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DE2003816A1 - Verfahren zur Veredlung photoelektrophoretischer Bildstoffteilchen - Google Patents

Verfahren zur Veredlung photoelektrophoretischer Bildstoffteilchen

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Publication number
DE2003816A1
DE2003816A1 DE19702003816 DE2003816A DE2003816A1 DE 2003816 A1 DE2003816 A1 DE 2003816A1 DE 19702003816 DE19702003816 DE 19702003816 DE 2003816 A DE2003816 A DE 2003816A DE 2003816 A1 DE2003816 A1 DE 2003816A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
particles
electrode
suspension
light
color
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702003816
Other languages
English (en)
Inventor
Vsevolod Mihajlov
Stein Ira Stephen
Vsevolod Tulagin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Xerox Corp filed Critical Xerox Corp
Publication of DE2003816A1 publication Critical patent/DE2003816A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G17/00Electrographic processes using patterns other than charge patterns, e.g. an electric conductivity pattern; Processes involving a migration, e.g. photoelectrophoresis, photoelectrosolography; Processes involving a selective transfer, e.g. electrophoto-adhesive processes; Apparatus essentially involving a single such process
    • G03G17/04Electrographic processes using patterns other than charge patterns, e.g. an electric conductivity pattern; Processes involving a migration, e.g. photoelectrophoresis, photoelectrosolography; Processes involving a selective transfer, e.g. electrophoto-adhesive processes; Apparatus essentially involving a single such process using photoelectrophoresis

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  • Molecular Biology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrochromic Elements, Electrophoresis, Or Variable Reflection Or Absorption Elements (AREA)
  • Spectrometry And Color Measurement (AREA)

Description

Patentanwälte DiPLz-InGvF. Weickmann,
JDiPL,-InG.-HiWEIGEMA-NN, DiPL.-PhYS.DR. K. FlNCKE
. B A-Weickmann, Dipx.-Ghem. B. Huber
8"MÜNCHEN 86, DEN ■- . .
POSTFACH 860820
MÖHLSTRASSE 22i RUFNUMMER 48 39 21/22
XEHOX CORPORATION, : .
Roehester, New York 146GJ, V. St. A.
Verfahren zur Veredelung photo el ektrophoretiseher Bildstoffteilchen
Das Hauptpatent V.. (Anmeldung P 16 22 376.0-51} bezieht sich auf ein Verfahren zur Veredelung photoelektrophoretischer Bildstoffteilchen, wobei in einer Suspension der Teilchen in einer-nichtleitenden Trägerflüssigkeit ein elektrisches leid erzeugt und eine Belichtung mit Licht begrenzter Spektraleigenschaften vorgenommen wird, so daß sich eine Wanderurig von auf dieses I/icht ansprechenden Teilchen in der Suspension von den nicht oder weniger auf dieses Licht ansprechenden Teilchen weg; ergibt, und.wobei die Teilchen mit den gewünschten Eigenscüäften zur weiteren; Verwendung bei phdtoeiQktropiiore^i^ch-en Abbildungsverfahren ausgesondert werden. · ■ .:" " ■' ■ '■'";■
Vor kurzem, ist ein eiektrophoretisches Abbildungssystem entwickelt wordeii, daö Farbbilder zu erzeugen imstande ist. Bei diesen Farbbildern werden elektrlsoli lichtempfiBdliche Teilchen
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verwendet. Das dabei benutzte Verfahren ist in den US-Patentschriften 3 383 993, 3 384 565 und 3 384 566 näher beschrieben. Bei derartigen Abbildungssystemen sind νerschieden_farbene lichtabsorbierende Teilchen in einem nichtleitenden flüssigen Träger suspendiert. Die Suspension wird dabei zwischen zwei Elektroden eingeführt, zwischen denen eine Potentialdifferenz herrscht, und außerdem erfolgt eine Bildbelichtung. Nach Ausführung dieser Verfahrensschritte tritt eine selektive Teilchenwanderung in Bildkonfiguration auf. Dadurch bleibt auf einer oder auf beiden Elektroden ein sichtbares Bild zurück. Sin x^esentlicher Bestandteil dieses Systems sind die suspendierten Teilchen bzw. Partikel, die elektrisch lichtempfindlich sein müssen und die eine Änderung in der Ladungspolarität erfahren, wenn sie der aktivierenden elektromagnetischen Strahlung ausgesetzt werden, und zwar durch Zusammenwirkung mit einer der Elektroden. In einem monochromatischen System werden Teilchen einer einzigen Farbe verwendet. Dadurch wird ein einfarbiges Bild erzeugt, was einer herkömmlichen Schwarz-ltfeiß-Photographie entspricht. In einem polychromatischen System v/erden die Bilder in natürlichen Farben erzeugt, da Mischungen aus Teilchen zweier oder mehrerer verschiedener Farben verwendet werden, die jeweils auf Licht einer spezifischen Wellenlänge oder auf Licht eines schmalen Wellenlängenbereichs empfindlich sind. In diesem System verwendete Teilchen müssen sowohl hochgradig reine Farben besitzen als auch stark lichtempfindlich sein.
