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DE2002619A1 - Schutzvorrichtung bei Tueren,die durch ein von einem Druckmedium beaufschlagtes Bewegungsorgan bewegbar sind - Google Patents

Schutzvorrichtung bei Tueren,die durch ein von einem Druckmedium beaufschlagtes Bewegungsorgan bewegbar sind

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Publication number
DE2002619A1
DE2002619A1 DE19702002619 DE2002619A DE2002619A1 DE 2002619 A1 DE2002619 A1 DE 2002619A1 DE 19702002619 DE19702002619 DE 19702002619 DE 2002619 A DE2002619 A DE 2002619A DE 2002619 A1 DE2002619 A1 DE 2002619A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
door
contacts
branch
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702002619
Other languages
English (en)
Inventor
Sittmann Geb Voester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Original Assignee
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH filed Critical Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Priority to DE19702002619 priority Critical patent/DE2002619A1/de
Publication of DE2002619A1 publication Critical patent/DE2002619A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B21/00Common features of fluid actuator systems; Fluid-pressure actuator systems or details thereof, not covered by any other group of this subclass
    • F15B21/08Servomotor systems incorporating electrically operated control means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/50Power-operated mechanisms for wings using fluid-pressure actuators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Schutzvorrichtung bei Türen, die durch ein von einem Druckmedium beaufschlagtes Bewegur.gsorgan bewegbar sind Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung bei Türen, die durch ein von einem Druckmedium beaufschlagtes Bewegungsorgan bewegbar sind mit einem Druckschalter.--Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art tragen die gegeneinander stoßenden Kanten der Türc-ri mit einem Druckmedium gefüllte Gummistulpen, an die der Druckschalter angeschlosse ist, der bei einem bestimmten Druckanstieg in den Stulpen einen Kontakt schließt und damit zur Wiederöffnung der Tür fuhrt. Bekannt sind auch Ausführungen, bei denen die Türkanten mit federnden Kontaktleisten versehen sind, die bei Kontaktgabe zur Bewegung der Tür in Öffnungsrichtung führen. Solche bekannten Schutzvorrichtungen lassen sich nicht an allen Türausfuhrungen anbringen, sie sind störanfällig und führen nicht immer beim gleichen Gegendruck zur Wiederöffnung der Tür.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile sieht die Erfirung vor, daß der Druckschalter unter dem Einfluß des Druckes des Druckmediums für das Bewegungsorgan steht und dieser über eine Sperrvorrichtung in seiner Schaltfunktion freigegeben ist, sobald der für c-e Bewegung der Tür aus der Ruhelage in Schließric.tung notwendige Druck des Druckmediums abgefallen ist.
  • Der Druckschalter steht auf der Seite des Bewegungsorganes mit dem Druckmedium in Verbindung, die für die Bewegung der Tür in Schließrichtung maßgebend ist.
  • Jine schaltungstechnisch einfache Ausfuhrung, die Störmöglichkeiten weitgehend ausschließt, ergibt sich dadurch, daß in die Leitungen zwischen einer Druck versorgungsanlage und dem Bewegungsorgan ein 'zagnetventil gesetzt ist, das über Impulsgeber steuerbar ist, die in Abhängigkeit von der Türstellung bzw. auf einen äußeren Impuls ansprechen. Dabei bestehen zwee mäßig die Impulsgeber, die in Abhängigkeit von der Türstellung ansprechen, aus Endschaltern und der Impulsgeber, der auf eSnen äußeren Impuls anspricht, ist als auf dem Boden liegende Kontaktmatte, als Lichtschranke oder dergl. ausgebildet. Die Impulsgeber schließen oder öffnen Stromkreise, die Relais zur Steuerung von Kontakten enthalten.
