DE20020722U1 - Vorrichtung für den Einsatz in Verteilereinrichtungen - Google Patents
Vorrichtung für den Einsatz in VerteilereinrichtungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für den Einsatz in Verteilereinrichtungen zum Anschluss von nachrichtentechnischen Versorgungsleitungen wie Kupferdoppeladerkabeln, Koaxial-Kabeln, Lichtwellenleiterkabeln oder Hybridkabeln in oder an Gebäuden in Form eines Kabelanschlusskastens.
Kabelanschlusskästen, wie sie bisher bei Telekommunikationsversorgern zum Anschluss von nachrichtentechnischen Versorgungsleitungen wie Kupferdoppeladerkabeln, Koaxialkabeln oder Lichtwellenleiterkabeln in oder an Gebäuden verwendet wurden, gibt es in sehr vielen Ausführungen, aber meist nur für den Anschluss von einer Kabeltype.
Durch die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes werden vermehrt neue Kabelnetze errichtet, die aus Gründen der Wirtschaftlichkeit in eventuell vorhandene Netztechnologien eingebunden werden können und die Möglichkeit eines sukzessiven Netzausbaues zulassen.
Aufgrund der relativ hohen Kabelverlegekosten werden hier deshalb neuerdings sogenannte Hybridkabel verlegt, die oft Kupferdoppeladern, Lichtwellenleiterfasern und evtl. auch noch Kupferkoaxialkabel enthalten, welche zu gegebener Zeit nach dem jeweiligen Bandbreitenbedarf des Kunden beschaltet werden können. So ist es z. B. in der 1. Stufe so, dass die Kunden über die Kupferdoppeladern versorgt werden und erst bei gestiegenem Bandbreitenbedarf über die ebenfalls dann schon vorhandenen Glasfaserleitungen in dem Hybridkabel angeschlossen werden.
Das Koaxialkabel dient zur Versorgung der Haushalte mit den Kabelfernsehprogrammen oder kann auch als höherwertiger Übertragungsweg für schnellere Datendienste eingesetzt werden.
Diese Kabelnetze werden nun nachträglich neu aufgebaut und die Kabel werden dabei oftmals in bestehende Gebäude eingeführt und müssen dort in einem Kabelanschlusskasten angeschlossen werden.
Damit dieser nachträglich einzubauende Kabelanschlusskasten möglichst wenig auffällt, sind dessen Abmessungen, insbesondere die Bauteiltiefe, so gering wie möglich zu halten, was bei den bekannten Anschlusskästen nicht der Fall ist.
Aus der EP 0857 365 B1 ist ein Abgangs- und Gerätekasten eines Energieverteilersystems mit Befestigungsmitteln zum Befestigen des Abgangskastens an Schienenkanälen des Energieverteilsystems, mit einem Basiselement zur Aufnahme von Schalt- und/oder Schutzgeräten und/oder Sicherungen und mit einem Deckel zum Verschließen des Basiselements, wobei das Basiselement und der Deckel derart korrespondierend ausgebildet sind, dass der Deckel das Basiselement verschließt, bekannt.
Das Basiselement ist aus einem Basisprofilelement, einem Basiskopfteil und einem Basisendteil zusammengesetzt, während der Deckel aus einem Deckelprofilelement, einem Deckelkopfteil und einem Deckelendteil zusammengesetzt ist. Zur Abzweigung des Stromes aus dem Schienenkanal ist der Abgangskasten an denselben mittels federbelasteter Halteklammern befestigt. An der Hutschiene des Basiselementes des Abgangskastens sind Einrichtungen zum Anschluss und Weiterleitung von Leitungen installiert. Die von diesen abgehenden Kabel führen durch eine Kabelöffnung in den unmittelbar hinter dem Abgangskasten angereihten Gerätekasten und sind mit den in dem Deckel des Gerätekastens installierten Geräten verbunden.
Die Abgangs- und Gerätekästen weisen relativ große Abmessungen auf, da die Kästen Einrichtungen, wie z. B. Sicherungen, Steckdosen und dergleichen, aufnehmen müssen.
Die Kabelanschlusskästen nach dem Stand der Technik sind oftmals nur modifizierte Anschlusskästen aus der Kupferkabeltechnik oder Glasfasertechnik und kaum auf die neuen gegebenen Anforderungen zur gemischten Bestückung sowie an geringe äußere Abmessungen, Funktionalität und ansprechendes Design abgestimmt.
