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DE2001905A1 - Elektrophotographisches Verfahren - Google Patents

Elektrophotographisches Verfahren

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Publication number
DE2001905A1
DE2001905A1 DE19702001905 DE2001905A DE2001905A1 DE 2001905 A1 DE2001905 A1 DE 2001905A1 DE 19702001905 DE19702001905 DE 19702001905 DE 2001905 A DE2001905 A DE 2001905A DE 2001905 A1 DE2001905 A1 DE 2001905A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substance
compound
layer
sensitizing
zinc oxide
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702001905
Other languages
English (en)
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DE2001905B2 (de
DE2001905C3 (de
Inventor
Satoru Honjo
Hisatake Ono
Chiaki Osada
Yasuo Tamai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Ltd
Original Assignee
Rank Xerox Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rank Xerox Ltd filed Critical Rank Xerox Ltd
Publication of DE2001905A1 publication Critical patent/DE2001905A1/de
Publication of DE2001905B2 publication Critical patent/DE2001905B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2001905C3 publication Critical patent/DE2001905C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat, to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/02Charge-receiving layers
    • G03G5/04Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor
    • G03G5/09Sensitisors or activators, e.g. dyestuffs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)

Description

Patentenvrölti \ . 0ΠΠ1 Inn.F^r^m-nn, ■„ *UU I
.A.tV :^ν
S Hfinchen 27, Mähisir. 22
Söh/GI . P 78ΰ/?χ· 320
s-iilt Xerox Limited, London / England
Elelctrophotograpliisehes Terfahren
JDie -vorliegende Erfindung betrifft ein elelctropjiotographi- ] solxes Verfahren und ein elektrOlichtempfiridliches Bilder-KeUgungselement und bezieht sich insbesondere auf eine· elektrolichteinpfindliche Schicht aus photoleitendem Zinkoxyd, einem elektriach iSOlierenden harzartigen Bindeniittel und einer sensibilisierenden Substanz.
Die Erzeugung eines positiv gefärbten Bildes durch" Elektrophotograph!*., ist ein Beispiel- der Schv/ierigkeiten,- die bei einer ,■el-s.ii-troOh.oto-ßrii.phiBc'.'aen- Bilderzeugung ouf treten. In1
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BAD OBlGlINAL
den Fällen,- in denen υine weisse elektrolichtempfindliche Schicht (die beispielsweise ein nicht-sensibilioiertes 'Δχχϊ)ί~ oxyd und ein Bindemittel enthält) verwendet wird, ist diu empfindliche Schicht nicht panchromatisch. Zur Gewinnung eines Farbdruckes durch Electrophotographye ist daher ein aufgelöstes monochromatisches Positiv erforderlich, das aus einem gefärbten positiven Bild hergestellt wird (ein aufgelöstes monochromatisches Iiegativ ist dann erforderlich, wenn die Entwicklung von einer sogenannten Solarisation begleitet ist). Jk Zur Herstellung eines derartigen chromatisch aufgelösten Positivs muss eine mühselige Behandlung unter Vervendung eines SilberhaLogenid-Films durchgeführt werden. Andererseits hat die Verwendung einer weissen nicht-sensibilisierten elektroempfindlichen Schicht zur Gewinnung eines Farbdruckes den Vorteil, dass die Untergrundfläche (die Fläche, an v/olcher kein Haften der Tonerteilchen stattfindet) eine v/eisso Farbe besitzt. Dies bedeutet, dass ein Farbdruck mit einem hohen Kontrast erhalten werden kann. Jedoch besitzt eins weisse nicht-sensibilisierte elektrophotographische empfindliche Schicht im allgemeinen einen geringeren Eiapfindlichkeitsgrad.
" Da ferner die Zone der Lichtempfindlichkeit nicht j η das sichtbare Spektrum fällt, ist ein spezielles optisches System erforderlich. Aus diesen'Gründen sind weisse nicht-sensibilisierte elektrolichtempfindliche Schichten nicht zur Erzeugung von vergrösserten Drucken aus kleineren Originalen geeignet. Daher wird nach dieser Methode im allgemeinen nur ein Konta:;t^ drucken mit einem aufgelösten Positiv durchgeführt.
■ Die vorstehend geschilderten Nachteile können in beträchtlichem Ausmaße durch Verwendung: einer elektrolichtempfindlichen Schicht des Typs, der einen gewissen Grtid einer pan-
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MvüLV.·- ;*f? BAD ORIGINAL
chromatischen Empfindlichkeit aufweist, beseitigt werden. Der Grund liegt darin, dass eine "derartige Schicht eine ziemlich ^ hohe Empfindlichkeit besitzt, wobei es darüber hinaus nicht , langer erforderlich ist, . einen aufgelösten Film he-rzusteilen.",. Zum Zeitpunkt der Bestrahlung reicht es aus·, .ein■ Farbfilter vor die sensibilisierte Schicht zu geben. Daher kann ein Farbdruck auf elektrophotographischem Vfege von einem gefärbten: Positivbild erhalten .werden,- und zwar, durch Verdreifachung;-v des -Verfahrens, welches in einer elektrostatischen Beladung, einer Bestrahlung mit einem chromatisch aufgelösten Bild und einer Entwicklung besteht. "-.", :
Elektrophotographische Verfahren "werden ganz allgemein in zwei Kauptklasßen eingeteilt. Die eine Klasse wird durch das Xerox (eingetragenes Warenzeichen)-Verfahren repräsentiert, bei dessen Durchführung eine Bildübertragung stattfindet, so dass, eine lichtempfindliche Schicht wiederholt verwendet werden kann. Die andere Klasse wird durch das Electrofax-Verfahren repräsentiert, bei dessen Durchführung die lichtempfindliche Schicht selbst als Träger für das Bild in dem fertigen Druck yerweiidet "wird.
