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DE2003829C - Umbandelmaschine zum Aufbringen von Isolierstoffbandern auf ein Wicklungs teil von elektrischen Maschinen - Google Patents

Umbandelmaschine zum Aufbringen von Isolierstoffbandern auf ein Wicklungs teil von elektrischen Maschinen

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Publication number
DE2003829C
DE2003829C DE19702003829 DE2003829A DE2003829C DE 2003829 C DE2003829 C DE 2003829C DE 19702003829 DE19702003829 DE 19702003829 DE 2003829 A DE2003829 A DE 2003829A DE 2003829 C DE2003829 C DE 2003829C
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DE
Germany
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winding
winding part
head
support
winding head
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702003829
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DE2003829B2 (de
DE2003829A1 (de
Inventor
Die Anmelder Sind
Original Assignee
Balyko, Georgij S Bubela, Nikolaj S , Charkow (Sowjetunion)
Filing date
Publication date
Application filed by Balyko, Georgij S Bubela, Nikolaj S , Charkow (Sowjetunion) filed Critical Balyko, Georgij S Bubela, Nikolaj S , Charkow (Sowjetunion)
Priority to DE19702003829 priority Critical patent/DE2003829C/de
Publication of DE2003829A1 publication Critical patent/DE2003829A1/de
Publication of DE2003829B2 publication Critical patent/DE2003829B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2003829C publication Critical patent/DE2003829C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Umbandelmaschine zum Aufbringen von Isolierstoffbändern auf ein Wicklungsteil von elektrischen Maschinen mit Halterungen zum Einspannen des Wicklungsteils, einem Support, einem auf diesem Support angeordneten Bewicklungskopf mit Drehantrieb sowie Vorratsspulen und Andruckvorrichtungen für die Isolierstoffbänder und mit einer Einrichtung mit Antrieb zur Bewegung des Bewicklungskopfes entlang des Wicklungsteils mit den Bewicklungskopf bei Bewicklung des Nutabschnittes des Wicklungsteils geradlinig bewegenden, bei Bewicklung der gebogenen Übergangsabschnitte um den entsprechenden Winkel drehenden und bei Bewicklung der Kopfabschnitte wieder geradlinig bewegenden Führungen.
Es sind Umbandelmaschinen zum Bewickeln von Wicklungsteilen elektrischer Maschinen mit Isolierstoffbändern bekannt, mit Halterungen zum Befestigen des Wicklungsteils in Form von Einspannvorrichtungen, mit einem einen drehbar angeordneten Bewicklungskopf mit Vorratsspulen für die Isolierstoffbänder tragenden Support sowie einer den Wicklungskopf entlang des Wicklungsteils bewegenden Kopiervorrichtung (s. beispielsweise "Stanki dla naloshenia kopusnoi isolazii", Moskau 1958, Nr. 164).
Es sind auch mit einem Bewicklungskopf verbundene Andruckvorrichtungen zum Erzielen eines satten Anliegens der aufgewickelten Isolierstoffbänder bekannt (s. beispielsweise deutsche Patentschrift 1 206 073).
Derartige bekannte Vorrichtungen weisen jedoch eine Reihe von Nachteilen auf, die ihre Verwendung bei der Aufbringung von Isolierstoffbändern auf Ankerwicklungen, insbesondere von solchen Gleichstrom-Motoren nicht gestatten, bei denen der Radius an der Übergangsstelle vom Nutabschnitt auf den Kopfabschnitt etwa nur 5 bis 10 mm beträgt und der Kopfabschnitt einen geringen Krümmungsradius aufweist, wobei jedoch hohe Anforderungen im Hinblick auf ein sattes Anliegen der Isolierstoffbänder am Wicklungsteil gestellt werden, damit das aufgewickelte Band ausreichend satt am Wicklungsteil aufgebracht wird und Runzeln, Falten, Ausbeulungen und Ablösungen der Isolierstoffbänder vermieden werden, was insbesondere beim Bewickeln der Nut-, Kopf- und Übergangsabschnitte der Wicklungsteile zu beachten ist.
