DE2002988B2 - Tragvorrichtung fuer kabel - Google Patents
Tragvorrichtung fuer kabelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung für Kabel mit aus Längsholmen und Querstegen bestehenden
Tragrosten, bei denen die Querstege in die einander zugekehrten, offenen Seiten der als S- oder U-Profilträger
ausgebildeten Längsholme eingreifen und mit diesen durch Bolzen verbunden sind.
Durch die deutsche Offenlegungsschrift 14 65 198 ist
eine Kabeltragvorrichtung dieser Art bekannt, bei der die Querstege aus Trägern mit U-Profil bestehen, deren
Steg oben liegt und an den ausgeschnittenen Enden zweimal umgewinkelt ist, so daß sich an diesen Stellen
ein Kastenprofil ergibt. Die Enden dieser Querstege sind in die unten liegenden Rinnen der Längsholme mit
Z-Profil eingesteckt und mit diesen durch Schraubenbolzen
drehbar verbunden. Sie werden hierbei durch in die Bohrungen der Längsholme eingesetzte Kunststoffbuchsen
im Abstand von den Flanschen der Längsholme gehalten, um die freie Drehbarkeit der Querstege in den
Längsholmen zu gewährleisten und hierdurch ein Zusammenklappen der fertig montierten Tragroste
beim Transport zu ermöglichen.
Die bekannte Konstruktion ist verhältnismäßig aufwendig und muß vor dem Einbau in den jeweils
gewünschten Abmessungen montiert werden. Hierbei ist es nicht möglich, die Abstände der Querstege beliebig
zu verändern, und das Verschrauben mit den Längsholmen durch Schraubenbolzen erfordert einen erheblichen
Aufwand an Zeit und Mühe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tragvorrichtung für Kabel so auszubilden, daß diese aus
verhältnismäßig wenig Einzelteilen den jeweiligen Betriebsverhältnissen entsprechend aufgebaut und an
der Einbaustelle selbst zusammengesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß die Querstege seitlich offene Profilschienen sind,
deren obere und untere Flasche an den Innenflächen der Flansche der Längsholme anliegen und daß die Bolzen
Steckbolzen sind, welche Bohrungen in den Flanschen der Längsholme und der Querstege durchgreifen.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß die Tragvorrichtung bei der Lagerhaltung und beim
Transport nur wenig Raum in Anspruch nimmt. Die wenigen Einzelteile können mit verhältnismäßig geringen
Mitteln einfach und preiswert hergestellt und montiert werden. Dabei können die auf der Tragvorrichtung
zu verlegenden Kabel so geführt werden, daß sie alle ständig belüftet werden. Staubablagerungen in
größeren Mengen sind nicht zu befürchten. Außerdem sind nachträgliche Änderungen der Tragvorrichtung bei
einer späteren Betriebsumstellung oder beim Einbau weiterer Kabel ohne weiteres möglich, da die Querstege
einfach in Längsrichtung versetzt werden können.
Die Querstege können vorteilhaft aus U-Profilschienen
bestehen. Die Oberkanten von Längsholmen und Querstegen haben dann etwa die gleiche Höhe, so daß
an Abzweigstellen die Kabel über die Längsholme hinweg mit beliebig großem Krümmungsradius abgebogen
werden können, ohne daß sie aus ihrer Ebene angehoben werden müssen.
Wenn die Längsholme aus S-Profilen bestehen, kann der Mittelflansch außerhalb der Mitte der Gesamthöhe des Längsholmes liegen. Er unterteilt dann den Profilträger in zwei Teile mit unterschiedlich hohen Seitenöffnungen. Derartig profilierte Längsholme können wahlweise mit den niedrigeren oder höheren offenen Seiten einander zugekehrt mit den Querstegen zu Tragrosten zusammengebaut werden. Hierbei werden dann Stegprofile mit unterschiedlicher Höhe verwendet.
Wenn die Längsholme aus S-Profilen bestehen, kann der Mittelflansch außerhalb der Mitte der Gesamthöhe des Längsholmes liegen. Er unterteilt dann den Profilträger in zwei Teile mit unterschiedlich hohen Seitenöffnungen. Derartig profilierte Längsholme können wahlweise mit den niedrigeren oder höheren offenen Seiten einander zugekehrt mit den Querstegen zu Tragrosten zusammengebaut werden. Hierbei werden dann Stegprofile mit unterschiedlicher Höhe verwendet.
