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DE20023369U1 - Teleskopkran - Google Patents

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DE20023369U1
DE20023369U1 DE20023369U DE20023369U DE20023369U1 DE 20023369 U1 DE20023369 U1 DE 20023369U1 DE 20023369 U DE20023369 U DE 20023369U DE 20023369 U DE20023369 U DE 20023369U DE 20023369 U1 DE20023369 U1 DE 20023369U1
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DE
Germany
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guy
boom
telescopic crane
telescopic
crane according
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20023369U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tadano Demag GmbH
Original Assignee
Terex Demag GmbH and Co KG
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Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=30773209&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE20023369(U1) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Priority claimed from DE10022658A external-priority patent/DE10022658B4/de
Application filed by Terex Demag GmbH and Co KG filed Critical Terex Demag GmbH and Co KG
Priority to DE20023369U priority Critical patent/DE20023369U1/de
Publication of DE20023369U1 publication Critical patent/DE20023369U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/82Luffing gear
    • B66C23/821Bracing equipment for booms
    • B66C23/826Bracing equipment acting at an inclined angle to vertical and horizontal directions
    • B66C23/828Bracing equipment acting at an inclined angle to vertical and horizontal directions where the angle is adjustable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Abstract

Teleskopkran mit
– einem Unterwagen, – einem drehbar darauf angeordneten Oberwagen,
– einem Gegengewicht,
– einem Ausleger (1), der einen Hauptausleger mit einem Grundkasten (13) und mindestens einen darin ein- und ausschiebbaren Teleskopschuss aufweist, und
– mindestens einem Abspannstützenpaar (2.1, 2.2; 18.1, 18.2), dessen zwei Abspannstützen (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) zum Aufnehmen von auf den Ausleger (1) seitlich einwirkenden Kräften am Ausleger (1) V-förmig auskragend aufstellbar sind und mit einem im wesentlichen in Längsrichtung des Auslegers (1) verlaufenden Spannmittel (6, 7; 29.1, 29.2, 32.1, 32.2) verbindbar sind.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die Erfindung betrifft allgemein einen Teleskopkran, der aus einem Unterwagen, einem drehbar darauf angeordneten Oberwagen, einem Gegengewicht und einem Ausleger besteht, der wiederum einen Hauptausleger mit einem Grundkasten und mindestens einen darin ein-und ausschiebbaren Teleskopschuss aufweist. Ferner betrifft die Erfindung eine Abspannvorrichtung, die zur Befestigung an einem Teleskopkranausleger eines mobilen Teleskopkranes der zuvor genannten Art ausgebildet ist:
  • STAND DER TECHNIK
  • Teleskopkrane der zuvor genannten Art sind bekannt. So zeigt die DE 29 17 829 A1 einen Fahrzeugkran mit Teleskopausleger, der an einem drehbaren Oberwagen schwenkbar angelenkt ist. Bei dem hier vorgestellten Fahrzeugkran soll das Tragvermögen des Krans gesteigert werden, indem eine auf dem Oberwagen des Fahrzeugkrans angeordnete Aufnahme- und Anhebeeinrichtung für ein Zusatzgegengewicht vorgesehen wird. Die Aufnahme- und Anhebeeinrichtung kann eine nach hinten ausladende Stütze aufweisen, die zweckmäßigerweise schräg nach hinten und oben gerichtet und für die Aufnahme des Zusatzgegengewichtes absenkbar ist. Es wird herausgestellt, dass es von besonderem Vorteil wäre, wenn die Stütze mit dem Teleskopausleger oberhalb dessen Anlenkung am Oberwagen verbunden ist, da hierdurch eine Biege- und Knickentlastung des Teleskopauslegers bewirkt wird. Zur Verbindung der Stütze und des Teleskopauslegers ist insbesondere ein Spannseil vorgeschlagen.
  • Ein ähnlicher Fahrzeugkran mit Teleskopausleger ist in der DE 31 39 853 A1 beschrieben. Wiederum ist ein Gegengewicht vorgesehen, das mittels eines am Oberwagen des Fahrzeuges angebrachten, nach hinten gestellten, in seiner Neigung veränderbaren Mastes auf eine entsprechende Ausladung bringbar ist. Die Ausladung des Gegengewichtes ist in Abhängigkeit von der Veränderung der Schwerpunktlage des Gerätes infolge der Verschwenkung des Auslegers steuerbar.
  • Die DE 38 38 975 C2 zeigt ebenfalls einen Teleskopkran mit einem ausschwenkbaren Mast für ein an einer Hängevorrichtung befestigtes Gegengewicht. Der Mast ist von einem sich auf dem Oberwagen abstützenden Mastzylinder aufrichtbar. Der Mast selbst besitzt eine Teleskopverlängerung, an deren Spitze ein Anlenkpunkt für eine längenveränderbare Hängevorrichtung und eine längenveränderbare Abspannvorrichtung für den längenveränderbaren Ausleger vorhanden ist.
