DE2002093A1 - Antielektrostatische thermoplastische Formmassen und Formkoerper - Google Patents
Antielektrostatische thermoplastische Formmassen und FormkoerperInfo
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- C08K5/16—Nitrogen-containing compounds
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Description
Antielektrostatische thermoplastische Formmassen
und Formkörper"
Die Erfindung betrifft antielektrostatische Formmassen und Formkörper aus Polyolefinen mit Zusätzen von stickstoffhaltigen
Verbindungen.
Kunststoffteile aus Polyolefinen neigen bekanntlich dazu, bei Lagerung und Gebrauch infolge elektrostatischer Aufladung
in starkem Maße Staub anzuziehen, wodurch ihr Gebrauchswert
beträchtlich gemindert wird. Es wurden bereits verschiedene Mittel vorgeschlagen, um diese
Schwierigkeiten zu vermeiden. So kann man die Oberflächen
der Polyäthylen-Gegenstände mit einer Masse überziehen, die die elektrostatische Aufladung herabsetzt. Derartige Verfahren
haben jedoch meistens den Nachteil, daß die Wirksamkeit
verlorengeht, sobald der antielektrostatische Überzug durch
Gebrauch oder beim Reinigen entfernt wird. Anhaltendere Wirkung erzielt man, wenn man den antielektrostatischen Zusatz
in den polymeren Stoff einarbeitet und aus diesen Mischungen
Formteile herstellt. Zu diesen Zusätzen gehören z.B.
quartäre Ammoniumsalze, Polyalkylenglykole und Polyalkylenglykolester.
-^ Noch bessere Eigenschaften haben z.B. die ebenfalls bereits
vorgeschlagenen Oxäthylate von Alkanolen und Alkylarylphenolen
(belgische Patentschrift 536 623 und britische Patentschrift 731 728), doch neigen diese Verbindungen zum Aus-
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schwitzen, wenn man die für eine ausreichende Wirksamkeit
notwendige Menge dem Kunststoff einverleibt.
Eine weitere Steigerung der antielektrostatischen Wirksamkeit kann man mit stickstoffhaltigen Verbindungen erzielen,
wie z.B. Amiden und Aminocarbonsäurederivaten (französische Patentschrift 1 377 803 - C), Oxazolinen und Imidazolinen
und in noch erheblicherem Maße mit Alkylaminon (belgische Patentschriften 655 182 und 655 133), insbesondere mit Oxäthylaten
von Alkylaminen (belgische Patentschrift 645 800,
tk französische Patentschriften 1 345 827 und 1 322 626 sowie
DAS 1 228 056), bei denen die Bis-hydroxyäthylderivate als die wirksamsten aller bisher bekannten Antielektrostatika
beschrieben werden. Diese Verbindungen haben jedoch den ITa chteil,
daß in den ersten Tagen nach Herstellung des Formteils die Bildung eines Oberflächenfilmes häufig noch zu gering
ist, so daß der Zusatz nicht sofort voll v/irksam wird. Dies hat aber zur Folge, daß die durch die Verarbeitung, z.B.
Formtrennung beim Spritzguß, auftretende, im allgemeinen sehr hohe elektrostatische Aufladung nicht sofort abfließen
kann, so daß innerhalb weniger Tage die Formkörper durch Staubanziehung unansehnlich werden, besonders dann, wenn das
Staubangebot in den Fabrikationsstatten durch die nur schwer
W zu vermeidende Staubaufwirbelung groß ist.
Gegenstand eines nicht zum Stande der Technik gehörenden Verfahrens
ist die Verwendung von speziellen Tetrahydropyrimidinen, welche bei hoher Wirksamkeit eine solche gewünschte
rasche Präsenz an der Oberfläche von Kunststoffteilen gewährleisten. Nachteilig wirkt sich bei diesen Verbindungen nur
der gegenüber Aminen höhere Aufwand der Herstellung aus.
Es ist daher erwünscht, die Menge der an sich optimalen Tetrahydropyrimidine
dadurch herabzusetzen, daß man diese teilweise durch leichter zugängliche Verbindungen ersetzt, ohne daß die
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Gesamtmenge der Zusätze vergrößert und damit die Gefahr heraufbeschworen
wird, die mechanischen Eigenschaften der Formstücke zu beeinträchtigen, und ohne daß das antistatische
VerhaIten beeintracht igt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Gehalt
der Formmassen von 0,01 bis 1,0 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin, von Mischungen, bestehend aus
(A) 20 bis 80 Gewichtsprozent von Verbindungen der Formel
R2 - w ^2
R,
wobei R- eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen
oder einen Rest (C H 0) H, χ = 2. oder 3 und η = 0 bis 6, R5 eine -verzweigte-oder unverzweigte Alkyl-
oder Alkenylgruppe mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen bedeuten,
gegebenenfalls zusammen mit bis zu äquivalenten Mengen organischer
oder anorganischer Säuren, und
(B) 80 bis 20 Gewichtsprozent von Verbindungen der Formel
Rn
- (0-CH2-CH2-CH2) m -
worin R, eine verzweigte oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 6 bis 26 Kohlenstoffatomen, R2 und' R3 eine
Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder
einen Rest (C H- O) H, χ = 2 oder 3, m = 0 oder 1 und η χ
λλ. η .
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O bis 3 bedeuten, gegebenenfalls zusammen mit bis zu äquivalenten
Mengen organischer oder anorganischer Säuren.
