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DE20017167U1 - Vordachanordnung - Google Patents

Vordachanordnung

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Publication number
DE20017167U1
DE20017167U1 DE20017167U DE20017167U DE20017167U1 DE 20017167 U1 DE20017167 U1 DE 20017167U1 DE 20017167 U DE20017167 U DE 20017167U DE 20017167 U DE20017167 U DE 20017167U DE 20017167 U1 DE20017167 U1 DE 20017167U1
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DE
Germany
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profile
hinge
arrangement according
canopy arrangement
roof edge
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20017167U
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English (en)
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ARIANE ALUMINIUMSYSTEME GmbH
Original Assignee
ARIANE ALUMINIUMSYSTEME GmbH
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Publication date
Application filed by ARIANE ALUMINIUMSYSTEME GmbH filed Critical ARIANE ALUMINIUMSYSTEME GmbH
Priority to DE20017167U priority Critical patent/DE20017167U1/de
Publication of DE20017167U1 publication Critical patent/DE20017167U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/064Gutters
    • E04D13/072Hanging means
    • E04D13/0727Hanging means situated mainly at the rear side of the gutter
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/064Gutters
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F10/00Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
    • E04F10/005Rigidly-arranged sunshade roofs with coherent surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

• · · · ··· JJJj
Dipl.-Chem. E.L. FRITZ 00/223
Dr. Dipl.-Phys. R. BASFELD 05.10.2000/Hz/We/Rh
Dipl.-Phys. E. HARAZIM Patentanwälte
M. HOFFMANN
Rechtsanwalt
Ostentor 9 59757 Arnsberg
Firma
ARIANE Aluminium-Systeme GmbH
Johannesstraße 16
57368 Lennestadt
"Vordachanordnung"
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vordachanordnung, mit einem Rahmenprofil, an dem ein Dachelement mit einem Dachrandprofil um eine in Profillängsrichtung verlaufende Scharnierachse winkelverstellbar montierbar ist. 5
Derartige Vordächer werden als Wetterschutz im Eingangsbereich von Gebäuden oberhalb von Türen bzw. Toren angebracht. Eine im Stand der Technik bekannte Ausführung sieht vor, dass eine Trägerstruktur aus Rahmenprofilen vorgesehen ist, welche zumindest ein Rahmenprofil aufweist, welches im wesentlichen parallel mit Abstand zur Gebäudewand verläuft, und in der Regel als Regenrinnenprofil ausgebildet ist. Von diesem Rahmenprofilabschnitt aus erstreckt sich das Dachelement, dass die eigentliche Dachfläche bildet, schräg ansteigend bis zur Gebäudewand, wo es befestigt und abgedichtet ist. Auf der Dachfläche anfallende Niederschläge laufen dadurch zur Vorderkante hin ab und werden durch das Regenrinnenprofil abgeleitet. Für andere Überdachungen, beispielsweise von Wintergärten, Haltestellen, Carports oder dergleichen werden derartige Dachanordnungen ebenfalls eingesetzt.
Zur flexiblem Gestaltung der Dachfläche sind im Stand der Technik Vordachsysteme bekannt, bei denen das Dachelement aus einer Rahmenstruktur mit eingesetzten Scheiben gebildet wird, beispielsweise aus klarem oder strukturiertem Acryl oder dergleichen. Durch derartige Rahmenstrukturen können sowohl Vordächer in diversen Standardgrößen, als auch Sonderanfertigungen mit überschaubarem Aufwand angefertigt werden, wobei durch die Auswahl der eingesetzten Füllungen eine 0 große Bandbreite verschiedener Gestaltungen möglich ist. Ein weiterer Vorteil einer derartigen bekannten Anordnung ist, dass das vordere Dachrandprofil, welches als Regenrinnenzusatzprofil ausgebildet ist, mit dem vorderen Rahmenprofil, welches zumeist ein Regenrinnenprofil bildet und von dem aus es sich geneigt erstreckt, mit einer Scharnieranordnung schwenkbar verbunden ist. Das hat den besonderen Vorteil, dass unterschiedliche Neigungswinkel des Dachelements einfach durch entsprechende Verschwenkung relativ zum Rahmen einstellbar sind, ohne dass
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hierzu eine gesonderte mechanische Bearbeitung erforderlich ist.