  • Teleskopkrane der zuvor erläuterten Bauart sind im ausgefahrenen Zustand je nach Anstellwinkel unterschiedlich großen Belastungen ausgesetzt. Bei flachen und mittleren Anstellwinkeln sind die in der Einspannung der ausgefahrenen Teleskopschüsse auftretenden Belastungen ein wesentliches Kriterium für die maximale Traglast. Für einen solchen Belastungsfall ist als Momentenentlastung ein sogenannter Superliftbetrieb entwickelt worden. So ist aus der DE 31 13 763 A1 eine grundsätzliche Ausgestaltung eines Teleskopkrans, der einen Superliftbetrieb erlaubt, offenbart. Im Bereich der Anlenkung eines Wippzylinders für den Hauptausleger ist gemäß der DE 31 13 763 A1 am Grundkasten ein sich quer zum Ausleger nach oben erstreckender Abspannbock angeordnet. Das freie Ende dieses Abspannbocks ist über Seile oder Seilstränge mit dem Ende eines der Teleskopschüsse und dem Fuß des Hauptauslegers verbunden. Eine Detaillösung sieht vor, dass der Abspannbock aus beidseitig vom Grundkasten beabstandeten, sich nach oben erstreckenden Streben besteht, die starr miteinander verbunden sind. Ferner ist ausgeführt, dass der Abspannbock in eine Transportstellung an den Grundkasten anklappbar ist. Die Verbindung zwischen Abspannbock und Auslegerfuß wird auch als in der Länge unveränderbar vorgeschlagen. Darüber hinaus ist eine Windenanordnung vorgesehen, um die Länge des zwischen Abspannbock und Teleskopausleger vorgesehenen Seiles zu verändern. Außerdem kann eine Steuereinrichtung für die Winden zur Aufbringung einer vorgegebenen Seilkraft auf den Abspannbock und die hiermit verbundenen Abspannungen vorgesehen sein. Es ist in der Beschreibung erwähnt, dass durch die Ausbildung mit sich vom Grundkasten nach oben erstreckenden Streben, die einen festen Abstand zueinander aufweisen und nur wie ein Abspannbock in der Wippebene verschwenkbar ist, auch seitliche Biegeverformungen des Auslegersystems verringern lassen, die beispielsweise durch Windkräfte oder Lastpendeln entstehen können.
  • Der guten Ordnung halber ist hierzu anzumerken, dass die Wippebene diejenige Ebene ist, in der sich der Ausleger bewegt, wenn er um seine horizontale Schwenkachse verschwenkt wird. Die Wippebene steht also senkrecht zur Wippachse des Auslegers.
  • Ein realisierter Teleskopkran mit einem "Superlift" ist beispielsweise aus dem Firmenprospekt: Mannesmann Demag Fördertechnik; Demag AC 1600; 04/96, Seiten 5, 17 und 27 oder auch aus DE 38 40 408 C2 bekannt. So ist zur Erhöhung der Traglast und zur Minderung der Durchbiegung des ausgefahrenen Hauptauslegers am Grundkasten des Hauptauslegers ein auf den Grundkasten ablegbarer Abspannbock angeordnet. Dieser Abspannbock ist mit einer nahezu längenunveränderbaren Abspannung mit dem Fußbereich des Hauptauslegers einerseits und mit einer weiteren Abspannung, die im Regelfall längenveränderbar ist, mit dem Kopf bzw. Kragen eines der inneren Teleskopschüsse andererseits verbunden. Diese versteifende Anordnung ist anwendbar für das Grundgerät allein, aber auch in Verbindung mit der Anordnung eines aus Gittermastteilen gebildeten starren oder wippbaren Hilfsauslegers.
  • Eine dem Superliftbetrieb ähnliche Ausgestaltung ist in der DE 297 20 972 U1 beschrieben. Der hier gezeigte teleskopierbare Ausleger umfasst ein Seil, das am unteren Auslegerende angreift und über eine dem Auslegergrundkörper zugeordnete, in ihrer Winkellage verstellbaren Vorrichtung nach Art eines Abspannbockes geführt ist. Damit soll das als Abspannseil benutzte Rückholseil, das zum Einholen der verschiedenen Teleskopschüsse eines solchen Teleskopauslegers dient, eine stabilisierende Wirkung auf den Ausleger ausüben und insbesondere eine unzulässige Durchbiegung des Teleskopauslegers verhindern. Die Vorrichtung nach art eines Abspannbockes umfasst ein Gestänge, das um einen Anlenkpunkt am Teleskopausleger bzw. dessen Grundkasten verschwenkbar ist. Zum Aufstellen ist eine Kolben-Zylinder-Einrichtung vorhanden. Es ist herausgestellt, dass dieses Gestänge in seiner Winkellage gegenüber dem Teleskopausleger veränderbar ist, d.h. also in der Wippebene. Damit wird ein Durchbiegen des Auslegers in der Wippebene verhindert, eine seitliche Durchbiegung allerdings nicht. Auch das US-Patent 5,803,279 offenbart einen solchen Kran. Hier wird ein Abspannmast von einer Transportstellung durch Ausfahren der Teleskopschüsse in eine Betriebsstellung verschwenkt Der Abspannmast kann, wie die zuvor erläuterten Superlifteinrichtungen, nur ein "Verbiegen" des Teleskopauslegers in der Wippebene reduzieren.
  • Abschließend ist noch anzumerken, dass aus der DE 1 751 383 ein Kranausleger in Schalenbauweise bekannt ist. Dieser Kranausleger besteht aus einem einzigen torsionssteifen Tragkörper mit vorzugsweise kreisförmigem Querschnitt. Der Tragkörper ist über- und/oder unterspannt. Als besondere Ausführungsform ist eine allseitige Überspannung vorgesehen, was mit Holmen geschieht. Insbesondere sind am Kranausleger ein oder mehrere Sternträger vorgesehen, an deren radial außenstehenden Enden die Holme angebracht sind und sich längs des Kranauslegers erstrecken. Dieser Sternträger und die Holme bilden an dem Kranausleger eine räumlich feststehende Verspannung. Offensichtlich ist dieser Kranausleger für Turmdrehkrane vorgesehen.