Geeignete, durch die Zusätze antielektrostatisch ausrüstbare Polyolefine sind z.B. Hoch- und Niederdruck-Polymerisate aus
Äthylen, Propylen, Buten-(1), Penten-(1) usw., insbesondere alle Polyäthylen-Typen mit Molekulargewichten zwischen 20
und 150 000, Polypropylene mit Molekulargewichten zwischen lOO 000 und 800 000, Polybutene-(I) mit Molekulargewichten
zwischen 300 000 und 3 000 000, Polypentene-(1) sowie Mischpolymere und Polymerengemische daraus.
Geeignete Tetrahydropyrimidine (A) der Formel .N - CH,
N - CH„
Rl
Rl
sind solche, in denen R.. eine Alkyl- bzw. Alkenylgruppe mit
1 bis 5 Kohlenstoffatomen, bevorzugt 1 bis 2 Kohlenstoffatomen, oder einen Rest (C, H-O) H, wobei ;c = 2 oder 3, bevor-
x 2<c η
zugt 2, η = 0 bis 6, bevorzugt 1 bis 3, insbesondere 1, sind,
™ R_ eine geradkettige oder verzweigte Alkyl- oder /ilkenylgruppe
mit 5 bis 25, bevorzugt 7 bis 17, insbesondere 9 bis 13 Kohlenstoffatomen bedeuten. Als Gruppe R, sind beispielsweise
brauchbar Wasserstoff oder der Methyl-, Äthyl-, Propyl-, i-Butyl-,
tert.-Butyl-, Butenylrest. Bevorzugt werden der Methyl- und der Äthylrest.
Als Gruppe R_ geeignet sind beispielsweise der n-Heptyl-,
n-Octyl-, Trimethylpentyl-, n-Nonyl-, n~Undecyl-, n-Undecenyl-,
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i-Tridecyl-, n-Tetradecyl-, n-Pentadecyl-, n-Heptadecenyl-
und n-Heptadecylrest. Bevorzugt werden der n-Nonyl-, n-Decyl-,
n-Undecenyl-, n-Undecyl-, n-Dodecyl-, n-Tridecyl-, i-Tridecylrest
oder Gemische hieraus, wie z.B. das Gemisch aus C- bis
Geeignete Verbindungen sind z.B. l-Methyl-2-heptadecyl-tetrahydropyrimidin,
2-Pentaeicosyl-tetrahydropyrimidin, l-Butyl-
-2-n-hexyl-tetrahydröpyrimidin,, l-Äthyl-2-heptadeeenyl-tetrahydropyrimidin,
l-ΓIydro3ίγpropyl-2-äthylpentyl-tetrahydropyrimidin,
l-ß-Hydroxypropyloxypropyl-2-pentadecyl-tetrahydropyri-'
midin, das Kondensationsiprodukt aus H^N (CH0) _NH (CH0CH-O) Λ1 und 4|
Palmitinsäure, l-Propyl-Z-heptadecenyl-tetrahydropyrixnidin.
Ganz besonders geeignete Verbindungen sind l-Äthyl-2-undecyltetrahydropyrimidin,
l-Hydroxyäthyl-tetrahydropyriiuidin,
l-Methyl-2-Cg- bis C,3~fettancyl-tetrahydropyrimidin.
Diese Verbindungen erhält man in bekannter T7eise durch Umsetzung
von· entsprechend substituierten Propandiarainen-(1,3)
mit Carbonsäuren oder deren Derivaten, wie z.B. Estern oder
Nitrilen,. Vorteilhafterweise geht man von Carbonsäure und
Propandiaminen-(1,3) aus und entfernt das entstehende Wasser (2 Mol pro Mol Tetrahydropyrimidine azeotrop aus dem ReaT-ctionsgemisch,^
wobei als Schleppmittel Xylol verwendet wird.
Daneben ist noch eine Reihe anderer Herstellungsverfahren bekannt, die jedoch im allgemeinen keine praktische Bedeutung
besitzen.
Die Tetrahydropyrimidine können auch als Salze mit Säuren,
z.B. mit Mono- und Dicarbonsäuren - wie z.B. Essigsäure,
Laurinsäure, Ölsäure, Oxalsäure, Weinsäure, Bernsteinsäure
oder Dodecandisäure-(1,12) - und/odermit Hydroxycarbonsäuren - wie Milchsäure, Glycolsäure oder Ricinolsäure -
oder Phosphorsäure oder deren PartialaIkylestern oder mit
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Sulfonsäuren - wie z.B. Alkan- oder Alkylbenzolsulfonsäuren eingesetzt
werden, wodurch der Basencharakter der Verbindungen gemindert bzw. aufgehoben wird.
Geeignete Salze sind z.B. das Salz aus l-l\thyl-2-undecyltetrahydropyrimidin
und Milchsäure, das Salz aus 1-IIydroxyäthyl-2-tetradecyl-tetrahydropyrimidin
und Laurinsäure, das Salz aus l-Butyl-2-nonyl-tetrahydropyrimidin und Phosphorsäure.
Die Salze kann man z.B. auf die Ueise herstellen, daß man
das Gemisch äquimolarer Mengen eines oder mehrerer Tetrahydropyrimidine und einer oder mehrerer Carbonsäuren, gegebenenfalls
in der Wärme, durch intensives Rühren in eine horaogene Schmelze verwandelt und dann abkühlen läßt oder daß man
beide Komponenten in geeigneten Lösungsmitteln aufnimmt und die vereinigten Lösungen zur Trockne eindampft, wodurch die
Gefahr von eventuellen Verfärbungen weitgehend ausgeschaltet wird.
