DE20016156U1 - Vorzugsweise unterirdische Bewässerungsanlage, insbesondere zum Bewässern von Gärten, Parks und Rasen - Google Patents
Vorzugsweise unterirdische Bewässerungsanlage, insbesondere zum Bewässern von Gärten, Parks und RasenInfo
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Description
Gebrauchsmusteranmeldung in der Bundesrepublik Deutschland
Bezeichnung:
Vorzugsweise unterirdische Bewässerungsanlage, insbesondere zum Bewässern von Gärten, Parks und Rasen
Anmelder:
Werner Derwand Lilienthalstrasse 3
67435 Neustadt (Weinstrasse)
Die vorliegende Erfindung betrifft eine vorzugsweise unterirdisch angeordnete Bewässerungsanlage, insbesondere zum Bewässern von Gärten, Parks und Rasen.
Es ist bekannt (=Stand.der Technik), dass insbesondere Gärten, Parks und Rasen dadurch automatisch bewässerbar gemacht werden, dass auf die Grünflächen und zwar insbesondere längs deren Ränder, oberirdisch vorzugsweise lange Schlauchanordnungen vorgesehen werden, wobei diese Schläuche zumindest im nach oben gewandten Bereich eine sehr große Anzahl von dünnen Durchbrechungen (= Perforierungen) aufweisen und nach Anlegen eines konventionellen Wasserdrucks durch diese Öffnungen in einstellbarer Intensität und auch in einstellbarer Richtung eine Bewässerung erfolgt.
Der Vollständigkeit halber ist anzufügen, dass das der Wasserquelle entgegengesetzte Schlauchende verschließbar ist und dass die Anordnungsart der Durchbrechungen auch den jeweiligen Schläuchen eine Variation der Richtung der auftretenden Kleinststrahlen ermöglicht.
Für zahlreiche Anwendungsfälle genügt dieser Stand der Technik der Bewässerungsanlagen nicht allen Bedürfnissen; hier setzt die vorliegende Erfindung ein.
So ist es meist ein Nachteil des Standes der Technik, dass aus mehreren Gründen zwischen der Wasserzuleitung zum Schlauch und dem von der Wasserzuleitung entfernteren Bereich ein sich naturgemäß negativ auswirkender Druckabfall stattfindet.
Ein weiteres bislang ungelöstes Problem des Standes der Technik besteht darin, dass in der Regel insbesondere beim Bewässern größerer Gärten, Parks und Rasen, bedingt durch die zum Teil komplizierte und unter sich sehr verschiedene Bepflanzungsart, der Wasserbedarf der verschiedenen Pflanzen sehr stark variiert. Auch diesem Umstand wird die vorliegende Erfindung gerecht.
Ferner arbeitet die vorliegende Erfindung vorzugsweise mit porösen Schläuchen, die an sich zum Stand der Technik gehören, also mit Schläuchen, die keine sogenannten diskreten Perforierungen (= Einzeldurchbrechungen), aufweisen, sondern die als solche als Folge ihrer Herstellungsart und als Folge ihrer chemischen Zusammensetzung porös bezüglich Wasser sind und damit eine sehr viel größere Anzahl von Wasseraustrittsstellen aufweisen als Schläuche mit Einzeldurchbrechungen.
Diese porösen Schläuche eignen sich hervorragend auch zu unterirdischen Verlegung.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, dass eine Bewässerungsanlage geschaffen wird, die aus zumindest einem Schlauchhauptstrang besteht, von dem über mindestens eine Verzweigungsstelle abgezweigte Schläuche sich wegerstrecken, wobei die Schläuche porös und/oder perforiert sind.
Dabei können die Verzweigungsstellen nach einer beliebigen Anzahl von Richtungen Verzweigungen bewirken, wobei in der Regel eine Verzweigung in der Querrichtung stattfindet.
Durch diese Anordnung wird erreicht, dass der Wasserdruck bezüglich der Gesamtfläche beliebig einstellbar ist, wobei eine zusätzliche Steuerung dadurch stattfindet, dass der Querschnitt der abgezweigten Schläuche variiert ist.
Um zu erreichen, dass Stellen der zu bewässernden Flächen, die mit Gewächsen bepflanzt sind, beispielsweise mit Sträuchern, deren Wasserbedarf wesentlich größer ist als der Wasserbedarf der Umgebung, wird nach einer weiteren Ausführungsform vorliegender Erfindung vorgeschlagen, die Schläuche einmal oder mehrmals in Kreisform oder Ovalform um die zu bewässernden Stellen anzuordnen.
In der Regel werden dann die Wasserströme von Schlauchsträngen wieder aufgenommen, die parallel zum Hauptstrang angeordnet sind, wobei die Gesamtheit von Hauptsträngen und Nebensträngen vorzugsweise einen geschlossenen Kreislauf darstellen.