  • Eine der DE 1 751 383 gleichende Ausgestaltung eines Mastes eines Turmdrehkranes bzw. hier eines Derrick-Kranes ist aus der Zeitschrift "Deutsche Hebe- und Fördertechnik", 1972, Seiten 576 – 580 bekannt. Hier sind sowohl an einem Gitterturm als auch einem Gittermast realisierte feste Verspannungen und Verstrebungen gezeigt. Auch die DE 31 05 771 zeigt einen Turmdrehkran, bei dem der Ausleger des Turmdrehkranes V-förmig angeordnete Stützen aufweist. Die Stützen sind durch horizontale Stützen gegeneinander ausgesteift.
  • Ein Ausleger mit horizontaler Seilabspannung ist aus der DE 37 34 919 A1 bekannt. Der gezeigte schwenkbare Ausleger weist mehrere, parallel zur Schwenkachse verlaufende Traversen auf, die über Seile abgespannt sind. Schlussendlich ist die gezeigte Auslegerausgestaltung nichts anderes als ein verspannter Träger mit festen Traversen. Im Übrigen ist diese Art von Ausleger für beispielsweise auf Raupen fahrbaren Tragrahmen vorgesehen.
  • Ein Ausleger eines Kranes für Containerbetrieb ist aus der DE 1 531 155 bekannt. Es wird insbesondere auf die spezielle Problematik bei der Handhabung von Containern eingegangen. Offenbart wird ein Spitzenausleger eines Doppellenker-Wippkranes, bei dem zwei den äußeren Teil des Auslegers bildende, schnabelartige spreizbare Arme vorhanden sind, die zwei Kopfrollen oder Kopfrollengruppen tragen. Die Arme sind in einer solchen Spreizlage feststellbar, in welcher der Abstand, den die Mitten der beiden Rollen oder Rollengruppen voneinander haben, etwa gleich der Entfernung zwischen den Mitten der die Containertraverse tragenden Hubseilgehänge ist. Die beiden Arme sind im zusammengekuppelten Zustand gegeneinander versteift und sind formschlüssig und schubfest verbunden. Die spreizbaren Arme selbst sind wieder, wie bereits zuvor erläutert, gegen Durchbiegen über einen Abspannbock abgespannt.
  • Es hat sich nun gezeigt, dass Teleskopkrane der zuvor erläuterten Art in Steilstellung auch unter Einsatz der zuvor erläuterten Superlift-Technologie nur eine begrenzte Traglast aufnehmen können.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Das der Erfindung zugrunde liegende technische Problem besteht darin, einen Teleskopkran zu schaffen, der gerade auch in Steilstellungen des Auslegers eine erhöhte Traglast aufnehmen kann.
  • Dieses technische Problem wird gelöst durch einen Teleskopkran mit einem Unterwagen, einem drehbar darauf angeordneten Oberwagen, einem Gegengewicht, einem Ausleger, der einen Hauptausleger mit einem Grundkasten und mindestens einen darin ein- und ausschiebbaren Teleskopschuss aufweist, und mindestens einem Abspannstützenpaar, dessen zwei Abspannstützen zum Aufnehmen von auf den Ausleger seitlich einwirkenden Kräften am Ausleger V-förmig auskragend aufstellbar sind und mit einem im wesentlichen in Längsrichtung des Auslegers verlaufenden Spannmittel verbindbar sind. Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung eines mobilen Teleskopkranes erlaubt das Aufrichten der Abspannarme in eine Betriebsstellung, in der der Teleskopkranausleger gerade in Steilstellungen nunmehr eine bedeutend höhere Traglast als bisher aufnehmen kann.
  • Bei einer beispielhaften Ausführungsform ist die Neigung gegenüber der Wippebene der linksseitig auskragenden Abspannstütze verschieden zur Neigung gegenüber der Wippebene der rechtsseitig auskragenden Abspannstütze. Mit anderen Worten: der zwischen der linksseitig vom Teleskopkranausleger auskragenden Abspannstütze und der Wippebene eingeschlossene Winkel unterscheidet sich von dem Winkel zwischen der rechtsseitig auskragenden Abspannstütze und der Wippebene.
  • Die Neigung der Abspannstützen zur Wippebene kann in einer beispielhaften Ausführungsform verändert werden. So kann die Neigung einer Abspannstütze stufenweise oder kontinuierlich über ein Verschwenken der mindestens einen Abspannstütze einstellbar sein. Eine einfache Ausführungsform sieht vor, dass nur mehrere verschiedene Stufen von Neigungen zur Wippebene einnehmbar sind. Eine andere Ausführungsform kann vorsehen, dass die Neigung im Bereich von größer 0° bis 90° gegenüber der Wippebene einstellbar ist, was eine genauere Anpassung an die jeweilige Steilstellung des Auslegers und die abzusehenden Belastungen zulässt. Die Neigung der Abspannstütze kann quer zur Längsrichtung oder in Längsrichtung oder überlagernd quer zur und in Längsrichtung des Auslegers erfolgen.
  • Bei einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung kann eine derartige Ausbildung auch eine Doppelfunktion haben, nämlich dahingehend, dass in einer Betriebsstellung ein normaler Superliftbetrieb und in einer anderen Betriebsstellung eine Kombination aus Superlift und seitlicher Abspannung durchführbar ist. Bei normalem Superliftbetrieb befinden sich die erfindungsgemäßen neuen Abspannstütze in der Wippebene bzw. verläuft parallel hierzu. Bei der Kombination aus Superlift und seitlicher Abspannung nehmen die Abspannstützen die V-Form – also eine Winkelstellung zur Wippebene – ein.
