DE20019607U1 - Nacktschnecken-Fangzange - Google Patents
Nacktschnecken-FangzangeInfo
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- A01M5/02—Portable appliances
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
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Ruza Pfisterer Brahmsweg 9 Bad Schussenried |
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NACKTSCHNECKEN-FANGZANGE
Die Erfindung betrifft eine Zange zum Fangen von Schnecken, insbesondere von Schnecken ohne Gehäuse, mit zwei über eine Scharniereinrichtung miteinander verbundenen, jeweils ein Griffteil aufweisenden Schenkeln. Die Zange ist darüber hinaus auch für ein Einsammeln von Schneckeneiern oder von Kleintieren wie Käfer oder Würmer geeignet.
Greifzangen, mit zwei über eine Scharniereinrichtung miteinander verbundenen und jeweils ein Griffteil aufweisenden Schenkeln sind im Stand der Technik bekannt und werden zum Ergreifen von Gegenständen verwendet, mit denen eine die Zange bedienende Person nicht in direkten Kontakt treten will oder soll. Mit diesen Zangen ist es jedoch nicht ermöglicht, Schnecken, die sich beispielsweise auf einer glatten Oberfläche festsaugen, von dieser Oberfläche zu entfernen, da sie an der glatten Schneckenhaut abrutschen.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Greifzange zu schaffen, mit deren Hilfe Schnecken auch von einer glatten Oberfläche entfernbar und beispielsweise in einen Eimer entsorgbar sind.
Für eine Zange der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an dem dem Griffteil fernen Ende eines Schenkels eine in Richtung auf den jeweils anderen Schenkel weisende rauhe Fläche oder rauhe Kante vorgesehen ist, die als Greifeinrichtung für Schnecken wirkt.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zange ist die Rauhfläche auf einem Sockel angeordnet. Dadurch wird erreicht, daß die Krafteinwirkung der Schenkelenden auf die Schnecke nur oder zum überwiegenden Teil durch die Rauhfläche erfolgt, so daß eine Schnecke insbesondere an den Teilen ergreifbar ist, die sich nahe der Oberfläche befinden, auf der sich die Schnecke befindet. Vorzugsweise weist der Sockel dabei eine Höhe von ca. 1 mm auf. Je nach Schneckenart kann er jedoch auch erheblich höher, beispielsweise 1 cm hoch ausgeführt sein.
Die Rauhfläche der erfindungsgemäßen Zange wird vorzugsweise durch Schuppen gebildet. Die Schuppen weisen dabei vorzugsweise jeweils eine Größe von ca. 1 mm2 auf. Als besonders wirkungsvoll hat es sich erwiesen, als Rauhfläche eine Fläche von 10 &khgr; 10 oder 10 &khgr; 20 Schuppen auszubilden.
Alternativ zu einer Rauhfläche kann eine Rauhkante ausgebildet sein, die beispielsweise durch Aneinanderreihung von 1 &khgr; 20 Schuppen gebildet ist. Alternativ kann die Rauhkante als ca. 1 mm überstehende, nach innen umgebogene Kante des Endes eines Schenkels ausgebildet sein. Insbesondere durch das Ausbilden
einer Rauhkante wird bewirkt, daß eine Schnecke an denjenigen ihrer Teile ergreifbar ist, mit denen sie sich auf einer glatten Oberfläche festsaugt. Ein Loslösen einer Schnecke von einer glatten Oberfläche wird dadurch wesentlich erleichtert.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zange ist der dem Griff ferne Teil eines Schenkels gerade ausgebildet. Eine derartige Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zange ist besonders leicht und kostengünstig herstellbar. Alternativ kann der dem Griffteil ferne Teil eines Schenkels nach außen hin konvex ausgebildet sein. Dadurch wird erreicht, daß eine mit Hilfe der erfindungsgemäßen Zange ergriffene Schnecke besonders leicht von den Schenkeln lösbar ist, da die Schenkel so gebogen sind, daß sich die Schnecke beim Abschütteln von der Zange nicht wieder zwischen den Schenkeln verfangen kann.
