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DE2003738C - Seismische Gasexplosionseinnchtung - Google Patents

Seismische Gasexplosionseinnchtung

Info

Publication number
DE2003738C
DE2003738C DE2003738C DE 2003738 C DE2003738 C DE 2003738C DE 2003738 C DE2003738 C DE 2003738C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
gas explosion
explosion device
seismic
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
James R Greneda Miss Barnett (V St A)
Original Assignee
Western Geophysical Co of America, Beverly Hills, Calif (V St A )
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich jiuf seismische Gasexplosionseinrichtungen mit einer Verbrennungskammer, in die ein brennbares Gemisch eingeführt wird, das zur Erzielung einer Explosion gezündet wird, und mis der die gasförmigen Verbrennungsprodukte entfernt werden.
Bei seismischen Gasexplosionseinrichlungen, insbesondere solchen, die für die seismische Meeresuntersuchung verwendet werden, wird eine Ladung brennbarer, d. h. explosiver Gase während eines jeden Arbeitsspieles in eine Verbrennungskammer eingeführt, und dort beispielsweise durch ein Zündsystem mit Zündkerze gezündet. Eine typische Ladung verbrennbarer Gase besteht aus einem Gemisch von Propan und Sauerstoff. Nach der Explosion werden die Verbrennungsprodukte kondensiert, wobei verbrauchte Gase und etwas Flüssigkeit, meist Wasser, in der Verbrennungskammer vorhanden sind. Zusätzlich zu der Ansammlung von Wasser bilden sich auch Stahlteilchen aus, und in manchen Gasexplosionscinrichtungen, insbesondere solchen, die eine elastische Gummihülse besitzen, welche eine Wandung der Verbrennungskammer bildet, treten Gummipartikel auf, die von der inneren Wandfläche der Gummihülse bei der Explosion gelöst werden.
Bei bekannten Anordnungen wird zum Entfernen der unerwünschten Ansammlung von Wasser und Fremdstoffen die Gasexplosionseinrichtung, die bei der seismischen M 'iresuntersuchung durch das Wasser gezogen wird, in bestimmten Abständen an die Oberfläche gebracht und von Haiid entleert und gesäubert. Die Außerbetriebnanine der Gasexplosionscinrichtiing wie auch die Dauer fur das Entleeren haben ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen, so dall dieses Verfahren aufwendig und teuer war.
Es besteht deshalb ein echter Dedarf an seismischen Gasexplosionscinrichtungen, bei denen Vorkehrungen getroffen sind, um die flüssigen Verbrennungsprodukte, die sich in der Verbrennungskammer während eines jeden Arbeitsspieles ansammeln, automatisch abzuführen, st) daß im Wasser betriebene Gasexplosionscinrichtungen über längere Zeitperioden hinweg ohne Wartung betrieben werden können und ihre Lebensdauer erhöht werden kann.
Hierzu wird gemäß der Erfindung eine Vorrichtung eingesetzt, die flüssige Verbrennungsprodukte aus tier Verbrennungskammer unter Anwendung eines /.erstäulningscffektes abführt. Der Zerstäubungseffekt wird zweckmäßigerweise mit Hilfe einer Leitung erreicht, die mit ihrem offenen Ende in einem Gasstrom endet, welcher am offenen Ende der Leitung vorbeigefiihrt wird. Besonders gute Resultate lassen sich dadurch erzielen, daß die Leitung einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser aufweist, und daß der Gasstrom im Vergleich zum Durchmesser der Leitung breit ist.
Wenn eine Gascxplosionscinrichtung ein Auspuffsystem zum Abführen der gasförmigen Verbrennungsprodukte aus der Verbrennungskammer besitzt, kann das Auspuffsystem zur Erreichung des Zerstäubungseffektes verwendet werden, indem die gasförmigen Verbrennungsprodukte dann den Gasstrom bilden, der am offenen Ende der Leitung vorbcigefUhrt wird.
