DE2003737B - Grabenbagger mit rotierenden Grabschnecken - Google Patents
Grabenbagger mit rotierenden GrabschneckenInfo
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Description
des Grabenbaggers mit einem Schild, <Jer eine Zufuhrleitung
für in den Graben einzubringendes Material aufweist.
Der Grabenbagger weist ein Fahrzeug T mit einer
hydraulisch betätigbaren Auslegervorrichtung auf. Das Fahrzeug T fährt wie in Fig. 2 ersichtlich neben
dem Graben G, dessen BodenGB in Fig. 1 und 2 und dessen Seitenwände GS in F i g. 2 und 4 dargestellt
sind. Das Fahrzeug T kann aber auch über dem Graben G fahren. Entgegengesetzte Schneckensteigungen
aufweisende Grabschnecken 1 und V arbeiten an der Vorderwand GV des Grabens G im Sinne
der eingezeichneten Pfeile. Die Grabschnecken 1 und V weisen auf je einer Schneckenwelle 2 und 2'
radial abstehende Zapfen 3 und 3' auf, welche entlang dreier Schraubenlinien (Fig. 3) angeordnet
sind, das heißt, daß die Grabschnecken 1,Γ dreigängig
sind. Die Grabschnecken 1 und Γ greifen mit ihren Zapfen 3, 3' ineinander. Hinter den Grabschnecken
1,1' sind Förderschnecken 4, 4' angeord- so
net, welche eingängige ununterbrochene Schraubenflächen 5 bzw. 5' auf einer Schneckenwelle 6 bzw. 6'
aufweisen, wobei sie im Sinne der eingezeichneten Pfeile rotieren. Der Grabenbagger bewegt sich beim
Aushub im Sinne des Pfeiles 7 in F i g. 4. Hinter den Förderschnecken 4 und 4' ist ein Schild 8 angebracht,
der seitlich an den Grabenwänden gleitende Hihrungsflächen
8' aufweist.
Der Synchronlauf der Grabschnecken 1,Γ und der Förderschnecken4, 4' wird durch ein in Fig. 5
gezeichnetes Getriebe bewirkt. Auf den Schneckenwellen 2 und 2' befinden sich große Zahnräder Zl,
Zl', während sich auf den Schneckenwellen 6 und 6'
kleinere Zahnräder Z 2 und Z 2' befinden. Die großen Zahnräder Zl und ZV kämmen miteinander
und je mit einem von zwei Zahnrädern Z 3, Z 3', die sich auf zwei Motorwellen MW, MW von Motoren
M, M' (Fig. 1 und 2) befinden. Die ZahnräderZ3,
Z 3' kämmen je mit den kleinen Zahnrädern Z 2, Z 2'. Dergestalt ist es möglich, zwei Antriebsmotoren
zu verwenden und durch das Kämmen der großen Zahnräder Zl, ZV trotzdem den Synchronlauf zu
sichern. Durch die verschiedene Übersetzung der Zahnräder Z 3 bzw. Z 3' zu den großen Zahnrädern
Zl, Zl' oder den kleinen Zahnrädern Z 2, Z 2
kann eine Drehzahl der Grabschnecken 1, V einerseits und der Förderschnecken 4, 4' andererseits in
einem Verhältnis erhalten werden, welches umgekehrt proportional zur Gangzahl und eine Funktion
der Steigungen ist. So können die Grabschnecken 1,1' langsam umlaufen und daher kraftvoll wirken,
während die Förderschnecken 4, 4' sich rasch drehen und dadurch einen gesteigerten Schlupf des Materials
hervorrufen, was einer erhöhten vertikalen Förderleistung entspricht, wodurch vermieden werden kann,
daß durch das von den Grabschnecken 1, V gelöste und nach hinten gebrachte Erdreich die Förderschnecken
4, 4' verstopft werden.
In einem Gehäuse 100 ist eine Schnecke 101 untergebracht, welche das von den Förderschnecken
4, 4' nach oben gebrachte Aushubmaterial seitlich abführt, so daß das Material direkt verladen und
abgeführt werden kann.
