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DE20022517U1 - Wagenheber in Scherenbauart - Google Patents

Wagenheber in Scherenbauart

Info

Publication number
DE20022517U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
car jack
jack according
load
scissor
flexible
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20022517U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Bilstein GmbH
Original Assignee
Krupp Bilstein GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Bilstein GmbH filed Critical Krupp Bilstein GmbH
Priority to DE20022517U priority Critical patent/DE20022517U1/de
Publication of DE20022517U1 publication Critical patent/DE20022517U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/08Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads screw operated
    • B66F3/12Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads screw operated comprising toggle levers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Krupp Bilstein GmbH 00575
58256 Ennepetal
Wagenheber in Scherenbauart Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Wagenheber in Scherenbauart nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Wagenheber werden vornehmlich zum Anheben von Fahrzeugen, vorzugsweise beim Radwechseln, dann eingesetzt, wenn der Ansetzpunkt unter dem Fahrzeugboden liegt. Wagenheber in Scherenbauart bestehen aus vier, entsprechend einem rombusförmigen Gelenkviereck gelenkig miteinander verbundenen Scherenarmen, wobei zwei einander gegenüber liegende Gelenke mit einem Standfuß bzw. einem Lastkopf sowie die beiden anderen Gelenke untereinander durch Mittel zum Verändern des gegenseitigen Abstandes, vorzugsweise Bauteilen einer Bewegungsspindel, miteinander verbunden sind. Derartige Wagenheber sind beispielsweise aus der DE 29 02 602 A1 bekannt. Der Wagenheber greift mit seinem Lastkopf unter ein Auf- , nahmeelement am Schweller oder Boden eines Kraftfahrzeuges und weist zu diesem, sobald der Wagenheber auf seine Ansetzhöhe ausgefahren ist, einen horizontalen Formschluss auf.
Bekanntermaßen führt ein anzuhebendes Fahrzeug am Wagenheber-Ansetzpunkt nicht nur eine Kippbewegung um die Fahrzeuglängsachse, hervorgerufen durch das einseitige Anheben, durch. Das Fahrzeug führt auch, hervorgerufen durch die über Schwingen angebundenen gebremsten Hinterräder, eine Bewegung in Richtung der Fahrzeuglängsebene, durch. Das bedeutet, dass der Lastkopf in zwei Richtungen schwenk- bzw. kippbar ausgebildet sein sollte. Bei einem Wagenheber in Gelenkarmbauweise gemäß DE 94 18 720 U1 wird dieses dadurch erreicht, dass der Lastkopf in einer Richtung über eine Schwenkachse und in der anderen Richtung durch Zwischenschalten eines elastisch nachgiebigen Bauteils beweglich ist. Diese Ausbildung ist jedoch nicht
auf einen Wagenheber der Scherenbauart übertragbar, da derartige Wagenheber nicht so exakt definiert am Aufnahmeelement am Schweller oder unter dem Boden des anzuhebenden Fahrzeuges angesetzt werden, wie es für die vorbeschriebene Bauweise erforderlich ist.
Von daher stellt sich die Aufgabe, einen Wagenheber in Scherenbauart derartig weiterzubilden, dass über einfache und preiswerte Maßnahmen ein Ausgleich der Kippbewegung des Fahrzeuges gegenüber dem auf dem Untergrund feststehenden Wagenheber erzielt wird.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen sind in den Ansprüchen 2 bis 8 beschrieben.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass mit einfachen Mitteln ein Lageausgleich zwischen Fahrzeug und Wagenheber-Grundkörper erzielt wird, wenn die vorbeschriebenen Bewegungen beim Anheben des Fahrzeuges eintreten. Weiterhin vorteilhaft kann der Wagenheber in beliebiger Richtung unter dem Fahrzeug stehen, ohne dass dieses einen Einfluss auf die Ausgleichsfunktion am Lastkopf hat. Auch ein Herausrutschen des Lastkopfes aus der unter dem Boden oder Schweller des Fahrzeuges angeordneten Fahrzeugaufnahme ist wesentlich reduziert. Es wird möglich, dass Bodenunebenheiten unter dem Fahrzeug durch entsprechend beliebiges Ansetzen des Wagenhebers in einfacher Weise ausgeglichen werden können. Es