DE2004297B2 - Elektrische schaltungsanordnung zur ermittlung von preisen - Google Patents
Elektrische schaltungsanordnung zur ermittlung von preisenInfo
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Description
bei dieser Anordnung verschleißanfällige mechanische Kontakte vorgesehen sind, ist außerdem die erwähnte
zusätzliche Leseleitung erforderlich. Soll das Ergebnis längere Zeit zur Verfugung stehen, müssen außerdem
Speicher vorhanden sein, da jeder Kern beim Lesen nur einen einzelnen Impuls abgibt.
Demgegenübes liegt der Vorteil der erfindungsgemäßen
Lösung darin, daß der jeweils ausgewählte Preisspeicherdraht von einem impulsförmigen Strom
durchflossen wird, der in den Ausgangsleitungen, mit denen dieser Preisspeicherdraht induktiv gekoppelt
ist, entsprechende Spannungen induziert.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß Preisspeicherdrähte und
Ausgangsleitungen, zwischen denen eine induktive Kopplung erwünscht ist, durch einen gemeinsamen
hochpermeablen Ferritkern geführt sind. Hierbei dienen
die Ferritkerne im Gegensatz zur bekannten Schaltung nicht als Zwischenspeicher, die „fst noch
ausgelesen werden müßten, sondern sie sollen lediglich die induktive Kopplung zwischen den Preisspeicherdrähten
und den Ausgangsleitungen verstärken.
Gemäß einer weiteren %'orteilhaften Ausführungsiorm
der Erfindung ist vorgesehen, daß die Adressierschaltung Transistoren aufweist, deren Basis je mit
einer Wahltaste verbunden ist, daß die Emitter der Transistoren der einen Adressiergruppe mit dem Ausgang
der Stromquelle verbunden sind, während die Emitter der Transistoren der anderen Gruppe mit
Masse verbunden sind und daß die Kollektoren der Transistoren die Ausgänge der Adressierschaltung
darstellen. Die als Verstärker in der Adressierschaltung wirkenden Transistoren gewährleisten eine hohe
Betriebssicherheit und ermöglichen den Einsatz elektronischer Schalter.
Im folgenden werden an Hand der Zeichnung Aufbau und Funktionsweise einer besonderen Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung weist eine Anzahl von Preisspeicherdrähten PSD-Il ,..,
PSD-jk . . . PSD-NM auf. Der einen bestimmten Preis darstellende Draht PSD wird durch zwei Adressierbldcke
ABL, ABR, bestehend aus Transistoren 7L-/, TR-k, Widerständen WL-), WR-k und einer
Stromquelle SQ fürlmpu'se mit steiler Anstiegsflanke ausgewählt und kurzzeitig mit solchen Stromimpulsen
steiler Anstiegsfianke beaufschlagt. Hierbei ist die Basis der Transistoren TL, TR über jeweils einen
Widerstand WL, WR mit der Waronauswahltaste verbunden, während der Emitter der Transistoren TL,
TR an die Stromquelle SQ angeschlossen ist. Der in der Zeichnung rechts dargestellte Adressierblock
ABR kann beispielsweise die Auswahkasten für die Warenart (Zucker, Mehl, Zigaretten ...) und der in
der Zeichnung links dargestellte Adressierblock ABL die Auswahltasten für die Warenmenge (e:n Pfund,
ein Kilo, fünf Packungen. . ..) enthalten. Bei Fahrkartenautomaten kann beispielsweise der rechts dargestellte
Adressierblock ABR die Auswahltasten für die Fahrkartengattung (Rückfahrkarte, Sonntags-Rückfahrkarte,
Wochenkarte ...) und der links d?rgestellte Adressierblock ABL die Auswahltasten für
die Zielstation (Obereschbach, Darmstadt, München . . .) enthalten. Jedr-; von der Adressierschaltung
auf einen bestimmten Preisspeicherdraht PSD gegebene Impuls induziert in den Wicklungen der Ferritkerne
FK, durch die der Draht PSD geführt ist, eine Snannune. die zum Durchschalten der jeweils angeschlossenen
Verstärkertorschaltungen TS führt. Durch Verwendung dieser Verstärkertorschaltungen TS wird
die Stöi sicherheit der gesamten Schaltung erhöht. Auf d^se Weise können z. B. Störimpulse von der
Adressierschaltung nicht über die induktive Kopp lung in die Ausgangsleitungen gelangen. Insbesondere
wird die Störsicherheit erhöht, wenn die Verstärkertorschaltungen Und-Tore sind, deren einer
Eingang jeweils mit einer Freigabeleitung FGL verbunden ist. Die Und-Tore können nur dann durchgesteuert
werden, wenn das Freigabesignal angelegt ist. Neben den Ausgangsleitungen und der Freigabeleitung
können ein oder mehrere Reserveausgangsleitungen AFL, RL vorgesehen sein. Diese können insbesondere
dann angesteuert werden, wenn bestimmte Waren nicht mehr vorrätig oder wenn z. B. bei Fahrkartenautomaten
bestimmte Fahrkarten überhaupt nicht erhältlich sind. Sehr zweckmäßig ist es z.B.
