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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Struktur für elektrische Anschlüsse, die
in einem wiederaufladbaren Batterieteil und in einer elektrischen
Vorrichtung, wie einem elektrisch betriebenen Werkzeug oder einem
Batterieladegerät,
vorgesehen sind, um zwischen diesen einen elektrischen Kontakt herzustellen,
wenn das Batterieteil an der Vorrichtung angebracht ist.
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Verschiedene
Strukturen zum Herstellen eines elektrischen Kontakts zwischen einem
wiederaufladbaren Batterieteil und elektrischen Vorrichtungen, wie
elektrisch betriebenen Werkzeugen und Batterieladegeräten sind
im Stand der Technik allgemein bekannt. In einer solchen Befestigungsstruktur zum
Herstellen eines elektrischen Kontakts sind Steckeranschlüsse auf
dem Batterieteil angebracht, wohingegen Aufnahmeanschlüsse, die
mit den Steckeranschlüssen
gekoppelt werden können,
auf der elektrischen Vorrichtung angebracht sind. Der Kontaktdruck
zwischen den passenden Anschlüssen
eines Batterieteils und einer elektrischen Vorrichtung muß in Übereinstimmung
mit den spezifischen Betriebsbedingungen der Vorrichtung gewählt sein,
um z.B. einen Wärmestau
und/oder ein Zittern an den passenden Anschlüssen aufgrund hoher Spannung,
großen
Strömen
und/oder einer durch den Betrieb solcher elektrischen Vorrichtungen
bewirkte Vibration zu verhindern. Deshalb wurden unterschiedliche
Aufnahmeanschlüsse
mit unterschiedlichen Kontaktdrücken
auf unterschiedlichen Typen elektrischer Vorrichtungen montiert,
um für
jede Anwendung eine geeignete Stärke
eines Kontaktdruckes zu erhalten.
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Obwohl
eine solche Struktur von elektrischen Anschlüssen im allgemeinen akzeptabel
ist, ist diese nicht frei von bestimmten Nachteilen und läßt somit
Raum für
eine Verbesserung. Ein Nachteil sind die erhöhten Herstellungskosten und
die zusätzliche Zeit
und Arbeit, die zum Herstellen und Montieren unterschiedlicher Typen
von Aufnahmeanschlüssen
auf unterschiedlichen Vorrichtungen/Geräten erforderlich ist (um für unterschiedliche
Stufen eines Kontaktdrucks bzw. unterschiedliche Stärken eines
Kontaktdrucks zu sorgen). Darüber
hinaus gibt es die Möglichkeit
von Kurzschlüssen,
welche zwischen den frei liegenden Steckeranschlüssen auftreten können, die auf
den Batterieteilen der vorstehenden Struktur vorgesehen sind. Um
Kurzschlüsse
zu verhindern, wäre es
für das
Batterieteil vor zuziehen, dieses mit Aufnahmeanschlüssen zu
versehen. Wenn dies jedoch der Fall ist, haben die Anschlüsse des
Batterieteils einen Kontaktdruck mit festgelegter Stärke, derart,
daß das
Bereitstellen von Steckeranschlüssen
mit unterschiedlichen Dicken für
elektrische Vorrichtungen mit unterschiedlichen Betriebsbedingungen
das einzige Mittel ist, einen Bereich von Kontaktdrücken zu
verwirklichen. Der durch dieses Mittel gewährte Kontaktdruckbereich ist
im allgemeinen beschränkt
und erreicht somit nicht eine erforderliches Breite. Alternativ ist
es möglich,
Stecker/Aufnahme-Anschlußkombinationen
mit hohem Kontaktdruck für
alle Anschlußverbindungen
zu verwenden, um einen Bereich von Anwendungen abzudecken, die unterschiedliche
Stärken
eines Kontaktdrucks erfordern. In diesem Fall jedoch kann die Verbindung
zwischen allen passenden Anschlüssen übermäßig fest
werden, selbst für
solche Anwendungen, die keine sehr feste Anschlußverbindung erfordern. Ein
zusätzliches
Problem bei dieser Lösung
besteht darin, daß der
hohe Kontaktdruck häufig
zu einer verkürzten
Lebenszeit der Anschlüsse
führt.
