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DE20022437U1 - Adapter zur Verbindung von Telekommunikation-Endgeräten wie Telefongerät/Faxgerät mit einem Computer - Google Patents

Adapter zur Verbindung von Telekommunikation-Endgeräten wie Telefongerät/Faxgerät mit einem Computer

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DE20022437U1
DE20022437U1 DE20022437U DE20022437U DE20022437U1 DE 20022437 U1 DE20022437 U1 DE 20022437U1 DE 20022437 U DE20022437 U DE 20022437U DE 20022437 U DE20022437 U DE 20022437U DE 20022437 U1 DE20022437 U1 DE 20022437U1
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computer
telephone
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    • H04M1/2535Telephone sets using digital voice transmission adapted for voice communication over an Internet Protocol [IP] network
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  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
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  • Telephone Function (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

100 08 119.3
Adapter zur Verbindung von Telekommunikation-Endgeräten wie Telefongerät/Faxgerät mit einem Computer ■ . VV . ■"■■ ' ' ■ ": ■ : ' . .'■■'■ Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Adapter zur Verbindung von Telekommunikation-Endgeräten wie Telefongerät/Faxgerät mit einem Computer gemäß Anspruch 1.
Anwendungsbereiche für den Adapter bilden insbesondere Telefonsysteme, die Telefonanlagen mit Zentrale und Verkabelung ersetzen können und auf der Basis vernetzter Personalcomputer (PC) arbeiten, die z.B. für Call-Center und zunehmend auch in normalen Büros eingesetzt werden. Meist wird dabei mit Kopfhörer-Sprechgarnituren (Headsets) gearbeitet. Die Bedienung erfolgt über den Computer. Für Teilnehmer, die wenig telefonieren, einen normalen Büroarbeitsplatz einnehmen oder sich im häuslichen Umfeld befinden, ist dies unpraktisch oder ungewöhnlich.
Die Übertragung von Audiodaten über Datennetze gewinnt zunehmend an Bedeutung. Als Endgeräte sind bisher Computer mit entsprechenden Audioschnittstellen (z.B. Headsets) oder spezielle IP-Telefone (Internet-Protokoll-Telefone) bekannt. Es gibt auch Telefonhörer, die direkt an die Soundkarte eines Computers angeschlossen werden können.
Die einfachen Telefonhörer haben keine Wähl- oder Komfortfunktionen.
IP-Telefone, die man direkt an ein LAN anschliessen kann, sind sehr teuer und aufwendig.
35
Das Telefonieren mit einem Headset ist für viele Menschen unbequem.
Es sind bereits Verfahren und Anordnungen zum Anschluss von Telefongeräten an Computersys£eme bekannt, bei denen die Computer entweder direkt eine Telefonanlage ansteuern oder nach denen elektronische Adapter in den Computer mit dem Ziel eingebaut werden, mehrere Telefonapparate anzuschliessen, um eine mit dem Computer logisch oder räumlich integrierte Telefonanlage zu realisieren. Die bekannten Adapter benötigen für ihren Betrieb eine spezielle Software, wie sie prinzipiell in Telefonanlagen zum Einsatz kommt (EP 0954922, EP 0976232, EP 0866593).
In der DE 43 30 031 C2 wird eine Anordnung zur Integration von EDV-Systemen und Telefonanlagen, die an das öffentliche Telefonnetz angeschlossen sind, beschrieben, die sehr aufwendig gestaltet ist und keine einfache und zuverlässige Verbindung zwischen einem Standard-Telefon und einem Computer ermöglicht.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemassen Adapter zu entwickeln, mit dem die beschriebenen Nachteile des Standes der Technik vermieden werden und mit dem Telekommunikation-Endgeräte wie Standard-Telefonapparate oder auch Standard-Faxgeräte direkt über die nach aussen geführten Standardschnittstellen eines Computers angeschlossen und einfach und mit grosser Betriebssicherheit betrieben werden können.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch einen Adapter gemäss den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Der Adapter zur Verbindung eines Telefongerätes oder Faxgerätes mit einem Computer zum wahlweisen Betrieb direkt über ein Telefonnetz oder über den Computer, stellt die Verbindung über eine oder mehrere der standardisierten Schnittstellen am Computer, wie zum Beispiel Sound Card, serielle Schnittstelle, Game Port, MIDI-Schnittstelle, Universal Serial Bus (USB)-Schnittstelle, her.