Die verschiedenen Längsholme ermöglichen die
b5 Herstellung von Tragrosten mit unterschiedlich großen
Stützweiten und für unterschiedliche Belastungen. Ebenso ermöglichen die unterschiedlichen Stegprofile
die Zusammensetzung von Tragrosten unterschiedli-
eher Breite.
Die Längsholme sind zweckmäßig in gleichbleibenden
Abständen mit Bohrungen versehen, die jeweils senkrecht untereinander in den verschiedenen Flanschen
der Längsholme angeordnet sind. Gleichartige Bohrungen weisen auch die Querstege suf, wobei bei
diesen der Abstand der einzelnen Bohrungen voneinander etwa zwei Zentimeter beträgt.
Zur Verbindung der Längsholme und Querstege dienen Steckbolzen, die mit einem Anschlag auf dem
oberen Flansch des Längsholmes aufliegen und die zweckmäßig über die Oberseite des Rostes hinausragen
und eine seitliche Begrenzung der Tragvorrichtung bilden, an denen die auf der Tragvorrichtung liegenden
Kabel seitlichen Halt finden. Gleichartige Steckbolzen sind auch in weitere Bohrungen der Längsholme sowie
als Abstandhalter in Bohrungen der Querstege einsetzbar.
Bei abzweigenden Kabelbahnen stoßen deren Tragroste mit ihren Längsholmen außenseitig gegen einen
Längsholm der Hauptkabelbahn. Die Holme liegen dann in gleicher Höhe und werden durch Knotenbleche
miteinander verbunden. Diese Knotenbleche können ihrerseits durch Bolzen in ihrer Lage gehalten werden,
welche die Bohrungen in den Flanschen der Längsholme durchgreifen. Hierbei können die Bolzen auch über die
Oberseite der Kabelbahn hinausragen. Wenn die herausragenden Bolzenteile dem abzweigenden Kabelstrang
im Wege sind, können an dieser Stelle auch einfache Bolzen verwendet werden, die mit einem
flachen Kopf auf dem obersten Flansch eines Längsträ gers aufliegen. Es ist auch möglich, für die Eckverbindung
Schrauben einzusetzen.
Die Profilschienen für die Holme und in gleicher Weise auch die für die Stege werden zweckmäßig in
großen Längen hergestellt. Besonders zu empfehlen ist das Ziehen derartiger Schienen. Aus den langen
Einzelschienen können dann an der Verbrauchsstelle jeweils Abschnitte passender Länge mit der Säge
abgeschnitten werden, wobei vorteilhaft die Teilung der Bohrungen in den Flanschen der Holmprofile und auch
der Stegprofile so gewählt sind, daß beim Durchschneiden etwa genau in der Mitte zwischen zwei solchen
Bohrungen diese beim Zusammenbau eine solche Lage zueinander einnehmen, daß ohne weiteres Holme und
Stege und ggf. auch die Knotenbleche durch Einführen von Steckbolzen in ihrer Betriebslage zueinander
gesichert werden können.
Wie eingangs schon dargelegt wurde, liegen die Trageroste für die Kabel auf waagerechten Konsolen,
die ihrerseits wiederum an stehend oder hängend angeordneten Stielen befestigt sind. Gemäß einem
weiteren Merkmal der Erfindung sollen dabei die Flansche der Z-förmig profilierten Stiele so abgewinkelt
sein, daß sie einen spitzen Winkel mit dem Steg des Stieles bilden. Dabei sind dann die Konsolen an ihrem
Befestigungsende entsprechend spitzwinklig abgeschnitten, so daß sie nach dem Einsetzen in die
Abwinklung des Stieles durch nur eine Schraube eindeutig mit dem Stiel verbindbar sind.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Teil einer Kabelbahn in perspektivischer
Ansicht,
Fig.2 einen Schnitt durch die Kabelbahn in der Ebene H-Il der F i g. 1 gesehen,
Fig.3 einen Tragrost für eine Kabelbahn mit verschiedenen Abzweigungen in Oberansicht,
Fig.4 die Verbindung eines U-förmigen Holmes mit
einem C-förmigen Steg durch einen Steckbolzen,
F i g. 5 einen Schnitt durch den Tragrost nach F i g. 3 in der Schnittebene 5-5,
F i g. 5 einen Schnitt durch den Ti agrost nach F i g. 3
in der Schnittebene 6-6,
F i g. 7 einen Tragrost aus anderen Profilen,
F i g. 8 ein weiteres Profil für die Tragrostholme.