Nachteilig an der vorbekannten Scharnierverbindung zwischen dem Rahmenprofil und dem Dachrandprofil ist jedoch, dass die Scharnierelemente zur Verbindung miteinander in Profillängsrichtung zusammengeschoben werden müssen. Dies bedingt, dass das Rahmenprofil (Regenrinnenprofil) nicht vormontiert, d. h. mit End- und Eckstücken versehen werden kann, bevor das Dachrandprofil (Regenrinnenzusatzprofil) angebracht ist. Dadurch wird die Montage erschwert.
Angesichts der vorgenannten Problematik ergibt sich für die Erfindung die Aufgabenstellung, eine Dachanordnung mit einem Rahmenprofil und einem daran angelenkten Dachelement anzugeben, welches bei der Montage eine verbesserte Funktionalität hat.
Zur Lösung dieses Problems schlägt die Erfindung vor, dass an dem Rahmenprofil und an dem Dachrandprofil korrespondierende Scharnierprofilelemente ausgebildet sind, die quer zur Scharnierachse zur Bildung eines Scharniers zusammensetzbar sind.
Eine weitere Besonderheit der Erfindung besteht darin, dass die erfindungsgemäßen Scharnierprofilelemente einfach radial, also von der Längsseite bezogen auf die Scharnierachse gelenkig zusammengefügt werden können. Das bedeutet, dass zur Erstellung der Scharnierverbindung keine weiteren Verbindungsteile, wie separate zu montierende Zapfen, Achsen und dergleichen 0 erforderlich sind, was sich günstig hinsichtlich der Fertigungs- und Montageaufwands auswirkt. Bezüglich der Installation der Vordachanordnung, beispielsweise eines Vordachs besteht der besondere Vorteil der quer zur Scharnierachse zusammensetzbaren Scharnierprofilelemente darin, dass zunächst das Rahmenprofil komplett vormontiert werden kann, und wenn dieses bereits mit Eck- und Endstücken versehen ist, die Montage des Dachelements besonders einfach erfolgen kann. Dazu ist es lediglich erforderlich, das Dachelement mit
dem am Dachrandprofil ausgebildeten Scharniervorsprung in eine damit korrespondierende, in dem Rahmenprofil ausgebildete Scharnierausnehmung einzustecken bzw. einzuschwenken.
Der Scharniervorsprung und die Scharnierausnehmung sind hinsichtlich Formgebung und Abmessungen so aufeinander abgestimmt, dass der Scharniervorsprung in eingesetztem Zustand in der Scharnierausnehmung gehalten und bezüglich der Scharnierachse um einen bestimmten Winkelbereich verschwenkbar ist, so dass die Neigung des Dachelements bezüglich des Rahmenprofils individuell angepasst werden kann.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass das Dachrandprofil als Scharnierprofilelement ein längsseitiges Hohlzylindersegment aufweist. Dieses Hohlzylindersegment bildet praktisch ein Rohrsegment, welches sich beispielsweise über einen Winkel von 90 - 180 ° erstreckt und als Profilteil über die gesamte Länge des Dachrandprofils durchgeht. Dieses in etwa rinnenförmige Profilteil ist an einem Rand durchgehend mit dem Dachrandprofil verbunden, bevorzugt als einstückiges Formteil, und steht mit seinem äußeren Rand frei ab.