Es ist auch nachteilig, daß der Wicklungskopf bei den bekannten Umbandelmaschinen auf den gekrümmten Übergangsabschnitten des Wicklungsteils ungleichmäßig und ruckartig bewegt wird. Auch wird die erforderliche gegenseitige Lage der Drehungsachse des Bewicklungskopfes zur Drehungsebene desselben und zur Längsachse des Wicklungsteils nicht genau eingehalten. Es ist auch nachteilig, daß das Isolierstoffband nicht ausreichend satt auf dem Wicklungsteil aufgewickelt wird, da ein sattes Anliegen allein durch Nachziehen des Bandes nicht erzielbar ist, weil die Zugfestigkeit des Bandes normalerweise so gering ist, daß das Band hierbei reißen würde.
Es ist auch eine Vorrichtung zum Aufbringen einer Bandisolation auf einen Ständerstab einer elektrischen Maschine bekannt (schweizerische Patentschrift 481 518), bei der die Verschiebung des den Bewicklungskopf tragenden schlittenartigen Supports entlang einer Kopierschiene erfolgt, die die Form einer Projektion des krummlinigen Verlaufs des Wicklungsteils aufweist. Der den Bewicklungskopf tragende Support wird hierbei entlang des Stabteils mittels eines mit einer Zahnstange kämmenden Antriebszahnrades verschoben, die erforderliche Lage des den Bewicklungskopf tragenden Supports wird hierbei durch feststellende Führungsrollen bestimmt, die in einer T-förmigen Nut der Kopierschiene geführt sind. Beim Herannahen des schlittenförmigen Supports an den radial gebogenen Stabteil des zu bewickelnden Stabes wird die Vorschubbewegung in dem Augenblick stillgesetzt, in welchem die Drehungsachse der Fixierrollen mit dem Krümmungsmittelpunkt des zu bewickelnden Stabes fluchtet. Die Führungsrollen verlassen hierbei über einen Ausgang die T-förmige Nut der Kopierschiene, wodurch der den Bewicklungskopf tragende schlittenartige Support während des Isoliervorganges des gebogenen Stabteils eine in bezug zur Achse desselben unbewegliche Lage einnimmt.
Eine derartige Anordnung weist jedoch den Nachteil auf, daß der Antrieb des den Bewicklungskopf tragenden schlittenartigen Supports nicht in vollem Maße die erforderlichen Bedingungen erfüllt, daß die Drehungsachse des Bewicklungskopfes in bezug zur Längsachse des zu isolierenden Stabteils an den Übergangsstellen vom geradlinigen Teil des zu bewickelnden Stabes zum krummlinigen Teil lotrecht verlaufen soll, da die Führungsrollen aus dem Ausgang der T-förmigen Nut der Kopierschiene herausgeführt werden und die Lage des schlittenartigen Supports dann lediglich durch die Fixierrollen und das Antriebszahnrad bestimmt wird, wobei jedoch keine ausreichende Standsicherheit des den Bewicklungskopf tragenden schlittenartigen Supports gewährleistet ist. Auch treten beim Eintritt und Austritt der Führungsrollen in und aus der Führungsnut unerwünschte Stöße auf, wobei die Forderung, daß auf den krummlinigen Abschnitten des zu isolierenden Stabteils die Längsachse des Stabteils mit der Drehungsachse des Bewicklungskopfes fluchten soll und daß die Achse des Stabteils zur Drehungsebene des Bewicklungskopfes lotrecht verlaufen soll, nicht eingehalten werden kann, da der schlittenartige Support sich lediglich in horizontaler Ebene bewegt.
Es sind auch mehrere in ihrer Wirkungsweise im wesentlichen untereinander ähnliche Vorrichtungen zum Umwickeln stabförmiger Wicklungsteile elektrischer Maschinen mit Isolierband bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 255 786, Patentschrift 35 983 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen in Ost-Berlin und schweizerische Patentschrift 420 356), die aus einem Gestell bestehen, auf dem der projizierten Form des zu umbandelnden stabförmigen Wicklungsteils entsprechende ebene Führungen angeordnet sind, sowie aus einem den Bewicklungskopf entlang des ganzen zu umwickelnden stabförmigen Wicklungsteils verschiebenden schlittenartigen Support, wobei der schlittenartige Support so gestaltet ist, daß er mittels einer hydraulischen Kopiersteuerzelle eine Verschiebung des Bewicklungskopfes sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Ebene sowie mittels einer mechanischen Führung eine Schwenkbewegung des Bewicklungskopfes bewirken kann.
