DE20016002U1 - Aufblasbares Rettungsschwimmgerät - Google Patents
Aufblasbares RettungsschwimmgerätInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C9/00—Life-saving in water
- B63C9/08—Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like
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Description
Patentanwalt
Dipl.-Ing. R. it
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EiuSndamm 15 · Tel. 32 47 ST
20095 Hamburg
Bernhardt Apparatebau 11. September 2000
GmbH u. Co. 45/315 Li/Sch
ABC-Straße 16
D-22880 Wedel
D-22880 Wedel
Aufblasbares Rettungsschwimmgerät
Die Neuerung betrifft ein aufblasbares Rettungsschwimmgerät, das über der vorzugsweise wetterfesten Arbeitskleidung, die als Kälteschutzanzug ausgebildet sein kann, von vorzugsweise im Of f shorebereich, z. B. auf Bohrinseln, tätigen Personen ständig getragen wird.
Bei einem derartigen bekannten Rettungsschwimmgerät sind ein kragenförmiges Nackenstück mit einem Bruststück unter Bildung einer Öffnung zum Durchschlüpfen des
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Kopfes einer Person zu einem aufblasbaren einstückigen Schwimmkörper verbunden und der unaufgeblasene Schwimmkörper in einer Schutzhülle angeordnet, die sich während des Aufblasens des Schwimmkörpers selbsttätig öffnet. Dabei greift im unteren Bereich des Bruststückes an der Schutzhülle ein Leibgurt an und sind die Seitenränder des Schwimmkörpers mit Gurtbändern im Befestigungsbereich des Leibgurtes an der Schutzhülle gehalten.
Vom Schwimmkörper, der beim Eintauchen in Wasser automatisch aufgeblasen wird, dieser Rettungsgeräte soll eine im Wasser in Not geratene Person in eine stabile Rückenschwimmlage gedreht und in dieser Lage gehalten werden. Aufgrund des starken Auftriebes und des Drehmomentes, die vom aufgeblasenen Bruststück des Schwimmkörpers ausgehen, kann sich das angelegte Rettungsschwimmgerät auf der darunter befindlichen Kleidung aus der Mittellage nach rechts oder links verschieben, wodurch die gefährdete Person nicht in eine zum Überleben notwendige Rückenlage bewegt, sondern in einer Seitenlage gehalten wird.
Aufgabe der Neuerung ist es nun, ein Rettungsschwimmgerät so weiterzubilden, daß dessen sich im Wasser befindender Träger aus jeder beliebigen Stellung in eine stabile Rückenschwimmlage bewegt wird.
Die Aufgabe wird neuerungsgemäß, ausgehend von einem Rettungsschwimmgerät der eingangs beschriebenen Gattung, dadurch gelöst, daß die an der Kleidung der das Rettungsgerät tragenden Person anliegenden Flächen des Leibgurtes mit einer rutschhemmenden Beschichtung versehen sind.
Mit dieser neuen Ausgestaltung der Flächen des Leibgurtes, die die Kleidung einer mit einem Rettungsgerät ausgerüsteten Person berühren, wird auf einfache Weise ein Mittel erhalten, mit dem ein unbeabsichtigtes Verschieben oder Verrutschen, insbesondere des Bruststückes des angelegten Retungsgerätes, aus der Mittellage nicht nur während des Arbeiseinsatzes der Person, sondern auch bei sich im Wasser in Not befindender Person im wesentlichen verhindert wird. Diese neue Ausgestaltung des Leibgurtes bietet außerdem den Vorteil, daß damit
auch vorhandene Rettungsgeräte nachgerüstet werden können.
Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung der Neuerung kann die vom Körper der das Rettungsschwimmgerät tragenden Person wegweisende Wandung des Bruststückes bei aufgeblasenem Schwimmkörper eine sich wulstförmig zur Körperachse der Person erstreckende großvolumige Ausbeulung haben. Mit dieser Ausbeulung, die auch ei- oder kugelförmig sein kann, wird nicht nur verhindert, daß die in Not geratene Person eine Bauchlage einnimmt, sondern auch erreicht, daß die vom aufgeblasenen Bruststück ausgehenden Drehmomente über das rutschhemmend an der Kleidung anliegende Gurtsystem die Person in die Rückenschwimmlage drehen und darin halten.
Um einem Verrutschen oder Verschieben des angelegten Rettungsgerätes weiter entgegenzuwirken, können bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Neuerung an der körperseitigen Wandung des Nackenstückes der Schutzhülle ein Schrittgurt gehalten sein, dessen freies Ende am körperseitigen unteren Rand der Schutzhülle
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befestigt ist, und das Nackenstück des Schwimmkörpers sich durch mindestens eine Gurtschlaufe an der Innenseite der körperseitigen Wandung des Nackenstückes der Schutzhülle erstrecken.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird noch an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es stellen dar:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf die körperferne Seite einer Schutzhülle, die den nicht aufgeblasenen Schwimmkörper eines Rettungsgerätes umschließt,
Fig. 2 eine schematische Schnittansicht längs der Linie II - II der Fig. 1 mit aufgeblasenem Rettungsschwimmkörper, wobei die körperferne Seite der Schutzhülle nicht gezeigt ist.
