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DE20019831U1 - Drehbares, mittels Preßluft explosives Geschoß - Google Patents

Drehbares, mittels Preßluft explosives Geschoß

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DE20019831U1
DE20019831U1 DE20019831U DE20019831U DE20019831U1 DE 20019831 U1 DE20019831 U1 DE 20019831U1 DE 20019831 U DE20019831 U DE 20019831U DE 20019831 U DE20019831 U DE 20019831U DE 20019831 U1 DE20019831 U1 DE 20019831U1
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Germany
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projectile
bodies
spindle
chamber
smooth
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DE20019831U
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    • F42B7/02Cartridges, i.e. cases with propellant charge and missile
    • F42B7/10Ball or slug shotgun cartridges
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
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Description

Juan Martinez Garcia , Benedicto XV, 28-30, 14400 Pozoblanco (Cordoba)
Drehbares, mittels Preßluft explosives Geschoß
Die Erfindung betrifft ein Geschoß für Feuerwaffen von der Art, die bei der Großwildjagd zum Einsatz kommen. Das Geschoß hat eine Spitze aus hartem Material, die mit einer Spindel oder Gewindezapfen, welche(r) ein Teil dieser Spitze ist, am vorderen Teil eines Körpers festgehalten wird, wobei der Körper aus zwei durch diese Spindel miteinander verbundenen Teilen besteht.
Zweck der Erfindung ist es, dem Jäger ein Geschoß zu bieten, das beim Auftreffen auf das Tier, auf welches angelegt wurde, entweder eine Deformation des vorderen Geschoßkörpers oder aber die Explosion dieses Körpers verursacht, wodurch dieser in Schrott umgewandelt wird, wodurch die höchste Effektivität beim Einsatz des Geschosses gewährleistet wird.
Üblicherweise haben die in Jagdgewehren eingesetzten Geschosse eine glatte Außenfläche, wodurch die Stabilisierung beim Schuß nicht ausreichend und die Tragweite eher gering ist.
Es ist jedoch ein Geschoßtyp bekannt, der aus drei Körpern besteht, von dem der erste vorne eine Spitze aufweist, die aus einem härteren Material als der unmittelbar dahinter liegende Körper ist, und wobei der dritte Körper aus Kunststoff gefertigt ist.
Der Körper, der die Spitze bildet, ist kegelförmig, wobei seine Basis durch eine unabhängige Mutter abgeschlossen wird, die auf einer hinter der Spitze angebrachten axialen Spindel aufgeschraubt ist, wobei die Mutter in der Mündung eines Hohlraums untergebracht ist, die zu diesem Zweck in der Abschlußfläche des zweiten Körpers ausgespart wird, der üblicherweise zylindrisch und aus Blei gefertigt ist.
Der dritte oder hintere Körper wird mit dem vorherigen mittels vorstehender Teile am vorderen Rand dieses dritten Körpers verbunden, die in einem hinteren Gehäuse des zweiten Körpers eingeführt sind, so daß die aus den drei Körpern gebildete Gruppe einen einzigen Block bildet, dank einer hinteren Mutter, die am Ende der Spindel aufgeschraubt ist und auf der hinteren Außenfläche des dritten Körpers aufliegt.
Die so gebildete Gruppe wird ferner durch in Spiralbahnen verlaufende Rillen abgeschlossen, die in der Richtung der Mantellinien liegen, um dem Geschoß beim Abschuß Orientierung und Stabilität zu verleihen, wobei der zweite und der dritte Körper mit diesen Rillen versehen sind.
Auf der Grundlage des bekannten und oben beschriebenen Geschosses wurden eine Reihe von Verbesserungen und Erneuerungen verwirklicht, die bedeutende Vorteile bieten, wie weiter unten dargestellt.
Eine der Verbesserungen des Geschosses der Erfindung besteht darin, daß das vordere Ende der Spitze aus hartem Material, vorzugsweise Stahl, abgeschnitten und nicht spitz ist, d.h., die Spitze des Kegels ist abgeschnitten, so daß man einen
kegelstumpfförmigen Körper erhält. Auch wurde die Mutter entfernt, die an der Mündung des Hohlraums angebracht war, welcher die Abschlußfläche des zweiten Bleikörpers des Geschosses bildet, wobei die drei Körper mittels der Mutter zusammengefügt und gehalten werden, die am Ende der Spindel bzw. des Gewindezapfens aufgeschraubt ist und die gegen die hintere Abschlußfläche des dritten Kunststoffkörpers drückt.
Eine weitere und neue Eigenschaft des Geschosses ist, daß die Gruppe, statt zylindrisch zu sein, leicht kegelstumpfförmig ist, wobei der Durchmesser der hinteren Abschlußfläche ein wenig größer als der Durchmesser der vorderen Abschlußfläche ist.
Eine weitere Verbesserung besteht darin, daß der hintere Teil des dritten Körpers ein glattes Endteil aufweist, das ein Band bildet, an dem die Rillen enden, wobei dieses Band an der inneren Fläche des vollkommen glatten Laufes der Waffe eng anliegt, so daß ein Entweichen der Explosionsgase verhindert oder vermieden wird, was die Effektivität beim Schießen gewährleistet.