Durch die erfindungsgemäße Anlage ist gewährleistet, dass die Nebenstränge unter sich einen wählbaren Abstand aufweisen, der die jeweilige Bewässerungsintensität im jeweiligen Bereich mitsteuert.
Die unterirdische Anordnung dieser erfindungsgemäßen Bewässerungsanlage führt ferner dazu, dass durch den wählbaren Abstand der Schlauchbereiche in optimaler Weise das Wurzelwerk erfasst wird. Außerdem bedeutet die unterirdische Anlage eine optische Verschönerung und eine Sicherstellung vor Beschädigungen, gleich welcher Art einschließlich einer Sicherstellung in der kalten Jahreszeit.
Das Material der Verzweigungen kann aus an sich bekanntem Kunststoff für Schlauchverzweigungen bestehen; die Verzweigungen können aber auch auf an sich bekannte Weise in die Schläuche integriert sein, beispielsweise durch Vulkanisation.
Als Schlauchmaterial eignet sich vorzugsweise Natur- und/oder Kunstkautschuk und/oder Kunststoff z.B. Polyäthylen.
Das Wesen vorliegender Erfindung wird nun an Hand der beiliegenden Figur 1 weiterhin erläutert. Die beiliegende Figur 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform.
Mit der Bezugsziffer 2 ist eine abstellbare Wasserzuleitung bezeichnet, die den Hauptstrang 3 speist. Im Hauptstrang 3 sind die Verzweigungsstellen 3a, 3b, 3c, 3d, 3e, und 3f enthalten, von denen die Seitenstränge 4a. 4b, 4c, 4d, 4e1, 4e2, 4f, 4g, 4h1, 4h2, 4i, 4k und 4I abgezweigt sind.
Die Verzweigungsstelle 3e ist eine sogenannte Dreierverzweigung, während die anderen Verzweigungsstellen sogenannte Zweierverzweigungen sind, d.h. es gehen vom Hauptstrang 3 zwei Abzweige ab. Die abgezweigten Schlauchbereiche münden in die mit dem Hauptstranq 3 parallel angeordneten Nebensträngen 5 und 6, die am Punkt A einstückig ineinander übergehen. Am Punkt B endet der Hauptstrang 3 und setzt sich in zwei-Umrundungsstränge 3u1 und 3u2 fort, die sich sodann am Punkt A mit den Nebensträngen 5 und 6 vereinigen.
Damit ist ein geschlossenes System gewährleistet.
Die Umrundungsstränge bzw. bzw. Umrundungsteilstränge dienen dazu, in quantitativer und messbarer Weise eine erhöhte Wasserversorgung der Büsche bzw. Bäume BU1; BU2; BM1 und BM2 zu gewährleisten.
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Claims (8)
1. Vorzugsweise unterirdische Bewässerungsanlage, insbesondere zum Bewässern von Gärten, Parks und Rasen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Schlauchanordnung mit mindestens einer Wasserzuführstelle besteht, wobei zumindest ein Hauptstrang vorhanden ist, der zumindest eine Verzweigungsstelle aufweist und das Schlauchmaterial Wasseraustrittsstellen aufweist.
2. Bewässerungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlauchanordnung in sich geschlossen ist.
3. Bewässerungsanlage nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchmaterial zumindest teilweise aus porösem Schlauchmaterial besteht.
4. Bewässerungsanlage nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchmaterial zumindest teilweise aus einem Schlauch mit vereinzelten Durchbrechungen besteht.
5. Bewässerungsanlage nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchmaterial in Kreisform und/oder in Ovalform Einfachkreise und/oder Mehrfachkreise und/oder Einfachovale und/oder Mehrfachovale aufweist.
6. Bewässerungsanlage nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Hauptstrang über die Verzweigungsstellen abgehenden Seitenstränge in Nebenstränge münden.
7. Bewässerungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenstränge ihrerseits miteinander in Verbindung stehen, so dass die Gesamtanordnung einen geschlossenen Kreislauf bildet.
8. Bewässerungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer abstellbaren Wasserzuleitung (2), die den Hauptstrang (3) speist, besteht, wobei im Hauptstrang (3) Verzweigungsstellen (3a, 3b, 3c, 3d, 3e und 3f) enthalten sind, von denen die Seitenstränge (4a, 4b, 4c, 4d, 4e1, 4e2, 4f, 4g, 4h1, 4h2, 41, 4k und 41) abgezweigt sind und die abgezweigten Schlauchbereiche in die mit dem Hauptstrang 3 parallel angeordneten Nebenstränge (5; 6) münden, die an einem Punkt einstückig ineinander übergehen und an einem anderen Punkt der Hauptstrang endet und sich in einen Umrundungsstrang (3u1 und 3u2) fortsetzt, der sich sodann am ersteren Punkt mit den Nebensträngen (5; 6) vereinigt.
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