  • Der Druckschalter Ist nach der Erfindung beim Beginn der Schließbewegung der Tür aus der vollen Offenstellung außer Funktion gesetzt, weil hier der Maximaldruck Sm Irucksystem des Bewegungsörganes auftritt und auf d'en auch der Druckschalter maximal eingestellt sein kann. Ohne zusätzliche Maßnahme + würde also der Iruckschalter beim Anfahren der Tür immer ansprechen, so daß das Bewegungsorgan wieder zur Öffnung der Tur umgeschaltet würde und ein Schließen gar nicht mehr möglich wäre. Die vorgesehene Sperrsorrlehtung besteht in besonders zweckmäßiger Weise aus einem Kontakt im Stromkreis des Druckschalters, der über ein durch einen Impulsgeber schaltbares Relais steuerbar ist. Dieser Impulsgeber kann wieder als Endschalter ausgebildet sein, der in der Nähe der vollen Tifröffnung angebracht ist, so daß kurz nach dem Start der Tür in Schließrichtung über den indschalter und das Relais der Kontakt geschlossen wird, der damit die Schalttähigkeit des Druckschalters herstellt.
  • Wird als Bewegungsorgan ein zweiseitig beaurschlagbarer DruckzYlinder, insbesondere Pneumatikzylinder, verwendet, so sind die Querschnitte der Mündungen der Leitungen für das Druckmedium am Zylinder und dessen Abmessungen so gewahlt, daß sich im Zylinder nach einem Maximaldruck bei der Bewegung der Tür aus der Ruhelage ein geringerer Druck während des Laufs der Tür einstellt. Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung, die in einem Schaltschema eine beispielsweise Ausführungsform darstellt, näher erläutert.
  • In der Darstellung befindet sich eine Tür 1 in ihrer Schließstellung, sie kann durch ein Bewegungsorgan 2 hin und her bewegt werden. Dieses Bewegungsorgan 2 ist im Ausführungsbeispiel als Druckzylinder 3 ausgebildet, dessen Kolbenstange 4 auf der Oberkante 5 der Tür 1 angreift. Der Druckzylinder 3 ist mit Leitungen 6, 7 unter Zwischenschaltung eines Magnetventiles 8 an eine Druckversorgungsanlage 9 angeschlossen, zwischen dem Magnetventil 8 unå dem Druckzylinder 3 sind in die Leitungen 6, 7 Drosseln 10, 11 geschaltet, die durch Rückschlagventile 12, 13 in einer Richtung kurzgeschlossen sind. Das Magnetventil 8 liegt in einem eigenen Stromkreis 14, der durch Kontakte 15, 16 unterbrochen werden kann.
  • Ist der Kontakt 15 geschlossen, gibt das Magnetventil 8 die Leitung 6 frei und das Druckmedium kann von der zu der Druckversorgungsanlage 9 zur in der Zeichnung linken Seite 17 des DruckzYlinders 3 gelangen, die Kolbenstange 4 mit der'Tür 1 bewegt sich in Richtung des Pfeiles 18 in Öffnungsrichtung. Ist der Kontakt 16 geschlossen, so wird durch das Magnetventil die Druckversorgungsanlage 9 über die Leitung 7 mit der rechten Seite 19 des Druckzylinders 3 verbunden, die Kolbenstange 4 und die Tür 1 bewegen sich in der Zeichnung nach links in Richtung des Pfeiles 20, also in Schließrichtung.
  • Die Kontakte 15, 16 werden über Relais gesteuert, die zu einem zweiten Stromkreis 21 gehören. Dieser weist fünf Stromzweige 22 bis 26 auf, die zueinander parallel geschaltet sind.
  • Im ersten Stromzweig 22 befinden sich Kontakte 27 bis 30, ein Druckschalter 31- und ein Relais 32. Die.
  • Kontakte27 und 29 liegen zueinander parallel, ebenso die Kontakte 28 und 30. Der Druckschalter 31 steht mit der Leitung 7, also der Leitung, die von der Druckversorgungsanlage 9 zur rechten Seite 19 des Druckzylinders 3 führt, über eine Leitung 33 in Verbindung, der Druckschalter 31 steht also unter dem Einfluß des Druckmediums, das das Bewegungsorgan 2 beaufschlagt.
