DE20023813U1 - Schalteinrichtung für eine Mehrgangnabe für ein Fahrrad - Google Patents
Schalteinrichtung für eine Mehrgangnabe für ein Fahrrad Download PDFInfo
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Abstract
Schalteinrichtung
für eine
Mehrgangnabe für
ein Fahrrad, umfassend:
– eine Nabenachse (1);
– einen Antreiber (3);
– eine Nabenhülse (5);
– ein Getriebe mit mindestens einem Planetengetriebe (6, 9, 7, 8);
– eine Steuereinrichtung zum Wechseln der Gangstufen im Getriebe mit mehreren dem Planetengetriebe zugeordneten, steuerbaren Freilaufkupplungen mit diesen zugehörigen Klinken (10, 11), wobei die Steuereinrichtung betätigbar ist, den Kraftfluss zwischen den Freilaufkupplungen zu wechseln,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung eine Schalteinheit (22, 22a) aufweist, die an den Freilaufkupplungen zugewandten Seiten von Vorsprüngen und Lücken gebildete Profile (23, 30; 24, 30) aufweist und dafür ausgelegt ist, vermittels dieser Profile auf die Klinken (10, 11) der Freilaufkupplungen aus einem Vortrieb des Antriebsdrehmoments entnehmbare Steuerkräfte auszuüben, um die Freilaufkupplungen auch unter Last außer Eingriff zu bringen, und
dass die Schalteinheit mit einer Friktion-Überlastkupplung (39) ausgeführt ist, welche wirksam ist, auf ein von ihr...
– eine Nabenachse (1);
– einen Antreiber (3);
– eine Nabenhülse (5);
– ein Getriebe mit mindestens einem Planetengetriebe (6, 9, 7, 8);
– eine Steuereinrichtung zum Wechseln der Gangstufen im Getriebe mit mehreren dem Planetengetriebe zugeordneten, steuerbaren Freilaufkupplungen mit diesen zugehörigen Klinken (10, 11), wobei die Steuereinrichtung betätigbar ist, den Kraftfluss zwischen den Freilaufkupplungen zu wechseln,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung eine Schalteinheit (22, 22a) aufweist, die an den Freilaufkupplungen zugewandten Seiten von Vorsprüngen und Lücken gebildete Profile (23, 30; 24, 30) aufweist und dafür ausgelegt ist, vermittels dieser Profile auf die Klinken (10, 11) der Freilaufkupplungen aus einem Vortrieb des Antriebsdrehmoments entnehmbare Steuerkräfte auszuüben, um die Freilaufkupplungen auch unter Last außer Eingriff zu bringen, und
dass die Schalteinheit mit einer Friktion-Überlastkupplung (39) ausgeführt ist, welche wirksam ist, auf ein von ihr...
Description
- Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung für eine Mehrgangnabe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Aus der
DE 196 17 733 A1 ist ein unter Last schaltbarer Klinkenfreilauf für Mehrgangnaben bekannt, der eine Klinke, einen Antreiber, eine Schaltbuchse sowie einen Schaltring aufweist. Die mit dem Schaltring in Formschlussverbindung stehende Klinke wird entweder durch eine Rundung an der Schaltbuchse, welche mit einer Schräge an einer Schaltnase der Klinke zusammenwirkt ausgehoben oder, wenn wenig oder kein Drehmoment übertragen wird, durch in der Schaltbuchse vorhandene Aussparungen mit Stirnflächen und Steuerkanten ausgehoben, die mit einer Auflaufschräge der Klinke zusammenwirken, wobei die Aussparung mit einem radial nach innen gerichteten Teil der Schaltnase eine kurzfristige Formschlussverbindung eingeht, sofern höhere Drehmomente anliegen. Wird die Klinke nicht sofort durch das Zusammenwirken der Rundung und der Schräge der Schaltnase ausgehoben, erfolgt der Formschluss der Aussparung mit der Schaltnase, der den Klinkenverband zuverlassig löst, wenn die Auflaufschräge mit der Steuerkante zusammenwirkt. - In der