Die Kabelbahn nach F i g. 1 hängt an Stielen 10, die bei der skizzierten Ausführung an der Decke 11 befestigt sind. Die Stiele 10 bestehen, wie insbesondere in Fig. 2 erkennbar ist, aus Profileisen, deren Flansche 12 so abgewinkelt sind, daß sie einen spitzen Winkel mit dem Steg des Profils bilden. An einem solchen Stiel 10 können einseitig, können aber auch, wie bei dem skizzierten Ausführungsbeispiel dargestellt ist, nach beiden Seiten abstehende Konsolen 13 befestigt werden. Die Konsolen sind mit ihrem ebenfalls spitzwinklig abgeschnittenen Befestigungsende in den spitzen Winkel des Stielprofils eingesetzt. Alsdann genügt zur Sicherung von Konsolen in ihrer Lage eine einzige Schraube 14.
F i g. 7 einen Tragrost aus anderen Profilen,
F i g. 8 ein weiteres Profil für die Tragrostholme.
Die Kabelbahn nach F i g. 1 hängt an Stielen 10, die bei der skizzierten Ausführung an der Decke 11 befestigt sind. Die Stiele 10 bestehen, wie insbesondere in Fig. 2 erkennbar ist, aus Profileisen, deren Flansche 12 so abgewinkelt sind, daß sie einen spitzen Winkel mit dem Steg des Profils bilden. An einem solchen Stiel 10 können einseitig, können aber auch, wie bei dem skizzierten Ausführungsbeispiel dargestellt ist, nach beiden Seiten abstehende Konsolen 13 befestigt werden. Die Konsolen sind mit ihrem ebenfalls spitzwinklig abgeschnittenen Befestigungsende in den spitzen Winkel des Stielprofils eingesetzt. Alsdann genügt zur Sicherung von Konsolen in ihrer Lage eine einzige Schraube 14.
Auf den Konsolen 13 werden Tragroste 15 abgestützt, die ihrerseits die Kabel 16 tragen. In der Zeichnung sind
zur Wahrung der Übersichtlichkeit nur zwei Herartige Kabel nebeneinander dargestellt.
Jeder einzelne Tragrost besteht aus zwei Längsholmen 17 und einer größeren Zahl von über ihre Länge
verteilten Stegen 18.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 bis 6 ist angenommen,
daß als Holme 17 aufrechtstehende U-Profile dienen, deren Steg 19 eine verhältnismäßig große Höhe
aufweist im Vergleich mit den schmalen Flanschen 20, die unten und oben angeordnet sind. Die Profile 17 sind
mit ihren offenen Seiten einandner zugekehrt. Sie sind durch Stege 18 miteinander verbunden, die U-förmig,
oder, wie insbesondere in Fig.4 erkennbar ist, auch C-förmig ausgebildet sein können. Die Stege 18 sind in
ihrer Höhe so bemessen, daß sie zwischen die Flansche 20 der Holmprofile 17 eingeführt werden können. Die
waagerechten Flansche 21 der Stege liegen dann innenseitig an den Flanschen 20 der Holme 17 an.
Die waagerechten Flansche 20 der Holme sind in gleichmäßigen Abständen von vielleicht 25 cm mit
Bohrungen 22 versehen. Die Bohrungen erstrecken sich jeweils in senkrechter Richtung durch beide Flansche
20. Gleich große Bohrungen 22 weisen aber auch die Stege 18 in ihren übereinanderliegenden Flanschen 21
auf. Bei den Stegen 18 sind die Bohrungen 22 jedoch in geringeren Abständen von vielleicht 2 cm angeordnet.