Bei einem subtraktiven polychromatischen System werden die Teilchen so ausgewählt, daß die Teilchen unterschiedlicher Farben auf unterschiedliche Wellenlängen in dem sichtbaren Spektrum entsprechend ihren Absorptionsbändern ansprechen. Ferner ist es wichtig, daß die Teilchen sich in ihren spektralen Empfindlichkeitskurven nicht nennenswert überlappen. Auf diese V/eise ist eine Farbtrennung und eine
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BAOORlQlNAi.
subtraktive Vielfarbenbilderzeugung möglich. In einem typischen subtraktiven Vielfarbensystem sollte die Teilchen- ■ dispersion cyanfarbene Teilchen enthalten, die hauptsächlich auf Rotlicht empfindlich sind, Magentateilchen, die hauptsächlich auf Grünlicht empfindlich sind, und gelbfarbene Teilchen, die hauptsächlich auf Blaulicht empfindlich sind. Wenn diese Teilchen in einer Trägerflüssigkeit gemischt werden, erhält die betreffende Flüssigkeit ein schwarzes Aussehen. Werden einer oder mehrere der Teilchen veranlaßt, sich von einer Elektrode zu der anderen hin zu bewegen,, so bleiben Teilchen zurück, die eine Farbe hervorrufen, welche der Farbe des auf die Dispersion aufgetroffenen Lichtes entspricht. "So bewirkt z.B; eine Rotlichtbelichtung eine Wanderung der. cyanfarbenen Teilchen. Dadurch bleiben die' magentafarbenen Teilchen und die gelbfarbenen Teilchen zurück, die zusammen die Farbe Rot in dem Endbild bilden. In der gleichen Weise werden die Farben Blau und Grün erzeugt, indem die gelb- und magentafarbenen Partikel abgeführt v/erden. Trifft weißes Licht auf die Mischung auf, so wandern alle Teilchen, und zurück bleibt die Farbe Weiß oder eine transparente Trägerschicht. Erfolgt keine Belichtung, so bleiben sämtliche Teilchen zurück. Dadurch wird ein schwarzes Bild erzeugt. Dies stellt ein ideales Verfahren der subtraktiven Farbabbildung dar, bei' der die Teilchen die doppelte Funktion erfüllen, nämlich zum einen die Funktion als Bildfarbstoff und -\ zum anderen als lichtempfindliches Medium.
Es besteht daher der Wunsch nach einem Verfahren zur Zurückgewinnung der Pigmente ^aus der gebrauchten Bildmischung, die nicht für das jeweils erzeugte Bild benötigt wird. Bei der monochromen Bildherstellung ist es lediglich erforderlich, die nicht benutzten Teilchen von dem System abzuwaschen oder abzubürsten, sodann eine geeignete Menge an Trägerflüssigkeit hinzuzusetzen und die so wieder gebildete Bildsuspension in das
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System einzuführen. Das Problem ist jedoch komplizierter, wenn Pigmente von mehr als einer Farbe verwendet werden. Sind z.B. ein Rot- und ein Gelb-Pigment verwendet worden und hat das gewünschte Bild mehr Gelbpigmente erfordert als Rotpigmente, so werden die so verwendeten Teilchen einen Mangel an Gelb-Pigmenten aufweisen. Deshalb können diese Pigmente nicht ohne "Ausgleich" in die Pigmentmischung wieder
' " eingeführt werden. Das Problem wird noch weitaus komplizierter, wenn es erwünscht ist, Bilder in vollen natürlichen Farben zu erzeugen, für die Teilchen bzw. Partikel dreier
ψ verschiedener Farben verwendet werden. Die "Dreiermischung", bei der es sich um die Mischung von cyanfarbenen Teilchen, magentafarbenen Teilchen und gelbfarbenen Teilchen handelt,
! wird üblicherweise in der subfcraktiven Vielfarben-Bildherstellung benutzt. Diese Dreiermischung gelangt in den "nicht ausgeglichenen" Zustand, d.h. es tritt ein Mangel in einer oder mehreren Farben auf, wenn ein Abbildungsvorgang durchgeführt worden ist. Es besteht daher der Wunsch, eis System zur Wiedergewinnung der Teilchen bzw. Partikel bereitzustellen, so daß die Dreiermischung ohne weiteres wieder ausgeglichen werden kann.
Vom Wirtschaftlichkeitsstandpunkt aus betrachtet ist es ferner wünschenswert, die Bildsuspension zurückzugewinnen, da die verwendeten Materialien häufig teuren Behandlungsschritten ausgesetzt werden, um für die photoelektröphoretisehe Abbildung brauchbar zu werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde» einen Weg zu zeigen, wie Farbteilchen bzw. -partikel aus ein#r Teilchensuspension getrennt werden können, die für die Verwendung bei der elektrophoretisohen Abbildung geeignet ist. ferner soll ein Weg gezeigt werden, wie Pigmeatteilcheia aus einer Flüssigkeitssuspension zurückgewonnen werden können, eo daß
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relativ leicht eine Bildsagpension wieder zusammengestellt werden kanu* Ferner ist ein: wirtschaftlicheres photoelektrc— phoretisches. Abbildungssystem zu schaffen.
