DE2002924C - Forderband - Google Patents
ForderbandInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eir. Förderband, insbesondere
für Anlagen zur Herstellung von Spanplatten, Faserplatten u.dgl.. bei denen das Förderband um
eine Ablegenase mit kleinem Krümmungsradius geführt ist, bestehend aus einer endlosen Kunststoffbahn
aus thermoplastischem Kunststoff mit darin eingebetteter Gewebearmierung, deren Kettfaden in
Förderbandlängsrichuing und deren Schußfäden quer dazu verlaufen, wobei die Kunststoffbahn und die
Gewebearmierung mit gemeinsamer Stoßnaht aneinander angeschlossene Enden aufweisen und die Stoßnaht
von zusätzlichen Verbindungsmitteln überdeckt ist.
Bei einem bekannten Förderband ähnlicher Gattung (vgl. deutsche Patentschrift 477 293) besteht ei ■;
Förderband aus einer gummiimprägnierten Gewebebahn, deren gestoßene Enden mittels von einem Forderbandende
zum anderen verlaufende Schnüre verbunden sind. Auf diese Verbindungsstelle ist anschließend
eine von Schubfäden befreite gummiimprägnierte Gewebebahn aufvulkanisiert. Insbesondere
bei hohen Beanspruchungen und extrem klcinein Krümmungsradius (von z. B. nur einigen Millimetern)
werden an der Ablegenase vorzeitiger Verschleiß und Bruch der Überlappungsnaht beobachte1.
Die Reparatur der Bruchstelle bedingt Verkürzung und ist außerdem aufwendig. Vor allem stört die
durch Bruch und Reparatur bedingte Fertiglingsunterbrechung der gesamten Anlage, in welche das Förderband
integriert ist. Auch führen die vorstehend beschriebeiv.'n Maßnahmen zu einer verhältnismäßig
starken Verdickung des Förderbandes im Bereich der Stoßs-.elle.
Bei Förderbändern fremder Gattung (vgl. britische PattMitschrift 242 405) ist es bekannt, die Enden des
Förderbandes im Bereich der Stoßstelle mittels Klammern zu verbinden und die Verbindungsstelle
durch eine Auflage abzudecken oder (vgl. deutsche Patentschrift 533 399) die Stoßstelle mittels biegsamer
Laschen zu überbrücken, die mittels Schrauoenbolz'.-n
an die Enden angeschlossen sind. Für Förderbänder, die eine Umlenkung um extrem kleine
Krümmungsradien erfahren, sind diese Maßnahmen nicht geeignet. Das gilt accii für die Maßnahmen
(vgl. britische Patentschrift 753 291). auf die Enden eines Förderbandes eine diese Enden überbrückende
Hülse aufzuschieben und durch Vernähen den Verbund herzustellen.
Dev Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Förderband der eingangs beschriebenen Gattung
die Verbindung so einzurichten, daß auch extrem kleine Krümmungsradien umfahren werden
können. .ihne daß vorzeitiger Verschleiß im Bereich der Verbindungsstelle auftritt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Abschnitt der Kunststoffbahn als Verbindungsstreifen
auf die Unterseite der schräg zur Transportrichtung des Förderbandes verlaufenden
Stoßnaht aufgeschweißt ist. wobei die Schußfäden der Gewebearmierung des Verbindungsstreifens in
Transportrichtung und deren Kettfaden quer zur Transportrichtung verlaufen.
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß mit einem erfindungsgemäßen Förderband auch extrem
kleine Krümmungsradien umfalten werden können. Das beruht darauf, daß die geringe Elastizität
aus aufeinanderliegendeni Förderband und Verbindungsstreifen im Bereich der .Stoßnaht durch die
höhere Elastizität des Verbrndungsstreuens in Richtung
der Schußfäden kompensiert wird. Dabei ist das Förderband auch für extreme Beanspruchungen geeignet.
Die Lebensdauer der Schweißverbindung entspricht im wesentlichen der Lebensdauer des Förderbandes
insgesamt. Das alles gilt insbesondere dann, wenn nach einem besonderen Vorschlag der Erfindung
die Gewebearmierung des Verbindungsstreifcns
und oder des Förderbandes aus Kunststoffmonofilament besteht.
Im folgenden wi.d die Frfindung an Hand einer
lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden. Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt
F i g. I perspektivisch und srhematisch ein erfindimgsgemäßes
Förderband,
F i g. 2 den vergrößeren Ausschnitt Λ aus dem
Gegenstand nach Fig. 1,
F i g. 3 einen Schnitt in Richtung B-B durch den
Gegenstand nach F i g. 2.