EP 0 803 430 A2 ist eine Mehrgangnabe beschrieben, die eine Steuereinrichtung zum Aussteuern von Klinken aufweist. Vorgesehen ist ein um die Nabenachse drehbar angeordneter Schaltring, der vermittels eines Koppelrings drehfest, aber axial verschiebbar mit dem Antreiber verbunden ist und ein axial wirkendes Profil aufweist, welches mit einem Schubklotz zusammenwirkt, welcher in einem schräg oder schraubenförmig zur Nabenachse verlaufenden Schlitz der Nabenachse hin und her schiebbar ist, um die einzelnen Gangstufen zu steuern. An dem Wechsel spiel zwischen dem Schubklotz und dem Schaltring wirken eine den Schubklotz in Richtung zum Schaltring vorspannende erste Feder, eine demgegenüber eine geringere Federspannung aufweisende, zwischen dem Schubklotz und dem Schaltring eingespannte zweite Feder und eine durch eine Bohrung der Nabenachse eingeschobene Betätigungsstange mit, durch die der Schubklotz auf Grundlage einer manuellen Betätigung unter stärkerer Spannung (Kompression) der ersten Feder in Richtung weg vom Schaltring im Nabenschlitz verschiebbar ist. Wird durch Nachlassen der Betätigungstange der Schubklotz durch die erste Feder axial in Richtung zum Schaltring verschoben, so nimmt der Schubklotz vermittels der zweiten Feder den Schaltring axial mit, sofern keine großen Gegenkräfte dieser Verstellung des Schaltrings entgegenwirken. Sind die Gegenkräfte gegen die Verstellung des Schaltrings zu groß, so nähert sich der Schubklotz so weit axial dem Schaltring an, dass er in einen die Schrägen aufweisenden Profilbereich des Schaltrings und damit in den axialen Wirkungsbereich der Schrägen eintreten kann, so dass dann der Schaltring über die Schrägen axial abgewiesen und unter die Klinke geschoben wird. Dies ist der Fall, so lange keine übermäßigen Gegenkräfte der Verstellung des Schaltrings entgegenwirken. Im Falle übermäßiger Gegenkräfte überwindet der Schubklotz die ihn haltenden Klemm- und Reibkräfte, und es wird der Schubklotz durch die Schrägen des Schaltrings axial abgewiesen, wodurch der Schaltvorgang vorläufig unterbrochen wird. - Aus der
DE 44 02 344 C1 ist eine Steuereinrichtung für Klinkengesperre für Mehrgangnaben bekannt, wobei das Klinkengesperre einen Ringkörper in einer Drehrichtung mit der Nabenachse drehfest kuppelt. Hierbei ist eine radial nach innen angefederte Klinke mit einer zur Nabenachse parallelen Nut des Ringkörpers in Eingriff. Ein parallel zur Nabenachse verlaufender Steuerschieber mit einem Nocken, ist axial verschiebbar und kann unter die Klinke geschoben werden, um diese ausser Eingriff mit dem Ringelement zu bringen und zu halten. - Mit dem deutschen Patent
DE 42 29 023 ist eine Mehrgangnabe bekannt geworden, die eine Schalteinrichtung zwischen zwei Gesperre-Ebenen in einer Mehrgangnabe aufweist, die auch unter Last hin- und herschaltbar ist. Erreicht wird dies durch zwangsweise im Mitnahmeeingriff gehaltene, übereinander angeordnete Vortriebsklinken, deren Neigung des Zahneingriffes derart gewählt ist, dass sich die Vortriebsklinken unter Last außer Eingriff schieben würden. Eine Steuerscheibe läßt sich unter den Vortriebsklinken verschieben, wodurch diese abwechselnd in ihrer zugeordneten Sperrverzahnung festgehalten und verriegelt werden. Die Steuerscheibe wird mittels einer Mitnehmerscheibe im Klinkenträger mit Antriebsdrehzahl mitgenommen und hat gegenüber den Vortriebsklinken einen nach rückwärts gerichteten Totgang-Drehweg, der erforderlich ist, um beim Bremsen die ersten Winkelgrade beim Rückwärtstreten zur Aussteuerung der zwangsweise festgehaltenen Vortriebsklinken zu verwenden. Ein Schaltmechanismus in der beschriebenen Form hat den Vorteil, durch die Aufteilung der Kraftübertragung in eine Antriebskomponente und eine nach innen gerichtete Steuerkomponente auch im Lastfalle nur die kleinere Steuerkomponente beherrschen zu müssen. - Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schalteinrichtung für eine Mehrgangnabe zu schaffen, die einen Gangwechsel sowohl im Stillstand als auch unter Last ohne wesentliche Erhöhung der Steuerkräfte an einer Fernbedienung betriebssicher ermöglicht.
- Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Schalteinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vor.
- Die Schalteinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung stellt somit eine stark vereinfachte und kostengünstige Schalteinheit bereit, die Klinken einer klinkengesteuerten Mehrgangnabe unter Last aussteuern und in diesem ausgesteuerten Zustand halten kann. Die erfindungsgemäße Friktion-Überlastkupplung sorgt für eine hohe Betriebssicherheit, da das Auftreten zu hoher Steuerkräfte vermieden werden kann.
