DE20017046U1 - Müllschrank - Google Patents
MüllschrankInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F1/00—Refuse receptacles; Accessories therefor
- B65F1/14—Other constructional features; Accessories
- B65F1/1426—Housings, cabinets or enclosures for refuse receptacles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65F1/10—Refuse receptacles; Accessories therefor with refuse filling means, e.g. air-locks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Refuse Receptacles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Müllschrank nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bekannt sind eine Reihe von unterschiedlich ausgebildeten Müllschränken, die der Aufnahme von Mülltonnen oder Containern dienen. Die Müllschränke sind größtenteils quaderförmig ausgebildet und umfassen wenigstens eine Seitentür.
Spezielle Ausführungsformen haben eine Einwurföffnung, die an der waagerechten Oberseite des Müllschranks angeordnet ist.
Die Einwurföffnung ist mit einem Rahmen mit angelenktem Klappdeckel verbunden, wobei der Klappdeckel die Einwurföffnung reversibel verschließt.
Nachteilig an diesen Müllschränken ist, daß der Klappdeckel in einer Ebene mit der waagerechten Oberseite des Müllschranks angeordnet ist. Der schwere Klappdeckel läßt sich
bei dieser Anordnung nur unter erheblichem Kraftaufwand aus
der waagerechten Lage bewegen.
der waagerechten Lage bewegen.
Das Öffnen und Schließen der Einwurföffnung bereitet daher
gerade älteren Personen Probleme. Aber auch kleinere Personen haben Schwierigkeiten, den mittig angeordneten Klappdeckel zu öffnen. Folglich stützen sich diese Personen zumeist auf der Oberseite des Müllschranks ab, um eine günstige Hebelwirkung zu erzielen und den Klappdeckel aufzuhebein. Gerade bei
schlechtem Wetter führt dies aber dazu, daß die Kleidung der Personen verschmutzt oder naß werden kann.
gerade älteren Personen Probleme. Aber auch kleinere Personen haben Schwierigkeiten, den mittig angeordneten Klappdeckel zu öffnen. Folglich stützen sich diese Personen zumeist auf der Oberseite des Müllschranks ab, um eine günstige Hebelwirkung zu erzielen und den Klappdeckel aufzuhebein. Gerade bei
schlechtem Wetter führt dies aber dazu, daß die Kleidung der Personen verschmutzt oder naß werden kann.
Nachteilig ist weiterhin, daß ein einmal geöffneter Klappdeckel häufig nicht wieder geschlossen wird. In größeren Wohnanlagen kann dies zu einer unerträglichen Geruchsbelästigung führen und Ratten anlocken.
Weiter nachteilig ist, daß die geöffneten Klappdeckel beim
Schließen wegen ihres Gewichts einfach fallen gelassen werden.
Dabei knallen die Klappdeckel ungebremst in ihre waagerechte Ausgangslage und verursachen eine unangenehme Lärmbelästigung. Außerdem können sich dadurch die Gelenke verzie-
Schließen wegen ihres Gewichts einfach fallen gelassen werden.
Dabei knallen die Klappdeckel ungebremst in ihre waagerechte Ausgangslage und verursachen eine unangenehme Lärmbelästigung. Außerdem können sich dadurch die Gelenke verzie-
hen, so daß die Klappdeckel nicht mehr richtig schließen oder sich noch schwerer öffnen lassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Müllschrank mit waagerechter Oberseite dahingehend zu verbessern, daß ein einfaches Einwerfen des Mülls möglich ist.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die spezielle Ausgestaltung des Rahmens und der dadurch bewirkten Neigung des Klappdeckels zur Frontseite des Müllschranks ist es möglich, den Klappdeckel ohne großen Kraftaufwand zu öffnen und zu schließen.
Die Neigung des am Rahmen angelenkten Klappdeckels bewirkt, daß beim Öffnen die Gewichtskräfte des Klappdeckels teilweise auf den Rahmen bzw. auf das MülIschrankgehäuse übertragen werden. Zum Öffnen muß daher nicht wie üblich die gesamte Gewichtskraft des Klappdeckels überwunden werden, sondern nur noch ein Teil davon. Somit läßt sich die EinwurfÖffnung leichter öffnen.
Wichtig ist, daß die Grundform der Müllschränke mit waagerechter Oberseite und EinwurfÖffnung als standardisiertes Bauelement beibehalten werden kann, da sich lediglich die Ausgestaltung des Rahmens verändert..
