[go: up one dir, main page]

DE2002093A1 - Antielektrostatische thermoplastische Formmassen und Formkoerper - Google Patents

Antielektrostatische thermoplastische Formmassen und Formkoerper

Info

Publication number
DE2002093A1
DE2002093A1 DE19702002093 DE2002093A DE2002093A1 DE 2002093 A1 DE2002093 A1 DE 2002093A1 DE 19702002093 DE19702002093 DE 19702002093 DE 2002093 A DE2002093 A DE 2002093A DE 2002093 A1 DE2002093 A1 DE 2002093A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
good
compounds
acid
light
alkyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702002093
Other languages
English (en)
Inventor
Ursula Eichers
Karl-Heinz Dr Magosch
Konrad Dr Robusch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Werke Huels AG filed Critical Chemische Werke Huels AG
Priority to DE19702002093 priority Critical patent/DE2002093A1/de
Priority to FR7100802A priority patent/FR2075443A5/fr
Priority to BE761725A priority patent/BE761725A/xx
Priority to GB233471A priority patent/GB1327143A/en
Publication of DE2002093A1 publication Critical patent/DE2002093A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/16Nitrogen-containing compounds
    • C08K5/17Amines; Quaternary ammonium compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Antielektrostatische thermoplastische Formmassen und Formkörper"
Die Erfindung betrifft antielektrostatische Formmassen und Formkörper aus Polyolefinen mit Zusätzen von stickstoffhaltigen Verbindungen.
Kunststoffteile aus Polyolefinen neigen bekanntlich dazu, bei Lagerung und Gebrauch infolge elektrostatischer Aufladung in starkem Maße Staub anzuziehen, wodurch ihr Gebrauchswert beträchtlich gemindert wird. Es wurden bereits verschiedene Mittel vorgeschlagen, um diese Schwierigkeiten zu vermeiden. So kann man die Oberflächen der Polyäthylen-Gegenstände mit einer Masse überziehen, die die elektrostatische Aufladung herabsetzt. Derartige Verfahren haben jedoch meistens den Nachteil, daß die Wirksamkeit verlorengeht, sobald der antielektrostatische Überzug durch Gebrauch oder beim Reinigen entfernt wird. Anhaltendere Wirkung erzielt man, wenn man den antielektrostatischen Zusatz in den polymeren Stoff einarbeitet und aus diesen Mischungen Formteile herstellt. Zu diesen Zusätzen gehören z.B. quartäre Ammoniumsalze, Polyalkylenglykole und Polyalkylenglykolester. -^ Noch bessere Eigenschaften haben z.B. die ebenfalls bereits vorgeschlagenen Oxäthylate von Alkanolen und Alkylarylphenolen (belgische Patentschrift 536 623 und britische Patentschrift 731 728), doch neigen diese Verbindungen zum Aus-
87/69
109832/1677
- 2 - O.Z. 2432
16.1.1970
schwitzen, wenn man die für eine ausreichende Wirksamkeit notwendige Menge dem Kunststoff einverleibt.
Eine weitere Steigerung der antielektrostatischen Wirksamkeit kann man mit stickstoffhaltigen Verbindungen erzielen, wie z.B. Amiden und Aminocarbonsäurederivaten (französische Patentschrift 1 377 803 - C), Oxazolinen und Imidazolinen und in noch erheblicherem Maße mit Alkylaminon (belgische Patentschriften 655 182 und 655 133), insbesondere mit Oxäthylaten von Alkylaminen (belgische Patentschrift 645 800,
tk französische Patentschriften 1 345 827 und 1 322 626 sowie DAS 1 228 056), bei denen die Bis-hydroxyäthylderivate als die wirksamsten aller bisher bekannten Antielektrostatika beschrieben werden. Diese Verbindungen haben jedoch den ITa chteil, daß in den ersten Tagen nach Herstellung des Formteils die Bildung eines Oberflächenfilmes häufig noch zu gering ist, so daß der Zusatz nicht sofort voll v/irksam wird. Dies hat aber zur Folge, daß die durch die Verarbeitung, z.B. Formtrennung beim Spritzguß, auftretende, im allgemeinen sehr hohe elektrostatische Aufladung nicht sofort abfließen kann, so daß innerhalb weniger Tage die Formkörper durch Staubanziehung unansehnlich werden, besonders dann, wenn das Staubangebot in den Fabrikationsstatten durch die nur schwer
W zu vermeidende Staubaufwirbelung groß ist.
Gegenstand eines nicht zum Stande der Technik gehörenden Verfahrens ist die Verwendung von speziellen Tetrahydropyrimidinen, welche bei hoher Wirksamkeit eine solche gewünschte rasche Präsenz an der Oberfläche von Kunststoffteilen gewährleisten. Nachteilig wirkt sich bei diesen Verbindungen nur der gegenüber Aminen höhere Aufwand der Herstellung aus.
Es ist daher erwünscht, die Menge der an sich optimalen Tetrahydropyrimidine dadurch herabzusetzen, daß man diese teilweise durch leichter zugängliche Verbindungen ersetzt, ohne daß die
109832/1677
BAD 0RH3äNAL
- 3 - O.Z. 2432
16.1.1970
Gesamtmenge der Zusätze vergrößert und damit die Gefahr heraufbeschworen wird, die mechanischen Eigenschaften der Formstücke zu beeinträchtigen, und ohne daß das antistatische VerhaIten beeintracht igt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Gehalt der Formmassen von 0,01 bis 1,0 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin, von Mischungen, bestehend aus (A) 20 bis 80 Gewichtsprozent von Verbindungen der Formel
R2 - w ^2
R,
wobei R- eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder einen Rest (C H 0) H, χ = 2. oder 3 und η = 0 bis 6, R5 eine -verzweigte-oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen bedeuten, gegebenenfalls zusammen mit bis zu äquivalenten Mengen organischer oder anorganischer Säuren, und
(B) 80 bis 20 Gewichtsprozent von Verbindungen der Formel
Rn
- (0-CH2-CH2-CH2) m -
worin R, eine verzweigte oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 6 bis 26 Kohlenstoffatomen, R2 und' R3 eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder
einen Rest (C H- O) H, χ = 2 oder 3, m = 0 oder 1 und η χ λλ. η .
