DE2004429C - Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten von plastischen Formmassen durch Einschleudern. Ajim: Martin & Pagenstecher GmbH, 5000 Köln - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten von plastischen Formmassen durch Einschleudern. Ajim: Martin & Pagenstecher GmbH, 5000 KölnInfo
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- DE2004429C DE2004429C DE19702004429 DE2004429A DE2004429C DE 2004429 C DE2004429 C DE 2004429C DE 19702004429 DE19702004429 DE 19702004429 DE 2004429 A DE2004429 A DE 2004429A DE 2004429 C DE2004429 C DE 2004429C
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Description
15 Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsfläche des
Schleuderkopfgehäuses im Bereich der Transportstrecke der Formmasse durch die Schleuderschaufei
aus mehreren, nach Art von Nut und Federn zusammengesetzten Verschleißplatten (69,
69', 69") besteht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und letzte der zusammengefügten
Verschleißplatten (69, 69") mit jeweils einstückig nach außen vorstehenden Nasen
(70, 72) versehen sind, wobei die Nase (70) der unteren Verschleißplatte sich an einem Vorsprung
(71) am Schleuderkopfgehäuse abstützt und die Nase (72) an de. oberen Verschleißplatte
von einer mit Nase (73) versehenen Spannschraube (74) erfaßt wird, welche durch die
Wand des Schleuderkopfgehäuses nach außen geführt und dort angespannt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderkopfgehäuse in
Drehrichtung des Sch'leuderrades gesehen in einem nahen Bereich vor dem Einfülltrichter mit
einer Entlüftungsöffnung (75) versehen ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in Drehrichtung des Schleuderrades
gesehen in einem Bereich kurz vor der Pendelklappe (41) eine Feuchtigkeitszuführungsleitung
(76) in das Schleuderkopfgehäuse mündet.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Verdichten von plastischen Formmassen durch Einschleudern, insbesondere zum Auskleiden
von Gießpfannen, Konvertern, Torpedopfannen und ähnlichen Behältern zur Bildung einer feuerfesten
Wandung, wobei der aius einer Schleuderformmaschine austretende Formimassenstrahl ohne Richtungsumkehr
in geschlossenen Konturen geführt wird. Bei Sandschleuderformmaschinen ist es bekannt, die Sandstrahlrichtung durch Drehung des
Schleuderradgehäuses zu verändern. Um eine Änderung der Sirahlrichtung des Schleuderradkopfes ohne
dessen Drehung zu erreichen, wurde bereits vorgeschlagen, daß am Innenumfang des unverdrehbar angeordneten
Schleuderradgehäuses ein mit auswechselbarem Sandleitblech versehenes Futter geführt ist>
das zwecks Veränderung der Sandstrahlrichtung innerhalb bestimmter, durch Aussparungen des
Sch5euderradgehäuses festgelegter Grenzen verdreh- und feststellbar ist.
Zum Herstellen der Auskleidung von Gießpfannen od. dgl. mittels eines Stampfmassenstrahls ist es bekannt,
daß nacheinander in die Gießpfanne innere Schalungsringe eingebracht werden, deren jeweilige
Höhe einem TeU der Höhe der Gießpfannenwandung entspricht und der Stampfmassenstrühl in mehreren
Arbeitsgängen etwa von der Mitte der freien Oberkante des jeweils obersten Ringes her eingeschleudert
wird Um bei einer nicht geraden Mantellinie oder bei S ändernder Stärke de? Auskleidung über die Höhe
der Gießpfannenwandung eine Anpassung an die Spahweite zwischen Innenwandung der Gießpfanne
und Innenschalung erreichen zu können, wurde auch vorgeschlagen, durch langsames Pendeln des gesamten
Schleuderkopfes den .Stampfmassenstrahl zeitweise gegen die Innenwandung der Gießpfanne, zeit- ao
weise gegen die Innenschalung und dazwischen paral-Darstellung der
den
Fig. 3 eine schaubUdliche
ScmeuderfonnmascJune,
Fig. 4 emen vertikalen
ScmeuderfonnmascJune,
Fig. 4 emen vertikalen
Schleuderkopf, verschwenkung der Pen-
F i g. 5 schematisch die VerscüwenKung
delklappe, . TVretellune den Antrieb
F i g. 6 in perspektivischer u-rsieuung u
für die Pendelklappe, Steuerung
F i g. 7 im wesentlichen scnemaüscn cue
des Antriebes derPendelklappetiacü*ig ,
F i g. 8 euien Q^^Ä^Se VIII-nach
F i g. 1 entsprechend der dortigen um VIII.