Im Falle eines Verfahrens, bei dessen Durchführung eine Bild-Übertragung stattfindet, ist die nicht mit einem Bild versehene Fläche (entsprechend der .s.-tark belichteten Stelle) in dem erhaltenen Druck natürlich weiss, vorausgesetzt, dass ein weisses Übertragungspapier verwendet wird, und zwar unabhängig davon, welche Farbe die lichtempfindliche Schicht besitzt. Bei der Bildubertrag\ing wird jedoch die Bild quäl i tat in unvermeidbarer Weise verschlechtert. Insbesondere dann, wenn man auf eine Flüssigkeitsentwicklung zurückgreift, ist es schv/ierig, eine perfekte Bildübertraguiig durchzufuhren,
Ia Falle des EleetrofaX^Verfalirens, bei dessen
keine Bildübertragung stattfindet, da die lichtempfindliche Schicht in den Druck umgewandelt wird, erfolgt keine Verschlechterung der Bildqualität als Ergebnis einer Übertragungsstufe. Wird eine pigmentsensibilisierte lichtempfind- ' liehe Schicht verwendet, dann wird jedoch die lichtempfindliche Schicht, die durch daß sensibilisierende Pigment gefärbt ist, an den kein Bild tragenden Stellen des Druckes bestrahlt. Daher ist die stark belichtete Stelle in dem erhaltenen Druck verfärbt oder gedunkelt. Aus diesem Grunde besitzt das erhaltene Bild einen schlechten Kontrast.
Soll ein Bild aus schwarzen Linien reproduziert werden, beispielsweise in einer Bürokopiermaschine, dann wirft diese Erscheinung keine ernsthaften Probleme auf, 'es sei denn, dass man sich darn stört, dass die Kopien nicht besonders gefällig anzusehen sind. Soll jedoch ein Farbdruck mit einer kontinuierlichen Tönung reproduziert werden, dann wird durch diese Erscheinung die Bildqualität erheblich verschlechtert, so dass diese Erscheinung äusserst unerwünscht ist.
Zur Beseitigung dieses Nachteils wurde vorgeschlagen, das sensibilisierende Pigment aus der lichtempfindlichen Schicht nach der Entwicklung zu entfernen. Beispielsweise steht ein Verfahren zur chemischen Umwandlung des sensibilisierenden Pigments in eine farblose Substanz zur Verfügung. Jedoch neigt diese Entfärcivngsbehandlung zu einer Zerstörung der Tonerteilchen, die auf dem Bild abgelagert sind. Wenn es auch möglich ist, die nicht mit einem Bild versehene Fläche mit einer- weissen Substanz zu beschichten, so ist ein derartiges Verfahren dennoch in der Praxis kaum durchführbar. j
Ziel der Erfindung ist daher die Schaffung eines elektrophotographischen Verfahrens, mit dessen Hilfe man Drucke mit
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BAD ORfQfNAt
einer guten Qualität zu erhalten vermag, wobei diese Drucke nicht-*ver£ärbte Flächen, die kein Bild aufweisen, besitzen.
Durch die Erfindung, wird ein elektrophotographisches Verfahren zur Verfügung.gestellt, bei dessen Durchführung ein elektrostatisches latentes Bild auf einer elektr.Q.empfindlichen Schicht gebildet und entwickelt wird, -die aus einem lichtempfindlichen Zinkoxyd, einem elektrisch isolierenden harzartigen Bindemittel und' einer sensibilisierenden Substanz besteht. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete, sensibilisierende Substanz aus einer. Verbindung , ; der nachstehend angegebenen-allgemeinen'Formel (I) , : .
CH-CH .
O=T
NO,
CHO
besteht, worin.R1 für ein Wasserstoffatom, ein, Hälogenatqm, OR oder R steht (wobei R eine Alkylgruppe mit,1 — 7 Kohlen- . stoffatomen ist), R2 und R^ jeweils unabhängig .voneinanderλ . eine Alkylgruppe mit 1-7 Kohlenstoffatomen bedeuten und R^. entweder, (-CH2-)nSO5H oder (-CH2-)nCOOH darstellt, 'wobei η. ; eine ganzf Zahl von 1 - 7 ist. Die .verwendete senslb.il.isie-. rende Substanz kann ferner eine, .Verbindung der allgemein en,vt-„.^ Formel (II)
ORiQINAL ttoSPECTED
sein, worin R,, Hp, R-* und R. die vorstehend angegebenen JDefinitionen besitzen, R1- und R- jeweils unabhängig voneinander für ein V/assers toff atom, NOp, ein Halogenatoin, CN, OR oder COOR stehen, und R eine Alkylgruppe mit 1-7 Kohlenstoffatomen ist, vorausgesetzt, dass sowohl R.- als auch R^ nicht gleichzeitig ] Wasserstoffatome bedeuten. Nachdem das elektrostatische latente Bild auf dieser elektrolichternpfindlichen Schicht entwickelt worden ist, wird die Oberfläche dieser lichtempfindlichen Schicht gleichmässig mit sichtbarem Licht zur Entfernung der Farbe der lichtempfindlichen Schicht, die auf die genannte Verbindung zurückgeht, bestrahlt.