109832/1677
- 4 - O.Z. 2432
16.1.1970
O bis 3 bedeuten, gegebenenfalls zusammen mit bis zu äquivalenten Mengen organischer oder anorganischer Säuren.
Geeignete, durch die Zusätze antielektrostatisch ausrüstbare Polyolefine sind z.B. Hoch- und Niederdruck-Polymerisate aus Äthylen, Propylen, Buten-(1), Penten-(1) usw., insbesondere alle Polyäthylen-Typen mit Molekulargewichten zwischen 20 und 150 000, Polypropylene mit Molekulargewichten zwischen lOO 000 und 800 000, Polybutene-(I) mit Molekulargewichten zwischen 300 000 und 3 000 000, Polypentene-(1) sowie Mischpolymere und Polymerengemische daraus.
Geeignete Tetrahydropyrimidine (A) der Formel .N - CH,
N - CH„
Rl
sind solche, in denen R.. eine Alkyl- bzw. Alkenylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, bevorzugt 1 bis 2 Kohlenstoffatomen, oder einen Rest (C, H-O) H, wobei ;c = 2 oder 3, bevor-
x 2<c η
zugt 2, η = 0 bis 6, bevorzugt 1 bis 3, insbesondere 1, sind, ™ R_ eine geradkettige oder verzweigte Alkyl- oder /ilkenylgruppe mit 5 bis 25, bevorzugt 7 bis 17, insbesondere 9 bis 13 Kohlenstoffatomen bedeuten. Als Gruppe R, sind beispielsweise brauchbar Wasserstoff oder der Methyl-, Äthyl-, Propyl-, i-Butyl-, tert.-Butyl-, Butenylrest. Bevorzugt werden der Methyl- und der Äthylrest.
Als Gruppe R_ geeignet sind beispielsweise der n-Heptyl-, n-Octyl-, Trimethylpentyl-, n-Nonyl-, n~Undecyl-, n-Undecenyl-,
109832/1677 __
BAD ORIGINAL
- 5 - O.Z. 2432
16.1.1970
i-Tridecyl-, n-Tetradecyl-, n-Pentadecyl-, n-Heptadecenyl- und n-Heptadecylrest. Bevorzugt werden der n-Nonyl-, n-Decyl-, n-Undecenyl-, n-Undecyl-, n-Dodecyl-, n-Tridecyl-, i-Tridecylrest oder Gemische hieraus, wie z.B. das Gemisch aus C- bis
Geeignete Verbindungen sind z.B. l-Methyl-2-heptadecyl-tetrahydropyrimidin, 2-Pentaeicosyl-tetrahydropyrimidin, l-Butyl- -2-n-hexyl-tetrahydröpyrimidin,, l-Äthyl-2-heptadeeenyl-tetrahydropyrimidin, l-ΓIydro3ίγpropyl-2-äthylpentyl-tetrahydropyrimidin, l-ß-Hydroxypropyloxypropyl-2-pentadecyl-tetrahydropyri-' midin, das Kondensationsiprodukt aus H^N (CH0) _NH (CH0CH-O) Λ1 und 4| Palmitinsäure, l-Propyl-Z-heptadecenyl-tetrahydropyrixnidin. Ganz besonders geeignete Verbindungen sind l-Äthyl-2-undecyltetrahydropyrimidin, l-Hydroxyäthyl-tetrahydropyriiuidin, l-Methyl-2-Cg- bis C,3~fettancyl-tetrahydropyrimidin.
Diese Verbindungen erhält man in bekannter T7eise durch Umsetzung von· entsprechend substituierten Propandiarainen-(1,3) mit Carbonsäuren oder deren Derivaten, wie z.B. Estern oder Nitrilen,. Vorteilhafterweise geht man von Carbonsäure und Propandiaminen-(1,3) aus und entfernt das entstehende Wasser (2 Mol pro Mol Tetrahydropyrimidine azeotrop aus dem ReaT-ctionsgemisch,^ wobei als Schleppmittel Xylol verwendet wird.
Daneben ist noch eine Reihe anderer Herstellungsverfahren bekannt, die jedoch im allgemeinen keine praktische Bedeutung besitzen.
Die Tetrahydropyrimidine können auch als Salze mit Säuren, z.B. mit Mono- und Dicarbonsäuren - wie z.B. Essigsäure, Laurinsäure, Ölsäure, Oxalsäure, Weinsäure, Bernsteinsäure oder Dodecandisäure-(1,12) - und/odermit Hydroxycarbonsäuren - wie Milchsäure, Glycolsäure oder Ricinolsäure - oder Phosphorsäure oder deren PartialaIkylestern oder mit
1098 3 2/167 7 '
- 6 - 0.7,. 2432
16.1.1970
Sulfonsäuren - wie z.B. Alkan- oder Alkylbenzolsulfonsäuren eingesetzt werden, wodurch der Basencharakter der Verbindungen gemindert bzw. aufgehoben wird.
Geeignete Salze sind z.B. das Salz aus l-l\thyl-2-undecyltetrahydropyrimidin und Milchsäure, das Salz aus 1-IIydroxyäthyl-2-tetradecyl-tetrahydropyrimidin und Laurinsäure, das Salz aus l-Butyl-2-nonyl-tetrahydropyrimidin und Phosphorsäure.