Gemäß F ig. 1 istauf jf ^£
platzes eine Gießpfanne Il auigesi j,
Fig. 1 nicht gezeigte Fordermitt.a, ζ au
kenkran, dessen Wutag«*«*ξ «J £j* &,
stellt ist an ^e Bearbeitungssteue ged
Boden 12 der Gießpfanne ist bereits miwe
Steinen 13 ausgemauert worden. D»Jg£f mit
fende Seitenwandung 14 der wap
8 geh, ve, de, Λ«*.
Verfahren zum Verdichten von plastischen Formmassen durch Einschleudern, insbesondere zum Auskleiden
von Gießpfannen, wobei der aus einer Schleuderformmaschine austretende Formmassenstrahl ohne
Richtungsumkehr in geschlossenen Konturen geführt wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das der Formmassenstrahl
nach seinem Austreten aus dem Schleudcrrad derart abgelenkt wird, daß er senkrecht zur
fortschreitenden Bewegung des Schleuderkopfes mit einer Frequenz von mehr als 50 Hüben pro Minute
oszilliert. Durch diese Maßnahme wird eine Gleichverteilung der einzubringenden Masse bewirkt, die zu
einer vergleichmäßigten und damit verbesserten Fe- und emen
ner oberen
Nach ^
kleidung 21
fiterer lüng 16
ner oberen
Nach ^
kleidung 21
fiterer lüng 16
nach unten
nenseite
nenseite
Fortgang des
formmaschme bis zum
inteSr erfindungsgemäßer AusgestaHung wird
vorgeschlagen, daß der Formmassenstrahl in sinusartigen
Kurven aufgebracht und die sinusartigen Kurven nacheinander aufgebrachter Formmassenstrahlen
verschoben werden.
Die erfindungsgemäße Lösung ist besonders vorteilhaft
in Verbindung mit der an sich bekannten Maßnahme, daß nacheinander in einer Gießform mnere
Schalungsringe eingebracht werden deren jewellige
Höhe einem Teil der Höhe der Gießpfannenwandung entspricht, und der Formmassenstrahl etwa von
der Höhe der freien Oberkante des jeweHs obersten
Ringes eingeschleudert wird
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung ist gekennzeichnet
durch eine am Schleudergehause angeordnete, mit einer Frequenz von mehr als 50 insbesondere
100 bis 250 Hüben pro Minute bewegte Pendelklappe, wobei in weiterer erfindungsgemaßer Ausge-Auf
d.sem
20 trä t
^Je, A der Aus-
Ringes wird dann ein ^ftrag echen{Jen
ffidaß sie an der Indes unteren Ringes 16
Nach sinngemäßem
SJ^ durch die Schleuderen*
Il durcn ^
oberen Kana
SSS auf dessen Laufaufgese
^ ^
auf nicht
ein ^
ein ^
Sla/
50 befindet
Gleit- und Rollschienen υ bar ist) an
das Gehäuse 28 des Aus diesem tritt der Senkrecht nach unten.
Erhöhung 30 des Pfan-
^st*"Pj*3S,Er 32 vorhanden, in welchem die
einem Vorratsbunker "^or" Vorratsbunker ist
^^^S^M durch ein
^^^S^^^ 33 gebildet, das
überdne Antriebswalze 34 von einem Antriebsmotor
über eine: An neosw se auf em Trans.