  • Im zweiten Stromzweig 23 befinden sich ein Endschalter 34, der betätigt wird, wenn die Tür 1 in ihre Schließlage einläuft, außerdem befinden sich in diesem Stromzweig zwei Kontakte 35, 36 und ein Relais 37.
  • Der dritte Stromzweig 24 wird ebenfalls durch einen Endschalter 38 und zwei parallel zueinander. liegenden Kontakten 39, 40 und einem Relais 41 gebildet. Der vierte Stromzweig 25 enthält einen Endschalter 42, zwei parallel zueinander liegende Kontakte 43, 44 und ein Relais 45 und schließlich weist der fünfte Stromzweig einen Impulsgeber 46, ein Relais 47 und ebenfalls zwei parallel zueinander liegende Kontakte 48, 49 auf. Der vierte Stromzweig 25 und der fünfte Stromzweig 26 sind durch eine Leitung 50 miteinander verbunden.
  • Die Kontakte 15, 16 werden durch die Endschalter 34, 38, 42 als Impulsgeber 51 und dem Impulsgeber 46 über die Relais 37, 45 gesteuert, dabei ist die Steuerung durch die Impulsgeber 51 von der Stellung der Tür 1 abhängig, außerdem von der Betätigung des Impulsgebers 46, der z.B. als Kontaktmatte auf dem Fußboden ausgebildet sein kann. Während der Endschalter 42 das Ende der Öffnungsbewegung der Tür 1, also der Bewegung in Richtung des Pfeiles 18, bestimmt, gehört der Endschalter 38 mit dem Relais 41 und dem Kontakt 27 zu einer Sperrvorrichtung 52. Der Endschalter 38 ist in einem geringen Abstand vom Endschalter 42 angeordnet, alle Endschalter, die z.B.
  • wie der Druckzylinder 3 am Türrahmen befestigt sind, werden durch einen Nocken 53 betätigt, der mit der Tür 1 fest verbunden ist. Diese Sperrvorrichtung 52 verhindert, daß der Druckschalter 31 ansprechen kann, wenn im Drucksystem Maximaldruck herrscht, das ist der Fall, wenn die Tür 1 aus der-Öffnungslage in Bewegung versetzt wird. Würde eine solche Sperrvorrichtung 52 fehlen, so würde der --Druckschalter 31 eine Schließung der Tür nach erfolgter Öffnung unmöglich machen, der Druckschalter 31 könnte nicht nach der Erfindung an das Drucksystem des Bewegungsorganes 2 angeschlossen werden.
  • Schließt der Impulsgeber 46, wird also z.B. auf eine Kontaktmatte getreten, so ziehen die Relais 45 und 47 an. Das Relais 45'beaufschlagt die Kontakte 15, 30, 36, die Kontakte 15 und 30 werden also geschlossen und der Kontakt 36 wird geöffnet. Das Relais 47 steuert die Kontakte 35, 39, 43, die Kontakte 35, 39 werden also geöffnet und der Kontakt 43 wird geschlossen. Durch das Schließen des Kontaktes 15 wird das Magnetventil 8 in der Zeichnung nach rechts geschoben, so daß das Druckmedium von der Druckversorgungsanlage 9 zur linken Seite 17 des Druckzylinders 3 über die Leitung 6 und die Drossel 10 strömen kann. Die Kolbenstange 4 setzt sich mit der Tür 1 in Richtung des Pfeiles 18, also in Öffnungsrichtung, in Bewegung. Dabei wird der Endschalter 34 vom Nocken 53 verlassen, der Kontakt schließt.
  • Auf dem Weg zur vollen Öffnung wird der Endschalter 38 kurz vor der eigentlichen Endstellung überfahren.