Die Salze kann man z.B. auf die Ueise herstellen, daß man das Gemisch äquimolarer Mengen eines oder mehrerer Tetrahydropyrimidine und einer oder mehrerer Carbonsäuren, gegebenenfalls in der Wärme, durch intensives Rühren in eine horaogene Schmelze verwandelt und dann abkühlen läßt oder daß man beide Komponenten in geeigneten Lösungsmitteln aufnimmt und die vereinigten Lösungen zur Trockne eindampft, wodurch die Gefahr von eventuellen Verfärbungen weitgehend ausgeschaltet wird.
Geeignete offenkettige Amine (B) der Formel
R, R1 - (0-CH2-CH2-CH2) -
sind solche, in denen R, eine geradkettige oder verzweigte Alkyl- oder Alkeny!gruppe mit 6 bis 26, bevorzugt 8 bis IG, insbesondere 10 bis 14 Kohlenstoffatomen enthalten. R„ kann entweder Wasserstoff oder eine Alkyl- bzw. Alkenylgruppe mit 1 bis 5, bevorzugt 1 bis 2, insbesondere 1 Kohlenstoffatomen oder ein Rest (C HO) II sein, wobei χ = 2 oder 3, bevorzugt 2, m = 0 oder 1 und η = 0 bis 3, bevorzugt 1, bedeuten.
109832/1677
- 7 - O. Z. 2432
·-■-■- 16.1.1970
Als Gruppe R. brauchbar sind beispielsweise der Ilexyl-, n-Octyl-, Äthylhexyl-, n-I-Tonyl-, i-Nonyl-, n-Dodecyl-, n-Tetradecyl-, i-Tetradecyl-, Hexadecyl-, Oleyl-, n-Octadecyl-, Hexacosylrest oder Gemische untereinander, wie ein Gemisch aus C.2~C.„-Fettalkylen; bevorzugt werden der n-Decyl-, Undecyl-, n-Dodecyl-, Tridecyl- und Tetradecyl-Rest oder Gemische untereinander, wie ein Gemisch aus C.o- bis C^.-Fettalkylen.
R„ und R. können gleiche oder verschiedene (C H0 O) H-Gruppen sein, in denen η den VJert von O bis 3, bevorzugt 1, besitzen kann - also Wasserstoff oder Mono- oder Polyäthylenglykoloder -propylenglykol-Reste. ' M
Geeignete Verbindungen sind z.B. die Additionsprodukte von 2 Mol Äthylenoxid an n-Hexylo::ypropylamin, von 1 Mol Propylenöxid an 2-Äthyl-butyloxypropylamin, von 6 Mol Äthylenoxid an n-Decyloxypropylamin, von 3 Mol Äthylenoxid,an Oleyloxypropylamin, von 4 Mol Propylenoxid an Tetradecyloxypropylamin, von 1 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch isomerer, verzweigter Tetradecyloxypropylamine, von 3 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch isomerer, verzweigter Trimethylhexyloxypropylamine, von 2 Mol Äthylenoxid an Talg-alkylo^pröpylamin, von 2 Mol Propylenoxid an Cocosfettalkyloxypropylamin, von 5 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch aus C,g-C-c-Alkyloxypropylaminen und 2 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch aus Oleyl- und Stearyloxypropy!aminen. " ^
Die für die Oxyalkylierung benötigten Alkyloxypropylamine erhält man beispielsweise durch Addition entsprechender Hydroxy -Verb indungen, wie z.B. Alkanole, Alkenole an Acrylnitril und Hydrierung der Cyanogruppe zum Amin. Die Oxyalkylierung - nach TTahl der Substitüenten R2 und R3 Oxyäfhylierung oder Oxypropylierung - führt ohne Katalysatoren zur ' Addition von 2 Mol des Älkylenoxides, wobei also z.bY bei
- 8 - . O.Z. 2432
16.1.1970
Anwendung von Äthylenoxid das Di-hydroxyäthylderivat entsteht. In Gegenwart katalytischer Mengen Alkali, beispielsweise in Form von Natriumhydroxid, nehmen die Alkyloxypropylamine jedoch 1 bis zu etwa 500 Einheiten Alkylenoxid auf. Geht man aber für die katalytische Umsetzung von den ohne Anwendung von Katalysatoren erhaltenen Di-hydroxyalkylderivaten aus, so erhält man Oxyalkylate mit engerer Molekulargewichtsverteilung, als wenn man gleich das freie Amin in Gegenwart von Alkali mit Alkylenoxid umsetzt. Je enger man die Molekulargewichtsverteilung auf den gewünschten Oxy-
W* alkylierungsgrad einstellt, desto wirksamer ist aber der
Zusatz. Aus diesem Grunde wird die letztgenannte Herstellungsweise bevorzugt, falls man nicht überhaupt die Di-hydroxyalkylderivate verwendet.
Aus diesem Herstellungsverfahren folgt auch, daß die beanspruchten wirksamen Verbindungen nicht durchweg als chemische Individuen erhalten werden, sondern oft auch als homologes Gemisch, sowohl hinsichtlich der Zahl der Oxyalkylengruppen als auch der Kohlenstoffanzahl der Alkylgruppe, wenn man z.B. Fettalkoholgemische als Ausgangssubstanzen verwendet. Dies spielt in der Regel keine Rolle, vor allem dann, wenn die Molekulargewichtsverteilung in engen Grenzen liegt.
α Es ist auch - wie die oben angegebene Formel zeigt - möglich, solche Verbindungen herzustellen und mit Erfolg einzusetzen, bei denen die Substituenten R2 und R3 untereinander verschieden sind. Man gewinnt derartige Verbindungen, indem man beispielsweise nur ein Wasserstoffatom der Aminogruppe durch eine.Hydroxyalkylgruppe ersetzt bzw. wenn man die so erhaltene Verbindung mit einem anderen Oxyalkylierungsmittel umsetzt, wobei man z.B. das Alkyloxypropyl-N-hydroxyäthyl-N-hydroxypropylamin erhält.