Durch die vorliegende Erfindung wird ferner ein elektrolichtempfindliches Bilderzeugungselement zur Verfügung gestellt, das eine elektrolichtempfindliche Schicht aufweist, die aus photoleitendom Zinkoxyd, einem elektrisch isolierenden harzartigen Bindemittel und einer sensibilisierenden Substanz besteht. Dieses Element ist dadurch gekennzeichnet, dass die sensibilisierende Substanz .aus einer Verbindung der allgemeinen Formel (i)
CH-CH
CHO
besteht, worin R^ für ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, OR oder R steht (wobei R eine Alkylgruppe mit .1-7 Kohlenstoffatomen ist), R2 und R, jeweils unabhängig voneinander eine Alkylgruppe mit 1 - 7 Kohlenstoffatomen bedeuten und H.
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PAGINAL IN^ECTjED
entweder (-CH2-)nSO~H oder (-GH2-)nCÖOH darstellt, wobei η eine ganze Zahl von 1 - 7 ist, oder einer Verbindung der folgenden .allgemeinen Formel (II)
vorstehend angegebejeweils unabhängig vonentspricht, worin R1,R2,
nen Definitionen besitzen, R1- und
einander für ein Wasserstoff atom, NO2, ein Halögenätoiin GN/ OR oder COOK stehen, und R eine Alkylgruppe mit 1-7 Hohlen-" st off atomen ist, vorausgesetzt, dass sowohl Rc als a'uclV'RA" nicht gleichzeitig Wasserstoffatome bedeuten. ; ->·
Einige der Verbindungen des Spiropyran-Typs sind bekanntlich Substanzen, welche einen Photochromismus zeigen. Eswürde gefunden, dass," falls die Verbindungen des Spiropyran-Typs der vorstehenden Formeln (I) oder (II) durch eine photclei- tende Substanz, wie beispielsweise Zinkoxyd, adsorbiert werden, sie in einen» chromatischen Zustand abgelagert werden, so dass die photoleitende Substanz photoleitend empfindlich gegenüber Licht geiracht wird, das von dem Farbematerial adsorbiert wird. Die Ptvrbe, welche von der elektroliehtempfindlichen Schicht mit Hilfe der sensibilisierendeD Substanz einer der vorstehenderwähnten Formeln (I) oder (II) angenommen wird, kann in, einfacher. We^ise. durch Bestrahlung :. mit sichtbarem Licht entfernt v/erden.
i-t'i ■
QRfGlfsJAL
Die vorstehend erwähnten Ausführungsformen und charakteristischen Punkte der vorliegenden Erfindung lassen sich .wie folgt zusammenfassen:
1. Die sensibilisierende Substanz der allgemeinen Formeln (I) oder (II) wird von der photoleitenden Substanz, beispielsweise Zinkoxyd, adsorbiert. Als Ergebnis dieser »Behandlung wird die photoleitende Substanz gegenüber Licht mit Wellenlängen sensibilisiert, die von der sensibijlisierenden Substanz adsorbiert werden.
2. Als photoleitende Substanz wird eine solche verwendet, die eine möglichst kleine Adsorption von sichtbarem Licht zeigt. Die photoleitende Substanz, welche durch die Behandlung gemäss 1. erhalten v/orden ist, wird mit einem gee-igneten isolierenden Harz vermischt und verknetet, worauf die erhaltene Mischung in Form einer Schicht auf einer stromleitenden Unterlage oder einer Unterlage ausgebreitet wird, die in der Weise behandelt worden ist, dass sie eine Stromleitfähigkeit angenommen hat. Auf diese Weise wird das «elektrolichtempfind-■ liehe Bilderzeugungselement geschaffen. j
3. Die auf diese Weise hergestellte lichtjelmpfindliche Schicht wird gleichmässig beladen, mit Licht in Bildkonfiguration bestrahlt, worauf das erhaltene latente Bild entwickelt wird. Im Fall eines Vielfarbendrucks wird das gleiche Verfahren mit verschiedenen Kombinationen aus Auflösungsfilter und 5?oner wiederholt.
4. Die empfindliche Schicht, Entwicklung wie unter 3., wird ] in intensiver V/eise mit sichtbarem Licht bestrahlt. Die Bestrahlung entfernt die Farbe, die innerhalb der empfindliehen Schicht durch die sensibilisierende Substanz der allgemeinen Formeln (I) oder (II) erzeugt worden ist. Die Folge
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^ BAD
davon ist,' dass die optische Dichte an der kein Bild tragenden Stelle herabgesetzt wird. Daher besitzt der fertige Druck eine ausgezeichnete Bildqualität, da er einen weissen Untergrund und damit einen hohen Kontrast aufweist.