eine Reserveausgangsleitung AFL vorzusehen, die an
so die Wicklung eines Ferritkerns angeschlossen ist,
durch den alle Preisspeicherdrähte führen. H:erdurch erhält Tian auf einfache Weise einen Abfrageimpuls,
der angibt, daß die Schaltungsanordnung angesteuert wurde. Zur Vermeidung von Rückimpulsen kann
einer der Schaltblöcke ABL über Dioden DL an die Preisspeicherdrähte FSD angeschlossen sein.
Sind z. B. alle Preise vierstellig, so sind insgesamt 16 Ferritkerne notwendig, um zu einer binärkodierten
Dezimaldarstellung des Preises zu gelangen. Jeder Dekade des vierstelligen Preises sind dabei vier
Kerne zugeordnet. Ist in der binärkodierten Darstellung des Preises für ein Bit eine Eins erforderlich, so
wird der entsprechende Preisspeicherdraht durch den Kern geführt, der diesem Bit entspricht.
Für die Darstellung einer Null wird der Draht an diesem Kern vorbeigeführt. Auf diese Weise ist es
möglich, eine beliebige Anzahl von Preisen mit der gleichen Anzahl von Kernen und Vorverstärkern zu
realisieren, wobei die obere Grenze lediglich durch den zur Verfügung stehenden Wickelraum im Kern
vorgegeben ist. In der Zeichnung stellen beispielsweise der Preisspeicherdraht PSD-Il den Preis
85,90 DM, der Preisspeicherdraht PSD-12 den Preis
30.30 DM, der Preisspeicherdraht PSD-23 den Preis
46.80 DM und der Preisspeicherdraht PSD-NM 12,50DM dar.
Aus Gründen der Kostenersparnis und der Zuverlässigkeil
ist die Adressiereinheit, wie erwähnt, in i.wei Blöcke ABL, ABR aufgeteilt, so daß die An-
sU'.icrung nach Art einer Matrix erfolgen kann.
Durch die dargestellte Schaltung werden die beiden Anschlüsse der Preisspeicherdrähte PSD getrennt geschallet,
so daß es möglich ist, jeweils eine ganze Gruppe von D'ähten für die Ansteuerung zusam-
menzufassen und trotzdem nur einen einzigen Draht mit einem Stromimpuls zu beaufschlagen.
Hierfür sei ein Beispiel für die Verwendung der Erfindung in einem Fahrkartenautomaten gegeben.
Es sei z. B. angenommen, daß zehn Kartengattun-
gen (rn) und zwanzig Zielstationen (N) möglich sind.
Dies entspricht 200 (N · M) unterschiedlichen Preismöglichkeiten
und damit 200 einzelnen Drähten PSD in der induktiven Matrix IM.
Auf der einen Seite der Matrix IM werden die 200 Drähte in Gruppen von jeweils zehn Drähten auf
N = 20 Ansteuerverstärker TL-) geführt, die den 20 Zielstationen entsprechen. Aus jeder dieser
20 Gruppen wird der Draht k (Jt = 1 bis M; M = 10)
auf der anderen Seite der Matrix IM zusammengefaßt und auf den Ansteuerverstärker TR-k der Kartengattung
k geführt.
Wird nun z. B. der Verstärker der Zielstation ; gleichzeitig mit dem Verstärker der Kartengattung k
angeregt, so wird ein einziger Draht PSD-jk angesteuert und an den Vorverstärkern TS entsteht eine
dem Preis dieser gewählten Kombination in kodierter Form entsprechende Impulsgruppe, die dazu dient,
eine Zählkette oder einen Zwischenspeicher zu setzen.
Aus dem angeführten Beispiel geht hervor, daß die Anzahl der Ferritkerne FX und der daran angeschlossenen
Vorverstärker TS ausschließlich durch die gewünschte Stellenzahl der Preise bestimmt wird und
unabhängig von der Anzahl der gespeicherten Preise ist.