Eine weitere Verbesserung besteht darin, daß der zweite Körper, der zwischen der harten Spitze und dem hinteren Kunststoff körper angebracht ist, über seine gesamte Länge eine Kammer oder einen Durchgang aufweist, mit deren/dessen Hilfe die darin enthaltene Luft eine Explosion verursacht, wenn das Geschoß eine harte Stelle des angeschossenen Tieres trifft, wodurch der Hauptkörper zu Schrott umgewandelt wird, wenn jedoch das Geschoß eine weiche Stelle des beschossenen Tieres trifft, derselbe Körper sich verformt und dehnt, wobei sich sein Durchmesser in etwa verdoppelt.
Die Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden genauer in der nachfolgenden Beschreibung dargestellt, wobei auf die beigefügten Figuren Bezug genommen wird, die zur Veranschaulichung und ohne einschränkende Wirkung ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel darstellen.
Figur 1 zeigt einen Längsschnitt des Geschosses gemäß der Erfindung.
Figur 2 zeigt ein vergrößertes Detail der Figur 1.
Figur 3 ist eine Projektionsaufsicht des Geschosses in Längsrichtung, der die
Längsrillen sowie den Unterschied im Durchmesser zwischen den Enden oder Abschlußflächen des Geschosses zeigt.
Wie in den Figuren gezeigt, besteht das Geschoß gemäß der Erfindung aus drei ordnungsgemäß miteinander verbundenen Körpern, wobei der eine eine kegelstumpfförmige Spitze 1 bildet, deren Bodenfläche auf der vorderen Fläche eines zweiten, bevorzugt aus Blei gefertigten Körpers 3 aufliegt, wobei eine Scheibe 2 zwischen den zwei Körpern zu Stützzwecken und um die Dichtheit zu gewährleisten, eingeschoben ist und wobei der Körper 1 oder die Spitze aus härterem Material, bevorzugterweise Stahl, gefertigt ist. Der dritte, mit der Referenzzahl 4 bezeichnete Körper, liegt in der Verlängerung des Körpers 3, wobei die Körper 1, 3 und 4 mittels einer Spindel 6 miteinander verbunden sind, die aus der Bodenfläche des spitzenförmigen Körpers 1 ragt und bis zum hinteren Ende des Kunststoffkörpers 4 reicht.
Im Körper 3, der sich zwischen der Spitze 1 und dem hinteren Körper 4 befindet, ist eine Kammer 7 ausgespart, deren Zweck weiter unten dargestellt wird. Zum Sicherstellen der Verbindung zwischen den Körpern 3 und 4 weist der letztere an der Basis oder hinteren Fläche eine Aussparung oder einen Hohlraum 8 auf, welche oder welcher das Gegenstück zu einem Vorsprung 9 des Körpers 4 bildet, wobei ebenfalls ein passender Schlitz im Hohlraum 8 des Körpers 3 ausgebildet ist, in den eine Rippe 9' paßt, die Teil des Vorsprungs 9 des Körpers 4 ist.
Die drei so gebildeten Körper 1, 3 und 4 sind perfekt miteinander befestigt und werden bis zum Auftreffen zusammengehalten.
Am entgegengesetzten Ende der Spitze 1, die, wie bereits erläutert, aus hartem Material gefertigt ist, wird ein Verschlußdeckel 10 angebracht, der die Mutter 5 verdeckt, mit der die drei Körper 1, 3 und 4 miteinander befestigt werden und einen perfekten Abschluß der gebildeten Kammer gewährleistet, was erforderlich ist, um das Entweichen von Gasen bei der Schußexplosion zu verhindern, dank der Kompression seiner dünnen Mantelteile gegen die Innenfläche des Gewehrlaufes. Ebenfalls am hinteren Ende befindet sich ein glattes Teil 11, an dem eine Reihe von Rillen 1 2 enden, die in spiralförmiger Richtung verlaufen und auf der äußeren Mantelfläche der Körper 3 und 4 eingelassen sind, so daß mit Hilfe dieses Bereiches oder glatten hinteren Bandes 11 das Geschoß insgesamt genau in den Lauf der Waffe paßt, wodurch das Entweichen der Pulververbrennungsgase beim Abschuß verhindert wird. Diese Rillen 12 verursachen eine Drehbewegung des Geschosses im Lauf der abfeuernden Waffe von etwa 3000 Umdrehungen in der Minute, was nicht nur eine Stabilisierung beim Abschuß gewährleistet, sondern auch eine größere Zielgenauigkeit, weil die Erdanziehungskraft teilweise vermieden wird und wobei ein weiterer Effekt darin besteht, daß die Neigung des Geschosses etwa dreimal stärker als bei den bekannten, sich nicht drehenden Geschossen ist, und die Reichweite in etwa den doppelten Wert beträgt, wie der im Normalfall üblicherweise erzielbare.
Die im Körper 3 ausgesparte Luftkammer 7 bewirkt beim Auftreffen auf den beschossenen Gegenstand oder auf das beschossene Tier eine Explosion, die diesen Körper 3 in Schrott umwandelt, weil beim Auftreffen, wenn das Geschoß beispielsweise eine harte Stelle oder einen Knochen trifft, die Spitze 1 des Geschosses einen Druck auf den Körper 3 ausübt, wodurch die Kammer 7 komprimiert wird, so daß die in ihr enthaltene Luft auf einen hohen Druck von bis zu 600 bar gebracht wird und somit eine Explosion des Körpers 3 bewirkt, welche diesen Körper zu Schrott werden läßt.
• · ♦ ·