Nachfolgend-wird-eine nähere Beschreibung der erfindungsgemäss.en Arbeitsweise sowie, der erfindungsgemäss. eingesetzten Materialien gegeben. Um die photoleitende Substanz daran zu hindern,, ,Farbe in die empfindliche Schicht einzubringen, ι in welche sie;eingemengt wird^söllte die· photoleitende Substanz.in zweckmässiger "Weise so wenig sichtbares lacht, wie möglich absorbieren* Im Hinblick^auf"dieses Erfordernis haben sich phötaleitendes Zinkoxyd oder photoleitendes Titanoxyd als besonders geeignet "erwiesen. Man muss jedjoch beachten, dass die Adsorption des Sensibilisators von der ülatur der Oberfläche, der photoleitenden Substanz abhängt. Zieht man diesen Gesichtspunkt "ebenfalls in Betracht, dann ist Zinköxyd am geeignetsten. Der Grund■-dafür- liegt darin, dass Zinkoxyd auf seiner; Oberfläche vergleichsweise basisch ist und daher in zufriederisteilender Weise einen Sensibilisator mit einem sauren Rest adsorbiert, während Titanpxyd- im Vergleich zu Zinkoxyd auf seiner Oberfläche sauer ist und daher dazu neigt, einen basischen Sensibilisator zu adsorbieren,, Er-. findungsgemäss ist die-Verwendung von Zinkoxyd als photoleitende. Substanz nur ein charakteristisches Merkmal.
Beispiele für Bensibilisierende Substanzen, die unter,die vorstehend angegebenen Formeln (I) und (II) fallen, sind -■>.-■-·. nachstehend, angegeben. Es ist darauf hinzuweisen,· dass die Erfindung nicht .auf\ die Verwendung der nachfolgend.·.aufge-- ■- ",-■ führten,Substanzen beschränkt ist? .-·.-.■"■·- -^3v::■"-■·■: " ·
-· 10 -
Sensibilisierende Substanz IJr. 1:
CH,
CH-, - ^ CH--CH
CH9
CH9
CH9 ι *-
CH9
ι ^-
V_ NO,
CaO
Sensibilisierende Substanz Hr. 2:
CH
COOH
Sensibilisierende Substanz Nr. 3:
CH,
CH,
CH-CH
ν:
.^2
/ CHO
COOII
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Sensibilisierende Substanz Nr. 4; •ίο
.0H
(CHo)
■2'4
Sensibilisierende Subs tanz Nr", 5:
SO,H
Sensibilisierende Substanz Hr. 6:
(CH2)2 GOOH
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SensibJ e Substanz —Λ Nr. 7:
•"fTT
'"I
H5 K Λ )—
2^2
t
tanz
OH
Sensibili.·.. de Subs Wr. 8:
CH, ;
NO,
Sensibil
Substanz ITr. 9:
/n3
-ITO,
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BAD ORIGINAL
S/ -ff «'
ii. -Öfcfrgiääg Hi
* mi
Silitliil fei f 11 ,
i im
%φΐ
ifitiöibilisierende Substanz Nr. 13 ί
CH,
ÖOOH
Söneibilisierende Substanz ilr, 14:
VaQhBteilend wird eine Methode beschrieben^ nach Velciier die öensibilisierönde Substanz der vorstehenden fOrmelä (ίj öder (Ii) der photoleitenden Substanz zugegeben Wird. Üiö serisibiiisiörende Substanz kann in einem geeigneteri iröötiügsiaittei äiifgelöst -werdenί -Worauf das photoleitende Zinko±yd der erttaltenen Lösung zugesetzt wird, so dasg öich die sensibi-
Substanz auf der photoleitenden Substaüa ablagern Wahlweise kann die photoleitende Substanz iöii Einern
iööli©rSnden Harz venaischt und verknotet werden^ itö-tjäüi die der sensibiiisierenden Substanz dei erhalteüeii Hizugesetzt wird. ,
au irerhin4e,rn, dass 4er Sensibilisator ^seilte ^art»0 vrer~ ist esr^ zitäckmäB&xg, ali^ ^ehandluiigeÄ änsehiiessend an die Auflösung des Sensibilisators im Uunkeln durchzu-
-BADORtGJNAL
' ...",.- - ■■":■ -■■-"■■ - 15 -; '.-' ■ ■'■.-■ ■.;.