3^ bewegt.wir° un^ a e £ egenüber der hori-55
portomd ^J^^^kJ^tong 37 anzonalen
emsteüDar ^ ^ Achse ^ ver_
! ^ Länge derart ausziehbar,
1™ feioraufsicht auf die Einrichtung «cn
Fig. 1,
henden
28 um die Schwenkachse 40 schwenkbare Pendelklappe 41, die über die Kolbenstange 42 der Kolben-Zylinder-Anordnung
43 bewegt wird.
Die Formmasse 29 wird mit hoher Geschwindigkeit von dem Transportband 44 in den Einfülltrichter
45 des Schleuderkopfgehäuses transportiert und dort von der Schaufel 46 des Schleuderrades 47 erfaßt.
Das Schleuderrad 47 rotiert mit einer Umfangsgeschwindigkeit von etwa 50 bis 65 m pro Sekunde,
abhängig von dem Formstoff und dessen gewünschter Verdichtung.
Der Formmassenstrahl 29 tritt üblicherweise tangential bei gleichbleibender Richtung aus. Durch die
Pendelklappe 41 wird ein beständiger Richtungswechsel vorgenommen, und zwar in einem solchen
Maße, daß die Ablenkung aus der ungehinderten tangentialen Wurfrichtung einen Betrag bis zu 20° nach
innen ausmacht. Die Pendelklappe 41 wird pro Minute mit einer Frequenz von vorteilhaft 200 Hüben
um die Schwenkachse 40 bewegt, wobei eine Vorrich- ao tung dazu in Verbindung mit den F i g. 6 und 7 beschrieben
wird. Unter Hub wird die vollständige hin- und hergehende Bewegung verstanden.
An der Pendelklappe 41 ist ein Zapfen 41 α vorhanden, an dem drehbar ein Verbindungsstück 48 angeor
<.li:vi i>·, das mit der Kolbenstange 42 verbunden
ist. Die Kolbenstange 42 ist mit einem aus F i g. 7 ersichtlichen Kolben 49 versehen, der in dem Zylinder
43 hin- und herbewegt wird. Die Kolbenstange 42 ist in der Weise verlängert, daß sie auch aus dem anderen
Ende des Zylinders herausragt und somit einen weiteren Teil 42' hat. An den beiden aus dem Zylinder
43 herausragenden Enden ist die Kolbenstange 42, 42' mit Anschlägen 50 und 50' versehen, die jeweils
dazu dienen, den Hub der Kolbenstange und damit den Winkelausschlag der Pendelklappe 41 verändern
zu können. Um dies zu erreichen, ist parallel zum Zylinder 43 ein weiterer Zylinder 51 vorhanden,
der zwei getrennte Kolbenkammern 52 und 53 hat, in denen jeweils zugeordnete Kolben 54 und 55 angeordnet
sind, die nur einseitige Kolbenstangen 56 und 57 haben. Die Wirkungsweise ist folgende:
Über das Steuerventil 58 wird in Verbindung mit den, beiden Hydraulik-Leitungen 59 und 60 der Kolben
49 abwechselnd von der einen und danach von der anderen Seite mit hoher Folge beaufschlagt, so
daß er nach dem Ausführungsbeispiel in der Minute 200 Hübe ausübt
Damit übt auch die an die Kolbenstange 42 angelenkte Pendelklappe 41 200 Hübe pro Minute aus.
Um die Länge der ausgeführten Hübe einstellen zu können, dienen die Kolben 54 und 55 mit den zugeordneten
Kolbenstangen 56 und 57. Dazu ist dem Kolben 55 mit der Kolbenstange 57 das Steuerventil
61 und dem Kolben 54 mit der Kolbenstange 56 das Steuerventil 62 zugeordnet Durch diese lassen sich
die Kolbenstangen 57 bzw. 56 um ein gewünschtes Maß aus den zugeordneten Zylindern herausfahren.
