DE2003738C - Seismische Gasexplosionseinnchtung - Google Patents
Seismische GasexplosionseinnchtungInfo
- Publication number
- DE2003738C DE2003738C DE2003738C DE 2003738 C DE2003738 C DE 2003738C DE 2003738 C DE2003738 C DE 2003738C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- combustion chamber
- gas explosion
- explosion device
- seismic
- line
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Die Erfindung bezieht sich jiuf seismische Gasexplosionseinrichtungen
mit einer Verbrennungskammer, in die ein brennbares Gemisch eingeführt wird, das zur Erzielung einer Explosion gezündet
wird, und mis der die gasförmigen Verbrennungsprodukte entfernt werden.
Bei seismischen Gasexplosionseinrichlungen, insbesondere
solchen, die für die seismische Meeresuntersuchung verwendet werden, wird eine Ladung
brennbarer, d. h. explosiver Gase während eines jeden Arbeitsspieles in eine Verbrennungskammer eingeführt,
und dort beispielsweise durch ein Zündsystem mit Zündkerze gezündet. Eine typische Ladung
verbrennbarer Gase besteht aus einem Gemisch von Propan und Sauerstoff. Nach der Explosion werden
die Verbrennungsprodukte kondensiert, wobei verbrauchte Gase und etwas Flüssigkeit, meist Wasser,
in der Verbrennungskammer vorhanden sind. Zusätzlich zu der Ansammlung von Wasser bilden sich auch
Stahlteilchen aus, und in manchen Gasexplosionscinrichtungen, insbesondere solchen, die eine elastische
Gummihülse besitzen, welche eine Wandung der Verbrennungskammer bildet, treten Gummipartikel
auf, die von der inneren Wandfläche der Gummihülse bei der Explosion gelöst werden.
Bei bekannten Anordnungen wird zum Entfernen
der unerwünschten Ansammlung von Wasser und Fremdstoffen die Gasexplosionseinrichtung, die bei
der seismischen M 'iresuntersuchung durch das Wasser
gezogen wird, in bestimmten Abständen an die Oberfläche gebracht und von Haiid entleert und gesäubert.
Die Außerbetriebnanine der Gasexplosionscinrichtiing
wie auch die Dauer fur das Entleeren haben ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen, so
dall dieses Verfahren aufwendig und teuer war.
Es besteht deshalb ein echter Dedarf an seismischen Gasexplosionscinrichtungen, bei denen Vorkehrungen
getroffen sind, um die flüssigen Verbrennungsprodukte, die sich in der Verbrennungskammer während
eines jeden Arbeitsspieles ansammeln, automatisch abzuführen, st) daß im Wasser betriebene Gasexplosionscinrichtungen
über längere Zeitperioden hinweg ohne Wartung betrieben werden können und
ihre Lebensdauer erhöht werden kann.
Hierzu wird gemäß der Erfindung eine Vorrichtung eingesetzt, die flüssige Verbrennungsprodukte
aus tier Verbrennungskammer unter Anwendung eines /.erstäulningscffektes abführt. Der Zerstäubungseffekt
wird zweckmäßigerweise mit Hilfe einer Leitung erreicht, die mit ihrem offenen Ende in einem
Gasstrom endet, welcher am offenen Ende der Leitung vorbeigefiihrt wird. Besonders gute Resultate
lassen sich dadurch erzielen, daß die Leitung einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser aufweist, und
daß der Gasstrom im Vergleich zum Durchmesser der Leitung breit ist.
Wenn eine Gascxplosionscinrichtung ein Auspuffsystem
zum Abführen der gasförmigen Verbrennungsprodukte aus der Verbrennungskammer besitzt, kann
das Auspuffsystem zur Erreichung des Zerstäubungseffektes verwendet werden, indem die gasförmigen
Verbrennungsprodukte dann den Gasstrom bilden, der am offenen Ende der Leitung vorbcigefUhrt wird.