.i ü
Es kann gegebenenfalls die Installation einer Treibersoftware,,s,im Computer vorgesehen sein. . ^=S-
Der Adapter ermöglicht den Anschluss herkömmlicher Telefone . und Faxgeräte an die Standardperipherie eines Computers. Die Anschaltung kann analog oder digital erfolgen.
Das Tonsignal kann z.B. analog mit einem Gerät zur Übertragung niederfrequenter Signale (Soundcard) verbunden sein. Es kann aber auch eine digitale Schnittstelle mit ausreichend hoher Übertragungsleistung, wie eine serielle Schnittstelle mit höherer Übertragungsrate oder der Universal Serial Bus (USB) zum Einsatz kommen. Die digitalen Tonsignale werden dann im Adapter in die erforderlichen analogen Spannungssignale umgewandelt.
Die weiteren Signale des Telefons wie Abheben, Auflegen, Drücken einer Wähltaste können ebenfalls analog oder digital übertragen werden. So können den Signalen zum Beispiel Töne zugeordnet und über die Soundcard übermittelt werden. Auch eine Umwandlung in Spannungspegel zur Verarbeitung über die analogen Eingänge eines Spiel-Adapters (Game-Port) ist möglich. Zweckmässiger ist jedoch die Anschaltung an eine Digitalschnittstelle wie eine serielle Schnittstelle, mit der ein bidirektionaler Betrieb ermöglicht wird. Der Adapter kann dann auch vom Computer gesteuert werden.
Die Schnittstelle des Adapters zum Computer kann so ausgelegt sein, dass möglichst wenig aufwendige Software, insbesondere Treibersoftware, geschrieben werden muss. Für die softwareseitige Anschaltung können zum Beispiel auch die im jeweiligen Betriebssystem meist vorhandenen Standard-Treiber verwendet werden. Der Adapter ist somit weitgehend unabhängig vom verwendeten Computersystem.
Zweckmässige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
·: ·&lgr;"t\l· &Ggr;
-»»Nachfolgend wird- die Erfindung- «^anhand eines konkreten Ausführungsbeispiels eines Adapters näher dargestellt. Die
.,:■;.■ zugehörige Zeichnung zeigt: ;.·..·..-..■·'.-v
Fig. 1 : die schematische Darstellung der Anordnung des Adapters und
Fig. 2 : das Blockschaltbild des Adapters gemäss Fig. 1.
Entsprechend der Darstellung in der Fig. 1 wird ein erfindungsgemässer Adapter 2 mit einem normalen Telefonapparat 1 und mit .. einem Computer 3 über dessen Standard-Schnittstellen verbunden. Bei Bedarf, oder wenn der Computer 3 ausgeschaltet ist, kann das Telefon 1 über eine Umschaltmöglichkeit am Adapter 2 wahlweise auch mit einem üblichen Telefonnetz 4 verbunden werden.
Die Fig. 2 zeigt in einem Blockschaltbild die wesentlichen Komponenten des Adapters 2 nach Fig. 1.