Alle diese bekannten Vorrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, daß die bauliche Gestaltung äußerst kompliziert ist, wobei viele Führungselemente und viele für Korrekturberücksichtigungen vorgesehene Einrichtungen und Anordnungen für die Durchführung der Korrekturen verwendet werden müssen. Diese Vorrichtungen weisen auch den Nachteil auf, daß die Drehungsachse des Bewicklungskopfes in bezug zur Längsachse des zu isolierenden Stabes an den krummlinigen Übergangsstellen nicht zueinander exakt lotrecht geführt werden können, wodurch ein einwandfreies Bewickeln dieser Stellen nicht möglich ist.
Es ist auch eine Vorrichtung zum Isolieren von Wicklungsteilen elektrischer Maschinen bekannt (Patentschrift 30 202 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen in Ost-Berlin), bei der außer den bisher bekannten Einrichtungen Verstelleinrichtungen vorgesehen sind, insbesondere eine Schwenkeinrichtung für eine seitliche Verschiebung und für eine Höhenverstellung; auf einem unbeweglichen Teil des sie drehenden Bewicklungskopfes sind hierbei drei Tasteinrichtungen sowie eine zumindest in zwei Richtungen grob zu dem zu umbandelnden Wicklungsteil angepaßte Führungsbahn vorgesehen.
Die aus dieser Entgegenhaltung ersichtliche Vorrichtung weist jedoch noch zusätzlich zu den bisher besprochenen Nachteilen die nachteilige Eigenschaft auf, daß die ununterbrochen den Verlauf des als Führung dienenden, zu umwickelnden Stabteils abtastenden Tasteinrichtungen, die durch Vorgabe von Signalen, an die die erforderliche Korrektur ausführenden Verstelleinrichtungen selbsttätig die senkrechten Stellungen sowie die zentrale Lage des Bewicklungskopfes in bezug zum zu bewickelnden Stabteil einstellen sollen, tatsächlich diesen Zweck jedoch nicht erreichen, da die Tasteinrichtungen in Vorschubrichtung neben der jeweils zu bewickelnden Stelle angeordnet sind, wodurch diese Tasteinrichtungen dem bei seiner Vorschubbewegung sich entlang des zu bewickelnden Stabteils verschiebenden Bewicklungskopf nur ein vorsätzlich falsches Signal erteilen können.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der diese bekannten Nachteile vermieden werden können. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Umbandelmaschine zum Aufbringen von Isolierstoffbändern auf Wicklungsteile elektrischer Maschinen zu schaffen, bei der die Längsachse der mit Isolierstoffbändern zu umwickelnden Wicklungsteile bei Verschiebung des den Bewicklungskopf tragenden schlittenartigen Supports mit der Drehungsachse des Bewicklungskopfes in jedem beliebigen Abschnitt des Wicklungsteils fluchtet und lotrecht zur Drehungsebene des Bewicklungskopfes liegt, wobei ferner eine gleichmäßige, ruckfreie Verschiebung des Bewicklungskopfes über die gesamte Länge des zu isolierenden Wicklungsteils gewährleistet wird, und daß hierbei die gesamte Vorrichtung eine unkomplizierte Bauart aufweist.
Diese Aufgabe wird bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einrichtung zur Bewegung des Bewicklungskopfes entlang des Wicklungsteils einen mit zwei im Maschinengestell waagerecht verschiebbar gelagerten Gleitstücken fest verbundenen und mit Führungsnuten für den Support versehenen Querträger aufweist und daß der Support eine lotrechte Welle trägt, an deren unterem Ende der Bewicklungskopf aufgehängt ist und an deren oberem Ende eine Kopiersteuerscheibe sitzt, die mit einem den Bewicklungskopf entlang des Wicklungsteils verschiebenden Antriebsglied verbunden ist.
Es ist günstig, wenn eine Stützvorrichtung in Form eines Lineals vorgesehen ist, das mit seiner Führungsfläche parallel zu den Führungsnuten des Supports angeordnet ist, und Anschläge an der Kopiersteuerscheibe vorgesehen sind, die mit der Führungsfläche des Lineals zusammenwirken und eine Drehung des Bewicklungskopfes gegenüber dem Support bei Bewicklung des Nutabschnittes des Wicklungsteils verhindern.