Claims (4)

1. Drehbares, mittels Preßluft explosives Geschoß, aus drei Hauptkörpern gebildet, von dem einer (1) aus einem harten Material, beispielsweise Stahl, gefertigt ist und eine spitze Form aufweist, während die zwei anderen Körper (3, 4) in axialer Richtung in der Folge des Körpers (1) mit Hilfe einer axialen Spindel oder eines Gewindezapfens (6) miteinander verbunden sind, wobei die Spindel (6) aus dem hinteren Teil des spitzförmigen harten Körpers (1) ragt und wobei die Befestigung mit Hilfe einer Mutter (5) erfolgt, die am hinteren Ende dieser Spindel (Gewindezapfen) aufgeschraubt wird, die aus der hinteren Fläche oder Grundfläche des hinteren Körpers (4) ragt, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (1), der die Spitze aus hartem Material bildet, kegelstumpfförmig ist und auf dem zweiten, bevorzugterweise aus Blei gefertigten Körper (3) über eine Dichtung (2) aufliegt, die eine Kammer (7) verschließt, welche in axialer Richtung im zweiten Körper (3) ausgespart ist, während die am Ende der Spindel (6) aufgeschraubte Befestigungsmutter (5), mit der die drei Körper aneinander befestigt werden, mit einem als Deckel wirkenden Teil (10) abgedeckt wird, der das Ende des rückwärtigen Teils des hinteren Kunststoffkörpers (4) bildet.
2. Geschoß gemäß Anspruch 1, wobei die aufeinanderfolgende und axiale Anordnung des Zwischenkörpers (3) und des hinteren Körpers (4) eine leicht kegelstumpfförmige Gestalt aufweist und die Seitenfläche der von diesen zwei Körpern gebildete Gruppe eine Reihe spiralförmiger Rillen (12) aufweist, die eine Drehung des Geschosses innerhalb eines glatten Waffenlaufes ermöglicht.
3. Geschoß gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der hintere Teil der von den drei miteinander verbundenen Körpern (1, 3 und 4) gebildeten Gruppe durch einen glatten, ringförmigen und zylindrischen Bereich (11) gebildet wird, der perfekt an der glatten Innenfläche des Waffenlaufes anliegt, so daß ein Entweichen der Verbrennungsgase vermieden wird.
4. Geschoß gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die zwischen dem Körper aus hartem Material (1), der die kegelstumpfförmige Spitze bildet, und dem Zwischenkörper (3) ausgesparte Kammer (7) eine Explosion durch Kompression der in ihr enthaltenen Luft beim Auftreffen des Geschosses auf einen harten Teil des Gegenstandes, auf das es abgeschossen wurde, verursacht, wobei der Körper (3) in dem diese Kammer ausgespart ist, durch die Wirkung dieser Explosion zu Schrott umwandelt wird.
DE20019831U 1999-11-23 2000-11-22 Drehbares, mittels Preßluft explosives Geschoß Expired - Lifetime DE20019831U1 (de)

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