ist sogar unbedenklich möglich, den Wagenheber bei einer Straßensteigung von bis zu 20 % einzusetzen. Durch den einfachen Aufbau kann der Wagenheber bei gleicher Funktion und Tragfähigkeit leichter ausgebildet werden, insbesondere auch dadurch hervorgerufen, dass die vom Wagenheber zu übernehmenden Knick- und Scherkräfte gegenüber einem Wagenheber in Scherenbauart mit festem Lastkopf wesentlich verringert werden. Auch die Betätigungskräfte bleiben konstant gering. Die Gefahr eines Abscherens von unter dem Boden des Fahrzeuges eingeklipsten Fahrzeugaufnahmen ist vorteilhaft wesentlich reduziert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Die einzige Figur zeigt die Ansicht eines Wagenhebers in Scherenbauart.
Der Wagenheber besteht zunächst aus vier Scherenarmen 1,2,3, 4, die im Wesentlichen gleich lang sind und ein rhombusförmiges Gelenkviereck bilden. Jeder Scherenarm weist einen U-förmigen Querschnitt auf. Die beiden oberen Scherenarme 1,2 sind über zwei Achsen 5, 6 schwenkbeweglich an einem Gelenkteil 7 angebunden. Die Scherenarme 1, 2 überragen diese Achsen 5, 6 nach innen und laufen in zwei ineinander kämmende Verzahnungen 8, 9 aus. Die unteren Scherenarme 3, 4 sind entsprechend ausgebildet und über Achsen 10,11 am Standfuß 12 des Wagenhebers angebunden. Auch hier kämmen die mit Verzahnungen ausgebildeten Enden der Scherenarme 3,4 ineinander. Die oberen Scherenarme 1, 2 und die unteren Scherenarme 3, 4 sind miteinander über weitere schwenkbare Achsen verbunden. Dabei wird eine Achse durch eine Bewegungsmutter 13 und die andere Achse durch eine Spindellagerung 14 gebildet. Eine Bewegungsspindel 15 dient im Zusammenwirken mit Bewegungsmutter 13 und Spindellagerung 14 dazu, die beiden mittleren Achsen aufeinander zu- bzw. voneinander wegzubewegen. Durch die vorbeschriebene Bewegung werden die Winkel des rhombusförmigen Gelenkvierecks derart verändert, dass sich das Gelenkteil 7 und der Standfuß 12 voneinander entfernen oder aufeinander zufahren, was die gewünschte Wirkung des Anhebens oder Absenkens des Wagenhebers bewirkt.
Auf der Oberseite des Gelenkteils 7 ist ein Niet 16 angebracht, der zentral eine elastisch nachgiebige Platte 17 und das Lastteil 18 durchdringt und oberhalb des Lastteils 18 vernietet wird. Das Lastteil 18 ist im Ausführungsbeispiel schüsselartig ausgebildet. Gelenkteil 7, Platte 17 und Lastteil 18 bilden zusammen den Lastkopf 19.
Zum Anheben des Fahrzeuges, also in erster Linie beim Wechseln eines Rades, wird der Wagenheber mit seinem Standfuß 12 auf den Boden 20 gestellt. Die Scherenarme 1, 2, 3, 4 sind dann derartig zusammengefahren, dass der Lastkopf 19 nahezu vollständig auf dem Standfuß 12 aufliegt. Durch Verdrehen der Bewegungsspindel 15 mittels eines Handrades 21 oder einer nicht dargestellten Handkurbel, die wie das Handrad 21 auf das Antriebsende 22 der Bewegungsmutter 13 aufsteckbar ist, wird der Wagenhe-
ber so weit hochgefahren, dass das Lastteil 18 des Lastkopfes 19 unter den Schweller oder den Boden 23 des anzuhebenden Fahrzeuges fährt. Hier ist ein Aufnahmeelement 24 (im Ausführungsbeispiel eine Ausbeulung) angebracht, die horizontal formschlüssig vom Rand des Lastteils 18 umfasst wird. Beim weiteren Anheben des Fahrzeuges führt dieses eine Kippbewegung und eine Bewegung in Fahrzeuglängsrichtung durch. Diese Bewegung führt jedoch nicht oder nur geringfügig zu einer Querkrafterhöhung in den Scherenarmen 1, 2, 3,4, da das Lastteil 18 sich gegenüber dem Gelenkteil 17 kippbeweglich abstützt, weil die elastisch nachgiebige Platte 17 beliebig eindrückbar ist. Auch ein Wandern der Kippbewegung wird dadurch ausgeglichen, indem die Zusammendrückung örtlich über den Umfang der Platte 17 wandert.
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Bezugszeichenliste
1. Scherenarm
2. Scherenarm
3. Scherenarm
4. Scherenarm
5. Achse
6. Achse
7. Gelenkteil
8. Verzahnung
9. Verzahnung
10. Achse
11. Achse
12. Standfuß
13. Bewegungsmutter
14. Spindellagerung
15. Bewegungsspindel
16. Niet
17. Platte
18. Lastteil
19. Lastkopf
20. Boden
21. Handrad
22. Antriebsende
23. Boden
24. Aufnahmeelement