Es ist vorteilhaft, wenn ein Anschlag an den Führungsnuten des Supports in eine Ringnut in der Kopiersteuerscheibe eingreift, wenn die Drehachse der lotrechten Welle den Mittelpunkt des gebogenen Übergangsabschnittes des Wicklungsteils erreicht.
Es ist zweckmäßig, wenn der Anschlag an den Führungsnuten des Supports so ausgebildet ist, daß er in eine in der Kopiersteuerscheibe angeordnete Radialnut eingreift und damit den Bewicklungskopf bei Bewicklung des Kopfabschnittes des Wicklungsteils parallel zum Kopfabschnitt führt.
Es ist vorteilhaft, wenn ein zur Verstellung der Halterung des Wicklungsteils dienender Antrieb vorgesehen ist, mit zwei die Halterungen tragenden, mit den beiden Gleitstücken des Querträgers gelenkig verbundenen Zahnradsektoren sowie mit feststehend am Maschinengestell angeordneten Zahnstangen, wobei die Zahnradsektoren bei Verschiebung des Querträgers auf den Zahnstangen abwälzen.
Es ist günstig, wenn die im Bewicklungskopf angeordneten Andruckvorrichtungen aus je einem Satz von durch eine Leiste zusammengehaltenen und über einen federbelasteten Hebel mit Fliehgewichten verbundenen Stabfedern bestehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Umbandelmaschine in Vorderansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Maschine gemäß Fig. 1 (mit abgenommener Oberplatte),
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III gemäß Fig. 1 mit Ansicht des linken Gleitstückes des Querträgers und des Zahnsektors der Verstelleinrichtung der Halterungen,
Fig. 4 den auf dem Querträger angeordneten Support mit dem Bewicklungskopf in vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V gemäß Fig. 4 mit Draufsicht auf die Kopiersteuerscheibe,
Fig. 6, 7, 8 und 9 das Zusammenwirken der Kopiersteuerscheibe mit den Anschlägen des Querträgers und mit der Führungsfläche des Lineals,
Fig. 10 die Andruckvorrichtung des Bewicklungskopfes in seitlicher Ansicht und
Fig. 11 die Andruckvorrichtung gemäß Fig. 10 in Draufsicht.
Die wichtigsten Teile der Umbandelmaschine sind aus Fig. 1 ersichtlich.
Der Wicklungsteil 1 wird in Halterungen 2 und 3 eingespannt, die sich auf einer Querleiste 4 befinden. Die Querleiste 4 verbindet zwei Zahnradsektoren 5 und 6, welche mit an den Seitenstützen 9 und 10 des Maschinengestells 11 fest angebrachten Zahnstangen 7 und 8 kämmen.
Die Drehungsachsen 12 und 13 der Zahnradsektoren 5 und 6 sind in seitlich angeordneten und in waagerechter Richtung verschiebbaren Gleitstücken 14 und 15 gelagert.
Ein Querträger 16 (Fig. 2) verbindet die Gleitstücke 14 und 15 starr miteinander und trägt einen Support 17 (Fig. 1). Der Support 17 bewegt sich in am Querträger 16 vorgesehenen Führungen mittels Rollen 18 und 19 (Fig. 4) und trägt eine drehbar angeordnete lotrechte Welle 20, an welcher unten der Bewicklungskopf 21 hängt.
Am oberen Ende der Welle 20 ist eine Kopiersteuerscheibe 22 (Fig. 5) mit zwei Anschlägen 23 und 24 angeordnet. Die Kopiersteuerscheibe 22 wird von einem in Form eines Seilzuges oder einer Kette gestalteten Antriebsglied 26 angetrieben, welches in einem Bock 25 eingespannt wird. Das in Form eines Seilzuges gestaltete Antriebsglied 26 wird von Rollen 27, 28 und 29 geführt, wobei die Drehpunkte der Rollen 27 und 28 mit den Krümmungsmittelpunkten der gebogenen Übergangsabschnitte des Wicklungsteils zusammenfallen. Das in Form eines gespannten Seilzuges gestaltete und die Rollen 27, 28 und 29 umfassende Antriebsglied bildet eine Konturlinie, die zum Teil mit den Umrissen des Wicklungsteils zusammenfällt. Während des Aufwicklungsvorganges der Isolierstoffbänder wird das als Seilzug gestaltete Antriebsglied 26 durch Drehung einer auf einer Welle 31 (Fig. 3) sitzenden Trommel 30 in Bewegung gesetzt, die von einem Elektromotor 33 über ein Getriebe 32 angetrieben wird.