Die vorstehend;aufgezeigte Aufgabe wird ausgehend von einem Verfahren zur Veredelung photoelektrophoretischer Bildstoffteilchen, bei dem in einer Suspension der Teilchen in einer nichtleitenden Trägerflüssigkeit ein elektrisches EeId erzeugt und eine Belichtung mit Licht begrenzter Spektraleigenschaften· vorgenommen \tfird, so daß sich eine Wanderung von auf dieses licht "ansprechenden Teilchen in der Suspension von den nicht öder weniger auf dieses licht ansprechenden Teilchen weg ergibt, und wobei die Teilchen mit den gewünschten Eigenschaften zur weiteren Verwendung bei phOtoelektrophoretischen A"bbil dungsverfahren ausgesondert werden, nach Patent ... (Anmeldung 3? 16 22 37§.O-51) 'er fin dungs gemäß durch die Ausführung folgender Verfahrensschritte gelöst:
a) Die in einer nichtleitenden Trägerflüssigkeit dispergierte, elektrisch lichtempfindliche Teilchen zumindest zweier Farben enthaltende Suspension wird zwischen zumindest zwei Elektroden eingeführt,
b) die Suspension wird einer elektromagnetischen Strahlung eines ersten Spektrums derart ausgesetzt, daß auf diese Strahlung ansprechende Teilchen an einer Elektrode haften bleiben und daß die nicht ansprechenden Teilchen an der anderen Elektrode zurückbleiben, und
c) die Elektroden werden voneinander getrennt, wobei die Teilchen von zumindest einer Elektrode für die.weitere Verwendung in photoelektrischen Äbbildungsverfahren abgeführt werden.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird die Teilchensuspension zwischen zumindest zwei Elektroden eingeführt, von; denen eine leitend ist und von denen die andere weitgehend
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isoliert. Eine der beiden Elektroden ist zumindest teilweise transparent für eine aktivierende elektromagnetische Strahlung. Auf die Suspension sollte dabei durch die transparente Elektrode hindurch eine Strahlung solcher Wellenlänge hindurch abgegeben werden, auf die nur die gewünschten Teilchen bzw. Partikel ansprechen sollen. Quer zu der Suspension wird ein elektrisches Feld erzeugt. Diejenigen Teilchen, die auf die bestimmte Wellenlänge der benutzten Strahlung ansprechen, wandern zu der weitgehend isolierenden Elektrode. k Die anderen Teilchen oder Partikel bleiben auf der leitenden ■ Elektrode zurück. Diese unerwünschten Teilchen sind diejenigen Teilchen, die für die benutzte Wellenlänge geringe Empfindlichkeit besitzen. Nach erfolgter Belichtung können die Elektroden getrennt werden, und ferner können die zu der Isolierelektrode hin gewanderten Teilchen von dieser Elektrode für eine spätere Verwendung in elektrophoretischen Abbildungsverfahren abgeführt werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zur Wiedergewinnung von Pigmenten aus einer gebrauchten Dreiermischung wird die cyanfarbene Teilchen, magentafarbene Teilchen und gelbfarbene Teilchen enthaltende Teilchensuspension " zwischen zwei Elektroden eingeführt, von denen die eine leitend ist und von denen die andere eine weitgehend isolierende Oberfläche besitzt. Eine der beiden Elektroden ist dabei zumindest teilweise für aktivierende elektromagnetische Strahlung transparent. Nach Anlegen eines elektrischen Feldes und entsprechender Bestrahlung der Suspension werden die gewünschten Pigmente abgeführt. So sind z.B. cyanfarbene Teilchen bzw. Partikel hauptsächlich auf Rotlicht empfindlich; zur Abführung dieser Teilchen wird die Suspension Licht ausgeaetzt, das einen starken Rotlicht-Spektralanteil besitzt und bei dem die Spektralfarben Grün und Blau abgeschwächt sind. Auf diese Weise wird eine Wanderung der mapentafarbenen
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Teilehen und der g einfärben en Teilchen verhindert. Dies kann durch Verwendung einer Lichtquelle erreicht vier den, die nämlich einen starken Rotlichtanteil besitzt, oder '," durch Verwendung einer weißes Licht abgebenden Lichtquelle in Verbindung mit einem Filter, der sämtlichen invBlau- und Grün-Wellenlängenbereich .liegenden Lichtanteil abführt und den Rötlichtanteil hindurchläßt» Die cyanfarbenen Teil-
· ""' ■ ■ '■■- ' "■'■■"■■-"" "ί chen bzv;♦ Bartikel bleiben .dann an der Oberfläche der isolierenden Elektrode haften. Die. magentafarbenen Teilchen und die gelbfarbenen Teilchen werden in. aufeinanderfolgenden Schritten durch Belichtung mit grün ein und blauem Licht abge-. führt. In dem. Fall, daß eine stark flüchtige Trägerflüssigkeit verv/endet. wird, kann es erwünscht sein, nach 3edem Trennungsschritt der Suspension zusätzliche Trägerflüssigkeit hinzuzusetzen* : "-." :i ; · .
