DE20021146U1 - Mobiltelefon-Doppelfrequenzantenne - Google Patents
Mobiltelefon-DoppelfrequenzantenneInfo
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Description
MOBILTELEFON-DOPPELFREQUENZANTENNE
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mobiltelefon-Doppelfrequenzantenne, und insbesondere eine Doppelfrequenzantenne, die aus einem integral gestanzten, dünnen metallischen Leiter gebildet ist, um eine rasche Verbindung der Antenne mittels eines unteren Steckverbinders mit einem Mobiltelefon und die genaue Steuerung der Antennenfrequenzen zu gewährleisten.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Explosionsansicht und eine perspektivische Zusammenbauansicht einer herkömmlichen Mobiltelefon-Antenne. Die herkömmliche Mobiltelefon-Antenne umfaßt im wesentlichen zwei Federspulen 10, 20, die eine große bzw. kleine Spulengröße aufweisen, um um eine Innen- bzw. Außenwandseite einer hohlen Isolationsbuchse 30 angeordnet zu werden, und ein Verbindungselement 40, welches mit dem Boden der Buchse 30 ■verbunden ist. Die Buchse 30 wird daraufhin mit einem (nicht gezeigten) Schutzgehäuse abgedeckt. Durch Frequenzanpassung und Auswahl der beiden Federspulen 10, 20 an die Außen- und Innenseite der Isolationsbuchse 30 ist die Antenne zur Verwendung mit einem Doppelfrequenz-Mobiltelefon geeignet.
Bei den Federspulen 10, 20 handelt es sich üblicherweise um Fertigprodukte. Sie werden hergestellt durch Wickeln von Drähten um Formen bzw. Kerne und.durch manuelles Einstellen der Formen bzw. Kerne von Zeit zu Zeit, damit die resultierenden Federspulen 10, 20 die erforderlichen Spezifikationen erfüllen, einschließlich der Drahtstärke zum Bilden der Federspule, der Spulengröße, des Spulenabstands bzw. der Spulensteigung und der Länge der Spule. Es ist möglich, diese Spezifikationen in wirksamer Weise zu kontrollieren, wenn durch die Form Ie-
diglich eine geringe Menge an Federspulen hergestellt werden soll. Wenn jedoch eine große Menge an Federspulen 10, 20 hergestellt werden soll, kommt es zu einer Abweichung von den Spezifikationen der Federspulen 10, 20, die in unterschiedlichen Chargen hergestellt werden, aufgrund einer Versetzung oder Verformung der Formen, die über lange Zeit verwendet werden, und aufgrund einiger Faktoren, welche beim Herstellungsprozeß nicht vollständig beherrschbar sind. Federspulen 10, 20, welche die erforderlichen Spezifikationen nicht sämtliche gleich gut erfüllen, beeinträchtigen unvermeidlich die Genauigkeit der Antennenfrequenz. Außerdem neigen die Federspulen 10, 20 dazu, einander zusammenzudrücken, sich gegenseitig zu verheddern und verformt zu werden während der Verpackung und des Transports. Die Federspulen unterliegen einem verformten Spulenabstand bzw. -gang, wenn ein Arbeiter die Spulenfedern sorglos zieht, wodurch die Antenne, welche diese verformten Spulenfedern verwendet, nicht mit den gewählten Frequenzen übereinstimmt bzw. auf diese abgestimmt ist, was zu einem schlechten Signalempfang führt. Die herkömmliche Mobiltelefon-Antenne umfaßt komplizierte Bauteile und erfordert mehrere Schritte, um die Antenne zu montieren, was höhere Herstellungskosten zur Folge hat.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, eine Mobiltelefon-Doppelfrequenzantenne zu schaffen, die bei günstiger Herstellung eine problemlose Montage und enge Toleranzen gewährleistet.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Demnach basiert die erfindungsgemäße Antenne auf einem integral gestanzten, dünnen metallischen Leiter, der als Frequenzsteuerstruktur für die Antenne dient. Ein oberes Ende des gestanzten dünnen metallischen Leiters bildet eine schalenförmig bzw. wellenförmig gekrümmte Spule, und sein unteres Ende bildet einen Steckverbinder mit zwei Haken. Die schalenförmige Spule umfaßt horizontale und vertikale Schalensegmente, die für zwei unterschiedliche Frequenzen von beispielsweise 900 MHz und 1800 MHz ausgelegt sind. Eine Abdeckung umschließt die schalenförmige Wicklung, um sie gegen Stoß und Verformung zu schützen. Der Steckverbinder ist dazu ausgelegt, in eine Antennenbuchse am Mobiltelefon eingeführt zu werden, um in Kontakt mit einer leitenden Blattfeder im Mobiltelefon zu gelangen, wobei die beiden Haken des Steckverbinders dazu ausgelegt sind, die gesamte Antenne am Mobiltelefon festzuhalten.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Mobiltelefon-Doppelfrequenzantenne zu schaffen, die rasch und lösbar mit einem Mobiltelefon verbunden werden kann.