In Fig. 1 ist am unteren Ende des Schildes 8 ein Lager L angeordnet. Ferner ist in der Nachbarschaft
des Lagers L eine Schneidkante 9' vorgesehen, von welcher entlang des Bodens GB eine Fläche 9" zur
Rückseite des Schildes 8 führt. Der Zweck der Fläche 9" besteht darin, eine Führung für die Schneidkante
9' zu bilden und ein Glätten des Bodens GB vorzunehmen.
An der Rückseite des Schildes 8 ist eine Zufuhrleitung
80 vorgesehen, durch welche Füllmaterial in den Graben G eingebracht werden kann. Soll das
Aushubmaterial im Graben G verbleiben, so ist kein Schild 8 vorgesehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Grabenbagger mit zwei bezüglich der Vor- den Giabschnecke aufweist Die Förderschnecken
schubrichtung nebeneinander angeordneten und 5 übernehmen das von den Grabschnecken gelockerte
an ihrer Vorderseite von innen nach außen rotie- und nach hinten gebrachte Erdreich und foraern es
renden Grabschnecken, dadurch gekenn- nach oben. Dadurch ist eine gute Selbstreinigung
zeichnet, daß hinter den Grabschnecken(1, aller Schnecken gewährleistet Das Übereinstimmen
10 zwei Förderschnecken (4,40 vorgesehen sind, des Drehsinns jeder Förderschnecke mit ihrer davordie
mit ihren Gängen in die Gänge der Grab- io liegenden Grabschnecke verstärkt den Vorschub des
schnecken (1, iO eingreifen, und daß jede For- Grabenbaggers. Ein geradliniger Vorschub wird daderschnecke
(4,40 den Drehsinn der davoriie- durch erreicht, daß die Schnecken an beiden Seitengenden
Grabschnecke (1,10 aufweist wänden des Grabens von vorn nach hinten bewegt
2. Grabenbagger nach Anspruch 1, dadurch werden und somit auf jeder Grabenseite eine gleich
gekennzeichnet, daß die Grabschnecken (1,10 »5 große Vorschubkraft auftritt. Dabei wird die Vormindestens
doppelt soviele Gänge wie die For- schubkraft des Grabenbaggers um die Vorschubderschnecken (4, 40 aufweisen und die Drehzahl kräfte der Grab- und Förderschnecken, die an den
der Anzahl der Gänge umgekehrt proportio- Seitenwänden des Grabens Widerstand finden, vernal
ist. mehrt.
3. Grabenbagger nach Anspruch 1 oder 2, ao Um die vertikale Förderleistung zu erhöhen und
dadurch gekennzeichnet, daß die Grabschnecken gleichzeitig die Grabschnecken kraftvoll wirken zu
(1,10 entlang einer Schraubenlinie angeordnete lassen, kann nach einer Weiterbildung der Erfindung
Zapfen (3, 30 aufweisen. vorgesehen sein, daß die Grabschnecken mindestens
4. Grabenbagger mit einem rückwärts ange- doppelt so viele Gänge wie die Förderschnecken
ordneten Schild nach einem der Ansprüche 1 as aufweisen und die Drehzahl der Anzahl der Gänge
bis 3, dadurch gekennzeichnet, dsß der Schild (8) umgekehrt proportional ist. Die Grabschnecken finseitlich
an den Grabenwänden gleitende Füh- den am unberührten Erdreich einen verhältnismäßig
rungsflächen (8'0 aufweist. großen Widerstand, und es ist daher zweckmäßig.
sie langsam und mit großem Drehmoment anzutrei-
30 ben. Bei den Förderschnecken wird dagegen der
Schlupf des Erdreichs gegenüber der Schnecke und damit die Förderleistung durch größere Drehzahl
Die Erfindung betrifft einen Grabenbagger mit erhöht. Auch auf den Vorschub und die Selbstreini-
zwei bezüglich der Vorschubrichtung nebeneinander gung wirkt sich eine möglichst hohe Drehzahl der
angeordneten und an ihrer Vorderseite von innen 35 Förderschnecken günstig aus.