Nach einer speziellen Ausgestaltung einer Ausführungsform
einer seismischen Gasexplosionseinrichtung erstreckt sich die Leitung durch den Raum, der
von der Verbrennungskammer eingenommen wird,
hi das offene Ende der Leitung in einem Kanal
endet, durch den die giisnrmigen Verbrennungsprodukte
in das Auspuffsysttm eingeführt werden, Das offene Ende der Leitung kann sich dabei in den
Kanal an einer Stelle zwisphen einem Pumpsystem und einem Auslaßventil des Auspuffsystems erstrecken.
Ferner kann die Leitung sich durch eine von mehreren Kühlrippen durch die Verbrennungskammer
hindurch erstrecken, und man hat festgestellt, daß das offene Ende der Leitung dauernd mit dem
ίο Auspuffsystem verbunden sein kann.
Seismische Gasexplosionseinrichtungen für Unterwasserbetrieb können nach einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung mit einer Anordnung versehen sein, die die Explosionseinrichtung in einer geneigten
Stellung hält, wenn sie durch Wasser gezogen wird. Die Zerstäubungsanordnung zum automatischen Abführen
von flüssigen Verbrennungsprodukten ist dann in geeigneter Weise mit der Verbrennungskammer an
einer verhältnismäßig tief gelegenen Stelle der Ver-
ao brennungskammer verbunden, an der die flüssigen Verbrennungsprodukte sich ansammeln; die geneigte
Stellung läßt sich durch ein Ballastgewicht erzielen, das mit der Gasexplosionseinrichtung befestigt ist, um
letztere während des Ziehens in einem Winkel von 25 bis 40' gegen eine horizontale Ebene zu halten.
Seismische Gascxplosionseinrichtungen der hier angegebenen Art weisen vorzugsweise eine Verbrennungskammer
auf, die durch eine zylindrische Hülse aus elastischem Material definiert ist, welche an beiden
Enden durch Abdichtungen abgeschlossen ist. Dabei ist die Zerstäubungsanordnung zum automatischen
Abführen flüssiger Verbrennungsprodukte zwickmäßigerweise an die Verbrennungskammer
über die Endabdichtung an dcr untersten Stelle der
Verbrennungskammer angeschlossen, wenn die Explosionseinrichtung durch das Wasser gezogen wird.
Dabei wird erreicht, daß im Anschluß an eine Explosion die Hülse vorübergehend durch Ventilwiirkung
die Verbrennungskammer von der Anordnung zum Abführen flüssiger Verbrennungsproduktc trennt.
Nachstehend wir die Erfindung in Verbindung mit
der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt
F i g. I eine schcmatischc Darstellung einer seismischen Gasexplosionseinrichtung während des Betriebes,
wobei die Einrichtung an einem Schlepptau hängend von einem Schiff gezogen wird,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab und teilweise im Schnitt, teilweise in perspektivischer Ansicht die uasexplosionseinrichtung
nach F i g. I,
Fig. 3 teilweise im Schnitt eine Detailansicht der
Zerstäubungsanordnimg für die Gascxplosionseinrichtung nach Fi g. 2 und
F i g. 4 eine Teilansicht einer abgeänderten Ausführung der Anordnung nach F i g. 3.
In Fig. I ist ein Schiff gezeigt, welches mit dem
Schlepptau 12 verbunden ist, das die seismische Gasexplosionseinrichtung 14 zieht. Diese Gasexplosionseinrichtung 14 ist eine Einrichtung, wie sie beispiels-
weise unter der Bezeichnung »Aquapulse« im Handel
ist, sie kann aber auch eine beliebige andere Gasexplosionseinrichtung sein.