Geeignete offenkettige Amine (B) der Formel
R, R1 - (0-CH2-CH2-CH2) -
sind solche, in denen R, eine geradkettige oder verzweigte Alkyl- oder Alkeny!gruppe mit 6 bis 26, bevorzugt 8 bis IG,
insbesondere 10 bis 14 Kohlenstoffatomen enthalten. R„ kann
entweder Wasserstoff oder eine Alkyl- bzw. Alkenylgruppe mit 1 bis 5, bevorzugt 1 bis 2, insbesondere 1 Kohlenstoffatomen
oder ein Rest (C HO) II sein, wobei χ = 2 oder 3, bevorzugt 2, m = 0 oder 1 und η = 0 bis 3, bevorzugt 1, bedeuten.
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Als Gruppe R. brauchbar sind beispielsweise der Ilexyl-,
n-Octyl-, Äthylhexyl-, n-I-Tonyl-, i-Nonyl-, n-Dodecyl-,
n-Tetradecyl-, i-Tetradecyl-, Hexadecyl-, Oleyl-, n-Octadecyl-,
Hexacosylrest oder Gemische untereinander, wie ein Gemisch aus C.2~C.„-Fettalkylen; bevorzugt werden der n-Decyl-,
Undecyl-, n-Dodecyl-, Tridecyl- und Tetradecyl-Rest
oder Gemische untereinander, wie ein Gemisch aus C.o- bis
C^.-Fettalkylen.
R„ und R. können gleiche oder verschiedene (C H0 O) H-Gruppen
sein, in denen η den VJert von O bis 3, bevorzugt 1, besitzen
kann - also Wasserstoff oder Mono- oder Polyäthylenglykoloder
-propylenglykol-Reste. ' M
Geeignete Verbindungen sind z.B. die Additionsprodukte von
2 Mol Äthylenoxid an n-Hexylo::ypropylamin, von 1 Mol Propylenöxid
an 2-Äthyl-butyloxypropylamin, von 6 Mol Äthylenoxid
an n-Decyloxypropylamin, von 3 Mol Äthylenoxid,an Oleyloxypropylamin,
von 4 Mol Propylenoxid an Tetradecyloxypropylamin, von 1 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch isomerer, verzweigter
Tetradecyloxypropylamine, von 3 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch isomerer, verzweigter Trimethylhexyloxypropylamine,
von 2 Mol Äthylenoxid an Talg-alkylo^pröpylamin, von
2 Mol Propylenoxid an Cocosfettalkyloxypropylamin, von 5 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch aus C,g-C-c-Alkyloxypropylaminen
und 2 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch aus Oleyl- und Stearyloxypropy!aminen.
" ^
Die für die Oxyalkylierung benötigten Alkyloxypropylamine
erhält man beispielsweise durch Addition entsprechender Hydroxy -Verb indungen, wie z.B. Alkanole, Alkenole an Acrylnitril
und Hydrierung der Cyanogruppe zum Amin. Die Oxyalkylierung - nach TTahl der Substitüenten R2 und R3 Oxyäfhylierung
oder Oxypropylierung - führt ohne Katalysatoren zur '
Addition von 2 Mol des Älkylenoxides, wobei also z.bY bei
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Anwendung von Äthylenoxid das Di-hydroxyäthylderivat entsteht.
In Gegenwart katalytischer Mengen Alkali, beispielsweise in Form von Natriumhydroxid, nehmen die Alkyloxypropylamine
jedoch 1 bis zu etwa 500 Einheiten Alkylenoxid auf. Geht man aber für die katalytische Umsetzung von den ohne
Anwendung von Katalysatoren erhaltenen Di-hydroxyalkylderivaten
aus, so erhält man Oxyalkylate mit engerer Molekulargewichtsverteilung,
als wenn man gleich das freie Amin in Gegenwart von Alkali mit Alkylenoxid umsetzt. Je enger man
die Molekulargewichtsverteilung auf den gewünschten Oxy-
W* alkylierungsgrad einstellt, desto wirksamer ist aber der
Zusatz. Aus diesem Grunde wird die letztgenannte Herstellungsweise
bevorzugt, falls man nicht überhaupt die Di-hydroxyalkylderivate verwendet.
Aus diesem Herstellungsverfahren folgt auch, daß die beanspruchten
wirksamen Verbindungen nicht durchweg als chemische Individuen erhalten werden, sondern oft auch als homologes
Gemisch, sowohl hinsichtlich der Zahl der Oxyalkylengruppen als auch der Kohlenstoffanzahl der Alkylgruppe, wenn
man z.B. Fettalkoholgemische als Ausgangssubstanzen verwendet. Dies spielt in der Regel keine Rolle, vor allem dann,
wenn die Molekulargewichtsverteilung in engen Grenzen liegt.
α Es ist auch - wie die oben angegebene Formel zeigt - möglich,
solche Verbindungen herzustellen und mit Erfolg einzusetzen, bei denen die Substituenten R2 und R3 untereinander verschieden
sind. Man gewinnt derartige Verbindungen, indem man beispielsweise nur ein Wasserstoffatom der Aminogruppe durch
eine.Hydroxyalkylgruppe ersetzt bzw. wenn man die so erhaltene Verbindung mit einem anderen Oxyalkylierungsmittel umsetzt,
wobei man z.B. das Alkyloxypropyl-N-hydroxyäthyl-N-hydroxypropylamin
erhält.
Bei den höher oxyalkylierten Verbindungen können Oxyäthyl-
und Oxypropylgruppen in einer Kette sein.
