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DE20017060U1 - Vorrats- und Entnahmebox für Windeln oder ähnliche Pflege- und Hygieneartikel - Google Patents

Vorrats- und Entnahmebox für Windeln oder ähnliche Pflege- und Hygieneartikel

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Publication number
DE20017060U1
DE20017060U1 DE20017060U DE20017060U DE20017060U1 DE 20017060 U1 DE20017060 U1 DE 20017060U1 DE 20017060 U DE20017060 U DE 20017060U DE 20017060 U DE20017060 U DE 20017060U DE 20017060 U1 DE20017060 U1 DE 20017060U1
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DE
Germany
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filling shaft
filling
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removal box
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DE20017060U
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WILDE MIKE
Original Assignee
WILDE MIKE
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/551Packaging before or after use
    • A61F13/55105Packaging before or after use packaging of diapers
    • A61F13/5511Packaging before or after use packaging of diapers characterized by the container
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F15/00Auxiliary appliances for wound dressings; Dispensing containers for dressings or bandages
    • A61F15/001Packages or dispensers for bandages, cotton balls, drapes, dressings, gauze, gowns, sheets, sponges, swabsticks or towels

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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

Vorrats- und Entnahmebox für Windeln oder ähnliche Pflege- und Hygieneartikel
Die Erfindung betrifft eine Vorrats- und Entnahmebox für Windeln oder ähnliche Pflege- und Hygieneartikel vor allem für die Baby- und Kleinstkindpflege.
Eines der wichtigsten Gebote bei der Baby- und Kleinstkindbetreuung ist die Vermeidung von Absturzunfallen, da sich die noch hilflosen Babys und Kleinstkinder durch Abstürze bereits aus geringer Höhe, z. B. von den bekannten Wickeltischen, folgenschwere Verletzungen zuziehen können. In nicht wenigen Fällen haben derartige Absturzunfalle zum Tode der Betroffenen oder zu lebenslangen Behinderungen geführt.
Meist entstehen solche Unfälle durch lediglich kurzzeitige Unaufmerksamkeiten der mit der Betreuung beschäftigten Person, indem diese „nur mal eben" einen noch zur Pflege erforderlichen und nicht in Griffweite befindlichen Gegenstand heranholen möchte, wobei jede der häufigen und unerwarteten spontanen Bewegungen der unbeaufsichtigt liegenden bewegungsaktiven Babys und Kleinstkinder in diesem kurzen Moment zu den folgenschweren Unfällen führen kenn.
FofiSenriedefAtee 59 D-81476 München Tel.+49 089-745641-0 Fax+49 089-7693869
Massenbeigstr. 19-21 CM4787 Bochum Tel.+49 0234 - 91 22 4-0 Fax+49 0234-64 06
Max-Beckmann-Str. 23a D-04109 Leipzig Tel.+49 0341-2113818 Fax+49 0341-2113818
Paseo Explanada De Espana No.l,*tola ES-03002 Alicante
Tel.+49089-745641-0
Fax+49 089 - 7693869
-•2.'
Eine im vorhinein gut organisierte Ordnung der für die Baby- und Kleinstkindpflege erforderlichen Artikel in der Weise, daß sie sich von Anbeginn der jeweiligen Pflegearbeiten vollständig und übersichtlich in Griffweite der mit der Pflege beschäftigten Person befinden, erscheint daher höchst wünschenswert und als eine der wichtigsten Voraussetzungen, um derartige Absturzunfälle zu vermeiden.
In der jüngeren Vergangenheit wurden eine Vielzahl von hilfreichen Gebrauchsgegenständen entwickelt, welche dazu dienen, die Ordnung im Haushalt, in Hobbyräumen, Garagen usw. zu verbessern oder routinemäßige, sich tagtäglich wiederholende Abläufe zu vereinfachen und zu beschleunigen. Beispielhaft sollen in diesem Zusammenhang nur die im Küchenbereich in Griffweite anordenbaren kombinierten Spender für Küchenpapierrollen, Verpackungs- und Frischhaltefolien, Klebestreifen usw. erwähnt werden.
