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DE102004047245A1 - Adapter für Computer - Google Patents

Adapter für Computer Download PDF

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DE102004047245A1
DE102004047245A1 DE200410047245 DE102004047245A DE102004047245A1 DE 102004047245 A1 DE102004047245 A1 DE 102004047245A1 DE 200410047245 DE200410047245 DE 200410047245 DE 102004047245 A DE102004047245 A DE 102004047245A DE 102004047245 A1 DE102004047245 A1 DE 102004047245A1
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computer
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Manfred Baumkötter
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Deutsche Telekom AG
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Deutsche Telekom AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/253Telephone sets using digital voice transmission
    • H04M1/2535Telephone sets using digital voice transmission adapted for voice communication over an Internet Protocol [IP] network
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/738Interface circuits for coupling substations to external telephone lines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Adapter für einen Computer, wie beispielsweise einen PC oder Laptop. Aufgabe ist es, eine Lösung zu schaffen, welche es ermöglicht, Telekommunikationsendgeräte der POTS an einem Computer mit einem Netzwerk- bzw. Internetzugang zu betreiben. DOLLAR A Die Aufgabe wird durch einen Adapter gelöst, der zum Einstecken in einen Standardsteckplatz oder zur Verbindung mit einer Standardschnittstelle des Computers ausgebildet ist. Dieser Telekommunikationsadapter weist mindestens einen Anschluss auf, über den ein Telekommunikationsendgerät der POTS, wie ein Telefon, ein Faxgerät oder eine TK-Anlage, zur Sprach- und/oder Datenkommunikation an dem Computer betreibbar ist. Der Anschluss ist vermittels auf dem Adapter angeordneter Einheiten physikalisch an den Standardsteckplatz oder die Standardschnittstelle adaptiert. Gleichzeitig stellen vom Computer zu ladende Treibersoftwaremodule das zum Betreiben eines jeweiligen Telekommunikationsendgeräts erforderliche Protokoll bereit, indem sie dieses unter Umsetzung der im Internet verwendeten Protokolle emulieren oder von einem IP-fähigen, an die Netzabschlusseinrichtung der POTS angeschlossenen Gerät direkt übernehmen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Adapter für einen Computer, wie beispielsweise einen PC, Laptop oder dergleichen, über welchen Endgeräte für die Telekommunikation, wie Telefone, Faxgeräte oder TK-Anlagen, an den Computer anschließbar und zur Sprach- und/oder Datenkommunikation über den Computer betreibbar sind. Der vorgeschlagene Telekommunikationsadapter ist als eine Steckkarte zum Einstecken in einen Standardsteckplatz oder eine separate mit einer Schnittstelle des Computers verbindbare Einheit ausgebildet.
  • Geräte für die Telekommunikation, wie Telefone, Faxgeräte und dergleichen werden regelmäßig entweder direkt oder, im Falle des ISDN, über eine spezielle Netzabschlusseinheit an einer so genannten TAE-Dose des Fernsprechnetzes betrieben. Im letztgenannten Fall sind an der Netzabschlusseinheit entsprechende Anschlüsse für die Endgeräte vorgesehen. ISDN-Endgeräte sind dabei an einer S0-Schnittstelle zu betreiben. Nach dem Stand der Technik werden sie dazu entweder direkt an die Netzabschlusseinheit, einen so genannten NTBA, oder an eine mit dem NTBA in Verbindung stehende TK-Anlage angeschlossen.
  • Häufiger sind jedoch die Netzabschlusseinheit, wie der NTBA, oder die direkt mit dieser Einheit verbundene TK-Anlage einerseits und die telekommunikativen Endgeräte andererseits in größerem Abstand voneinander angeordnet. Dadurch ist es erforderlich, die Endgeräte über längere Kabel mit der Netzabschlusseinheit zu verbinden. Auf der anderen Seite existieren heute in den meisten Büros und bereits auch in vielen Haushalten Computernetzwerke, in denen die entsprechenden Computer ebenfalls über Kabel miteinander verbunden sind. Es ist daher eine Vielzahl von Kabeln zu verlegen, was zumeist unschön aussieht oder aber einen beträchtlichen Umfang an Installationsarbeiten zur Verlegung von Kabelkanälen erfordert.