führen, Wird die sensibilisierende Substanz an dem Zinköxydvor dem Vermischen und Verkneten des isolierenden ,Harzes mit dem Zinkoxyd adsorbiert, dann sollte das Lösungsmittel für die sensibilisierende Substanz in zweckmässige'r Weise auch ein gutes Lösungsmittel für das Harz sein. Dies ist deshalb der Fall, da das Harz unmittelbar nach der Adsorption der sensibilisierenden Substans vermischt und verknetet werden kann« Ist das Lösungsmittel für die sensi'ixlisierende Substanz kein gutes Lösungsmittel für das Harz, dann ist es zweckmässig, die Mutterlauge, die nach der Adsorption . der sensibilisierenden Subs!tanz anfällt, durch ein gutes Lösungsmittel für das Harz vor "der Zugabe des Harzes zu er-, setzen»
Die sensibilisierenden Substanzen der vorstehend ange'gebenen Formeln (1) oder (II) verlieren ihre Farbe bei der Absorption von sichtbarem Licht. Die Menge an sichtbarem Licht, die für eine Verfärbung erforderlich ist, ist weit grosser als die Lichtmenge, die gewöhnlich zur Bestrahlung in der Elektrophotographie verwendet wird. Daher verfärbt diese Bestrahlung mit Licht in BiIdkonfigurätion nicht die lichtempfindliche Schicht und verhindert nicht eine Sensibilisierung. · "'' '
Im allgemeinen ist eine Substanz, "die einen Photoefiroinismus zeigt, dadurch gekennzeichnet, dass die reversible Farbänderung sehr schnell erfolgt. Im Falle Von sensibilisierenden Substanzen, die imtex- die vorsteheiid angegebenen^ iOrmein -(I) und (il) fallen, wird die Farbe, nachdem sie einmal ent-' ^ fernt worden ist, nur unter beträchtlichen""^ch'wie^i-glEÖ^^'äf'-wieder zurückgev/onnen. Die Schicht muss erhitzt oder init ultravioletten Strahleii; b^stbsnaf iwefi^en'. *IM Malier^aie' Farbe· in der elelctropliotogräph'iScHen ßem§£xä'&McfieT^ SchieKt ta
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©AD
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der Stufe des Entwicklung durch Bestrahlung mit einem intensiven sichtbaren Licht entfernt worden, dann findet unter den üblichen Lagerungsbedingungen keine erneute Farbbildung statt. Tritt die Farbe unter ungünstigen Lagerungsbedingungen erneut auf, dann kann sie wiederum durch erneute. Bestrahlung der Schicht mit sichtbarem Licht entfernt werden.
Vorzugsweiße wird die sensibilisierende Substanz, die einer der vorstehend angegebenen Formeln (i) oder (II) entspricht, auf dem photoleitenden Zinkoxyd in einer Menge von 0,1 mg bis 100 mg der ersten pro 10 g des letzteren aufgebracht. In bevorzugter Weise erfolgt die Aufbringung in einer Menge Von 1 mg bis 20 mg des Sensibilisator pro 10 g Zinkoxyd. Die sensibilisierenden Substanzen, welche durch die vors te-;J hend angegebenen allgemeinen Formeln (I) oder (II) wiedergegeben worden, können entweder für sich allein oder -in Kombination verwendet werden. ! ;
Das isolierende Harz, das als Bindemittel für die erfindungsgeiiiäss eingesetzte photoleitende Substanz dient, entspricht dem Typ, wie er in üblicher V/eise zur Herstellung von elektrophotographischen empfindlichen Schichten verwendet wird. Dieses Harz unterliegt keinen besonderen Beschränkungen. Insbesondere Alkydharze, Styrol/Butadien-Copolymeren-Harze sowie Silikonharze liefern günstige Ergebnisse. Zusätzlich können für diesen Zweck beispielsweise Polymethacrylsäureester-Harze und Epoxyester-Harze verwendet werden.
Das Bindemittel für die photoleitende Substanz, das erfindungsgemäss verwendet wird, sollte derart beschaffen sein, dass es nicht in nachteiliger V/eise die sensibilisierende Substanz beeinflusst, welche einer der vorstehend angegebenen Formeln (I) oder (II) entspricht. Ausserdem sollte es
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nicht .die Entfernung der Farbe der sensibilisierenden Sub- :. stanz nach, der Entwicklung hindern. -Es ist daher erforderlieh, ein geeignetes .Bindemittel je mch der eingesetzten sensibilisierenden Substanz auszuwählen. .....-■ .