Eine typische Gasexplosionseinrichtung, wie sie in F i g. 2 gezeigt ist, weist eine elastische, dehnbare
6s Hülse 16 auf, die vorzugsweise aus Gummi besteht
und die starr mit einer Endabdichtung HU über Klemmvorrichtungen 20 und mit einer weiteren Endabdichtung
22 über Klemmvorrichtungen 24 'befestigt
ist; die Hülse 16 und die Endabdiehtungcn 18 und 22
bilden zusammen die Verbrennungskammer25. Die
EndabdichUing 22 ist harnförmig ausgebildet und
wird durch eine Endwandung 26 begrenzt. Eine Einlaßrohrleitung
28 speist periodisch eine Ladung eines brennbaren Gusgemisches aus dem Schiff 10 in die
Verbrennungskammer 15 ein. Eine Auspuffleitung30 verbindet die Verbrennungskammer25 mit einer
Vakuumpumpe 32, die ebenfalls auf dem Schiff 10 untergebracht ist, um das Entfernen der Auspuffgase
aus der Verbrennungskammer zu beschleunigen. Die verschiedenen Einlaß- und Auslaßventile V werden
zur Regelung des Taktes der Einspeisung von brennbaren Gasen und des Entfernen von Auspuffgasen
verwendet. Die Einleitung 28 ist mit einer Zündkammer
(nicht dargestellt) verbunden, welche einen Teil der Verbrennungskammer 25 bildet, und in weleher
ein oder mehrere Zündkerzen (nicht dargestellt) zum periodischen Zünden der verbrennbaren Ladung
innerhalb der Hülse 16 untergebracht sind. Die Einl-iiUeitung
28 und die Auslaßleitung 30 wie auch die elektrischen Verbindungsleitungen an die Zündkerzen
für den Betrieb der Explosionseinrichtuug 14 sind zu dem Schleppkabel 12 zusammengefaßt, welches an
einem Kabelgeschirr 34 befestigt ist.
Ein Ballastgewicht 40 ist flexibel mit der Expkisionseinrichtung
14 verbunden, z. B. durch Ketten 42, 44 Das Ballastgewicht 40 besitzt eine Masse, die groß
nenug ist, daß die Explosionseinrichtung 14 von dem Kabel 12 in einem Winkel λ, der vorzugsweise zwi-,chen
25 und 40" gegenüber der Horizontalen liegt, ^schleppt werden kann. Da die Explosionseinrichtung
14 in einen, solchen Winkel gezogen wird, werden die flüssen Verbrennungsprodukt an ihrem
untersten Ende in der Nähe der F.ndabdichtung 18 »es'immelt
" LJm solche flüssigen Verbrennungsprodukte gemäß
der Erfindung zu entfernen, ist ein Zerstäuber 50 vor- «eschen, »-ic in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Die
Zerstäubungsanordnung weist eine Ablaufleitung 52 und ein Siphonrohr 54 auf. Die Ablaufleitung ist mit
der Verbrennungskammer 25 der Gasexplosionseinrichtung 14 über einen entsprechenden Ablaufstopfen
56 durch die Endabdichtung 18 an einer Stelle in der Nähe der untersten Fckc 58 der Verbrcnnungskainmer
verbunden, in der sich die flüssigen Verbrcnnungsprndakte 60 und die festen VcrbrcnnunBsprodukle61.
falls solche vorhanden sind, τ. B. Gummi- und Me^llabfälle ansammeln.
Zum Entfernen der festen Partikel 62 ist ein entsprechendes Filter 64 zwischen die Ablauf leitung 52
und das Siphonrohr 54 eingesetzt. Das Filter 64 weist
ein auswechselbares Filterelement 66 auf. das eine Spule aus nicht rostenden Metallteilen, 7.. B.