  • Vorzugsweise sind die zwei Abspannstützen auf der Oberseite eines Auslegerelementes vorgesehen, wobei im Regelfall die Winkelneigung beider Abspannstützen gleich ist. Sie kann aber je nach Richtung der am Ausleger angreifenden Kräfte auch verschieden sein. Die Fußenden beider Abspannstützen können an einer gemeinsamen Stelle mit der Oberseite des Auslegers verbunden sein, aber ebenso auch versetzt zueinander. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Fußende wenigstens einer Abspannstütze im Übergangsbereich zwischen Oberseite oder jeweiliger Seitenwand mit dem Ausleger verbunden. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, das Fußende wenigstens einer Abspannstütze auf einen quer zur Längsachse des Auslegers und über diesen hinauskragenden träger anzuordnen.
  • Die beispielhafte Anordnung hat den Vorteil, dass je nach Winkelstellung der Abspannstützen der Anteil der Abspannkraft, der in die Seitenrichtung wirksam wird, stufenlos oder kontinuierlich verändert werden kann. Im Falle der Anordnung von zwei versetzt angeordneten Abspannstützen bedeutet dies, dass in der einen Extremlage, d.h. in der Vertikalstellung, die beiden parallel stehenden Abspannstützen die gleiche Wirkung im Sinne eines Superliftbetriebes haben wie der bekannte Abspannbock. In einer Winkelstellung <90° bis >0° für die beiden Abspannstützen wird die wirksame Spannkraft aufgeteilt in eine Komponente Superliftbetrieb und eine Komponente seitliche Abspannung. In der zweiten Extremlage, d.h. in der Horizontalstellung, bewirken die beiden Abspannstützen nur eine Verstärkung in beide Seitenrichtungen.
  • Das jeweilig freie Kopfende der Abspannstütze ist über ein erstes Spannmittel wahlweise mit dem Unterwagen, dem Oberwagen, dem Fußbereich des Auslegers, dem festen oder separat geführten Gegengewicht oder dem Boden in Richtung Fußende des Auslegers und über ein weiteres Spannmittel mit einer ausgewählten Stelle des Auslegers in Richtung Auslegerkopf verbunden. Die jeweils gewünschte Winkelstellung der Abspannstützen kann stufenweise oder kontinuierlich über ein Verschwenken der Abspannstützen eingestellt werden. Damit ist auch eine asymmetrische Winkeleinstellung möglich. Dies bedeutet, dass bei einer angreifenden Seitenkraft nur an einer Seite die jeweilige Abspannstütze mehr in Richtung seitlicher Abspannung geneigt wird, während die zweite Abspannstütze in einer Mittellage verbleibt.
  • Da auch der Abstand der Spannmittel vom Ausleger Einfluss auf die gewünschte Verstärkung hat, kann beispielsweise vorgesehen sein, die Länge der Abspannstützen in Stufen oder kontinuierlich zu verändern. Die Spannmittel können als Seil oder als Stange ausgebildet sein.
  • Das Spannmittel bzw. die Spannmittel können mit und ohne Vorspannung angeordnet werden. Im Falle einer Vorspannung und eines nachregulierbaren Spanngrades wirkt das Spannmittel mit einer Spannvorrichtung zusammen. Vorzugsweise ist dies eine Winde oder eine Kolben-Zylinder-Einheit. Aber auch die Winkelverstellung und/oder die Längenänderung der Abspannstütze kann im Sinne einer Spannvorrichtung genutzt werden. Die Spannvorrichtungen sind wahlweise an den Abspannstützen, am Ausleger, am Ober- oder Unterwagen oder am Gegengewicht anordenbar.
  • Vorzugsweise werden die Abspannstützen am Hauptausleger im Bereich des Grundkastens angeordnet, insbesondere im vorderen Bereich zwischen der Anlenkung des Wippzylinders und der vorderen Lagerung. Zur kontinuierlichen Verstellung der Abspannstützen ist vorzugsweise jede Abspannstütze mit einer auf dem Grundkasten sich abstützenden Kolben-Zylinder-Einheit verbunden. Zur Anordnung der Winde weist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Abspannstütze zwei Holme auf, zwischen denen die Winde anordenbar ist.
  • Die Ausrüstung des Teleskopauslegers kann noch ergänzt werden mit der Anordnung eines aus Gittermastteilen gebildeten starren oder wippbaren Hilfsauslegers. Auch an diese Auslegerelemente kann die vorgeschlagene seitliche Abspannung angebracht werden.
  • Besonders wirkungsvoll kann die seitliche Abspannung eingesetzt werden, wenn der Kran mit einem Messmittel zur Erfassung der seitlichen Verformung des Auslegers versehen ist. Überschreitet die Verformung einen festgelegten zulässigen wert, wird das mit der Abspannung verbundene Spannmittel aktiviert und die Abspannung nachgespannt. Der Grad der seitlichen Verformung kann direkt oder indirekt über Krangrößen ermittelt werden. Beispielsweise sind dies die Seilspannung, die Seillänge und Seildehnung. Aber auch über die an den Ausleger angreifenden Kräfte in Form des seitlich auftretenden Windes, der Sonneneinstrahlung sowie der im Ausleger vorherrschenden Temperaturen kann eine Aussage über den Grad der seitlichen Verformung gemacht werden.
  • Eine erfindungsgemäße Abspannvorrichtung, die zur Befestigung an einem Teleskopkranausleger eines Teleskopkranes ausgebildet ist und zumindest die nachfolgenden Merkmale aufweist, ermöglicht es erstmals einen an sich bekannten Teleskopkran so zu modifizieren, dass gerade in Steilstellungen des Teleskopkranauslegers bedeutend höhere Traglasten aufgenommen werden können als bisher. Eine erfindungsgemäße Abspannvorrichtung ist zur Befestigung an einem Teleskopkranausleger eines Teleskopkranes ausgebildet. Vorzugsweise ist eine lösbare Befestigung vorgesehen. Zwei Abspannstützen der erfindungsgemäßen Abspannvorrichtung sind dazu ausgebildet, am Teleskopkranausleger in eine V-förmige Betriebsstellung überführt zu werden und jeweils mit einem im wesentlichen in Längsrichtung des Teleskopkranauslegers verlaufenden Spannmittel verbunden zu werden.