Auf der die Seitenstützen 9 und 10 (Fig. 1) verbindenden oberen Platte des Gestelles ist ein Lineal 34 (Fig. 5) vorgesehen, dessen Führungsfläche parallel zu den Supportführungen verläuft. Am Querträger 16 sind zwei Anschläge 35 und 36 vorgesehen (Fig. 2, 6). Im zentralen Bewicklungsrad 37 des Bewicklungskopfes 21 (Fig. 4) sind Vorratsspulen 39 für Isolierstoffbänder angebracht.
Der Antrieb der Andruckvorrichtung 40 dient dazu, diese während der Drehbewegung des Bewicklungsrades 37 an die Oberfläche des Wicklungsteils 1 anzudrücken und bei stillstehendem Bewicklungsrad 37 von diesem abzuheben. Am Bewicklungsrad 37 sind Achsen 41 befestigt. Auf diesen Achsen sitzt ein Hebel 42 mit Fliehgewichten 43 und einer Feder 44. Mit den Hebeln der Fliehgewichte verbundene Zahnsektoren kämmen mit Zahnsektoren der Andruckvorrichtung 40. In der Ausgangsstellung hebt eine Feder 44 über Hebel 42 und die Zahnsektoren die Andruckvorrichtung 40 von der Oberfläche des Bewicklungsteils 1 ab. Wird das Bewicklungsrad 37 in Drehung versetzt, so bewegen sich die Fliehgewichte 43 unter der Einwirkung der Fliehkraft nach außen. Diese Bewegung wird über die Hebel 42 auf die Andruckvorrichtung 40 übertragen, welche dabei in Berührung mit dem Wicklungsteil gebracht wird. Die Andruckvorrichtungen 40 werden von durch Leisten 46 zusammengehaltenen Stabfedern 45 aus Federstahl gebildet (Fig. 10, 11). Hierdurch paßt sich die Andruckvorrichtung mit ihrer Kontaktfläche gut an die Krümmungen des Wicklungsteils an.
Die Wirkungsweise der Umbandelmaschine ist folgende: Im Ausgangszustand befindet sich der Support 17 zusammen mit dem Bewicklungskopf 21 neben der Halterung 2. Der Querträger 16 und die Gleitstücke 14 und 15 stehen in ihrer äußersten hintersten Stellung. Der fingerförmige Teil des linken Anschlages 35 greift hierbei in die Radialnut der Kopiersteuerscheibe 22 (Fig. 6) ein. Die Halterungen 2 und 3 liegen hierbei in waagerechter Ebene. Die Andruckvorrichtungen 40 sind von den Federn 44 vom Zentrum des Bewicklungskopfes entfernt.
Der Wicklungsteil wird nun in die Halterungen 2 und 3 eingespannt und die Enden der Isolierstoffbänder werden mit der Oberfläche des Wicklungsteils verbunden, worauf die Elektromotoren 33 und 38 eingeschaltet werden. Der Elektromotor 38 setzt über eine Keilriemenübertragung das Bewicklungsrad 37 des Bewicklungskopfes 21 (Fig. 4) in Bewegung, wobei die Fliehgewichte 43 unter der Einwirkung der Fliehkraft gegen den Widerstand der Federn 44 ausschlagen und die Andruckvorrichtungen 40 über die Hebel 42 an die Oberfläche des Wicklungsteils andrücken. Der Motor 33 treibt das als Seilzug gestaltete Antriebsglied 26 über das Getriebe 32, die Welle 31 und die Trommel 33 an. Da das als Seilzug gestaltete Antriebsglied 26 im Bock 25 der Kopiersteuerscheibe 22 eingespannt ist, werden auch der Support 17 und der Querträger 16 mit ihren Gleitstücken 14 und 15 in Bewegung gesetzt. Die geradlinige Bewegung des linken Abschnittes des Bewicklungsteiles setzt sich aus der Längsbewegung des Supports 17 in seinen am Querträger 16 befindlichen Führungen und aus der Querbewegung des Querträgers 16 mit den Gleitstücken 14 und 15 und dem Support 17 zusammen. Während der geradlinigen Bewegung des Bewicklungskopfes 21 entlang des Kopfabschnittes des Wicklungsteils greift der fingerartige Vorsprung des linken Anschlages 35 (Fig. 6) in die Radialnut der Kopiersteuerscheibe 22 ein und verhindert eine Drehung des Bewicklungskopfes gegenüber dem Support 17. Bei der Querbewegung der Gleitstücke 14 und 15 beschreiben die Drehungsachsen 12 und 13 eine geradlinige Bahn, und die Zahnsektoren 5 und 6 wälzen sich auf den feststehenden Zahnstangen 7 und 8 ab, wobei die Halterungen 2 und 3 mit dem in diesen eingespannten Wicklungsteil eine gewöhnliche Zykloide beschreiben.