Claims (8)

1. Wagenheber in Scherenbauart mit einem Standfuß (12), Scherenarmen (1, 2, 3, 4), Bewegungsspindel (15) und gegenüber dem Standfuß (12) vertikal verstellbarem Lastkopf (19), der unter ein Aufnahmeelement (24) am Schweller oder am Boden (23) eines Kraftfahrzeuges bringbar ist und zu diesem einen horizontalen Formschluss aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lastkopf (19) horizontal mehrteilig aus einem Gelenkteil (7), einem Lastteil (18) und einem zwischen diesen liegenden elastisch nachgiebigen Element, vorzugsweise einer Platte (17), ausgebildet ist.
2. Wagenheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Gelenkteil (7), nachgiebige Platte (17) und Lastteil (18) miteinander durch Vulkanisieren oder Verkleben verbunden sind.
3. Wagenheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Gelenkteil (7), nachgiebiges Element und Lastteil (18) mittels eines vorzugsweise zentrisch angeordneten lösbaren oder unlösbaren Verbindungselements vertikal beweglich und horizontal miteinander verbunden sind.
4. Wagenheber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungselement ein Stift, ein Niet (16), eine verbördelte Aushalsung oder eine Schraubverbindung vorgesehen ist.
5. Wagenheber nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die nachgiebige Platte (17) vor dem Einbau eine gleich bleibende Dicke aufweist.
6. Wagenheber nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die nachgiebige Platte (17) aus Gummi oder Kunststoff besteht.
7. Wagenheber nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das nachgiebige Element über seinen Umfang eine unterschiedliche Steifigkeit aufweist.
8. Wagenheber nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das nachgiebige Element eine Federscheibe, vorzugsweise aus Metall, ist.
DE20022517U 2000-09-23 2000-09-23 Wagenheber in Scherenbauart Expired - Lifetime DE20022517U1 (de)

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Publications (1)

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Family

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106430028A (zh) * 2015-08-10 2017-02-22 佛山市禾才科技服务有限公司 一种柔性铰接的升降装置
CN107364488A (zh) * 2017-08-15 2017-11-21 湖南农业大学 农用全向轮

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CN106430028B (zh) * 2015-08-10 2019-04-02 佛山市禾才科技服务有限公司 一种柔性铰接的升降装置
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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20020404

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20030925

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20061010

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20081013

R071 Expiry of right