobei der Durchschnittswert der Abweichung zwischen-der 3?arb information und dem ersten Ausgangs signal ermittelt wird, und dass die zweite Einrichtung ferner eine Verzögerungseinrichtung aufweist, die eine Verzögerung von ungefähr einer Abtastzeile bewirkt«, f8. Dropoutkompensator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Einrichtung eine Verzögerung von ungefähr einer Abtastzeile bewirkt, und dass die zweite Einrichtung einen abgeglichenen Modulator aufweist, der das erste Ausgangssignal so moduliert, dass das abgeänderte erste Ausgangssignal ein Signal enthält, dessen Charakteristik der Farbinformation gleicht,9» Dropoutkompensator für das PAL-Farbfernsehsystem, bei das Videosignal eine Färbinformation enthält, und .wobei Farbinf ormationszeilen abwechselnd das Konrjugat zu einander | sind, dadurch 'gekennzeichnet, dass aus der Farbinformation ein Dropoutkompensationssignal'erzeugt wird, das bei Auftreten eines Dropouts anstelle der Farbinformation benutzt wird, und dass eine Einrichtung zum Erzeugen des Dropoutkompensationssignals vorgesehen ist, die aufweist eine erste Einrichtung, die in Abhängigkeit vom Videosignal die Parbinformation weiterleitet und andere Informationen aussperrt, eine zweite Einrichtung, die mit der ersten Einrichtung in Verbindung steht und die Farbinformation um ungefähr zwei Abtastzeilen verzögert unter Umkehrung der Phase, so dass ein phasenverkehrtes verzögertes Farbinformationssignal erzeugt wird, und eine dritte Einrichtung, die mit der zweiten Einrichtung in Verbindung steht und die Phase des phasenverkehrten verzögerten Farbinformationssignals umkehrt.00 9 8 36/1292"!O. Dropoutlcompensator nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, dass jede folgende Zeile der Farbinformation in bezug auf die vorhergehende Zeile versetzt ist, und dass die zweite Einrichtung eine Verzögerung zum Kompensieren dieser Versetzung bewirkt.11. Dropoutkompensator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Linrichtung aus einer Leitung mit feststehender Verzögerung besteht und zusätzlich mit einer abstimmbaren Verzögerungsleitung versehen ist, so dass im System die geeignete Verzögerung bewirkt werden kann.12. Dropoutkompensator für das PAL-Farbfernsehsystem, wobei Farbinformationszeilen abwechselnd das Konjugat zu einander sind, und wobei aus der Farbinformation ein Dropoutkompensationssignal erzeugt wird, das bei Auftreten eines Dropouts anstelle der Farbinformation benutzt werden kann, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Erzeugen des Dropoutkompensationssignals, die aufweist eine erste Einrichtung, die eine Verzögerung der Farbinformation um ungefähr eine Abtastzeile bewirkt, eine zweite Einrichtung, die die Farbinformation mit der verzögerten Färbinformation summiert und ein gemitteltes Ausgangssignal erzeugt, das das Konjugat zur Farbinformation ist und eine gemittelte Fehlerkomponente aufweist, und eine dritte Einrichtung, die das gemittelte Ausgangs signal um ungefähr eine Abtastzeile verzögert, wobei eixi !•'arbdropoutitompeusatioxiSöigi.al erzeugt wird.13. Dropoutkompensator nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Einrichtung zwei Summierungsnetzwerke aufweist, von denen das eine ; ummirrungsnetzwerk die Farbinformation mit der verzögerten Farbinformation summiert, während das andere tfummierungsnetzwerk die Farbinformation mit der verzögerten Farbinformation summiert, wobei die dem anderen Summier Un;;: -η ätzwerk zugeführte Farbinf ormation in bezug auf die verzögerte Farbinformation phasenverkehrt ist, und daso die Ausgänge aus den Sumraierungunetzwerken zusammenadelieriwarden,0 09836/1292-■21 ■-. . ■14· Dropoutkompensator nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass jede folgende Färbinformationsζeile in bezug auf die vorhergehende Zeile versetzt ist, und dass die erste und die dritte Einrichtung je eine Verzögerung zum Kompensieren der Versetzung bewirken.15« Dropoutkompensator für das PÄL-Farbfernsehsystem, wobei larbinformationszeilen abwechselnd das Konjugat zu einander sind, und wobei aus der Färbinformation ein Dropoutkompensationssignal