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Schließlich kann man auch gleichartig oder ungleichartig
- substituierte Verbindungen/oder Homologenschnitte daraus mit
einer oder mehreren anderen, der Formel genügenden Verbin- '
düngen, in denen einer oder mehrere Substituenten Jt,,-.Reeder-R3
abweichend besetzt sind, gemischt einsetzen.
Weitere geeignete offenkettige Amine sind 3.B. n-Becylarain,
die Additionsprodukte von 2 Mol 'Äthylenoxid an n-Kexadecylamin,
von 1 Mol .Ethylenoxid an 2-Äthyl~hexylamin, von 2 Mol
Propylenoxid an n-Dodecylamin, von 1 Mol Äthylenoxid an
Pentaeicosylamin, von 3 Mol Ethylenoxid an Oetadecenvlamin, M
von 6 Mol Propylenoxid an Trimethylliexylamin, von 1 Hol
Äthylenoxid an ein Gemisch isomerer, verzweigter Tetradecylamine,
von 2 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch isomerer, verzweigter
Trimethylhexyloxypropylamine, von 2 Mol Äthylenoxid
an Cocosfettamin, von 1 Mol Propylenoxid an C-g-C^g-Alkylamin,
von 2 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch aus G.O-G,7-Alky!aminen
und 2 Mol Äthylenoxid an ein Gemisch aus Oleyl- und Stearylaminen,
2 Mol Äthylenoxid an ein C1n-Ms C-^-Alkylamine Über
deren Herstellung gilt analog das über die Oxalkylierung von
Alkyloxypropy!aminen Gesagte.
Geeignete, offenkettige Amine sind ferner z.B. n-Octadecyloxypropyl^K-methylamin,
sek. Tetradecyloxypropylamin, n~ ^
Dodecyloxypropyl-rN,N-dimethylamin, 2~Äthylhexyloxypropyl- ■
-N,N-dimethylamin, n-Octadecenyloxypropy1-N-pentylamin.
Diese Verbindungen erhält man beispielsweise aus den durch Addition entsprechender Hydroxyverbindungen - wie z.B. Alkanole,
Alkenole - zugänglichen Verbindungen an Acrylnitril und Hydrierung der Cyanogruppe zum Amin. Die Methylierung
dieser Amine erfolgt z.B. mittels Formaldehyd in Gegenwart von Ameisensäure (Eschweiler-Reaktion) oder dmich Einwirkung
von Formaldehyd und Wasserstoff in Gegenwart von Hydrierungskatalysator
en.
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Ebenso kann man höhere Oxoverbindungen einsetzen und gelangt
zu N-Alkylderivaten mit höherer Kohlenstoffzahl.
Geeignete offenkettige Amine sind ferner z.B. n-Dodecyl-:7,:idimethylamin,
C.g/C-g-Alkylamin-lT-pentylamin, C, /C-.-Alkyl-N-methylamin,
Trimethylhexyl-i^N-diäthylamin. Solche primären,
sekundären und tertiären Amine erhält man beispielsv/eise durch Einwirkung von Ammoniak auf entsprechende Hydroxyverbindungen,
wie z.B. Alkanole und Alkenole, oder von Alkyl- bzw. Dialkylaminen auf Chloralkane.
Die offenkettigen Amine der Formel
.R,
R1 - (0-CH2-CH2-CH2) m-N.
können auch als Salze mit Säuren, z.B. mit Mono- und Dicarbonsäuren
(wie z.B. Essigsäure, Laurinsäure, Ölsäure, Oxalsäure, Weinsäure, Bernsteinsäure oder Dodecandisäure-(1,12))
und/oder mit Hydroxycarbonsäuren (v/ie Milchsäure, Glykolsäure oder Ricinolsäure) oder Phosphorsäure oder deren Partialalkylestern
oder mit Sulfonsäuren (wie z.B. Alkan- oder Alkylbenzolsulfonsäuren)
eingesetzt werden, wodurch der Basencharakter der Verbindungen gemindert bzw. aufgehoben wird.
Die Salze kann man z.B. auf die Weise herstellen, daß man das Gemisch äquimolarer Mengen eines oder mehrerer Amine und einer
oder mehrerer Carbonsäuren, gegebenenfalls in der Wärme, durch intensives Rühren in eine homogene Schmelze verwandelt und
dann abkühlen läßt oder daß man beide Komponenten in geeigneten Lösungsmitteln aufnimmt und die vereinigten Lösungen zur Trockne
eindampft, wodurch die Gefahr von eventuellen Verfärbungen weitgehend ausgeschaltet wird.
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Überraschend hat sich gezeigt/ daß man durch die erfindungsgemäße
Korabination von bestimmten' Tetrahydropyrimidincn rait
speziellen of f enkettigen Aminen zu Synergist ischen Ef feiet en
■kommt, die um so überraschender sind, als es sich bei beiden
Substanzklasscn um alkalisch v/irkende, relativ ähnliche Amino
handelt und darum, ein Synergismus nicht zu eierten war; sorait
wird das eigentliche Ziel der Maßnahme, die Tetrahydropyrimidine
durch eine leicht zugängliche Stoffklasse ohne Wirkungsverlust zu strecken, weit übertroffen.