Die erfindungsgemäße Zange ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform aus einem Kunststoff-Material geeigneter Härte und Elastizität, wie beispielsweise PVC hergestellt. Gemäß dieser Ausführungsform ist sie kostengünstig mit Hilfe von Spritzgussverfahren herstellbar. Alternativ kann die erfindungsgemäße Zange aus einem Metall, insbesondere Eisen oder Stahl hergestellt sein. Insbesondere kann sie aus verchromtem Eisen hergestellt sein. Durch metallene Ausführungsformen wird erreicht, daß die erfindungsgemäße Zange hitzebeständig ist sowie den meisten Lösungsmittel gegenüber chemisch unempfindlich reagiert. Dies, ist für eine Desinfektion der Zange von Vorteil.
Die Schenkel der erfindungsgemäßen Zange weisen vorzugsweise eine Dicke im . Bereich von 2 mm - 5 mm auf, wobei die metallenen Ausführungsformen generell dünner als die aus einem Kunststoff-Material hergestellten Ausführungsformen ausgeführt sind.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zange zum Fangen von Schnecken weisen die Schuppen eine Größe von 4 mm2 aufweisen.
Gemäß einer wichtigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zange ist vorgesehen, daß die Fläche die Form eines nach außen konvex und nach innen konkav ausgebildeten Löffels aufweist. Das schenkelferne Ende der Fläche mit dabei vorzugsweise mit einer geraden Kante versehen. Vorteilhaft ist es insbesondere, wenn die Kante bezüglich des Schenkels einen Winkel im Bereich von etwa +/- 60° bis +/- 120°, insbesondere einen Winkel von +/- 80° einnimmt.
Die erfindungsgemäße Zange wird im folgenden anhand bevorzugter Ausführungsformen erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Zange in einer Draufsicht;
Zange in einer Draufsicht;
Fig. 2 eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Zancje in einer Draufsicht;
Zancje in einer Draufsicht;
Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt der in Fig. 1 dargestellten
Zange;
Zange;
Fig. 4 den in Fig. 3 gezeigten Ausschnitt in einer Seitenansicht.
Fig. 5 eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgebäßen
Zange;
Zange;
Fig. 6 die in Fig. 5 dargestellte Zange in einer Seitenansicht
.
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Bei der in der Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen Zange 10 zum Fangen von Schnecken sind zwei Schenkel 1, 2 die im Bereich ihres einen Endes jeweils ein Griffteil 4, 3 und im Bereich ihres jeweils anderen Endes eine Griffeinrichtung 5, 6
aufweisen, über eine Scharniereinrichtung 7 miteinander verbunden. Die Griffeinrichtungen 5, 6 sind dabei in ähnlicher Weise wie eine Schere durch entsprechende Bewegungen der Griffteile 3, 4 mit dem Daumen bzw. den Fingern der Hand einer die Zange 10 benutzenden Person in Richtung aufeinander zu bewegbar. Auf diese Weise kann eine Schnecke zwischen den Greifeinrichtungen 5, 6 ergriffen werden und beispielsweise von einem Stein in einen Eimer zum Einsammeln von Schnecken befördert werden. Die Schenkel 1, 2 sind bei dieser Ausführungsform geradlinig ausgebildet.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zange zum Fangen von Schnecken entsprechen alle Bezugszeichen in Nomenklatur und Funktion denjenigen aus der Fig. 1. Im Unterschied zu der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform sind die Schenkel 1', 2' dieser Zange 10 nach außen konvex ausgebildet. Mit dieser Zange lassen sich auch solche Schnecken fangen, die an schwer zugänglichen Stellen verweilen.
Die Figuren 3 und 4 zeigen jeweils die Greifeinrichtung 6 der in Fig. 1 dargestellten Zange 10. An dem entsprechenden Ende des 2 mm dick ausgeführten Schenkels 2 ist ein 1 mm dick ausgebildeter Sockel 8 vorgesehen, der einstückig mit dem Schenkel 2 verbunden ist. Der Sockel 8 weist eine Fläche von 1 &khgr; 2 cm auf und ist an seiner Oberfläche 9 mit einer Mehrzahl von Schuppen 9' versehen, die jeweils eine Fläche von 1 mm2 einnehmen und in ihrer Summe auf der Oberfläche 9 eine Rauhfläche ausbilden.