Durch diese überraschend einfache Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe ist es möglich, Rahmen und angelenkten Klappdeckel als vielseitig einsetzbare Bauelemente in großer Stückzahl herzustellen und mit den Grundformen des Müllschranks so zu kombinieren, daß ein individuelles Produkt gemäß den Anforderungen entsteht.
Dies bedeutet auch eine kostengünstige Serienproduktion bei gleichzeitiger Typenvielfalt.
Die Neigungswinkel des Klappdeckels können 20°-90°, vorzugsweise aber 40°-80° betragen.
Eine Weiterbildung sieht vor, daß der Klappdeckel an der linken oder rechten Seite des Rahmens angelenkt ist. Durch diese Anbringung ist ein sehr leichtes Öffnen des Klappdeckels möglich.
• · ♦
Weiterhin kann der Rahmen und/oder der Klappdeckel rund oder rechteckig ausgebildet sein. Dadurch ist es ohne- Funktionalitätsverlust möglich, Rahmen und Klappdeckel der Müllart oder den Designwünschen anzupassen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß Rahmen und/oder Klappdeckel aus Metall bestehen. Als Korrosionsschutz ist es möglich, den Rahmen und/oder Klappdeckel zu verzinken.
Weiterhin ist vorgesehen, daß Einwurföffnung, Rahmen und Klappdeckel in ihren überschneidenden Bereichen derart ausgeformt sind, daß kein Wasser eindringen kann.
Dadurch wird erreicht, daß kein Wasser in die in den Müllschränken befindlichen Mülltonnen oder -container sickert und genügend Platz für eingeworfenen Müll vorhanden ist. Außerdem werden mikrobiologische Verrottungsprozesse gehemmt, die bei hoher Feuchtigkeit zu einer übermäßigen Geruchsbelästigung führen können.
Selbstverständlich kann der erfindungsgemäße Müllschrank auch mehrere EinwurfÖffnungen aufweisen und als Einzel-, Doppeloder Mehrfachschrank ausgebildet sein.
Eine Weiterbildung sieht vor, daß der Müllschrank für die Aufnahme aller genormten Abfallbehälter, Tonnen oder Eimer auslegbar ist.
Damit nur ausgewählte Personen den Müllschrank benutzen können, kann der Klappdeckel außerdem ein Schloß umfassen.
Schließlich ist es möglich, daß Rahmen und/oder Klappdeckel lackiert oder pulverbeschichtet sind. Eine unterschiedliche farbliche Ausgestaltung erleichtert beispielsweise die Wertstoff trennung .
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines herkömmlichen Einzelfach-Müllschranks,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines herkömmlichen
Doppelfach-MülIschranks,
Doppelfach-MülIschranks,
Fig. 3 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen
Müllschranks in der Frontansicht,
Müllschranks in der Frontansicht,
Fig. 4 eine schematische Darstellung des mit der Einwurföffnung verbundenen, erfindungsgemäßen Rahmens mit angelenktem Klappdeckel und
Fig. 5 einen Querschnitt durch den erfindungsgemäßen MülIschrank.
Fig. 1 zeigt schematisch einen herkömmlichen Einzelfach. Müllschrank
10 mit einer waagerechten Oberseite 12, einer
EinwurfÖffnung 14, einem Rahmen 16 und einem am Rahmen 16 angelenkten Klappdeckel 18. Außerdem ist noch eine Seitentür 24 dargestellt, durch die eine Mülltonne in den Müllschrank 10
einbringbar oder herausnehmbar ist.
10 mit einer waagerechten Oberseite 12, einer
EinwurfÖffnung 14, einem Rahmen 16 und einem am Rahmen 16 angelenkten Klappdeckel 18. Außerdem ist noch eine Seitentür 24 dargestellt, durch die eine Mülltonne in den Müllschrank 10
einbringbar oder herausnehmbar ist.
Fig. 2 zeigt schematisch einen herkömmlichen Zweifach-Müllschrank 10. An der waagerechten Oberseite 12 des Müllschranks 10 sind zwei Einwurföffnungen 14 angeordnet. An jeder Einwurföffnung 14 ist ein Rahmen 16 mit angelenktem Klappdeckel 18 befestigt. Während der linksseitige Klappdeckel 18 leicht geöffnet ist, befindet sich der rechtseitige Klappdeckel 18 in seiner waagerechten Position und deckt die EinwurfÖffnung 14 ab.