  • Im Hinblick auf die ohnehin zu erkennende zunehmende Konvergenz elektronischer Geräte und Systeme wäre es nun wünschenswert, eine Lösung zu finden, welche die Erfordernisse der Verbindung von Endgeräten der Telekommunikation einerseits und der Verbindung der Komponenten eines Computernetzwerkes andererseits miteinander in Einklang bringt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Lösung zu schaffen, welche es ermöglicht, Telekommunikationsendgeräte der POTS (Plain Old Telephone Services) an einem Computer mit einem Netzwerk- bzw. Internetzugang zu betreiben. Dabei sollen die an dem Computer betriebenen Telekommunikationsendgeräte unverändert bleiben und gegebenenfalls auch mit IP-Endgeräten, wie einem beispielsweise nach den Spezifikationen des SIP arbeitenden IP-Telefon, kommunizieren können.
  • Die Aufgabe wird durch einen Adapter mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Vorteilhafte Aus- beziehungsweise Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Unteransprüche gegeben.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, Endgeräte für die Telekommunikation zur Sprach- und/oder Datenkommunikation an einem Computer zu betreiben, der sowieso entweder direkt oder über ein LAN und andere darin vernetzte Computer mit dem Internet oder mit einem IP-fähigen, an ein Netz der POTS angeschlossenen Gerät verbunden ist. Bei dem letztgenannten IP-fähigen Gerät handelt es sich vorzugsweise um eine in ein LAN eingebundene TK-Anlage mit einem Netzwerkport. Die TK-Anlage stellt dabei virtuelle Ports zum Netz der POTS zur Verfügung, die über ihren Netzwerkport bzw. LAN-Port betreibbar sind. Denkbar ist aber auch die Nutzung anderer IP-fähiger Geräte, wie beispielsweise eines IP-Telefons, welches vorzugsweise sowohl an das Internet angeschaltet als auch in ein LAN eingebunden ist.
  • Ebenso, wie dies für eine Vielzahl anderer an einem Computer zu betreibender peripherer Komponenten seit langem bekannt ist, dient zum Betreiben telekommunikativer Endgeräte an einem Computer, wie einem PC oder Laptop, ein Adapter, der zum Einstecken in einen Standardsteckplatz oder zur Verbindung mit einer Standardschnittstelle des Computers ausgebildet ist. Vermittels des Adapters stellt ein zum Betreiben der telekommunikativen Endgeräte genutzter Computer eine vollwertige Schnittstelle, vorzugsweise inklusive Spannungsversorgung zur Verfügung. Der insoweit als Telekommunikationsadapter zu bezeichnende Adapter weist mindestens einen Anschluss auf, über den ein Telekommunikationsendgerät der POTS, wie ein Telefon ein Faxgerät oder eine TK-Anlage zur Sprach- und/oder Datenkommunikation an dem Computer betreibbar ist. Der Anschluss ist vermittels auf dem Adapter angeordneter Einheiten physikalisch an den Standardsteckplatz oder die Standardschnittstelle adaptiert. Gleichzeitig stellen vom Computer zu ladende Treibersoftwaremodule das zum Betreiben eines jeweiligen Telekommunikationsendgeräts erforderliche Protokoll bereit, indem sie dieses unter Umsetzung der im Internet verwendeten Protokolle emulieren oder von dem IP-fähigen, an die Netzabschlusseinrichtung der POTS angeschlossenen Gerät direkt übernehmen. Auf diese Weise sind Geräte der POTS, wie ein ISDN-Telefon, beispielsweise über den Computer mit Adapter, ein LAN mit einem Router, in welches der Computer eingebunden ist und über das Internet et mit einem IP-Telefon oder unter Nutzung des Internet über ein Gateway eines IP-Telefoniebetreibers wiederum mit einem anderen Endgerät der POTS verbindbar. Andererseits ist es aber auch denkbar, dass der in ein LAN eingebundene Computer quasi als „Verlängerung" einer ISDN-Anschlussbuchse oder einer analogen TAE-Dose wirkt, indem er über das LAN mit einer IP-fähigen TK-Anlage verbunden ist. Entsprechende TK-Anlagen, welche in diesem Falle mindestens einen ISDN-Port oder einen a/b-Port quasi in das LAN stellen, sind bereits bekannt.