Das in den Figuren dargestellte Förderband ist insbesondere für Anlager, zur Herstellung von Spanplatten,
Faserplatten u. dgl. bestimmt. Dabei soll das Förderband 1, wie die F i g. 1 andeutet, um eine Ablegenase
2 mit kleinem Krümmungsradius bei 3 geführt werden können. Die übrigen Elemente der Förderanlage
wie Transportrollen, Antriebsrollen u.dgl. sind in Fig. I nicht dargestellt worden, weil sie nicht
zur Erfindung gehören.
Das Förderband 1 selbst besteht in seinem grundsätzlichen Aufbau zunächst aus durch Schweißverbindung
S der Enden endloser Kunststoffbahn 4 aus thermoplastischem Kunststoff mit darin eingebetteter
Gewebearmierung 5,6, wobei die Kettfäden S in Förderbandlängsriehtung,
die Schußfäden 6 quer dazu verlaufen. Letzteres entnimmt man aus einer verglci-
2 924
chcnden Betrachtung der F i g. 2 und?. Die Fig.?
macht besonders deutlich, daß erfindungsgemäß die Kunststoffbahn 4 im Bereich der Schweißverbindung
5 mit St'^ünaht 7 aneinander angeschlossene
F.nden aufweist und auf die Unterseite der Sioßnahl.
auf die Fnden. ein Verbindiirmsstreifen 8 aufsie-
^ehvveillt ist. Die Stoünaht7 verläuft im Ausführungsbeispiel
und nach bevorzugter Ausführungsform der Frfindung schräg /ur Transportrichtung des
Förderbandes, die in F i g. I durch Pfeil 9 angedeutet is! und die in F i g. 2 mit der angedeuteten Schnittrichtung
übereinstimmt. Auch die Gevvebearmiening.5.
6 des Förderbandes 1 ist an der Stoßnaht 7 Ie- »iiglieh gestoßen.
hi F i u. 3 ist besonders deutlieh erkennbar, daß
der Verbindungsstreifen 8. der ebenfalls aus thermoplastischem Kunststoff besteht, eine Gevvebearmie
rung 10. Il aus Schuß- und Kettfaden 10 b/w. 11 aufweist. Lis mag sich dabei um einen Abschnitt der
Kunststoffbahn 4 handeln, der als Verbindungsstreifen 8 eingesetzt ist. In dem Verbindungsstreilen 8
verlaufen'die Schußfäden 10 in Transportrichtung, die Kettfaden Il verlaufen quer dazu. In den Rahmen
der Flrfindune gehört eine Abweichung, bei der
die Schußfäden in der Richtung verlaufen, die in F ie. 2 durch die strichpunktierte Linie 12 angedeutet
1st. — Im alluemeinen besteh; die Gewebearmieriin&5.
h bzw. 10, 11 sowohl des Förderbandes 1 als auch Lie:; Verbindungsstreifens 8 aus Kunststoffmcnofilameni.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Förderband, insbesondere für Anlagen zur
Herstellung von Spanplatten, Faserplatten u.dgl., bei denen das Förderband um eine Ablegenase
mit kleinem Krümmungsradius geführt ist. bestehend
aus einer endlosen Kunststoffbahn aus thermoplastischem Kunststoff mit darin eingebetteter
(iewebearmierung. deren Kettfäden '.i Förderbandiängsrichluna
und deren Schußfäden quer dazu verlaufen, wobei die Kunststoffbahn und die Gewebearmierung mit gemeinsamer Stoßnahl
aneinander angeschlossene Enden aufweisen und die Moßnaht vo ■ zusätzlichen Verbindungsmitlein
überdeckt ist. dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt der Kunststoffbahn
(4) als Verbindungsstreifen (8) auf die Unterseite der schräg zur Transportrichtung (9) des
Förderbandes (1) verlaufenden .itoßnaht (7) aufgeschweißt
ist, wobei die Schußfäden (IQ) der Gc-wehearmierung (10, 11) des Verbindungsstreifens
(8) in Transportrtchtung (9) und deren Kettfäden
(11) quer zur Transportrichtung (9) verlaufen.
2. Förderband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gew;bearn 'erung (10, 11) des Verbindungsstreifens (8J und'oder des Förderbandes
(I) aus KunststoffmoiK "ilament be-MdH.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702002924 DE2002924C (de) | 1970-01-23 | Forderband |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702002924 DE2002924C (de) | 1970-01-23 | Forderband |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2002924A1 DE2002924A1 (de) | 1971-08-12 |
| DE2002924C true DE2002924C (de) | 1973-05-30 |
Family
ID=
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