Geeignete Kombinationen r.tit synergistischer Steigerung dieser
antielektrostatischen Wirksamkeit sind z.B. solche, die zu 20
bis 80 % aus Tetrahydropyrimidinen (A) und 80 bis 20 % offenkettigen
tert. Aminen (B) bestehen; bevorzugt sind Mischungen, aus 4o bis 60 Gewichtsprozent (A) und 60 bis 40 Gewichtsprozent
(B). Geeignet sind z.B. die Mischung aus 20 % l-Butyl-2-undecyltetrahydropyrimidin
und 80 % Octadecyloxypropyl-NiN-dihydroxypropylamin,
die Mischung aus 40 % l-Hydroxyäthyl-2-heptadecyltetrahydropyrimidih
und 60 % des Salzes aus Octadecyl- -N,N-dimethylamin und Milchsäure, die Mischung aus 60 % 1-Kydroxypropyl-2-heptenyltetrahydropyrimidin-
und 20 % Decylamin -f 6 Mol Äthylenoxid. Besonders geeignet sind beispielsweise die
Mischung aus 50 % l-Jlthyl-2-undecyltetrahydropyriinidin und 50%
DodecyloxyprOpyl-NiN-dihydröxyäthylamin, die Mischung aus 60 %
l-IIydroxyäthyl-2-undecyl-tetrahydropyriiaiäin und 40 % Dodecyl-L^N-dihydroiq^athylamin,
die Mischung aus 40 % l-Methyi-2-tridecyltetrahydropyrimidin
und 60 % des Salzes, aus Dgdecyloiiypro-.
pyl-NiN-dihydroxyäthylainin und Laurinsäure» 55 % Salz aus 2-Undecyltetrahydropyrimidin
und TJeinsäure und 45 % Salz aus Dodecyl-N,N-dimethylamin
und Dodecvlbenzolsulfonsäurae. ·
Die in die-Polyolefine eingearbeitete'Gesamtmenge^ der- oben angeführten
synergistisch antielektrostatisch wirkenden KöTibina—'
tionen liegt zweckmäßig zwischen Ö,Ol und 1,0 Geviichtsprozent,
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bezogen auf das Polyolefin. Bevorzugt werden Mengen zwischen 0,05 und 0,5 Gewichtsprozent, da man mit diesen Mengen auch
bei sehr trockener und warmer Luft vollständigen Schutz gegen Verstaubung durch elektrostatische Anziehung erreicht,
ohne daß die Rißstabilität der hochkristallinen Typen in nennenswertem Umfang beeinträchtigt wird. Wendet man geringere
Konzentrationen an, z.B. 0,005 bis 0,01 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin, nimmt der Schutz gegen elektrostatisehe
Aufladung merklich ab. Er kann dann zwar noch bei feuchter Luft ausreichend sein, aber nicht mehr bei trockener
Luft. Höhere Konzentrationen als 1,0 % sind in der Regel nicht notwendig, da sie keine Verbesserung mehr bringen.
Man kann die neuen Zusätze auf verschiedene Art in das Polyolefin einbringen. Beispielsweise kann man das Polyolefin mit
dem antielektrostatischen Mittel unmittelbar in einem Mischer in eine homogene Masse verwandeln. Hierzu ist im allgemeinen
jeder handelsübliche Schnellmischer geeignet. Man kann auch zunächst dem Polyolefin einen höheren als den gewünschten
Prozentsatz des antielektrostatischen Mittels einmischen und diese Mischung anschließend durch Einmischen von weiterem
Polyolefin auf den gewünschten Gehalt an Antistatikum bringen. Man kann auch das antielektrostatische Mittel in einem geeigneten
organischen Lösungsmittel lösen, dispergieren, suspendieren oder emulgieren und die Lösung, Dispersion, Suspension
oder Emulsion dem Polyolefinpulver zufügen und gründlich verrühren.
Das Lösungsmittel kann dann z.B. durch Destillieren entfernt werden. Ein für diese Zwecke gut geeignetes Lösungsmittel
ist beispielsweise Methanol. Aber auch alle anderen leicht destillierbaren Lösungsmittel sind für diesen Zweck
geeignet. Man kann aber auch die Einarbeitung des antistatischen Mittels in das Polyolefin unmittelbar auf der Walze
oder z.B. beim Spritzguß in einem Extruder durchführen.
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Bewährt hat sich auch die Methode*, zunächst ein an Antistati- ·
kura hoch konzentriertes Granulat herzustellen und dieses beim Verarbeiten durch Zumischen von zusatzfreiem Granulat auf den
gewünschten Gehalt an Antistatikum zu bringen. .
Man kann auch weitere, in der Kunststoff-Verarbeitung sonst
übliche Zusätze beifügen, z.B. Farbstoffe, Stabilisatoren, Weichmacher, Extender und Füllstoffe sowie Gleitmittel.
So kann es zweckmäßig sein, dem Polyolefin zusätzliche Substanzen
zuzufügen, die eine bei längerer Einwirkung hoher Temperaturen auftretende leichte Vergilbung der Antielektrostatika
verhindern. Als solche Stabilisatoren eignen sich z.B. Phosphite, insbesondeie Didecylphenylphosphit, Decyldiphenylphosphit,
Triphenylphosphit, Tris-(nonylphenyl)-phosphit,
Tris-(nonylphenol + 9 Mol Äthylenoxid)-phosphit, welche in
Mengen von 0,01 bis 0,2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin,
zugesetzt werden. Auch wirkt sich ein Zusatz von Alkansulfonate'n,
z.B. pentadecansulfonsaurem Natrium,· in gleicher Weise günstig aus. Man benötigt hierfür ca. 0,05 bis 1,0
Gev/ichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin.