Die Schutzhülle 1 für ein Rettungsschwimmgerät, bei dem ein kragenförmiges Nackenstück 2 mit einem Bruststück 3 unter Bildung einer Öffnung 4 zum Durchschlüpfen des Kopfes einer Person zu einem aufblasbaren einstücki-
gen Schwimmkörper 5 verbunden ist, umfaßt zwei den nicht aufgeblasenen Schwimmkörper 5 umhüllende, im wesentlichen tafelförmige Elemente 6 aus vorzugsweise Webstoff. Diese Elemente 6 weisen im mittleren Bereich eine Öffnung 7 auf, an der sie vorzugsweise durch Nähen fest miteinander verbunden sind und die bei angelegtem Rettungsschwimmgerät an den Hals- und Brustbereich seines Trägers angrenzt. Am Außenrand 8 werden die Elemente 6 von einem nicht dargestellten Haftverschluß, z. B. einem Klettverschluß, lösbar zusammengehalten. Am unteren Endbereich des Bruststückes 3 des Schwimmkörpers 1 greifen seitlich Gurtbänder 9 an, die bei angelegtem Rettungsschwimmgerät mit dem körperseitigen oder unteren Element 6 der Schutzhülle 1 verbunden sind. Die vom Körper des Trägers des Rettungsschwimmgerätes wegweisende Wandung des Bruststückes 3 des Schwimmkörpers 5 ist so gestaltet, daß sich beim Aufblasen des Schwimmkörpers 5 eine wulstförmig zur Körperachse des Trägers erstreckende großvolumige Ausbeulung 15 bildet.
Im Bereich der Gurtbänder 9 sind am Außenrand 8 des
unteren oder körperseitigen Elementes 6 der Schutzhülle 1 weiter die Enden eines Leibgurtes 10 befestigt, dessen bei angelegtem Rettungsschwimmgerät zur Kleidung seines Trägers weisende Flächen mit einer rutschhemmenden Beschichtung 11 versehen sind. Am Nackenstück 12 des körperseitigen Elementes 6 der Schutzhülle 1 ist noch ein Schrittgurt 13 gehalten, dessen freies Ende am körperseitigen unteren Rand der Schutzhülle 1 befestigbar ist. An der am Schwimmkörper 5 anliegenden Fläche des Nackenstückes 12 des körperseitigen Elementes 6 der Schutzhülle 1 ist außerdem eine Gurtschlaufe 14 befestigt, durch die das Nackenstück 2 des Schwimmkörpers 5 geführt ist. Von der Gurtschlaufe 14 wird bei aufgeblasenem Schwimmkörper 5 dessen Nackenstück 2 am Körper des Trägers des Rettungsschwimmgerätes anliegend gehalten und eine zusätzliche Nacken- und Halsstütze geschaffen, mit der der Kopf und damit die Atemöffnungen einer sich in Seenot befindlichen Person sicher über Wasser gehalten werden.
Claims (4)
1. Rettungsschwimmgerät, bei dem ein kragenförmiges Nackenstück mit einem Bruststück unter Bildung einer Öffnung zum Durchschlüpfen des Kopfes einer Person zu einem aufblasbaren einstückigen Schwimmkörper verbunden ist und der unaufgeblasene Schwimmkörper in einer Schutzhülle angeordnet ist, die sich während des Aufblasens des Schwimmkörpers selbsttätig öffnet, wobei im unteren Bereich des Bruststückes an der Schutzhülle ein Leibgurt angreift und die Seitenränder des Schwimmkörpers mit Gurtbändern im Befestigungsbereich des Leibgurtes an der Schutzhülle gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Kleidung der Person anliegenden Flächen des Leibgurtes (10) mit einer rutschhemmenden Beschichtung (11) versehen sind.
2. Rettungsschwimmgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Körper der Person wegweisende Wandung des Bruststückes (3) bei aufgeblasenem Schwimmkörper (1) eine sich wulstförmig zur Körperachse der Person erstreckende großvolumige Ausbeulung (15) aufweist.
3. Rettungsschwimmgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Körper der Person wegweisende Wandung des Bruststückes bei aufgeblasenem Schwimmkörper eine großvolumige kugelförmige Ausbeulung aufweist.
4. Rettungsschwimmgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der körperseitigen Wandung des Nackenstückes (12) der Schutzhülle (1) ein Schrittgurt (13) gehalten ist, dessen freies Ende am körperseitigen unteren Rand der Schutzhülle (1) befestigt ist, und das Nackenstück (2) des Schwimmkörpers (S) sich durch mindestens eine Gurtschlaufe (14) an der Innenseite des körperseitigen Elementes (6) des Nackenstückes (12) der Schutzhülle (1) erstreckt.
Priority Applications (1)
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| DE20016002U DE20016002U1 (de) | 1999-09-16 | 2000-09-13 | Aufblasbares Rettungsschwimmgerät |
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20016002U Expired - Lifetime DE20016002U1 (de) | 1999-09-16 | 2000-09-13 | Aufblasbares Rettungsschwimmgerät |
Country Status (1)
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|---|---|
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2000
- 2000-09-13 DE DE20016002U patent/DE20016002U1/de not_active Expired - Lifetime
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