Nach einer speziellen Ausgestaltung einer Ausführungsform einer seismischen Gasexplosionseinrichtung erstreckt sich die Leitung durch den Raum, der von der Verbrennungskammer eingenommen wird,
hi das offene Ende der Leitung in einem Kanal endet, durch den die giisnrmigen Verbrennungsprodukte in das Auspuffsysttm eingeführt werden, Das offene Ende der Leitung kann sich dabei in den Kanal an einer Stelle zwisphen einem Pumpsystem und einem Auslaßventil des Auspuffsystems erstrecken. Ferner kann die Leitung sich durch eine von mehreren Kühlrippen durch die Verbrennungskammer hindurch erstrecken, und man hat festgestellt, daß das offene Ende der Leitung dauernd mit dem
ίο Auspuffsystem verbunden sein kann.
Seismische Gasexplosionseinrichtungen für Unterwasserbetrieb können nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung mit einer Anordnung versehen sein, die die Explosionseinrichtung in einer geneigten Stellung hält, wenn sie durch Wasser gezogen wird. Die Zerstäubungsanordnung zum automatischen Abführen von flüssigen Verbrennungsprodukten ist dann in geeigneter Weise mit der Verbrennungskammer an einer verhältnismäßig tief gelegenen Stelle der Ver-
ao brennungskammer verbunden, an der die flüssigen Verbrennungsprodukte sich ansammeln; die geneigte Stellung läßt sich durch ein Ballastgewicht erzielen, das mit der Gasexplosionseinrichtung befestigt ist, um letztere während des Ziehens in einem Winkel von 25 bis 40' gegen eine horizontale Ebene zu halten.
Seismische Gascxplosionseinrichtungen der hier angegebenen Art weisen vorzugsweise eine Verbrennungskammer auf, die durch eine zylindrische Hülse aus elastischem Material definiert ist, welche an beiden Enden durch Abdichtungen abgeschlossen ist. Dabei ist die Zerstäubungsanordnung zum automatischen Abführen flüssiger Verbrennungsprodukte zwickmäßigerweise an die Verbrennungskammer über die Endabdichtung an dcr untersten Stelle der Verbrennungskammer angeschlossen, wenn die Explosionseinrichtung durch das Wasser gezogen wird. Dabei wird erreicht, daß im Anschluß an eine Explosion die Hülse vorübergehend durch Ventilwiirkung die Verbrennungskammer von der Anordnung zum Abführen flüssiger Verbrennungsproduktc trennt.
Nachstehend wir die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt
F i g. I eine schcmatischc Darstellung einer seismischen Gasexplosionseinrichtung während des Betriebes, wobei die Einrichtung an einem Schlepptau hängend von einem Schiff gezogen wird,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab und teilweise im Schnitt, teilweise in perspektivischer Ansicht die uasexplosionseinrichtung nach F i g. I,
Fig. 3 teilweise im Schnitt eine Detailansicht der Zerstäubungsanordnimg für die Gascxplosionseinrichtung nach Fi g. 2 und
F i g. 4 eine Teilansicht einer abgeänderten Ausführung der Anordnung nach F i g. 3.
In Fig. I ist ein Schiff gezeigt, welches mit dem Schlepptau 12 verbunden ist, das die seismische Gasexplosionseinrichtung 14 zieht. Diese Gasexplosionseinrichtung 14 ist eine Einrichtung, wie sie beispiels-
weise unter der Bezeichnung »Aquapulse« im Handel ist, sie kann aber auch eine beliebige andere Gasexplosionseinrichtung sein.