Das erfinduiigsgeinäße Verfahren kann dazu benutzt werden, jegliche geöigne^en,elektrisch lichtempfindlichen Teilchen : zii. trennen. Typische Aelektrisch lichtempfindliche Teilchen sind in der ÜS^-Pafeentschrift %_ 384 Λ88 aufgeführt.
Als Tragerflüssigkeit für die Pigmentteilchen kann in. ' diesem System jede geeignete^^'Isolierflüssigkeit verwendet werden. Typische*Träg.erflus.si.gk^iten--enthalten: MiiieralSl,-'."';". Dekan, Dodekan, N-tetradekan^ Paraffin, Bienenwachs: Qder. andere thermoplastische Stoffe, KerosinV langkettige gesättigte. aliLphat
daraus·- : .-".'"-■ ---■"-' , -.. : :- '.-. .-■-",. -■"";. ."":"■;.-'.-. - ;
Das zwischen den "Elektroden herrschende elektrische !Feld besitzt eine Stärke, die vorzugsweise zwischen3OO und 5OOO Volt liegt. Das VorzeiGhen des Feldes hängt von den verwendeten Teilchen oder Partikeln ab. Es kann zweckmäßig sein, die leitende Elektrode positiv in Bezug auf die
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Isolierelektrode für eine Bildsuspension und negativ für eine andere Bildsuspension zu machen.
Wird eine leitende, transparente Elektrode verwendet, so kann diese Elektrode aus irgendeinem geeigneten leitenden transparenten Material bestehen. Typische Materialien umfassen leitend überzogenes -Glas, wie mit Zinn oder Indiumoxyd überzogenes Glas, mit Aluminium überzogenes Glas sowie entsprechende Überzüge auf Kunststoffträgerschichten oder leitendem Glas. Leitend überzogenes Mylar, ein Polyester, ψ wird jedoch auf Grund seiner Festigkeit und Transparenz bevorzugt.
Die isolierende Oberfläche der Isolierelektrode kann irgendein geeignetes Material enthalten. Typische Materialien sind: Vinylpolymere; Polyolefine wie Polyäthylen, Polypropylen, Polyisobutylen; aromatische Stoffe, wie Polystyrol, PoIyalkyde, Polyvinyltoluol, Polyphenylenoxyde, Pölysulfon, Polyxylylene; Polyacryle und deren Ester; Polyhalocarbone, wie Vinyl- und Vinylidenchloride und -fluoride; Polyperfluorinatekohlenwasserstoffe,wie Polytetrafluorethylen; Polyvinylether; Polyvinylacetate; Polyvinylacetat und ι Ketale, wie Polyvinylvutyral; Phenolharze; Polyester.j PoIyätherj Silikonharze; Polycarbonate; Epoxyharz«; Polyamide; ί Polyimide; Urethanharze; Polysulfide und Copolymer© UM Mischungen daraus. Polytetrafluorethylen wird auf G;rund seiner ausgezeichneten Isoliereigenschaften uöd Reiiiigungsfähigkeit bevorzugt.
^1, Obwohl verschiedene Elektrodenabstände gewählt werdjra: : können, stellen Abstände von weniger als 25»4 Mikron und sogar noch geringere Abstände, bei denen die Elektroden zusammengepreßt sind, eine besonders zweckmäßige 3?or» der Ετι findung dar, da auf diese Weise bessere
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erzielt werden als bei größeren Abständen. Als Grund für diese Verbesserung wird die hohe Feldstärke in der Suspension während der Abbildung angesehen.