Die Adressiereinheit umfaßt im Falle des gewählten Beispiels (200 Preise) N + M = 30 Verstärker
TL, TR. Verdoppelt man nun z. B. die Anzahl der Preise auf 400, so erhöht sich der Aufwand in der
Adressiereinheit um lediglich 10 Verstärker, da die Aufgabe dann mit einer Adressiermatrix von
(N = 20) · (M = 20) Verstärkern gelöst werden kann. Steigt also die Anzahl der darzustellenden
Preise entsprechend der Funktion N ■ M, so steigt die Anzahl der erforderlichen Verstärker TL, TR nur
nach der Funktion /V + M, während die Anzahl der Ferritkerne FK und der Vorverstärker TS unverändert
bleibt. Der technische Aufwand steigt also in wesentlich geringerem Maße als die Anzahl der eingespeicherten
Preise im Gegensatz zu allen bisher bekannten Lösungen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Elektrische Schaltungsanordnung zur Er- Abgesehen davon, daß bei dieser Schaltung störungsmittlung
von Preisen bei Verkaufsautomaten, die anfällige mechanische Kontakte verwendet werden,
sich aus der Kombination zweier unabhängig 5 ist auch der Aufwand an Kontakten sehr groß, da für
wählbarer Eingabekriterien ergeben, mit Wahl- jeden Schalter der einen Gruppe ein Kontaktpaar bei
tasten zur Einstellung der gewünschten Eingabe- jedem Schalter der anderen Gruppe erforderlich ist.
kriterien und einem fest verdrahteten Preisspei- Aus derselben Druckschrift ist es auch bekannt,
eher, der über eine Adressierschaltung mit den jeden Schalter beid-i Gruppen mit nur einem Kon-Wahltasten
verbunden ist, dadurch gekenn- io taktpaar zu versehen. Hierbei liegt je ein Anschluß
zeichnet, daß die Adressierschaltung (TL, aller Kontaktpaare gemeinsam an einer Stromquelle,
WL; TR. WR; SQ) entsprechend den beiden un- während die anderen Anschlüsse über Entkoppabhängigen
Eingabekriterien in zwei getrennte lungsdioden (oder -Kontakte) einen dreistelligen Wert
Gruppen aufgeteilt ist, wobei jeder Ausgang der darstellen (z. B. einen Fahrkartengrundpreis und
einen Adressiergruppe mit jedem Ausgang der 15 einen Multiplikationsfaktor). Mittels einer nicht
anderen Adressier^ruppe über einen Preisspei- näher ausgeführten Multiplikationsschaltung \\'πά
cherdraht (PSD) verbunden ist, daß jeder Preis- aus je einem dreistelligen Wert beider Schaltergrupspeieherdraht
(PSD) in festverdrahteter Program- pen der endgültige Preis errechnet. Bei dieser Schalmierung
mit bestimmten Leitungen (AL) des tung ist zwar die erforderliche Anzahl an Schalter
binär-kodierten Preisspeicherausgangs induktiv 20 kontakten r 'uziert, stattdessen ist jedoch ein aufgekoppelt
ist. und daß eine Stromquelle CjQ) vor- wendiges Muiüplikationsnetzwerk erforderlich,
gesehen ist, von der dem durch Betätigung der Daher liegt die Aufgabe der Erfindung darin, eine Warenauswahltasten ausgewählten Preisspeicher- Schaltung der eingangs genannten Art zu schaffen, draht (PSD) Impulse mit steiler Anstiegsflanke die mit einem Minimum an mechanischen Kontakten zugeführt werden. 25 auskommt und die außerdem die ermittelten Preise
gesehen ist, von der dem durch Betätigung der Daher liegt die Aufgabe der Erfindung darin, eine Warenauswahltasten ausgewählten Preisspeicher- Schaltung der eingangs genannten Art zu schaffen, draht (PSD) Impulse mit steiler Anstiegsflanke die mit einem Minimum an mechanischen Kontakten zugeführt werden. 25 auskommt und die außerdem die ermittelten Preise
2. Elektrische Schaltungsanordnung nach An- in einer solchen Weise bereitstellt, die für eine elekspruch
1, dadurch £ ^kennzeichnet, daß Preisspei- tronische Weiterverarbeitung geeignet ist.
