DE2002945C - Kupplungselement für den Ober- und Unterbär eines Gegenschlaghammers - Google Patents
Kupplungselement für den Ober- und Unterbär eines GegenschlaghammersInfo
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- DE2002945C DE2002945C DE19702002945 DE2002945A DE2002945C DE 2002945 C DE2002945 C DE 2002945C DE 19702002945 DE19702002945 DE 19702002945 DE 2002945 A DE2002945 A DE 2002945A DE 2002945 C DE2002945 C DE 2002945C
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Description
den nun die einzelnen Stahlbänder des Kopplungselementes auseinandergetrieben werden, was jedoch
durch lösbare Klemmen 14,15, die mittels Schrauben die Stahlbänder fest gegeneinanderpressen, verhindert
wird. Die in dem Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellten Klemmen 14, 15 werden jeweils durch
ein Paar Profileisen gebildet. Um ein Gleiten der Klemmen auf den Stahlbändern zu vermeiden, sind
zwischen den Klemmen und den Stahlbändern jeweils Gummieinlagen 16,17 angeordnet.
Hierzu L Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
eine um die Andrückkraft der Rolle vergrößerte BeIa-
Patentanspruch: stung aufnehmen müssen.
Erst der Vorschlag, die Stahlbänder des Kopp-Kopplungselement für <uen Ober- und Unterbär lungselementes in einem sich bei geschlossenen Bären
eines Gegenschlaghammers, bei dem das von an- 5 zwischen der Einspannstelle am Unterbär und der
einanderliegenden Stahlbändern gebildete Kopp- Umlenkrolle ergebenden Bereich durch ei.« Stahllungselement
von einer Einspannstelle am Ober- stange zu ersetzen, brachte eine wesentliche Verbessebär
über eine Umlenkrolle zur Einspannstelle am rung, dr das Schwingen der einzelnen Stahlbänder
Unterbär geführt ist, dadurch gekenn- beim Arbeiten des Hammers unterbunden wird,
zeichnet, daß die aneinanderliegenden Stahl- io Nachteilig bei dieser Ausbildung ist jedoch, daß sich
bänder des Kopplungselementes (10) in einem durch die Verbindung der Stange mit der» Stahlbänsieh
bei geschlossenen Bären zwischen der Ein- dem eine Schwächung der Zugfestigkeit der Koppspannstelle
(13) am Unterbär (4) und der Umlenk- !ungselemente ergibt, so daß, um eine erhöhte Lebensrolle (11) ergebenden Bereich zumindest an einer, dauer zu erreichen, eine Querschnittsvergrößerung
vorzugsweise an zwei bis drei Stellen mittels lösba- 15 notwendig wird. Ein weiterer Nachteil dieser Lösung
rer Klemmen (14, IS) zusammengehalten sind. muß darin gesehen werden, daß sie schon bei der Konstruktion
des Hammers berücksichtigt werden muß. Bereits bestehende Hän.mer können nu: .nit größerem
Aufwand und größeren Kosten entsprechend umge-
au baut werden.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und ein Kopplungselement
zu schaffen, das in einfacher Wei ;e und
Die Erfindung betrifft ein Kopplungselement für mit geringen Kosten eine bedeutende Erhöhung der
den Ober- und Unte»<bär eines Gegenschlaghammers, as Lebensdauer gewährleistet, wobei vor allem bereits
bei dem das vor. aneinanderliegenden Stahlbändern betriebsfähige Gegenschlaghammer ohne Schwieriggebildete
Kopplungselement von seiner Einspann- keiten mit diesen Kopplungselementen versehen werstelle
am Oberbär über eine Umlenkrolle zur Ein- den sollen.