Die an der Kolbenstange 42, 42' angebrachten An-.schläge
50 und 50' schlagen an den zugeordneten Kolbenstangen 56 und 57 an, wodurch die Hublänge
der Kolbenstange 42 und damit der Winkelausschlag der Pendelklappe bestimmt wird. Es ist verständlich,
daß mit der Schalt- und Regelanordnung nach F i g. 7 über die Steuerventile sowohl die Frequenz als auch
die Amplitude jederzeit eingestellt werden kann und auch jederzeit verstellbar ist.
Es sei bemerkt, daß der Antrieb der Pendelklappe, um diese in Schwingungen mit hoher Frequenz zu
versetzen, auch durch andere Antriebe erfolgen kann, beispielsweise durch einen schnellumlaufenden Exzenter,
an dem eine Stange 42 vorhanden ist, wobei zugleich dabei der Exzenter verstellbar vorgesehen
ist.
Die Pendelklappe 41 ist, wie insbesondere aus F i g. 6 hervorgeht, mit einer auswechselbaren Verschleißplatte
63 versehen. F i g. 6 zeigt auch, daß die Schwenkachse 40 der Pendelklappe in Kunststoff
oder Gummi gelagert ist. Dadurch ergibt sich, daß bei dem Auftreffen der Formmasse in Gestalt von Ballen,
die aus der Schleuderschaufel 46 auf die Pendelklappe geschleudert werden und von dieser nach
einer Umlenkung abprallen, die Pendelklappe auch in Eigenschwingungen versetzt wird, so daß dadurch
eine weitere Gleichverteilung der Formmasse an ihrem Auftreffpunkt in der Gießpfanne od. dgl. erreicht
wird. Es ist jedoch unter Umständen zweckmäßig und vorgesehen, daß an der Pendelklappe ein Vibrator 64
angeordnet ist, der die Pendelklappe in Schwingungen bei geringem Winkelausschlag mit einer Frequenz
von 1000 und mehr Hüben pro Minute versetzt.
Nach F i g. 8 wird der zylindrische Hohlraum zwischen der Außenwandung 14 der Gießpfanne 11 und
dem Schalungsring 16 mit der Auskleidung 21 in Gestalt der Formmasse gefüllt. Sofern der Schleuderkopf//
um die Schwenkachse 65 in angegebener Pfeilrichtung 66 rotiert, und zwar mit einer Geschwindigkeit
von 20 m pro Minute, dann ergibt sich, daß bei einer Frequenz der Pendelklappe mit
200 Hüben pro Minute auf einer Teilstrecke von 33 cm, die entspricht der zurückgelegten Wegstrecke
in einer Sekunde, die Formmasse in drei nebeneinanderliegende Doppelschlaufen auf sinusförmiger Linie
gelegt wird. Bei dem nächsten Umlauf hat eine Phasenverschiebung stattgefunden, so daß die beim ersten
Umlauf in ausgezogener Linie dargestellten sinusartigen Kurven zu den sinusartigen Kurven des
zweiten Umlaufes, die gestrichelt dargestellt sind, verschoben sind. Da auch bei den jeweiligen nachfolgenden
Umläufen stets eine Phasenverschiebung vorhanden ist, die sich von selbst ergibi, da nur rein zufällig
sich die Kurven bei nacheinanderfolgenden Umläufen decken würden, ergibt sich eine Gleichverteilung
der Formmassen oder in anderen Worten stets ein Ineinanderlegen der Formstoffballen, die
von der Schleuderschaufel 46 abgeschleudert werden und eine Länge von 140 mm bei einer Breite von
40 mm haben. Durch das Auftreffen auf die Pendelklappe werden diese Maße jedoch verwischt. Die
Maße der Ballen wurden zum Zwecke der Demonstration angegeben, damit an Hand dieser Maße und
dem sinusförmigen Kurvenverlauf nach F i g. 8 gezeigt wird, daß durch die oszillierende Pendelklappe
eine Gleichverteilung stattfindet. Durch das Schleuderrad werden pro Sekunde etwa 30 Ballen abgeschleudert.