  • Eine beispielhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abspannvorrichtung umfasst zwei am Teleskopkranausleger verschwenkbar anzuordnende Abspannstützen. Eine der beiden Abspannstützen ist in Längsrichtung des Auslegers gesehen zur rechten Seite verschwenkbar angeordnet, und die andere Abspannstütze ist in Längsrichtung des Auslegers gesehen zur linken Seite verschwenkbar angeordnet. Mit dieser Ausgestaltung sind beidseitig des Teleskopkranauslegers Abspannstützen in eine gewünschte Neigung gegenüber der Wippebene schwenkbar und damit die immensen Tragkraftvorteile gegenüber herkömmlichen Teleskopkranabspannungen schnell erzielbar.
  • Bei einer beispielhaften Ausführungsform umfasst die Abspannvorrichtung ein Rahmengestell, das an dem Ausleger des Teleskopkranes lösbar anbringbar ist und an dem die Abspannstützen derart schwenkbar gelagert sind, dass sie in die gewünschte V-Stellung aufgestellt werden können.
  • Vorzugsweise werden zur seitlichen Verschwenkung jeweils eine Kolben-Zylinder-Einheit vorgesehen, mit der die Abspannstütze dann verbunden ist. Damit ist insbesondere eine beliebige Neigung eine der Abspannstützen gegenüber der Wippebene des Auslegers, an dem die Abspannvorrichtung zu befestigen ist, einstellbar.
  • Eine weitere beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass das Rahmengestell der Abspannvorrichtung ein Schwenkgelenk umfasst, so dass für den Transport des Teleskopkranes die beiden Abstandsstützen am Ausleger ablegbar sind. Damit wird, wie beim bekannten Superliftbetrieb, eine zweckmäßige Transportstellung erzielt, die Abspannvorrichtung muss nicht separat zum Einsatzort eines Teleskopkranes gebracht werden.
  • Vorzugsweise ist am Rahmengestell zum Aufrichten des Rahmengestells mit den zwei daran schwenkbar angeordneten Abspannstützen mindestens eine Befestigungseinrichtung für eine Kolben-Zylinder-Einheit vorgesehen.
  • Ähnlich zu der zuvor erläuterten Ausgestaltung ist vorzugsweise jede Abspannstütze mit einer Winde versehen, die als Spannvorrichtung für das im Wesentlichen in Längsrichtung des Auslegers verlaufenden Spannmittels dient.
  • Jede Abspannstütze kann so ausgestaltet werden, dass sie bei der größtmöglichen Verschwenkung zur Seite sich fußseitig am Ausleger abstützt.
  • Bei einer beispielhaften Ausführungsform weist jede Abspannstütze zwei Holme auf, die über Querstreben verbunden sind.
  • Vorzugsweise weist der jeweils innenliegende Holm einer Abspannstütze am fußseitigen Ende ein Gelenk auf, das die Verschwenkung zur Seite erlaubt.
  • Weiter vorzugsweise ist im unteren Bereich der Abspannstütze zwischen den Holmen eine Winde angeordnet.
  • Schließlich ist bei einer beispielhaften Ausführungsform das Rahmengestell der Abspannvorrichtung über Befestigungslaschen an einem Grundkasten eines Hauptauslegers eines Teleskopkranes anbringbar.
  • BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN DER ERFINDUNG
  • Im Folgenden sind zur weiteren Erläuterung und zum besseren Verständnis mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1a1c als Prinzipskizze die mögliche Anordnung einer gegenüber der Wippebene geneigten Abspannstütze;
  • 2 als Prinzipskizze die Anordnung zweier geneigter Abspannstützen mit einem gemeinsamen Fußende;
  • 3a3d als Prinzipskizze die mögliche Anordnung zweier geneigter Abspannstützen mit getrennten Fußenden;
  • 4 als Prinzipskizze die Anordnung einer quer liegenden Abspannstütze
  • 5a in einer Vorderansicht ein praktisches Ausführungsbeispiel mit zwei neigbaren Abspannstützen;
  • 5b eine Seitenansicht von 5a.
  • In den 1ac sind als Prinzipskizze die mögliche Anordnung einer gegenüber der Wippebene geneigten Abspannstütze dargestellt. Die Abspannstütze 2 ist vorzugsweise auf der Oberseite 3 eines hier symbolhaft dargestellten Auslegerelementes 1 angeordnet. Dieses Auslegerelement 1 kann ein Grundkasten oder ein Schuss eines Hauptauslegers eines Teleskopkranes oder das Gittermastelement eines starren oder wippbaren Hilfsauslegers ein.
  • Die im Auslegerelement 1 eingezeichnete Mittelachse 4 ist im Idealfall auch die Wippebene des Auslegers. Erfindungsgemäß ist die Abspannstütze 2 gegenüber der Wippebene in einem Winkel α>0 geneigt. Die gestrichelte Darstellung der Abspannstütze 2' soll verdeutlichen, dass die Abspannstütze 2 auch nach der anderen Seite hin neigbar ist. Das freie Ende 5 der Abspannstütze 2 ist mit einem Spannmittel 6, 7 vorzugsweise einem Seil verbunden. Nicht dargestellt ist hier die Verbindung der Spannmittel 6, 7 mit einer am Ausleger angeordneten Fixstelle oder einer Spannvorrichtung wie Kolben-Zylinder-Einheit oder Winde. Ein Spannen der Spannmittel 6, 7 kann man aber auch ohne Spannvorrichtung erreichen. Zum einen in der Weise, dass die Spannmittel 6, 7 bei einem kleineren oder größeren Winkel α angeordnet werden und danach die Abspannstütze 2 weitergeneigt wird. Alternativ ist es auch möglich, die Abspannstütze 2 teleskopartig auszubilden und durch Längenveränderung einen Spanngrad zu erreichen.