Das ant!elektrostatische Verhalten" der Formkörper wird durch
die Äschestaubtest-Methode, durch Angaben über die Verstaubung, der die Prüfkörper a) in einer normalen Atmosphäre(Normalverstaubung)
und b) beim Bestreuen mit einem Spezialpulver (Farbpulvertest) unterliegen, und durch Messen des Oberflächenwiderstandes nach DIN 53 482 VDE 0303, Teil 3, geprüft. Diese
Prüfungen werden an Testschalen mit einer Kantenlänge von 42 χ
250 x 320 mm vorgenommen. ^
Der Aschestaubtest v/ird in folgender Weise durchgeführt: Man
reibt eine Stunde nach der Herstellung den Formkörper lOmal
kräftig mit jeweils frischem Zellstoff und hält ihn 0,5 cm über frische, zerdrückte Tabakasche. Der Test gilt als positiv,
wenn der Prüfkörper keine Ascheteilchen anzieht (Zei-
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chen: + ). Ferner bedeuten die Seichen (+) = geringe, (+ - ) =
mittlere, (-) ~ stärkere und - — starke Ascheanziehung. Der
Test wird 24 Stunden und Tage nach der Herstellung der Prüfkörper wiederholt.
Bei der sogenannten NormalVerstaubung erfolgt die einteilung ebenso
halbquantitativ - in keine, sehr leichte, leichte, mittlere, starke und sehr starke Verstaubung, beobachtet ca. 0 Tage
nach der Herstellung.
Der sogenannte Farbpulvertest, vornon-jnen eine und 24 Stunden
sowie 8 Tage nach Herstellung der Formkörper, ist die Prüfung, wie stark (l-laß: "Farbtrennung") die beiden Komponenten eines
Gemisches aus rot eingefärbter Schwefelblüte und blau eingefärbten Bärlappsporen von unterschiedlichen Stellen der Kunststoffoberfläche
angezogen werden (Stellen, die roten Staub anziehen = Bezirke positiver Aufladung; Stellen, die blauen
Staub anziehen = Bezirke negativer Aufladung auf der Kunststoffoberfläche) .
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CD ,·■
2
3
4
5
3
4
5
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Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Gew»-% - 15 -
Substanz
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0,15 0,15
0,15 0,15
0,24 0,06
0,OS 0,24
0,15 0,15
0,15 0,15
0,20 0,10
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen ζ.Vgl.0,3
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen ζ.Vgl.0,3
0,15 0,15
0,15 0,15
Polyäthylen
Polyäthylen
Polyäthylen
0,3
0,3
A l-Hydroxyäthyl-2-undecyltetrahydropyrimidin
B ■n-Dodecyl-NfN-dihydroxyäthylamin
A l-Butyl-2-undecyltetrahydropyrimidin ,
B n-Dodecyl-N/M-dihydroxyäthylamin
A l-Methyl-2-Cq-C]_3.-fetta Iky It etrahydr opyr imidin
B Tetracosylamrn A 1-Äthy1-2-hepteny1-tetrahydropyrimidin
B
l-i\thyl-2-octyl-tetrahydropyr imidin COGosfettalkyldiäthanolamin
Kondensationsprodukt aus Laurinsäure und
(H^N-(OH2) 3-mi-(C3II5O) H
Dodecyl-'N, M-dihydro>ry-äthylamin
l-Methyl-2-undocyl-tetrahydropyrimidin
n-Dodecylamin + 3 Mol Propylenoxid
l-Äthyl-2-undocyl-tetrahydropyrimidinium-lactat
n-Dodecyl-N,LT-diäthanolami%;i , ■
l-Äthyl-2-undecyli-t et rahydrop^r imidin
n-Dodecyl-osqrpropyl-iiiN-dihydror^äthy larain
l-Äthyl-2-undecyl-tetrahydropyrimidinium-lactat
l-'Äthyl-2-h ept enyl-t etrahydr opyr imidin
n-DeGyl-o::ypropyl-rW,lT-dihydroxyäthylanin
CD CD NJ
O XO CJ
1 (Tattsmttang)
- 16 -
BCr.