Ein Mikroprozessor 5 ist über z.B. eine serielle Schnittstelle 6 mit dem Computer 3 verbunden, über die zur Steuerung des Adapters 2 Daten ausgetauscht werden. Mit dem Mikroprozessor 5 sind über Datenleitungen ein Umschalter 8, ein Klingelgenerator 9, ein SLIC-Baustein (Subscriber Line Interface Circuit) 10 und ein Baustein zur DTMF-Erkennung 11 direkt verbunden. Das Modul 10 (SLIC) ist sowohl über den Umschalter 8 mit dem Telefon 1 als auch über ein Modul zur Echounterdrückung 12 und einen Impedanz-Anpassungsbaustein 13 mit dem Computer 3 verbunden. Parallel zum Computer-Ausgang 15 für die Sound Card ist ein Ausgang 16 für den Anschluss eines Headsets 14 vorgesehen. Die Spannungsversorgung des Telefons 1 und des Adapters 2 wird durch ein Netzteil 17, das aus der Standardschnittstelle des Computers 3 gespeist wird, realisiert.
* 1
• ■■ ·
Wenn das ün.3 Computer ..3 installierte 'Treiber-Programm'-den-.·- Adapter 2 nach dem Aktivieren der Anlage erkennt, dann wird über den Umschalter 8, z.B. ein Relais, die Verbindung des Telefons 1 mit den Audioanschlüssen 15 der Soundkarte des Computers 3 hergestellt. Diese Verbindung des Telefons 1 wird über die Baugruppen 10, z.B. ein SLIC-Baustein ("Subscriber Line Interface Currentxx-Baustein) , 12 (Modul zur Echounterdrückung), 13 (Impedanz-Anpassungsbaustein)
geführt. .
Soll ein über den Computer 3 hereinkommendes Gespräch am Telefon 1 signalisiert werden, dann schaltet der Mikroprozessor 5 den Klingelgenerator 9 an das Telefon 1, der die notwendige Spannung„für das Klingelsignal erzeugt. Die am Telefon 1 gewählten Ziffern werden über den Baustein zur DTMF-Erkennung 11 registriert und über den Mikroprpzessor 5 an den Computer 3 weitergegeben.
Die Spannungsversorgung 17 des Adapters 2 und des Telefons 1 wird über einen Anschluss 18 des Computers 3, z.B. Joystick-Port oder PS2-Adapter, realisiert.
Das analoge Telefon 1 ist standardmässig direkt mit einem Telefonanschluss 7 verbunden. Wenn der Telefonanschluss 7 nicht zur Verfügung steht, dann kann das Telefon 1 nur in Verbindung mit dem Computer 3 sinnvoll genutzt werden.
Auf dem Computer 3, an den der Adapter 2 angeschlossen ist, ist eine Treibersoftware installiert, welche die Kommunikation zwischen dem Adapter 2 und dem Computer 3 gewährleistet. Damit ist es möglich, eine bestimmte Taste oder Tastenfolge auf dem Telefon 1 so zu belegen, dass dem Adapter 2 und dem Computer 3 signalisiert wird, dass eine IP-Adresse eingegeben wird. Der Computer 3 stellt dann eine Verbindung zu dem zugehörigen IP-Endgerät her. Dadurch wird aus jedem herkömmlichen Telefon ein IP-Telefon.
Bei Bedarf, oder , wenn der Computer 3 ausgeschaltet ist, kann., das Telefon 1 auch;-.'mit' dem üblichen Telefonnetz 7 verbunden sein.
An den Adapter 2 kann des weiteren ein Standard-Faxgerät über die standardisierten Audiosignale oder Digitalsignale angeschlossen werden, die über den Computer 3 und Netzwerke übertragen werden. Das an den Adapter 2 angeschlossene Faxgerät kann in einem IP-Netzwerk betrieben werden und erfüllt auch die Funktion eines Netzwerkdruckers.
In einer nicht dargestellten Ausführungsvariante ist der Adapter 2 in ein Standard-Telefon 1 integriert und realisiert zusammen mit einem Computer die Eigenschaften eines H.323-Telefons, wobei jedoch die Umwandlung der Sprache in digitalisierte Datenpakete für das Netzwerk nicht im Telefon, sondern im Computer erfolgt.