An Hand von Zeichnungen wird die Erfindung mit den ihr anhaftenden Merkmalen und Vorteilen nachstehend naher erläutert. Eig· 1 veranschaulicht sehematisch ein elektrophoretiscbes System, das zur Trennung, von Pigmenten und außerdem zur Herstellung von Bildern (in .bekannter Meise) benutzt werden kann. Fig. 2 veranschaulicht schematisch ein kontinuierlich arbeitendes elektrophoretisches, Sjstem, das zur trennung von Pigmenten benutzt werden kann. , '
In Mg. 1 ist eine durchsichtige Elektrode i dargestellt, die aus einer Schicht optisch durchsichtigen Glases 2 besteht, auf dem ein Überzug 3 aus optisch durchsichtigem Zinnox^-d vorgesehen ist· Eine derartige Platte ist unter der Bezeichnung !ESA-Glas im Handel erhältlich. Diese Elektrode wird im folgenden als die "injizierende Elektrode" bezeichnet. Auf der Oberfläche der injizierenden Elektrode 1 befindet sich eine dünne Schicht M- fein verteilter elektrisch lichtempfindlicher Seilchen, die in einer nichtleitenden Trägerflüssigkeit dispergiert sind. Me Bezeichnung "elektrisch lichtempfindlich" bezieht sich in der vorliegenden Beschreibung auf die Eigenschaften eines Teilchens, das zunächst auf der injizierenden Elektrode gebunden ist und das unter dem Einfluß eines elektrischen Feldes bei Belichtung mit aktivierender elektromagnetischer Strahlung von dieser Elektrode wegwandert. Sine eingehende theoretische Erläuterung der dabei auftretenden Vorgänge findet sich in den oben bereits genannten US-PatentSchriften. Wird diese Anordnung zur Trennung von lichtempfindlichen Teilchen v^rwendetj so besteht die Suspension aus einer Mischung vom zwei oder mehr verschiedenf arbeixen iellefreB in der Trägerf lüssigkeit« Hahe der Elektro-
.den-Suspension 4- befindet sich eine zweite Elektrode 5j die im folgenden als "Sperrelektrode" bezeichnet wird und die mit dem einen Pol einer Spannungsquelle 6 über einen Schalter 7 verbunden ist. Der andere Pol der Spannungsquelle ist mit/indizierenden Elektrode 1 verbunden, so daß bei Schließung des Schalters 7 in der flüssigen Suspension M-zwischen den Elektroden 1 und 5 sin elektrisches PeId erzeugt wird. Ein aus einer Lichtquelle 8 und einem Element in Form eines Durchsichtbildes oder Filters sowie einem Objektiv 10 bestehender Projektor ist zur Belichtung der Dispersion 4- mit Licht einer gewünschten Farbe oder mit einem Lichtbild eines zu reproduzierenden Bildes vorgesehen. Wird die Anordnung zur Trennung erwünschter und unerwünschten Teilchen verwendet, so besteht das Element 9 aus einem Filter, das Licht der gewünschten Farbe zur Belichtung der Suspension 4-durchläßt. Wird die Anordnung zur Herstellung eines Mehrfarbenbildes verwendet, so besteht das Element 9 aus einem natürlich gefärbten Diapositivbild, beispielsweise einem Kodachrome-Diapositiv. In diesem Fall hat die Elektrode 5 die Form einer Rolle mit einem leitfähigen Kern 11, der mit der Spannungsquelle 6 verbunden ist. Der Kern ist mit einer Schicht eines Sperrelektrodenmaterials 12 überzogen, wozu Barytpapier verwendet werden kann. Die Teilchensuspension wird mit einem zu reproduzierenden Bild belichtet, während eine Spannung an den Elektroden durch Schließen des Schalters 7 angelegt wird. Die Rolle 5 wird über die Oberfläche der injizierenden Rolle 1 bei geschlossenem Schalter 7 während der Belichtung hinübergeführt. Durch die Belichtung wird eine Wanderung der zunächst an der Elektrode 1 gebundenen Teilchen durch die Flüssigkeit sowie deren Anhaften an der Oberfläche der Sperrelektrode verursacht, wobei die nicht auf das einfallende Licht ansprechenden Teilchen auf der injizierenden Elektrode zurückbleiben. Wird die Anordnung zur Trennung verschieden farbener Teilchen verwendet, so können die Teilchen einer
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bestimmten Farbe entweder auf der injizierenden Elektrode 1 oder auf der Sperrelektrode 5 abgelagert werden, was von dem jeweils verwendeten Licht abhängt, wie bereits beschrieben wurde. Wird die Anordnung zur Herstellung von Bildern -verwendet (in bekannter Weise ),; so bleibt auf der injizierenden Elektrode 1 ein dem Originalbild entsprechendes'mehrfarbiges Bild zurück, während die nicht zur Bilderzeugung erforderlichen Teilchen auf die Sperrelektrode5 gewandert sind.
Wird die Anordnung zur Trennung verschieden_farbener Teilchen verwendet und hat das auf die Suspension auftreffende Licht eine Farbe, die von den erwünschten Teilchen absorbiert wird, so werden die auf der Sperrelektrode 5 befindlichen Teilchen entfernt und zur weiteren Verwendung bei. der mehr-'farbigen elektrophoretisehen Bilderzeugung bestimmt. Hat das auf die Suspension auftreffende Licht eine. Farbe, die von den Teilchen, nicht absorbiert wird,; so bleiben die erwünschten Teilchen auf der injizierenden Elektrode 1 zurück. Sie werden von dieser entfernt und zur weiteren Verwendung bei der elektrophoretisehen Bilderzeugung bestimmt. Auf diese 'Weise können aufeinanderfolgend die Teile-heil anderer Farben als der betreffenden Farbe von der Suspension aufgenommen werden.