Die Länge der Stege 18, die die Breite eines Tragrostes bestimmt, kann frei gewählt werden. Die
Stegprofile werden jeweils genau in der Mitte zwischen zwei Bohrungen 22 durch einen Sägeschnitt oder in
ähnlicher Weise durchtrennt. Dann liegen die beiden äußersten Bohrungen 22 eines Steges beim Zusammenbau
desselben mit den Holmen 17 genau richtig, so daß sie sich mit den Bohrungen 22 der Holme decken. Die
Sicherung der Lage der Holme 17 und Stege 18 zueinander geschieht dann in einfachster Weise durch
Einschieben eines Bolzens 23, wie z. B. in F i g. 4 erkennbar ist. Dieser Bolzen 23 durchdringt die beiden
Flansche 20 des Holmprofils 17 und die Flansche 21 des Steges 18. Der Bolzen 23 stützt sich in seiner
b5 Betriebslage mit Anschlägen 24 auf der Oberseite des
Holmes ab. Der über den Holm hinausragende Teil 25 der Steckbolzen 23 bildet gleichzeitig eine seitliche
Begrenzung der Kabelbahn, so daß die Kabel 16 nicht
seitlich abrutschen können, wie in F i g. 1 erkennbar ist. Dort ist zugleich zu sehen, daß über die ganze Breite des
Rostes an beliebiger Stelle derartige Bolzen 23 in die Bohrungen der Stege 18 eingesetzt werden können. Die
Bolzen 23 dienen dann als Abstandhalter für die verschiedenen nebeneinander und parallel zueinander
verlaufenden Kabel 16. Es bleiben zwischen den nebeneinander verlaufenden Kabeln jeweils Luftspalte,
deren Breite wenigstens der Stärke der Bolzen 23 entspricht. Bei Bedarf können ggf. auch mehrere Kabel
16 übereinander zwischen den Abstandhaltern 23 geführt werden.
An den Abzweigstellen können die Kabel 16 ohne weiteres seitlich über die Holme 17 hinweg abgebogen
werden, wie F i g. 3 zeigt. Sie können z. B. von der Hauptkabelbahn A auf irgendeine abzweigende Kabelbahn
B, C oder auch D übergeleitet werden. Diese abzweigenden Kabelbahnen mögen aus den gleichen
Holmprofilen 17 bestehen wie die Hauptbahn A. Die Stege 18 können, wenn nur eine geringere Zahl von
Kabel 16 untergebracht zu werden braucht, entsprechend kürzer gewählt werden. Die Abzweigungen ßbis
D sind dann entsprechend schmaler. Zur Verbindung der Abzweigungen ßbis Dmit dem Hauptrost A dienen
nach Fig.3 Knotenbleche 26, die an den Abzweigstellen
auf die oberen Flansche der beiden Roste gelegt werden. Die Sicherung der Bleche 26 kann wiederum
durch die gleichen Bolzen 23 bewirkt werden, wie die F i g. 6 erkennen läßt. Wenn aber ein derartiger Bolzen
aus irgendwelchen Gründen zu hoch aufragen würde, kann an seiner Stelle auch ein mit einem flachen Kopf
versehener Bolzen 27 eingesetzt werden. Jedenfalls ist bei der Ausbildung der Kabelbahn gemäß der Erfindung
ohne weiteres die Möglichkeit gegeben, wie es unten rechts in F i g. 3 der Zeichnung erkennbar ist, ein Kabel
16 mit so großem Krümmungsbogen von der Hauptbahn A auf die abzweigende Bahn Cüberzuleiten, daß es
an der Übergangsstelle auf kurzer Strecke außerhalb der beiden Bahnen A und Cverläuft. Das ist bekanntlich
für die Umlenkung von dicken Kabeln von größter Bedeutung. Die Ableitung der Kabel auf abzweigende
Bahnen C erfolgt dabei in Höhe der Oberseite des Rostes. Ein Anheben der Kabel über mehr oder minder
hoch aufragende Seitenprofile ist nicht nötig. Das ist für die Praxis von größter Bedeutung, zumal dieser Vorteil
erzielt wird, ohne daß Spezial-Formstücke wie Winkel-, T- oder Kreuzstücke Anwendung finden.
Wenn aus irgendwelchen Gründen Knotenbleche 26
nicht eingebaut werden können, dann kann der Anschluß der abzweigenden Bahnen an die Hauptbahn
auch durch irgendwelche Laschen, Winkelbleche od. dgl. bewirkt werden, wie wohl nicht näher dargelegt
zu werden braucht.
Bei dem in Fig. 7 und 8 skizzierten Ausführungsbeispiel
sind die Längsholme 28 als S-Profile ausgebildet. Die beiden Längsholme 28 sind wiederum derart
zueinander angeordnet, daß ihre offenen Profilteile einander zugekehrt sind. Auch die Stege 29 können in
einem solchen Fall aus S-Profilen bestehen. Zur Verbindung der Teile 28 und 29 dienen wiederum die
Abstandhalter-Bolzen 23.