Bronzewolle uder Stahlwolle, wie sie üblicherweise Zl, Reinigungszwccken im Haushalt verwendet wird,
as Siphonrohr 54 einen kontinuierlichen,
großen Durchmesser ohne jede Verengung im Durchmesser aufweisen würde, würden die flüssigen Verbrennunesprodukte,
die aus der Verbrennungskämme! 25 durchlas Filter 64 entfernt würden, im
Rohr« eine »feste«, d.h. eine kontinuierliche EfS bilden. Da die Gasexplosionsein-
»HuJe von einem solchen ^^
großem Durchmesser durch die anzuheben, „hindunt! die
Nach einer Ausfuhrungsform dei \βι 2V*?" -fcsui-
in Fi g. 3 gezeigt ist, ist das Siphonrohi-Ms rfuny.
bildet, daßI es einen verringerten D^m^^rm-s»*,
damit verhindert wird, daß sich einl w feeruui u
»feste«, d.h. kontinuierliche F'"sspeilfm"V ^
bildet. Man nimmt an, daß das Siphonrotir m ν ι
cngtem Durchmesser die anfänglich »lese luv ifc
keitssäule in Flüssigkeitströpfclien aufbricht, tm. ™
leicht durch den Strom der Auspuffgase in «« *",
puffleitung, mit der das Siphonrohr 54 "Der L
Verbinder 68 gekoppelt ist, abgeführt wucien
kann. ,
Bei einer praktischen Ausfuhrungsform war cul
Siphonrohr 54 ein Kupferrohr von (U oder u.-w <-"
Durchmesser. Daraus konnten etwa -'-wt)'' J:;"·
Flüssigkeit, meist Wasser, pro Stunde »Dgernnri
ao werden. Der optimale Durchmesser fur das l<
kann natürlich experimentell bestimmt ueruui μ
der Durchmesser zu groß, is* die Wa_sscrenm'inn|L
aus der Explosionseinrichtung selir klein ocier giue
Null, da die Wassersäule im Rohr M üuicn uil
Druckdifferenz, die von dem Auspuilsystem in du
Auspuffleitung30 aufgebaut wird, namlieli1 e wa
500 mm Quecksilbersäule, nicht ange hoben η men.
Wenn der Durchmesser zu klein ist, kann das κ η. leicht verstopfen, oder aber es stellt einen /u non,
Widerstand für den Durchflub von Flüssigkeit au*
Grund der inneren Wandre.bung ar ^ Ub legungen
zur Wahl des geeignete η Dt rc .esc rs Uu
das Rohr 54 sind fur den Durchschnmsfachmann
auf dem Gebiete der Düsen und der rht.am. cut
Zerstäubung von Flüssigkeiten mit HiIU eines i.a
Strahles kein Problem. ·
Eine Abänderung der Ausfuhrungsform nach
F i g. 3 ist in F i g. 4 gezeigt in de- die Zcrstaubunt
der Flüssigkeitssäule im S.phonrohr 54 außerhalb des
Siphonrohres mit Hilfe einer geeigneten Düse /υ er
reicht wird, die in den ^οην^^^
schraubt ist. Als Düse 70 kann e.ne Düse verwendet werden, sie knn%
mäßigerweise auch aus einer mit ^
+5 versehenen Kupferbuchse 72 hergestellt
der ein Abschnitt des Kupferrohres 74 ourth, S.lhaverbindung
verlötet ist:,das Rohr 74 kann ^ L'in^
von 10 cm und einen Durchmesser von 0 Um au
weisen. Die Sp.tze 76 ^Rohres 74 .agt in dtn
5« wesentlich weiteren Durchfluß der Auspuffgdsc m
der Auspuffleitung 30 hinein ^1"'1 J'c flu;^ ]\
"öpfchcn durch das Rohr 74 besser zersta
werden. Durch Vcrwcndinig e.ner Düse 70 l^ann das
Siphonrohr 54 nach der Ausfuhrui g _form '
F i g. 4 aus einem Kupferrohr üdcr J1"^7^Γ
jj^rhaltn.maß,^großen Du.hmesser
durch die Düse 70 an Stelle *™^™^*a^
reicht wird, w.e dies be, der Ausfuhruiigsfoim nach
Fig. 3 der Fall ist. Fndnhrlich'una 18
Um das Siphonrohr 54 von der Endabdicnaing 1»
der Explosionseinrichtung 14 zur «tgegengeieUt η
Endabdichtung 22 zu bringen, wird die Tatsache .us-
genutzli, daß eine VietaahI von' ~"^J"^ e i
halten, das periodisch durch ein neues Filterelement ersetzt wird.