Die in Fig. 1dargestellte Anordnung ermöglicht eine gute Trennung der Teilchen und damit eine Erzeugung ausgezeichneter Bilder. Da es sich hier ,jedoch um ein Satzverfahren handelt und nur.geringe'Mengen der getrennten Teilchen erzeugt werden, kann es; erv/ühseht sein, den Trennungsvorgang fortlaufend auszuführen*
In Fig*. 2 ist eine kontinuierlich arbeitende Anordnung zur Trennung elektrisch lichtempfindlicher Teilchen dargestellt. Die injizierende Elektrode 20 hat die Form eines durchsichtigen Zylinders , der aus (Jl as bestehen kann und mit einem dünnen^
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durchsichtigen Überzug aus Zinnoxyd auf seiner Außenfläche versehen ist. Die Sperrelektrodenrollen 21 und 22 sind derart angeordnet, daß sie auf der injizierenden Elektrode 20 abrollen. Sie bestehen «jeweils aus einem leitfähigen Kern 23 bzw. 24 sowie aus einer Schicht 25 bzw. 26 eines Sperrelektrodenraaterials, beispielsweise aus Barytpapier. Zur synchronen Bewegung der injizierenden Elektrode 20 und der Sperrelektroden 21 und 22 kann jede geeignete Einrichtung verwendet werden. Beispielsweise können Synchronmotoren oder Getriebe vorgesehen sein, die den Zylinder 20 und die Rollen 25 und 26 mit derartigen Geschwindigkeiten drehen, daß keine Differenzen ihrer Umfangsgeschwindigkeiten vorhanden sind. Es sind ferner Projektionseinrichtungen 27 und 28 vorgesehen, die Licht mit einer erwünschten spektralen Eigenschaft an denjenigen Stellen auf die Suspension projizieren, an denen die Sperrelektrode 21 und die Sperreleketore 22 die injizierende Elektrode 20 berühren. Die Projektionseinrichtungen 27 und enthalten Filter, mit denen die Spektraleigenschaften des abgegebenen Lichtes geändert werden können. Es sind ferner einstellbare Schlitzblenden 29 und 30 vorgesehen» mit denen die auf die Suspension auftreffende Lichtmenge begrenzt werden kann, wozu ihre Breite verändert wird. An die Sperrelektrodenrollen 21 und 22 sowie den Zylinder 20 der injizierenden Elektrode wird die Spannung der Spannunggquelle 31 angeschaltet. Diese ist mit den leitfähigen Kernen der Sperrelektrodenrollen 21 und 22 und mit der leitfähigen Oberfläche des injizierenden Elektrodenzylinder.ο 30 über den Schleifer 32 und den Schalter 33 verbunden, leim Betrieb der Einrichtung wird eine gleichmäßige Schicht der getrennten Teilchen, die in einer nichtleitenden TrägerflÜBsigkeit dispergiert sind, auf die Oberfläche der injizierenden Elektrode 20 aus dem Vorratsbehälter 34· aufgebracht. Zur Verdeut-
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lichung der Arbeitsweise der Einrichtuiig sei der Fall betrachtet, daß der Behälter 34 cyänfarbene Teilchen" suspendiert in einer nichtleitenden Trägerflüssigkeit enthalt. Erreichen die cyanfarbenen Teilehen den Spalt zwischen der Rolle 21 und dem Zylinder 20, so werden sie mit Licht einer Farbe belichtet, auf die sie nicht ansprechen sollten. Sind die Teilchen cyanfarben,; so muß dieses Licht blau und grün sein. Teilchen mit einer Spektralempfindlichkeit im Blau- und Grünbereich des Lichtes wandern auf die Oberfläche der Sperrelektrodenrolle 21. Teilchen, die nicht eine solche Empfindlichkeit besitzen, bleiben auf der Oberfläche des injizierenden Elektuodenzylinders 20 zurück. Ist die nichtleitende Trägerflüssigkeit zu stark verdunstet, so kann die Oberfläche der injizierenden Elektrode 20 mittels einer Sprüheinrichtung 35 widder befeuchtet werden, wodurch zusätzliche nichtleitende Trägerflüssigkeit aufgebracht wird. Erreicht die Teilchensuspension den Spalt zwischen der Sperrelektrodenrolle 22 und dem injizierenden Elektrodenzylinder 20, so wird die Suspension mit Licht belichtet, auf das die Teilchen ansprechen sollen. Bei cyanfarbenen Teilchen hat* das Licht eine rote Farbe. Die Teilchen mit der richtigen Lichtempfindlichkeit wandern auf die Oberfläche der Sperrelektrodenrolle 22. Teilchen, die entweder nicht empfindlich sind oder die eine zu geringe Empfindlichkeit haben, bleiben auf der Oberfläche des injizierenden Elektrodenzylinders 20 zurück. Bei weiterer Drehung der Sperrelektrodenrolle. 22 erreichen die erwünschten Teilchen den Abstreifer 36., der sie von der Oberfläche der Holle 22 abstreift, so daß sie in den Behälter 37 hinein gelangen. Diese Teilchen haben insgesamt ein© starke Lichtempfindlichkeit und die ©rv/ünschten Eigenschaften des Empfindlichkeitsspektrums. Die Teilchen, die inzwischen zu der Oberfläche der Sperrelektrodönrolle 21 hin gewandert sind, werden von dieser Oberfläche mit Hilfφ des 38 abgeführt und ia den Behälter 39 eingeführt.