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Im
Hinblick auf die oben angegebenen Probleme ist eine wichtige Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine einfache, zuverlässige Struktur
von elektrischen Anschlüssen
zu schaffen, die mehrere verschieden starke Kontaktdrücke zur
Verfügung stellt.
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Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist, eine einfache, zuverlässige Struktur
von elektrischen Anschlüssen
zu schaffen, die Kurzschlüsse
zwischen Anschlüssen
wirksam verhindert und Herstellungskosten senkt.
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Die
obige Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst, welche eine Struktur von
elektrischen Anschlüssen
zum Herstellen eines elektrischen Kontakt zwischen einem Batterieteil
und einer elektrischen Vorrichtung durch Anbringung des Batterieteils
an der elektrischen Vorrichtung schafft. Die Struktur umfaßt eine
Mehrzahl von Aufnahmeanschlüssen,
die in dem Batterieteil vorgesehen sind, und eine Mehrzahl von Steckeranschlüssen, die
in der elektrischen Vorrichtung vorgesehen sind und so ausgebildet
sind, daß sie
an die Aufnahmeanschlüsse
gekoppelt werden können.
In dieser Struktur umfaßt
jeder der Aufnahmeanschlüsse
wenigstens zwei Paar elastischer Platten, wobei jedes Paar elastischer
Platten in der Lage ist, einen der Steckeranschlüsse zwischen sich zu halten,
wenn das Batterieteil an der elektrischen Vorrichtung angebracht
ist. Ferner sind die elastischen Plattenpaare jedes Aufnahmeanschlusses entlang
des Bewegungsweges des Steckeranschlusses angeordnet, wenn das Batterieteil
an der elektrischen Vorrichtung angebracht ist, derart, daß die Anzahl von
elastischen Plattenpaaren jedes Aufnahmeanschlusses, die jeden Steckeranschluß zwischen sich
halten, durch die Länge
des Steckeranschlusses entlang des vorerwähnten Bewegungsweges bestimmt
ist.
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Diese
Struktur elektrischer Anschlüsse
gemäß der vorliegenden
Erfindung erlaubt, daß die
Steckeranschlüsse
zwischen einer ausgewählten
Anzahl von elastischen Plattenpaaren gehalten werden, und erlaubt
auch die Auswahl einer beliebigen, geeigneten Stärke eines Kontaktdrucks an
den Anschlüssen
aus einer Mehrzahl von Druckstärken,
und zwar in Übereinstimmung
mit dem Spannungs-, Strom- und/oder Vibrationsgrad in einer spezifischen Anwendung.
Dies verhindert wirksam einen Wärmestau
und ein Zittern an Anschlüssen.
Darüber
hinaus kann, da der Kontaktdruck an den Anschlüssen einfach durch Ändern der
Länge der
Steckeranschlüsse ohne Änderung
der Maße
und/oder der Form der Aufnahmeanschlüsse eingestellt werden kann,
eine erhebliche Kostenverringerung erreicht werden. Darüber hinaus
können
Kurzschlüsse
wirksam verhindert werden, da die Aufnahmeanschlüsse nicht an der Außenseite
des Batterieteils frei liegen.
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Ein
typisches Batterieteil erreicht das Ende seiner Lebensdauer eher
als die elektrische Vorrichtung (z.B. das Ladegerät oder das
Werkzeug), mit welchem das Batterieteil verwendet wird und muß ausgetauscht
werden, da die Zellen in dem Batterieteil nach einer bestimmten
Anzahl von Zyklen des Ladens und Entladens zerstört sind. Daraus ergibt sich, daß Steckeranschlüsse, welche
im allgemeinen eine längere
Lebensdauer als Aufnahmeanschlüsse
haben, auf der Hauptvorrichtung verwendet werden sollten, an welcher
das Batterieteil angebracht wird, und die Aufnahmeanschlüsse an dem
Batterieteil angebracht sein sollten. Anders als bei den herkömmlichen
Strukturen nutzt die vorstehende Struktur der Erfindung in vorteilhafter
Weise diese logische Anordnung von Steckeranschlüssen auf der Hauptvorrichtung
und von Aufnahmeanschlüssen
auf dem Batterieteil.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt die Struktur zwei Aufnahmeanschlüsse und
zwei Steckeranschlüsse,
wobei jeder der Steckeranschlüsse
so ausgebildet ist, daß dieser
mit einem von zwei Aufnahmeanschlüssen elektrisch verbunden ist.
