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DE2003737B - Grabenbagger mit rotierenden Grabschnecken - Google Patents

Grabenbagger mit rotierenden Grabschnecken

Info

Publication number
DE2003737B
DE2003737B DE2003737B DE 2003737 B DE2003737 B DE 2003737B DE 2003737 B DE2003737 B DE 2003737B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trench
snails
digging
augers
excavator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Raphael Dipl.-Bauing. Ebikon; Mengis Hans Luzern; Mengis (Schweiz)
Original Assignee
Gebr. Mengis, Luzern (Schweiz)

Links

Description

des Grabenbaggers mit einem Schild, <Jer eine Zufuhrleitung für in den Graben einzubringendes Material aufweist.
Der Grabenbagger weist ein Fahrzeug T mit einer hydraulisch betätigbaren Auslegervorrichtung auf. Das Fahrzeug T fährt wie in Fig. 2 ersichtlich neben dem Graben G, dessen BodenGB in Fig. 1 und 2 und dessen Seitenwände GS in F i g. 2 und 4 dargestellt sind. Das Fahrzeug T kann aber auch über dem Graben G fahren. Entgegengesetzte Schneckensteigungen aufweisende Grabschnecken 1 und V arbeiten an der Vorderwand GV des Grabens G im Sinne der eingezeichneten Pfeile. Die Grabschnecken 1 und V weisen auf je einer Schneckenwelle 2 und 2' radial abstehende Zapfen 3 und 3' auf, welche entlang dreier Schraubenlinien (Fig. 3) angeordnet sind, das heißt, daß die Grabschnecken 1,Γ dreigängig sind. Die Grabschnecken 1 und Γ greifen mit ihren Zapfen 3, 3' ineinander. Hinter den Grabschnecken 1,1' sind Förderschnecken 4, 4' angeord- so net, welche eingängige ununterbrochene Schraubenflächen 5 bzw. 5' auf einer Schneckenwelle 6 bzw. 6' aufweisen, wobei sie im Sinne der eingezeichneten Pfeile rotieren. Der Grabenbagger bewegt sich beim Aushub im Sinne des Pfeiles 7 in F i g. 4. Hinter den Förderschnecken 4 und 4' ist ein Schild 8 angebracht, der seitlich an den Grabenwänden gleitende Hihrungsflächen 8' aufweist.
Der Synchronlauf der Grabschnecken 1,Γ und der Förderschnecken4, 4' wird durch ein in Fig. 5 gezeichnetes Getriebe bewirkt. Auf den Schneckenwellen 2 und 2' befinden sich große Zahnräder Zl, Zl', während sich auf den Schneckenwellen 6 und 6' kleinere Zahnräder Z 2 und Z 2' befinden. Die großen Zahnräder Zl und ZV kämmen miteinander und je mit einem von zwei Zahnrädern Z 3, Z 3', die sich auf zwei Motorwellen MW, MW von Motoren M, M' (Fig. 1 und 2) befinden. Die ZahnräderZ3, Z 3' kämmen je mit den kleinen Zahnrädern Z 2, Z 2'. Dergestalt ist es möglich, zwei Antriebsmotoren zu verwenden und durch das Kämmen der großen Zahnräder Zl, ZV trotzdem den Synchronlauf zu sichern. Durch die verschiedene Übersetzung der Zahnräder Z 3 bzw. Z 3' zu den großen Zahnrädern Zl, Zl' oder den kleinen Zahnrädern Z 2, Z 2 kann eine Drehzahl der Grabschnecken 1, V einerseits und der Förderschnecken 4, 4' andererseits in einem Verhältnis erhalten werden, welches umgekehrt proportional zur Gangzahl und eine Funktion der Steigungen ist. So können die Grabschnecken 1,1' langsam umlaufen und daher kraftvoll wirken, während die Förderschnecken 4, 4' sich rasch drehen und dadurch einen gesteigerten Schlupf des Materials hervorrufen, was einer erhöhten vertikalen Förderleistung entspricht, wodurch vermieden werden kann, daß durch das von den Grabschnecken 1, V gelöste und nach hinten gebrachte Erdreich die Förderschnecken 4, 4' verstopft werden.
In einem Gehäuse 100 ist eine Schnecke 101 untergebracht, welche das von den Förderschnecken 4, 4' nach oben gebrachte Aushubmaterial seitlich abführt, so daß das Material direkt verladen und abgeführt werden kann.
In Fig. 1 ist am unteren Ende des Schildes 8 ein Lager L angeordnet. Ferner ist in der Nachbarschaft des Lagers L eine Schneidkante 9' vorgesehen, von welcher entlang des Bodens GB eine Fläche 9" zur Rückseite des Schildes 8 führt. Der Zweck der Fläche 9" besteht darin, eine Führung für die Schneidkante 9' zu bilden und ein Glätten des Bodens GB vorzunehmen.
An der Rückseite des Schildes 8 ist eine Zufuhrleitung 80 vorgesehen, durch welche Füllmaterial in den Graben G eingebracht werden kann. Soll das Aushubmaterial im Graben G verbleiben, so ist kein Schild 8 vorgesehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