- Gemäß einer im Ausführungsbeispiel dargestellten, bevorzugten Weiterbildung umfasst die Schalteinheit eine Schalthülse, die um eine Nabenachse angeordnet ist, und eine mit dieser drehbar verbundene Schaltbuchse, die Schaltvorsprünge an ihren jeweiligen Stirnflächen aufweisen, die voneinander durch Lücken getrennt sind, welche breit genug sind, um sich unter die jeweils auszuhebende Klinke zu schieben, wobei die Klinke auf beiden Seiten von Vorsprüngen eingeschlossen wird. Da die Schalthülse bzw. die Schaltbuchse jeweils eine unterschiedliche und ins besondere langsamere Drehzahl als die Klinken aufweisen, wird sich, nachdem sich ein Vorsprung vor die Klinke geschoben hat, dieser durch den Vortrieb des Antriebsdrehmomentes durch den Fahrer unter die Klinke schieben und diese ausheben. Für den vorbeschriebenen Schaltvorgang ist keine besonders hohe Steuerkraft erforderlich, wobei aber zu berücksichtigen ist, dass die Annäherung der Profile an die jeweiligen Klinken nicht immer wunschgemäß verläuft: Wird nämlich ein Vorsprung mit einer Klinke zusammentreffen, so kann diese von dem Vorsprung bei hohem anliegenden Drehmoment nicht ausgehoben werden. Erst wenn sich die Klinke zwischen zwei Vorsprüngen befindet, kann sich der Vorsprung unter die Klinke schieben und diese aus ihrem Drehmomentverband lösen.
- Der Vorsprung kann die Klinke aber bereits ausheben, wenn kein nennenswertes Drehmoment von dieser Klinke übertragen wird. Dieser Schaltvorteil, der auch bei Stillstand des Getriebes zum Durchschalten der Gangstufen vorhanden ist, wird durch bevorzugte, zusätzliche Schrägen an der Klinke bewirkt.
- Es wird ferner vorgeschlagen, die Druchschaltfähigkeit dadurch zu erhöhen, dass zusätzlich zu den Schrägen an den Klinken kegelförmige Abschrägungen an den Stirnflächen der Vorsprünge und/oder der Lücken zwischen den Vorsprüngen angeordnet werden, deren Ausrichtung mit den Schrägen an den Klinken in etwa zusammefällt.
- Schließlich weisen die Vorsprünge des Profils an der Schaltbuchse und an der Schalthülse bevorzugterweise in Umfangsrichtung angeordnete Schrägen auf, die als Lastbegrenzung wirken können, dadurch, dass die Schaltbuchse oder die Schalthülse von den Klinken abgewiesen wird, wenn große Momente über die Klinken laufen.
- Weiterbildend wird vorgeschlagen, die Schaltbuchse und/oder die Schalthülse mit einer vom Fahrer bedienbaren Fernbedienung über Speicherfedern zu verbinden, die einen Gangstufenwechsel erst bei Erreichen eines bestimmten Aushebedrehmomentes erlauben und den Schaltvorgang verzögern. Durch die Auslegung dieser Speicherfedern ist die Festlegung des angestrebten Aushebedrehmomentes möglich, wodurch allzu heftige Schaltstöße vermieden werden. Die Schalthülse oder die Schaltbuchse werden also eine andere Stelle zum Eingriff unter die Klinke finden, die dann ausgehoben wird, wenn das Moment nachgelassen hat.
- Bei einer Dreigangnabe ist eine erste Klinke am Hohlrad gelagert und greift in eine Verzahnung der Nabenhülse ein. Da das Hohlrad bei angetriebenem Planetenradträger zwangsläufig schneller umläuft als dieser, ist es bevorzugt, die Schaltbuchse mit einem Kupplungsring zu koppeln, der mit der Drehzahl des Planetenradträgers umläuft. In diesem Zusammenhang wird vorgeschlagen, dass die Schaltbuchse axial verschiebbar ist, was bevorzugt über ein Schaltteil, insbesondere über einen Schubklotz, der mit einer Fernbedienung in Verbindung steht, durchführbar ist. Die beiden vorbeschriebenen Bewegungen können der Schaltbuchse mitgeteilt werden einmal durch die drehbare Lagerung der Schaltbuchse auf der Schalthülse, die drehfest mit dem Schubklotz verbunden ist und zweitens durch die Lagerung der Schaltbuchse in einem Schlitz des Kupplungsringes, der im Falle eines eingeschalteten Schnellganges langsamer umläuft als die mit der Nabenhülse in Wirkverbindung stehende Klinke.