  • Da in aller Regel inzwischen die Kontaktmatte vom Eintretenden wieder verlassen worden ist, hat der Impulsgeber 46 geöffnet, aber im vierten Stromzweig 25 und im fünften Stromzweig 26 befindet sich wegen des geschlossenen Kontaktes 43 Spannung, so daß auch der Kontakt 39 geöffnet ist. Beim Überfahren des Endschalters 38 tritt keine Änderung in der Bewegung der Tür 1 ein, der Kontakt 15 bleibt geschlossen und das Magnetventil 8 gibt weiterhin den Durchgang des Druckmediums zur -linken Seite 17 des Druck zylinders 3frei, Sobald der Endschalter 42 vom Nocken 53 erreicht wird, wird der vierte Stromzweig 25 unterbrochen und da auch der Impulsgeber 46 beim Verlassen der Kontaktmatte geöffnet hat, werden die Relais 45, 47 stromlos, so daß die entsprechenden Kontakte ihre Endlagen wechseln, das heißt die Kontakte 15, 30 öffnen, der Kontakt 36 schließt, die Kontakte 35, 39 schließen und der.Kontakt 43 öffnet. Das hat zur Folge, daß das Magnetventil 8 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, der Zustrom des Druckmediums aus der Druckversorgungsanlage 9 wird unterbrochen, die linke Seite 17 des Druckzylinders 3 entlüftet, die Bewegung der Tür 1 in Richtung des Pfeiles 18 hört auf, die Tür 1 hat ihre Endlage erreicht, sie ist voll geöffnet. Durch das Schließen der Kontaktep 35, 36 ist der zweite Stromzweig 23 unter Strom£gesetzt, das Relais 37 zieht an. Dieses Relais'beaufschlagt die Kontakte 16, 28, 48, die Kontakte 16 und 28 schließen also, der Kontakt 48 öffnet. Damit wird das Magnetventil-8 umgesteuert, das Druckmedium gelangt Jetzt von der Druckversorgungsanlage 9 über die Leitung 7 und die Drossel 11 zur rechten Seite 19 des Druckzylinders 3, die Kolbenstange 4 mit der Tür 1 beginnen sich in Richtung des Pfeiles 20, also in Schließrichtung, zu bewegen.
  • Beim Überfahren des Endschalters 38 wird der dritte Stromzweig 24 unter Strom gesetzt, das Relais 41 zieht an, das auf die Kontakte 27, 40, 49 einwirkt.
  • Alle diese Kontakte werden geschlossen. Der Kontakt 40 wirkt dabei als Selbsthaltekontakt für den Kontakt 39, denn der dritte Stromzweig 24 bleibt unter Spannung, auch wenn nach dem Überfahren der Endschalter 38 wieder in seine Öffnungsstellung zurückkehrt. Durch das Schließen des Kontaktes 27 kann der Druckschalter 31 in Funktion treten. Dieser Druckschalter kann auf den Druck der Druckversorgungsanlage 9 oder einen etwas darunterliegenden Druck eingestellt werden, der oberhalb des Druckes liegt, der sich im Druckzylinder 3 bei Normalbewegung der Tür einstellt. Dieser Druck ist durch die Bemessung der Querschnitte der Mündungen der Leitungen 6., 7 für das Druckmedium am Zylinder 3 und der übrigen Abmessungen des Zylinders 3 geringer als bei Beginn der Türbewegung, wo der volle Druck der Druckversorgungsanlage 9 wirksam ist. Wird nun zwischen der Tür und dem Rahmen bzw. bei Doppeltüren zwischen den beiden Türen etwas eingeklemmt, so steigt der Druck im Druckzylinder 3 auf der rechten Seite 19 an und damit spricht der Druckschalter 31 anz so daß jetzt des erste Stromzweig 22 geschlossen wird. Das Relais 32 zieht an, das die Kontakte 29 und 44 beaufschlagt, beide Kontakte werden geschlossen. Damit erhält aber der vierte Stromzweig 25 und der fünfte Stromzweig 26 Strom, d,.h. die Relais 45, 47 ziehen an mit der Folge, daß die Kontakte 15, 30 und 43 schließen und die Kontakte 36, 35 und 39 öffnen. Durch die Öffnung der Kontakte 35, 36 wird das Relais 37 stromlos und der Kontakt 16 fällt ab. Das bedeutet, daß das Magnetventil 