Die photoTeitende Substanz, welche die sensibilisierende Substanz adsorbiert hat, welche einer der vorstehend angegebenen 'allgemeinen Formeln (I) oder (ίΐ) entspricht, wird gründlich-miTt. dem isolierenden Harz, das als Bindemittel dient, vermischt und verknetet.Die erhaltene Mischung wird
. - in Form einer {Sxchieht auf einer stromleitenden' Unterlage oder einer Unterlage, die in der Weise, behandelt worden ist," dass sie eine StrOmleitfähigkeit angenommen hat, ausgebreitet. Es ist natürlich zweckmässig, ein gutes lösungsmittel· für das isolierende Harz zuzumengen, um das Vermischen und .· das Kneten zu erleichtern. Die.auf diese Weise hergestellte elektrophotographisehe empfindliche Schicht wird getrocknet und anschliessend im-Dunkeln gelagert, so dass sie Dunkeladaptiert wird. Die auf diese Weise erhaltene elektrophoto-
- graphische empfindliche Schicht nimmt infolge der sensibilisiei'enden Substanz, welche:-einer der-vorstehend angegebenen
• allgemeinen Formeln (I) oder (II) entspricht und auf dem Zinkoxyd abgelagert ist, Farbe an. Das elektrostatische latente Bild "wird auf dieser elektraphotographischen empfindlichen Schicht mittels eines elektrophotographischen Verfahrensgebildet» : - ■ ■-■-'■- ■■"■ . ·
Bei der Durchführung eines typischen derartigen Verfahrens wird das eiektrosiatisette latente Bild; in der Weise"1gebil-' ■'■■ det,- dass eine gleichmässige.· Beladung^und eine:-ansciilieösende· Bestrahlung mit einem· Mchtbild erfolgt ν Man kann· j'e'doch1-auf jedes Verfahren' - zurückgreif en; mit dessen· Hilfe; das'*· r >r·'· ; latente Bild erzeugt werdenr kann. Die'Entwicklung Täss^t si chi
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nach einer der verschiedenen bekannten Methoden durchführen, beispielsweise nach dem Kaskadenverfahren, dem Magnetbürstenverfahren, dein Flüssigkeitsverfahren oder dem Puderwolkenentwicklungsverfahren. Das Flüssigkeitsverfahren sowie das PudervoXkenentwicklungsverfahren, die besonders für die Reproduktion einer graduierten Tönung geeignet sind, eignen sich besonders für die Entwicklung gemäss vorliegender Erfindung. Nach der Entwicklung wird das Tonerbild fixiert. Das Fixieren des Tonerbildes kann beispielsweise P durch ein Y/ärmefixierungsverfahren erfolgen. Dieses Verfahren hat zur Folge, dass der Toner direkt an dem Substrat fixiert wird, lerner kann ein gleichmässiges Lackieren des entwickelten Bildes durchgeführt werden. Die Erfindung ist nicht von dem angewendeten Entwieklungs- und Fixierungsverfahren abhängig .
Die Entfernung der Farbe aus der empfindlichen Schicht durch Bestrahlung mit sichtbarem Licht kann vor oder nach der Fixierung erfolgen. Die Bestrahlung der empfindlichen Schicht mit sichtbarem Licht erfolgt inderVieise, dass die Schicht offen der Einwirkung einer intensiven Lichtstrahlung ausgefc setzt wird, die von einer geeigneten Lichtquelle ausgesendet wird, v/obei die.Bestrahlung während einer kurzen Zeitspanne erfolgt. Dies' erfolgt beispielsweise durch Bestrahlung mit Sonnenlicht oder mit Licht aus einer Wolframlichtquelle.
Im allgemeinen werden Drucke in hellen Bäumen gehalten. Braucht die Farbe der lichtempfindlichen Schicht selbst } nicht auf einmal entfernt zu werden, dann lässt sich das Ziel der Erfindung i:a ausreichendem Maße in der Weise erreichen, dass der fixierte Druck in einem hellen Raum-gelassen wird. Ein Licht, welches von dem Sensibilisator absorbiert wird, vermag seine Farbe zu entfernen. Ist eine
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sofofctige Entferiiung der ParbB erforderlic,hj so kann.dies beispielsweise dadurch geschehen/ dass eine Bestrahlung nit einem "Licht erfolgt, dessen Leuchtstärke io OQD Lux übersteigt» wobe#-§an derartiges Licht aus piner Wölfranilichtr· ■■ qtielle ausgeiieridet wird, die eine Farbtemperatür von 28000K besitzt. Es ist überflüssig zu erwähnen, dass die Bestrahiüng$aeit mit zunehmen^ stärker werdender; Liohtguelle ver- Κν&ψΐ v(erderi kaiiti. Wird die empfindliche Schicht mit ßonntenlipht ließtrahlti dann reiqht beispielsweise eine Beistrahluhgaaeit von 1 bis 5 Minuten für den genannten Zweck aus. |
IiieYerf ahrens stuf en (Sehsibirisierung mittels einer sensibiliöiereriden SübstahZj, welche einer -der. vorstehend angegebenen Formeln (1) oder (Il) entspricht, sowie die Entfernung der ]?artbe yon den nicht mit einem Bild versehenen (hoch belichteten) i?lächen der: lichtempfindlichen Schicht .durch Bestrahlung mit siphtbarem Licht nach der Stufe der Entwicklung), welche das erfindungsgeKiässe elektrophotogriiphische Vexfäliren kennzeichnen, können auch auf andere elektrpphotpgraphioche Verfahren, angewendet werden. Beispieisweipe können die Verfahrensstufen auf ein elektrophotogräphiüches Verfahrenangewendet werden, bei dessen Durchführung keine ■Beladung erfolgt. Ausseraem ist eine Anwehdung auf ein elektrolytisches elektrophötographisches Verfahren möglich.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
6 mg der yors.tehend erv;ähhten sensibilisierenden Substapz Kr.· T werden in. 40 ml Methanol gelöst. 5 g eines\photoleitenden Zinkoxyds (hergestellt von Sakai Chemical)'Werden der erhaltenen I-ösjung 'zugesetst,, v/orauf grundlich gerührt"
wird, .- " . ■ ..