- Wird die Verbindung des Antreibers mit dem Planetenradträger ebenfalls durch eine Klinke hergestellt, so gilt das Vorgesagte in sofern, als der langsamer drehende Planetenradträger mit seiner Klinke die mit der Nabenachse drehfest aber axial verschiebbare Schalthülse mit ihrem Profil überholt und die gleichen Aushebbedingungen für die Klinke entstehen läßt, wie die vorbeschriebenen bei der Schalthülse. Zur Sicherung der Funktion beim Rückwärtstreten wird vorgeschlagen, an den Klinken im Bereich des Fusses eine Kontur anzuordnen, die die Form einer Rundung oder Phase hat und gewährleistet, dass die Klinken für den Fall, dass sie noch nicht ausgehoben sind aber noch im Bereich zwischen den Vorsprüngen liegen, ausgehoben werden und sich nicht verklemmen. Da beim Rückwärtstreten keine Last auf den Klinken liegt, wird lediglich auf eine ausreichend grosse Rundung Wert gelegt.
- Schließlich ist es bevorzugt, die Position der Schaltbuchse auf der Schalthülse axial nicht starr, sondern mittels einer Speicherfeder zu halten, da dort, wie beschrieben, kurzzeitige Schalthemmungen ausgeglichen werden müssen, wenn verlangt wird, dass die Fernbedienung ohne Widerstände betätigbar sein soll.
- Weitere Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Anhand eines Ausführungsbeispieles wird die Steuereinrichtung für eine lastschaltbare Mehrgangnabe beschrieben. Es zeigen:
-
1 einen Teilschnitt einer Mehrgangnabe mit einer Schalteinheit, bestehend aus einer Schaltbuchse und einer Schalthülse mit Profilen an ihrer Stirnseite zum Ausheben von Klinken; -
2 die Schaltbuchse mit Schaltvorsprüngen und Lücken als Ausgestaltung für das Profil; -
3 die Schaltbuchse mit einem Durchbruch für einen Schubklotz und dem Profil zum Ausheben der Klinke; -
4 die durch eine Feder vorspannbare Klinke auf einem Bolzen in einem Kupplungsring gelagert; -
5 die Klinke mit einem Fuß und einer Schräge daran; -
6 eine zweigeteilte Schalthülse mit einer Friktionskupplung zur Lastbegrenzung beim Einrücken des Profils unter die Klinke. -
7 eine Schalteinheit, bestehend aus der Schaltbuchse gemäß2 und einer abgewandelten Schalthülse gemäß3 mit einer Speicherfeder. - Wird mit
1 eine Nabenachse einer Mehrgangnabe beschrieben, so ist auf dieser über ein erstes Lager2 ein Antreiber3 drehbar gelagert. Ein zweites Lager4 verbindet eine Nabenhülse5 drehbar mit dem Antreiber3 und der Nabenachse1 . Innerhalb der Nabenhülse5 ist ein Planetengetriebe, bestehend aus einem Hohlrad6 , Planetenrädern7 , die in einem Planetenradträger9 gelagert sind und einem feststehenden Sonnenrad8 auf der Nabenachse1 angeordnet. Bei der Mehrgangnabe handelt es sich um eine klinkengesteuerte Dreigangnabe, die gemäß1 mit ein geschaltetem Schnellgang dargestellt ist. Auf einem ersten Bolzen16 ist eine erste Klinke10 zwischen einem Antriebsring14 und dem Hohlrad6 federnd gelagert und greift mit einer Treibkante33 in eine erste Verzahnung18 der Nabenhülse5 ein. Eine aus dem Hohlrad und dem Antriebsring gebildete Hohlradeinheit15 ist über einen Klinkenfreilauf mit dem Antreiber3 verbunden. Ebenfalls mit dem Antreiber drehfest verbunden ist ein Kupplungsring12 mit einem Schlitz27 und einem zweiten Bolzen17 , auf welchem eine zweite Klinke11 federnd gelagert ist und mit ihrer Treibkante33 in eine zweite Verzahnung19 am Planetenradträger9 eingreift. Mit dem Kupplungsring12 ist eine Schaltbuchse20 durch einen Steg28 in dem Schlitz27 drehfest aber axial verschiebbar verbunden, wodurch ein Profil mit Schaltvorsprüngen23 und Lücken30 gegen einen Fuß34 der ersten Klinke10 geschoben werden kann. - Gemäß