schnecken vorgesehen sind, die mit ihren Gangen Patentansprüche: in die Gänge der Grabschnecken eingreifen, und daß jede Förderschnecke den Drehsinn der davorhegen-
1. Grabenbagger mit zwei bezüglich der Vor- den Giabschnecke aufweist Die Förderschnecken schubrichtung nebeneinander angeordneten und 5 übernehmen das von den Grabschnecken gelockerte an ihrer Vorderseite von innen nach außen rotie- und nach hinten gebrachte Erdreich und foraern es renden Grabschnecken, dadurch gekenn- nach oben. Dadurch ist eine gute Selbstreinigung zeichnet, daß hinter den Grabschnecken(1, aller Schnecken gewährleistet Das Übereinstimmen 10 zwei Förderschnecken (4,40 vorgesehen sind, des Drehsinns jeder Förderschnecke mit ihrer davordie mit ihren Gängen in die Gänge der Grab- io liegenden Grabschnecke verstärkt den Vorschub des schnecken (1, iO eingreifen, und daß jede For- Grabenbaggers. Ein geradliniger Vorschub wird daderschnecke (4,40 den Drehsinn der davoriie- durch erreicht, daß die Schnecken an beiden Seitengenden Grabschnecke (1,10 aufweist wänden des Grabens von vorn nach hinten bewegt
2. Grabenbagger nach Anspruch 1, dadurch werden und somit auf jeder Grabenseite eine gleich gekennzeichnet, daß die Grabschnecken (1,10 »5 große Vorschubkraft auftritt. Dabei wird die Vormindestens doppelt soviele Gänge wie die For- schubkraft des Grabenbaggers um die Vorschubderschnecken (4, 40 aufweisen und die Drehzahl kräfte der Grab- und Förderschnecken, die an den der Anzahl der Gänge umgekehrt proportio- Seitenwänden des Grabens Widerstand finden, vernal ist. mehrt.
3. Grabenbagger nach Anspruch 1 oder 2, ao Um die vertikale Förderleistung zu erhöhen und dadurch gekennzeichnet, daß die Grabschnecken gleichzeitig die Grabschnecken kraftvoll wirken zu (1,10 entlang einer Schraubenlinie angeordnete lassen, kann nach einer Weiterbildung der Erfindung Zapfen (3, 30 aufweisen. vorgesehen sein, daß die Grabschnecken mindestens
4. Grabenbagger mit einem rückwärts ange- doppelt so viele Gänge wie die Förderschnecken ordneten Schild nach einem der Ansprüche 1 as aufweisen und die Drehzahl der Anzahl der Gänge bis 3, dadurch gekennzeichnet, dsß der Schild (8) umgekehrt proportional ist. Die Grabschnecken finseitlich an den Grabenwänden gleitende Füh- den am unberührten Erdreich einen verhältnismäßig rungsflächen (8'0 aufweist. großen Widerstand, und es ist daher zweckmäßig.
sie langsam und mit großem Drehmoment anzutrei-
30 ben. Bei den Förderschnecken wird dagegen der
Schlupf des Erdreichs gegenüber der Schnecke und damit die Förderleistung durch größere Drehzahl
Die Erfindung betrifft einen Grabenbagger mit erhöht. Auch auf den Vorschub und die Selbstreini-
zwei bezüglich der Vorschubrichtung nebeneinander gung wirkt sich eine möglichst hohe Drehzahl der
angeordneten und an ihrer Vorderseite von innen 35 Förderschnecken günstig aus.
nach außen rotierenden Grabschnecken. Die Grabschnecken nutzen sich üblicherweise stark