Eine typische Gasexplosionseinrichtung, wie sie in F i g. 2 gezeigt ist, weist eine elastische, dehnbare
6s Hülse 16 auf, die vorzugsweise aus Gummi besteht und die starr mit einer Endabdichtung HU über Klemmvorrichtungen 20 und mit einer weiteren Endabdichtung 22 über Klemmvorrichtungen 24 'befestigt
ist; die Hülse 16 und die Endabdiehtungcn 18 und 22 bilden zusammen die Verbrennungskammer25. Die EndabdichUing 22 ist harnförmig ausgebildet und wird durch eine Endwandung 26 begrenzt. Eine Einlaßrohrleitung 28 speist periodisch eine Ladung eines brennbaren Gusgemisches aus dem Schiff 10 in die Verbrennungskammer 15 ein. Eine Auspuffleitung30 verbindet die Verbrennungskammer25 mit einer Vakuumpumpe 32, die ebenfalls auf dem Schiff 10 untergebracht ist, um das Entfernen der Auspuffgase aus der Verbrennungskammer zu beschleunigen. Die verschiedenen Einlaß- und Auslaßventile V werden zur Regelung des Taktes der Einspeisung von brennbaren Gasen und des Entfernen von Auspuffgasen verwendet. Die Einleitung 28 ist mit einer Zündkammer (nicht dargestellt) verbunden, welche einen Teil der Verbrennungskammer 25 bildet, und in weleher ein oder mehrere Zündkerzen (nicht dargestellt) zum periodischen Zünden der verbrennbaren Ladung innerhalb der Hülse 16 untergebracht sind. Die Einl-iiUeitung 28 und die Auslaßleitung 30 wie auch die elektrischen Verbindungsleitungen an die Zündkerzen für den Betrieb der Explosionseinrichtuug 14 sind zu dem Schleppkabel 12 zusammengefaßt, welches an einem Kabelgeschirr 34 befestigt ist.
Ein Ballastgewicht 40 ist flexibel mit der Expkisionseinrichtung 14 verbunden, z. B. durch Ketten 42, 44 Das Ballastgewicht 40 besitzt eine Masse, die groß nenug ist, daß die Explosionseinrichtung 14 von dem Kabel 12 in einem Winkel λ, der vorzugsweise zwi-,chen 25 und 40" gegenüber der Horizontalen liegt, ^schleppt werden kann. Da die Explosionseinrichtung 14 in einen, solchen Winkel gezogen wird, werden die flüssen Verbrennungsprodukt an ihrem untersten Ende in der Nähe der F.ndabdichtung 18 »es'immelt
" LJm solche flüssigen Verbrennungsprodukte gemäß der Erfindung zu entfernen, ist ein Zerstäuber 50 vor- «eschen, »-ic in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Die Zerstäubungsanordnung weist eine Ablaufleitung 52 und ein Siphonrohr 54 auf. Die Ablaufleitung ist mit der Verbrennungskammer 25 der Gasexplosionseinrichtung 14 über einen entsprechenden Ablaufstopfen 56 durch die Endabdichtung 18 an einer Stelle in der Nähe der untersten Fckc 58 der Verbrcnnungskainmer verbunden, in der sich die flüssigen Verbrcnnungsprndakte 60 und die festen VcrbrcnnunBsprodukle61. falls solche vorhanden sind, τ. B. Gummi- und Me^llabfälle ansammeln.
Zum Entfernen der festen Partikel 62 ist ein entsprechendes Filter 64 zwischen die Ablauf leitung 52 und das Siphonrohr 54 eingesetzt. Das Filter 64 weist ein auswechselbares Filterelement 66 auf. das eine Spule aus nicht rostenden Metallteilen, 7.. B. Bronzewolle uder Stahlwolle, wie sie üblicherweise Zl, Reinigungszwccken im Haushalt verwendet wird,
as Siphonrohr 54 einen kontinuierlichen, großen Durchmesser ohne jede Verengung im Durchmesser aufweisen würde, würden die flüssigen Verbrennunesprodukte, die aus der Verbrennungskämme! 25 durchlas Filter 64 entfernt würden, im Rohr« eine »feste«, d.h. eine kontinuierliche EfS bilden. Da die Gasexplosionsein-
»HuJe von einem solchen ^^ großem Durchmesser durch die anzuheben, „hindunt! die
Nach einer Ausfuhrungsform dei \βι 2V*?" -fcsui-