  • Mittels des erfindungsgemäßen Adapters sind also Telekommunikationsendgeräte herkömmlicher Prägung zum einen an einer von der Netzanschlussdose zu den POTS entfernten Stelle als POTS-Geräte betreibbar, zum anderen ist ihre Funktionalität durch den Einsatz des Adapters insoweit erweitert, als dass sie an diesem auch zur direkten IP-Telefonie verwendbar sind. Dadurch eröffnet sich für einen Benutzer der Erfindung eine Vielzahl kommunikativer Wege zur „Außenwelt", zwischen denen letztlich wiederum durch entsprechende Gateways in den Netzen der Provider Übergänge existieren. So ist es beispielsweise denkbar, dass ein herkömmliches ISDN-Telefon oder Analogtelefon an den erfindungsgemäßen Adapter, respektive einen damit ausgerüsteten Computer angeschlossen wird, der wiederum in ein LAN mit einem DSL-Breitbandzugang eingebunden ist. Hierbei kann das genannte Telefon einerseits zur IP-Telefonie benutzt werden. Andererseits kann aber von ihm, bei dieser Konstellation, auch eine Verbindung zu einem ISDN-Anschluss aufgebaut werden, selbst wenn am Ort des Anschlusse des Computers an das LAN bzw. an dem Ort, von dem die Verbindung aufgebaut wird, kein ISDN-Anschluss bzw. Telefonanschluss herkömmlicher Prägung verfügbar ist bzw. keine direkte Verbindung des LAN zu einem solchen besteht oder kein Vertrag mit einem entsprechenden Telefonprovider besteht. Letzteres wird dadurch möglich, dass die Verbindung zunächst über das LAN, den DSL-Breitbandanschluss und das Internet geführt und schließlich über ein Gateway (Voice-Over-IP-Gateway) die Verbindung zu dem gerufenen ISDN-Anschluss aufgebaut wird. Ebenso ist es aber denkbar, dass über den mit dem Adapter ausgestatten Computer, das LAN und schließlich eine in das LAN eingebundene IP-fähige TK-Anlage ein POTS-Zugang gegeben ist und dieser mit dem am Adapter angeschlossenen Telefon zum Aufbau einer Verbindung zu einem ISDN-Anschluss oder, über ein Gateway (POP), zum Zugriff auf das Internet genutzt wird. Insoweit wird mit dem erfindungsgemäßen Adapter in Verbindung mit den Komponenten der „Computerwelt" eine universelle Zugriffseinrichtung für kommunikative Netze nahezu jedweder Art bereitgestellt.
  • Ein zum Betreiben von ISDN-Endgeräten geeigneter Adapter stellt, gleich einem NTBA, über entsprechende Wandler einen SO-Bus-Anschluss für ISDN-Endgeräte zur Verfügung. An diesen sind die ISDN-Endgeräte mittels eines Westernsteckers anschließbar. Durch zumindest eines der Treibersoftwaremodule wird dabei das zum Betreiben der ISDN-Endgeräte am SO-Bus-Anschluss benötigte ISDN-Protokoll emuliert.
  • Entsprechend einer bevorzugten Ausbildungsform verfügt der erfindungsgemäße, für ISDN-Geräte geeignete Adapter über einen Spannungswandler, welcher die an Spannungsversorgungsanschlüssen des zum Betrieb des Adapters verwendeten Steckplatzes bzw. der entsprechenden Schnittstelle anstehenden Spannungspegel in eine 40 V-Spannung wandelt. Diese für die Versorgung von ISDN-Geräten gebräuchliche Spannung wird sonst üblicherweise von einem S0-Bus-Anschluss eines NTBA bereitgestellt. Die Protokollanpassung zwischen dem Netzwerkprotokoll und ISDN erfolgt durch die zum Adapter gehörige in den PC ladbare Software.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildungsform verfügt der für den Betrieb von ISDN-Endgeräten geeignete Adapter über eine Anschlussbuchse, an die ein separates Netzgerät zur Bereitstellung der 40 V-Spannung am S0-Bus-Anschluss angeschlossen werden kann.