Korrespondierend mit dem vorgenannten Dachrandprofil weist das Rahmenprofil als Scharnierprofilelement eine im Querschnitt ebenfalls hohlzylindersegmentförmige Scharnierausnehmung auf, in welche das vorgenannte Hohlzylindersegment des Dachrandprofils einsetzbar ist. Diese Scharnierausnehmung an dem Rahmenprofil ist in Umfangsrichtung offen und so bemessen, dass das rohrsegmentförmige Scharnierprofilelement des 0 Dachrandprofils radial an die Öffnung ansetzbar und dann in Umfangsrichtung mit einer Schwenkbewegung um die Scharnierachse in die Scharnierausnehmung einsetzbar ist. Ein Vorteil dieser Anordnung ist, dass die miteinander korrespondierenden Scharnierelemente seitlich, d. h. quer bezogen auf die Scharnierachse zusammengefügt werden können zur Bildung eines Scharniers und dazu keine weiteren Scharnierteile erforderlich sind. Sobald das Hohlzylindersegment beim Einsetzen durch die Drehbewegung in Umfangsrichtung in die Scharnierausnehmung
• · ·♦
• ·
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eintaucht, ergibt sich eine formschlüssige Fixierung von Rahmenprofil und Dachrandprofil, welche eine Schwenkbewegung zur Einstellung des Dachneigungswinkels zulässt, die Profilteile jedoch ansonsten formschlüssig miteinander verbindet und sichert.
Dadurch, dass sowohl das Hohlzylindersegment als auch die Scharnierausnehmung über die Länge der Rahmenprofile durchgehen, können die Profile als Strangpressprofile gefertigt werden, und, nachdem sie auf Länge gebracht worden sind, ohne aufwendige weitere Bearbeitung zum Scharnier miteinander verbunden werden. Die durchgehende, nach außen geschlossene Bauform hat außerdem den Vorteil, dass die Verbindung gut geschützt gegen Witterungseinflüsse und dadurch bedingte Korrosionserscheinungen ist, die bevorzugt an freiliegenden Bearbeitungsflächen auftreten können. Die Erfindung zeigt hier erstmals einen Weg, die Scharnierprofile dennoch auf einfache Weise quer zur Längserstreckung gelenkig zusammenfügbar zu machen.
Die im Querschnitt etwa bogenförmige Scharnierausnehmung an dem Rahmenprofil kann zwischen einem äußeren Rohrsegment und einem inneren Kernprofil ausgebildet sein. Diese sind bevorzugt einstückig angeformt, beispielsweise indem das Rahmenprofil als Aluminium-Strangpressprofil ausgebildet ist.
Das Kernprofil der Scharnierausnehmung ist bevorzugt als Rohrprofil ausgebildet, so dass einfach stirnseitig Befestigungselemente darin eingebracht werden können, 0 beispielsweise Schrauben zur Anbringung von Abschlussdeckeln oder weiteren Rahmenteilen.
Vorteilhaft ist es weiterhin, dass das Kernprofil im Bereich der Öffnung der Scharnierausnehmung, also dort, wo das Hohlzylindersegment eingeführt wird, eine Einformung aufweist. Diese Einformung ist beispielsweise als in Längsrichtung durchgehende Nut ausgebildet und sorgt dafür, dass das Scharnierprofilelement (Hohlzylindersegment) des
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Dachrandprofils bei der Montage leichter eingesetzt werden kann.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Rahmenprofil einen nach oben offenen, rinnenförmigen Querschnitt hat. Durch diese Bauform dient das Rahmenprofil nicht nur als Träger für das Dachelement, sondern gleichzeitig als Dachrinne für das Vordach. Dadurch wird die Anzahl der erforderlichen Bauteile verringert zugunsten eines geringeren Herstellungs- und Montageaufwands. Außerdem ist ein besonders kompakter und formschöner Aufbau realisierbar.