Bei den höher oxyalkylierten Verbindungen können Oxyäthyl- und Oxypropylgruppen in einer Kette sein.
109832/1677
O.Z. 2432 16.1.1970
Schließlich kann man auch gleichartig oder ungleichartig - substituierte Verbindungen/oder Homologenschnitte daraus mit einer oder mehreren anderen, der Formel genügenden Verbin- ' düngen, in denen einer oder mehrere Substituenten Jt,,-.Reeder-R3 abweichend besetzt sind, gemischt einsetzen.
Weitere geeignete offenkettige Amine sind 3.B. n-Becylarain, die Additionsprodukte von 2 Mol 'Äthylenoxid an n-Kexadecylamin, von 1 Mol .Ethylenoxid an 2-Äthyl~hexylamin, von 2 Mol Propylenoxid an n-Dodecylamin, von 1 Mol Äthylenoxid an Pentaeicosylamin, von 3 Mol Ethylenoxid an Oetadecenvlamin, M von 6 Mol Propylenoxid an Trimethylliexylamin, von 1 Hol Äthylenoxid an ein Gemisch isomerer, verzweigter Tetradecylamine, von 2 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch isomerer, verzweigter Trimethylhexyloxypropylamine, von 2 Mol Äthylenoxid an Cocosfettamin, von 1 Mol Propylenoxid an C-g-C^g-Alkylamin, von 2 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch aus G.O-G,7-Alky!aminen und 2 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch aus Oleyl- und Stearylaminen, 2 Mol Äthylenoxid an ein C1n-Ms C-^-Alkylamine Über deren Herstellung gilt analog das über die Oxalkylierung von Alkyloxypropy!aminen Gesagte.
Geeignete, offenkettige Amine sind ferner z.B. n-Octadecyloxypropyl^K-methylamin, sek. Tetradecyloxypropylamin, n~ ^
Dodecyloxypropyl-rN,N-dimethylamin, 2~Äthylhexyloxypropyl- ■
-N,N-dimethylamin, n-Octadecenyloxypropy1-N-pentylamin. Diese Verbindungen erhält man beispielsweise aus den durch Addition entsprechender Hydroxyverbindungen - wie z.B. Alkanole, Alkenole - zugänglichen Verbindungen an Acrylnitril und Hydrierung der Cyanogruppe zum Amin. Die Methylierung dieser Amine erfolgt z.B. mittels Formaldehyd in Gegenwart von Ameisensäure (Eschweiler-Reaktion) oder dmich Einwirkung von Formaldehyd und Wasserstoff in Gegenwart von Hydrierungskatalysator en.
109832/1677
- 10 - 0.7,. 2432
16.1.1970
Ebenso kann man höhere Oxoverbindungen einsetzen und gelangt zu N-Alkylderivaten mit höherer Kohlenstoffzahl.
Geeignete offenkettige Amine sind ferner z.B. n-Dodecyl-:7,:idimethylamin, C.g/C-g-Alkylamin-lT-pentylamin, C, /C-.-Alkyl-N-methylamin, Trimethylhexyl-i^N-diäthylamin. Solche primären, sekundären und tertiären Amine erhält man beispielsv/eise durch Einwirkung von Ammoniak auf entsprechende Hydroxyverbindungen, wie z.B. Alkanole und Alkenole, oder von Alkyl- bzw. Dialkylaminen auf Chloralkane.
Die offenkettigen Amine der Formel
.R,
R1 - (0-CH2-CH2-CH2) m-N.
können auch als Salze mit Säuren, z.B. mit Mono- und Dicarbonsäuren (wie z.B. Essigsäure, Laurinsäure, Ölsäure, Oxalsäure, Weinsäure, Bernsteinsäure oder Dodecandisäure-(1,12)) und/oder mit Hydroxycarbonsäuren (v/ie Milchsäure, Glykolsäure oder Ricinolsäure) oder Phosphorsäure oder deren Partialalkylestern oder mit Sulfonsäuren (wie z.B. Alkan- oder Alkylbenzolsulfonsäuren) eingesetzt werden, wodurch der Basencharakter der Verbindungen gemindert bzw. aufgehoben wird.
Die Salze kann man z.B. auf die Weise herstellen, daß man das Gemisch äquimolarer Mengen eines oder mehrerer Amine und einer oder mehrerer Carbonsäuren, gegebenenfalls in der Wärme, durch intensives Rühren in eine homogene Schmelze verwandelt und dann abkühlen läßt oder daß man beide Komponenten in geeigneten Lösungsmitteln aufnimmt und die vereinigten Lösungen zur Trockne eindampft, wodurch die Gefahr von eventuellen Verfärbungen weitgehend ausgeschaltet wird.
109832/1677
- 11 - O.Z. 2432
, 16.1.1970
Überraschend hat sich gezeigt/ daß man durch die erfindungsgemäße Korabination von bestimmten' Tetrahydropyrimidincn rait speziellen of f enkettigen Aminen zu Synergist ischen Ef feiet en ■kommt, die um so überraschender sind, als es sich bei beiden Substanzklasscn um alkalisch v/irkende, relativ ähnliche Amino handelt und darum, ein Synergismus nicht zu eierten war; sorait wird das eigentliche Ziel der Maßnahme, die Tetrahydropyrimidine durch eine leicht zugängliche Stoffklasse ohne Wirkungsverlust zu strecken, weit übertroffen.
