DE20016281U1 - Wasserspender, drucklos, integriert in die Druck-Wasserleitungsventile - Google Patents
Wasserspender, drucklos, integriert in die Druck-WasserleitungsventileInfo
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- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
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Description
Wasserspender, drucklos, handbetätigt, integriert in die Drck-Wasserleitungsventile.
Beschreibung
Es gibt zur Zeit Wasserspender bzw. Wasser spendende Vorrichtungen, die jedoch auf Grund ihrer Integration in die unter Druck stehende Wasserleitungsventile durch aufwendige Mechanik und Elektronik zu teuer, zu kompliziert und anfällig im Betrieb sind.
Deshalb gibt es, besonders in Haushalten, bis heute keine Möglichkeit, einfach und preiswert das unter Druck stehende, fließende Wasser aus dem Leitungswassernetz spendenartig sparsam zu verbrauchen.
Oft sind, z.B. im Bad, für die tägliche Körpertoilette nur solche Mengen Wasser durch das bestehende Wasserventil aus dem Wasserleitungsnetz zu entnehmen, die aufeinanderfolgend gerade in ein Paar gehäuften Händen Platz finden kann. Jedoch niemand macht das bestehende Wasserventil nach jeder dieser kleinen Menge Wasserabnahme auf und zu, weil es einfach fysisch nicht möglich ist, und so fließt die mehrfache Wassermenge ungenützt in die Kanalisation ab mit der Verursachung der Vergeudung unseres lebenswichtigen Wassers und unnötiger Steigerung der Frisch- und Abwasserkosten für den Verbraucher.
Bei einer einzigen Morgentoilette kann man sehr schnell bei fließendem Wasserverbrauch aus dem bestehenden Wasserventil 10 bis 20 Liter Wasser verbrauchen, obwohl der nützliche Teil dieser Wassermenge, die in gehäuften Händen aufeinanderfolgend an den Körper gebracht worden ist, meistens nur 1 bis 2 Liter Wasser beträgt, also mindestens 10-fach weniger.
Der hier gekennzeuchnete, drucklose, handbetätigte Wasserspender (2), werkseitig in die heute üblichen Wasserleitungsventile (1) nach Bild 1 integriert, ist einfach in der Konstruktion, kostengünstig und betriebssicher zu betreiben, ohne die druckbetriebene Funktion des Wasserventils (1) zu beeinträchtigen.
Dadurch hat man immer die Wahl, das Wasser entweder in der druckbetriebenen Funktion wie üblich, oder von dem integrierten Wasserspender (2) sparsam zu entnehmen.
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Der Wasserspender ist integriert im Inneren des Halses des Wasserventils (I) nach Bild 1 mit seinem Propfensitz (3a) in der Ausbuchtung unter dem Ventilhals so, daß er mit seinem von der Hand betätigten Stößelstift (2) senkrecht nach unten ausgerichtet ist.
Der in dem Sitz (3a) abdichtende konische Propfen (3) am oberen Ende des Stößelstifts (2) trägt in seiner Lagererhöhung eine nicht zu feste Druckfeder (4), die oben in der aus dem Ventilhals herausragender Schraubkappe (5) zentrisch abgestützt ist.
Diese Druckfeder (4) dient zum Rückdrücken des Stößelstiftes (2) nach seinem Loslassen mit seinem Gummipropfen (3) in den Propfensitz (3a), wodurch die senkrechte Führung des Stößelstifts (2) bei seitlichem eigenem Druck des zu spendenden Wassers und auch zur sicheren Abdichtung des Propfens (3) in seinem Sitz (3a).
Der integrierte Wasserspender (2) wird angeschlossen durch die Schlauch- oder Rohrleitung (11 oder 12) an den drucklosen Wasservorratsbehälter (14) oder einen handelsüblichen Toilletenspülkasten, die unbedingt oberhalb des Wasserventils (1) zur Möglichkeit des freien Ablaufs des zu spendenden Wassers zum integrierten Wasserspender anzuordnen sind.
