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DE20017294U1 - Verbundverlegung von Rasen- bzw. Bodenbefestigungsplatten an Böschungsübergängen - Google Patents

Verbundverlegung von Rasen- bzw. Bodenbefestigungsplatten an Böschungsübergängen

Info

Publication number
DE20017294U1
DE20017294U1 DE20017294U DE20017294U DE20017294U1 DE 20017294 U1 DE20017294 U1 DE 20017294U1 DE 20017294 U DE20017294 U DE 20017294U DE 20017294 U DE20017294 U DE 20017294U DE 20017294 U1 DE20017294 U1 DE 20017294U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
coupled
panels
elements
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20017294U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ritter GmbH
Original Assignee
Ritter GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ritter GmbH filed Critical Ritter GmbH
Priority to DE20017294U priority Critical patent/DE20017294U1/de
Publication of DE20017294U1 publication Critical patent/DE20017294U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C9/00Special pavings; Pavings for special parts of roads or airfields
    • E01C9/004Pavings specially adapted for allowing vegetation
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/20Securing of slopes or inclines
    • E02D17/205Securing of slopes or inclines with modular blocks, e.g. pre-fabricated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)

Description

Augsburg, den 26. September 2000 Anw.Aktenz.: RI.4749
Ritter GmbH
Kaufbeurer Str. 55
86830 Schwabmünchen
Verbundverlegung von Rasen- bzw. Bodenbefestigungsplatten
an Böschungsübergängen
Die Erfindung bezieht sich auf die Verlegung an sich bekannter Rasen- bzw. Bodenbefestxgungsplatten aus Kunststoff an Böschungsübergängen und ähnlichen Geländesituationen.
Die bekannten Rasen- und Bodenbefestxgungsplatten aus Kunststoff haben eine einstückig mit einer durch Drainageöffnungen durchbrochenen Bodenwand oder mit Bodenwandelementen ausgebildete Wabengitterstruktur mit vorzugsweise sechseckförmigen oder auch anderen Gitterzellen und sind an ihren Plattenrändern mit ineinandergreifenden Formschlußelementen versehen, um die Platten im Verbund verlegen zu können, wobei sich die benachbarten Platten an ihren Rändern verhaken, um einer Trennung in der Verlegeebene ebenso entgegenzuwirken wie einem gegenseitigen Höhenversatz. Solche Platten können zur Befestigung von Rasenflächen dienen, indem die Gitterzellen mit Erde bzw. Substrat angefüllt werden und dann Rasen eingesät wird, sie können aber auch zur anderweitigen Bodenbefestigung, beispielsweise an Straßenbanquetten, Böschungen und Drainageflachen dienen, um die obere Bodenschicht zu fixieren und gegen Verrutschen oder Wegschwemmen zu fixieren.
Beim Verlegen von solchen Bodenbefestxgungsplatten an Böschungsübergängen, also an Übergängen zwischen einer etwa horizontalen oder schwach geneigten Bodenfläche und einer geneigten bzw. stärker geneigten Böschungsfläche besteht
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dabei das Problem, daß entlang der Geländeknicklinie der Plattenverbund unterbrochen ist. Die Kuppelelemente an den Plattenrändern ermöglichen ein Verlegen der Platten im Verbund nur bei flächenbündiger Verlegung. Daher können an Böschungsübergängen zwar die Platten auf der Böschungsfläche im Verbund-verlegt werden und ebenso die Platten auf der anschließenden, etwa horizontalen Fläche, aber entlang der Böschungsknicklinie stoßen die beiden Plattenverbände unverbunden aneinander.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit der Verbundverlegung von Bodenbefestigungsplatten auch über Geländeknicklinien zu schaffen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Anspruch 1 angegebene Anordnung gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche .
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen mehr im einzelnen beschrieben. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1
25
In perspektivischer Darstellung eine Rasen- bzw. Bodenbefestigungsplatte ,
Fig. 2
30
eine flexible Kupplungslasche nach der Erfindung in Draufsicht ,
Fig. 3
die Kupplungslasche nach der Erfindung in Seitenansicht,
35
Fig. 4
in Draufsicht zwei mit der Kupplungslasche gekuppelte Platten und,
Fig. 5 in schematischer Darstellung
durch die Kupplungslasche miteinander gekuppelte Bodenbefestigungsplatten im Bereich
c eines Böschungsübergangs in Sei
tenansicht.
Figur 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine an sich bekannte Rasen- und Bodenbefestigungsplatte. Diese ist als
"LQ Kunststoffspritzgußteil ausgebildet und besteht aus einer Bodenwand und einem damit einstückig verbundenen wabenartigen Wandgitter zur Bildung einer Anzahl von Gitterzellen, wobei jede Gitterzelle in der Bodenwand eine kreisrunde Drainageöffnung aufweist. An den Rändern der Bodenbefestigungsplatte
J5 sind Kupplungselemente angeordnet, die beim Verlegen der Platten im flächigen Verbund diese miteinander formschlüssig kuppeln. Dieses Kuppeln benachbarter Platten ist nur möglich, wenn die Platten innerhalb gewisser Toleranzen flächenbündig verlegt werden können. Es ist dann nicht möglich, wenn be-
2Q nachbarte Platten einen nennenswerten Winkel miteinander bilden, wie dies an Böschungsübergängen im Gelände auftritt.
Die Figuren 2 und 3 zeigen in Draufsicht bzw. Seitenansicht eine ebenso wie die Platten selbst aus Kunststoff gefertigte Kupplungslasche 1, die sowohl durch entsprechende Wahl des Materials als auch durch konstruktive Maßnahmen in einem großen Winkelbereich biegeelastisch ist.
Die Kupplungslasche 1 weist an ihren entgegengesetzten Endbe-2Q reichen nach oben vorspringende Gruppen von elastischen Rastkrallen 2 auf, die jeweils durch unten in Plattenrand nahe Bodenwandöffnungen einer Platte der in Figur 1 abgebildeten Art rastend eingedrückt werden können.
Der Mittenbereich der Kupplungsplatte 1 ist mit einem die Flexibilität steigernden wellenartigen Profil 3 ausgebildet, so daß die Kupplungslasche im Gebrauch nach Bedarf in eine Winkelform gebogen werden kann, bei welcher ihre beiden End-
bereiche einen Winkel miteinander einschließen. Auf diese Weise können, wie in Figur 4 schematisch dargestellt, Platten der in Figur 1 dargestellten Art auch an Böschungsübergängen miteinander gekuppelt werden, so daß diese mit einem definierten gegenseitigen Abstand je nach Geländeverlauf unter einem beliebigen Winkel angeordnet und fest im Verbund gehalten werden können, so daß ein Auseinanderdriften oder ein Zusammenschieben der abgewinkelten Platten durch äußere Einflüsse nicht möglich ist und damit eine wesentlich bessere Fixierung und Stabilisierung der Bodenbereiche oder, beispielsweise bei Drainagegräben, entsprechenden Kies- oder Schotterschüttungen erreicht werden kann.
Bei der dargestellten Ausführungsform hat die Kupplungslasche an mindestens einem Endbereich zwei im entsprechenden Abstand angeordnete Rastkrallenpaare zum Einrasten in zwei benachbarte Bodenplattenöffnungen einer Platte. Dies erhöht die Stabilität und sichert die gekuppelten Platten auch gegen eine Relativverschiebung in Richtung der Kupplungsfuge.
Es versteht sich von selbst, daß die Rastkralle 2 an der Kupplungslasche durch gleichw'irkende andere Rastmittel, beispielsweise Ringwulstsegmente/ Rastfinger, Rastnasen und dergleichen ersetzt sein könr.en, oder daß Rastelemente überhaupt nicht an der Kupplungslasche, sondern an der Bodenwandunterseite der zu kuppelnden Bodenbefestigungsplatten angeordnet sind. Es kommt lediglich darauf an, daß zwischen Kupplungslasche und Bodenwand der zu kuppelnden Platten am einen Teil angeordnete Rastelemente angeordnet sind, die in entsprechende Öffnungen bzw. Geöenelemente am anderen Teil einrastbar sind.