2 ist ersichtlich, dass das Profil mit den Vorsprüngen23 und den Lücken30 auch Anschrägungen36 aufweist, die zumindest an einer Seite die Schaltvorsprünge23 mit den Lücken30 verbinden. Die Schaltbuchse20 ist auf einer Schalthülse21 drehbar aber axial festgelegt verbunden und bildet mit dieser eine Schalteinheit22 . Die Schalthülse21 weist gemäß3 einen Durchbruch23 auf, in welchen ein Schubklotz13 eingreift, welcher mit einer Fernbedienung in Verbindung steht und durch eine hier nicht dargestellte Schalteinrichtung axial in einem Schlitz der Nabenachse1 verschoben werden kann. Die Schalthülse21 weist an ihrer zur zweiten Klinke11 hin gerichteten Stirnfläche ebenfalls ein Profil mit Vorsprüngen24 und Lücken30 auf, das gegen einen Fuß34 mit der Schräge26 der zweiten Klinke11 geschoben werden kann. Der Fuß34 der Klinken10 und11 weist eine Kontur43 auf, die gross genug ist, um ein Festklemmen der Klinken10 und11 beim Rückwärtstreten zu verhindern, wenn die Klinken10 und11 sich gerade zwischen den Vorsprüngen23 und24 befinden. Die Klinken10 und11 werden am jeweiligen Vorsprung abgewiesen und ausgehoben; ein Drehmoment liegt ja nicht an. - Gemäß den
4 und5 wird die Position der zweiten Klinke11 auf dem Bolzen17 im Kupplungsring12 dargestellt. Eine Feder25 ist um den Bolzen17 herum angeordnet und bewegt die zweite Klinke11 mit ihrer Treibkante33 gegen die Verzahnung19 im Planetentradträger9 . Die Klinken10 und11 weisen eine Bohrung31 auf, mit denen sie auf ihren Bolzen16 und17 schwenkbar gelagert sind. - Gemäß
6 wird eine zweiteilige Schaltbuchse mit zwischengeschalteter Überlastkupplung gezeigt, wobei die zweiteilige Schaltbuchse aus einem Ring20b und einer Buchse20a besteht, die durch eine Friktionskupplung39 miteinander verbunden sind. Die Friktionskupplung39 kann den Schaltvorgang unter Spitzenlast verhindern bzw. verzögern und in Bereiche von einem Drehmomentanfall geringeren Ausmaßes verlegen. Geringere Drehmomente werden immer dann auftreten, wenn beim Pedalieren des Fahrrades der Bereich des kleinsten Drehmomentes mit senkrecht stehenden Kurbelarmen für die Pedale erreicht wird. - Gemäß
7 wird eine Schalteinheit22a erläutert, die gegenüber der vorbeschriebenen Schalteinheit22 aus der Schaltbuchse20 und einer Schalthülse21a besteht. die miteinander drehbar und zusätzlich axial verschiebbar verbunden sind. Die axiale Position der Schaltbuchse20 auf der Schalthülse21a wird durch eine Speicherfeder40 sichergestellt, die zwischen der Schaltbuchse20 und einem Haltering41 angeordnet ist und die Schaltbuchse20 gegen einen Anschlag auf der Schalthülse21a schiebt. Im Falle einer Verschiebung der Schaltbuchse20 gegen die erste Klinke10 wird die Schaltbuchse20 auf der Schalthülse21a bei gleichzeitigem Spannen der Speicherfeder40 so lange verschoben, bis die Schalthemmnisse beseitigt sind und die Schaltvorsprünge23 die erste Klinke10 umschließen können. Die Profile können schließlich an den jeweiligen Stirnflächen der Schaltvorsprünge23 ,24 und/oder der Lücke30 Abschrägungen42 aufweisen, die in ihrer Richtung mit den Schrägen26 an den Klinken11 zusammenfallen und wegen ihrem kreisförmigen Verlauf kegelförmig augebildet sind. - Zur Erklärung der Funktion der Dreigangnabe werden die Wege des Kraftflusses beschrieben:
In der gemäß1 dargestellten Stellung der Schalteinheit22 sind beide Klinken10 und11 mit ihren Verzahnungen18 und19 im Einsatz, wodurch der Kraftfluß des Schnellganges wie folgt verläuft: Antreiber3 , Kupplungsring12 , zweite Klinke11 , Planetenradträger9 , Planetenrad7 , Hohlrad6 , Klinke10 , Verzahnung18 in der Nabenhülse5 . - Im Normalgang wird der Schubklotz
13 mit der Schalteinheit22 in die Mitte des Schlitzes in der Nabenachse1 verschoben, wodurch sich die Vorsprünge23 der Schaltbuchse20 unter die erste Klinke10 schieben und diese aus ihrer zugehörigen Verzahnung18 der Nabenhülse5 ausheben. Die Schaltbuchse20 legt sich mit einer äußeren Zylinderfläche37 unter die erste Klinke10 , wodurch diese permanent ausgehoben bleibt. In diesem Fall wird der Kraftfluß vom Antreiber3 über den Kupplungsring12 , die zweite Klinke11 , den Planetenradträger9 über eine hier nicht dargestellte und immer im Eingriff befindliche dritte Klinke, die mit dem Planetenradträger9 verbunden ist, in die Nabenhülse5 verlaufen. Das Hohlrad6 dreht aufgrund seiner Übersetzung schneller mit, wird aber wegen der ausgehobenen ersten Klinke10 in Bezug auf die Drehung der Nabenhülse5 unwirksam. - Zur Erzielung des Bergganges wird vom Schubklotz