Ein solcher Grabenbagger ist aus der USA.- ab, und es kann durch harten Boden odei Gestein im Patentschrift 2 417 313 bekanntgeworden. Die bei- Erdreich zu Beschädigungen der Grabschnecken den Schnecken, deren gegenläufig angeordnete kommen. Um in einem solchen Fall möglichst schnell Gänge ineinandergreifen, sind gemeinsam an einem 40 weiterarbeiten zu können, ist es vorteilhaft, wenn Gestell gelagert, welches an einem Fahrzeug be- die Grabschnecken entlang einer Schraubenlinie anfestigt ist. Es hat sich gezeigt, daß die Selbstreinigung geordnete Zapfen aufweisen. Diese können dann der Schnecken dieses bekannten Grabenbaggers un- einzeln ausgewechselt werden. Diese Ausbildung der genügend ist, was sich vor allem bei größeren Gra- Grabschnecken ist auch bezüglich der Grableistung bentiefen bemerkbar macht. Das erfordert zum 45 von Vorteil, denn die Zapfen sind insbesondere bei einen gesteigerte Antriebsleistung, um einen genü- kiesigem Erdreich besonders griffig,
gend großen Arbeitsfortschritt zu erreichen, und Sofern bei dem Grabenbagger rückwärts, das heißt zum anderen eine stabile und schwere Führung für hinter den Förderschnecken, ein Schild angeordnet das Schneckengestell, da das zwischen den Schnek- ist, kann dieser seitlich an den Grabenwänden gleiken bei ungenügender Reinigung hängenbleibende 50 tende Führungsflächen aufweisen. Sie unterstützen Material eine zusätzliche Belastung für den Graben- die Führung des Grabenbaggers in Grabenrichtung bagger darstellt. und bilden zugleich eine Gleitschalung, die dann von
In der genannten USA.-Patentschrift ist auch ein besonderem Vorteil ist, wenn der Graben unmittel-Grabenbagger mit zwei Grabschnecken gezeigt, die bar nach dem Ausheben eine Füllung erhalten soll hintereinander angeordnet sind. Bei diesem Graben- 55 und die Grabenwände in der kurzen Zeit bis zur Wiebagger ist jedoch der durch das Rotieren der Schnek- derfüllung abgestützt werden sollen,
ken erzielbare Vorschub verhältnismäßig gering. Ein Ausführungsbeispiel eines Grabenbaggers nach Außerdem treten starke nach einer Seite gerichtete der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläu-Kräfte auf, die die Schnecken aus der Grabenrichtung tert. Es zeigt
zu drängen suchen. Auch hier muß das die Schnecken 60 Fig. 1 eine Seitenansicht des Grabenbaggers,
tragende Gestell sehr stabil ausgebildet sein. Fig. 2 eine Vorderansicht in Richtung des Pfei-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen les II des in F i g. 1 gezeigten Grabenbaggers,
Grabenbagger der eingangs genannten Art so aus:zu- Fig. 3 einen AusschnittIII aus Fig. 1 in Verbilden, daß der geradlinige Vorschub verbessert und größerung,
zugleich die Grabschnecken vom Aushubmaterial 65 F i g. 4 einen Schnitt in der Ebene IV-IV in F i g. 1,
gereinigt werden. Fig. 5 eine schematische Darstellung des Ge-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch pe- triebes für die Schnecken des Grabenbaggers und
löst, daß hinter den Grabschnecken zwei Fördür- F i g. 6 eine der F i g. 4 entsprechende Darstellung

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