DE2004332A1 - Anschlußstecker für einsteckbare gedruckte Schaltungen - Google Patents
Anschlußstecker für einsteckbare gedruckte SchaltungenInfo
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Description
Dipi,~lng. H, Sb
Dlpl.-Fhys Or. K.-Sihweirwer
$s ν c'.(η u k k G
Nürnberg, den "So, 1. To
3.047/70
tranoois Robert BQIiHOMME, 6, Pare du B&ärn 92 SAINT CLOUD (Frankreich)
fur einstecfctiare gedruckte Schaltungen
Erfindung betrifft die Anachlußstecfcer
für einsteckbare gedruckte Schaltungen mit einem isolierenden
Halter und wenigstens einem elektrischen Kontaktglied, welches
ii^Lem Halter untergebracht ist und durch ein metallisches
Federblatt mit einem iSwiachenabachnitt gebildet wird, dessen
einander gegenüberliegende Ränder durch in dem isolierenden
Halter vorgesehene, an ihren beiden Enden offene parallele
Nuten geführt werden* wobei dieser Zwischenabschnitt so ausgeschnitten ist» dass er eine Eängszunge besitzt, welche mit dem
isolierenden Halter so zusammenwirkt* dass sie in einem Sinn
eine zwangsläufige. Blockierung des Kontaktgliedes bewirkt, wobei
der Zwischenabschnitt auaserdem auf einer Seite mit einem Yerdrahtungsanaatz und auf der anderen mit einem umgebogenen
Abschnitt zusammenhängt, welcher einen elektrischen Kontakt mit einer leitenden Flache eines Kontaktelements herstellt,
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z.B. einer Karte mit einer gedruckten Schaltung.
Die Erfindung bezweckt insbesondere» derartige
Anschlußstecker so auszubilden, dass der Einbau der elektrischen Kontaktglieder in den isolierenden Halter sowie
der Ausbau derselben beliebig auf der Seite, an welcher die gedruckte Schaltung eingesteckt wird, oder auf der entgegengesetzten
Seite erfolgen kann.
Die Erfindung bezweckt ferner, die Befestigung der Kontaktglieder in dem isolierenden Halter so zu
verbessern, dass die erforderliche Genauigkeit des Einbaus sichergestellt ist.
Ein derartiger Anschlußstecker für steckbare gedruckte Schaltungen ist dadurch gekennzeichnet, dass
der Zwischenabschnitt des Federblattes so gebogen ist, dass er in der Ruhestellung dicker als die Höhe der Hüten ist, so dass
das Kontaktglied in einer zu den Nuten querliegenden Richtung gehalten wird, und dass Mittel zur Verriegelung des Federblattes
in dem Halter vorgesehen und so ausgebildet sind, dass sie eine zwangsläufige Blockierung des Federblattes in einem zu dem
oben definierten Sinn entgegengesetzten Sinn bewirken und gestatten, das Kontaktglied beliebig auf der Seite, auf welcher
die gedruckte Schaltung eingesteckt wird, oder auf der entgegengesetzten Seite in den Halter einzusetzen und aus diesem
herauszuziehen.
Die Erfindung betrifft auch die zur Ausrüstung eines Anschlußsteckers der oben definierten Art? ausgebildeten
elektrischen Kontaktglieder.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Fig. 1 zeigt schaubildlich unter Wegbrechung von Teilen ein gernäss einer ersten Ausführungsform
der Erfindung ausgebildetes elektrisches Kontaktglied.
Fig. 2 zeigt in Seitenansicht das in
einen längs der Linie II-II der Fig. 3 geschnittenen isolierenden
Halter eingesetzte Kontaktglied der Fig. 1, wobei äie durch den Halter und das Kontaktglied gebildete Anordnung
einen erfindungsgema3sen Anschlußstecker darstellt.
Fig. 3 zeigt eine von links gesehene
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2Θ(Η^32 -3- "■■'■' 3.047/70
leilansicht und einen Teilschnitt längs der Linie III-III
der Pig. 2 des mit mehreren elektrischen Kontaktgliedern ausgerüsteten isolierenden Halte».