-3-
Die vorliegende Erfindung stellt sich zur Aufgabe, eine Vorrichtung für den Einsatz in Verteilereinrichtungen, vorzugsweise in einem Anschlusskasten für die neuen Hybridkabel, zu schaffen, die die Anforderungen an geringe Bauteilabmessungen, Funktionalität bei der Kabelbeschaltung bei optisch ansprechendem Design erfüllt und gleichzeitig auch die Möglichkeit bietet, die Vorrichtung durch Auswechslung der inneren Bauteilgruppen sowohl als Hybridkabelanschlusskasten als auch als Lichtwellenleiter-Verteilerkasten nutzen zu können.
Dazu wurde besonderer Wert auf eine geringe äußere Gehäusetiefe gelegt, wozu das Innenleben des Kastens entsprechend ausgelegt wurde, damit das Gehäuse nicht mehr als notwendig von der Wand abragt, damit es auch hinter Türen, Mobiliar oder anderen räumlich beschränkten Orten angebracht werden kann, ohne zu sehr zu stören.
Auch soll es möglich sein, den Anschlusskasten in häufig frequentierten Verkehrsräumen, wie in Treppenhäusern oder Fahrradkellern anbringen zu können, wozu eine stabile Blechkonstruktion ohne scharfe Gehäusekanten gewählt werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass das Montagelement aus einem in der Verteilereinrichtung fixierbaren Montage-Einsatz besteht, dessen Bodenplatte an den Längsseiten mit Abwinkelungen versehen ist und innerhalb dieser auf der Bodenplatte zur Bildung von inneren und äußeren Aufnahmekäfigen für einen Arbeitsvorrat von Bündeladern und Pigtails von der Bodenplatte wegragende Halteelemente angeordnet sind. Die freien Enden der Halteelemente sind abgewinkelt ausgeführt und tragen die Spleißkassette, wobei diese mittels eines oder mehrerer Befestigungselemente an den abgewinkelten Enden der Halteelemente lösbar befestigt werden kann.
Auch soll es möglich sein, den Anschlusskasten in häufig frequentierten Verkehrsräumen, wie in Treppenhäusern oder Fahrradkellern anbringen zu können, wozu eine stabile Blechkonstruktion ohne scharfe Gehäusekanten gewählt werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass das Montagelement aus einem in der Verteilereinrichtung fixierbaren Montage-Einsatz besteht, dessen Bodenplatte an den Längsseiten mit Abwinkelungen versehen ist und innerhalb dieser auf der Bodenplatte zur Bildung von inneren und äußeren Aufnahmekäfigen für einen Arbeitsvorrat von Bündeladern und Pigtails von der Bodenplatte wegragende Halteelemente angeordnet sind. Die freien Enden der Halteelemente sind abgewinkelt ausgeführt und tragen die Spleißkassette, wobei diese mittels eines oder mehrerer Befestigungselemente an den abgewinkelten Enden der Halteelemente lösbar befestigt werden kann.
In den Aufnahmekäfigen können die Bündeladern und Pigtails in einer Ebene getrennt voneinander abgelegt werden, wobei dieses in Windungen zwischen den Halteelementen erfolgt. Die auf den Halteelementen fixierte Spleißkassette deckt dabei den Arbeitsvorrat an Bündeladern und Pigtails ab.
Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert.
-A-
Es zeigen:
Figur 1: Draufsicht des Montage-Einsatzes bei abgenommener Spleißkassette
Figur 2: Seitenansicht des Montageeinsatzes
Ein für die geringe Gehäusetiefe im Wesentlichen verantwortliches Bauteil ist der spezielle Lichtwellenleiter-Montage-Einsatz 1. Eingebaut ist der Montage-Einsatz 1 in einer als Anschlusskasten für nachrichtentechnische Versorgungsleitungen ausgeführten Verteilereinrichtung.
Dieser besteht aus einer auf dem Kastenboden fixierbaren Bodenplatte 2, die als Blechteil ausgeführt ist und die die Unterbringung von unterschiedlichen Bündelader-Vorratslängen und Pigtail-Vorratslängen auf nur einer und somit platzsparenden Montageebene ermöglicht.
Das Gehäuse des Anschlusskastens (hier nicht näher dargestellt) besteht im Wesentlichen aus einem Kastenunterteil und einem Kastendeckel, die durch einen am Kasteninnenrand umlaufenden Dichtungsstreifen gegeneinander abgedichtet werden, wobei der Dichtungsstreifen gleichzeitig auch die Kabeleinführungsöffnungen, mit und ohne Kabelbelegung, abdichtet.