Die erhaltene Dispersion wird anschliessend zentrifugiert, wobei ein Zinkoxyd abgetrennt wird, auf welchem die vorstehend erwähnte sensibilisierende Substanz Nr. 1 abgelagert ist. Das Zinkoxyd, auf dem sich die feuchte sensibilisierende Substanz befindet, wird anschliessend einer Harzlösuhg der folgenden Zusammensetzung zugesetzt:
Styresol 4400 (hergestellt von Nippon Reichhold) (als nicht-flüchtige Komponente) 0,6 g ·
" Desmodule L (hergestellt von Bayer)
(als nicht-flüchtige Komponente) 0,4 g
Styresol 4400 ist ein styrolhaltiges Alkydharz. Es wird als 5,0 #ige Toluoliösung in den Handel gebracht. Desmodule 1 ist ein Produkt, das bei der Umsetzung von 1 Mol Trimethylolpropan mit 3 Mol Tolylendiisocyanat erhalten wird. Es wird als 'Ib /'igö Äthylacetatlösung in den Handel gebracht. Die Substanzen v/erden in den vorstehend erwähnten Mengen ausgewogen und in einer geeigneten zugesetzten Butylacetatmenge • aufgelöst. Die erhaltene Harzlösung und das behandelte Zinkoxyd werden gründlich mittels einer Kugelmühle verrührt. Die ψ erhaltene Dispersion wird in einer Dicke in trockenem Zustand von 6 u.auf einem Papier ausgebreitet, das derart behandelt worden ist, dass es stromleitend geworden ist. Nach der Ausbreitung wird die Schicht getrocknet und in einem luftthermostatoad nit einer Temperatur von 400G während einer Zeitspanne von 24 Stunden aufbewahrt.
Alle vorstehe.ndon Behandlungen werden in einem dunklen Zimmer durchgeführt. Die auf diese V/eise erhaltene elektrolichtempfindliche Schicht besitzt eine leicht-blaue Farbe, und zwar infolge der sensibilisiei-eriden Substanz Nr. 1, Die
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reflektive.optische Dichte beträgt 0,52. "j
' ■' ■ v I
Diese lichtempfindliche Schicht >/ird gleichmässig mittel;;
einer negativen Koronaentladung .von -7000 Volt beladen,"
Sie nimmt dabei eine Oberflächenspannung von -5:2.0-Volt, an, . -' In diesem Zustand wird die empfindliche Schicht direkt in
Kontakt mit einem positiven Original gehalten und durch da. ;
Original mit Licht aus _einer Wolframlichtquelle, mit 1000 Li*
-während einer Zeitspanne von 0,4 Sekunden bestrahlt·. Unmit"1
bar nach der Bestrahlung wird die empfindliche Schicht ent- _ | wickelt, und zwar■durch Einbringen in einen.Flüssigkeitseil·..- ? wickler der folgenden Zusammensetzung: .
Im Handel erhältliche -blaue Off set-Tin te 1 g. - ';* - : Cyclohexan · ■ 1 liter
Nach der Entwicklung wird der Bogen, welcher die empfindlic":
Schicht enthält, in einem Bad aus sauberem Isoparaffin ges·-" , dm die Untergrund-Tonerteilchen abzuwaschen. Nach der an- " : schliessenden Trocknung wird das Bild in der Weise, fixier"'; \ dass ein im Handel erhältlicher klärer Lack aufgesprüht - l | Der Lack wird gründlich getrocknet, worauf die ganze Ober-j. . . · fläche des Bogens während einer Zeitspanne von 5 Minuten . " Sonnenlicht bestrahlt'wird.
Das Sonnenlicht setzt die Farbe infolge der^ sensibilisie " j; j
den Substanz Nr. 1 herab. Deshalb fällt die refl-ektive ,ορ'φ. ■ sehe Dichte auf 0,24 an den Stellen ab, die kein Bild'trn {;" " ί · (entsprechend den hochbelichteten Stellen). Die elektro- ' i. lichtempfindliche Schicht dieses Beispiels besitzt eine V „:■ '
spektrale Empfindlichkeit, wie sie durch die Figur 1 wii ; ;
gegeben wird. Die durch die schrägen gestrichelten lini^ | J wiedergegebene'Fläche entspricht der sensibilisierten 'F"
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6APORfGlNAt
Beispiel 2
Die oben erwähnte sensibilisierende Substanz Nr. 2 wird in einer Men^e von 2 mg pro 5 g Zinkoxyd verwendet. Im übrigen werden 'die in Beispiel 1 beschriebenen Mengen und Maßnahmen verwendet bzw. eingehalten.
Die reflektive optische Dichte der elektrolichtempfindlichen Schicht selbst beträgt 0,37. Wird die lichtempfindliche Schicht mit Licht aus einer Wolframlichtquelle mit 60 000 Lux während einer Zeitspanne von 4 Minuten bestrahlt und anschliessend entwickelt, v/orauf das elektrostatische latente Bild auf der empfindlichen Schicht fixiert wird, dann fällt die reflektive optische Dichte auf 0,20 ab. Die elektrolichtempfindliche Schicht dieses Beispiels besitzt eine spektrale Empfindlichkeit in Abhängigkeit von der Wellenlänge, wie sie aus Figur 2 hervorgeht. Der durch die schrägen Linien wiedergegebene Teil entspricht der sensibilisierten· Fläche.