Die in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Müllschränke 10 haben den Nachteil, daß die Klappdeckel 18 zum Öffnen der Einwurf-Öffnung 14 aus ihrer waagerechten Position gebracht werden müssen. Dies ist allerdings nur unter erheblicher Kraftanstrengung möglich.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen MülIschranks 10 in der Frontansicht. An der hier nicht sichtbaren EinwurfÖffnung der waagerechten Oberseite 12 ist ein Rahmen 16 befestigt, der derart ausgebildet ist, daß der Klappdeckel 18 zur Frontseite 20 des Müllschranks geneigt ist. Der Klappdeckel 18 selbst ist auf der linken Seite über ein Scharnier 26 am Rahmen 16 angelenkt.
Fig. 4 zeigt einen erfindungsgemäßen Rahmen 16 mit angelenktem Klappdeckel 18. Der Klappdeckel 18 ist linkseitig über ein Scharnier 26 mit dem Rahmen 16 verbunden.
In Fig. 5 ist schließlich ein Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Müllschrank 10 dargestellt. Im Inneren des Müllschranks 10 befindet sich ein an der Oberseite geöffneter Mülleimer 22. Direkt über dieser Öffnung ist die Einwurföffnung 14 des Müllschranks 10 angeordnet. In diese ist der Rahmen 16 eingelassen, der aus der waagerechten Oberseite 12 des Müllschranks 10 derart herausragt, daß der Klappdeckel 18 zur Frontseite 20 des Müllschranks 10 geneigt ist.
Selbstverständlich ist die Ausgestaltung der Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt.
Claims (12)
1. Müllschrank (10) mit einer an der waagerechten Oberseite (12) angeordneten Einwurföffnung (14) und einem daran befestigten Rahmen (16) mit angelenktem Klappdeckel (18), dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (16) derart ausgebildet ist, daß der Klappdeckel (18) zur Frontseite (20) des Müllschranks (10) geneigt ist.
2. Müllschrank (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung des Klappdeckels (18) 20°-90°, vorzugsweise 40°-80°, beträgt.
3. Müllschrank (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappdeckel (18) an der linken oder rechten Seite des Rahmens (16) angelenkt ist.
4. Müllschrank (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Rahmen (16) und/oder Klappdeckel (18) rund und/oder rechteckig ausgebildet sind.
5. Müllschrank (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Rahmen (16) und/oder Klappdeckel (18) aus Metall bestehen.
6. Müllschrank (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Rahmen (16) und/oder Klappdeckel (18) verzinkt sind.
7. Müllschrank (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Einwurföffnung (14), Rahmen (16) und Klappdeckel (18) in ihren überschneidenden Bereichen derart ausgeformt sind, daß kein Wasser eindringen kann.
8. Müllschrank (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Müllschrank (10) mehrere Einwurföffnungen (14) aufweist.
9. Müllschrank (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Müllschrank (10) als Einzel-, Doppel- oder Mehrfachschrank ausgebildet ist.
10. Müllschrank (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Müllschrank (10) für die Aufnahme aller genormten Abfallbehälter, Tonnen oder Eimer (22) auslegbar ist.
11. Müllschrank (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappdeckel (18) ein Schloß umfaßt.
12. Müllschrank (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Rahmen (16) und/oder Klappdeckel (18) lackiert oder pulverbeschichtet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20017046U DE20017046U1 (de) | 2000-10-04 | 2000-10-04 | Müllschrank |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20017046U DE20017046U1 (de) | 2000-10-04 | 2000-10-04 | Müllschrank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20017046U1 true DE20017046U1 (de) | 2000-12-28 |
Family
ID=7947252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20017046U Expired - Lifetime DE20017046U1 (de) | 2000-10-04 | 2000-10-04 | Müllschrank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20017046U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20108624U1 (de) * | 2001-05-15 | 2002-02-28 | Paul Wolff GmbH & Co KG, 41068 Mönchengladbach | Gehäuse zum Einstellen von Müll- und Wertstoffbehältern |
| CN103523424A (zh) * | 2013-10-31 | 2014-01-22 | 周敏 | 一种垃圾桶 |
-
2000
- 2000-10-04 DE DE20017046U patent/DE20017046U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20108624U1 (de) * | 2001-05-15 | 2002-02-28 | Paul Wolff GmbH & Co KG, 41068 Mönchengladbach | Gehäuse zum Einstellen von Müll- und Wertstoffbehältern |
| CN103523424A (zh) * | 2013-10-31 | 2014-01-22 | 周敏 | 一种垃圾桶 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010201 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20031001 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20070501 |