  • Im Teilbild b ist die Möglichkeit dargestellt, die Abspannstütze 2 auch in der anderen Ebene in einem Winkel β>0 zu neigen. Teilbild c zeigt die Möglichkeit, die Abspannstütze 2 überlappend in beiden Ebenen zu neigen.
  • In 2 ist ebenfalls in einer Prinzipskizze die Anordnung zweier Abspannstützen 2.1, 2.2 dargestellt. Die Besonderheit bei dieser Anordnung ist, dass beide Abspannstützen 2.1, 2.2 mit nur einem einzigen Fußende 8 auf der Oberseite 3 des Auslegerelementes 1 angeordnet sind. Der jeweilige Neigungswinkel α1, α2 kann gleich oder verschieden sein.
  • In Teilbildern a-d von 3 sind ebenfalls als Prinzipskizze die Möglichkeit der Anordnung zweier Abspannstützen 2.1, 2.2 dargestellt, die ein getrenntes Fußende 8.1, 8.2 aufweisen. Im ersten Teilbild a befinden sich die Fußenden 8.1, 8.2 im Bereich der Oberseite 3 des Auslegerelementes 1, während im Teilbild b die Fußenden 8.1, 8.2 im Übergangsbereich von der Oberseite 3 zur jeweiligen Seitenwand 9, 9' sich befinden.
  • Im Teilbild c ist die Möglichkeit dargestellt, zumindest ein Fußende 8.1 außerhalb des Auslegerelementes 1 anzuordnen. Dazu ist auf der Oberseite 3 ein hier nach rechts sich erstreckender Träger 10 angeordnet, an dessen Ende das Fußende 8.1 der sich hiernach rechts neigenden Abspannstütze 2.1 sich befindet. Im Teilbild d kragt der Träger 11 nach beiden Seiten über, so dass beide Fußenden 8.1, 8.2 der beiden Abspannstützen 2.1, 2.2 außerhalb des Auslegerelementes 1 liegen.
  • Ein Sonderfall ist in 4 dargestellt. Hier bildet der querliegende Träger 12 selber die beiden nach rechts und nach links sich erstreckenden Abspannstützen. Diese Sonderform ist gedanklich ableitbar, wenn man dazu in 2 die beiden Neigungswinkel α1 und α2 auf 90° anwachsen lässt.
  • In 5 ist in einer Vorder- und einer Seitenansicht ein praktisches Ausführungsbeispiel dargestellt. Das Auslegerelement ist in diesem Beispiel ein Grundkasten 13'eines Hauptauslegers eines Teleskopkranes. Parallel zur Oberseite 14 des Grundkastens 13 ist schwenkbar ein Rahmengestell 15 angeordnet, das über Befestigungslaschen 16, 16' mit dem Grundkasten 13 verbunden ist. Am unteren Träger 17 des Rahmengestells 15 ist im jeweiligen Endbereich eine zur Seite neigbare Abspannstütze 18.1, 18.2 angeordnet. Die kontinuierliche Neigbarkeit erfolgt mittels einer an der jeweiligen Abspannstütze 18.1, 18.2 und am oberen Träger 19 des Rahmengestells 15 angeordneten Kolben-Zylinder-Einheit 20.1, 20.2. Die hier gezeigte Darstellung zeigt den Sonderfall, dass die rechts angeordnete Abspannstütze 18.1 vertikal steht, vergleichbar wie ein Abspannbock, während die linke Abspannstütze 18.2 die größte neigbare Stellung aufweist. Jede Abspannstütze 18.1, 18.2 weist zwei Holme 21.1, 21.2, 22.1, 22.2, die im unteren Bereich in etwa parallel und im oberen Bereich etwas zueinander laufen. Die Verbindung der beiden Holme erfolgt über Querstreben 23.1, 23.2.
  • Der jeweils innen liegende Holm 21.2, 22.2 weist am fußseitigen Ende ein Gelenk 24.1, 24.2 auf. Der jeweils außenliegende Holm 21.1, 22.1 kommt bei der größten Neigung der Abspannstützen 18.1, 18.2 am oberen Bereich der Seitenwand 25, 25' des Grundkastens 13 zur Anlage. Diese jeweilige Anschlagstelle an der Seitenwand 25, 25' ist durch ein Blech 26, 26' verstärkt. Zwischen den Holmen 21.1, 22.1, 21.2, 22.2 ist im unteren Bereich der jeweiligen Abspannstütze 18.1, 18.2 eine Winde 27.1, 27.2 angeordnet.
  • Wie schon zuvor erwähnt, ist das Rahmengestell 15 schwenkbar angeordnet, damit für den Transport des Teleskopkranes die beiden Abspannstützen 18.1, 18.2 parallel zur Oberseite 14 des Grundkastens 13 ablegbar sind. Zum Wiederaufrichten ist als Rüsthilfe je eine Kolben-Zylinder-Einheit 28.1, 28.2 vorgesehen, die an einem Ende an der Seitenwand 25 und mit dem anderen Ende im hälftigen Bereich der jeweiligen Abspannstütze 18.1 angeordnet ist.