Der Adapter 2 nach der Erfindung ist sowohl für die Anwendung bei Personalcomputern (PC) als auch bei anderen Computern wie Notebook, Palmtop Computer, Computer der sogenannten „Embedded Systems" oder generell bei elektronischen Datenverarbeitungsgeräten vorgesehen und geeignet.
25
Bezugszeicheniiste
1 Telefon : ' ;
2 Adapter
3 Computer
4 Modul zur Unterdrückung von Spannungsspitzen
5 Mikroprozessor .,·..■
6 Serielle Schnittstelle
7 Telefonnetz
8 Umschalter
9 Klingelgenerator
10 SLIC
11 Baustein zur DTMF-Erkennung
12 Modul Echounterdrückung
13 Impedanz-Anpassungsbaustein 14 Headset
15 Audio-Datenausgang
16 Audio-Datenausgang
17 Spannungsversorgung
18 Anschluss für Spannungsversorgung vom Computer 19 Anschluss für Telefongerät
• ·

Claims (8)

1. Adapter zur Verbindung von Telekommunikation-Endgeräten wie Telefongerät und/oder Faxgerät mit einem Computer (3) zum wahlweisen Betrieb direkt über ein Telefonnetz (7) oder über den Computer (3), wobei die Verbindung über eine oder mehrere der standardisierten Schnittstellen am Computer (3) wie Sound Card, serielle Schnittstelle, Game Port, MIDI-Schnittstelle, Universal Serial Bus (USB)-Schnittstelle vorgesehen ist.
2. Adapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mikroprozessor (5) über einen Datenausgang (6) mit einer der Schnittstellen des Computers (3) verbunden ist und zur Steuerung Daten austauscht und des weiteren mit einem Umschalter (8), einem Klingelgenerator (9), einem SLIC-Baustein (10), welcher ebenfalls mit dem Umschalter (8) über ein Modul zur Spannungsspitzenunterdrückung (4) verbunden ist, einem Baustein zur DTMF-Erkennung (11), der Audiosignale vom Ausgang eines Moduls zur Echounterdrückung (12) empfängt, das mit dem SLIC- Baustein (10) und einem Impedanzanpassungs-Baustein (13) verbunden ist, welcher über einen weiteren Datenausgang (15) mit einer weiteren Schnittstelle des Computers (3) und wahlweise über einen dritten Datenausgang (16) mit einem Headset (14) gekoppelt ist, verbunden ist, und dass über einen Dateneingang (19) ein Telefon (1) an den Umschalter (8) geschaltet ist, der über eine Telefonleitung (7) mit dem Telefonnetz verbunden ist, wobei eine Spannungversorgung (17) für alle Komponenten des Adapters (2) über einen Anschluss des Computers (3) vorgesehen ist.
3. Adapter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (2) in ein Telefongerät/eine Telefonanlage integriert ist.
4. Adapter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine definierte Taste oder Tastenfolge des Telefongerätes (1) zur Signalisierung der Eingabe einer IP-Adresse vorgesehen ist.
5. Adapter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung der Verbindung des Telefongerätes (1) direkt zum Telefonnetz (7) oder zum Computer (3) durch die Software des Computers (3) oder durch die Bedienung des Telefongerätes (1) vorgesehen ist.
6. Adapter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlussmöglichkeiten für mehrere Telefone, Faxgeräte und/oder Aufnahme- und Wiedergabegeräte vorgesehen sind.
7. Adapter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenaustausch zwischen dem Computer (3) und dem Adapter (2) neben den Sprach- und Tonsignalen auch die Signale aus der Betätigung des Telefongerätes (1) wie Abheben, Auflegen, Drücken von Wahltasten und ankommende Klingelsignale und verschiedene Anzeigen aus dem Computer (3) umfasst.
8. Adapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Installation einer Treibersoftware im Computer (3) vorgesehen ist.
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