13
14
15
16
17
18
19
14
15
16
17
18
19
O.Ζ» 2432 16.1.1970
Gew.-% Substanz
Polyäthylen z.Vgl.0,3
Μ»
Polyäthylen M
0,3
Polyäthylen H 0,3
Polyäthylen "
0,3
Polyäthylen " 0,3
Polyäthylen Polyäthylen
20 Polyäthylen
21 Polyäthylen
22 Polyäthylen
0,3 0,3
0,3 0,3
23 Polypropylen
24 Polypropylen z.Vgl.0,5
0,25 0,25
A l-Xthyl-2-undecyl-tetrahydropyrimidin
B n-Dodecyl-oxypropyl-N, N-dihydroxyäthy lamin
A l-Hydroxyäthyl-2-undecyl-tetrahydropyrimidin
B n-Dodecyl-N, N-dihydroxyäthy lamin
A l-Butyl-2-undecyl-tetrahydropyrimidin
A l~Methyl-2-C9-Ci3-fettalkyltetrahydropyrimidin
A Kondensat ionspr oduTct aus Laurinsäure und
H2N- (CH2) 3MH- (C3H6O) 3H
B Tetracosylamin
B Dodecylamin + 3 MoI Propylenoxid
A l-]ithyl-2-undecyl-tetrahydropyrimidin
B n-Dodecy1-oxypropy1-N,N-dihydroxyäthylamin
A l-Athyl~2-undecyl-tetrahydropyrimidin
Tabelle 1 (Fortsetzung)
| Nr. | Polyolefin | ♦Vgl | Gew.-% | S |
| 25 | Polypropylen ζ | Il | 0,25 | A B |
| 26 | Polypropylen | A B |
||
| 27 | Polybuten- (1) | .Vgl |
0,25
0,25 |
A B |
| 28 | Polybuten- (1). ζ | I! | .0,5 | A B |
| 29 | Polybuten- (1) | Ii | 0,25 | A B |
| 30 | Polybuten- (1) | - | A B |
|
- 17 -
0.2. 2432 16.1.1970
Substanz
n—Dodecyl-oxypropyl-NiN-dihydroxyäthylamin
1-Äthyl- 2 -undecyl-<t etrahy drppyr imidin
n-Dodecyl-oxypropyl-ilJjN-dihydroayäthylamin
l-Äthyl-2-undecyl-tetrahydropyrimidin
n-Dodecyl-oxypropyl-NilT-dihydroxyäthylamin
CD Ca>
O.Z. 2432
| Nr. | Aschetest nach | 24 Std. | 8 Tgn. | Normalverstaubung | 16.1.1970 | 24 Stunden | 8 Tagen | |
| 1 Std. | + | + | 8 Tagen | nach Farbpulvertest-Maß: "Farb-Trennung" nach | keine | keine | ||
| 1 | + | + | keine | 1 Stunde | keine | keine | ||
| 2 | + | + | keine | keine | keine | keine | ||
| 3 | (+) | (+) | keine | keine | leichte | sehr leichte | ||
| 4 | {+) | leichte | sehr leichte | leichte | keine | |||
| 5 | H | (+) | + | leichte | leichte | leichte | sehr leichte | |
| 6 | + | leichte | leichte | keine | keine | |||
| 7 | (+) | (+) | + | keine | leichte/mittlere | keine | keine | |
| 8 | (+) | + | + | sehr leichte | sehr leichte | keine | keine | |
| 9 | + | (+) | keine | sehr leichte | leichte | keine | ||
| _» | 10 | (+) | leichte | keine | sehr leichte | sehr leichte | ||
| O | 11 | — | (+) | + | mittlere | leichte | sehr leichte | keine |
| <£> | 12 | — | + | leichte | mittlere | keine | keine <^ | |
| CO | 13 | (+) | + | keine | mittlere | sehr leichte | keine qq | |
| ί*> | 14 | (-) | + | leichte | sehr leichte | keine | keine ^* | |
| 15 | (+) | keine | leichte/mittlere | sehr leichte | keine | |||
| 16 | (-) | + | + | leichte | sehr leichte | sehr leichte | keine | |
| CO | 17 | H | + | + | keine | leichte | keine | keine |
| —I | 18 | (+) | (+) | keine | leichte | sehr leichte | sehr leichte | |
| -J | 19 | (-) | (+) | mittlere | sehr leichte | leichte | leichte | |
| 20 | - | (~) | (+) | mittlere/starke | leichte/mittlere | leichte | sehr leichte | |
| 21 | - | - | mittlere/starke | mittlere | sehr starke | starke | ||
| 22 | - | + | sehr starke | mittlere | keine | keine | ||
| 23 | + | + | keine | starke | keine | keine | ||
| 24 | + | keine | keine | sehr leichte | keine : | |||
| 25 | - | - | - | leichte | sehr leichte | sehr starke | starke | |
| 25 | — | + | 4. | sehr starke | mittlere | keine | keine ****> | |
| 27 | . 4. | + | 4. | keine | sehr starke | keine | keine Q | |
| 28 | (+) | (+) | 4- | keine | keine | sehr leichte | keine *-* | |
| 29 | (-) | mm | leichte | sehr leichte | starke | starke V^r te- |
||
| 30 | mm» | starke | mittlere | |||||
| sta.rlce | ||||||||
■■■.'■-'- 19 - O.Z. 2432
Γ 16.1.Ϊ97Ο Λ
| Oberflächenwiderstand (Mii) - feuchte 1 Stunde 24 Stunden |
5-7 · IO3 | 45 bis 50 % relativer Luft- n a c h 8 Taqen |
. io3 | • io3 | |
| 1 | 6-7 - IO4 - | 7-8 · IO3 | 2-3 | • io3 ; | 3-1·1Ο4 |
| 2 | 8·1Ο4-1·1Ο5 | 9 · IO3 | 3-5 | * io3 | 2-l«l03 |
| 3 | 1 · IO5 | 2 · IO5 | 6-8 | • IO4 | - - - ■ - - |
| 4 | 5-6 · IO5 | 1-3.· IO5 | 4-8 | rio4 | • ίο5; ν |