Die für die Ordnung im Pflegebereich für Babys und Kleinstkinder geschaffenen Hilfsmittel beschränken sich dagegen nach wie vor auf die bekannten Wickeltische oder -kommoden, die bei einigen sinnvollen Konstruktionen zwar eine Reihe von Fächern für die Aufbewahrung der zur Pflege erforderlichen Artikel besitzen, jedoch keineswegs deren griffbereite und bequeme Handhabung sichern. So wird z. B. oft erst beim Aufziehen des entsprechenden Schubfaches deutlich, daß die darin aufbewahrten Windeln wieder einmal „ausgegangen" sind, obwohl das Baby bereits auf der Wickelkommode liegt. Wenn sich in diesem Falle die Pflegeperson für den riskanten Weg entscheidet, das Baby kurzzeitig unbeaufsichtigt liegen zu lassen, um ein neues Windelpaket heranzuschaffen und die Windeln in das Fach einzuordnen, kann es zu dem zuvor beschriebenen gefährlichen Absturz kommen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die dargelegten Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und eine Vorrats- und Entnahmebox für Windeln oder ähnliche vor allem für die Baby- und Kleinstkindpflege bestimmten Pflege- und Hygieneartikel zu schaffen, um diese staubgeschützt und im unmittelbaren Anwendungsbereich jederzeit zugriffsbereit und hinsichtlich der noch verfügbaren Restmenge leicht überwachbar aufbewahren zu können.
Die Aufgabe wird durch die erfindungsgemäßen Merkmale des Schutzanspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung bilden die Merkmale der Schutzansprüche 2 bis 13.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen nach den Figuren 1 bis 5 näher erläutert werden.
Die Zeichnungen zeigen:
Figur 1 ist die Darstellung einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrats- und Entnahmebox für Windeln und ähnliche Pflegeprodukte;
Figur 2 ist die Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Vorrats- und Entnahmebox, bei welcher vier miteinander verbundene Füllschächte parallel nebeneinander angeordnet sind und von einer um ein Scharnier schwenkbaren Deckplatte abgedeckt werden;
Figur 3 ist die Darstellung einer weiteren, der Figur 2 ähnlichen Ausführungsform mit vier miteinander verbundenen und parallel nebeneinander angeordneten Füllschächten sowie einer im Querschnitt L-förmigen schwenkbaren Abdeckung;
Figur 4 ist die Darstellung noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung mit vier parallel nebeneinander angeordneten Füllschächten, die von einer als Tür ausgebildeten schwenkbaren Vorderwand abgedeckt werden;
Figur 5 ist die Darstellung einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrats- und Entnahmebox, bei welcher vier einzelne Füllschächte in einer im Querschnitt l^-förmigen Halterung parallel nebeneinander gehalten werden.
In Figur 1 ist eine erste Ausführungsform der Vorrats- und Entnahmebox 1 für Windeln oder ähnliche Pflege- und Hygieneartikel in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Sie umfaßt ein Basisteil 3 mit U-förmigem Querschnitt, wobei ein U-Schenkel 7 des Basisteiles 3 die Bodenplatte B und der andere U-Schenkel 8 die Deckplatte D der Vorrats- und Entnahmebox bilden, während der
Verbindungssteg 9 die Rückwand R des Basisteiles 3 darstellt. Das Basisteil 3 kann vorzugsweise aus einem physiologisch unbedenklichen Metallblech, z. B. aus Aluminium oder Edelstahl oder aus einer starren Kunststoffplatte geformt sein.
In der in Figur 1 dargestellten Ausfuhrungsform wurde das Basisteil 3 durch Einfügung von vier Stabilisierungspfosten 15 zwischen Bodenplatte B und Deckplatte D zusätzlich versteift. Die Enden der Stabilisierungspfosten 15 können an der Boden- und Deckplatte z. B. durch eine Schraub-, Niet- oder Klebeverbindung befestigt sein. Die Stabilisierungspfosten 15 in dieser Ausführungsform dienen gleichzeitig als Begrenzung des Füllschachtes 4 beim Einstapeln der Artikel 2, als Führung beim Aufschieben einer Füllschachthülle 5 sowie zu deren Befestigung am Basisteil 3. Die Füllschachthülle 5 ist, wie die Figur 1 zeigt, vorzugsweise aus einem transparenten Kunststoffmaterial gebildet und weist im wesentlichen ebenfalls eine U-Form auf. An der Unterseite des U-Verbindungssteges 13 ist eine Entnahmeöffnung 6 vorgesehen, die so bemessen und gestaltet ist, daß durch sie hindurch der jeweils unterste Artikel zwar bequem erfaßbar ist, daß jedoch beim Herausziehen des untersten Artikels die darüberliegenden Artikel durch die mit seitlichen Schrägen versehene Oberkante der Entnahmeöffnung 6 im Füllschacht 5 zurückgehalten werden.