Da diese umlaufende Dichtung in Kombination mit der Abdichtung der Lichtwellenleiter-Kabel am oberen Gehäuserand ausgelegt ist, ergibt sich eine sich vollständig ergänzende umlaufende Dichtung. So befindet sich ein Teil des umlaufenden Dichtstreifens an der Innenwandung des Deckels und ein anderer Teil an der Außenseite des zur Einführung der Lichtwellenleiter-Kabel geschlitzten oberen Gehäusebereiches.
Der Montage-Einsatz 1 besteht aus einer Bodenplatte 2, an deren Längsseiten Abwinkelungen 3, deren freie Enden abgewinkelte Auflageelemente 8 aufweisen, angeordnet sind. Innerhalb des so gebildeten Raumes sind auf der Bodenplatte 2 von dieser wegragende Halteelemente 6 und 7 angebracht. Die freien Enden der Halteelemente 6 und 7 sind derart abgewinkelt, dass diese zusammen mit Auflageelementen 8 und den Abwinkelungen 3 die Spleißkassette 9 sowohl in ihrer Lage als auch im Abstand zur Bodenplatte fixieren.
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Die Halteelemente 6 sind im abgewinkelten Bereich mit Gewindeeinsätzen versehen. Mittels Befestigungselementen kann die Spleißkassette 9 an diesen lösbar befestigt werden. Die Spleißkassette 9 deckt den inneren 4 und äußeren Aufnahmekäfig 5 für den Arbeitsvorrat an Bündeladern und Pigtails ab.
An einem freien Ende der Bodenplatte 2 ist ein Halteelement 10 angeformt. Dieses dient zur Aufnahme bzw. Halterung der Steckkupplungen, bspw. für LWL-Kabel.
Die Verbindung der Fasern der ankommenden Bündeladern mit den Fasern der weiterführenden Pigtails erfolgt in einer auf dem Lichtwellenleiter-Montage-Einsatz 1 festlegbaren Spleißkassette 9.
Vorteilhaft an dieser Anordnung und der damit möglichen speziellen Vorratslängenführung ist, dass die beschaltete Spleißkassette 9 einfach vom Lichtwellenleiter-Montage-Einsatz 1 abgenommen und, ohne die Steckverbindungen lösen zu müssen, entsprechend der Länge der Bündelader-Vorräte separat bis zum Spleißgerät geführt werden kann. Ausreichend sind hier Bündelader-Vorratslängen von ca. 2 m, um in den meisten Fällen eine bequeme Spleißposition einnehmen zu können.
Dazu sind die Längen des Bündelader-Vorrates des Glasfaserkabels von der Kabelabsetzstelle bis zur Spleißkassette 9 und die Längen des Pigtailvorrates vom Patchfeld bis zur Spleißkassette 9 gemäß Längenvorgabe zu bestimmen. Bedingt durch die unterschiedlichen Windungslängen ergeben sich voneinander abweichende Vorratslängen, um die Pigtailadern torsionsfrei ablegen zu können. Abweichungen hinsichtlich größerer Pigtailvorratslängen sind bis zu einem gewissen Grade in der Regel unproblematisch, da sich die Torsionskräfte auf mehrere Windungen verteilen.
Bündeladern und Pigtails werden an der Spleißkassette 9 sowie an der Bodenplatte 2 und am Patchfeld festgelegt. Dabei müssen beide Längen torsionsfrei ausgelegt sein.
Die Befestigungsposition der Bündeladern an der Spleißkassette 9 fluchtet genau mit der Einführung in das Gehäuse.
Die Befestigungsposition der Bündeladern an der Spleißkassette 9 fluchtet genau mit der Einführung in das Gehäuse.
Das Einlegen des Bündeladerarbeitsvorrats an des Glasfaser-Kabels erfolgt in dem äußeren Aufnahmekäfig 5 in dem Lichtwellenleiter-Montage-Einsatz 1, während das Einlegen des Pigtailvorrates in den inneren Aufnahmekäfig 4 erfolgt. Die Wickelrichtung des Pigtailvorrates entspricht dem des bereits eingelegten Bündelader-Vorrates.
Vom Patchfeld kommend wird der Pigtailvorrat Windung um Windung in den inneren Käfig 4 eingelegt. Dabei entspannt sich die zuvor aufgebaute Torsion der Adern wieder vollständig (gleiche Windungsanzahl vorausgesetzt).
Die letzte Windung wird aus dem Lichtwellenleiter-Montage-Einsatz 1 herausgeführt und die Spleißkassette 9 anschließend um 180° gewendet und auf dem Lichtwellenleiter-Montage-Einsatz 1 mit 2 Schrauben befestigt. Die Spleißkassette 9 ist mit einem Kassettendeckel zu verschließen.
