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DE20019316U1 - Kurvenführung für eine Scharnierbandkette - Google Patents

Kurvenführung für eine Scharnierbandkette

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DE20019316U1
DE20019316U1 DE20019316U DE20019316U DE20019316U1 DE 20019316 U1 DE20019316 U1 DE 20019316U1 DE 20019316 U DE20019316 U DE 20019316U DE 20019316 U DE20019316 U DE 20019316U DE 20019316 U1 DE20019316 U1 DE 20019316U1
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DE20019316U
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TOP FOERDERTECHNIK GmbH
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TOP FOERDERTECHNIK GmbH
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/30Details; Auxiliary devices
    • B65G17/38Chains or like traction elements; Connections between traction elements and load-carriers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/02Articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

Vertreter:
Patentanwalt Dipl.-Ing. W.-D. Fischer Sophienstraße 17 D-68165 Mannheim
Anmelder:
top-Fördertechnik GmbH Siemensstraße 9 D-69190 Walldorf
Kurvenführung für eine Scharnierbandkette
Die Erfindung betrifft eine Kurvenführung für eine Scharnierbandkette als Transportband in der Fördertechnik, wobei als Kette eine Stahlscharnierband- oder Kunststoffscharnierbandkette oder eine kurvengängige Mattenkette oder Kardankette oder Plattenbandkette vorgesehen sind, mit einer Kettenführung für das obere Trum und einer unmittelbar unterhalb angeordneten Kettenrückführung für das untere Trum, und dass die Kettenführung eine T-Nut aufweist.
Derartige Scharnierbandketten als Transportband dienen zum Fördern von Transportgut, wie beispielsweise Behälter, Flaschen, Dosen, Gläser, Verpackungen und dergleichen. Für die Ausgestaltung derartiger Transportsysteme ist insbesondere die Kurvenführung problematisch und hier insbesondere die Kettenrückführung. Die Kettenführung für das obere Trum ist an die jeweilige Kettenart angepaßt und besitzt einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt für eine Kette, deren Glieder entsprechende schwalbenschwanzförmige Führungsschuhe aufweisen, eine T-förmige Nut für eine Kette mit T-förmigen Führungsschuhen und eine rechteckförmige Nut für Magnetketten, in denen die Verbindungsgelenke der Ketten verlaufen. Die unmittelbar rückseitig angeordnete Kettenrückführung ist entsprechend der jeweiligen Kettenart ähnlich ausgeführt. Diese Art der Kettenführung ist jedoch mit erheblichen Nachteilen verbunden. Bei den Stahl- oder Kunststoffscharnierbandketten oder kurvengängigen Mattenketten oder Kardanketten oder Plattenbandketten mit einer Schwalbenschwanzführung besteht die Gefahr, dass bei einer Überlastung durch eine erhöhte Zugkraft die Kette aus der Führung springt. Bei derartigen Ketten, die in T-Führungen laufen dringen häufig Fremdkörper auch durch das zu
transportierende Gut in die Führung ein, wodurch sowohl die Kette als auch die Kurve beschädigt wird. Bei den Magnetbandketten ergibt sich weiterhin der Nachteil, dass eine ungenügende Kurvenführung besteht, wobei durch die Art der Führung, das heißt durch die Anziehung der Magnete eindringende Fremdkörper und Schmutz wie Schmirgelpapier wirken und damit das System beschädigt wird, wobei auch eine erhöhte Energie verbraucht wird. Insbesondere ergibt sich aber der Nachteil, dass für alle drei Kettensysteme unterschiedliche Führungen gebraucht werden und insbesondere auch die Kettenrückführung einen erheblichen konstruktiven Aufwand verursacht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Kurvenführung so auszubilden, dass mit einer einzigen ein-bahnigen oder mehrbahnigen Kurvenführung sämtliche kurvengängigen Scharnierbandketten, Mattenketten, Kardanketten oder Plattenbandketten einsetzbar sind, wobei die Vorteile kombinierbar sind und damit eine wesentlich verbesserte Kurvenführung entsteht.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Kettenrückführung auf Achsen angeordnete kegelstumpfförmige Rollen aufweist, deren Mantelfläche zur Außenkurve ansteigt, wobei die Neigung an die Laufgeschwindigkeit der Kette und die daraus resultierende Fliehkraft in der Kurve angepaßt ist und dass die T-Nut der Kettenführung des oberen Trums eine Kette mit Schwalbenschwanzschuhen mit T-förmigen Schuhen oder den Verbindungsgelenken einer Magnetkette aufnimmt.
Eine vorteilhafte Ausführungform besteht darin, dass die zur Innenkurve weisende Kante der T-Nut zur Mittelachse der Führung geneigt ist, während die äußere Kante parallel zur Mittelachse verläuft.