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In entsprechender Weise erreichen diejenigen Teilchen, die relativ unempfindlich sind und die auf der injizierenden Elektrode 20 verbleiben, den Abstreifer 40, von welchem aus sie in den Behälter 4-1 gelangen. Die in den Behältern 39 und 4-1 enthaltenen Teilchen können nochmals in die Einrichtung eingegeben oder abgeführt werden. Durch Anwendung dieses Systems kann jede gewünschte Menge einer Mischung aus verschiederL-farbenen Teilchen getrennt werden.
Selbstverständlich könnten die Rollen 21 und 22 und der Zylinder 20, sofern erwünscht, jeweils einen um die Rollen herumgelegten Riemen enthalten.
Zum Zwecke der Anwendung des Systems zur Zurückgewinnung der Pigmentteilchen aus einer gebrauchten Bildmischung wird die gebrauchte Suspension in den Behälter 34· eingeführt. Wird die Suspension in den Spalt zwischen der Rolle 21 und dem Zylinder 20 eingebracht, in welchem das Feld vorhanden ist, so wird die Suspension einer für das abzuführende Pigment spezifischen Strahlung ausgesetzt. In diesem Beispiel wird Rotlicht verwendet, durch das die cyanfarbenen Teilchen an der Rolle 21 haften bleiben. Die cyanfarbenen Teilchen werden dann durch den Abstreifer 38 abgeführt und in den Behälter 39 eingeführt. Die Suspension wird dann einem elektrischen Feld und einer Belichtung mit Grünlicht ausgesetzt, wodurch die magentafarbenen Teilchen wandern und an der Rolle 22 haften. Magentafarbene Teilchen werden in dem Behälter 37 gesammelt. Die übrigbleibenden gelbfarbenen Teilchen werden, wie dargestellt, abgeführt oder einem elektrischen leid, und einer Belichtung an einer dritten (nicht dargestellten)liolle ausgesetzt.
An Hand des folgenden Beispiels wird eine Auaführungsform der Erfindung weiter erläutert. Die jeweils angegebenen Anteile und Prozentsätze beziehen sich auf Gewichtagrößen}
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sofern nicht anderes gesagt ist. .
Das folgende Beispiel wird mit einer Anordnung der in Fig.1 dargestellten allgemeinen Art durchgeführt, in der die Teilchenmischung auf-die HESA-Glasplatte als: Überzug aufge- ' bracht ist,- durch welche hindurch die Belichtung erfolgt> Die NESA-Gl as platte ist"-!.mit '■'. einem Schalter, einer Spannungsquelle und einem leitfähigen Kern einer Rolle mit einem ■" Barytpapierüberzug in Heihe geschaltet, Die Bolle hat einen Durchmesser von ca. 6,5 cm. und wird mit einer Geschwindigkeit von 4- cm/sec über -die;: Plattenoberfläche; bewegt. Die ν er-*; wendete Platte hat eine Große1 von 7»5 x/N 5 cm; sie wird mit ca. 387 lux (entsprechend 3& ftcd)- gemessen auf d:er nicht überzogenen Η!Ε3Α^Ο-ϊ&^ρΐΕΪΐ^..-^-.^·Θ"1;1οΗΐ""β'1ΐ;. Sämtliche Teilchen mit.einer relativ: großen Teilchengröße handeis-, üblicher oder hergestellter Art werden in einer Kugelmühle stundenlang, zur Verringerung ihrer Größe und damit zur Her- ■ stellung einer stabileren Dispersion gemahlen, wodurch die Auflösungderendgültigen Bilder verbessert wird. In jedem Fall wird die Suspensionmifc Licht der gewünschten Farbe belichtet, wozu.das Mcht durchgeeignete Farbfilter projiziert wird. In dem ;Fall, daß ©in ijösungsmittel beigegeben wird, wird genügend lJÖsungsmittel; beigegeben, um einen etwa 50*8 bis ■-. 76,2 Mikron dicken; Üb er zug zu bilden. . .--.- ■ ;: ,"-- ;■■'""
■-.· " : - ; -; ... "Beispiel; 1 . :;■"■ --.
Eine Dreiermisehung wird^^folgendermaßen hergestellt; Etwa vier Teile Mönölite Fast Blue; Gß, etwa;; vier: feile nicht behandeltes Watchung Hed,E und etwa vier Teile N-S'-8^i^-dioxodinaphthol-CSji-bjS^ , J;1 -d)-furan-6-earboxamid v/erden in etvm 100 Teilen Sohio Odorless Solvent J4-4O dispergiert. ' ". :
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Diese Dreiermischung wird auf eine NESA-Tragerschicht einer Einrichtung der in Fig. 1 dargestellten Art aufgebracht. Jede Suspension wird mit einem natürlichen Farbbild belichtet, und zwar mit Hilfe eines zwischen der Lichtquelle und der NESA-Elektrode eingebrachten Kodachrome-Diapositivs. Nach Belichtung der geweiligen Suspension zeigt sich, daß ein vollständiges Farbbild auf der NESA-Elektrode gebildet ist,das dem Originalbild entspricht.