Da die Erfindung einen Zerstäubungseffekt zum Aufbrechen einer Flüssigkeitssäule in flüssige Partikel
verwendet, soll der Ausdruck »Zerstäubungseffekt«, wie er im Falle vorliegender Erfindung verwendet
wird, den Effekt bedeuten, der durch eine Anordnung hervorgerufen wird, die eine Flüssigkeit in flüssige
50 aus der Verbrennungskammer 25 entnommen Partikel aufbrechen kann, ohne daß eine Beschränwerden,
werden durch die Auspuffgase abgeführt, io kung auf die Verwendung von Düsen, Siphonrohren
die mit hoher Geschwindigkeit durch die Auspuff- mit verringertem Durchmesser oder eine andere Vor-
Rohre 82 verhindern, daß die Explosionseinrichtung auf Grund der Wärme aufbrennt, die durch aufeinanderfolgende,
innere Explosionen entsteht. Die Rohre 82 haben einen verhältnismäßig großen Durchmesser,
und das Siplionrohr 54 kann leicht in eines der Rohre 82. z. B. das Rohr 83 hinein und durch
dieses hindurchgesteckt werden.
Die Flüssigkeilströpfchen, die von dem Zerstäuber 50 aus der Verbrennungskammer 25 entnommen
leitung 30 zu einem Flüssigkeitstrennturm 84 fließen
der an Deck des Schiffes 10 angeordnet ist. Im Turm 84 werden die zerstäubten Flüssigkeiten, die entweder den Zustand von Nebel, Dunst oder Dampf
einnehmen, kondensiert und im Anschluß daran ausgetrieben.
Es wird periodisch eine Ladung verbrennbarer Gase durch die Einlaßleitung 2β in die Verbrennungskammer
25 der Explosionseinrichtung 14 eingeführt, «°
Dann wird die Ladung gezündet, z. B. durch eine Zündkerze, drmit eine Explosion entsteht, die abrupt
den Innendruck in der Verbrennungskammer, welche durch die Hülse 16 und die Endabdichtungen 18 und
22 definiert ist. ansteigen läßt. Der Anstieg des Innendruckes bewirkt, daß die Hülse 16 sich nach
außen ausdehnt, wodurch eine seismische Kompressionswelle durch das die Explosionseinrichtung
14 umgebende Wasser entsteht. Während des Druckanstieges werden die kondensierten flüssigen Verbrennungsprodukte
60 in der Verbrennungskammer durch die Ablaufleitung 52, durch das Filter 64 und
in das Siphonrohr 54 ausgetrieben.
Im Anschluß an die Explosion Fällt die Hülse 16 gegen die äußere Wandung des durch die Rohre 82
eebildeten Käfics80 zusammen, wodurch die Eingangsöffnung
zum Ablaufstopfen 56 und zur Ablaufleitung 52 geschlossen wird, wie Fig. 3 zeigt. Dieser
Schließeffekt ist en· lischt, da unmittelbar nach dem
Zusammenfallen der Hülse 16 die Gaseinlaßventile geöffnet werden, damit eine neue Ladung verbrennbarer
Gase durch die Einlaßleitung 28 in die Verbrennungskammer eingeführt werden kann. Die verschlossene
Ablaufleitung52 verhindert das Entweichen der brennbaren Gase durch das Siphonrohr 54.