Es ist weiterhin vorteilhaft, dass die Kettenführung des oberen Trums einen Sockel aufweist, durch den Achsen gesteckt sind.
Es wird weiterhin vorgeschlagen, dass die Kettenführung für das obere Trum mehrere nebeneinanderliegende T-Nuten aufweist und das untere Trum der Ketten über entsprechende aneinandergereihte Rollen geführt ist.
Es ist vorteilhaft, dass mehrere einzelne Kettenführungen nebeneinander angeordnet sind.
Weiterhin geht man so vor, dass bei einer Magnetkette Magnete an den Einlaufstücken der Kurve angeordnet sind.
Es ist weiterhin vorteilhaft, dass weitere Magnete in der Außen- und/oder Innenkurve angeordnet sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass die verwendeten Magnete 23, 25, 27, 28 Elektromagnete sind, deren Magnetfeld beim Einschalten des Antriebs der jeweiligen Kette aktiviert wird.
Es ist außerdem vorteilhaft, dass die Kurvenführung aus zwei bestehenden Systemen kombiniert ist.
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Schließlich wird vorgeschlagen, dass die drei Kettenarten zusammen montierbar sind und in einer Kurve laufen können.
Die Erfindung bringt insbesondere den Vorteil, dass eine einzige Kurvenführung für sämtliche kurvengängigen Scharnierbandketten und Mattenketten einbahnig oder mehrbahnig, für alle Geschwindigkeiten, alle Radien, alle Breiten und Höhen, für Nass- und Trockenlauf vorgesehen ist. Die Ketten sind jederzeit ohne besondere Montagearbeiten aus der Führung herausnehmbar. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, dass ein besonderer Kettenrücklauf vorgesehen ist mit einer gleichen Rückführung für alle Kurven bei Scharnierband-, Mattenketten oder Kardanketten oder Plattenbandketten. Hierbei ergibt sich die gleiche Rückführungshöhe wie bei einem geraden Transporteur. Die besondere Kettenrückführung erlaubt eine natürliche Kurvenlage und einen ruhigen Kettenlauf. Mit dem System läßt sich ein modularer Aufbau verwirklichen, in dem für die verschiedenen Kettentypen eine einheitliche Kettenführung bzw. Kettenrückführung vorgehesen ist. Das System lässt sich sehr gut reinigen, was insbesondere im Bereich des Einsatzes in der Lebensmittelindustie bedeutsam ist.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen,
Fig. 1
eine Draufsicht auf eine ein-bahnige Kurve,
Fig. 2
einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1,
einen Schnitt durch eine drei-bahnige Kurve,
einen Schnitt durch eine ein-bahnige Kurve gemäß einer weiteren Ausführungsform und
Fig. 5
einen Schnitt durch die Kettenführung mit unterschiedlichen Magnetniederhaltern.
In den Fig. 1 und 2 ist eine ein-bahnige Kurvenführung dargestellt und zwar insbesondere für eine Magnetkette 9. Die Kette 9 besitzt eine Kettenführung 1 für das obere Trum der Kette und eine besonders ausgebildete Kettenrückführung 2 für das untere Trum der Kette, die unmittelbar unterhalb der Kettenführung 1 für das obere Trum angeordnet ist. Zu beiden Seiten der Kurvenführung befinden sich Seitenbleche 12, die Bestandteil des Maschinengestells sind, zwischen denen Befestigungsteile zum Anbringen der Kettenführung 1 angeordnet sind, bestehend aus Distanzteilen 11 und Verbindungswinkeln 13. Auf diesen Verbindungs winkeln 13 ist die Kettenführung 1 befestigt.
Die Kettenführung weist eine T-förmige Nut 10 auf, wobei die zur Innenkurve 17 weisende Kante 18 zur Mittelachse 19 und nach außen hin geneigt ist, während die gegenüberliegende Kante 20, die sich im Bereich der Außenkurve 6 befindet, parallel zur Mittelachse 19 verläuft.