Bei der dargestellten Ausführung wird
das elektrische Kontaktglied 1 durch ein leitendes metallisches
Federblatt 2 mit einem leicht gebogenen Zwischenabschnitt 3 gebildet. Die Ränder dieses Z-wischehabschnitts 3
sollen durch in einem isolierenden Halter 28 (Fig. 2) ausgebildete
Nuten 35 geführt werden. Die Dicke 20 (Fig. 2) des Abschnitts 3 ist >n der Ruhestellung grosser als die Hohe 41
(Fig. 2) dieser Nuten. Der Abschnitt 3 hängt auf eiher Seite
mit einem Verdrahtungsansatz 4 und auf der anderen mit einer
elastischen Schleife 5 zur Herstellung eines elektrischen
Kontakts mit einer (nicht dargestellten) leitenden Fläche zusammen.
Der Zwischenabschnitt 3 ist so ausgeschnitten, dass er wenigstens eine elastische Längszunge 6 sowie zwei Anschlagflächen
56a, 56b aufweist, welche mit zwei an dem Halter
28 vorgesehenen Flächen zum Halten in der Längsrichtung
zusammenwirken sollen.
Das metallische Federblatt 2 ist verhält-
nismässig sshmal und dünn und besteht vorzugsweise aus einem
die Elektrizität gut !'«ivsnden federnden Metall, wie Phosphorbronze oder Berylliumkupks-J
Ein geradliniges 2nde dieses Federblatts,
weiches schmäler als der Abschnitt 3 ist, bildet den Ansatz 4,
an Welchem eine Verdrahtung zum Anschluss an eine elektrische
©u*a ilektronische Anordnung vorgenommen werden kann. Zwei zu
der Mittellinie des Federblattes symmetrische Absätze 7 werden an der Verbindungsstelle zwischen dem Abschnitt 3 und dem Ansatz
4 durch die verschiedenen Breiten derselben gebildet.
Däa andere Ende des Federblattes ist, wie
in Fig. 1 und 2 sichtbar, so umgebogen und eingerollt, dass die
nicht geecMlöaeene längliohe Schleife 5 mit einem etwa elliptiaehen
QuerSükaitt in der Isäiigsriöhtung entsteht} dessen grosse
Achse au den Mittellinien des Ansatzes 4 und des Abschnitte 3
paraliel^lst^e Bis'Schleif© S'^esitztzwiei stärk gebogene Zonen
θ und 9, weiche die; grossen!Achsen der'Lähgsquerschnitte der
Schleife liegrerizeh1 uiwi durch eine schwach gebogene Zone 10
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verbunden sind.
Die Zone 9 wird durch eine ebenfalls
schwach gebogene, durch die Abschlusskante 12 des Federblattes
begrenzte Zone 11 verlängert. Die Zone 11 drückt auf eine Fläche 13 (Fig. 2) des Abschnitts 3. Die Schleife 5 besitzt
daher eine grosse Elastizität in einer zu der Richtung der kleinen Achsen der länfisquerschnitte parallelen, in Pig. 2
mit einem Doppelpfeil A bezeichneten Richtung, da jede Abplattung der Schleife in dieser Richtung eine insbesondere von dem
Zusammenwirken der Zone 11 mit dem Abschnitt 3 herrührende Gegenkraft erzeugt.
Die Zone 10 der Schleife soll einen elektrischen Kontakt mit einer (nicht dargestellten) leitenden
Fläche herstellen. Zur Verbesserung dieses Kontakts weist die Schleife 5 wenigstens einen mittleren Schlitz 14 auf, wodurch
die Anla^eflachen vervielfacht werden. Dieser Schlitz 14 teilt
die Schleife 5 in der Längsrichtung in zwei Elementarsohleifen
15 und 16 bis in die Nahe der Kante 12, wo sich die beiden Elementarschleifen
15 und 16 zur Bildung des Endes 17 der Schleife
5 vereinigen. Dieses gemeinsame Ende verhindert das Auseinanderspreizen der beiden Schleifen 15 und 16.