Geeignete Kombinationen r.tit synergistischer Steigerung dieser antielektrostatischen Wirksamkeit sind z.B. solche, die zu 20 bis 80 % aus Tetrahydropyrimidinen (A) und 80 bis 20 % offenkettigen tert. Aminen (B) bestehen; bevorzugt sind Mischungen, aus 4o bis 60 Gewichtsprozent (A) und 60 bis 40 Gewichtsprozent (B). Geeignet sind z.B. die Mischung aus 20 % l-Butyl-2-undecyltetrahydropyrimidin und 80 % Octadecyloxypropyl-NiN-dihydroxypropylamin, die Mischung aus 40 % l-Hydroxyäthyl-2-heptadecyltetrahydropyrimidih und 60 % des Salzes aus Octadecyl- -N,N-dimethylamin und Milchsäure, die Mischung aus 60 % 1-Kydroxypropyl-2-heptenyltetrahydropyrimidin- und 20 % Decylamin -f 6 Mol Äthylenoxid. Besonders geeignet sind beispielsweise die Mischung aus 50 % l-Jlthyl-2-undecyltetrahydropyriinidin und 50% DodecyloxyprOpyl-NiN-dihydröxyäthylamin, die Mischung aus 60 % l-IIydroxyäthyl-2-undecyl-tetrahydropyriiaiäin und 40 % Dodecyl-L^N-dihydroiq^athylamin, die Mischung aus 40 % l-Methyi-2-tridecyltetrahydropyrimidin und 60 % des Salzes, aus Dgdecyloiiypro-. pyl-NiN-dihydroxyäthylainin und Laurinsäure» 55 % Salz aus 2-Undecyltetrahydropyrimidin und TJeinsäure und 45 % Salz aus Dodecyl-N,N-dimethylamin und Dodecvlbenzolsulfonsäurae. ·
Die in die-Polyolefine eingearbeitete'Gesamtmenge^ der- oben angeführten synergistisch antielektrostatisch wirkenden KöTibina—' tionen liegt zweckmäßig zwischen Ö,Ol und 1,0 Geviichtsprozent,
10 9 8 3 2 / 16 7 7 BAD
12 - O.Z. 2432
16.1.1970
bezogen auf das Polyolefin. Bevorzugt werden Mengen zwischen 0,05 und 0,5 Gewichtsprozent, da man mit diesen Mengen auch bei sehr trockener und warmer Luft vollständigen Schutz gegen Verstaubung durch elektrostatische Anziehung erreicht, ohne daß die Rißstabilität der hochkristallinen Typen in nennenswertem Umfang beeinträchtigt wird. Wendet man geringere Konzentrationen an, z.B. 0,005 bis 0,01 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin, nimmt der Schutz gegen elektrostatisehe Aufladung merklich ab. Er kann dann zwar noch bei feuchter Luft ausreichend sein, aber nicht mehr bei trockener Luft. Höhere Konzentrationen als 1,0 % sind in der Regel nicht notwendig, da sie keine Verbesserung mehr bringen.
Man kann die neuen Zusätze auf verschiedene Art in das Polyolefin einbringen. Beispielsweise kann man das Polyolefin mit dem antielektrostatischen Mittel unmittelbar in einem Mischer in eine homogene Masse verwandeln. Hierzu ist im allgemeinen jeder handelsübliche Schnellmischer geeignet. Man kann auch zunächst dem Polyolefin einen höheren als den gewünschten Prozentsatz des antielektrostatischen Mittels einmischen und diese Mischung anschließend durch Einmischen von weiterem Polyolefin auf den gewünschten Gehalt an Antistatikum bringen. Man kann auch das antielektrostatische Mittel in einem geeigneten organischen Lösungsmittel lösen, dispergieren, suspendieren oder emulgieren und die Lösung, Dispersion, Suspension oder Emulsion dem Polyolefinpulver zufügen und gründlich verrühren. Das Lösungsmittel kann dann z.B. durch Destillieren entfernt werden. Ein für diese Zwecke gut geeignetes Lösungsmittel ist beispielsweise Methanol. Aber auch alle anderen leicht destillierbaren Lösungsmittel sind für diesen Zweck geeignet. Man kann aber auch die Einarbeitung des antistatischen Mittels in das Polyolefin unmittelbar auf der Walze oder z.B. beim Spritzguß in einem Extruder durchführen.
109832/1677
- 13 - O.Z. 2432
15.1.1970
Bewährt hat sich auch die Methode*, zunächst ein an Antistati- · kura hoch konzentriertes Granulat herzustellen und dieses beim Verarbeiten durch Zumischen von zusatzfreiem Granulat auf den gewünschten Gehalt an Antistatikum zu bringen. .
Man kann auch weitere, in der Kunststoff-Verarbeitung sonst übliche Zusätze beifügen, z.B. Farbstoffe, Stabilisatoren, Weichmacher, Extender und Füllstoffe sowie Gleitmittel.
So kann es zweckmäßig sein, dem Polyolefin zusätzliche Substanzen zuzufügen, die eine bei längerer Einwirkung hoher Temperaturen auftretende leichte Vergilbung der Antielektrostatika verhindern. Als solche Stabilisatoren eignen sich z.B. Phosphite, insbesondeie Didecylphenylphosphit, Decyldiphenylphosphit, Triphenylphosphit, Tris-(nonylphenyl)-phosphit, Tris-(nonylphenol + 9 Mol Äthylenoxid)-phosphit, welche in Mengen von 0,01 bis 0,2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin, zugesetzt werden. Auch wirkt sich ein Zusatz von Alkansulfonate'n, z.B. pentadecansulfonsaurem Natrium,· in gleicher Weise günstig aus. Man benötigt hierfür ca. 0,05 bis 1,0 Gev/ichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin.
Das ant!elektrostatische Verhalten" der Formkörper wird durch die Äschestaubtest-Methode, durch Angaben über die Verstaubung, der die Prüfkörper a) in einer normalen Atmosphäre(Normalverstaubung) und b) beim Bestreuen mit einem Spezialpulver (Farbpulvertest) unterliegen, und durch Messen des Oberflächenwiderstandes nach DIN 53 482 VDE 0303, Teil 3, geprüft. Diese Prüfungen werden an Testschalen mit einer Kantenlänge von 42 χ 250 x 320 mm vorgenommen. ^
Der Aschestaubtest v/ird in folgender Weise durchgeführt: Man reibt eine Stunde nach der Herstellung den Formkörper lOmal kräftig mit jeweils frischem Zellstoff und hält ihn 0,5 cm über frische, zerdrückte Tabakasche. Der Test gilt als positiv, wenn der Prüfkörper keine Ascheteilchen anzieht (Zei-
1098 32/ 167 7
- 14 - O.Z. 2432
16.1.1970
chen: + ). Ferner bedeuten die Seichen (+) = geringe, (+ - ) = mittlere, (-) ~ stärkere und - starke Ascheanziehung. Der Test wird 24 Stunden und Tage nach der Herstellung der Prüfkörper wiederholt.