Die zwei Aufnahmeanschlüsse
sind parallel zueinander angeordnet und liegen in einem ersten gewählten Abstand
zueinander, und die zwei Steckeranschlüsse sind im wesentlichen parallel
zueinander angeordnet und liegen in dem gewählten ersten Abstand zueinander.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt jede elastische Platte einen
parallelen Abschnitt, welcher sich parallel zu dem vorerwähnten Bewegungsweg
erstreckt, und einen Kontaktdruck-Abschnitt, welcher in einem Winkel zu
dem parallelen Abschnitt von einem Ende des parallelen Abschnitts
aus gebogen verläuft,
so daß sich dieser
an einem Punkt in Kontakt mit der paarweise zugeordneten elastischen
Platte erstreckt. Ferner umfaßt
jeder der Steckeranschlüsse
eine Leiste mit einer ausreichenden Länge entlang der vorerwähnten Achse
(Bewegungsbahn), um mit wenigstens einem der elastischen Plattenpaare
an dem vorerwähnten
Punkt in Kontakt zu kommen, die Kontaktdruck-Abschnitte zu trennen und über den
vorerwähnten
Punkt hinaus zu reichen, wenn das Batterieteil an der elektrischen
Vorrichtung angebracht ist.
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Gemäß noch eines
weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung sind die parallelen
Abschnitte jedes elastischen Plattenpaares voneinander durch einen
gewählten
Raum derart ausreichend getrennt, daß wenigstens ein Teil der Leiste
des entsprechenden Steckeranschlusses dazwischen angeordnet werden
kann. Zudem ist jedes Paar elastischer Platten derart angeordnet,
daß während der
Anbringung des Batterieteils an der elektrischen Vorrichtung der Steckeranschluß zuerst
in Bezug zu der elektrischen Vorrichtung geschoben wird, um in den
vorerwähnten Raum
zwischen den parallelen Abschnitten einzudringen. wonach der Steckeranschluß die Kontaktdruck-Abschnitte
an dem vorerwähnten
Punkt trennt.
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Gemäß eines
noch weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung umfaßt jede
elastische Platte wenigstens einen darin in im wesentlichen paralleler Richtung
zu dem vorerwähnten
Bewergungsweg des Steckeranschlusses ausgebildeten Schlitz, um so den
Kontaktdruck-Abschnitt
in eine Mehrzahl von elastischen Teilen zu unterteilen.
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Gemäß eines
Merkmals der vorliegenden Erfindung ist jeder Kontaktdruck-Abschnitt
in zwei elastische Teile mit identischer Breite unterteilt.
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In Übereinstimmung
mit einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung ist jeder
Kontaktdruck-Abschnitt in zwei elastische Teile mit unterschiedlichen
Breiten unterteilt. Der Schlitz in jeder elastischen Platte liefert
unterschiedliche, natürliche Vibrationen
an den unterteilten Teilen der elastischen Platte, um so ein Zittern
aufgrund einer z.B. durch den Betrieb des elektrischen Werkzeugs
verursachte Vibration zu verringern.
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Gemäß noch eines
weiteren Merkmals der vorliegenden Erfindung ist die Leiste jedes
Steckeranschlusses so bemessen und dimensioniert, daß sie die
zwei Paare von Kontaktplatten des entsprechenden Aufnahmeanschlusses
trennt.
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Gemäß noch eines
weiteren Merkmals der vorliegenden Erfindung ist die Leiste jedes
Steckeranschlusses so bemessen und dimensioniert, daß sie nur
ein Paar von Kontaktplatten des entsprechenden Aufnahmeanschlusses
trennt.