Bei der in den Fig. 5 und Fig. 6 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zange weist die Fläche die Form eines nach außen konvex und nach innen konkav ausgebildeten Löffels 50 auf. Der gewölbte Löffel 50 ist an seiner Innenfläche 40 aufgerauht und ist mittels einer Niete 20 an dem Schenkel der
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Zange befestigt. Seine Außenkante 30 ist mit leicht nach innen gebogenen Rundungen versehen. Das schenkelferne Ende der Fläche ist dabei mit einer geraden Kante 70 versehen, die bezüglich des Schenkels einen Winkel von +/- 80° einnimmt. Auf diese Weise wird bewirkt, daß die Ecke 90 der Fläche 40 tiefer gelegt ist als die Ecke 80 der Fläche 40, und somit ein Ergreifen von Schnecken auch an schwer zugänglichen Stellen ermöglicht ist. Dadurch wird auch eine handgelenkgerechte Handhabung für die bedienende Person erreicht.
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Claims (19)
1. Zange zum Fangen von Schnecken, insbesondere von Schnecken ohne Gehäuse, oder zum Einsammeln von deren Eiern, mit zwei über eine Scharniereinrichtung miteinander verbundenen, jeweils ein Griffteil aufweisenden Schenkeln, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Griffteil fernen Ende eines Schenkels eine in Richtung auf den jeweils anderen Schenkel weisende rauhe Fläche oder rauhe Kante vorgesehen ist, die als Greifeinrichtung für Schnecken wirkt.
2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauhfläche auf einem Sockel angeordnet ist.
3. Zange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel eine Höhe von 1 mm aufweist.
4. Zange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauhfläche durch Schuppen gebildet ist.
5. Zange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuppen jeweils eine Größe von ca. 1 mm2 aufweisen.
6. Zange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuppen eine Größe von 4 mm2 aufweisen.
7. Zange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche die Form eines nach außen konvex und nach innen konkav ausgebildeten Löffels aufweist.
8. Zange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das schenkelferne Ende der Fläche mit einer geraden Kante versehen ist, die 1-2 mm nach innen leicht gebogen ist.
9. Zange nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kante bezüglich des Schenkels einen Winkel im Bereich von etwa +/-60° bis +/-120° einnimmt.
10. Zange nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kante bezüglich des Schenkels einen Winkel von +/-80° einnimmt.
11. Zange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fläche von 10 × 10 oder 10 × 20 Schuppen als Rauhfläche vorgesehen ist.
12. Zange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rauhkante ausgebildet ist, die durch Aneinanderreihung von 1 × 20 Schuppen gebildet ist.
13. Zange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauhkante als ca. 1 mm überstehende nach innen umgebogene Kante des Endes eines Schenkels ausgebildet ist.
14. Zange einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Griffteil ferne Teil eines Schenkels gerade ausgebildet ist.
15. Zange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Griffteil ferne Teil eines Schenkels nach außen konvex ausgebildet ist.
16. Zange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange aus einem Kunststoff-Material hergestellt ist.
17. Zange nach einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange aus einem Metall, insbesondere Eisen oder Stahl hergestellt ist.
18. Zange nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange aus verchromtem Eisen hergestellt ist.
19. Zange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel eine Dicke von 2 mm-5 mm aufweisen.
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202006017081U1 (de) * | 2006-11-08 | 2008-03-20 | Plattner, Helmut | Zange aus Kunststoff sowie Vorrichtung zum Greifen von Pflanzen und Pflanzenteilen mit Stacheln auf der Basis einer solchen Zange |
| AT504203B1 (de) * | 2007-03-27 | 2008-04-15 | Preihs Christoph Mag | Klaubzange, speziell zum aufsammeln von nacktschnecken |
| DE102013020980A1 (de) * | 2013-09-11 | 2015-03-12 | Wolfgang Hoffmann | Klebegewichtezange |
| CN108094365A (zh) * | 2016-11-24 | 2018-06-01 | 辽东学院 | 熊蜂捕捉器 |
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2000
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Cited By (5)
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| AT504203B1 (de) * | 2007-03-27 | 2008-04-15 | Preihs Christoph Mag | Klaubzange, speziell zum aufsammeln von nacktschnecken |
| WO2008116236A1 (de) * | 2007-03-27 | 2008-10-02 | Christoph Preihs | Universal-klaubzange speziell zum aufsammeln von nacktschnecken |
| DE102013020980A1 (de) * | 2013-09-11 | 2015-03-12 | Wolfgang Hoffmann | Klebegewichtezange |
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