DE20022031U1 - Luftbetriebener Aquarienfilter - Google Patents
Luftbetriebener AquarienfilterInfo
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Description
Beschreibung
Luftbetriebener Aquarienfilter
Luftbetriebener Aquarienfilter
Die Erfindung betrifft einen Luftbetriebenen Filter, insbesondere für den Einsatz in der Aquarientechnik.
Neben der mechanischen Filterung haben Aquarienfilter die Aufgabe, die von den im Aquarium befindlichen Tieren ausgeschiedenen Stoffe in für die Tiere weniger giftigen Stoffe umzusetzen. Diese Umsetzung geschieht mit Hilfe von Mikroorganismen. Aquarienfilter können daher auch als Bioreaktoren bezeichnet werden. Bei aeroben Filtern wird bei der Umsetzung Sauerstoff verbraucht.
Als Aufwuchsfläche für die Mikroorganismen dienen üblicherweise Festbettkörper aus Materialien mit einer sehr großen Oberfläche.
Die Leistung eines Aquarienfilters ist im wesentlichen von der von den Mikroorganismen zu besiedelnden Oberfläche und dem Sauerstoffgehalt des Wassers abhängig. Der Sauerstoffgehalt des Wassers von Süßwasseraquarien ist im allgemeinen ausreichend für eine zufriedenstellende Leistung des Aquarienfilters, während dies für Meerwasseraquarien nicht der Fall ist, so daß hauptsächlich Rieselfilter eingesetzt werden. Diese haben eine große Leistung, aber einen relativ komplizierten Aufbau.
In der Aquarientechnik werden Filter eingesetzt, bei denen Luftheberpumpen verwendet werden. Diese zeichnen sich durch einen einfachen Aufbau aus. Dabei wird Luft in ein Steigrohr eingeblasen, wodurch Wasser nach oben gefördert wird. Die Festbettkörper, hauptsächlich offenporige Filterschäume, sind dabei vor dem Steigrohr angeordnet, da die Luftblasen die Festbettkörper nur schwer durchdringen können.
Dies hat aber den Nachteil, daß das Wasser erst nach passieren des Festbettkörpers mit Sauerstoff angereichert wird. Da die Mikroorganismen Sauerstoff verbrauchen, nimmt somit die Sauerstoffkonzentration im Wasser beim Durchströmen des Festbettkörpers ab, wodurch die Leistung des Filters herabgesetzt ist.
Weiterhin sind in der Klärtechnik Anlagen bekannt, bei denen Luft oder Sauerstoff in das Wasser eingeblasen wird, um die Mikroorganismen gut mit Sauerstoff zu versorgen, damit eine große Leistung der Anlage erzielt wird. In diesen Anlagen wird aber die Strömung des Wassers durch die Festbetten nicht von den Luftblasen erzeugt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen einfachen und leistungsstarken Aquarienfilter zu schaffen, bei dem die Strömung durch den Filter von Luftblasen erzeugt wird und ein hoher Sauerstoffgehalt des Wassers beim Durchströmen des Filters gewährleistet ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Filter, bei dem die Festbetten aus flächigen oder räumlichen Festbettkörpern bestehen, die so im Filter angeordnet sind, daß ein oder mehrere Strömungskanäle gebildet werden, wobei das Wasser und die darin befindlichen Luftblasen mit geringem Widerstand die Strömungskanäle durchströmen können. Die Strömungskanäle sind vorzugsweise senkrecht zur Wasseroberfläche ausgerichtet Vorzugsweise werden Festbettkörper verwendet, die aus flächigen oder räumlichen .Trägerkörpern bestehen, auf deren Mantelfläche sich hochporöse flächige oder räumliche Körper befinden.
Weiterhin ist der Filter mit einer Vorrichtung zum Einblasen von Luft, z.B. einem Ausströmerstein ausgerüstet. Die Luft wird unterhalb der Festbettkörper in den Filter eingeblasen und steigt aufgrund der geringeren Dichte im Vergleich zu Wasser nach oben. Aufgrund von Reibung wird Wasser durch die Strömungskanäle gefördert, das durch eine oder mehrere Einlaßöffnungen in den Filter gelangt. Das Wasser und die Luftblasen umströmen die Festbettkörper, wobei die darauf befindlichen Mikroorganismen im Wasser gelöste Verbindungen umsetzen. Der dabei verbrauchte Sauerstoff kann während der Durchströmung des Filters durch Diffusion aus den Luftblasen ersetzt werden, so daß eine ausreichende Sauerstoffkonzentration im Wasser gewährleistet ist. Vorzugsweise ist der Filter so ausgelegt, daß durch die Strömung und die Festbettkörper Turbulenzen erzeugt werden, die dafiir sorgen, daß im Wasser befindliche Substanzen und Sauerstoff mit großer Wahrscheinlichkeit zu den auf der Oberfläche der Festbettkörper befindlichen Mikroorganismen transportiert werden. Das Wasser wird nach Passieren des Festbettes durch eine oder mehrere Auslaßöfmungen in das Aquarium transportiert. Die Luftblasen können ebenfalls durch die Auslaßöfmungen in das Aquarium transportiert werden, aber auch innerhalb des Filters zur Wasseroberfläche steigen und werden somit aus dem Filter transportiert. Weiterhin kann sich im Aquarienfilter ein zusätzlicher mechanischer Filter befinden.
Ein Ausfuhrungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Fig. 1 zeigt einen luftbetriebenen Aquarienfilter in der Vorderansicht. Fig. 2 zeigt einen luftbetriebenen Aquarienfilter im Schnitt. Die Luft wird durch einen Ausströmerstein 1 in den Filter eingeblasen. Dadurch wird Wasser durch die Einströmöfmungen 2 in den Filter transportiert. Die Luftblasen und das Wasser durchströmen den von den Festbettkörpern 3 gebildeten Kanal 4, wobei Stoffe umgesetzt werden. Nach dem Festbett strömen die Luftblasen zur Wasseroberfläche und die Luft verläßt den Filter durch eine Öffnung 5. Das Wasser gelangt durch die Ausströmöffnungen 6 ins Aquarium.
Claims (3)
1. Luftbetriebener Aquarienfilter, wobei die Wasserströmung durch ausströmende Luftblasen erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Wasser und Luftblasen einen oder mehrere von Festbettkörpern gebildeten Kanäle durchströmen.
2. Luftbetriebener Aquarienfilter nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festbettkörper aus flächigen oder räumlichen Trägerkörpern bestehen, auf deren Mantelfläche sich zumindest teilweise hochporöse flächige oder räumliche Körper befinden.
3. Luftbetriebener Aquarienfilter nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Filter ein Material befindet, das Ihr eine mechanische Filterung des Wassers sorgt.
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