Bezüglich des rinnenförmigen Querschnitts des Rahmenprofils ist die erfindungsgemäße Scharnierausnehmung nach innen offen. Bezogen auf den im Wesentlichen U-förmigen Rinnenquerschnitt bildet die Scharnierausnehmung damit eine von innen zugängliche Hinterschneidung. Dadurch wird bei einem besonders kompakten Aufbau eine gute Funktionalität sowohl der Scharnierverbindung als auch der Dachrinne gewährleistet und außerdem eine von 0 außen gut geschützte und überdies formschöne Abdeckung der Verbindung zwischen dem Rahmenprofil und dem Dachrandprofil gewährleistet.
Vorzugsweise sind die Profile hinsichtlich Form und Dimensionierung so bemessen, dass das Dachrandprofil von oben in den rinnenförmigen Querschnitt des Rahmenprofils einsetzbar ist, so dass das Hohlzylindersegment in die Scharnierausnehmung einschwenkbar ist. Dadurch, dass das Dachelement mit dem Dachrandprofil zur Montage in etwa senkrecht von oben in das Dachrinnen-Rahmenprofil eingesetzt wird und anschließend in der 0 flacher geneigten Montagestellung in die Scharnierausnehmung eingeschwenkt wird, ist eine einfache Montierbarkeit und eine sichere Fixierung der Profile miteinander im Endzustand gewährleistet.
5 Das Rahmenprofil kann einen oder mehrere Befestigungsprofilteile haben. Dies sind beispielsweise Hohlprofile, die auf der Innenwand durchgehend oder auf Tragstegen angebracht sind, so dass mit Schrauben und
dergleichen Befestigungselementen stirnseitige Abdeckelemente oder Profilträger oder dergleichen anbringbar sind.
An dem Dachrandprofil kann weiterhin ein Dichtvorsprung angeformt sein. Dieser Vorsprung kann beispielsweise als Widerlager für eine Profildichtung für die in das Dach eingesetzten Scheiben sein.
Sowohl das Rahmenprofil, als auch das Dachrandprofil können vorzugsweise als Aluminium-Strangpressprofile ausgeführt
werden. Dadurch können problemlos auch komplexe Querschnitte mit hoher Maßhaltigkeit einstückig gefertigt werden. Bei der Erfindung betrifft dies die einstückige Ausbildung der Scharnierprofilelemente mit dem Rahmen- bzw. Dachrandprofil. 15
Die erfindungsgemäße Dachanordnung kann bevorzugt zur Realisierung eines Vordachs eingesetzt werden, ist jedoch nicht darauf beschränkt, sondern kann ebenfalls für die Konstruktion von Wintergärten oder sonstigen Überdachungen vorteilhaft verwendet werden.
-7-
Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert unter Bezugnahmen auf die beiliegenden Zeichnungen. Im Einzelnen zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Rahmenprofil mit einem Dachelement während der Montage,
Fig. 2 das Rahmenprofil gemäß Fig. 1 mit dem Dachelement in einem ersten Montagezustand;
Fig. 3 eine Ansicht wie in Fig. 2 in einem zweiten Montagezustand.
In Fig. 1 bis 3 ist jeweils ein Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Rahmenprofil 1 mit einem jeweils in unterschiedlichen Montagezuständen dargestellten Dachelement dargestellt. Dabei ist deutlich erkennbar, dass dieses Rahmenprofil 1 als Ganzes einen rinnenförmigen, nach oben offenen Querschnitt hat, so dass es in der dargestellten Einbaulage zugleich als Regenablaufrinne für eine Dachanordnung, beispielsweise ein Vordach dient. Die dargestellte Einbaulage bezieht sich darauf, dass das Rahmenprofil 1 an geeigneten Trägern an einer im Einzelnen nicht dargestellten Gebäudewand befestigt ist, die sich mit Abstand rechts von dem Rahmenprofil befindet. Die in den Zeichnungen linke Wandfläche bildet folglich die Sichtseite des Rahmenprofils bei montiertem Vordach.