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In Übereinstimmung
mit einer praktischen Ausführung
der vorliegenden Erfindung hat die Leiste jedes Steckeranschlusses
eine im wesentlichen rechtwinklige Form.
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In Übereinstimmung
mit einer weiteren praktischen Ausführung der vorliegenden Erfindung
beaufschlagt jedes Paar von Kontaktdruck-Abschnitten den Steckeranschluß mit einem
gewählten
Maß an Kontaktdruck,
wenn das Batterieteil an der elektrischen Vorrichtung angebracht
ist.
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In
einer Ausführungsform
ist die elektrische Vorrichtung ausgewählt aus einer Gruppe bestehend aus
elektrisch betriebenen Werkzeugen und Batterie-Ladegeräten.
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher beschrieben,
in welchen:
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1 eine
perspektivische Ansicht des Äußeren eines
Batterieteils 1 gemäß der vorliegenden Erfindung
ist;
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2 zeigt,
wie das Batterieteil aus 1 an einem elektrischen Werkzeug
angebracht ist;
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3 eine
perspektivische Ansicht der Anschlußstruktur des Batterieteils
aus 1 und des elektrischen Werkzeugs aus 2 ist;
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4 ein
langer Steckeranschluß des
in 2 gezeigten elektrischen Werkzeugs ist, der an einem
Aufnahmeanschluß des
in 1 gezeigten Batterieteils gekoppelt ist;
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5 ein
kurzer Steckeranschluß des
elektrischen Werkzeugs ist, der an den Aufnahmeanschluß des in 1 gezeigten
Batterieteils gekoppelt ist; und
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6 ein
alternativer Kontaktdruck-Abschnitt 12 des Aufnahmeanschlusses
des in 1 gezeigten Batterieteils ist.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht des Äußeren eines Batterieteils 1 in Übereinstimmmung mit
der vorliegenden Erfindung. Das Batterieteil 1 ist ein
im wesentlichen kastenförmiges
Gehäuse,
welches aus einem Kunstharz hergestellt ist und eine Mehrzahl von
wiederaufladbaren Zellen (nicht dargestellt) enthält. Zudem
umfaßt
das Batterieteil 1 an seiner Oberseite einen Anschlußbereich 2 zum
Anbringen des Bodenendes eines elektrischen Werkzeugs oder eines
Batterieladegerätes
und ein Paar Gleitbereiche 3, wobei jeder Gleitbereich 3 einen
umgekehrt L-förmigen
Querschnitt aufweist, der auf einer Seite des Anschlußbereichs 2 ausgebildet
ist. Auch auf 2 Bezug nehmend werden, um das
Batterieteil 1 an einer Vorrichtung, wie einem elektrischen
Werkzeug, anzubringen, die Gleitbereiche 3 entlang des Bodens
eines Handgriffs 14 des elektrischen Werkzeugs geschoben,
um durch einen am Boden des Handgriffs ausgebildeten Halteabschnitt 15 festgelegt
zu werden. Im einzelnen wird das Batterieteil 1 zuerst
in einer im wesentlichen orthogonalen Richtung zur Längsachse
des Handgriffs 14 geschoben, wobei der Anschlußbereich 2 in
den Halteabschnitt 15 eingreift. Das Batterieteil 1 gleitet
weiter bis zu einem Paar Anschlägen 4,
die hinter dem Anschlußbereich 2 ausgebildet
sind (in 2 nach oben ausgerichtet), stoppt,
wenn die Anschlußbereiche 2 in
Anschlag mit den jeweiligen Anschlägen 16 des Handgriffs 14 kommen.
Zur gleichen Zeit treten drei Steckeranschlüsse 17 und 17a,
die am Boden des Werkzeug-Handgriffs 14 ausgebildet sind,
in jeweiligen Schlitze 5 und 5a ein, die in dem
Anschlußbereich 2 ausgebildet
sind, um einen elektrischen Kontakt mit den jeweiligen Aufnahmeanschlüssen 7 und 7a in dem
Anschlußbereich 2 herzustellen.