Beispiel 3
Eine Methanollösung der vorstehend erwähnten sensibilisierenden Substanz (4) wird auf photoleitendem Zinkoxyd adsorbiert. Im absorbierten Zustand besitzt der Sensibilisator eine rote Farbe. Nach der Bestrahlung mit sichtbarem Licht wird die Farbe entfernt.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Biektrophotographisqhes Verfahren, "bei dessen üJurchf Ulirung ein elektrostatisches latentes Bild auf einer eiektrolicht- . empfindlichen^ Schicht erzeugt und entwickelt wird, die aus einem photoleitenden Zinkoxyd, einem elektrisch isolierenden harzartigen Bindemittel und einer sensibilisierenden Substanz' besteht j dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete serifjibilisiercnde Substanz aus einer Verbindung der folgenden allgemeinen Formel (I)
    -ν/
    I
    • -
    ; CH-CH
    } .-'BO0
    'Ν.''
    I
    ei
    Rv
    CIIO
    .,," iür; ein. V/asserstoxfaton, ein Haioger.utoir;, OPi orfer /R steht (vrohei Ii eine Alky^gruppe -mit 1 - 7 !Fohlensto.L\rutO- - men ist)v~~&n ;^nü ^.3 Jewells unabhängig, voneinander eine Alicy ppe^- mit T - ,7 Kohlenstoffatoiaen bedeuten mid R. entv.:edei-
    g^SevH osier ^-eH2-)nC(j0H darstellt, ■-wobei- η eine ganze Zahlvy.öji- T- -7 ist oder aus einer. Verbindung der folgenden allgemeinen i?ormel (II) ■'"'■_
    *™
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    BAO
    besteht, worin R., R2, R~ und R, die vorstehend angegebenen Definitionen besitzen, Rp- und Rg jeweils unabhängig voneinander für ein Wasserstoff atom, I1TOp, ein Halogenatom, CN, OR oder GOOR stehen, und R eine Alkylgruppe mit 1 - 7 Kohlenstoffatomen ist., vorausgesetzt, dass sowohl R^ als auch Rg nicht gleichzeitig Wasserstoffatome sind, und nach der Entwicklung des elektrostatischen latenten Bildes auf dieser elektrolichtempfindlichen Schicht die Oberfläche der empfindlichen Schicht gleichmässig mit sichtbarem Licht zur Entfernung der Farbe der empfindlichen Schicht, die auf die genannte Verbindung zurückzuführen ist, bestrahlt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als sen3ibilisieren'de Verbindung eine der sensibixisierenden Substanzen Nr. 1-14 gemäss der Beschreibung verwendet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendeten Verbindungen in der Schicht in einer Menge von 0,1 bis 100 mg der Verbindung pro 10 g Zinkoxyd vorliegen.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete Verbindung in der Schicht in einer Menge von 1 - 20 mg der Verbindung pro 10 g Zinkoxyd vorliegt.
    5. Elelriroliciiteupi'-indliches Bilderzeugungselement aus einer elektrolichteüipfindlichen Schicht, die aus einem photoleiten- · den Zinkoxyd, einem elektrisch isolierenden harzartigen Bindemittel und einer sencibilisierenden Substanz besteht, dadurch ' gekennzeichnet, dass die sensibilisierende Substanz aus einer Verbindung der folgenden allgemeiner. Formel (1)
    009830/16
    4 ,·
    HO
    worin R1-für ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, OR oder R steht (wobei R eine Alkylgruppe mit 1 - 7 Kohlenstoffatomen ist),· Rp und R, jeweils unabhängig voneinander eine Alkylgruppe mit 1 - 7 Kohlenstoffatomen bedeuten und R, entweder (-GH2-)nSO^H oder (-G^-^COOH darstellt, wobei ή eine ganze Zahl von 1 - 7 ist oder aus einer Verbindung der folgenden allgemeinen Formel (II)
    besteht, worin
    , und R.
    Definitionen besitzen, Rc und
    die vorstehend angegebenen jeweils unabhängig voneinan
    der für ein Wasserstoffatom, NOp, ein Halogenatom, CN, OR oder GOOR stehen, und R eine Alkylgruppe mit 1-7 Kohlenstoffatomen ist, vorausgesetzt, dass' sowohl R5 als auch Rg nicht gleichzeitig Wasserstoffatome sind. /.
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    %■■:·
    S0 Bilderzeugungoelement nach Anspruch 5, dadurch gekernzeichnet, dass die sensibiiisierenöe Verbindung eine uor Substanzen 1 - 14, wie sie in der Beschreibung angegeben sind, ist.
    7. Bilderzeugungselement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung in der Schicht in einer Menge von 0,1 bis 100 mg der Verbindung pro 10 g Zinkoxyd vorliegt.
    r 8. Biiderzeugungselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, · dass die Verbindung in der Schicht in einer Menge von 1 - .20 mg der Verbindung pro 10 g Zinkoxyd vorliegt.
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    BAÖ ORIGINAL
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