spannstelle am Unterbär getührt ist. Ausgehend von einem Kopplungselement für den
Da bei den üblichen Gegenschloghämmern nur der 30 Ober- und Unterbär eines Gegenschlaghammers der
Oberbär angetrieben wird, wird die Gegembewegung eingangs geschilderten Art, löt>t die Erfindung die
des Unterbären mit Hilfe eines über eine Umlenkrolle Aufgabe dadurch, daß die aneinanderliegenien Stahlgeführten,
den Oberbär mit dem Unterbär verbinden- bänder des Kopplungselementes in einem sich bei geden
Kopplungselementes erreicht. Dieses Kopplungs- schlossenen Bären zwischen d»r Einspannstelle am
element besteht üblicherweise aus etwa zwanzig bis 35 Unterbär und der Umlenkrolle ergebenden Bereich
dreißig aneinanderliegenden Stahlbändern. zumindest an einer, vorzugsweise an zwei bis drei Stel-Beün
Betrieb solcher bandgekoppelter Gegen- len, mittels lösbarer Klemmen zusammengehalten
schlaghämmer kommt es häufig zu Arbeitsunterbre- sind. Das Zusammenhalten der einzelnen Stahlbänder
chungen, da ein oder mehrere Stahlbänder brechen. durch die Klemmen ergibt eine größere Biegesteifig-Neben
den Kosten für neue Bänder macht sich dabei 4° keit eines Kopplungselementes und verhindert daauch
der durch den Bruch bedingte Arbeitsausfall un- durch unerwünschte Bewegungen, so daß eine bedeuangenehm
bemerkbar, so daß einer Erhöhung der Le- tend höhere Lebensdauer erreicht wird. Die Stahlbänbensdauer
dieser Stahlbänder große Bedeutung zu- der können nicht mehr auseinandergetrieben werden,
kommt. Es wurde daher vorgeschlagen, durch es kann sich kein Staub zwischen ihnen absetzen und
Schmieren der einzelnen Stahlbänder einem Bruch 45 die Bruchgefahr ist bedeutend verringert. Es zeigt sich
vorzubeugen und die Lebensdauer zu erhöhen. In Jcr also, daß mit der erfindungsgemäßen Lösung alle
Praxis zeigte sich aber, daß sich mit dieser Maßnahme Vorteile einer Zugstangenverbindung erreicht werden
keine ins Gewicht fallende Verlängerung der Lebens- können, ohne daß deren Nachteile auftreten,
dauer erreichen läßt. Die sonst fest aneinanderliegen- In der Zeichnung ist ein Gegenschlaghammer im den Stahlbänder werden beim Zusammenschlagen der 5° Teilschnitt mit einem Ausführungsbeispiel des erfin-Bären zwischen der Umlenkrolle und der Einspann- dungsgemäßen Kopplungselementes dargestellt,
stelle am Unterbär auseinandergetrieben, se daß der In den im Rahmen 1 vorgesehenen Führungen 2,3 beim Schlag aufgewirbelte Staub in den Zwischen- gleiten der Ober- und Unterbär. Auf dem Hauptteil 4 raum der auseinandergetriebenen Stahlbänder ge- bzw. 6 des Unterbären bzw. Oberbären sind jeweils langt. Dieser Staub bildet in Verbindung mit dem 55 Gesenke 5 bzw. 7 angeordnet. Der Oberbär 6 wird Schmiermittel eine regelrechte »Schleifpaste«. Es er- pneumatisch über Druckleitungen8,9 angetrieben, geben sich somit Bruchstellen, die nicht den höchsten D^s Kopplungselement 10 führt über eine Umlenk-Beanspruchungen der Stahlbänder gewachsen sind. rolle 11 von der gefederten Einspannstelle 12 des In Erkenntnis dieser Tatsachen ist auch schon vor- Oberbären zu der entsprechenden Einspannstelle 13 geschlagen worden, eine mit einer gewissen Vor- 60 des Unterbären. Das Kopplungselement 10 wird aus Spannkraft gegen die Stahlbänder gedrückte Rolle