Bei der sogenannten NormalVerstaubung erfolgt die einteilung ebenso halbquantitativ - in keine, sehr leichte, leichte, mittlere, starke und sehr starke Verstaubung, beobachtet ca. 0 Tage nach der Herstellung.
Der sogenannte Farbpulvertest, vornon-jnen eine und 24 Stunden sowie 8 Tage nach Herstellung der Formkörper, ist die Prüfung, wie stark (l-laß: "Farbtrennung") die beiden Komponenten eines Gemisches aus rot eingefärbter Schwefelblüte und blau eingefärbten Bärlappsporen von unterschiedlichen Stellen der Kunststoffoberfläche angezogen werden (Stellen, die roten Staub anziehen = Bezirke positiver Aufladung; Stellen, die blauen Staub anziehen = Bezirke negativer Aufladung auf der Kunststoffoberfläche) .
109832/1677
CD ,·■
Tabelle 1 Nr. Polyolefin
2
3
4
5
10
11
12
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Gew»-% - 15 -
Substanz
O.Z. 2432 16.1.1970
0,15 0,15
0,15 0,15
0,24 0,06
0,OS 0,24
0,15 0,15
0,15 0,15
0,20 0,10
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen ζ.Vgl.0,3
0,15 0,15
0,15 0,15
Polyäthylen
Polyäthylen
0,3
0,3
A l-Hydroxyäthyl-2-undecyltetrahydropyrimidin B ■n-Dodecyl-NfN-dihydroxyäthylamin
A l-Butyl-2-undecyltetrahydropyrimidin , B n-Dodecyl-N/M-dihydroxyäthylamin
A l-Methyl-2-Cq-C]_3.-fetta Iky It etrahydr opyr imidin B Tetracosylamrn A 1-Äthy1-2-hepteny1-tetrahydropyrimidin B
l-i\thyl-2-octyl-tetrahydropyr imidin COGosfettalkyldiäthanolamin
Kondensationsprodukt aus Laurinsäure und
(H^N-(OH2) 3-mi-(C3II5O) H Dodecyl-'N, M-dihydro>ry-äthylamin
l-Methyl-2-undocyl-tetrahydropyrimidin n-Dodecylamin + 3 Mol Propylenoxid l-Äthyl-2-undocyl-tetrahydropyrimidinium-lactat n-Dodecyl-N,LT-diäthanolami%;i , ■ l-Äthyl-2-undecyli-t et rahydrop^r imidin n-Dodecyl-osqrpropyl-iiiN-dihydror^äthy larain
l-Äthyl-2-undecyl-tetrahydropyrimidinium-lactat l-'Äthyl-2-h ept enyl-t etrahydr opyr imidin
n-DeGyl-o::ypropyl-rW,lT-dihydroxyäthylanin
CD CD NJ
O XO CJ
1 (Tattsmttang) - 16 -
BCr.
13
14
15
16
17
18
19
O.Ζ» 2432 16.1.1970
Polyolefin
Gew.-% Substanz
Polyäthylen z.Vgl.0,3
Μ»
Polyäthylen M
0,3
Polyäthylen H 0,3
Polyäthylen "
0,3
Polyäthylen " 0,3
Polyäthylen Polyäthylen
20 Polyäthylen
21 Polyäthylen
22 Polyäthylen
0,3 0,3
0,3 0,3
23 Polypropylen
24 Polypropylen z.Vgl.0,5
0,25 0,25
A l-Xthyl-2-undecyl-tetrahydropyrimidin
B n-Dodecyl-oxypropyl-N, N-dihydroxyäthy lamin
A l-Hydroxyäthyl-2-undecyl-tetrahydropyrimidin
B n-Dodecyl-N, N-dihydroxyäthy lamin
A l-Butyl-2-undecyl-tetrahydropyrimidin
A l~Methyl-2-C9-Ci3-fettalkyltetrahydropyrimidin
A Kondensat ionspr oduTct aus Laurinsäure und
H2N- (CH2) 3MH- (C3H6O) 3H
B Tetracosylamin
B Dodecylamin + 3 MoI Propylenoxid
A l-]ithyl-2-undecyl-tetrahydropyrimidin
B n-Dodecy1-oxypropy1-N,N-dihydroxyäthylamin
A l-Athyl~2-undecyl-tetrahydropyrimidin
Tabelle 1 (Fortsetzung)
Nr. Polyolefin ♦Vgl Gew.-% S
25 Polypropylen ζ Il 0,25 A
B
26 Polypropylen A
B
27 Polybuten- (1) .Vgl 0,25
0,25
A
B
28 Polybuten- (1). ζ I! .0,5 A
B
29 Polybuten- (1) Ii 0,25 A
B
30 Polybuten- (1) - A
B
- 17 -
0.2. 2432 16.1.1970
Substanz
n—Dodecyl-oxypropyl-NiN-dihydroxyäthylamin
1-Äthyl- 2 -undecyl-<t etrahy drppyr imidin n-Dodecyl-oxypropyl-ilJjN-dihydroayäthylamin l-Äthyl-2-undecyl-tetrahydropyrimidin
n-Dodecyl-oxypropyl-NilT-dihydroxyäthylamin
CD Ca>
Tabelle 2
O.Z. 2432
Nr. Aschetest nach 24 Std. 8 Tgn. Normalverstaubung 16.1.1970 24 Stunden 8 Tagen