  • Selbstverständlich ist es aber auch denkbar, den Adapter so auszubilden, dass die genannte Spannung wahlweise durch Wandlung der Betriebsspannung eines Steckplatzes oder von einer externen Spannungsversorgung bereitgestellt wird. Hierdurch ist es möglich, in Abhängigkeit der Dimensionierung des PC-Netzteils auf eine externe Spannungsversorgung zurückzugreifen oder, sofern das PC-Netzteil über eine genügend große Leistung verfügt, die für ISDN benötigte Spannung aus Systempegeln des Computers abzuleiten. Die Auswahl der Spannungsquelle kann bei dieser Ausführungsform vorzugsweise durch entsprechende Konfiguration bei der Inbetriebnahme des Adapters, beispielsweise durch Setzen von zu diesem Zweck am Adapter vorgesehenen Jumpern erfolgen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, an der Anschlussbuchse für das externe Netzgerät einen Schalter vorzusehen, durch den der Spannungswandler des Adapters beim Anschluss eines externen Netzgeräts abgeschaltet oder vom S0-Bus-Anschluss getrennt wird.
  • Gemäß einer vorgesehenen Weiterbildung des erfindungsgemäßen, für ISDN-Endgeräte ausgebildeten Telekommunikationsadapters sind an dessen S0-Anschluss ISDN-Endgeräte über den Computer auch für die sprachliche Kommunikation im Internet betreibbar. Die sprachliche Kommunikation wird dabei mittels entsprechender Software für die Internet-Telefonie (Voice-Over-IP) ermöglicht. Sofern dabei der Zugang zum Internet über eine DSL-Verbindung erfolgt, wird im Grunde ein normaler Telefon-Standardanschluss entbehrlich.
  • Mittels des Adapters ist es auch möglich, ISDN-Endgeräte unter Nutzung eines Mobiltelefons in einem Mobilfunknetz zu betreiben. Dies ist dann möglich, wenn der mit dem Adapter genutzte Computer über eins RS 232-Schnittstelle verfügt. Das entsprechende Endgerät wird in diesem Fall an den S0-Anschluss des Adapters angeschlossen und über eine geeignete Software die Datenkommunikation mit der RS 232-Schnittstelle organisiert.
  • Gemäß einer Weiterbildung ist der Adapter sowohl zum Betrieb von ISDN-Geräten als auch von Analoggeräten ausgelegt. Er umfasst dabei einen so genannten, aus dem Stand der Technik bereits bekannten a/b-Adapter mit mindestens einem TAE-Anschluss oder einer Anschlussbuchse für RJ-11-Stecker.
  • Entsprechend einer anderen grundsätzlichen Ausbildungsform sind an dem Adapter auch analoge Telekommunikationsendgeräte in IP-basierten Kommunikationsnetzen betreibbar, ohne dass dabei zunächst eine ISDN-Adaption erfolgt. Der entsprechend ausgebildete Adapter stellt einen a/b-Anschluss zur Verfügung und besteht aus einem CDS-Sender zur Rufnummernübermittlung, einer Einheit zur Speisung, Schleifenerkennung und Tonerzeugung (für die Erzeugung von Wählton, Rufton, Freizeichen usw.), einer Einheit zur Anschaltung der Rufspannung, einem Mehrfrequenzwahlton-Empfänger, einer Einheit, welche den bzw. die am verwendeten Steckplatz bzw. der entsprechenden Schnittstelle anstehenden Spannungspegel in die im analogen Telefonnetz gebräuchlichen Spannungspegel (Speisespannung, Rufspannung) wandelt, sowie einer Schnittstellenanpassungseinheit.
  • Gemäß einer Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform für Analoggeräte umfasst der Adapter eine Einheit zum Senden und Empfangen elektronischer Kurzmitteilungen, so genannter SMS.
  • Neben der Bereitstellung eines Anschlusses für ISDN-Geräte oder analoge Telekommunikationsgeräte ist es auch denkbar, den Adapter so auszubilden, dass dieser einen Port zum Betrieb von Kommunikationsgeräten unter Nutzung eines firmeninternen Protokolls ermöglicht. Dies ist unter Beibehaltung des grundsätzlichen erfinderischen Gedankens lediglich eine Frage einer entsprechenden Protokolladaption durch die zum Adapter gehörende Treibersoftwaremodule.