Die gleichzeitigen Bewegungen des Bewicklungskopfes und des Wicklungsteils sind aufeinander so abgestimmt, daß die Drehungsebene des Bewicklungsrades stets senkrecht zur Längsachse des jeweils zu bewickelnden Abschnittes des Wicklungsteils steht und die Drehungsachse des Bewicklungskopfes mit dieser Längsachse auf dem ganzen Kopfabschnitt des Spulenteils zusammenfällt.
Während seiner weiteren Bewegung entlang des Wicklungsteils erreicht der Bewicklungskopf einen Punkt, in dem die Drehungsachse der Welle 20 des Supports mit der Drehungsachse der Führungsrolle 27 und damit mit dem Mittelpunkt des Übertragungsabschnittes des Wicklungsteils (Fig. 7) zusammenfällt.
Der fingerartige Vorsprung des linken Anschlags 35 geht dabei in die Ringnut der Kopiersteuerscheibe 22 über. Während der betreffende Seilzugabschnitt des Antriebsgliedes die Führungsrolle 27 passiert, führt der Bewicklungskopf 21 den gebogenen Übergangsabschnitt des Wicklungsteils ab, wobei er eine Schwenkbewegung ausführt. Während dieser Schwenkbewegung bleiben der Support 17 und der Querträger 16 mit den Gleitstücken 14 und 15 stehen. Nach der Beendigung der Drehung des Bewicklungskopfes verläßt der fingerartige Vorsprung des linken Anschlages 35 die Ringnut der Kopiersteuerscheibe 22 (Fig. 8) und der Anschlag 24 der Kopiersteuerscheibe 22 kommt mit der Führungsfläche des Lineals 34 in Berührung. Damit ist die Schwenkbewegung des Bewicklungskopfes um den Krümmungsmittelpunkt des gebogenen Übergangsabschnittes des Wicklungsteils beendet. Bei der Weiterbewegung des als Seilzug gestalteten Antriebsgliedes 26 verschiebt sich der Support 17 zusammen mit dem Bewicklungskopf 21 in den am Querträger 16 angebrachten Führungen entlang des geradlinigen Abschnittes des Wicklungsteils 1. Die Anschläge 23 und 24 der Kopiersteuerscheibe 22 gleiten dabei entlang der Führungsfläche des Lineals 34 (Fig. 9) und verhindern eine Schwenkung des Bewicklungskopfes 21 in bezug zum Support 17. Die Gleitstücke 14 und 15 bleiben dabei zusammen mit dem Querträger 16 stehen, und die Zahnradsektoren 5 und 6 wälzen sich hierbei nicht auf den Zahnstangen 7 und 8 ab. Das Abfahren des nächsten gebogenen Übergangsabschnittes und des Kopfabschnittes des Bewicklungsabschnittes durch den Bewicklungskopf 21 geschieht in der gleichen Weise, jedoch in der umgekehrten Reihenfolge; zunächst dreht sich der Bewicklungskopf 21, während der Support 17 und der Querträger 16 mit den Gleitstücken 14 und 15 feststehen, und dann bewegen sich der Support 17 in den am Querträger angebrachten Führungen in Längsrichtung und die Gleitstücke 14, 15 sowie der Support 17 und der Bewicklungskopf 21 in Querrichtung. Während der Bewegung des Querträgers 16 in Querrichtung wälzen sich die Zahnradsektoren 5 und 6 zusammen mit den Halterungen 2 und 3 in der umgekehrten Richtung auf den Zahnstangen ab und der bewickelte Teil kehrt schließlich in seine Ausgangsstellung zurück. Bei der Annäherung des Bewicklungskopfes 21 an die rechte Halterung 3 schaltet ein Endschalter die den Bewicklungskopf 21 und das Antriebsglied 26 antreibenden Motoren ab.