Wenn eine noch größere Biegesteifigkeit von den Längsholmen 30 verlangt wird, können diese entsprechend
Fig.8 ausgebildet sein. Die Gesamthöhe der Profile ist dabei vergrößert worden, und zwar in der
Weise, daß die Höhe des oberen Profilteils 31 oberhalb des Mittelflansches 32 eine geringere Höhe hat als der
untere Profilteil 33. Auch bei dieser Ausbildung sollten die Bohrungen 22 durch sämtliche übereinanderliegenden
Flansche geführt werden in der Weise, daß sie jeweils genau übereinander liegen. Übrigens bietet ein
Profil 30 entsprechend Fig.8 noch die weitere Möglichkeit, daß der höhere Profilteil 33 nach oben
gekehrt werden kann. Es müßten dann zweckmäßig auch entsprechend höhere Stege 18 oder 29 eingebaut
werden, die dann selbstverständlich auch eine größere Biegesteifigkeit hätten. Der Zusammenbau der Teile
würde auch in diesem Falle durch die gleichen Steckbolzen 23 bewirkt werden.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß auch noch die Möglichkeit besteht, den Tragrost einer Kabelbahn
nachträglich zu verbreitern oder schmaler zu machen, falls das aus betrieblichen Gründen erwünscht wäre. Die
Stege 18 mit den Kabeln 16 brauchen dann nur vorübergehend durch Hilfsstützen abgestützt werden.
Dann kann eine oder können beide Holme 17 ausgebaut und die Stege durch kürzere oder längere ersetzt
werden. Anschließend werden dann die früheren Stege 18 entfernt und die Holme 17 wiederum mit den Stegen
18 zusammengebaut.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Tragvorrichtung für Kabel mit aus Längsholmen und Querstegen bestehenden Tragrosten, bei
denen die Querstege in die einander zugekehrten, offenen Seiten der als S- oder U-Profilträger
ausgebildeten Längsholme greifen und mit diesen durch Bolzen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querstege (18) seitlich offene Profilschienen sind, deren obere und untere
Flasche (21) an den Innenflächen der Flansche (20) der Längsholme (17) anliegen, und daß die Bolzen
(23) Steckbolzen sind, welche Bohrungen (22) in den Flanschen der Längsholme (17) und der Querstege
(18) durchgreifen.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß die Querstege (18) ein U-Profil haben.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (29) ein S-Profil haben.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei S-förmigen Holmen (30) der
Mittelflansch (32) außerhalb der Mitte der Gesamthöhe liegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Holme (17) und/oder Stege (18) je
in gleichbleibenden Abständen an ihren Flanschen mit senkrecht übereinanderliegenden Bohrungen
(22) für die Steckbolzen (23) versehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Verbindung der Holme (17) und Stege (18) Bolzen (23) dienen, die mit einem
Anschlag (24) auf dem oberen Flansch des Holmes (27) aufliegen und die über die Oberseite des Rostes
zur seitlichen Begrenzung der Kabelbahn herausragen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß über die Oberseite des Tragrostes
herausragende Begrenzungsbolzen (23) auch in weitere Bohrungen (22) der Längsholme (17) und in
Bohrungen (22) der Querstege (18) als Abstandhalter eingesetzt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragroste von etwa abgezweigten
Kabelbahnen (B-D)mh ihren Holmen (17) außenseitig
gegen einen Holm der Hauptkabelbahn (A) stoßen, wobei die Lage der Holme (17) zueinander
durch Knotenbleche (26) gesichert ist, die durch Bolzen (23) in ihrer Lage zueinander gehalten
werden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (12) der Z-förmig
profilierten Stiele (10) so abgewinkelt sind, daß sie einen spitzen Winkel mit dem Steg des Stieles bilden
und daß die Konsolen (13) an ihrem Befestigungsende entsprechend spitzwinklig abgeschnitten sind, so
daß sie nach dem Einsetzen in die Abwinklung des Stieles durch eine Schraube (14) fest mit dem Stiel
verbindbar sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702002988 DE2002988C3 (de) | 1970-01-23 | 1970-01-23 | Tragvorrichtung für Kabel |
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| DE2002988A1 DE2002988A1 (de) | 1971-10-07 |
| DE2002988B2 true DE2002988B2 (de) | 1978-02-02 |
| DE2002988C3 DE2002988C3 (de) | 1978-10-05 |
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