Beide U-Schenkel 11, 12 der Füllschachthülle 5 bilden die Seiten wände S des Füllschachtes 4. Die Füllschachthülle 5 wird nach dem Einstapeln der Artikel in den Füllschacht in der Weise mit dem Basisteil 3 verbunden, daß die Stabilisierungspfosten 15 an den Innenflächen der Seitenwände S der Füllschachthülle 5 unter leichtem Druck anliegen, d. h. die beiden Seitenwände S haben einen Abstand voneinander, der etwas geringer ist als der äußere seitliche Abstand der sich jeweils gegenüberhegenden Stabilisierungspfosten 15, so daß die U-Form der Füllschachthülle 5 vor dem Aufschieben auf das Basisteil 3 geringfügig aufgebogen wird und dadurch eine leichte Klemmverbindung zwischen den Innenflächen der Seitenwände S und den Außenseiten der sich gegenüberliegenden Stabilisierungspfosten 15 entsteht.
Basisteil 3 und Füllschachthülle 5 können - auch ohne Stabilisierungspfosten 15 selbstverständlich auch in jeder anderen Weise lösbar miteinander verbunden werden.
• · I
Die Vorrats- und Entnahmebox kann mit rutschhemmenden Füßen an der Unterseite der Bodenplatte versehen werden, und sie ist dadurch mobil immer am jeweiligen Verwendungsort der Artikel aufstellbar.
Bei ständig gleichbleibendem Verwendungsort, z. B. an einem fest installierten Wickeltisch, ist eine Wandbefestigung besonders vorteilhaft, und zu diesem Zweck wird das Basisteil 3 durch eine beliebige der bekannten Wandhalterungen mit einer Wandfläche verbunden.
Die in Figur 1 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorratsund Entnahmebox eignet sich besonders zur Anwendung bei der Pflege im privaten Haushalt. Die Kapazität des Füllschachtes entspricht mindestens dem Tagesbedarf, so daß bei regelmäßigem täglichen Nachfüllen immer genügend Windeln bzw. ähnliche Pflegeartikel anwendungsbereit zur Verfügung stehen. Die transparente Füllschachthülle 5 sorgt zusätzlich dafür, daß bei abnehmendem Vorrat rechtzeitig an das Nachfüllen erinnert wird.
Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrats- und Entnahmebox mit mehreren Füllschächten 4. Die hier dargestellte Ausführungsform kann einen wesentlich größeren Vorrat an Pflege- und Hygieneartikeln aufnehmen und ist deshalb besonders für die Babypflege in Krippen, Kliniken usw. geeignet.
In dieser Ausführungsform umfaßt das Basisteil 3 die Rückwand R, die Seitenwände S, die Bodenplatte B und die Vorderwand V für mehrere Füllschächte 4 (in der Ausfuhrungsform nach Figur 2 sind vier Füllschächte 4 dargestellt). Das Basisteil 3 kann aus den genannten Einzelelementen z. B. aus Kunststoffteilen bestehen, die z. B. durch Klebeverbindungen zusammengefügt sind.
In vorteilhafter Weise wird das Basisteil 3 dieser Ausführungsform einstückig aus Kunststoff hergestellt.
Die Füllschachthülle 5 umfaßt bei dieser Ausführungsform lediglich einen um ein Scharnier verschwenkbare Deckplatte D, die zum Nachfüllen der Füllschächte 4 lediglich nach oben geklappt werden braucht. Zweckmäßig ist auch bei dieser Ausführungsform zumindest die Vorderwand V aus transparentem Material gefertigt, um den Füllstand der Füllschächte besser überwachen zu können. Wenn
die Vorderwand V nicht transparent ist, sorgt eine besondere Gestaltung der Entnahmeöffnungen 6 mit einer relativ hochgezogenen bogenförmigen Gestalt dafür, daß von außen rechtzeitig erkennbar wird, wenn der Vorrat an Hygieneartikeln zu Ende geht.