Die Schleife 5 und der Ansatz 4 besitzen
eine geringere Breite als der Abschnitt 3, so dass zwei zu der Mittellinie des Federblattes symmetrische Absätze 18 an der
Verbindungsstelle zwischen der Schleife 5 und dem Abschnitt 3 entstehen.
Der Abschnitt 3 ist in seiner Mitte um eine
zu der Mittellinie des Ansatzes 4 senkrechte Achse 19 gebogen und besitzt ein gewelltes Längsprofil, während sein Querprofil
geradlinig bleibt. Diese Biegung vergrössert in der Ruhestellung die Dicke 20 des Abschnitts 3, welche gleich dem Abstand
zwischen den Geraden 21 und 22 ist, welche zu der Mittellinie des Ansatzes 4 parallel sind und sich gegen die beiden Seiten
des Abschnitts 3 legen, wobei sie jedoch möglichst weit voneinander entfernt sind. Durch elastische Verformung kann diese
Dicke verkleinert v/erden, so dass, wie weiter unten ausgeführt, die Ränder des Abschnitts 3 in die Nuten 35 eingeschoben werden
können.
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Das Federblatt besitzt an der Stelle
seines Abschnitta 3 zwei Längszungen 6 und 23, welche etwa
wie die schrägen Ebenen eines die grosse Abmessung des Ab-.Schnitts
3 überdeckenden Satteldachs angeordnet sind.
Die rechteckige Zunge 6 wird durch Ausschneiden einer mittleren Zone des Abschnitts 3 auf drei
Seiten eines Rechtecks hergestellt. Eine vierte, nicht ausgeschnittene
Seite 24 des Rechtecks liegt in der Nähe der Absätze
18 senkrecht zu der Mittellinie des Ansatzes 4. Die grosse Seite des Rechtecks ist kurzer als der Abstand der
Seite 24 von der Biegungsachse 19. Nach dem Ausschneiden wird
die Zunge 6 von dem Abschnitt 3 nach der der Schleife 5 abgewandten
Seite desselben abgespreizt. Ein Querstreifen 27 erstreckt
sich zwischen der Setite 24 und dem Schlitz 14. ~m
Die zweite Zunge 23 ist in Bezug auf eine
durch die Achse 19 gehende, zu der Mittellinie des Ansatzes 4
senkrechte Ebene symmetrisch und besitzt eine nicht ausgeschnittene
Seite 25.
Die Anschlagflächen 56a,, 56b werden durch
die freien zu den Seiten 24 bzw. 25 der Zungen 6 bzw. 23 parallelen querliegenden Ränder gebildet. /
■Die in dem Abschnitt 3 durch die Zungen
gebildeten öffnungen werden durch einen Querstreifen 26 aus
'Metall getrennt, so dass der Abschnitt 3 eine gute Steifigkeit behält.
Die Kontaktglieder 1 sind zum Einbau in ^
einen isolierenden Halter 28 bestimmt, welcher im allgemeinen IP
parallelepipedisch ist und eine zu den Ebenen der Fig. 2 und senkrechte Symmetrieebene hat. Die Spuren der Symmetrieebene
sind in Fig. 2 und 3 mit 29 bzw. 30 bezeichnet. In dem Halter
sind etwa rechteckige, durch Wände 32 getrennte Ausnehmungen 31 vorgesehen, welche, im allgemeinen parallel zueinander angeordnet
sind. Diese Ausnehmungen und Wände bilden zwei in Bezug
auf die Spurenebene 29 und 30 symmetrische Serien.
Die beiden Serien von symmetrischen Wänden sind durch einen Abstand H (Fig. 2) getrennt, welcher etwas
grosser als die Dicke xtes nicht dargestellten, eine leitende
Fläche tragenden Elements ist, welches im allgemeinen durch
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die Karte einer, gedruckten Schaltung gebildet wird, welche
in den Raum E zwischen diesen Wandserien eingesteckt werden soll. An dem Halter 28 ist zweckmässig ein Anschlag 33 zur
Begrenzung der Einführung dieses Elements vorgesehen.