1 Std. + + 8 Tagen nach Farbpulvertest-Maß: "Farb-Trennung" nach keine keine
1 + + keine 1 Stunde keine keine
2 + + keine keine keine keine
3 (+) (+) keine keine leichte sehr leichte
4 {+) leichte sehr leichte leichte keine
5 H (+) + leichte leichte leichte sehr leichte
6 + leichte leichte keine keine
7 (+) (+) + keine leichte/mittlere keine keine
8 (+) + + sehr leichte sehr leichte keine keine
9 + (+) keine sehr leichte leichte keine
10 (+) leichte keine sehr leichte sehr leichte
O 11 (+) + mittlere leichte sehr leichte keine
<£> 12 + leichte mittlere keine keine <^
CO 13 (+) + keine mittlere sehr leichte keine qq
ί*> 14 (-) + leichte sehr leichte keine keine ^*
15 (+) keine leichte/mittlere sehr leichte keine
16 (-) + + leichte sehr leichte sehr leichte keine
CO 17 H + + keine leichte keine keine
—I 18 (+) (+) keine leichte sehr leichte sehr leichte
-J 19 (-) (+) mittlere sehr leichte leichte leichte
20 - (~) (+) mittlere/starke leichte/mittlere leichte sehr leichte
21 - - mittlere/starke mittlere sehr starke starke
22 - + sehr starke mittlere keine keine
23 + + keine starke keine keine
24 + keine keine sehr leichte keine :
25 - - - leichte sehr leichte sehr starke starke
25 + 4. sehr starke mittlere keine keine ****>
27 . 4. + 4. keine sehr starke keine keine Q
28 (+) (+) 4- keine keine sehr leichte keine *-*
29 (-) mm leichte sehr leichte starke starke V^r
te-
30 mm» starke mittlere
sta.rlce
■■■.'■-'- 19 - O.Z. 2432
Γ 16.1.Ϊ97Ο Λ
Tabelle 3
Oberflächenwiderstand (Mii) -
feuchte
1 Stunde 24 Stunden
5-7 · IO3 45 bis 50 % relativer Luft-
n a c h
8 Taqen
. io3 • io3
1 6-7 - IO4 - 7-8 · IO3 2-3 • io3 ; 3-1·1Ο4
2 8·1Ο4-1·1Ο5 9 · IO3 3-5 * io3 2-l«l03
3 1 · IO5 2 · IO5 6-8 • IO4 - - - ■ - -
4 5-6 · IO5 1-3.· IO5 4-8 rio4 • ίο5; ν
5 5-7 · IO5 4-9 · IO5 2-6 9·1Ο3 - 3·1Ο4 • io4
6 9·1Ο5-1·1Ο6 1-2 · IO4 6-7 io3;.--: ;-■;
7 1 · IO5 5-6 . lO5 9·1Ο IO4
8 4-7 · IO5 2-5 · IO3 9-10 • 1Ö3
9 2-3 · IO4 9 - IO4 1-2 • IO4
10 8-9 . IO5 7-8 - IO5 3-6 • io3
11 9·1Ο5-4·1Ο6 1 · IO5 4-5 . io3
12 >1O7 7-8-1O3 4 · 4^l*l05
13 9·1Ο4-1·1Ο5 8 - IO4 -■■. ■ ■-■ ι> • io5
14 >1O7 1-2 · IO4 8-9 • io5
15 2-3 · IO5 6·1Ο4-4·1Ο5 3-4 7 \:;;;;,
• io3
16 >io7 9·10-1·10 5^-9 io3;;- ;;;;-:■;:;:-
17 2-8 · IO5 2 · IO4 7-ß io4;;;;-;· :,;-;-;;
18 2 · IO5 7-8 * IO5 9>lÖ 7W .yW-- - :
19 4-5 · IO6 5 · IO6 3-4 •^io3,:;"?" ■-:λ■
20 >io7 4-7 · IO6 4-7 *-.t$:WW;C:;'-
21 >1O7 > io7
8·1Ο3-1.·1Ο4
-■"""' 3-4 * .JLVr-- "- - ■ -- - ■ -
-:"-■ - ■" - . - '
22
23
>1O7
8 · IO4
2-4 . IO4 -"."■ Ί ·
24 2 · IO5 3-5 - 1O^
25 >io7 >1O7 ; >1O
26 >1O7 7 - IO3 - 1 > ΙΟ4 β-8
27 8-9 . IO4 2-4 · IO4 ΐ - * ■ ο ■
28 3 · IO5 6-7 · IO4 ■■■■■" ■"■■-■ ':ίΆ-
29 >1O7 >1O7 ;■■■ ■-■■ . >iQ
- - . - -
30 >io7
109832/1677
O.Z. 2432 16.1.1970
Tabelle 4 Zusammenfassende Beurteilung der antielektrostatischen • 8 Tagen
Nr. Wirksamkeit nach ausgezeichnet
1 Stunde 24 Stunden sehr gut
sehr gut sehr gut sehr gut
r-l gut/sehr gut sehr gut sehr gut
2 gut sehr gut sehr gut
3 mittel gut sehr gut
4 mittel gut sehr gut
5 mittel gut sehr gut
6 gut sehr gut ausgezeichnet
7 gut/mittel gut sehr gut
8 sehr gut sehr gut gut
I" 9 mittel gut/mittel sehr gut
10 mittel gut sehr gut
ι 11 mittel gut sehr gut
f ■
ϊ
12 gut sehr gut sehr gut
r
F
13 mittel gut sehr gut
I 14 gut sehr gut sehr gut
i 15 mittel gut sehr gut
I 16 gut/mittel sehr gut gut
ϊ
!