^ Auf diese Weise wird eine Reihe von Bildern erzeugt. Nach * der Bildung jedes Bildes werden die ah der Sperrelektrode haftenden nicht benutzten Teilchen abgeführt und in Sohio Odorless Solvent-Lösung 3440 wieder in Suspension geführt. Die Pigmente werden dann wie folgt getrennt und aufbereitet.
. Die Suspension wird auf die NESA-Trägerschicht aufgebracht sowie einem Feld und Rotlicht ausgesetzt. Die cyanfarbenen Pigmente haften an der Rollenelektrode. Von dieser Rollenelektrode werden diese oyanfarbenen Partikel dann abgeführt. Zusätzlich wird Sohio-Odorless-Lösung auf die indizierende Elektrode abgesprüht, auf der zv/ei Pigmente noch vorhanden sind. Die gereinigte Rolle wird dann über die Bildsuspension geführt, welche dem Feld und Grünlicht ausgesetzt wird. Die an der Rollenelektrode haftenden magentafarbenen Partikel werden abgeführt. Auf die injizierende Elektrode wird zusätzliche Sohio-Odorless-Lösung abgesprüht. Die gereinigte Rolle wird dann wieder über die Bildsuspension geführt, die dabei dem Feld und Blaulicht ausgesetzt wird. Damit bleiben die gelbbarbenen Partikel an der Rollenelektrode h$Ütsn» iron der sie dann abgeführt werden. Etwa vier tüiile ^eder der so wiedergewonnenen Pigemente werden dann in 100 Teilen Sohio-Odorless-Lösung suspensiert. Die so wieder gebildete Bildsuspension wird dann entsprechend der im Beispiel I angegebenen
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BAD ORIGINAL
lieise mit einem vollfarbenen Kodachrome-Diapositiv belichtet. Das auf diese Weise erzielte Bild zeigt einen ausgezeichneten Färbausgleich und geringe Ablagerung an unerwünschten Pigmenten in den Hintergrundbereichen.
Obwohl in dem "vorstehenden Beispiel spezielle Komponenten und Anteile angegeben worden sind, können auch andere geeignete Stoffe als die oben aufgeführten unter Erzielung entsprechender Ergebnisse .verwendet werden. Darüber hinaus können andere Materialien den Teilchen oder den Teilchensuspensionen zugesetzt werden, um eine synergetische, verbessernde oder sonstwie abändernde Auswirkung auf die Eigenschaften zu erzielen. In typischer Weise können die Teilchen oder Suspensionen, sofern erwünscht, farblich oder elektrisch empfindlich gemacht werden.
009831/1908

Claims (1)

  1. Patent anspräche
    ί£Γ) Verfahren zur Veredelung photoelektrophoretischer Bildstoff teilchen, wobei in einer Suspension der Teilchen in einer nichtleitenden Trägerflüssigkeit ein elektrisches Feld, erzeugt und. eine Belichtung mit Licht begrenzter "Spektraleigenschaften vorgenommen wird, so daß sich eine Y/anderung von auf dieses Licht ansprechenden Teilchen in der Suspension von den nicht oder weniger auf dieses Licht ansprechenden Teilchen weg ergibt, und wobei die Teilchen mit den gewünschten Eigenschaften zur weiteren Verwendung bei photoelektrophoretischen Abbildungsverfahren ausgesondert werden,, nach Patent ... (Anmeldung P 16 22 376.0-51)* gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte,
    a) die in einer nichtleitenden Trägerflüssigkeit dispergierte, elektrisch lichtempfindliche Teilchen zumindest zweier Farben enthaltende Suspension (4) wird zwischen zumindest zwei Elektroden (1,5) eingeführt,
    b) die Suspension (4) wird einer elektromagnetischen Strahlung eines ersten Spektrums derart ausgesetzt, daß auf diese Strahlung ansprechende Teilchen an einer Elektrode haften bleiben und daß die nicht ansprechenden Teilchen an der anderen Elektrode zurückbleiben, und
    c) die Elektroden (1,5) werden voneinander getrennt und die Teilchen werden von zumindest einer Elektrode abgeführt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verfahrensschritte p), b), c) unter Anwendung einer elektromagnetischen Strohlung eines zweiten Spektrums wiederholt werden.
    009838/1908
    5. Verfahren nach Anspruch 2,.. dadurch gekennzeichnet, daß die .Verfahrensschritte a), b) und ή unter Anwendung einer elektrofflagnetiseilen Strahlung eines dritten Spektrums wiederholt werden. -' ·■ "
    4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Pigmentteilchen cyanfarbene Teilchen^ magentaf-arbene -leilchan und gelbfarbe^ne {Deilehen verwendet werden,, daß die elektromagnetisch;e Strahlung, des ersten ..Spektrums so. ausgewählt, wird, :däß Pigmentteilchen einer ersteh-Farbean einer Elektrode haften bleiben und daß ■·-■ die-elektromagnetische Strahlung des zweiten Spektrums so gewählt wirdj daß Teilchen einer zweiten Farbe an einer Elektrode haften bleiben.
    009838/1908
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