  • Das Spannmittel, je ein Seil 29.1 ist mit einem Ende über eine Seilkausche 31.1 am Kopfbereich der Abspannstütze 18.1 befestigt. Von dort läuft es zum in Richtung Auslegerkopf angeordneten Umlenkpunkt (auch hier nicht dargestellt) und läuft zurück über ein im Kopfbereich der Abspannstütze 18.1 angeordneten Umlenkrolle 30.1 und von dort zur Winde 27.1.
  • Auf der rückwärtigen Seite im Kopfbereich der Abspannstütze 18.1 ist eine Abspannstütze 32.1 angeordnet, die die rückseitige Sicherung für die jeweilige Abspannstütze 18.1 darstellt.

Claims (40)

  1. Teleskopkran mit – einem Unterwagen, – einem drehbar darauf angeordneten Oberwagen, – einem Gegengewicht, – einem Ausleger (1), der einen Hauptausleger mit einem Grundkasten (13) und mindestens einen darin ein- und ausschiebbaren Teleskopschuss aufweist, und – mindestens einem Abspannstützenpaar (2.1, 2.2; 18.1, 18.2), dessen zwei Abspannstützen (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) zum Aufnehmen von auf den Ausleger (1) seitlich einwirkenden Kräften am Ausleger (1) V-förmig auskragend aufstellbar sind und mit einem im wesentlichen in Längsrichtung des Auslegers (1) verlaufenden Spannmittel (6, 7; 29.1, 29.2, 32.1, 32.2) verbindbar sind.
  2. Teleskopkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußenden (8.1) der Abspannstützen (2.1, 2.2) auf einem quer zur Längsachse des Auslegers (1) liegenden und über diesen hinauskragenden Träger (10) angeordnet sind.
  3. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Kopfende (5) jeder Abspannstütze (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) über ein erstes Spannmittel (7; 32.1, 32.2) wahlweise mit dem Oberwagen, dem Unterwagen, dem Fußbereich des Auslegers (1), einem festen oder separat geführten Gegengewicht oder dem Boden in Richtung Fußende des Auslegers (1) und über ein weiteres Spannmittel (6; 29.1, 29.2) mit einer ausgewählten Stelle des Hauptauslegers (1) oder einem Teil einer Auslegerverlängerung in Richtung Kopfende des Auslegers (1) verbunden ist. UP: UP
  4. Teleskopkran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Kopfende jeder Abspannstütze (18.1, 18.2) über ein Spannmittel (6; 29.1, 29.2) mit dem Kopf oder Kragen eines der inneren Teleskopschüsse verbunden ist.
  5. Teleskopkran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Kopfende jeder Abspannstütze (18.1, 18.2) über ein Spannmittel (6; 29.1, 29.2) mit einem Teil eines aus Gittermastteilen gebildeten starren oder wippbaren Hilfsauslegers verbunden ist.
  6. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge jeder Abspannstütze (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) veränderbar ist.
  7. Teleskopkran nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge jeder Abspannstütze (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) stufenweise veränderbar ist.
  8. Teleskopkran nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge jeder Abspannstütze (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) kontinuierlich veränderbar ist.
  9. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel (6, 7) ein Seil (29.1; 29.2) und/oder eine Stange (32.1, 32.2) ist.
  10. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel (6, 7; 29.1, 29.2; 32.1, 32.2) mit einer Spannvorrichtung (27.1; 27.2) zusammenwirkt.
  11. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass separat ansteuerbare Spannvorrichtungen (27.1, 27.2) für das Spannmittel (6, 7; 29.1, 29.2; 32.1, 32.2) jeder Abspannstütze (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) vorhanden sind.
  12. Teleskopkran nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Spannvorrichtung (27.1, 27.2) an der Abspannstütze (18.1; 18.2), am Oberwagen, am Unterwagen, am Hauptausleger (1), am Gegengewicht oder an einer Auslegerverlängerung angeordnet ist.
  13. Teleskopkran nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung eine Winde (27.1, 27.2) oder eine Kolben-Zylinder-Einheit ist.
  14. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Neigungsveränderung einer Abspannstütze (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) zum Spannen des zugehörigen Spannmittels (6, 7; 29.1, 29.2; 32.1, 32.2) genutzt wird.
  15. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längenänderung einer Abspannstütze (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) zum Spannen des zugehörigen Spannmittels (6, 7; 29.1, 29.2; 32.1, 32.2) genutzt wird.
  16. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abspannstützen (2) auf der Oberseite (3) des Auslegers (1) angeordnet sind.
  17. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar Abspannstützen (18.1, 18.2) am Hauptausleger im Bereich des Grundkastens (134) angeordnet ist.
  18. Teleskopkran nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Paar Abspannstützen (18.1, 18.2) im vorderen Bereich zwischen der Anlenkung eines Wippzylinders und einer vorderen Lagerung am Grundkasten (13) angeordnet ist.
  19. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußenden (8.1; 8.2) der Abspannstützen (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) im Übergangsbereich zwischen der Oberseite (3) und der jeweiligen Seitenwand (9, 9') des Grundkastens (13) mit dem Ausleger (1) verbunden sind.
  20. Teleskopkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die beiden Abspannstützen (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) eines Abspannstützenpaars eingeschlossene Winkel (2*α) veränderbar ist.
  21. Teleskopkran nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die beiden Abspannstützen (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) eines Abspannstützenpaars eingeschlossene Winkel (2*α) stufenweise oder kontinuierlich über ein Verschwenken der Abspannstützen (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) einstellbar ist.