17 gut sehr gut gut
j
1
18 mittel gut gut
j 19 mittel/schlecht mittel -
20 mittel/schlecht mittel sehr gut/ausgezeichnet
ϊ 21 - - sehr gut
22 sehr gut sehr gut sehr gut
< 23 gut sehr gut -
24 mittel/schlecht gut sehr gut
25 - - sehr gut
26 sehr gut sehr gut sehr gut
27 gut sehr gut
28 mitt el/schlecht gut
29 ·■
30
109832/1677

Claims (1)

  1. Pat ent an s pr uch .
    Antielektrostatische Formmassen und Formkörper aus Polyolefinen mit Zusätzen von stickstoffhaltigen Verbindungen* gekennzeichnet d u r c h
    einen Gehalt von 0,01 bis 1,0 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin, von Mischungen, bestehend aus
    (A) 20 bis 80 Gewichtsprozent von Verbindungen der Formel
    N-CH2N
    R2 -
    S-
    N Rl
    wobei R, eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 1 bis 5 kohlenstoffatomen oder einen Rest (C H- 0) H, χ = 2 oder 3 und
    χ «a η ..-■---
    η = 0 bis 6, R2 eine verzweigte oder unverzweigte Älkyl- oder Alkenylgruppe mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen bedeuten, gegebenenfalls zusammen mit bis zu äquivalenten Mengen organischer oder anorganischer Säuren, und
    (B) 80 bis 20 Gewichtsprozent von Verbindungen der Formel
    R2
    - (0-CH2-CH2-CH2) m-I
    worin R^ eine verzweigte oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 6 bis 26 Kohlenstoffatomen, R2 und R3 eine
    109832/1677
    - 22 - O.Z. 2432
    16.1.1970
    Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder einen Rest (C H0 0) H, χ = 2 oder 3, m = 0 oder 1 und η = O bis 3 bedeuten, gegebenenfalls zusammen mit bis zu äquivalenten Mengen organischer oder anorganischer Säuren.
    L. )
    109832/1677
DE19702002093 1970-01-19 1970-01-19 Antielektrostatische thermoplastische Formmassen und Formkoerper Pending DE2002093A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702002093 DE2002093A1 (de) 1970-01-19 1970-01-19 Antielektrostatische thermoplastische Formmassen und Formkoerper
FR7100802A FR2075443A5 (de) 1970-01-19 1971-01-12
BE761725A BE761725A (fr) 1970-01-19 1971-01-18 Produits manufactures et matieres a mouler termoplastiques antistatiques
GB233471A GB1327143A (en) 1970-01-19 1971-01-18 Anti-electrostatic polyolefin moulding compositions and mouldings

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702002093 DE2002093A1 (de) 1970-01-19 1970-01-19 Antielektrostatische thermoplastische Formmassen und Formkoerper

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2002093A1 true DE2002093A1 (de) 1971-08-05

Family

ID=5759908

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702002093 Pending DE2002093A1 (de) 1970-01-19 1970-01-19 Antielektrostatische thermoplastische Formmassen und Formkoerper

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE761725A (de)
DE (1) DE2002093A1 (de)
FR (1) FR2075443A5 (de)
GB (1) GB1327143A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018208676A1 (de) 2018-06-01 2020-01-09 Frank Maager System zum Aufbau eines Möbels und zugehörige Tragstruktur

Also Published As

Publication number Publication date
FR2075443A5 (de) 1971-10-08
BE761725A (fr) 1971-07-01
GB1327143A (en) 1973-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69020815T2 (de) Antistatische Behandlung von Polyolefinfasern.
DE1922047C3 (de) Nachspülmittel für gewaschene Wäsche
DE1291436B (de) Wasser-in-OEl-Emulsion fuer Schmierzwecke
DE2917504B2 (de) Aerosol-Haarsprayzubereitung
DE2320550A1 (de) Verfahren zur verbesserung der haftung von bituminoesen substanzen an gesteinsmaterialien und dafuer geeignete zusaetze
DE1228056B (de) Thermoplastische Massen zur Herstellung von antielektrostatischen Formkoerpern oder Beschichtungen
DE2529939A1 (de) Antistatika fuer die rueckenbeschichtung von teppichen und anderen textilen flaechengebilden
CH654720A5 (de) Lagerstabile mottenschutzformulierungen.
DD145291A5 (de) Stabile stilbenaufhellerloesungen
DE2401221A1 (de) Antistatisches textil- und bodenbelagsprodukt
DE4004294A1 (de) Wirkstoff-kombination zur textilbehandlung
DE2401222A1 (de) Antistatische beschichtungsmasse und verfahren zu ihrer herstellung
DE2002093A1 (de) Antielektrostatische thermoplastische Formmassen und Formkoerper
DE1802807C3 (de) Antielektrostatische Polyolefine
DE1247010B (de) Thermoplastische Massen zur Herstellung von antielektrostatischen Formkoerpern aus hochkristallinem Polyaethylen
DE1962921A1 (de) Antielektrostatische thermoplastische Formmassen und Formkoerper
DE2248905A1 (de) Gemisch von quartaeren ammoniumverbindungen und ihre verwendung als weichmacher fuer textilien
DE1247009B (de) Thermoplastische Massen zur Herstellung von antielektrostatischen Formkoerpern aus hochkristallinem Polyaethylen
DE2048444B2 (de) Antielektrostatische und anfaerbbare thermoplastische formmassen aus polyolefinen
DE1908844B2 (de) Verwendung von bor-stickstoff-verbindungen als zusatz zu polymeren
DE3122106C1 (de) Antistatisch machendes Zusatzmittel für Beschichtungsmassen von textilen Flächengebilden
DE1954291C3 (de)
DE2152949C3 (de) Antielektrostatische Formmassen und Formkörper aus Polyolefinen
DE2152950A1 (de) Antielektrostatische formmassen und formkoerper aus polyolefinen
DE1669815A1 (de) Antielektrostatische Formmassen