Der Anschluß des integrierten Wasserspenders kann zweierlei erfolgen: entweder durch den zusätlich werkseitig vorgesehenen Spenderwasserkanal (7), der getrennt von dem Ventilmechanismus (9) in der Wandung des Ventils (1) bis in die drucklose Zone des Ventilhalses integriert ist und mit dem Spenderhahn (6) endet (Anschlußleitung (12), Anschluß (8). Dieser Anschluß an den Vorratsbehälter ist vorzuziehen bei der Neumontage bei der in der Wand verdeckten Anschlußleitungen.
Die andere Möglichkeit zum Anschluß bestehet durch den im drucklosen Raum des Ventilhalses befindlichen Einlaufgewindestutzer (10), der in unbenutztem Fall, d.h. bei der Anschlußart (8), mit einer Schraubmuffe (b) und blinden Dichtung darin (d) verschlossen ist. Jedoch bei nachträglichem Anschluß des Wasserspenders mit einer offenen Schlauchleutung (11) zu dem Vorratsbehälter wird diese Schlauchleitung (11) an diese Schraubmuffe (b) angeschlossen, in dem die blinde Dichtung (d) in der Schraubmuffe durch eine in dem Schlauch festsitzende Lochdichtung (d) ersetzt und der Spenderhahn (6) für immer zugemacht wird. Bei diesem Anschluß ist der Spenderhahn (16) in der Schlauchleitung (11) kurz vor dem Einlaufstutzer (10) vorgesehen.
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Die Auslauföffnung des Wasserventils (1) hat einen losen Dichtungsdeckel (15), der bei Spendenbetrieb mit seinem zu dem Siebring (15a) passenden Dichtungsbord auf die Auslauföffnung (15a) aufgedrückt wird ind sie verschließt. Die Sitzkraft dieses Dichtdeckels muß nur den schwachen eigenen Druck des Spenderwassers aushalten, jedoch bei Druckbetrieb, wenn sie nicht abgenommen wird, muß sie leicht von der Auslauföffnung runterspringen.
Arbeitsprinziep
Für die übliche druckbetriebene Funktion des Wasserventils wird der Spenderhahn (6) bei Anschlußart (8) oder der Spenderhahn (16) bei Anschlußart (10) geschlossen, der Dichtungsdeckel (15) von der Auslauföffnung (15a) abgenommen und der Hebel (13) des Ventils (1) geöffnet.
Für den drucklosen Spendenbetrieb wird der Dichtdeckel (15), der vorteilhaft mit einem Kettchen in geeigneter Stelle anzuhängen ist, auf die Auslauföffhung (15a) aufgedrückt und der Spenderhahn (6) bei Anschlußart (8) oder der Spenderhahn (16) bei Anschlußart (10) aufgemacht.
Jetzt ist der integrierte Wasserspender (2) bei gefülltem Wasservorratsbehälter (14) betriebsbereit und kann durch Hineindrücken und Loslassen des Stößelstifts (2) von Hand für die Wasserentnahme betätigt werden.
Zum Füllen des Vorratsbehälters (14), der keinen Wasserspeise-Schwimmerventil hat, mit neuem Wasser wird der Dichtungsdeckel (15) auf die Auslauföffhung (15a) aufgedrückt, der Spenderhahn (6) bei Anschlußart (8) oder der Spenderhahn (16) bei Anschlußart (10) aufgemacht und der Druckventil (1) durch den Hebel (13) leicht geöffnet. Der Vorratsbehälter hat ein Sichtfenster, nach dem der Wasserstand beobachtet wird.
Bei Verwendung eines Wasservorratsbehälters, ausgerüstet mit einem Speiseschwimmerventil, oder eines handelsüblichen Toilletenspülkasten s, beide angeschlossen an Wasserleitungsnetz, entfällt die Nachfüllung.
Außer dem eigentlichen Hauptforteil, Wasser einzusparen, hat dieser integrierte Wasserspender noch folgende Forteile:
- er verlängert beträchlich die Lebenszeit des wertvollen und kostenspielig zu ersetzenden Druck-Wasserventils (1), weil die mit dem Wasserspender (2) durchgeführten Betätigungen für den Druck- Wasserventil (1) entfallen.