8 umsteuert und das Druckmedium von der Druckversorgungsanlage 9 zur linken Seite 17 des Druckzylinders 3 strömt und sich damit die Kolbenstange~4 mit der Tür 1 in Richtung des Pfeiles 18,also in Öffnungsrichtung, bewegt. Die Tür 1 läuft bis in ihre Endstellung und es setzt dann, wie bereits beschrieben, die Bewegung in Richtung des Pfeiles 20, also in Schließrichtung, wieder ein. Tritt diesmal kein Druckanstieg beim Schließvorgang im Druckzylinder 3 ein, wird also durch die Tür 1 nichts eingeklemmt, so läuft die Tur 1 in die Schließlage, wo der Nocken 53 den Endschalter 34 betätigt und der zweite Stromzweig 23 unterbrochen wird, das Relais 37 fällt ab, der Kontakt 16 wird geöffnet, das Magnetventil 8 kehrt in seine neutrale Lage zurück, wie es in der gezeichneten Schaltung gezeigt ist.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß sich die Schutzvorrichtung für alle Türarten eignet, also auch insbesondere für solche Türen, an denen an der Stirnkante kein Kontaktelement angebracht werden kann, wie z.B. an Ganzglastüren. Darüberhinaus kann unmittelbar mit dem Systemdruck gearbeitet werden, es bedarf keiner weiteren zusätzlichen Anordnung, z.B. eines besonderen Drucknetzes. Damit ist der Aufbau besonders einfach und die Störanfälligkeit auf ein Minimum herabgesetzt. Die Schutzvorrichtung arbeitet zuverlässig, die Öffnungsbewegung setzt nach einer Sperrung immer bei gleichen Drucken ein.

Claims (9)

Patentansprüche
1. Schutzvorrichtung bei Türen, die durch ein von einem Druckmedium beaufschlagtes Bewegungsorgan bewegbar sind mit einem Druckschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckschalter (31) unter dem Einfluß des Druckes des Druckmediums für das Bewegungsorgan (2) steht und dieser über eine Sperrvorrichtung (52) in seiner Schaltfunktion freigegeben ist, sobald der für die Anfangsbeschleunigung der Tür (1) aus der Ruhelage in Schließrichtung (Pfeil 20) notwendige Druck des Druckmediums im Bewegungsorgan (2) abgesunken ist.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckschalter (31) auf der Seite (19) des Bewegungsorganes (2) mit dem Druckmedium in Verbindung steht, die für die Bewegung der Tür (1) in Schließrichtung (Pfeil 20) maßgebend ist.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitungen (6, 7) zwischen einer Druckversorgungsanlage (9) und dem Bewegungsorgan (2) ein Magnetventil (8) gesetzt ist, das über Impulsgeber (51, 46) steuerbar ist, die in Abhängigkeit von der Türstellung bzw. auf einen äußeren Impuls ansprechen.
4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsgeber (51), die in Abhängigkeit von der Türstellung ansprechen, aus Endschaltern (34, 38, 42) bestehen, und der Impulsgeber (46), der auf einen äußeren Impuls anspricht, als auf dem Boden liegende Kontaktmatte, Lichtschranke oder dergl. ausgebildet ist, und die Impulsgeber (51, 46) Stromkreise (14, 21) bzw. Stromzweige (22 bis 26) mit Relais (32, 37, 41, 45, 47) zur Steuerung von Kontakten (15, 16, 27 bis 30, 35, 36, 39, 40, 43, 44, 48, 49) öffnen bzw. schließen.
5. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (52) aus einem Kontakt (27) im Stromzweig (22) des Druckschalters ~(31) besteht, der über ein durch einen Impulsgeber (Endschalter 38) schaltbares Relais (41) steuerbar ist0
6. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber (51) als Endschalter (38) ausgebildet und in der Nähe der vollen Toröffnung zur, Betätigung, nachdem die Tür ihre Endlage in Schließrichtung (Pfeil 20) verlassen hat, angebracht ist.
7. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6,, dadurch gekennzeichnet, däß die elektrische Schaltung fünf parallele 5tromzweige (22 bis 26) aufweist, der erste Stromzweig (22) bintereinandergeschaltet zwei Kontakte (27, 28), den Druckschalter (31) und ein Relais (32) und parallel dazu zwei weitere Kontakte (29, 30) trägt, der zweite Stromzweig (23) einen Endschalter £34) der am Ende der Schließbewegung der Tür (1) betätigbar ist, zwei Kontakte (35, 36) und ein Relais (37) enthält, der dritte Stromzweig (24) einen Endschalter (38), der in der Nähe der soll-en Tür öffnung betätigtaris't, einen Kontakt (39), ein Relais (41) und einen weiteren, den Endschalter (38) über das Relais (41) kurzschließenden Kontakt (40) aufweist, der vierte Stromzweig (25) einen Endschalter (42), der am Ende der Öffnungsbewegung der Tür (1) betätigbar ist, einen Kontakt (43), dem ein weiterer Kontakt (44) parallel geschaltet ist, und ein Relais (45) enthält und schließlich im fünften Stromzweig (26) zwei parallel zueinander liegende Kontakte (48, 49), ein Impulsgeber (46) und ein Relais (47) angeordnet sind, wobei der vierte und fünfte Stromzweig (25, 26) durch eine Leitung (50) verbunden sind und das Relais (32) im ersten Stromzweig (22) die Kontakte (29, 44), das Relais (37) im zweiten Stromzweig (23) die Kontakte (28, 48) und zusätzlich einen Kontakt (16) für das Magnetventil (8), das Relais (41) im dritten Stromzweig (24) die Kontakte (27 40, 49), das Relais (45) im vierten Stromzweig (25) die Kontakte (30, 36) und zusätzlich einen Kontakt (15) für das Magnetventil (8) und das Relais (47) im fünften Stromzweig (26) die Kontakte (35, 39, 43) betätigt und bei geschlossener Tür (1) die Kontakte (15, 16, 27 bis 30, 40, 43, 44, 49) bzw. die Endschalter (34, 38) und der Impulsgeber'(46) offen und die Kontakte (35, 36, 39, 48) bzw. der Endschalter (42) geschlossen sind.
8. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 mit einem zweiseitig beaufschlagbaren Druckzylinder als Bewegungsorgan, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der Mündungen der Leitungen (6, 7) für das Druckmedium am Zylinder -(3) und dessen Abinessungen so gewählt sind, daß sich im Zylinder (3) nach einem Maximaldruck bei der Bewegung der Tür (1) aus der Ruhelage ein geringerer Druck während des Laufs der Tür (1) einstellt.
9. Schutzvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch.gekennzeichnet, daß in den Zuführungsleitungen (6, 7) für das Druckmedium zwischen dem Magnetventil (8) und dem Druckzyliflder (3) Jeweils eine Drossel (10, 11), die über ein Rückschlagventil (12, 13) kurzschließbar ist, angeordnet sind und der Druckschalter (31) an die Leitung (7).
zwischen.der Drossel (11) und der Seite (19) des Druckzylinders (3) angeschlossen ist, in die bei der Bewegung der Tür (1) in Schließrichtung (Pfeil 20) das Druckmedium einfließt.
Leerseite
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2924996A1 (de) * 1979-06-21 1981-01-29 Wabco Fahrzeugbremsen Gmbh Pneumatische tuerbetaetigungsanlage
DE3020972A1 (de) * 1980-06-03 1981-12-10 Wabco Fahrzeugbremsen Gmbh, 3000 Hannover Tueranlagen-sicherheitssteuerung
DE3130699A1 (de) * 1981-08-03 1983-02-17 Karl Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH, 7900 Ulm "omnibus mit einer kraftbetaetigten tuer"

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