Der Abstand von dem Kassettenausgang bis zum Patchfeld ist so bemessen, dass die austretenden Lichtwellenleiter-Kabel unter Einhaltung des erlaubten Fasermindestbiegeradius zum Patchfeld geführt werden können. Hierzu beträgt der Abstand ca. 4 cm oder mehr. Da das Patchfeld für drei übereinanderliegende Steckerreihen a 4 Stecker ausgelegt ist, ist die Herausführung der Pigtails aus der Mittelachse des Lichtwellenleiter-Montage-Einsatzes 1 am vorteilhaftesten, da so die geringstmögliche vertikale und horizontale Biegung der Fasern zur Erreichung jeder beliebigen Steckerposition erreicht wird.
Die weiterführenden Lichtwellenleiter-Kabel werden auf dem Patchfeld über die Kupplungen mit den Pigtail-Leitungen verbunden und lassen sich einzeln nacheinander abgedichtet aus dem Kastengehäuse herausführen. Dazu wurde eine besondere Dichtungsanordnung entwickelt, die es erlaubt, die auf Querdruck empfindlichen Lichtwellenleiter-Kabel einzeln zu handhaben und vor dem Aufsetzen des Kastendeckels bereits in der späteren Dichtungslage platziert zu haben. Durch das Aufsetzen des Kastendeckels wird die Abdichtung der Lichtwellenleiter-Kabeldurchführung zwischen Deckel und Haltewinkel verpresst und damit die Kabel sicher abgedichtet.
Die niedrige und kompakte Bauform erlaubt eine platzsparende Unterbringung durch Integration von Bündeladervorrat bzw. Pigtailvorrat, Spleißkassette und Steckerpatchfeld in einem Bauteil, wobei der Bündeladervorrat und der Pigtailvorrat getrennt ablegbar sind. Weiterhin kann vorteilhaft die Spleißkassette ohne Steckertrennung abgenommen werden.
Hierzu ist es vorteilhaft, dass das Patchfeld einstückig mit dem Lichtwellenleiter-Montage-Einsatz 1 verbunden ist, da dieser nachträglich auf der flachen Grundplatte des Anschlusskastens, für andere Steckerkupplungsformen auswechselbar, befestigt wird und so die Möglichkeit bietet, ein Patchfeld für verschiedene Kupplungstypen (z. B. SC, ST, FC, DIN, E2000 und andere) bereitzustellen.
Der Abstand des Patchfeldes von der Kabeleinführung in das Gehäuse ist so weit auseinander, dass das mit einem Stecker versehene Lichtwellenleiter-Kabelende in einem ersten Schritt in die auf dem Gehäuserand befindliche geschlitzte Dichtung geschoben und dann in einem 2. Schritt axial in die entsprechende Kupplung eingesteckt werden kann. Der Abstand ist dazu vorteilhafterweise so groß auszulegen, dass auch die Steckerbauteile mit den längsten Knickschutztüllen und/oder der längsten Stecktiefe (Hub) montiert werden können.
Des weiteren ist es auch möglich, Kupferdoppeladerkabel und/oder Kupferkoaxialkabel anzuschließen.
Die Kupferdoppeladerkabel werden auf einer Verbinderleiste, wie z. B. einer LSA plus Leiste angeschlossen, über die dann die abgehenden Innenkabel mit der Versorgungsleitung verbunden werden können.
Das Kupferkoaxialkabel wird an einem separaten Bauteil, dem sogenannten BK-Übergabepunkt angeschlossen. Dort kann dann das weiterführende Koaxkabel angeschlossen werden.
Um die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten zu steigern wurde der Montage-Einsatz 1 so ausgelegt, dass das Innenleben austauschbar ist, wodurch der Kasten als Hybridanschlusskasten und als Lichtwellenleiter-Verteilerkasten genutzt werden kann.
Dazu kann anstelle der LSA plus-Leiste und des BK-Übergabepunktes eine zweite Lichtwellenleiter-Montage-Einheit mit zweitem Patchfeld eingesetzt werden.
Dazu kann anstelle der LSA plus-Leiste und des BK-Übergabepunktes eine zweite Lichtwellenleiter-Montage-Einheit mit zweitem Patchfeld eingesetzt werden.
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass durch den Montage-Einsatz 1 die Verteilereinrichtung geringe äußere Abmessungen, besonders eine geringe Gehäusetiefe, aufweisen kann.