- durch das Aufbewahren des Wassers im Vorratsbehälter (14) temperiert sich das kalte Wasser im Vorratsbehälter relativ schnell auf die Raumtemperatur z.B. im Bad, wodurch besonders im Winter das Wasser für den Körper noch angenehme Temperatur erreicht, besonders wenn der Vorratsbehälter zur Nacht gefüllt wird, ohne diese angenehme Temperatur aus der langen Warmwasserleitung durch den bestehnden Wasserventil fließend abzuwarten.
Claims (4)
1. Wasserspender, drucklos, handbetätigt, integriert in die Druck-Wasserleitungsventile, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserspender (2), werkseitig integriert in den Hals des heute üblichen Wasserleitungsventils (1) und verbunden durch eine Schlauch- oder Rohrleitung (11 oder 12) mit dem drucklosen Wasservorratsbehälter (14) oder handelsüblichen Toilletenspülkasten, die unbedingt oberhalb des Ventils (1) mit integriertem Wasserspender angeordnet werden sollen, die Möglichkeit gibt, das Wasser aus dem Wasserleitungsventil (1) durch den integrierten Wasserspender (2) spendenartig, sparsam zu entnehmen, ohne die druckbetriebene Funktion des Wasserleitungsventils (1) zu beeinträchtigen.
2. Wasserspender nach Schutzanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der nach Bild 1 integrierte Wasserspender (2) aus dem Stößelstift (2) mit dem am oberen Ende befindlichen konischen Gummipropfen (3) besteht, in desser Erhöhung eine Druckfeder (4) lagert, die oben in der Schraubkappe (5) abgestützt ist, wodurch bei Hineindrücken des Stößelstifts (2) von Hand gegen die Druckfeder (4) der konische Propfen (3) sich von dem konischen Sitz (3a) abhebt und das zu spendende Wasser aus dem Propfensitz (3a) durchläßt und bei Loslassen des Stößelstifts (2) diesen Wasserdurchlass ohne jegliches Nachlaufen oder Nachtropfen abdichtend stoppt.
3. Wasserspender nach Schutzanspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserleitungsventil (1) unten von der Anschlußseite außer dem üblichen netzbetriebenen Warm- und Kaltwasseranschluß zusätzlich noch mit einem drucklosen Anschluß (8), verbunden mit dem oberhalb des Ventils (1) angeordneten Wasservorratsbehälter (14) oder Toilletenspülkasten, versehen ist, der getrennt von dem Ventilmechanismus (9) in der Ventilwandung als druckloser Wasserkanal (7) in der drucklosen Zone des Ventilhalses mit einem Spenderhahn (6) endet.
4. Wasserspender nach Schutzanspruch 1, 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des Wasserventilhalses (1) oberhalb des Ventilmechanismus (9) in der druckfreien Zone mit einem Gewindestutzer (10), (siehe auch Detail Fig. 10), versehen ist, auf dem die Schraubmuffe (b) aufgeschraubt ist, die bei Anschluß des Vorratsbehälters (14) oder des Toilletenspülkastens über den im Ventil (1) integrierten Anschluß (8) mit einer Blinddichtung verschlossen, und bei Anschluß des Wasservorratsbehälters (14) über eine freiliegende Schlauchleitung (11) diese Schlauchleitung an diesen Gewindestutzer (10) durch die Schraubmuffe (b) mit einer in dem Schlauch festsitzender Lochdichtung (d) angeschlossen ist.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE20016281U1 true DE20016281U1 (de) | 2001-04-19 |
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Family Applications (1)
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| DE20016281U Expired - Lifetime DE20016281U1 (de) | 2000-09-20 | 2000-09-20 | Wasserspender, drucklos, integriert in die Druck-Wasserleitungsventile |
Country Status (1)
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- 2000-09-20 DE DE20016281U patent/DE20016281U1/de not_active Expired - Lifetime
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