Die Verstellung des Winkelbereiches des Ausschlages der Pendelklappe dient dazu, daß sich
die Formmassenstrahlen der Breite des Ringspalts
anpassen können und auch der Abstand vom Schleuderkopf zum Auftreffpunkt der Formmasse berücksichtigt
wird, da mit größer werdendem Abstand kleinere Verstellwinkel der Pendelklappe einzuhalten
sird als bei kleinerem Abstand, um die Formmasse über die gesamte Spaltbreite in dem angegebenen sinusförmigen
Kurvenverlauf zu verteilen.
F i g. 4 zeigt, daß die obenliegende Wandung des Einfülltrichters 45 am Schleuderkopfgehäuse. durch
eine Verschleißplatte 67 in Verbindung mit einer Heizplatte 68 gebildet ist. Die Heizplatte 68 verhindert
das Festsetzen des Formstoffes innerhalb des Einfülltrichters, zumal der Formstoff 29 von dem
Transportband 44 mit hoher Geschwindigkeit in den Einfülltrichter 45 gefördert wird und dadurch gegen
die Innenwand prallt. _
F i g. 4 zeigt auch, daß die Umfangsflache "des
Schleuderkopfgehäuses im Bereich der Transportstrecke der Formmasse durch die Schleuderschaufel
46 aus mehreren, nach Art von Nut und Feder zusammengesetzten Verschleißplatten 69, 69' und 69"
besteht. Dabei sind in Bewegungsrichtung des Formsandes die erste Verschleißplatte 69 und die letzte
Verschleißplatte 69" mit jeweils einstückig nach außen vorstehenden Nasen versehen, wobei die Nase
70 der unteren Verschleißplatte sich an einem Vor-
sprung 71 am Schleuderkopfgehäuse abstützt und die Nase 72 an der oberen Verschleißplatte 69 von
einer mit Nase 73 versehenen Spannschraube 74 erfaßt wird, welche durch die Wand des Schleuderkopfgehäuses
nach außen geführt und dort gespannt ist.
F i g. 4 zeigt weiterhin, daß das Schleuderkopfgehäuse in Drehrichtung des Schleuderrades 47 gesehen
in einem nahen Bereich vor dem Einfülltrichter 45 mit einer Entlüftungsöffnung 75 versehen ist. Weiterhin
ist in Drehrichtung des Schleuderrades gesehen in einem Bereich kurz vor der Pendelklappe 41 eine
Feuchtigkeitszuführungsleitung 76 vorhanden, die in das Schleuderkopfgehäuse mündet.