Der Bewicklungskopf kommt dann zum Stillstand, und die Andruckvorrichtungen 40 werden von der Oberfläche des Wicklungsteils abgehoben. Überschüssiges Isolierstoffband wird dann abgeschnitten und der das als Seilzug gestaltete Antriebsglied antreibende Motor wird auf Rücklauf umgeschaltet, wobei der Bewicklungskopf 21 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Wird das Isolierstoffband in mehreren Lagen übereinander aufgebracht, so wiederholt sich der gesamte Bewicklungsvorgang erneut.

Claims (6)

1. Umbandelmaschine zum Aufbringen von Isolierstoffbändern auf ein Wicklungsteil von elektrischen Maschinen mit Halterungen zum Einspannen des Wicklungsteils, einem Support, einem auf diesem Support angeordneten Bewicklungskopf mit Drehantrieb sowie Vorratsspulen und Andruckvorrichtungen für die Isolierstoffbänder und mit einer Einrichtung mit Antrieb zur Bewegung des Bewicklungskopfes entlang des Wicklungsteils mit den Bewicklungskopf bei Bewicklung des Nutabschnittes des Wicklungsteils geradlinig bewegenden, bei Bewicklung der gebogenen Übergangsabschnitte um den entsprechenden Winkel drehenden und bei Bewicklung der Kopfabschnitte wieder geradlinig bewegenden Führungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Bewegung des Bewicklungskopfes (21) entlang des Wicklungsteils (1) einen mit zwei im Maschinengestell (11) waagerecht verschiebbar gelagerten Gleitstücken (14, 15) fest verbundenen und mit Führungsnuten für den Support versehenen Querträger (16) aufweist und daß der Support (17) eine lotrechte Welle (20) trägt, an deren unterem Ende der Bewicklungskopf (21) aufgehängt ist und an deren oberem Ende eine Kopiersteuerscheibe (22) sitzt, die mit einem den Bewicklungskopf (21) entlang des Wicklungsteils (1) verschiebenden Antriebsglied (26) verbunden ist.
2. Umbandelmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Stützvorrichtung in Form eines Lineals (34), das mit seiner Führungsfläche parallel zu den Führungsnuten des Supports angeordnet ist, und durch Anschläge (23, 24) an der Kopiersteuerscheibe (22), die mit der Führungsfläche des Lineals (34) zusammenwirken und eine Drehung des Bewicklungskopfes (21) gegenüber dem Support (17) bei Bewicklung des Nutabschnittes des Wicklungsteils verhindern.
3. Umbandelmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag (35) an den Führungsnuten des Supports in eine Ringnut in der Kopiersteuerscheibe (22) eingreift, wenn die Drehachse der lotrechten Welle (20) den Mittelpunkt des gebogenen Übergangsabschnittes des Wicklungsteils (1) erreicht.
4. Umbandelmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (35) an den Führungsnuten des Supports so ausgebildet ist, daß er in eine in der Kopiersteuerscheibe (22) angeordnete Radialnut eingreift und damit den Bewicklungskopf (21) bei Bewicklung des Kopfabschnittes des Wicklungsteils parallel zum Kopfabschnitt führt.
5. Umbandelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen zur Verstellung der Halterung des Wicklungsteils dienenden Antrieb mit zwei Halterungen (2, 3) tragenden, mit den beiden Gleitstücken (14) des Querträgers (16) gelenkig verbundenen Zahnradsektoren (5, 6) sowie mit feststehend am Maschinengestell angeordneten Zahnstangen (7, 8), wobei die Zahnradsektoren (5, 6) bei Verschiebung des Querträgers (16) auf den Zahnstangen (7, 8) abwälzen.
6. Umbandelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bewicklungskopf angeordneten Andruckvorrichtungen aus je einem Satz von durch eine Leiste (40) zusammengehaltenen und über einen federbelasteten Hebel (42) mit Fliehgewichten verbundenen Stabfedern (45) bestehen.
DE19702003829 1970-01-28 Umbandelmaschine zum Aufbringen von Isolierstoffbandern auf ein Wicklungs teil von elektrischen Maschinen Expired DE2003829C (de)

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DE2003829A1 DE2003829A1 (de) 1971-08-12
DE2003829B2 DE2003829B2 (de) 1973-01-04
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