  • Im Hinblick auf die gegenwärtig stark zunehmende Verbreitung von Peripheriegeräten für Computer, die an einen USB-Port anzuschließen sind, ist auch der erfindungsgemäße Adapter entsprechend einer besonders praxisrelevanten Ausbildungsform für den Betrieb an einer USB-Schnittstelle des Computers ausgebildet.
  • Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
  • 1: Eine Ausbildungsform des erfindungsgemäßen Adapters zum Anschluss von ISDN-Engeräten an einen Computer in einem groben Blockschaltbild
  • 2: Eine Ausbildungsform des Adapters für analoge Endgeräte der Telekommunikation, ebenfalls als vereinfachtes Blockschaltbild
  • Aus der 1 ist der grundsätzliche erfinderische Gedanke zu entnehmen. Die Figur zeigt ein grobes Blockschaltbild einer Ausbildungsform des Adapters, welcher beispielsweise als eine Einsteckkarte zum Einstecken in einen Standardsteckplatz eines PCs ausgebildet ist und einen Anschluss 1 für ISDN-Endgeräte zur Verfügung stellt. Die Einsteckkarte verfügt zunächst über eine Schnittstellenanpassungseinheit 5, welche ihren Betrieb in einem ISA-Steckplatz, einem PCI-Bus-Steckplatz oder dergleichen ermöglicht. Wichtigster Bestandteil der dargestellten Ausbildungsform ist eine S0-Schnittstellenschaltung. Bei dieser Schnittstellenschaltung handelt es sich um eine, in ähnlicher Art von einem NTBA her bekannte Schaltung, welche über Wandler 2 die vier für eine S0-Schnittstelle üblichen Anschlüsse bereitstellt. In dem vorliegenden Beispiel ist der entsprechende Anschluss 1 beispielsweise an einem nicht gezeigten Slotblech der Einsteckkarte ausgebildet. Die im Normalbetrieb an einer S0-Schnittstelle verfügbare 40 V-Spannung wird entweder mit Hilfe eines Spannungswandlers 3 aus einem Betriebsspannungspegel des jeweiligen Standardanschlusses (z. B. PCI-Steckplatz) abgeleitet oder über ein separates Netzgerät zugeführt.
  • Für den letztgenannten Fall verfügt der in der 1 dargestellte Adapter über eine Anschlussbuchse 4 für ein die 40 V-Spannung bereitstellendes Netzgerät. Der im Beispiel gezeigte Adapter ermöglicht wahlweise die Fremdstromversorgung oder die Bereitstellung der Spannung durch Ableitung aus entsprechenden Pegeln an den Anschlüssen des Steckplatzes. Vorzugsweise ist dabei der telekommunikative Adapter so ausgelegt, dass per Konfiguration einstellbar ist, ob die 40 V-Spannung durch den PC oder ein externes Netzgerät geliefert werden soll. Die Konfiguration kann beispielsweise, wie dies auch von anderen PC-Karten her bekannt ist, durch auf der Karte entsprechend zu steckende Jumper (Kurzschlussstecker) erfolgen. In jedem Falle ist dabei aber sicherzustellen, dass nur jeweils immer eine der beiden Möglichkeiten aktiv ist. Im Einzelfalle kann die Wahl der jeweils zweckmäßigen Variante unter anderem von der Dimensionierung des Netzteils im PC abhängen. Ein Wesentlicher Bestandteil des erfindungsgemäßen Adapters ist außerdem eine Treibersoftware für die Steckkarte. Mittels dieser Treibersoftware und ihrer Softwaremodule 6, 7 wird das ISDN-Protokoll für den S0-Anschluss emuliert bzw. angepasst. Da der PC über einen Online-Zugang verfügt, wird durch eine auf ihm laufende Software außerdem das Internet-Protokoll zur Nutzung des Internets bereitgestellt.
  • Die 2 zeigt eine Ausbildungsform des erfindungsgemäßen Adapters, mittels welcher analoge Endgeräte über einen PC in einem Telekommunikationsnetz betreibbar sind. Bei der Darstellung handelt es sich ebenfalls um ein grobes Blockschaltbild.