Die Figuren 3 und 4 zeigen Ausfuhrungsformen der erfindungsgemäßen Vorratsund Entnahmebox, die der Ausführungsform nach Figur 2 ähnlich sind. Die Ausführungsform nach Figur 3 ist mit der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform nahezu identisch. Lediglich die Füllschachthülle 5 ist, anders als in der vorgenannten Ausführungsform, als ein an der Oberkante der Rückwand R angelenktes Element mit L-förmigem Querschnitt gestaltet, welches die Deckplatte D sowie einen oberen Bereich der Vorderwand V der Füllschächte 4 bildet. Diese Ausführungsform hat gegenüber der Ausführungsform nach Figur 2 den Vorteil, daß beim Hochklappen der Füllschachthülle 5 die Füllschächte 4 in ihren oberen Bereich weiter geöffnet und dadurch für das Nachfüllen leichter zugänglich sind.
In der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform bildet das Basisteil 3 die Rückwand R, die Seitenwände S, die Bodenplatte B und die Deckplatte D der Füllschächte 4. Die Füllschachthülle 5 bildet die Vorderwand V und ist als verschwenkbare Tür ausgebildet, die an der Vorderkante einer Seitenwand S angelenkt ist.
In dieser Ausführungsform der Erfindung sind die Füllschächte 4 zum Nachfüllen besonders gut zugänglich. Auch für diese Ausführungsform gilt, daß durch eine transparente Vorderwand V (in diesem Falle die türartig verschwenkbare Füllschachthülle 5 selbst) der Füllstand der Füllschächte besonders gut überwachbar ist. Wie jedoch in der Abbildung nach Figur 4 erkennbar ist, kann auch die besondere Gestaltung der Entnahmeöffnungen 6 genügend Einblick in die Füllschächte gewähren, um den zu Ende gehenden Vorrat an Pflegeartikeln 2 rechtzeitig erkennen zu können.
Figur 5 zeigt schließlich noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher das Basisteil 3 L-förmig ausgebildet ist, wobei ein senkrecht nach unten stehender L-Schenkel 20 zur Wandbefestigung der Vorrats- und Entnahmebox mit bekannten Wandbefestigungselementen 16 dient, und ein waagerecht nach vorn stehender L-Schenkel 21 als Träger für Füllschacht-Befestigungselemente 23 und gleichzeitig als Deckplatte D der Vorrats- und Entnahmebox ausgebildet
• ■
• ·
ist. An den Füllschacht-Befestigungselementen 23 werden einzelne Füllschachthüllen 5 befestigt, die eine Rückwand R, zwei Seitenwände S, eine Vorderwand V und eine Bodenplatte B umfassen, und die an ihren aneinanderstoßenden Kanten zu einem im wesentlichen quaderförmigen Hohlteil verbunden sind, wobei eine Entnahmeöffnung 6 im unteren Bereich der Vorderwand V und oberhalb der Vorderkante K der Bodenplatte B ausgebildet ist, und an den Oberkanten zumindest der beiden Seitenwände S Halteelemente H angeordnet sind, die an den FüllschacmVBefestigungselementen 23 lösbar befestigt werden können.
Das Basisteil 3 ist vorzugsweise aus einem physiologisch unbedenklichen Metallblech oder aus starrem Kunststoff und die Füllschachthülle 5 vorzugsweise einstückig aus Kunststoff hergestellt.
Zweckmäßig ist das Kunststoffmaterial der Füllschachthülle transparent, um wiederum den Füllstand gut von außen kontrollieren zu können.
Besonders bevorzugt wird die Füllschachthülle dieser Ausführungsform aus einem weichelastisschen Kunststoff gebildet. In diesem Falle ist es notwendig, daß an den Oberkanten der Seitenwände S, der Rückwand R und der Vorderwand V ein starrer Rahmen mit Halteelementen H bildet wird, an welchem die Füllschachthülle nach unten faltenfrei abgehängt werden kann, wobei die Halteelemente H lösbar an den Füllschacht-Befestigungselementen 23 des Basisteiles 3 befestigbar sind.