F i g. 5 zeigt den maximalen Ausschlag der Pendelklappe über einem Winkel von 20°, während zugleich
über den Vibrator an der Pendelklappe diese mit sehr hoher Frequenz um einen Winkelbetrag von 1 bis 3°
schwingt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Verfahren zum Verdichten von plastischen Formmassen durch Einschleudern, insbesondere
zum Auskleiden von Gießpfannen, wobei der aus einer Schleuderformmaschine austretende Formmassenstrahl
ohne Richtungsumkehr in geschlossenen Konturen geführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Formmassenstrahl nach seinem Austreten aus dem Schleuderrad derart abgelenkt wird, daß er senkrecht zur fortschreitenden
Bewegung des Schleuderkopfes mit einer Frequenz von mehr als 50 Hüben pro Minute
oszilliert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formmassenstrahl mit
einer Frequenz von 100 bis 250 Hüben pro Minute oszilliert.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- ao kennzeichnet, daß der Formmassenstrahl um
einen Winkelbetrag von 1 bis 20° bewegt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formmassenstrahl in sinusartigen
Kurven aufgebracht und die sinusartigen as Kurven nacheinander aufgebrachter Formmassenstrahlen
verschoben werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise
nacheinander in eine Gießpfanne innere Schalungsringe eingebracht werden, deren jeweilige
Höhe einem Teil der Höhe der Gießpfannenwandung entspricht und der Formmassenstrahl etwa
von der Höhe der freien Oberkante des jeweils obersten Ringes eingeschleudert wird.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
am Schleudergehäuse angeordnete, mit einer Frequenz von mehr als 50, insbesondere 100 bis
250 Hüben pro Minute bewegte Pendelklappe.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelklappe (41) am Auswurfende
des Schleuderkopfgehäuses stufenlos verstellbar angelenkt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (40) der
Pendelklappe (41) zur Achse des Schleuderrades parallel verläuft und im wesentlichen rechtwinklig
zur Pendelklappe am Schleuderkopfgehäuse ein pneumatisch oder hydraulisch betätigtes Kolben-Zylinder-Aggregat
(43) vorhanden ist, dessen Kolbenstange (42) an der Pendelklappe (41) angelenkt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kolben-Zylinder-Aggregat
aus einem ersten Zylinder (43) mit einem doppelseitig beaufschlagten Kolben (49) mit beidseitig
vorhandenen und zu beiden Seiten des Zylinders herausragender Kolbenstange (42, 42') besteht,
die an beiden herausragenden Teilen mit Anschlagen (50,50') versehen ist, und parallel zu diesem
ersten Zylinder mit der doppelseitigen Kolbenstange ein zweiter, in zwei Kammern unterteilter
Zylinder (51) vorhanden ist, in jeder dieser beiden Zylinderkammern (52, 53) ein doppelseitig
beaufschlagter Kolben (54, 55) mit einer nur einseitig aus der Zylinderkammer herausragenden
Kolbenstange (56, 57) vorhanden ist.
10 Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (40) der
Pendelklappe (41) in Büchsen aus Gummi oder Kunststoff gelagert ist. ,
11 Vorrichtung nach Anspruch 6, daaurch gekennzeichnet,
daß die Pendelklappe durch einen Exzenterantrieb bewegt ist .... ,
12. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Pendelklappe (41) ein Vibrator (64) befestigt ist .... .
13 Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelklappe (41) mit
einer auswechselbaren Verschleißplatte (63) versehen ist. L^jj.
14 Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die obenliegende Wandung des
Einfülltrichters am Schleuderkopfgehäuse ganz oder teilweise durch eine Verschleißplatte (67) in
Verbindung mit einer Heizplatte (68) gebildet
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702004429 DE2004429C (de) | 1970-01-31 | Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten von plastischen Formmassen durch Einschleudern. Ajim: Martin & Pagenstecher GmbH, 5000 Köln | |
| JP6424970A JPS4937487B1 (de) | 1970-01-31 | 1970-07-22 | |
| ZA705050A ZA705050B (en) | 1970-01-31 | 1970-07-22 | Sand slinger |
| GB3676170A GB1326097A (en) | 1970-01-31 | 1970-08-04 | Filling material into a tubular space |
| AT773470A AT312830B (de) | 1970-01-31 | 1970-08-26 | Verfahren zur Herstellung der Auskleidung von Gießpfannen und Schleuderformmaschine zur Durchführung des Verfahrens |
| FR7101641A FR2077428A1 (en) | 1970-01-31 | 1971-01-19 | Sand slinger |
| US387286A US3872912A (en) | 1970-01-31 | 1973-08-10 | Sand slinger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702004429 DE2004429C (de) | 1970-01-31 | Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten von plastischen Formmassen durch Einschleudern. Ajim: Martin & Pagenstecher GmbH, 5000 Köln |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2004429A1 DE2004429A1 (en) | 1971-08-12 |
| DE2004429B2 DE2004429B2 (de) | 1972-05-10 |
| DE2004429C true DE2004429C (de) | 1973-01-18 |
Family
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