cherdrähte (PSD) und Ausgangsleitungen (AL), Diese Aufgabe Jvird erfindungsgemäß dadurch gezwischen denen eine induktive Kopplung er- löst, daß die Adressierschaltung entsprechend den wünscht ist, durch einen gemeinsamen hoch- 30 beiden unabhängigen Eingabekriterien in zwei μ·.-permeablen Ferritkern (FFC) geführt sind. trennte Gruppen" aufgeteilt ist, wobei jeder Ausgang
cherdrähte (PSD) und Ausgangsleitungen (AL), Diese Aufgabe Jvird erfindungsgemäß dadurch gezwischen denen eine induktive Kopplung er- löst, daß die Adressierschaltung entsprechend den wünscht ist, durch einen gemeinsamen hoch- 30 beiden unabhängigen Eingabekriterien in zwei μ·.-permeablen Ferritkern (FFC) geführt sind. trennte Gruppen" aufgeteilt ist, wobei jeder Ausgang
3. Elektrische Schaltungsanordnung nach den der einen Adressiergruppe mit jedem Ausgang der
Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, anderen Adressiergruppe über einen Preisspeicherdaß
die Adressierschaltung (TL, WL; TR, WR, draht verbunden ist, daß jeder Preisspeicherdraht in
SQ) Transistoren (TL, TR) aufweist, deren Basis 35 festverdrahteter Programmierung nut bestimmten
je mit einer Wahltaste verbunden ist, daß die Leitungen des binärkodierten Preisspeicherausgangs
Emitter der Transistoren (TR) der einen Adres- induktiv gekoppelt ist, und daß eine Stromquelle vorsiergruppe
mit dem Ausgang der Stromquelle gesehen ist, von der dem durch Betätigung der Wa-
(SQ) verbunden sind, während die Emitter der renauswahltasten ausgewählten Preisspeicherdraht
Transistoren (TL) der anderen Gruppe mit Masse 40 Impulse mit steiler Anstiegsflanke zugeführt werden,
verbunden sind, und daß die Kollektoren der Eine Schaltung zur Ermittlung eines ius zwei von-Transistoren
(TR, TL) die Ausgänge der Adres- einander unabhängigen, wählbaren Einzelinformatisierschaltung
darstellen. onen beruhendes Kombinationsergebnis, bei der die
Eingabeschaltung für die Einzelinformationen ent-
45 sprechend den zwei unabhängigen Eingabekriterien
in zwei getrennte Gruppen aufgeteih ist. wobei jeder
Ausgai g der einen Gruppe mit jedem Ausgang der anderen Gruppe über einen Fädeldraht verbunden
Die Erfindung betrifft eine elektrische Schaltungs- ist und jeder Fädeldraht in festverdrahteter Programanordnung
zur Ermittlung von Preisen bei einem 50 mierung mit bestimmten Ausgängen der Schaltung
Verkaufsautomaten, die sich aus der Kombination gekoppelt ist, ist zwar an sich aus der deutschen Auszweier
unabhängig wählbarer Eingabekriterien er- legeschrift 1229152 bekannt. Die Einzelinformatigeben,
mit Wahltasten zur Einstellung der gewünsch- onen werden mittels Schaltkontakten vorgegeben, woten
t Eingabekriterien und einen fest verdrahteten b;i je ein Schaltkontakt der einen Schaltergruppe
Preisspeicher, der über eine Adressierschaltung mit 55 über eine Kopplungsdiode und einen Fädeldraht mit
den Wahltasten verbunden ist. jedem Schaltkontakt der anderen Gruppe verbunden
Aus der schweizerischen Patentschrift 452 953 ist ist; jeder Fädeldraht ist durch bestimmte Kerne einer
bereits eine Fahrkartendruckmaschine bekannt, bei Matrix gefädelt. Wird je ein Schaltkontakt in beiden
der der Preis der auszugebenden Fahrkarte aus zwei Gruppen geschlossen, dann fließt durcl· den diese
unabhängigen Eingabekriterien ermittelt wird. Die 60 beiden Kontakte verbindenden Fädeldraht ein Gleich-
Eingabekriterien werden hierbei durch den Druck je strom, der die Kerne, durch die der D aht hindurch-
eines Schalters für jedes Kriterium vorgegeben. Ent- führt, ummagnetisiert. Um das Kombinatior.sergeb-
sprechend den zwei wählbaren Kriterien sind zwei nis zu erhalten, muß bei dieser bekannten Schaltung
Gruppen von Schaltern vorgesehen, deren Kontakte anschließend ein durch alle Kerne hindurchgeführter
in Reihe geschaltet sind und je nach Wahl der Krite- 65 Lesedraht mit einem Leseimpuls beaufschlagt werden
rien eine Gruppe von drei Entkopplungsdioden (oder und dadurch die ummagnei isierten Kerne zu einer
SchalIkontakten) mit einer Stromquelle verbinden. einmaligen Impulsabgabe an die ihnen zugeordneten
Die Dioden sind mit entsprechenden Zehner-, Hun- Ausgangskreise bringen. Abgesehen davon, daß auch
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ID=5761008
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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