Zum Befallen der Füllschächte 4 werden die Halteelemente H der Füllschachthüllen 5 von den Füllschacht-Befestigungselementen 23 gelöst, die Füllschachthülle 5 mit den Artikeln 2 gefüllt und danach wird die Füllschachthülle 5 wieder an den Füllschacht-Befestigungselementen 23 befestigt.
Im Falle der in Figur 5 dargestellten Ausführungsform handelt es sich bei den am Basisteil 3 angeordneten Füllschacht-Befestigungselementen 23 und den an der Füllschachthülle angeordneten Halteelementen H um Schienenelemente, wobei die an der Oberkante der Seitenteile S jeder Füllschachthülle 5 nach außen vorstehenden Schienen H in die an der Unterseite des waagerechten nach vorn weisenden L-Schenkels des Basisteiles 3 für jede Füllschachthülle 5 ange-
• · Φ i
• «
ordneten, nach innen aufeinander zu weisenden Schienen 23 eingeschoben werden können.
Die spezielle Ausführungsform nach Figur 5 ist in besonderem Maße für Großanwendungen der Erfindung, z. B. in Krippen und Kliniken geeignet, bei welchen die Befüllung der Füllschächte nicht mehr von Hand erfolgt, sondern leere Füllschachthüllen 5 gegen handelsübliche, fertig befüllte Füllschachthüllen 5 ausgetauscht werden können.
Die in dieser Ausführungsform bevorzugt aus weichelastischem Kunststoff gefertigten Füllschachthüllen 5 sind gegen Beschädigungen während des Transportes relativ unempfindlich, und die während des Gebrauches als Vorrats- und Entnahmebox 1 aufgehängten Füllschachthüllen 5 beinhalten auf Grund ihrer weichen Außenflächen keinerlei Unfallgefahr in dem Sinne, daß sich die Babys oder die Pflegepersonen daran stoßen oder verletzen könnten.
Die erfindungsgemäße Vorrats- und Entnahmebox für Windeln oder ähnliche Pflege- und Hygieneartikel ermöglicht eine im vorhinein gut organisierte Ordnung der für die Pflege erforderlichen Artikel und sorgt dafür, daß sich die Artikel vollständig, übersichtlich und staubgeschützt in Griffweite der mit der Pflege beschäftigen Person befinden. Dadurch können die Pflegepersonen ihre ganze Aufmerksamkeit den Babys widmen, so daß die wegen der nicht in Griffweite befindlichen Pflegeartikel bisher verursachten Absturzunfälle nunmehr vermieden werden können.

Claims (13)

1. Vorrate- und Entnahmebox (1) für Windeln oder ähnliche Pflege- und Hygieneartikel (2), dadurch gekennzeichnet, daß diese ein Basisteil (3), mindestens eine Füllschachthülle (5), welche mit einem oder mehreren Elementen des Basisteiles (3) mindestens einen Füllschacht (4) bildet, sowie eine Entnahmeöffnung (6) an jedem Füllschacht (4) umfaßt.
2. Vorrats- und Entnahmebox (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (3) einen U-förmigen Querschnitt mit zwei U- Schenkeln (7, 8) sowie einen Verbindungssteg (9) aufweist, wobei der eine U-Schenkel (7) eine Bodenplatte (B), der andere U-Schenkel (8) eine Deckplatte (D) und der Verbindungssteg (9) eine Rückwand (R) des Füllschachtes (4) bilden, und die Füllschachthülle (5) ebenfalls U-förmig mit zwei U-Schenkeln (11, 12) und einem Verbindungssteg (13) ausgebildet und zwischen den U-Schenkeln des Basisteiles (3) so angeordnet ist, daß die beiden U-Schenkel (11, 12) der Füllschachthülle (5) Seitenwände (S) des Füllschachtes (4) und der Verbindungssteg (13) die Vorderwand (V) des Füllschachtes (4) bilden, und die Entnahmeöffnung (6) im unteren Bereich der Vorderwand (V) des Füllschachtes (4) und oberhalb der Vorderkante (K) der Bodenplatte (B) ausgebildet ist.