mehreren Stahlbändern geNldet, von denen der Einvorzusehen, die das Abheben der einzelnen Stahlbän- fachheit wegen nur drei angedeutet sind. InderZeichder voneinander verhindern soll, um die Lebensdauer nung sind die Bären in offener Lage gezeigt. Wird nun der Stahlbänder zu erhöhen. Die konstruktive Aus- der Oberbär 6 über die Druckleitungen 8 angetrieben führung solcher Rollen isi jedoch mit relativ hohen 65 und bewegt sich abwärts, so wird mittels des Kopp-Kosten verbunden, ohne daß ein wesentlicher Fort- lungselementes 10, das über die Umlenkrolle 11 gesdiritt erreicht wird, da, um ein Abheben der Stahl- führt ist, der Unterbär 4 gegen den Oberbär bewegt, händer voneinander zu verhindern, die Stahlbänder Beim Zusammenschlagen der Gesenke 5 und 7 wür-
dauer erreichen läßt. Die sonst fest aneinanderliegen- In der Zeichnung ist ein Gegenschlaghammer im den Stahlbänder werden beim Zusammenschlagen der 5° Teilschnitt mit einem Ausführungsbeispiel des erfin-Bären zwischen der Umlenkrolle und der Einspann- dungsgemäßen Kopplungselementes dargestellt,
stelle am Unterbär auseinandergetrieben, se daß der In den im Rahmen 1 vorgesehenen Führungen 2,3 beim Schlag aufgewirbelte Staub in den Zwischen- gleiten der Ober- und Unterbär. Auf dem Hauptteil 4 raum der auseinandergetriebenen Stahlbänder ge- bzw. 6 des Unterbären bzw. Oberbären sind jeweils langt. Dieser Staub bildet in Verbindung mit dem 55 Gesenke 5 bzw. 7 angeordnet. Der Oberbär 6 wird Schmiermittel eine regelrechte »Schleifpaste«. Es er- pneumatisch über Druckleitungen8,9 angetrieben, geben sich somit Bruchstellen, die nicht den höchsten D^s Kopplungselement 10 führt über eine Umlenk-Beanspruchungen der Stahlbänder gewachsen sind. rolle 11 von der gefederten Einspannstelle 12 des In Erkenntnis dieser Tatsachen ist auch schon vor- Oberbären zu der entsprechenden Einspannstelle 13 geschlagen worden, eine mit einer gewissen Vor- 60 des Unterbären. Das Kopplungselement 10 wird aus Spannkraft gegen die Stahlbänder gedrückte Rolle mehreren Stahlbändern geNldet, von denen der Einvorzusehen, die das Abheben der einzelnen Stahlbän- fachheit wegen nur drei angedeutet sind. InderZeichder voneinander verhindern soll, um die Lebensdauer nung sind die Bären in offener Lage gezeigt. Wird nun der Stahlbänder zu erhöhen. Die konstruktive Aus- der Oberbär 6 über die Druckleitungen 8 angetrieben führung solcher Rollen isi jedoch mit relativ hohen 65 und bewegt sich abwärts, so wird mittels des Kopp-Kosten verbunden, ohne daß ein wesentlicher Fort- lungselementes 10, das über die Umlenkrolle 11 gesdiritt erreicht wird, da, um ein Abheben der Stahl- führt ist, der Unterbär 4 gegen den Oberbär bewegt, händer voneinander zu verhindern, die Stahlbänder Beim Zusammenschlagen der Gesenke 5 und 7 wür-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT337269A AT285291B (de) | 1969-04-08 | 1969-04-08 | Kopplungselement für den Ober- und Unterbär eines Gegenschlaghammers |
| AT337269 | 1969-04-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2002945A1 DE2002945A1 (de) | 1970-10-15 |
| DE2002945B2 DE2002945B2 (de) | 1972-09-07 |
| DE2002945C true DE2002945C (de) | 1973-03-15 |
Family
ID=
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