Claims (4)

1. Anordnung zur Verlegung von in gegenseitigem Verbund gekuppelten Rasen- oder Bodenbefestigungsplatten im Bereich von Böschungsübergängen, mit flexiblen bzw. biegeelastischen Kupplungslaschen zum Kuppeln benachbarter, miteinander einen Winkel bildenden Platten und zum gleichzeitigen Halten einer definierten Distanz zwischen den benachbarten Plattenrändern der gekuppelten Platten, und mit einerseits an den Kupplungslaschen (1) und andererseits an den zu kuppelnden Platten angeordneten Elementen (2) und Gegenelementen zum Herstellen einer Rastverbindung zwischen einem jeweils an der Unterseite der Bodenwand einer der zu kuppelnden Platten anliegenden Endbereich der Kupplungslasche und der betreffenden Platte.
2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die Elemente und Gegenelemente zum rastbaren Verbinden der Kupplungslasche und der zu kuppelnden Platten durch an der Oberseite der Kupplungslasche (1) gebildete Rastkrallen (2), Rastfinger oder Ringwulstsegmente und durch Öffnungsränder von Bodenwandöffnungen der zu kuppelnden Platten gebildet sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei jede Kupplungslasche (1) mit mindestens einer der beiden jeweils zu kuppelnden benachbarten Platten an zwei entlang des Plattenrandes beabstandeten Stellen verrastbar ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei jede Kupplungslasche (1) in ihrem Mittenbereich eine ihre Flexibilität steigernde Ausbildung in Form von Halbwellen oder wellenartigen Wandsegmenten (3) oder örtlichen Wandverdünnungen versehen ist.
DE20017294U 2000-10-10 2000-10-10 Verbundverlegung von Rasen- bzw. Bodenbefestigungsplatten an Böschungsübergängen Expired - Lifetime DE20017294U1 (de)

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DE20017294U1 true DE20017294U1 (de) 2001-01-11

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007036005A1 (de) 2007-07-30 2008-10-23 Alois Dold Bodenbefestigungsplatte

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DE102007036005A1 (de) 2007-07-30 2008-10-23 Alois Dold Bodenbefestigungsplatte

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