3. Vorrats- und Entnahmebox (1) nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise aus Metall gefertigte Stabilisierungepfosten (15) im Randbereich des Basisteiles (3) zwischen Boden- und Deckplatte (B, D) angeordnet sind.
4. Vorrats- und Entnahmebox (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese mehrere parallel nebeneinander angeordnete Füllschächte (4) aufweist.
5. Vorrats- und Entnahmebox (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (3) mindestens ein Wandbefestigungselement (16) aufweist.
6. Vorrats- und Entnahmebox (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Wandbefestigungselement (16) als mindestens eine Durchgangsbohrung in der Rückwand (R) zur Schraubbefestigung des Basisteiles (3) ausgebildet ist.
7. Vorrats- und Entnahmebox (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (3) im Querschnitt L-förmig ausgebildet ist, wobei der eine L-Schenkel (20) als Träger für das zumindestens eine Wandbefestigungselement (16) und der zweite L- Schenkel (21) als Träger von Füllschacht-Befestigungselementen (23) und gleichzeitig als Deckplatte (D) für mindestens einen Füllschacht (4) ausgebildet ist und die Füllschachthülle (5) eine Rückwand (R), zwei Seitenwände (S), eine Vorderwand (V) und eine Bodenplatte (B) umfaßt, die an ihren aneinanderstoßenden Kanten zu einem im wesentlichen quaderförmigen Hohlteil verbunden sind, wobei die Entnahmeöffnung (6) im unteren Bereich der Vorderwand (V) und oberhalb der Vorderkante (K) der Bodenplatte (B) ausgebildet ist, und an den Oberkanten zumindest der beiden Seitenwände (S) Halteelemente (H) angeordnet sind, die an den Füllschacht-Befestigungselementen (23) lösbar befestigbar sind.
8. Vorrats- und Entnahmebox (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 sowie 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (3) die Rückwand (R), die Seitenwände (S), die Bodenplatte (B) und die Vorderwand (V) für einen Füllschacht oder mehrere Füllschächte (4) bildet, und die Füllschachthülle (5), welche an der Oberkante der Rückwand (R) angelenkt ist, die Deckplatte (D) für einen Füllschacht oder mehrere Füllschächte (4) darstellt.
9. Vorrats- und Entnahmebox (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 sowie 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (3) die Rückwand (R), die Seitenwände (S), die Bodenplatte (B) und den unteren Bereich der Vorderwand (V) für einen Füllschacht oder mehrere Füllschächte (4) bildet, und die Füllschachthülle (5) ein an der Oberkante der Rückwand (R) angelenktes, im Querschnitt L-förmiges Element umfaßt, welches die Deckplatte (D) und einen oberen Bereich der Vorderwand (V) eines Füllschachtes oder mehrerer Füllschächte (4) bildet.
10. Vorrats- und Entnahmebox (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 sowie 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (3) die Rückwand (R), die Seitenwände (S), die Bodenplatte (B) und die Deckplatte (D) eines Füllschachtes oder mehrerer Füllschächte (4) bildet, und die Füllschachthülle (5), welche an der Vorderkante einer Seitenwand (S) türartig angelenkt ist, die Vorderwand (V) mit einer oder mehreren Entnahmeöffnung(en) (6) für einen Füllschacht oder mehrere Füllschächte (4) bildet.
11. Vorrats- und Entnahmebox (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (3) aus Metall oder Kunststoff und die Füllschachthülle (5) aus Kunststoff, vorzugsweise einem transparenten Kunststoff, gebildet sind.
12. Vorrats- und Entnahmebox (1) nach Anspruch 7 und/oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllschachthülle (5) aus einem weichelastischen Kunststoff gebildet ist und die Halteelemente (H) an den Oberkanten der Seitenwände (S), mit den Oberkanten der Rückwand (R) und der Vorderwand (V) einen starren Rahmen bilden.
13. Vorrats- und Entnahmebox (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmeöffnung (6) in Größe und Form so gestaltet ist, daß jeweils nur ein Artikel (2) aus der Entnahmeöffnung (6) entnehmbar ist, während die übrigen im Füllschacht (4) befindlichen Artikel (2) im Füllschacht (4) zurückgehalten werden.
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