in Fi g. 3 gezeigt ist, ist das Siphonrohi-Ms rfuny. bildet, daßI es einen verringerten D^m^^rm-s»*, damit verhindert wird, daß sich einl w feeruui u »feste«, d.h. kontinuierliche F'"sspeilfm"V ^ bildet. Man nimmt an, daß das Siphonrotir m ν ι cngtem Durchmesser die anfänglich »lese luv ifc keitssäule in Flüssigkeitströpfclien aufbricht, tm. ™ leicht durch den Strom der Auspuffgase in «« *", puffleitung, mit der das Siphonrohr 54 "Der L Verbinder 68 gekoppelt ist, abgeführt wucien
kann. ,
Bei einer praktischen Ausfuhrungsform war cul Siphonrohr 54 ein Kupferrohr von (U oder u.-w <-" Durchmesser. Daraus konnten etwa -'-wt)'' J:;"· Flüssigkeit, meist Wasser, pro Stunde »Dgernnri
ao werden. Der optimale Durchmesser fur das l< kann natürlich experimentell bestimmt ueruui μ der Durchmesser zu groß, is* die Wa_sscrenm'inn|L aus der Explosionseinrichtung selir klein ocier giue Null, da die Wassersäule im Rohr M üuicn uil Druckdifferenz, die von dem Auspuilsystem in du Auspuffleitung30 aufgebaut wird, namlieli1 e wa 500 mm Quecksilbersäule, nicht ange hoben η men. Wenn der Durchmesser zu klein ist, kann das κ η. leicht verstopfen, oder aber es stellt einen /u non,
Widerstand für den Durchflub von Flüssigkeit au* Grund der inneren Wandre.bung ar ^ Ub legungen zur Wahl des geeignete η Dt rc .esc rs Uu das Rohr 54 sind fur den Durchschnmsfachmann auf dem Gebiete der Düsen und der rht.am. cut Zerstäubung von Flüssigkeiten mit HiIU eines i.a Strahles kein Problem. ·
Eine Abänderung der Ausfuhrungsform nach
F i g. 3 ist in F i g. 4 gezeigt in de- die Zcrstaubunt der Flüssigkeitssäule im S.phonrohr 54 außerhalb des Siphonrohres mit Hilfe einer geeigneten Düse /υ er reicht wird, die in den ^οην^^^ schraubt ist. Als Düse 70 kann e.ne Düse verwendet werden, sie knn% mäßigerweise auch aus einer mit ^
+5 versehenen Kupferbuchse 72 hergestellt der ein Abschnitt des Kupferrohres 74 ourth, S.lhaverbindung verlötet ist:,das Rohr 74 kann ^ L'in^ von 10 cm und einen Durchmesser von 0 Um au weisen. Die Sp.tze 76 ^Rohres 74 .agt in dtn
5« wesentlich weiteren Durchfluß der Auspuffgdsc m der Auspuffleitung 30 hinein ^1"'1 J'c flu;^ ]\ "öpfchcn durch das Rohr 74 besser zersta werden. Durch Vcrwcndinig e.ner Düse 70 l^ann das Siphonrohr 54 nach der Ausfuhrui g _form ' F i g. 4 aus einem Kupferrohr üdcr J1"^7^Γ jj^rhaltn.maß,^großen Du.hmesser
durch die Düse 70 an Stelle *™^™^*a^ reicht wird, w.e dies be, der Ausfuhruiigsfoim nach
Fig. 3 der Fall ist. Fndnhrlich'una 18
Um das Siphonrohr 54 von der Endabdicnaing 1»
der Explosionseinrichtung 14 zur «tgegengeieUt η
Endabdichtung 22 zu bringen, wird die Tatsache .us-
genutzli, daß eine VietaahI von' ~"^J"^ e i
halten, das periodisch durch ein neues Filterelement ersetzt wird.
Da die Erfindung einen Zerstäubungseffekt zum Aufbrechen einer Flüssigkeitssäule in flüssige Partikel verwendet, soll der Ausdruck »Zerstäubungseffekt«, wie er im Falle vorliegender Erfindung verwendet wird, den Effekt bedeuten, der durch eine Anordnung hervorgerufen wird, die eine Flüssigkeit in flüssige
50 aus der Verbrennungskammer 25 entnommen Partikel aufbrechen kann, ohne daß eine Beschränwerden, werden durch die Auspuffgase abgeführt, io kung auf die Verwendung von Düsen, Siphonrohren die mit hoher Geschwindigkeit durch die Auspuff- mit verringertem Durchmesser oder eine andere Vor-
Rohre 82 verhindern, daß die Explosionseinrichtung auf Grund der Wärme aufbrennt, die durch aufeinanderfolgende, innere Explosionen entsteht. Die Rohre 82 haben einen verhältnismäßig großen Durchmesser, und das Siplionrohr 54 kann leicht in eines der Rohre 82. z. B. das Rohr 83 hinein und durch dieses hindurchgesteckt werden.