Die unterhalb angeordnete Kettenrückführung 2 weist einzelne Rollen 4 auf, auf denen das untere Trum der Kette 9 aufliegt, wobei diese Rollen 4 auf Achsen 3 gelagert sind. Die Mantelfläche 5 der Rollen 4 ist konisch ausgebildet, das heißt die Rollen 4 sind kegelstumpfartig
geformt, wobei die Mantelfläche 5 von der Innenkurve 17 zur Außenkurve 6 ansteigt. Der Winkel der Mantelfläche 5 zur Achse 3 ist an die Laufgeschwindigkeit der Kette und der daraus resultierenden Fliehkraft in der Kurve angepasst, so dass die Kette in der Kurve durch eine natürliche Kurvenlage geführt wird.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform der Kurvenführung betrifft eine drei-bahnige Kurvenführung, bestehend im wesentlichen aus drei nebeneinander angeordneten ein-bahnigen Führungen und gezeigt ist, dass für die verschiedenen Ketten jeweils die gleiche Kurvenführung vorgesehen wird. Die Kurvenführung 1 ist in Fig. 2 dargestellt und beschrieben und zeigt bei der linken Ausführungsform eine Magnetkette 9, in der Mitte eine Hakenkette 8 mit T-förmigen Schuhen 15 und zur Innenkurve 17 hin eine Schwalbenschwanzkette 7 mit schwalbenschwanzförmigen Führungsschuhen 14. Die einzelnen Kettenführungen 1 sind jeweils an dem Querdistanzstück 13 befestigt. Für die Kettenrückführung 2 sind für jede Kette 7, 8, 9 jeweils entsprechend geformte konische Rollen 4 vorgesehen, auf denen das unter Trum der jeweiligen Ketten aufliegt. Für die drei Kettenarten 7, 8, 9 kann auch eine einheitliche Kettenführung 1 vorgesehen sein.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform eines ein-bahnigen Kettenförderers weisen die Kettenführungen &Ggr; nach unten hin einen Sockel 21 auf, mit dem sie auf Achsen 22 aufgesteckt sind. Die Kettenrückführung 2 ist entsprechend der Kettenrückführung gemäß Fig. 2 ausgebildet.
In Fig. 5 sind für die verschiedenen Kettentypen besondere Magnetniederhalter dargestellt, wobei gemäß dem linken Ausführungsbeispiel
mit einer Hakenkette mit T-förmigen Schuhen 15 die Magnete 27 eine entsprechende Ausnehmung 29 aufweisen, in denen die Schuhe 15 laufen. Bei der rechts angeordneten Ausführungsform für eine Schwalbenschwanzkette 7 sind in den Magneten 28 U-förmige Ausnehmungen 30 vorgesehen, in die die Schuhe 14 der Kette 7 reichen.
Eine kombinierte Magnet- und Schwalbenschwanzkurvenführung hat eine doppelt starke Niederhaltung und ist flexibel, das heißt jederzeit veränderbar. Alle drei Kettenarten 7, 8, 9 kann man zusammen montieren und hintereinander in der Kurve laufen lassen.
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Claims (10)

1. Kurvenführung für eine Scharnierbandkette als Transportband in der Fördertechnik, wobei als Kette eine Stahlscharnierband- oder Kunststoffscharnierbandkette oder eine kurvengängige Mattenkette oder Kardankette oder Plattenbandkette vorgesehen sind, mit einer Kettenführung (1) für das obere Trum und einer unmittelbar unterhalb angeordneten Kettenrückführung (2) für das untere Trum, und dass die Kettenführung (1) eine T-Nut (10) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenrückführung (2) auf Achsen (3) angeordnete kegelstumpfförmige Rollen (4) aufweist, deren Mantelfläche (5) zur Außenkurve (6) ansteigt, wobei die Neigung an die Laufgeschwindigkeit der Kette (7, 8, 9) und die daraus resultierende Fliehkraft in der Kurve angepaßt ist und dass die T-Nut (10) der Kettenführung (1) des oberen Trums eine Kette (7, 8, 9) mit Schwalbenschwanzschuhen (14) mit T-förmigen Schuhen (15) oder den Verbindungsgelenken (16) einer Magnetkette (9) aufnimmt.
2. Kurvenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Innenkurve (17) weisende Kante (18) der T-Nut (10) zur Mittelachse (19) der Führung (1) geneigt ist, während die äußere Kante (20) parallel zur Mittelachse (19) verläuft.
3. Kurvenführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenführung (1) des oberen Trums einen Sockel (21) aufweist, durch den Achsen (22) gesteckt sind.
4. Kurvenführung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenführung (1) für das obere Trum mehrere nebeneinanderliegende T-Nuten (10) aufweist und das untere Trum der Ketten (7, 8, 9) über entsprechende aneinandergereihte Rollen (4) geführt ist.
5. Kurvenführung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere einzelne Kettenführungen (1) nebeneinander angeordnet sind.
6. Kurvenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Magnetkette (9) Magnete (23) an den Einlaufstücken (24) der Kurve angeordnet sind.
7. Kurvenführung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Magnete (25) in der Außen- und/oder Innenkurve angeordnet sind.
8. Kurvenführung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendeten Magnete 23, 25, 27, 28 Elektromagnete sind, deren Magnetfeld beim Einschalten des Antriebs der jeweiligen Kette aktiviert wird.
9. Kurvenführung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus zwei bestehenden Systemen kombiniert ist.
10. Kurvenführung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Kettenarten (7, 8, 9) zusammen montierbar sind und in einer Kurve laufen können.
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