  • Beispielsweise ermöglicht es der entsprechende Adapter, ein analoges Telefon an einem mit dem Adapter ausgestatteten PC zu betreiben und mit diesem Telefon unter Nutzung eines Voice-Over-IP-Gateways über das Internet zu telefonieren. Dies ist zum Beispiel möglich, sofern der entsprechende PC über ein LAN mit einem Router mit einem DSL-Anschluss verbunden ist. Die Steuerung des Internetzugriffs erfolgt dabei über eine zum Adapter gehörende, vom Computer zu ladende Treibersoftware (Softwaremodul 7). Im Hinblick auf die Hardware umfasst der Adapter neben dem Anschluss 1' für Analoggeräte und einer Schnittstellenanpassungseinheit 5 zum Betreiben in einem entsprechenden Standardsteckplatzes eines PC's, einen CDS-Sender 8 zur Rufnummernübermittlung (Caller Display Service), eine Einheit 9 zur Speisung Schleifenerkennung und Tonerzeugung, eine Einheit 10 zum Anschalten der Rufspannung, einen Mehrfrequenzwahlton-Empfänger 11 und eine Einheit 12 zur Wandlung am Steckplatz verfügbarer Spannungspegel in die im analogen Telefonnetz gebräuchlichen Spannungspegel (Speisespannung, Rufspannung). Die vorgenannten Einheiten ermöglichen insbesondere einen Betrieb eines an den Adapter angeschlossenen Analogtelefons im öffentlichen Telefonnetz herkömmlicher Prägung (POTS – Plain Old Telephone Services), aber auch zur unmittelbaren IP-Telefonie oder zur IP-Telefonie über das POTS und ein Gateway zum Internet, wobei das Telefon dazu gegebenenfalls mittels des Adapters und des damit ausgerüsteten Computers direkt oder über ein LAN mit einer IP-fähigen TK-Anlage verbunden ist. Der Anschluss 1' für das analoge Endgerät ist vorzugsweise am Adapter als eine TAE-Dose ausgebildet.
  • Die zuvor dargestellten Ausführungsformen des Adapters sind insbesondere auch interessant für kleinere Firmen mit einem Computernetzwerk. Dabei kann beispielsweise eine in das LAN einbezogene IP-adressierbare TK-Anlage möglicherweise 50 oder mehr Ports in das Netz stellen, welche dann über im LAN vernetzte, mit erfindungsgemäßen Adaptern ausgestattete PC's von einer entsprechenden Anzahl herkömmlicher Telekommunikationsendgeräte genutzt werden können.
  • 1
    ISDN-Anschluss
    1'
    Analoger Anschluss
    2
    Wandler
    3
    Spannungswandler
    4
    Anschlussbuchse für externe Spannungsversorgung
    5
    Schnittstellenanpassungseinheit
    6
    Protokoll-Anpassung, z. B. für ISDN
    7
    Softwaremodul für Steuerung Internetzugriff
    8
    CDS-Sender
    9
    Einheit zur Speisung, Schleifenerkennung und Tonerzeugung
    10
    Einheit zur Anschaltung der Rufspannung
    11
    MFV-Empfänger
    12
    Einheit zur Spannungsanpassung

Claims (11)

  1. Adapter für einen Computer, wie einen PC, Laptop oder dergleichen, welcher zum Einstecken in einen Standardsteckplatz oder zur Verbindung mit einer Standardschnittstelle des Computers ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieser als ein Telekommunikationsadapter mit mindestens einem Anschluss (1, 1') ausgebildet ist, über den ein Telekommunikationsendgerät der POTS, wie, ein Telefon ein Faxgerät oder eine TK-Anlage zur Sprach- und/oder Datenkommunikation an dem Computer betreibbar ist, welcher dazu direkt oder über ein LAN und andere darin vernetzte Computer mit dem Internet oder mit einem IP-fähigen, an ein Netz der POTS angeschlossenen Gerät verbunden ist, wobei der Anschluss (1, 1') vermittels auf dem Adapter angeordneter Einheiten physikalisch an den Standardsteckplatz oder die Standardschnittstelle adaptiert ist und vom Computer zu ladende Treibersoftwaremodule (6, 7) das zum Betreiben eines jeweiligen Telekommunikationsendgeräts erforderliche Protokoll bereitstellen, indem sie dieses unter Umsetzung der im Internet verwendeten Protokolle emulieren oder von dem IP-fähigen, an die Netzabschlusseinrichtung der POTS angeschlossenen Gerät direkt übernehmen.