Darüber hinaus würde das Wasser im filter 64 allein
als Sperrventil wirken. Ein ähnliches Ergebnis laßt sich durch Verwendung eines Rückschlagventils erreichen,
das automatisch öffnet, wenn der Druck innerhalb der Hülse 16 im Anschluß an jede innere
Explosion ansteigt, und würde dann automatisch schließen. Bestimmte, anfangs gasförmige Verbrennunesprodukte
kondensieren auf Grund der Temperaturabnahme, die durch das durch die
Wasserrohre 82 fließende Wasser und das die Hülse 16 umgebende äußere Meerwasser bedingt ist. Die
kondensierten und auf diese Weise flüssigen Verbrennungsprodukte 60 sammeln sich in der Ecke
der Verbrennungskammer 25 der Explosionseinnchtungl4,
wo sie durch den Zerstäuber 58 entfernt werden, der Flüssigkeitströpfchen entweder durch das
Siphonrohr 54 (Fig. 3) oder durch die Düse70
(Fig. 4) erzeugt. Die Flüssigkeitströpfchen werden von den Auspuffgasen aufgesaugt, die von der
Explosionseinrichtung 14 durch die Auspuffleitung 30 in die Vakuumpumpe(n) 32 und von dort in den
Trennturm 84 auf dem Schiff 10 strömen. Die festen Partikel 62 werden durch das Filter 66 zurückgerichtung,
die das gewünschte Aufbrechen Flüssigkeitssäule hervorrufen kann, erfolgt.
einer
Claims (15)
1. Seismische Gasexplosionseinrichtung mit einer Verbrennungskammer, in die ein brennbares
Gemisch eingeführt wird, das zur Erzielung einer Explosion gezündet wird, und aus der die gasförmigen
Verbrennungsprodukte entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (50) vorhanden ist, die flüssige
Verbrennungsprodukte (60) aus der Verbrennungskammer (25) unter Anwendung eines Zerstäubungseffektes
abführt.
2. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Zerstäuber (50) eine Leitung (54, 74) aufweist, die mit ihrem offenen Ende (76) in einem Gasstrom
endet, der am offenen Ende (76) der Leitung (54,74) vorbeigeführt wird.
3. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leitung (54,74) einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser aufweist und das der Gasstrom
im Vergleich zum Durchmesser der Leitung (54, 74) breit ist.
4. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Auspuffsystem zum Abführen der gasförmigen Verbrennungsprodukte aus der Verbrennungskammer
(25) vorhanden ist und die gasförmigen Verbrennungsprodukte den Gasstrom bilden, der
an dem offenen Ende (76) der Leitung (54,74) vorbeigeführt wird.
5. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
I eitung (54) sich durch den Raum erstreckt, der von der Verbrennungskammer (25) eingenommen
wird, und das offene Ende (76) der Leitung in einem Kanal (30) endet, durch den die gasförmigen
Verbrennungsprodukte in das Auspuffsystem eingeführt werden.
6. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
offene Ende (76) der Leitung (54,74) sich in den Kanal (30) hinein an einer Stelle zwischen einem
Pumpsystem und einem Auslaßventil des Auspuffsysiems erstreckt.
7. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Leitung (54) sich durch eine von mehreren Kühlrippen (82) durch die Verbrennungskammer
(25) hindurch erstreckt.
8. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das offene Ende (76) der Leitung (54, 74) dauernd mit dem Auspuffsystem verbunden ist.
9. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Filter (66) zwischen Verbrennungskammer (25) und Leitung (54,74) eingeschaltet
ist.
10. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, insbesondere
eine seismische Gasexplosionseinriclitung fUr Unterwasserbetrieb, gekennzeichnet durch eine
Anordnung, die sie in einer geneigten Stellung hält, wenn sie durch das Wasser gezogen wird,
und die Anordnung zum automatischen Entfernen flüssiger Verbrennungsprodukte (60) an die Ver- is
brennungskammer (25) an einer verhältnismäßig tief gelegenen Stelle der Verbrennungskammer
angeschlossen ist, an der die flüssigen Verbrennungsprodukte (60) sich sammeln.
11. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach ao
Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ballastgewicht (40) mit der Gasexplosionseinrichtung
befestigt ist, um die Gasexplosionseinrichtung während des Ziehens in einem Winkel von 25
bis 40° gegen eine horizontale Ebene zu halten, as
12. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach
Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet daß die Verbrennungskammer (25) dehnbar ist
13. Seismische Gasexplosionseinrichtung nacl· Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeich
net, daß die Verbrennungskammer (25) teilweise durcii eine nachgiebige Membran in Form einei
Hülse (16) definier« ist.
14. Seismische Gasexplosionseinrichtung nacl Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß dit
nachgiebige Membran eine zylindrische Hüls« (16) aus elastischem Material ist, die an beider
Enden durch Abdichtungen (18, 22) geschlosser ist, und die Anordnung zum automatischen Ent
ferne!· flüssiger Verbrennungsprodukte (60) mi' der Verbrennungskammer (25) über die Endab
dichtung (18) an der untersten Stelle der Ver brennungskammer (25) verbunden ist, wenn di(
Explosionsei.irichtung durch das Wasser gezoget wird.
15. Seismische Gasexplosionseinrichtung nacl Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in
Anschluß an eine Explosion die Hülse (16 vorübergehend durch Ventilwirkung die Ver
brennungskammer (25) von der Anordnung zun Entfernen flüssiger Verbrennungsprodukte (60
trennt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109686/3
2026
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3776529B1 (de) | Vorrichtung zur erzeugung von druckwellen hoher amplitude | |
| DE2744922A1 (de) | Spruehkopf und verfahren zur bildung eines spruehstrahles | |
| DE2358655A1 (de) | Ramme | |
| DE68904182T2 (de) | Brennstoffreinigungsvorrichtung. | |
| DE2003738C (de) | Seismische Gasexplosionseinnchtung | |
| DE2206675A1 (de) | Abgasreiniger | |
| DE1933413C3 (de) | Kraftstoffeinspritzdüse für Brennkraftmaschinen | |
| DD283445A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zur verbesserung der verbrennung in brennkraftmaschinen | |
| EP1172545B1 (de) | Zündsystem für Brennkammern in Raketentriebwerken | |
| DE4311843A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Bohrlochfiltern in Flüssigkeitsentnahmebohrungen | |
| DE2416803A1 (de) | Elektronisch gesteuerte benzin-einspritzanlage | |
| DE2003738A1 (de) | Seismische Gasexplosionseinrichtung | |
| DE3105552A1 (de) | Verbrennungsvorrichtung fuer vergasten fluessigen brennstoff | |
| DE4321998B4 (de) | Pulsationsdämpfung bei einer Kraftstoffeinspritzanlage | |
| DE60119851T2 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Schadstoffen aus Abgasen einer Brennkraftmaschine | |
| DE2628082C3 (de) | Zündkerzenanordnung für eine Kreiskolben-Brennkraftm aschine | |
| EP0907555A1 (de) | Pulsierender rückstossantrieb für wasserfahrzeuge | |
| DE221959C (de) | ||
| DE2921498A1 (de) | Verfahren zum behandeln wenigstens eines teiles von verbrennungselementen fuer die verbrennung in einer anlage fuer fluessigen brennstoff und einrichtung zum ausfuehren des verfahrens | |
| DE9414893U1 (de) | Hydraulische Gesäßreinigungs-Vorrichtung für eine Toilette | |
| DE1451677A1 (de) | Treibgaserzeuger,insbesondere mit Freiflugkolben | |
| DE521497C (de) | Verfahren zum Betrieb von Verpuffungskammern, insbesondere fuer Brennkraftturbinen, mit festen Brennstoffen, vorzugsweise Kohlenstaub, unter Zusatz eines Zuendbrennstoffes | |
| AT101540B (de) | Hilfsverbrennungsraum für Verbrennungskraftmaschinen. | |
| DE29918054U1 (de) | Vorrichtung zur Brennkammerreinigung | |
| DE19923346A1 (de) | Motor |