-8-
Gleichzeitig ist die Montage von Kupferdoppeladerkabein, Koaxialkabeln und Glasfaserkabeln
einzeln oder als Hybridkabel möglich.
einzeln oder als Hybridkabel möglich.
Der Montage-Einsatz 1 ist für verschiedene Lichtwellenleiter-Kupplungen auswechselbar. Die beschaltete Spleißkassette 9 kann ohne Lösen der Steckerverbindungen abgenommen werden, wobei diese durch einen in Montage-Einsatz 1 vorhandenen Bündelader- und Pigtailvorrat in eine für die Montage bequeme Spleißposition herausschwenkbar ist.
- Schutzansprüche -
| 1 | Montage-Einsatz |
| 2 | Bodenplatte |
| 3 | Abwinkelungen |
| 4 | innerer Aufnahmekäfig |
| 5 | äußerer Aufnahmekäfig |
| 6 | Halteelemente |
| 7 | Halteelemente |
| 8 | Auflageelemente |
| 9 | Spleißkassette |
| 10 | Halteelemente |
Claims (12)
1. Vorrichtung für den Einsatz in Verteilereinrichtungen zum Anschluss von nachrichtentechnischen Versorgungsleitungen wie Kupferdoppeladerkabeln, Koaxialkabeln oder Lichtwellenleiterkabeln, vorzugsweise in Anschlusskästen für Hybridkabel, bestehend aus einem Montageelement, wenigstens einer Spleißkassette und Steckkupplungen, dadurch gekennzeichnet, dass das Montageelement aus einem in der Verteilereinrichtung fixierbaren Montage- Einsatz (1), dessen Bodenplatte (2) an den Längsseiten mit Abwinkelungen (3) versehen ist und innerhalb dieser auf der Bodenplatte (2) zur Bildung von inneren (4) und äußeren Aufnahmekäfigen (5) für einen Arbeitsvorrat von Bündeladern (12) und Pigtails (11) von der Bodenplatte (2) wegragenden Halteelemente (6 und 7) angeordnet sind, besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Halteelemente (6 und 7) abgewinkelt ausgeführt sind und die Spleißkassette (9) tragen, wobei die Spleißkassette (9) mittels eines oder mehrerer Befestigungselemente an den freien abgewinkelten Enden der Halteelemente (6) lösbar befestigbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Aufnahmekäfigen (4, 5) Bündeladern (12) und Pigtails (11) getrennt voneinander ablegbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bündeladern und Pigtails (11) in Windungen zwischen den Halteelementen (6, 7) abgelegt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei gleicher Anzahl der abgelegten Windungen die Länge der Bündeladern (12) und der Pigtails (11) annähernd gleich ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Halteelementen (6, 7) Befestigungsmittel zur Fixierung der Spleißkassette (9) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Halteelementen (6, 7) fixierte Spleißkassette (9) den Arbeitsvorrat der Bündeladern (12) und Pigtails (11) abdeckt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des Montage-Einsatzes (1) im Anschlusskasten oder dergleichen verdrehsicher über ein Schnellwechselsystem erfolgt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem freien Ende der Bodenplatte (2) von der Oberfläche wegragende Halteelemente (10) angeformt sind, die wenigstens einen Hohlraum zur Aufnahme von Steckerkupplungen aufweisen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Hohlräumen des Halteelementes (10) zur Fixierung der Steckerkupplungen Befestigungselemente eingebracht sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente Öffnungen mit einem eingebrachten Gewinde sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilereinrichtung als Anschlusskasten, bestehend aus einem Kastenunterteil zur Aufnahme eines auswechselbaren Montage-Einsatzes 1 und einem Kastendeckel, die durch einen am Kasteninnenrand umlaufenden Dichtungsstreifen gegeneinander abdichtbar sind, wobei der Dichtstreifen gleichzeitig auch die Kabeleinführungsöffnungen abdichtet, ausgeführt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20020722U DE20020722U1 (de) | 2000-12-07 | 2000-12-07 | Vorrichtung für den Einsatz in Verteilereinrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20020722U DE20020722U1 (de) | 2000-12-07 | 2000-12-07 | Vorrichtung für den Einsatz in Verteilereinrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20020722U1 true DE20020722U1 (de) | 2001-02-15 |
Family
ID=7949759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20020722U Expired - Lifetime DE20020722U1 (de) | 2000-12-07 | 2000-12-07 | Vorrichtung für den Einsatz in Verteilereinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20020722U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE20115582U1 (de) | 2001-09-21 | 2002-11-07 | CCS Technology, Inc., Wilmington, Del. | Steckermodul |
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