0 Das Dachelement 2 weist ein Dachrandprofil 3 auf. An diesem Dachrandprofil 3 sind Streben 4 sowie in den dazwischen gebildeten Feldern 5 angeordnete, die Dachfläche bildende Scheiben, beispielsweise Acrylglas-Scheiben 5 angebracht, beispielsweise durch im Einzelnen nicht dargestellte Verschraubungen. Zwischen dem Rand der Scheibe 5 und einem an dem Dachrandprofil 3 einstückig ausgeformten Dichtvorsprung ist eine Dichtleiste 7 angeordnet.
An der freien Kante des Dachrandprofils 3 ist als Scharnierprofilelement ein Scharniervorsprung im Querschnitt eines Hohlzylindersegments 8 einstückig angeformt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich dieses Hohlzylindersegment 8 etwa über einen Kreisbogen von 12 0 ° und geht über die gesamte Länge des Dachrandprofils 3 durch.
An dem Rahmenprofil 1 ist eine ebenfalls hohlzylindersegmentförmige Scharnierausnehmung 9 als im Querschnitt kreisbogenförmige Nut eingeformt, die zwischen einem äußeren Rohrsegmentabschnitt 10 und einem inneren Kernprofil 11, welche beide einstückig mit dem Rahmenprofil 1 ausgebildet sind, gebildet wird. Dabei ist das Kernprofil 11 ein Rohrprofilteil, welches mit einer Kernbohrung zugleich zur stirnseitigen Anbringung von Abdeckelementen oder weiteren Rahmenteilen mittels entsprechender Befestigungsschrauben dienen kann. Eine Aussparung 12 des Kernprofils 11 im Öffnungsbereich der Scharnierausnehmung 9 bildet eine Einsetzhilfe für das Hohlzylindersegment 8.
Mit dem Bezugszeichen 13 ist ein ebenfalls auf der Innenseite des Rahmenprofils 1 angeformtes Befestigungsprofilteil bezeichnet, welches wie das Kernprofil 11 ebenfalls als auf einem Steg angeformtes Rohrprofil ausgebildet ist und ebenfalls wie dieses zur stirnseitigen Schraubbefestigung von weiteren Rahmenteilen, Abdeckelementen oder dergleichen dient.
Die Montage des Dachelements 2 an dem Rahmenprofil 1 wird anhand der in Fig. 1 bis 3 aufeinanderfolgenden Einbauphasen erläutert. Nachdem das Rahmenprofil 1 mittels entsprechender Befestigungselemente in Einbaulage bereits an einer Gebäudewand angebracht ist, wie in Fig. 1 dargestellt, kann das Dachelement 2 montiert werden. Hierzu wird es wie in Fig. 1 dargestellt, von oben in den offenen, rinnenförmigen Querschnitt des Rahmenprofils 1 eingesetzt, und zwar soweit, dass sich die freie Kante des Hohlzylindersegments (Scharniervorsprung) 8 des Dachrandprofils 3 vor der umfangsseitigen Öffnung der Scharnierausnehmung 9 auf der
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Innenseite des Rahmenprofils 1 befindet. Anschließend wird das Dachelement 2 auf die Scharnierausnehmung 9 zubewegt, bis der Scharniervorsprung 8 mit seiner freien Vorderkante in die Öffnung der Scharnierausnehmung 9 eintaucht und das Hohlzylindersegment 8 sich an dem Kernprofil 11 anlegt, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Bei diesem Einbauvorgang sorgt die Aussparung 12 in dem Kernprofil 11 für einen gewissen Spielraum beim Einsetzen des Scharniervorsprungs 8 in die Scharnierausnehmung 9.