Zu diesem Zweck besitzt die Antenne einen Hauptkörper, der aus einem integral gestanzten dünnen metallischen Leiter hergestellt ist. Das untere Ende des Hauptkörpers bildet einen Steckverbinder mit zwei Haken, die an zwei Seiten von ihm vorgesehen sind, und mit zwei federnden bzw. elastischen Preßplatten, die über den beiden Haken angeordnet sind und teilweise aus Löchern vorstehen bzw. über Löcher freiliegen, die auf der Abdeckung vorgesehen sind, welche den Hauptkörper abdeckt. Wenn die Antenne mit einem Mobiltelefon verbunden wird, gelangen die beiden Haken zur Anlage gegen eine Innenwandung des Mobiltelefons und halten die Antenne an diesem. Durch Drücken bzw. Eindrücken der beiden Preßplatten werden
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die beiden Haken radial einwärts bewegt, um von der Innenwandung des Mobiltelefons freizukommen, wodurch die Antenne vom Mobiltelefon problemlos getrennt bzw. abgenommen werden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert; in dieser zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer herkömmlichen Mobiltelefon-Doppelfrequenzantenne,
Fig. 2 eine perspektivische zusammengebaute Ansicht der herkömmlichen Doppelfrequenzantenne von Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen Mobiltelefon-Doppelfrequenzantenne,
Fig. 4 eine zusammengebaute Schnittansicht der Doppelfrequenzantenne von Fig. 3, bevor sie mit einem Mobiltelefon verbunden wird,
Fig. 5 eine zusammengebaute Schnittansicht der Doppelfrequenzantenne von Fig. 3, die mit einem Mobiltelefon verbunden ist,
Fig. 6 eine perspektivische Explosionsansicht einer Mobiltelefon-Doppelfrequenzantenne gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und
Fig. 7 eine zusammengebaute Schnittansicht der Doppelfrequenzantenne von Fig. 6, die mit einem Mobiltelefon verbunden ist.
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen Mobiltelefon-Doppelfrequenzantenne gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Antenne umfaßt demnach im wesentlichen einen Hauptkörper 1 und eine Abdeckung 2.
Der Hauptkörper 1 ist aus einem dünnen metallischen Leiter hergestellt, welcher integral in eine gewünschte Form gestanzt ist und eine gekrümmte wellenförmige bzw. schalenförmige Spule 11 am oberen Ende und einen Steckverbinder 12 am unteren Ende aufweist. Die schalenförmige Spule 11 umfaßt horizontale Schalensegmente 111 und vertikale Schalensegmente 112, die auf zwei unterschiedliche Frequenzen von beispielsweise 900 MHz und 1800 MHz abgestimmt sind. Ein Teil des Hauptkörpers 1 zwischen der schalenförmigen Spule 11 und dem Steckverbinder 12 ist an beiden Seiten gestanzt bzw. freigestanzt, um zwei sich abwärts und auswärts erstreckende Arme 13 zu bilden. Der Steckverbinder 12 ist an beiden Seiten mit Haken 121 gebildet.
Die Abdeckung 2 ist aus einem isolierenden Kunststoffmaterial hergestellt. Die Krümmung der Innenwandung der Abdeckung 2 paßt mit derjenigen der schalenförmigen Spule 11 zusammen. Ein radial einwärts vorstehender Anschlagring 21 ist um die Innenwandung der Abdeckung 2 in einer vorbestimmten Position vorgesehen.