| 5 | 5-7 · IO5 | 4-9 · IO5 | 2-6 | 9·1Ο3 - 3·1Ο4 | • io4 |
| 6 | 9·1Ο5-1·1Ο6 | 1-2 · IO4 | 6-7 | io3;.--: ;-■; | |
| 7 | 1 · IO5 | 5-6 . lO5 | 9·1Ο | IO4 | |
| 8 | 4-7 · IO5 | 2-5 · IO3 | 9-10 | • 1Ö3 | |
| 9 | 2-3 · IO4 | 9 - IO4 | 1-2 | • IO4 | |
| 10 | 8-9 . IO5 | 7-8 - IO5 | 3-6 | • io3 | |
| 11 | 9·1Ο5-4·1Ο6 | 1 · IO5 | 4-5 | . io3 | |
| 12 | >1O7 | 7-8-1O3 | 4 · | 4^l*l05 | |
| 13 | 9·1Ο4-1·1Ο5 | 8 - IO4 | -■■. ■ ■-■ ι> | • io5 | |
| 14 | >1O7 | 1-2 · IO4 | 8-9 | • io5 | |
| 15 | 2-3 · IO5 | 6·1Ο4-4·1Ο5 | 3-4 | 7 \:;;;;, • io3 |
|
| 16 | >io7 | 9·10-1·10 | 5^-9 | io3;;- ;;;;-:■;:;:- | |
| 17 | 2-8 · IO5 | 2 · IO4 | 7-ß | io4;;;;-;· :,;-;-;; | |
| 18 | 2 · IO5 | 7-8 * IO5 | 9>lÖ | 7W .yW-- - : | |
| 19 | 4-5 · IO6 | 5 · IO6 | 3-4 | •^io3,:;"?" ■-:λ■ | |
| 20 | >io7 | 4-7 · IO6 | 4-7 | *-.t$:WW;C:;'- | |
| 21 | >1O7 | > io7 8·1Ο3-1.·1Ο4 |
-■"""' 3-4 | * .JLVr-- "- - ■ -- - ■ - -:"-■ - ■" - . - ' |
|
|
22
23 |
>1O7 8 · IO4 |
2-4 . IO4 | -"."■ Ί · | ||
| 24 | 2 · IO5 | 3-5 - 1O^ | |||
| 25 | >io7 | >1O7 | ; >1O | ||
| 26 | >1O7 | 7 - IO3 - 1 | > ΙΟ4 β-8 | ||
| 27 | 8-9 . IO4 | 2-4 · IO4 | ΐ - * ■ ο ■ | ||
| 28 | 3 · IO5 | 6-7 · IO4 | ■■■■■" ■"■■-■ ':ίΆ- | ||
| 29 | >1O7 | >1O7 | ;■■■ ■-■■ . >iQ - - . - - |
||
| 30 | >io7 |
109832/1677
O.Z. 2432 16.1.1970
| Tabelle 4 | Zusammenfassende | Beurteilung | der antielektrostatischen | • 8 Tagen | |
| Nr. | Wirksamkeit | nach | ausgezeichnet | ||
| 1 Stunde | 24 Stunden | sehr gut | |||
| sehr gut | sehr gut | sehr gut | |||
| r-l | gut/sehr gut | sehr gut | sehr gut | ||
| 2 | gut | sehr gut | sehr gut | ||
| 3 | mittel | gut | sehr gut | ||
| 4 | mittel | gut | sehr gut | ||
| 5 | mittel | gut | sehr gut | ||
| 6 | gut | sehr gut | ausgezeichnet | ||
| 7 | gut/mittel | gut | sehr gut | ||
| 8 | sehr gut | sehr gut | gut | ||
| I" | 9 | mittel | gut/mittel | sehr gut | |
| 10 | mittel | gut | sehr gut | ||
| ι | 11 | mittel | gut | sehr gut | |
| f ■ ϊ |
12 | gut | sehr gut | sehr gut | |
| r F |
13 | mittel | gut | sehr gut | |
| I | 14 | gut | sehr gut | sehr gut | |
| i | 15 | mittel | gut | sehr gut | |
| I | 16 | gut/mittel | sehr gut | gut | |
| ϊ ! |
17 | gut | sehr gut | gut | |
| j 1 |
18 | mittel | gut | gut | |
| j | 19 | mittel/schlecht | mittel | - | |
| 20 | mittel/schlecht | mittel | sehr gut/ausgezeichnet | ||
| ϊ | 21 | - | - | sehr gut | |
| 22 | sehr gut | sehr gut | sehr gut | ||
| < | 23 | gut | sehr gut | - | |
| 24 | mittel/schlecht | gut | sehr gut | ||
| 25 | - | - | sehr gut | ||
| 26 | sehr gut | sehr gut | sehr gut | ||
| 27 | gut | sehr gut | |||
| 28 | mitt el/schlecht | gut | |||
| 29 | ·■ | ||||
| 30 |
109832/1677
Claims (1)
- Pat ent an s pr uch .Antielektrostatische Formmassen und Formkörper aus Polyolefinen mit Zusätzen von stickstoffhaltigen Verbindungen* gekennzeichnet d u r c heinen Gehalt von 0,01 bis 1,0 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin, von Mischungen, bestehend aus(A) 20 bis 80 Gewichtsprozent von Verbindungen der FormelN-CH2NR2 -S-N Rlwobei R, eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 1 bis 5 kohlenstoffatomen oder einen Rest (C H- 0) H, χ = 2 oder 3 undχ «a η ..-■---η = 0 bis 6, R2 eine verzweigte oder unverzweigte Älkyl- oder Alkenylgruppe mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen bedeuten, gegebenenfalls zusammen mit bis zu äquivalenten Mengen organischer oder anorganischer Säuren, und(B) 80 bis 20 Gewichtsprozent von Verbindungen der FormelR2- (0-CH2-CH2-CH2) m-Iworin R^ eine verzweigte oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 6 bis 26 Kohlenstoffatomen, R2 und R3 eine109832/1677- 22 - O.Z. 243216.1.1970Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder einen Rest (C H0 0) H, χ = 2 oder 3, m = 0 oder 1 und η = O bis 3 bedeuten, gegebenenfalls zusammen mit bis zu äquivalenten Mengen organischer oder anorganischer Säuren.L. )109832/1677
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