  22. Teleskopkran nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschwenken die Abspannstützen (18.1; 18.2) mit einer auf dem Grundkasten (13) sich abstützenden Kolben-Zylinder-Einheit (20.1; 20.2) verbunden sind.
  23. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Abspannstützen (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) des Abspannstützenpaars von einer Stellung, in der sie am Ausleger (1) anliegen, in die Vförmige Betriebsstellung überführbar sind.
  24. Teleskopkran nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Abspannstützen (2.1, 2.2; 18.1, 18.2) des Abspannstützenpaars von der an den Ausleger (1) abgeklappten Stellung um eine erste Schwenkachse und um eine zweite Schwenkachse in die V-förmige Betriebsstellung überführbar sind.
  25. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Abspannstütze (18.1; 18.2) zwei in etwa parallel liegende Holme (21.1; 22.1; 21.2; 22.2) aufweist.
  26. Teleskopkran nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Holmen (21.1; 22.1; 21.2; 22.2) der jeweiligen Abspannstützen (18.1; 18.2) eine Winde (27.1; 27.2) zum Spannen des Spannmittels (6, 7; 29.1, 29.2, 32.1, 32.2) angeordnet ist.
  27. Teleskopkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Kopf des innersten Teleskopschusses ein aus Gittermastteilen gebildeter starrer Hilfsausleger befestigt ist.
  28. Teleskopkran nach einem der Ansprüche 1-26, dadurch gekennzeichnet, dass am Kopf des innersten Teleskopschusses ein aus Gittermastteilen gebildeter wippbarer Hilfsausleger mit mindestens einer Wippstütze befestigt ist.
  29. Teleskopkran nach einem der Ansprüche 1-28, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erfassung der seitlichen Verformung des Auslegers ein Messmittel vorgesehen ist, das steuerungsmäßig mit einer den Spannungsgrad der seitlichen Abspannung beeinflussenden Spannvorrichtung verknüpft ist.
  30. Teleskopkran nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Verformung direkt oder indirekt über Krangrößen wie beispielsweise Seilspannung, Seillänge, Seildehnung sowie die am Ausleger angreifenden Kräfte, in Form des seitlichen auftretenden Windes, der Sonneneinstrahlung sowie der am Hauptausleger vorherrschenden Temperaturen erfassbar ist.
  31. Abspannvorrichtung, die zur Befestigung an einen Teleskopausleger (1) eines mobilen Teleskopkranes und zum Aufnehmen von auf den Teleskopkranausleger (1) seitlich einwirkenden Kräften ausgestaltet ist, umfassend zwei Abspannstützen (18.1, 18.2), die dazu ausgebildet sind, in eine V-förmige Betriebsstellung am Teleskopkranausleger (1) überführt und mit einem im wesentlichen in Längsrichtung des Teleskopkranesauslegers (1) verlaufenden Spannmittel (6, 7; 29.1, 29.2, 32.1, 32.2) verbunden zu werden.
  32. Abspannvorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Abspannstützen (18.1, 18.2) zum Überführen von einer Transportstellung in die V-förmige Betriebsstellung verschwenkbar gelagert sind.
  33. Abspannvorrichtung nach Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rahmengestell (15) vorhanden ist, an dem die Abspannstützen (18.1, 18.2) verschwenkbar gelagert sind und das Rahmengestell (15) ein Schwenkgelenk (24.1, 24.2) umfasst, so dass für den Transport des Teleskopkranes die beiden Abspannstützen (18.1, 18.2) am Ausleger (1) ablegbar sind.
  34. Abspannvorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmengestell (15) zum Aufrichten des Rahmengestells (15) mit den zwei daran schwenkbar angeordneten Abspannstützen (18.1, 18.2) mindestens eine Befestigungseinrichtung für eine Kolben-Zylinder-Einheit (28.1, 28.2) vorgesehen ist.
  35. Abspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 31-34, dadurch gekennzeichnet, dass jede Abspannstütze (18.1, 18.2) eine Winde (27.1, 27.2) aufweist, die als Spannvorrichtung für das im wesentlichen in Längsrichtung des Auslegers (1) verlaufenden Spannmittels (6, 7; 29.1, 29.2; 32.1, 32.2) dient.
  36. Abspannvorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass jede Abspannstütze (18.1, 18.2) so ausgestaltet ist, dass sie bei der größtmöglichen Verschwenkung zur Seite sich fußseitig am Ausleger (1) abstützt.
  37. Abspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 31-36, dadurch gekennzeichnet, dass jede Abspannstütze (18.1, 18.2) zwei Holme (21.1, 21.2, 22.1, 22.2) aufweist, die über Querstreben (23.1, 23.2) verbunden sind.
  38. Abspannvorrichtung nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils innenliegende Holm (21.2, 21.2) einer Abspannstütze (18.1, 18.2) am fußseitigen Ende ein Gelenk (24.1, 24.2) aufweist, das die Verschwenkung zur Seite erlaubt.
  39. Abspannvorrichtung nach Anspruch 37 oder 38, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Bereich jeder Abspannstütze (18.1, 18.2) zwischen den Holmen (21.1, 21.2, 22.1, 22.2) die Winde (27.1, 27.2) angeordnet ist.
  40. Abspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 33-39, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmengestell (15) über Befestigungslaschen (16, 16') an einem Grundkasten (13) eines Hauptauslegers eines Teleskopkranes anbringbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN111747323A (zh) * 2019-03-29 2020-10-09 利勃海尔工厂埃英根有限公司 伸缩臂和移动式起重机
CN116692702A (zh) * 2023-07-05 2023-09-05 徐州重型机械有限公司 一种可折叠超起装置、起重机及张紧控制系统、方法

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