Nunmehr wird auf Fig. 4 und 5 Bezug genommen. Beim Zusammenbauen bzw. Montieren der erfindungsgemäßen Antenne mit einem bzw. an einem Mobiltelefon 3 wird der Hauptkörper 1 in die Abdeckung 2 ausgehend von einer Bodenöffnung der Abdeckung 2 derart vorgeschoben, daß die schalenförmige Wicklung 11 am oberen Ende des Hauptkörpers 1 am Anschlagring 21 sich vorbeibewegt, um die Abdeckung·-·2 stellungsmäßig festzulegen, und die
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beiden Arme 13 pressen federnd ihre unteren Enden gegen die Oberseite des Anschlagrings 21, so daß der Hauptkörper 1 mit der Abdeckung 2 fest bzw. dauerhaft verbunden ist. Die Abdekkung 2 schützt die schalenförmige Wicklung 11 im Inneren gegenüber Stoß und Verformung. Daraufhin wird der Steckverbinder 12 am unteren Ende des Hauptkörpers 1 in eine Antennenbuchse 31 eingeführt, die am bzw. auf dem Mobiltelefon 3 vorgesehen ist, bis die beiden Haken 121 durch die Antennenbuchse 31 sich so bewegen, daß sie gegen die Innenwandung des Mobiltelefons 3 anliegen und verhindern, daß die gesamte Antenne sich aus der Antennenbuchse 31 hinausbewegt. Zu diesem Zeitpunkt steht der Steckverbinder 12 in Kontakt mit einer leitenden Blattfeder 32, die in dem Mobiltelefon 3 vorgesehen ist, um den Zusammenbau der Antenne mit dem Mobiltelefon 3 rasch zu beenden, wobei das Mobiltelefon 3 in die Lage versetzt ist, Signale von jeder der beiden unterschiedlichen Frequenzen von 900 MHz und 1800 MHz genau bzw. exakt zu empfangen.
In Fig. 6 und 7 ist eine Mobiltelefon-Doppelfrequenzantenne in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. Gemäß dieser Ausführungsform umfaßt die Antenne außerdem zwei Preßplatten 122, welche über den beiden Haken 121 des Steckverbinders 12 vorgesehen sind, wobei diese Platten ebenfalls durch Stanzen bzw. Freistanzen bereitgestellt sind, so daß die beiden Preßplatten 122 Teile darstellen, die integral ausgehend von den Haken 121 sich erstrecken. Die Abdeckung 2 ist außerdem auf ihrer Wandung mit zwei diametral gegenüberliegenden Löchern 22 entsprechend den bzw. den Stellungen der beiden Preßplatten 122 bereitgestellt, so daß die Preßplatten 122 teilweise aus den Löchern 22 vorstehen, nachdem der Hauptkörper 1 in die Abdeckung 2 eingeführt wurde. Wenn die Antenne gemäß dieser zweiten Ausfüh-
rungsform der vorliegenden Erfindung an dem Mobiltelefon 3 montiert ist, kann sie vom Mobiltelefon 3 dadurch in einfacher Weise entfernt werden, daß eine Kraft auf die beiden freiliegenden Preßplatten 122 ausgeübt wird, damit die beiden Haken 121 sich radial einwärts bewegen und von der Buchse 31 freikommen. Dieser Aufbau gewährleistet, daß die erfindungsgemäße Antenne die Anforderungen einiger Mobiltelefon-Hersteller an eine Antenne hinsichtlich einer lösbaren Montage am Mobiltelefon 3 erfüllt.
Bezugszeichenliste
10 große Federspule
20 kleine Federspule
30 Isolationsbuchse 40 Verbindungselement
1 Antennenhauptkörper
11 schalenförmige Spule
111 horizontales Schalensegment
112 vertikales Schalensegment
12 Steckverbinder
121 Haken
122 Preßplatten
13 Arme
2 Abdeckung
21 Anschlagring
22 Löcher
3 Mobiltelefon
31 Antennenbuchse
32 leitende Blattfeder
Claims (3)
1. Mobiltelefon-Doppelfrequenzantenne, aufweisend einen Hauptkörper und eine Abdeckung,
wobei der Hauptkörper aus einem dünnen metallischen Leiter hergestellt ist, der integral in eine gewünschte Form gestanzt ist, um eine schalenförmige Spule am oberen Ende und einen Steckverbinder am unteren Ende des Hauptkörpers bereitzustellen, wobei ein Teil des Hauptkörpers zwischen der schalenförmige Spule und dem Steckverbinder an zwei Seiten gestanzt bzw. freigestanzt ist, um zwei abwärts und auswärts sich erstreckende Arme bereitzustellen, wobei der Steckverbinder auf beiden Seiten mit zwei Haken gebildet ist, und