Die Flüssigkeilströpfchen, die von dem Zerstäuber 50 aus der Verbrennungskammer 25 entnommen
UIC Ulli llLMItl vj«..^*.inT··. — .e.. el· η
leitung 30 zu einem Flüssigkeitstrennturm 84 fließen der an Deck des Schiffes 10 angeordnet ist. Im Turm 84 werden die zerstäubten Flüssigkeiten, die entweder den Zustand von Nebel, Dunst oder Dampf einnehmen, kondensiert und im Anschluß daran ausgetrieben.
Es wird periodisch eine Ladung verbrennbarer Gase durch die Einlaßleitung 2β in die Verbrennungskammer 25 der Explosionseinrichtung 14 eingeführt, «° Dann wird die Ladung gezündet, z. B. durch eine Zündkerze, drmit eine Explosion entsteht, die abrupt den Innendruck in der Verbrennungskammer, welche durch die Hülse 16 und die Endabdichtungen 18 und 22 definiert ist. ansteigen läßt. Der Anstieg des Innendruckes bewirkt, daß die Hülse 16 sich nach außen ausdehnt, wodurch eine seismische Kompressionswelle durch das die Explosionseinrichtung 14 umgebende Wasser entsteht. Während des Druckanstieges werden die kondensierten flüssigen Verbrennungsprodukte 60 in der Verbrennungskammer durch die Ablaufleitung 52, durch das Filter 64 und in das Siphonrohr 54 ausgetrieben.
Im Anschluß an die Explosion Fällt die Hülse 16 gegen die äußere Wandung des durch die Rohre 82 eebildeten Käfics80 zusammen, wodurch die Eingangsöffnung zum Ablaufstopfen 56 und zur Ablaufleitung 52 geschlossen wird, wie Fig. 3 zeigt. Dieser Schließeffekt ist en· lischt, da unmittelbar nach dem Zusammenfallen der Hülse 16 die Gaseinlaßventile geöffnet werden, damit eine neue Ladung verbrennbarer Gase durch die Einlaßleitung 28 in die Verbrennungskammer eingeführt werden kann. Die verschlossene Ablaufleitung52 verhindert das Entweichen der brennbaren Gase durch das Siphonrohr 54. Darüber hinaus würde das Wasser im filter 64 allein als Sperrventil wirken. Ein ähnliches Ergebnis laßt sich durch Verwendung eines Rückschlagventils erreichen, das automatisch öffnet, wenn der Druck innerhalb der Hülse 16 im Anschluß an jede innere Explosion ansteigt, und würde dann automatisch schließen. Bestimmte, anfangs gasförmige Verbrennunesprodukte kondensieren auf Grund der Temperaturabnahme, die durch das durch die Wasserrohre 82 fließende Wasser und das die Hülse 16 umgebende äußere Meerwasser bedingt ist. Die kondensierten und auf diese Weise flüssigen Verbrennungsprodukte 60 sammeln sich in der Ecke der Verbrennungskammer 25 der Explosionseinnchtungl4, wo sie durch den Zerstäuber 58 entfernt werden, der Flüssigkeitströpfchen entweder durch das Siphonrohr 54 (Fig. 3) oder durch die Düse70 (Fig. 4) erzeugt. Die Flüssigkeitströpfchen werden von den Auspuffgasen aufgesaugt, die von der Explosionseinrichtung 14 durch die Auspuffleitung 30 in die Vakuumpumpe(n) 32 und von dort in den Trennturm 84 auf dem Schiff 10 strömen. Die festen Partikel 62 werden durch das Filter 66 zurückgerichtung, die das gewünschte Aufbrechen Flüssigkeitssäule hervorrufen kann, erfolgt.
einer

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Seismische Gasexplosionseinrichtung mit einer Verbrennungskammer, in die ein brennbares Gemisch eingeführt wird, das zur Erzielung einer Explosion gezündet wird, und aus der die gasförmigen Verbrennungsprodukte entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (50) vorhanden ist, die flüssige Verbrennungsprodukte (60) aus der Verbrennungskammer (25) unter Anwendung eines Zerstäubungseffektes abführt.
2. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zerstäuber (50) eine Leitung (54, 74) aufweist, die mit ihrem offenen Ende (76) in einem Gasstrom endet, der am offenen Ende (76) der Leitung (54,74) vorbeigeführt wird.
3. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (54,74) einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser aufweist und das der Gasstrom im Vergleich zum Durchmesser der Leitung (54, 74) breit ist.
4. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Auspuffsystem zum Abführen der gasförmigen Verbrennungsprodukte aus der Verbrennungskammer (25) vorhanden ist und die gasförmigen Verbrennungsprodukte den Gasstrom bilden, der an dem offenen Ende (76) der Leitung (54,74) vorbeigeführt wird.
5. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die I eitung (54) sich durch den Raum erstreckt, der von der Verbrennungskammer (25) eingenommen wird, und das offene Ende (76) der Leitung in einem Kanal (30) endet, durch den die gasförmigen Verbrennungsprodukte in das Auspuffsystem eingeführt werden.
6. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das offene Ende (76) der Leitung (54,74) sich in den Kanal (30) hinein an einer Stelle zwischen einem Pumpsystem und einem Auslaßventil des Auspuffsysiems erstreckt.
7. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (54) sich durch eine von mehreren Kühlrippen (82) durch die Verbrennungskammer (25) hindurch erstreckt.
8. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das offene Ende (76) der Leitung (54, 74) dauernd mit dem Auspuffsystem verbunden ist.
9. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Filter (66) zwischen Verbrennungskammer (25) und Leitung (54,74) eingeschaltet ist.
10. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, insbesondere eine seismische Gasexplosionseinriclitung fUr Unterwasserbetrieb, gekennzeichnet durch eine Anordnung, die sie in einer geneigten Stellung hält, wenn sie durch das Wasser gezogen wird, und die Anordnung zum automatischen Entfernen flüssiger Verbrennungsprodukte (60) an die Ver- is brennungskammer (25) an einer verhältnismäßig tief gelegenen Stelle der Verbrennungskammer angeschlossen ist, an der die flüssigen Verbrennungsprodukte (60) sich sammeln.
11. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach ao Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ballastgewicht (40) mit der Gasexplosionseinrichtung befestigt ist, um die Gasexplosionseinrichtung während des Ziehens in einem Winkel von 25 bis 40° gegen eine horizontale Ebene zu halten, as
12. Seismische Gasexplosionseinrichtung nach
Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet daß die Verbrennungskammer (25) dehnbar ist
13. Seismische Gasexplosionseinrichtung nacl· Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeich net, daß die Verbrennungskammer (25) teilweise durcii eine nachgiebige Membran in Form einei Hülse (16) definier« ist.
14. Seismische Gasexplosionseinrichtung nacl Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß dit nachgiebige Membran eine zylindrische Hüls« (16) aus elastischem Material ist, die an beider Enden durch Abdichtungen (18, 22) geschlosser ist, und die Anordnung zum automatischen Ent ferne!· flüssiger Verbrennungsprodukte (60) mi' der Verbrennungskammer (25) über die Endab dichtung (18) an der untersten Stelle der Ver brennungskammer (25) verbunden ist, wenn di( Explosionsei.irichtung durch das Wasser gezoget wird.
15. Seismische Gasexplosionseinrichtung nacl Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in Anschluß an eine Explosion die Hülse (16 vorübergehend durch Ventilwirkung die Ver brennungskammer (25) von der Anordnung zun Entfernen flüssiger Verbrennungsprodukte (60 trennt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109686/3
2026

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