Der Halter trägt die Halte- oder Verriegelungsflächen 37f 38, welche zweckmässig durch die Flächen
einer innerhalb einer jeden Ausnehmung 31 liegenden Erhebung 34 gebildet werden.
Die Erhebung 34 ist auf der zu der Spurenebene 29 parallelen Fläche der Ausnehmung 31 etwa auf
halber Länge der Ausnehmung angeordnet. Ihr Schnitt durch die Ebene der Pig. 2 hat die Form eines gleichschenkligen Trapezes,
dessen kleine Grundseite 36, welche kleiner als die Breite des Streifens 26 ist, zu der Symmetrieebene des Halters parallel
und dieser zugewandt ist. Die grosse Grundseite dieses Trapezes ist grosser als die Breite des Streifens 26. Wie in Fig.
3 sichtbar, kann die Erhebung 34 zweckmässig einen mittleren Längsschlitz 39 mit Rechteckquerschnitt aufweisen, welcher in
die kleine Grundseite 36 und die Flächen 37, 38 der Erhebung mündet.
Die Nuten 35 erstrecken sich auf den Seiten der Ausnehmung 31 senkrecht zu der Spurensymmetrieebene 29
über die ganze Länge der Ausnehmung 31 und haben zueinander und zu dieser Symmetrieebene parallele Mittellinien. Der Querschnitt
dieser Nuten ist vorzugsweise rechteckig. Der von der Symmetrieebene am weitesten entfernte Rand 40 dieser Nuten
schliesst etwa bündig mit der Grundseite 36 der Erhebung 34 ab. Die Breite L (siehe Fig. 3) der Ausnehmung 31 ist an der
Stelle der Nuten 35 bis auf ein sehr geringes Spiel gleich der Breite des Abschnitts 3 des Gliedes 1. Die Höhe 41 der Nuten
ist gleich dem Abstand zwischen dem Rand 40 und dem parallelen Rand 42. Die Nuten 35 sind an jedem Ende offen.
Zur Bildung des Anschlußsteckers führt man
in die vorher ausgewählten Ausnehmungen 31 des Halters die Kontaktglieder
1 ein, indem man sie in einer durch einen Pfeil F (Fig. 2) dargestellten Richtung einschiebt, wobei die Schleife
5 der Symmetrieebene des Halters zugewandt ist. Das Einschieben
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"\ Λ ,'; f ■ ·1 Ο
j. UU-.4. JZ . - 7 - 3.047/70
des Gliedes 1 in die Ausnehmung 51 kann beliebig von einem
der beiden Enden dieser Ausnehmung aus erfolgen, d.h. bei Betrachtung der Ausnehmung der Stellung der Pig. 2 von rechts
nach links oder umgekehrt.
Pur die nachstehenden Ausführungen ist
angenommen, dass die Einführung in Pig. 2 von links nach rechts erfolgt.
Man achtet darauf, die Ränder des Abschnitts
3- in die Nuten 35 einzuführen, und übt auf das Glied T einen nach rechts gerichteten Druck aus.
Da die Höhe 41 der Nuten kleiner als die
Gesamtdicke 20 ist, verformt sich der Abschnitt 3, bis seine
Gesamtdicke gleich der Hohe 41 wird.
Wenn die elastische Zunge 23 an die Stelle der Erhebung 34 kommt, tritt sie nach unten zurück, bis die
Grundseite 36 überschritten wird,
In diesem Augenblick geht die elastische
Zunge 23 aufwärts und wirkt mit der querliegenden Fläche 37
der Erhebung 34 (Pig. 2) zusammen, während die Zunge 6 mit der
Fläche 38 der Erhebung zusammenwirkt. Da.die beiden Flächen de'r
Erhebung schräg liegen und sich voneinander entfernen, ist die Blockierung der Zungen 6 und 23 an der Erhebung 34 sichergestellt.