Obwohl dies nicht dargestellt ist, hat das Batterieladegerät der vorliegenden
Erfindung zur Verwendung mit dem Batterieteil 1 eine identische
Anschlußstruktur
wie dasjenige des vorstehenden elektrischen Werkzeugs, derart, daß die Art
und Weise der Verbindung des Batterieteils 1 mit dem Batterieladegerät identisch
mit der obigen ist.
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Mit
Bezug auf 3 umfaßt jeder Aufnahmeanschluß 7 eine
Basisplatte 8, die parallel zu den Schlitzen 5 und 5a auf
einer Trägerplatte 6 des
Anschlußbereichs 2 befestigt
ist, eine Führungsplatte 9, die
an einem Ende mit dem hinteren Ende der Basisplatte 8 gekoppelt
ist und an dem anderen Ende an eine der wieder aufladbaren Zellen
anstößt, eine Mehrzahl
von paarweise zugeordneten elastischen Platten 10, die
an den Längsseiten
der Basisplatte 8 im wesentlichen nach oben hoch stehen:
In dieser. Ausführungsform
sind die beiden Auf nahmeanschlüsse 7,
die an beiden Seiten der Trägerplatte 6 ausgebildet
sind, der positive und negative Anschluß zum Laden und Entladen der
Zellen. Wie dargestellt, umfaßt
jeder Anschluß 7 zwei
Paare elastischer Platten 10, wobei jedes Paar über der
Basisplatte 8 symmetrisch angeordnet ist. Der Anschluß 7a,
welcher ein Paar elastischer Platten 10 aber keine Führungsplatte 9 umfaßt, ist
zum Übertragen
von Signalen vorgesehen, die eine erfaßte Zellentemperatur anzeigen.
Jede elastische Platte 10 hat einen parallelen Abschnitt – 11,
welcher im zusammen gebauten Zustand parallel zu seinem Gegenstück der paarweise zugeordneten
elastischen Platte 10 ausgerichtet ist. In jeder elastischen
Platte 10 ist ebenfalls ein Kontaktdruck-Abschnitt 12 vorhanden,
welcher von einem Ende des parallelen Abschnitts 11 aus
gebogen verläuft,
derart, daß sich
dieser nach hinten in Kontakt mit seinem Gegenstück der paarweise zugeordneten
elastischen Platte 10 erstreckt. Der Kontaktdruck-Abschnitt 12 ist
an dem Kontaktpunkt derart zurück
gebogen, daß ein
schmaler Spalt zwischen den freien Enden der paarweise zugeordneten Druckabschnitte 12 gebildet
ist. Jeder Kontaktdruck-Abschnitt 12 ist durch einen Schlitz 13,
der in dem Abschnitt 12 von seinem freien Ende aus seitliche
ausgebildet ist, teilweise in zwei gleiche vertikale Breiten unterteilt.
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Noch
Bezug nehmend auf 3 umfaßt der Handgriff 14 einen
Anschlußblock 18,
welcher die rechtwinkligen Steckeranschlüsse 17 mit dem gleichen
Abstand zueinander, wie die Spitze 5 trägt, so daß die Anschlüsse 17 in
die Schlitze 5 eindringen können, wenn das Batterieteil 1 an
dem Handgriff 14 angebracht wird. Es sei angemerkt, daß die Länge der
Steckeranschlüsse 17 entlang
der Eintrittsrichtung durch den erforderlichen Kontaktdruck bestimmt ist.
Im einzelnen gilt, falls eine relativ hohe Spannung oder ein großer Strom
benötigt
wird oder falls es wahrscheinlich ist, daß das elektrische Werkzeug
einer extremen Vibration ausgesetzt wird, ein großer Kontaktdruck
im allgemeinen notwendig ist. Zu diesem Zweck werden lange Steckeranschlüsse 17 verwendet,
die sich über
die hinteren Enden der hinteren elastischen Platten 10 hinaus
erstrecken, wenn das Batterieteil 1 eingesetzt ist. Umgekehrt
gilt, falls eine relativ niedrige Spannung oder ein kleiner Strom
benötigt
wird oder falls das elektrische Werkzeug keiner extremen Vibration
ausgesetzt wird, im allgemeinen einer großer Kontaktdruck nicht erforderlich
ist, so daß kürzere Steckeranschlüsse 17 verwendet
werden, welche sich nur hinter die hinteren Enden der vorderen elastischen
Platten 10 erstrecken, nicht aber die hinteren Platten 10 erreichen,
wenn das Batterieteil 1 eingesetzt ist. Da der Aufnahmeanschluß 7a zur
Datenübertragung
nur ein Paar elastischer Platten 10 umfaßt, ist
der entsprechende Steckeranschluß 17a, der auf dem
Anschlußblock 18 abgestützt ist,
entsprechend kurz ausgebildet.
