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DE2002924B - Förderband - Google Patents

Förderband

Info

Publication number
DE2002924B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
fabric reinforcement
connecting strip
run
transport direction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Peter 4154 St.Tönis Rose
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G Siempelkamp GmbH and Co KG
Original Assignee
G Siempelkamp GmbH and Co KG

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Förderband, insbesondere für Anlagen zur Herstellung von Spanplatten, Faserplatten u. dgl., bei denen das Förderband um eine Ablegenase mit kleinem Krümmungsradius geführt ist, bestehend aus einer endlosen Kunststoffbahn aus thermoplastischem Kunststoff mit darin eingebetteter Gewebearmierung, deren Kettfaden in Förderbandlängsrichtung und deren Schußfäden quer dazu verlaufen, wobei die Kunststoffbahn und die Gewebearmierung mit gemeinsamer Stoßnaht aneinander angeschlossene Enden aufweisen und die Stoßnaht von zusätzlichen Verbindungsmitteln überdeckt ist.
Bei einem bekannten Förderband ähnlicher Gattung (vgl. deutsche Patentschrift 477 293) besteht das Förderband aus einer gummiimprägnierten Gewebebahn, deren gestoßene Enden mittels von einem Forderbandende zum anderen verlaufende Schnüre verbunden sind. Auf diese Verbindungsstelle ist anschließend eine von Schußfäden befreite gummiimprägnierte Gewebebahn aufvulkanisiert. Insbesondere bei hohen Beanspruchungen und extrem kleinem Krümmungsradius (von z. B. nur einigen Millimetern) werden an der Ablegenase vorzeitiger Verschleiß und Bruch der Überlappungsnaht beobachtet. Die Reparatur der Bruchstelle bedingt Verkürzung und ist außerdem aufwendig. Vor allem stört die durch Bruch und Reparatur bedingte Fertigungsunterbrechung der gesamten Anlage, in welche das Förderband integriert ist. Auch führen die vorstehend beschriebenen Maßnahmen zu einer verhältnismäßig starken Verdickung des Förderbandes im Bereich der Stoßstelle.
Bei Förderbändern fremder Gattung (vgl. britische Patentschrift 242405) ist es bekannt, die Enden des Förderbandes im Bereich der Stoßstelle mittels Klammern zu verbinden und die Verbindungsstelle durch eine Auflage abzudecken oder (vgl. deutsche Patentschrift 533 399) die Stoßstelle mittels biegsamer Laschen zu überbrücken, die mittels Schraubenbolzen an die Enden angeschlossen sind. Für Förderbänder, die eine Umlenkung um extrem kleine Krümmungsradien erfahren, sind diese Maßnahmen nicht geeignet. Das gilt auch für die Maßnahmen (vgl. britische Patentschrift 753 291), auf die Enden eines Förderbandes eine diese Enden überbrückende Hülse aufzuschieben und durch Vernähen den Verbund herzustellen.
De1 Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Förderband der eingangs beschriebenen Gattung die Verbindung so einzurichten, daß auch extrem kleine Krümmungsradien umfahren werden können, ohne daß vorzeitiger Verschleiß im Bereich der Verbindungsstelle auftritt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge ■ löst, daß ein Abschnitt der Kunststoffbahn als Verbindungsstreifen auf die Unterseite der schräg zur Transportrichtung des Förderbandes verlaufender· Stoßnaht aufgeschweißt ist, wobei die Schußfäden der Gewebearmierung des Verbindungsstreifens :r. Transportrichtung und deren Kettfaden quer zar Transportrichtung verlaufen.
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß mit einem erfindungsgemäßen Förderband auch extrem kleine Krümmungsradien umfahren werden können. Das beruht darauf, daß die geringe Elastizität aus aufeinanderliegendem Förderband und Verbindungsstreifen im Bereich der Stoßnaht durch dic höhere Elastizität des Verbindungsstreifens in Richtung der Schußfäden kompensiert wird. Dabei ist das Förderband auch für extreme Beanspruchungen geeignet. Die Lebensdauer der Schweißverbindung entspricht im wesentlichen der Lebensdauer des Förderbandes insgesamt. Das alles gilt insbesondere dann, wenn nach einem besonderen Vorschlag der Erfindung die Gewebearmierung des Verbindungsstreifens und/oder des Förderbandes aus Kunststoffmonofilament besteht.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt
F i g. 1 perspektivisch und schematisch ein erfindungsgemäßes Förderband,
F i g. 2 den vergrößerten Ausschnitt A aus dem Gegenstand nach Fi g. 1,
F i g. 3 einen Schnitt in Richtung B-B durch den Gegenstand nach F i g. 2.
Das in den Figuren dargestellte Förderband ist insbesondere für Anlagen zur Herstellung von Spanplatten, Faserplatten u. dgl. bestimmt. Dabei soll das Förderband 1, wie die F i g. 1 andeutet, um eine Ablegenase 2 mit kleinem Krümmungsradius bei 3 geführt werden können. Die übrigen Elemente der Förderanlage wie Transportrollen, Antriebsrollen u. dgl. sind in Fi g. I nicht dargestellt worden, weil sie nicht zur Erfindung gehören.
Das Förderband 1 selbst besteht in seinem grundsätzlichen Aufbau zunächst aus durch Schweißverbindung S der Enden endloser Kunststoffbahn 4 aus thermoplastischem Kunststoff mit darin eingebetteter Gewebearmierung 5, 6, wobei die Kettfäden 5 in Förderbandlängsrichtung, die Schußfäden 6 quer dazu verlaufen. Letzteres entnimmt man aus einer verglei-
chenden Betrachtung der Fig.2 und3. Die Fig 3 macht besonders deutlich, daß erfindungsgemäß die Kunststoffbahn im Bereich der SchweißTerbin- dungS mit Stoßnaht? aneinander anglscEsene Enden aufweist und auf die Unterseite dir Stoßnaht auf die Enden em Verbindungsstreifens aufgeschweißt ISt. Die StnRnshtT ..,Jk-..Γ. · . ..=
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In Fig.3 ist besonders deutlich erkennbar, daß der Verbindungsstreifen 8, der ebenfalls aus thermoplastischem Kunststoff besteht, eine Gewebearmierung 10, 11 aus Schuß- und Kettfäden 10 bzw. 11 aufweist. Es mag sich dabei um einen Abschnitt der Kunststoffbahn 4 handeln, der als Verbindungsstreifen8 eingesetzt ist. In dem Verbindungsstreifens verlaufen die Schußfäden 10 in Transportrichtung, die Kettfäden 11 verlaufen quer dazu. In den Rahmen der Erfindung gehört eine Abweichung, bei der die Schußfäden in der Richtung verlaufen, die in F i g. 2 durch die strichpunktierte Linie 12 angedeutet ist. — Im allgemeinen besteht die Gewebearmierung 5, 6 bzw. 10,11 sowohl des Förderbandes 1 als auch des Verbindungsstreifens 8 aus Kunststoffmonofilament.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Förderband, insbesondere für Anlagen zur Herstellung von Spanplatten, Faserplatten u. dgl., bei denen das Förderband um eine Ablegenase mit kleinem Krümmungsradius geführt ist, bestehend aus einer endlosen Kunststoffbahn aus thermoplastischem Kunststoff mit darin eingebetteter Gewebearmierung, deren Kettfaden in Förderbandlängsrichtung und deren Schußfäden quer dazu verlaufen, wobei die Kunststoffbahn und die Gewebearmierung mit gemeinsamer Stoßnaht aneinander angeschlossene Enden aufweisen und die Stoßnaht von zusätzlichen Verbindungsmitteln überdeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt der Kunststoffbahn (4) als Verbindungsstreifen (8) auf die Unterseite der schräg zur Transportrichtung (9) des Förderbandes (1) verlaufenden Stoßnaht (7) aufgeschweißt ist, wobei die Schußfäden (10) der Gewebearmierung (10, 11) des Verbindungsstreifens (8) in Transportrichtung (9) und deren Kettfaden (11) quer zur Transportrichtung (9) verlaufen.
2. Förderband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebearmierung (10, 11) des Verbindungsstreifens (8) und/oder des Förderbandes (1) aus Kunststoffmonofilament besteht.

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