Das Zusammenwirken der beiden Zungen 6
und 23 mit dieser Erhebung verhindert jetzt jede Verschiebung
des Kontaktgliedes 1 in der Richtung F (Fig. 2). ·
Die Ränder des Abschnitts 3 des Kontaktgliedes wirken einerseits mit dem Rand 40 der Hut 35 in zwei
den Absätzen 7 bzw. 18 benachbarten Zonen und andererseits mit
dem Rand 42 in einer der Achse 19 benachbarten Zone zusammen.
Hierdurch wird jede Verschiebung des Gliedes gegenüber dem Halter in eier Richtung des Pfeils A verhindert.
Die Zone 1O der Schleife 5 springt in den
Raum E zwischen den beiden synnetrischen Wandserien 32 vor,
in welchen das Element eintritt, welches die leitende Fläche trägt, mit welcher die Schleife 5 den elektrischen Kontakt
herstellen soll. _
Oben-ist eine Einführung von links nach
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ORiaiNAL INSPECTED
2 O (Κ'* 3 2 _ 8 _ 3.047/70
rechts beschrieben, das Kontaktglied kann jedoch auch von rechts nach links eingeschoben werden, da sich die Schleife
5 abplatten und den Anschlag 33 überschreiten kann.
Das Herausziehen des Kontaktgliedes aus
dem Halter kann wie die Einführung durch ein beliebiges Ende der Ausnehmung 31 erfolgen. Es genügt, z.B. von rechts nach
links zwischen den Abschnitt 3 und die die Erhebung 34 tragende Fläche des isolierenden Halters ein zum Zurückdrücken der
Zunge 23 geeignetes Werkzeug einzuführen, worauf das Glied 1 nach links aus dem Halter herausgedrückt werden kann.
Falls die Erhebung 34 den mittleren Schlitz 39 (Fig. 3) aufweist, kann zweckmässig das Glied 1 aus dem
Halter 28 auf der Seite herausgezogen v/erden, auf welcher das Werkzeug eingeführt wird. Wenn man nämlich von links ein Werkzeug
einführt, dessen Ende abgeschrägt ist, drückt man zunächst die Zunge 6 zurück, worauf man das Werkzeug in den Schlitz
so einführt, dass 3ein abgeschrägtes Ende in den Raum 43 (Fig. 3) zwischen dem Halter 28 und der Zunge 23 tritt und diese
letztere zurückdrückt. Das Glied 1 kann dann aus dem Halter nach links herausgezogen werden.
Bei dem erfindungsgemassen Anschlußstecker für steckbare gedruckte Schaltungen kann das Einsetzen des
elektrischen Kontaktgliedes 1 in den Halter 28 beliebig durch jedes Ende der Ausnehmungen 31 erfolgen, d.h. entweder auf der
Seite, auf v/elcher die gedruckte Schaltung eingesteckt wird, oder auf der entgegengesetzten Seite (Verdrahtungsseite). Ebenso
kann der Ausbau des Gliedes 1 aus dem Halter 28 beliebig nach beiden Seiten erfolgen. Dies ist besonders vorteilhaft,
wenn in einer Anlage fehlerhafte elektrische Kontaktglieder ersetzt werden müssen, da dann dieser Ersatz auf der am besten
zugänglichen Seite des Anschlußsteckers erfolgen kann.
Infolge der zwangsläufigen Blockierung
des Gliedes 1 in dem Halter in zwei einander entgegengesetzten,
zu der Einsteckrichtung der gedruckten Schaltung parallelen Richtungen kann das Einsetzen cder Herausziehen der Schaltung
in den Raum E keine gegenseitige Verschiebung zwischen dem Glied 1 und dem Halter 28 erzeugen.