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Gemäß der so
konstruierten Anschlußstruktur,
treten die Steckeranschlüsse 17 in
die Schlitze 5 ein, wenn das Batterieteil 1 in
Verbindung mit dem Boden des Handgriffs 14 des elektrischen
Werkzeugs gleitet. Da die Steckeranschlüsse 17 in dieser Ausführungsform
relativ lang ausgebildet sind, treten die Anschlüsse 17 in den Spalt
zwischen den jeweiligen vorderen Paaren von elastischen Platten 10 ein, wenn
das Batterieteil 1 in Gleitverbindung gleitet und schiebt
dann die jeweiligen Paare der Kontaktdruck-Abschnitte 12 auf.
Die Steckeranschlüsse 17 bewegen
sich weiter nach hinten, treten in den Spalt zwischen die jeweiligen
hinteren Paare von elastischen Platten 10 ein und schieben
die jeweiligen Paare der Kontaktdruck-Abschnitte 12 bis
zu ihrer hintersten Stellposition auf. Wie in 4 dargestellt ist,
wird, wenn das Batterieteil 1 auf dem Handgriff 14 an
Ort und Stelle gebracht ist, jeder Steckeranschluß 17 mit
großem
Kontaktdruck an zwei Punkten zwischen zwei Paaren von elastischen
Platten 10 gehalten, um einen elektrischen Kontakt mit
dem Aufnahmeanschluß 7 herzustellen.
Dies verhindert wirksam einen Wärmestau
und ein Zittern an den Punkten, an welchen die Anschlüsse 7 und 17 verbunden
sind.
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Mit
Bezug auf 5 treten, wenn kurze Anschlüsse 17a verwendet
werden, dann bei manueller Anbringung des Batterieteils 1 am
Handgriff 14 die Anschlüsse 17 in
den Spalt zwischen den jeweiligen vorderen Paaren elastischer Platten 10 ein
und schieben dann die jeweiligen Paare der Kontaktdruck-Abschnitte 12 auf.
Wenn das Batterieteil 1 auf dem Handgriff 14 an
Ort und Stelle gebracht ist, wird jeder Steckeranschluß 17 nur
durch ein Paar elastischer Platten 10 gehalten, um einen
elektrischen Kontakt mit dem Aufnahmeanschluß 7 herzustellen.
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Wie
aus der vorstehenden Beschreibung zu ersehen ist, ist das Batterieteil 1 mit
Aufnahmeanschlüssen 7 versehen,
die jeweils mehrere Paare elastischer Platten 10 umfassen,
während
das Ladegerät
und das elektrische Werkzeug jeweils Steckeranschlüsse 17 und 17a umfassen,
die eine für
spezifische Anwendungen geeignete Länge haben. Die Anordnung erlaubt
eine Auswahl des richtigen Maßes
eines Kontaktdrucks für
die verwendete elektrische Spannung oder Stromstärke, wodurch ein Wärmestau
und ein Zittern an passenden Anschlüssen wirksam verhindert wird.
Zudem kann die Auswahl einer richtigen Stärke eines Kontaktdrucks einfach durch
Auswahl der Länge
der Steckeranschlüsse
ge troffen werden, ohne die Notwendigkeit, unterschiedlich ausgebildete
Aufnahmeanschlüsse
vorzusehen. Dies bietet einen zusätzlichen Vorteil in der Verringerung
von Herstellungskosten. Darüber
hinaus können,
da die Aufnahmeanschlüsse 7 und 7a auf
dem Batterieteil 1 nicht frei liegen, auch Kurzschlüsse wirksam
verhindert werden.