  2. Adapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einer Einheit (5) zur Schnittstellenanpassung für den Betrieb in einem Standardsteckplatz oder an einer Standardschnittstelle ausgestattete Adapter, entsprechend einem NTBA, über Wandler (2) einen S0-Bus-Anschluss (1) für ISDN-Endgeräte zur Verfügung stellt, an den die ISDN-Endgeräte mittels eines Westernsteckers anschließbar sind und dass durch mindestens eines der Treibersoftwaremodule (6) das zum Betreiben der ISDN-Endgeräte am S0-Bus-Anschluss benötigte ISDN-Protokoll emuliert wird.
  3. Adapter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dieser über einen Spannungswandler (3) verfügt, welcher die an Spannungsversorgungsanschlüssen des zum Betrieb des Adapters verwendeten Steckplatzes bzw. der entsprechenden Schnittstelle anstehenden Spannungspegels in die Spannung wandelt, welche standardmäßig an einem S0-Bus-Anschluss bereitgestellt wird.
  4. Adapter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieser über eine Anschlussbuchse (4) für ein separates Netzgerät zur Bereitstellung der 40 V-Spannung am S0-Bus-Anschluss verfügt, wobei der Adapter, für den Fall, dass er außerdem über einen eigenen Spannungswandler (3) verfügt, entweder per Konfiguration alternativ zwischen einer Verwendung der vom externen Netzgerät bereitgestellten Spannung und der Bereitstellung einer entsprechenden Spannung durch seinen Spannungswandler umschaltbar ist oder die Anschlussbuchse (4) für das externe Netzgerät einen Schalter aufweist, durch den der Spannungswandler des Adapters beim Anschluss eines externen Netzgeräts abgeschaltet oder vom S0-Bus-Anschluss getrennt wird.
  5. Adapter nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dessen S0-Anschluss ISDN-Endgeräte über den Computer im Internet betreibbar sind, wobei eine sprachliche Kommunikation mittels entsprechender Software über Voice-Over-IP ermöglicht ist.
  6. Adapter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugang zum Internet über eine DSL-Verbindung ermöglicht ist.
  7. Adapter nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dessen S0-Anschluss (1) ISDN-Endgeräte über den Computer und eine an diesem vorgesehene RS 232-Schnittstelle unter Nutzung eines Mobiltelefons in einem Mobilfunknetz betreibbar sind.
  8. Adapter nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieser einen a/b-Adapter mit mindestens einem TAE-Anschluss oder einer Anschlussbuchs für RJ-11-Stecker umfasst, so dass an ihm auch analoge Telekommunikationsendgeräte betreibbar sind.
  9. Adapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieser einen a/b-Anschluss (1') zum Anschluss analoger Telekommunikationsendgeräte zur Verfügung stellt und aus einem CDS-Sender (8) zur Rufnummernübermittlung, einer Einheit (9) zur Speisung, Schleifenerkennung sowie Tonerzeugung, einer Einheit 10 zum Anschalten der Rufspannung, einem Mehrfrequenzwahlton-Empfänger (11), einer Einheit (12) zur Wandlung des an dem zum Betrieb des Adapters verwendeten Steckplatz bzw. der entsprechenden Schnittstelle anstehenden Spannungspegels in die an analogen Telekommunikationsanschlüssen gebräuchlichen Spannungspegel, sowie einer Schnittstellenanpassungseinheit (5) für den Betrieb an einem Standardsteckplatz oder einer Standardschnittstelle des Computers besteht.
  10. Adapter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dieser eine Einheit zum Senden und Empfangen elektronischer Kurzmitteilungen (SMS) umfasst.
  11. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass dieser für den Betrieb an einer USB-Schnittstelle des Computers ausgebildet ist.
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