Damit das Dachelement 2 aus der senkrechten Stellung von Fig. in seine mehr oder weniger geneigte Einbaulage gebracht werden kann, wird es einfach - in der vorliegenden Darstellung nach rechts- verschwenkt, wie dies mit dem gebogenen Pfeil angedeutet ist. Die maximale Verschwenkbarkeit bis annähernd in die Waagerechte ist in Fig. 3 demonstriert. Daran ist deutlich erkennbar, wie der Scharniervorsprung 8 je nach eingestelltem Neigungswinkel mehr oder weniger in die Scharnierausnehmung 9 eintaucht. Dabei versteht es sich, dass das Dachelement 2 zwischen den in Fig. 2 und Fig. 3 exemplarisch dargestellten Endpositionen in jede beliebige Zwischenposition verschwenkbar ist. Dabei ist der Scharniervorsprung 8 in jeder Neigung in der Scharnierausnehmung 9 ohne weitere Befestigungselemente formschlüssig gesichert.
Besonders vorteilhaft ist der besonders kompakte Aufbau mit dem auf der Innenseite des Rahmenprofils 1 integrierten Scharnierelement, wobei das Rahmenprofil 1 zugleich als Regenrinne für auf dem Dachelement 2 anfallende Niederschläge dient. Aufgrund der dargestellten, seitlichen Montierbarkeit des Dachrandprofils 3 ist die Anordnung besonders montagefreundlich, da das Dachelement 2 ohne Probleme an dem bereits fest an der Gebäudewand angebrachten Rahmenprofil 1 anbringbar und auf die gewünschte Neigung einstellbar ist.

Claims (16)

1. Vordachanordnung, mit einem Rahmenprofil, an dem ein Dachelement mit einem Dachrandprofil um eine in Profillängsrichtung verlaufende Scharnierachse winkelverstellbar montierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rahmenprofil (1) und an dem Dachrandprofil (2) korrespondierende Scharnierprofilelemente (8, 9) ausgebildet sind, die quer zur Scharnierachse zur Bildung eines Scharniers zusammensetzbar sind.
2. Vordachanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Dachrandprofil (3) ein Scharniervorsprung (8) ausgebildet ist, der in eine korrespondierende Scharnierausnehmung (9) in dem Rahmenprofil (1) einsetzbar bzw. einschwenkbar ist.
3. Vordachanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dachrandprofil (3) als Scharnierprofilelement ein längsseitiges Hohlzylindersegment (8) aufweist.
4. Vordachanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlzylindersegment (8) als Profilteil über die Länge des Dachrandprofils (3) durchgeht.
5. Vordachanordnung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlzylindersegment (8) an einem Rand seitlich abstehend an einem Trägerprofil des Dachrandprofils (3) angeformt ist.
6. Vordachanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Dachrandprofil (3) ein Dichtvorsprung (6) angeformt ist.
7. Vordachanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil (1) als Scharnierprofilelement eine im Querschnitt hohlzylindersegmentförmige Scharnierausnehmung (9) aufweist, in welche das Hohlzylindersegment (8) des Dachrandprofils (3) einsetzbar ist.
8. Vordachanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnierausnehmung (9) über die Länge des Rahmenprofils (1) durchgeht.
9. Vordachanordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnierausnehmung (9) ausgebildet ist zwischen einem äußeren Rohrsegment (10) und einem inneren Kernprofil (11).
10. Vordachanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernprofil (11) als Rohrprofil ausgebildet ist.
11. Vordachanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernprofil (11) im Bereich der Öffnung der Scharnierausnehmung (9) eine Einformung (12) aufweist.
12. Vordachanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil (1) einen nach oben offenen, rinnenförmigen Querschnitt hat.
13. Vordachanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnierausnehmung (9) bezüglich des rinnenförmigen Querschnitts nach innen offen ist.
14. Vordachanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Dachrandprofil (3) von oben in den rinnenförmigen Querschnitt des Rahmenprofils 1 einsetzbar ist, so dass das Hohlzylindersegment (8) in die Scharnierausnehmung (9) einschwenkbar ist.
15. Vordachanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil (1) ein oder mehrere Befestigungsprofilteile (13) hat.
16. Vordachanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil (1) und das Dachrandprofil (3) als Aluminium-Strangpressprofile ausgebildet sind.
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