erzeugt wird, das bei Auftreten eines Dropouts anstelle der Färbinformation benutzt wird, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Erzeugen des Dropoutkompensationssignals, die aufweist eine erste Einrichtung' die die Färb» information um ungefähr eine Abtastzeile verzögert, eine zweite Einrichtung, die die Färbinformation mit der verzögerten Färbinformation summiert und ein Steuersignal erzeugt, eine dritte Einrichtung, die ein sozillierendes Signal erzeugt und in Abhängigkeit vom Steuersignal die Frequenz des oszillierenden Signals festlegt, und eine vierte Einrichtung, die in Abhängigkeit vom oszillierenden Signal und dem verzögerten Farbinformationssignal dieses mit dem oszillierenden Signal moduliert und ein Ausgangs signal erzeugt, das einen Teil enthält,' dessen Charakteristik gleich der Farbinformation ist,16. Dropoutkompensator nach Anspruch 15> dadurch gekennzeichnet, | dass die dritte Einrichtung ein oszillierendes Signal erzeugt, das die doppelte Frequenz der Frequenz des Steuersignals aufweist.17» Dropoutkompensator nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das oszillierende Signal die doppelte Frequenz des Steuersignals aufweist, dass die vierte Einrichtung aus einem abgeglichenen Modukator besteht, dass das Ausgangssignal einen ersten Teil enthält, der .die. Frequenz deö Steuersignals aufweist, sowie einen zweiten Teil, der die dreifache Frequenz des Steuersignals aufweist, und dass zusätzlich eine Einrichtung vorgesehen ist, die des ersten Teil des Ausgangssignals hindurchleitet und den zweiten00 3836/1292- 22 Teil aussperrt»18. Dropout kompensator für das PAl~FarbferK.seh.sy stern, wobei Ferbinfo rraations ζ eil en abwechselnd das Kon^u^at zu einander sind, und wobei aus der Farbinformation ein Dropoutkompensationssignal erzeugt wird, das bei Auftreten eines Dropouts anstelle der Farbinformaticn benutzt wird, welche Einrichtung zum Erzeugen des Dropoutkompensationssignals aufweist eine erste Einrichtung, die die Färbinformation um ungefähr eine Abtastzeile verzögert, eine zweite Einrichtung, die die Farbinformation mit der verzögerten Färbinformation summiert und ein erstes Steuersignal erzeugt, eine dritte Einrichtung, die die phasenverkehrte Farbinformation mit der verzögerten Farbinformation summiert und ein zweites Steuersignal erzeugt, eine vierte Einrichtung zum Verdoppeln der Frequenz des ersten und des zweiten Steuersignals, eine fünfte Einrichtung, die die Phase des ersten Steuersignals mit der verdoppelten Frequenz in bezug auf das zweite Steuersignal mit der verdoppelten Frequenz umkehrt, eine sechste Einrichtung, die ein sozillierendes Signal erzeugt und in Abhängigkeit von den Steuersignalen mit verdoppelter Frequenz die Frequenz des oszillierenden Signals mit der Frequenz der Steuersignale verkoppelt, und eine siebente Einrichtung, die in Abhängigkeit von dem oszillierenden Signal uav dea verzögerten Farbinformationssignal dieses mit dem oszillierenden Signal moduliert, wobei ein Ausgangesignal mit einem Teil erzeugt wird, dessen Charakteristik gleich der Farbinformation ist.I9ol)ropoutkompensator nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass dii. sechste Einrichtung ein oszillierendes Signal erzeugt, α- d: gleiche Frequenz aufweist wie die Steuersignale ;r=x; verdoppelter Frequenz.20aDropoutkompenaator i.acb. ΑώSpruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das oszillierende Signal die doppelte Frequenz aufweist wie das erste und das ü^ei ;τ; Steuersignal, dass die eiebente Einrichtung aus einem abgeglichenen Modulator besteht, dass00983 6/1292" --23 - .' " ■■ein erster Teil des Ausgangssignals die frequenz des ersten und des zweiten Steuersignals und ein zweiter Teil des Ausgangs signals die dreifache frequenz des ersten und des zweiten Steuersignals aufweist«, und dass zusätzlich eine Einrichtung vorgesehen ist, die den ersten Teil des Ausgangssignals weiterleitet und den zweiten Teil des Ausgangssignals aussperrt»00 9 8 36/ 1292•AtfLeerseite
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Legal Events
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