wobei die Abdeckung aus einem isolierenden Kunststoffmaterial hergestellt ist, wobei die Krümmung der Innenwandung der Abdeckung mit derjenigen der schalenförmigen Spule übereinstimmt, und wobei ein radialer, einwärts vorstehender Anschlagring um die Innenwandung der Abdeckung in einer vorbestimmten Position vorgesehen ist,
wobei der Hauptkörper in der Abdeckung ausgehend von einer Bodenöffnung der Abdeckung derart angeordnet werden kann, daß die schalenförmige Spule am oberen Ende des Hauptkörpers in der Abdeckung zu liegen kommt und die beiden Arme auf den beiden Seiten des Hauptkörpers am Anschlagring vorbeilaufen, um gegen die Oberseite des Anschlagrings elastisch zu drücken, und
wobei der Steckverbinder am unteren Ende des Hauptkörpers dazu ausgelegt ist, in eine Antennenbuchse eingeführt zu werden, die am Mobiltelefon vorgesehen ist, um mit einer leitenden Blattfeder in Kontakt zu gelangen, die in dem Mobiltelefon vorgesehen ist, damit dieses Signale exakt zu empfangen vermag, und wobei die beiden Haken an den beiden Seiten des Steckverbinders dazu ausgelegt sind, durch die Antennenbuchse sich zu bewegen und in Anlage gegen eine Innenwandung des Mobiltelefons zu gelangen, um zu verhindern, daß der Hauptkörper sich aus der Antennenbuchse herausbewegt und damit vom Mobiltelefon freikommt.
wobei der Hauptkörper aus einem dünnen metallischen Leiter hergestellt ist, der integral in eine gewünschte Form gestanzt ist, um eine schalenförmige Spule am oberen Ende und einen Steckverbinder am unteren Ende des Hauptkörpers bereitzustellen, wobei ein Teil des Hauptkörpers zwischen der schalenförmige Spule und dem Steckverbinder an zwei Seiten gestanzt bzw. freigestanzt ist, um zwei abwärts und auswärts sich erstreckende Arme bereitzustellen, wobei der Steckverbinder auf beiden Seiten mit zwei Haken gebildet ist, und
wobei die Abdeckung aus einem isolierenden Kunststoffmaterial hergestellt ist, wobei die Krümmung der Innenwandung der Abdeckung mit derjenigen der schalenförmigen Spule übereinstimmt, und wobei ein radialer, einwärts vorstehender Anschlagring um die Innenwandung der Abdeckung in einer vorbestimmten Position vorgesehen ist,
wobei der Hauptkörper in der Abdeckung ausgehend von einer Bodenöffnung der Abdeckung derart angeordnet werden kann, daß die schalenförmige Spule am oberen Ende des Hauptkörpers in der Abdeckung zu liegen kommt und die beiden Arme auf den beiden Seiten des Hauptkörpers am Anschlagring vorbeilaufen, um gegen die Oberseite des Anschlagrings elastisch zu drücken, und
wobei der Steckverbinder am unteren Ende des Hauptkörpers dazu ausgelegt ist, in eine Antennenbuchse eingeführt zu werden, die am Mobiltelefon vorgesehen ist, um mit einer leitenden Blattfeder in Kontakt zu gelangen, die in dem Mobiltelefon vorgesehen ist, damit dieses Signale exakt zu empfangen vermag, und wobei die beiden Haken an den beiden Seiten des Steckverbinders dazu ausgelegt sind, durch die Antennenbuchse sich zu bewegen und in Anlage gegen eine Innenwandung des Mobiltelefons zu gelangen, um zu verhindern, daß der Hauptkörper sich aus der Antennenbuchse herausbewegt und damit vom Mobiltelefon freikommt.
2. Mobiltelefon-Doppelfrequenzantenne nach Anspruch 1, wobei die schalenförmige Spule horizontale Schalensegmente und vertikale Schalensegmente umfaßt, die auf zwei unterschiedliche Frequenzen von beispielsweise 900 MHz und 1800 MHz abgestimmt sind.
3. Mobiltelefon-Doppelfrequenzantenne nach Anspruch 1, außerdem aufweisend zwei Preßplatten, welche über den beiden Haken an zwei gegenüberliegenden Seiten des Steckverbinders durch Stanzen von Abschnitten des Steckverbinders gebildet sind, die sich integral ausgehend von den Haken erstrecken, und wobei zwei Löcher auf der Abdeckung entsprechend den zwei Preßplatten für die zwei Preßplatten gebildet sind, um die Platten so zu pressen, daß sie teilweise aus den beiden Löchern vorstehen bzw. in deren Bereich freiliegen.
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