Die Lage des Verdrahtungsansatzes 4 gegen-
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ORIGINAL INSPECTED
über dem Halter 28 ist genau gewährleistet, da kein Spiel in den Richtungen F und A vorhanden istV Diese Genauigkeit '
ermöglicht die Vornahme einer automatischen maschinellen Verdrahtung
von mit derartigen Kontaktgliedern ausgerüsteten Anschlußsteckern.
Schliesslich gewährleistet die Elastizität der Schleifen 5 einen guten elektrischen Kontakt mit
der leitenden Fläche einer Karte mit einer gedruckten Schaltung,
und zwar trotz der nicht vernachlassigbaren Dicken-Schwankungen der Karte, deren Eerstellungsto^leranzen ziemlich
weit sind. -
009 8 32/1391
Claims (1)
- Z O CU =32 .. 3.047/70Patentansprüche1.)Anschlußstecker für steckbare ge-druckte Schaltungen mix einem isolierenden Halter und wenigstens einem elektrischen Kontaktglied, welches in den Halter eingesetzt ist und durch ein metallisches Federblatt mit einem Zwischenabschnitt gebildet wird, dessen einander gegenüberliegende Ränder durch in dem isolierenden Halter vorgesehene, an beiden Enden offene parallele Nuten geführt werden, wobei dieser Zwischenabschnitt so ausgeschnitten ist, dass er eine Längszunge besitzt, welche mit dem isolierenden Halter so zusammenwirkt, dass sie in einem Sinn eine zwangsläufige Blokkierung des Kontaktgliedes bewirkt, wobei dieser Zwischenabschnitt ausserdem auf einer Seite mit einem Verdrahtungsansatz ™ und auf der anderen mit einem umgebogenen Abschnitt zusammenhängt, welcher einen elektrischen Kontakt mit einer leitenden Fläche eines Kontaktelements, z.B. einer eine gedruckte Schaltung tragenden Karte, herstellt, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenabschnitt (3) des Federblattes (2) so gebogen ist, dass in der Ruhestellung seine Dicke (20) grosser als die Höhe (41) der Nuten (35) ist, derart, dass das Kontaktglied (1) in einer quer zu den Nuten (35) liegenden Richtung gehalten v/ird, wobei Mittel (23, 34 jpdep 55, 51/) zur Verriegelung des Federblattes (2) in dem Halter (28) vorgesehen und so ausgebildet sind, dass sie eine zwangsläufige Blockierung des Federblattes (2) in einem dem oben definierten Sinn entgegengesetzten Sinn φ bewirken und die Einführung des Kontaktgliedes (1) in den Halter (28) sov/ie sein Herausziehen aus dem letzteren beliebig entweder auf der Seite, auf welcher die gedruckte Schaltung eingesteckt wird, oder auf der entgegengesetzten Seite gestatten.2.) Anschlußstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsglieder auf der Seite des isolierenden Halters (28)eine in jeder Ausnehmung (31) für ein elektrisches Kontaktglied (1) angeordnete Erhebung (34) aufweisen.3.) Anschlußstecker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsglieder auf der009832/ 1391ORIGINAL fNSPECTED5.047/70Seite des elektrischen Kontaktgliedes eine zweite aus dem gebogenen Abschnitt (5) des metallischen Federblattes (2) ausgeschniirt'ene -Längszunge (23) aufweisen, wobei die beiden Zungen(6, 23) in einer Flucht liegen und spiegelbildlich so angeordnet sind, dass sie mit den gegenüberliegenden, querliegenden Flächen (37, 58) der Erhebung (34). zusammenwirken.4.) Anschlußstecker nach Anspruch 2oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen"(34) in der Längsrichtung einen trapezförmigen Querschnitt haben und mit ihrer grossen Grundseite mit dem-isolierenden Halter (28): zusammenhängen.5.) Anschlußstecker nach einem derAnsprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Zwischenabsclinitt (3) zusammenhängende umgebogene Abschnitt des Kontaktgliedes (1) durch eine, elastische Schleife (5) ge bildet wird. .' -·.2/139^)'ORIGINAL INSPECTEDι ti ·· Le e rs eι te
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