nach außen rotierenden Grabschnecken. Die Grabschnecken nutzen sich üblicherweise stark
Ein solcher Grabenbagger ist aus der USA.- ab, und es kann durch harten Boden odei Gestein im
Patentschrift 2 417 313 bekanntgeworden. Die bei- Erdreich zu Beschädigungen der Grabschnecken
den Schnecken, deren gegenläufig angeordnete kommen. Um in einem solchen Fall möglichst schnell
Gänge ineinandergreifen, sind gemeinsam an einem 40 weiterarbeiten zu können, ist es vorteilhaft, wenn
Gestell gelagert, welches an einem Fahrzeug be- die Grabschnecken entlang einer Schraubenlinie anfestigt
ist. Es hat sich gezeigt, daß die Selbstreinigung geordnete Zapfen aufweisen. Diese können dann
der Schnecken dieses bekannten Grabenbaggers un- einzeln ausgewechselt werden. Diese Ausbildung der
genügend ist, was sich vor allem bei größeren Gra- Grabschnecken ist auch bezüglich der Grableistung
bentiefen bemerkbar macht. Das erfordert zum 45 von Vorteil, denn die Zapfen sind insbesondere bei
einen gesteigerte Antriebsleistung, um einen genü- kiesigem Erdreich besonders griffig,
gend großen Arbeitsfortschritt zu erreichen, und Sofern bei dem Grabenbagger rückwärts, das heißt zum anderen eine stabile und schwere Führung für hinter den Förderschnecken, ein Schild angeordnet das Schneckengestell, da das zwischen den Schnek- ist, kann dieser seitlich an den Grabenwänden gleiken bei ungenügender Reinigung hängenbleibende 50 tende Führungsflächen aufweisen. Sie unterstützen Material eine zusätzliche Belastung für den Graben- die Führung des Grabenbaggers in Grabenrichtung bagger darstellt. und bilden zugleich eine Gleitschalung, die dann von
gend großen Arbeitsfortschritt zu erreichen, und Sofern bei dem Grabenbagger rückwärts, das heißt zum anderen eine stabile und schwere Führung für hinter den Förderschnecken, ein Schild angeordnet das Schneckengestell, da das zwischen den Schnek- ist, kann dieser seitlich an den Grabenwänden gleiken bei ungenügender Reinigung hängenbleibende 50 tende Führungsflächen aufweisen. Sie unterstützen Material eine zusätzliche Belastung für den Graben- die Führung des Grabenbaggers in Grabenrichtung bagger darstellt. und bilden zugleich eine Gleitschalung, die dann von
In der genannten USA.-Patentschrift ist auch ein besonderem Vorteil ist, wenn der Graben unmittel-Grabenbagger
mit zwei Grabschnecken gezeigt, die bar nach dem Ausheben eine Füllung erhalten soll
hintereinander angeordnet sind. Bei diesem Graben- 55 und die Grabenwände in der kurzen Zeit bis zur Wiebagger
ist jedoch der durch das Rotieren der Schnek- derfüllung abgestützt werden sollen,
ken erzielbare Vorschub verhältnismäßig gering. Ein Ausführungsbeispiel eines Grabenbaggers nach Außerdem treten starke nach einer Seite gerichtete der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläu-Kräfte auf, die die Schnecken aus der Grabenrichtung tert. Es zeigt
ken erzielbare Vorschub verhältnismäßig gering. Ein Ausführungsbeispiel eines Grabenbaggers nach Außerdem treten starke nach einer Seite gerichtete der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläu-Kräfte auf, die die Schnecken aus der Grabenrichtung tert. Es zeigt
zu drängen suchen. Auch hier muß das die Schnecken 60 Fig. 1 eine Seitenansicht des Grabenbaggers,
tragende Gestell sehr stabil ausgebildet sein. Fig. 2 eine Vorderansicht in Richtung des Pfei-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen les II des in F i g. 1 gezeigten Grabenbaggers,
Grabenbagger der eingangs genannten Art so aus:zu- Fig. 3 einen AusschnittIII aus Fig. 1 in Verbilden, daß der geradlinige Vorschub verbessert und größerung,
Grabenbagger der eingangs genannten Art so aus:zu- Fig. 3 einen AusschnittIII aus Fig. 1 in Verbilden, daß der geradlinige Vorschub verbessert und größerung,
zugleich die Grabschnecken vom Aushubmaterial 65 F i g. 4 einen Schnitt in der Ebene IV-IV in F i g. 1,
gereinigt werden. Fig. 5 eine schematische Darstellung des Ge-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch pe- triebes für die Schnecken des Grabenbaggers und
löst, daß hinter den Grabschnecken zwei Fördür- F i g. 6 eine der F i g. 4 entsprechende Darstellung
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