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Da
Zellen eventuell zerstört
werden und das Ende ihrer Lebensdauer nach Durchgang vieler Zyklen
von Ladung und Entladung erreichen, ist für die Anschlüsse des
elektrischen Werkzeugs und des Ladegerätes wünschenswert, eine längere Lebensdauer
zu haben. Steckeranschlüsse
haben im allgemeinen eine längere
Lebensdauer als Aufnahmeanschlüsse,
da ihre Dicke und Härte
freier gewählt
werden kann. Demgemäß ist die
Anordnung der vorstehenden Ausführungsform,
in welcher Aufnahmeanschlüsse
auf dem Batterieteil und Steckeranschlüsse auf dem Ladegerät und dem
Werkzeug montiert sind, die logischere und bessere Kombination im
Hinblick auf die Lebensdauer der beiden Anschlußtypen.
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In
der vorstehenden Ausführungsform
werden zwei Paare von elastischen oder nachgiebigen Platten 10 in
jedem Aufnahmeanschluß 7 verwendet. Gemäß der vorliegenden
Erfindung jedoch wird auch in Betracht gezogen, drei oder mehr Paare
elastischer Platten 10 in jedem Anschluß 7 vorzusehen und/oder
Steckeranschlüsse 17 von
unterschiedlicher Länge
vorzusehen, um zu den vielen Paaren von Aufnahmeanschlüssen zu
passen, um somit einen breiteten Bereich von Kontaktdruckstärken, aus welchen
ausgewählt
werden kann, zu verwirklichen. Darüber hinaus sind gemäß der vorstehenden
Ausführungsform,
in welcher der in jeder elastischen Platte 10 ausgebildete
Schlitz 13 die Platte seitlich in zwei gleiche und vertikale
Breiten unterteilt, andere Arten einer Teilung möglich, um spezifischen Anwendungen
zu genügen.
Zum Beispiel kann, wie in 6 dargestellt
ist, der Schlitz in einer höheren
Ebene ausgebildet sein, um ein schmaleres oberes Teil 12b und
ein breiteres unteres Teil 12a zu schaffen, wodurch für das obere
und das untere Teil unterschiedliche, natürliche Vibrationsfähigkeiten
geschaffen werden, um ein Zittern aufgrund einer z.B. durch den Betrieb
des Werkzeugs erzeugten Vibration zu verringern. Diese Anordnung
ist besonders wirksam hinsichtlich der Minimierung oder Beseitigung
eines Zitterns aufgrund einer durch den Betrieb des Werkzeugs verursachten,
unerwünschten
Vibration. Es sei jedoch angemerkt, daß das vordere und das hintere Paar
elastischer Platten 10 nicht Schlitze in der gleichen Ebene
haben müssen;
z.B. können
horizontale Schlitze in den elastischen Platten 10 des
vorderen Paares in einer höheren
Ebene angeordnet sein als in den Platten des hinteren Paares oder
umgekehrt. Darüber
hinaus müssen
nicht alle Paare elasti scher Platten 10 in zwei identische
vertikale Breiten unterteilt sein; die vorderen Paare und die hinteren
Paare können
in zwei unterschiedliche Breiten unterteilt sein.
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Gemäß der vorstehenden
Ausführungsform wird
das Batterieteil 1 an dem elektrischen Werkzeug und dem
Batterieladegerät
angebracht, indem dieses entlang einer äußeren Oberfläche des
Werkzeugs oder Ladegeräts
in einer zur Oberfläche
des Batterieteils parallelen Richtung geschoben wird. Es sei angemerkt,
daß die
Erfindung auf andere Strukturen zum Anbringen des Batterieteils
an dem Werkzeug oder dem Ladegerät
anwendbar ist. Zum Beispiel ist die Struktur elektrischer Anschlüsse gemäß der Erfindung
anwendbar auf eine Anordnung, in welcher ein Abschnitt eines Batterieteils
in das elektrische Werkzeug und das Ladegerät eingeführt wird.