13 die Schalthülse21 ,21a mit ihren Vorsprüngen24 unter die zweite Klinke11 geschoben, wodurch diese auf eine äußere Zylinderfläche38 der Schalthülse20 aufläuft und ebenfalls aus ihrer zugeordneten Verzahnung19 im Planetenradträger9 ausgehoben bleibt. Beide Klinken10 und11 sind somit unwirksam und der Kraftfluß verläuft von dem Antreiber3 über eine immer im Eingriff befindliche vierte Klinke zwischen dem Antreiber3 und dem Antriebsring14 über den ersten Bolzen16 in das Hohlrad6 und treibt über das Planetenrad7 den Plantenradträger9 ins Langsame an, auf dem die ebenfalls immer im Eingriff befindliche vorbeschriebenen dritte Klinke vom Planetenradträger9 zu Nabenhülse5 wirksam werden kann. - Die Lastschaltbarkeit der Dreigangnabe liegt in erster Linie in dem Profil auf den Stirnflächen der Schaltbuchse
20 und des Schalthülse21 ,21a begründet. Am Beispiel der ersten Klinke10 wird die Technik zu deren Aushebung aus der Verzahnung18 unter Last wie folgt beschrieben:
Die Schaltvorsprünge23 sind untereinander durch Lücken30 mit einer Breite29 verbunden, wobei diese Breite29 von einer Größe ist, die ausreicht, beim Verschieben der Schaltbuchse20 jeweils einen Schaltvorsprung23 vor und einen Schaltvorsprung23 hinter die erste Klinke10 zu plazieren. Da die erste Klinke10 mit unterschiedlicher Drehzahl zu den Schaltvorsprüngen23 läuft, müssen diese einen ausreichend großen Abstand voneinander haben, um die vorbeschriebene Schaltposition des Profils mit den Schaltvorsprüngen23 zu erreichen. Da die erste Klinke10 eine höhere Drehzahl hat, als die Schaltvorsprünge23 , läuft im Einrückungsfalle der Fuß34 auf einen der Schaltvorsprünge23 auf und löst den Eingriff der Treibkante33 mit der ersten Verzahnung18 auf. Eine Steuerkraft wird für das Ausheben der ersten Klinke10 aus der ersten Verzahnung18 nicht benötigt, da die Aushebekräfte ausschließlich aus den Vortriebskräften durch das Pedalieren entnommen werden. - Sollte unter Einwirkung von geringeren Drehmomenten, speziell bei Stillstand des Getriebes, geschaltet werden können, so ist für diesen Fall an den Klinken
10 und11 jeweils eine Schräge26 angeordnet, die mit den vorbeschriebenen Schaltvorsprüngen23 ,24 und den Lücken30 zusammenwirken können. Für diesen Fall ist ein gewisses Maß von Steuerkraft erforderlich, so dass für diesen Fall entweder die Aushebung der Klinken10 oder11 erfolgt oder aber eine Speicherung der Bewegung in einer Speichenfeder der Steuereinrichtung bis zur passenden Eingriffsstellung des jeweiligen Profils der Schalthülse21 bzw. der Schaltbuchse20 unter die Klinken10 oder11 erfolgt. Die Schrägen36 zwischen den Schaltvorsprüngen23 ,24 und den Lücken30 begrenzen, wie bereits ausgeführt, das Spitzenmoment zum Ausheben der Klinke10 ,11 . -
- 1
- Nabenachse
- 2
- erstes Lager
- 3
- Antreiber
- 4
- zweites Lager
- 5
- Nabenhülse
- 6
- Hohlrad
- 7
- Planetenrad
- 8
- Sonnenrad
- 9
- Planetenradträger
- 10
- erste Klinke
- 11
- zweite Klinke
- 12
- Kupplungsring
- 13
- Schubklotz
- 14
- Antriebsring
- 15
- Hohlradeinheit
- 16
- erster Bolzen
- 17
- zweiter Bolzen
- 18
- erste Verzahnung
- 19
- zweite Verzahnung
- 20
- Schaltbuchse
- 20a
- Buchse
- 20b
- Ring
- 21
- Schalthülse
- 21a
- Schalthülse
- 22
- Schalteinheit
- 22a
- Schalteinheit
- 23
- Schaltvorsprung
- 24
- Schaltvorsprung
- 25
- Feder
- 26
- Schräge
- 27
- Schlitz
- 28
- Steg
- 29
- Breite
- 30
- Lücke
- 31
- Bohrung
- 32
- Durchbruch
- 33
- Treibkante
- 34
- Fuß
- 35
- Lagerstelle
- 36
- Anschrägung
- 37
- Zylinderfläche
- 38
- Zylinderfläche
- 39
- Friktionskupplung
- 40
- Speicherfeder
- 41
- Haltering
- 42
- Abschrägung
- 43
- Kontur
Claims (31)
- Schalteinrichtung für eine Mehrgangnabe für ein Fahrrad, umfassend: – eine Nabenachse (
1 ); – einen Antreiber (3 ); – eine Nabenhülse (5 ); – ein Getriebe mit mindestens einem Planetengetriebe (6 ,9 ,7 ,8 ); – eine Steuereinrichtung zum Wechseln der Gangstufen im Getriebe mit mehreren dem Planetengetriebe zugeordneten, steuerbaren Freilaufkupplungen mit diesen zugehörigen Klinken (10 ,11 ), wobei die Steuereinrichtung betätigbar ist, den Kraftfluss zwischen den Freilaufkupplungen zu wechseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung eine Schalteinheit (22 ,22a ) aufweist, die an den Freilaufkupplungen zugewandten Seiten von Vorsprüngen und Lücken gebildete Profile (23 ,30 ;24 ,30 ) aufweist und dafür ausgelegt ist, vermittels dieser Profile auf die Klinken (10 ,11 ) der Freilaufkupplungen aus einem Vortrieb des Antriebsdrehmoments entnehmbare Steuerkräfte auszuüben, um die Freilaufkupplungen auch unter Last außer Eingriff zu bringen, und dass die Schalteinheit mit einer Friktion-Überlastkupplung (39 ) ausgeführt ist, welche wirksam ist, auf ein von ihr übertragenes Drehmoment anzusprechen, um die unter Last aus dem Vortrieb des Antriebsdrehmoments entnommenen, auf die Klinken (10 ) der Freilaufkupplungen wirkenden Steuerkräfte zu begrenzen. - Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinheit (
22 ,22a ) eine Schalthülse (21 ,21a ) umfasst. - Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalthülse (
21 ,21a ) an ihrer einer zugeordneten der Freilaufkupplungen zugewandten Seite Profile (24 ,30 ) aufweist, welche Profile (24 ,30 ) der Schalteinheit (22 ,22a ) bilden. - Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinheit (
22 ,22a ) eine Schaltbuchse (20 ) umfasst. - Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltbuchse (
20 ,20a ) an ihrer einer zugeordneten der Freilaufkupplungen zugewandten Seite Profile (23 ,30 ) aufweist, welche Profile (23 ,30 ) der Schalteinheit (22 ,22a ) bilden. - Schalteinrichtung nach Anspruch 3 und nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (
24 ,30 ) der Schalthülse (21 ,21a ) und die Profile (23 ,30 ) der Schaltbuchse (20 ,20a ) die Profile (23 ,30 ;24 ,30 ) der Schalteinheit (22 ,22a ) bilden. - Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (
23 ,24 ) und die Lücken (30 ) an Stirnflächen der Schaltbuchse (20 ) und/oder der Schalthülse (21 ,21a ) vorgesehen sind. - Schalteinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen der Vorsprünge (
23 ,24 ) und/oder die Stirnflächen der Lücken (30 ) je eine kegelförmige Abschrägung (42 ) aufweisen, die mit einer Schräge (26 ) der Klinken (10 ,11 ), insbesondere bei Stillstand des Planetengetriebes, zusammenwirken. - Schalteinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lücken (
30 ) zwischen den Vorsprüngen (23 ) und/oder (24 ) jeweils eine Breite (29 ) aufweisen, die groß genug ist, um die Schaltbuchse (20 ) und/oder die Schalthülse (21 ,21a ) im Fahrbetrieb so weit gegen die Klinke (10 ) und/oder die Klinke (11 ) zu schieben, dass eine der in einer der Lücken (30 ) befindlichen Stirnflächen mit der Klinke (10 ) und/oder (11 ) zusammenwirken kann. - Schalteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (
23 ,24 ) an den mit den Schrägen (26 ) der Klinken (10 ,11 ) zusammenwirkenden Kanten im Hinblick auf eine Begrenzung des Anhebedrehmoments unter Last Abweise-Abschrägungen (36 ) aufweisen. - Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalthülse (
21 ) und die Schaltbuchse (20 ) axial zueinander fest und drehbar miteinander verbunden sind. - Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalthülse (
21a ) und die Schaltbuchse (20 ) axial zueinander verschiebbar und drehbar miteinander verbunden sind. - Schalteinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltbuchse (
20 ) durch eine Speicherfeder (40 ) an einer bevorzugten Position auf der Schalthülse (21a ) gehalten wird. - Schalteinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltbuchse (
20 ) gegenüber der geschalteten Schalthülse (21a ) um den Weg mindestens einer Gangstufe vorübergehend zurückbleiben kann. - Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10 und 12 bis 14, jedenfalls rückbezogen auf Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltbuchse (
20 ) und/oder die Schalthülse (21 ) bei Übersteigen einer Grenze für ein bestimmtes noch tolerierbares Aushebedrehmoment gegen hierfür mit bestimmten Grenzwerten ausgelegte Speicherfedern von den Klinken (10 ,11 ) abgewiesen und gegen die Schaltrichtung unter Vorspannung der Speicherfedern verschoben werden. - Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinheit (
22 ,22a ) zum Wechsel der Gangstufen von einer Fernbedienung betätigbar ist. - Schalteinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinheit (
22 ,22a ) vermittels der Fernbedienung axial verschiebbar ist. - Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, jedenfalls rückbezogen auf Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalthülse (
21 ,21a ) direkt oder indirekt mit der Nabenachse (1 ) längsverschieblich aber drehfest verbunden ist. - Schalteinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalthülse (
21 ,21a ) mit der Steuereinrichtung über ein Schaltteil, insbesondere einen Schubklotz (13 ), in Wirkverbindung steht. - Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, jedenfalls rückbezogen auf Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalthülse (
21 ,21a ) mit der Steuereinrichtung über ein Schiebeelement in Wirkverbindung steht. - Schalteinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiebeelement in/an der Nabenachse (
1 ) geführt ist. - Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinken (
10 ) und (11 ) um je eine Lagerstelle (16 ) und (17 ) schwenkbar gelagert sind und je einen Steuerbereich (34 ) aufweisen, der zum Zweck der Aushebung der Klinken (10 ,11 ) mit den Profilen (23 ,30 ;24 ,30 ) der Schalteinheit (22 ,22a ) zusammenwirkt. - Schalteinrichtung nach Anspruch 22 und Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerbereich (
34 ) auf der zu der Schalteinheit (22 ,22a ) hingewandten Seite die Schräge (26 ) aufweist, die mit den Profilen (23 ,30 ;24 ,30 ) der Schalteinheit (22 ,22a ) zusammenwirkt. - Schalteinrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinheit (
22 ,22a ) an ihren Außendurchmessern je eine Zylinderfläche (37 ,38 ) aufweist, die sich beim Schaltvorgang nach dem Ausheben der Klinke (10 ,11 ) unter den Steuerbereich (34 ) der Klinke (10 ,11 ) schiebt und diese außer Eingriff hält. - Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, jedenfalls rückbezogen auf Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Friktion-Überlastkupplung (
39 ) an der Schaltbuchse (20a ,20b ) angeordnet ist. - Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinken (
10 ) und (11 ) untereinander gleich sind. - Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinken (
10 ,11 ) je eine Treibkante (33 ) aufweisen, die mit Verzahnungen (18 ,19 ) zusammenwirken, wobei die Treibkante (33 ) mit der Vorspannkraft einer Feder (25 ) gegen die Verzahnungen (18 ,19 ) gepresst wird. - Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, jedenfalls rückbezogen auf Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltbuchse (
20 ) in einem Kupplungsring (12 ), der drehfest mit dem Antreiber (3 ) verbunden ist, drehfest aber axial verschiebbar gelagert ist. - Schalteinrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltbuchse (
20 ) mit der Drehgeschwindigkeit des Antreibers (3 ) umläuft, wobei die Mitnahme über Stege (28 ) erfolgt, die in einem Schlitz (27 ) des Kupplungsrings (12 ) geführt sind, wobei die Schaltbuchse (20 ) den Kupplungsring (12 ) durchragt. - Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, jedenfalls rückbezogen auf Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Klinke (
10 ) im Fahrbetrieb vor einem Ausklinken derselben mittels der Schaltbuchse (20 ,20a ) zum Wechsel einer Gangstufe schneller umläuft als die Schaltbuchse (20 ,20a ). - Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, jedenfalls rückbezogen auf Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Klinke (
11 ) im Fahrbetrieb schneller umläuft als die Schalthülse (21 ,21a ).
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20023813U DE20023813U1 (de) | 1999-06-17 | 2000-03-22 | Schalteinrichtung für eine Mehrgangnabe für ein Fahrrad |
Applications Claiming Priority (4)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20023813U1 true DE20023813U1 (de) | 2006-06-22 |
Family
ID=36650941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20023813U Expired - Lifetime DE20023813U1 (de) | 1999-06-17 | 2000-03-22 | Schalteinrichtung für eine Mehrgangnabe für ein Fahrrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20023813U1 (de) |
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2000
- 2000-03-22 DE DE20023813U patent/DE20023813U1/de not_active Expired - Lifetime
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