DE20016790U1 - Gargerät mit gerichteter Führung von Garraumatmosphäre - Google Patents
Gargerät mit gerichteter Führung von GarraumatmosphäreInfo
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BOEHMERT & BOEHMERT
ANWALTSSOZIETÄT
Bodimcit Si Bwhmert · &Rgr;.&Ogr;,&Bgr;. 10 71 27 ■ D-28071 Bremen
Deutsches Patent- und Markenamt Zweibrückenstr. 12
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DlPL-ING. ALBERTBOEHMERT,PA(1902-1993)
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L50022(M)
Bremen,
27. September 2000
Rational AG
Iglinger Straße 62
86899 Landsberg/Lech
Gargerät mit gerichteter Führung von Garraumatmosphäre
Die Erfindung betrifft ein Gargerät mit einem Garraum und einem von dem Garraum über zumindest ein Luftleitglied getrennten Lüflerraum, in dem ein Lüfterrad angeordnet ist.
Gargeräte sind allgemein bekannt und in verschiedensten Ausfuhrungsformen mit diversen Komponenten erhältlich. Aus dem Stand der Technik bekannte Gargeräte umfassen bei-
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spielsweise einen Garraum, der durch eine Blende von einem Lüfterraum getrennt ist, in diesem Lüfterraum ist ein Lüfter angeordnet, der die Luft innerhalb des Garraums umwälzt.
Aus der DE 200 02 833.2 ist ein Gargerät mit einem absperrbaren Garraum bekannt, bei dem eine Absperreinrichtung für den Garraum in Abhängigkeit von dem Garraumatmosphärenzustand zum Absperren oder Öffnen des Garraums gegenüber Umgebung steuerbar und/oder regelbar ist.
Aus dem Stand der Technik sind ebenfalls sogenannte Druckgargeräte bekannt, die mittels Dampf Speisen zum Garen bringen, wie beispielsweise in der DE 291 28 71 Al offenbart. Bekannt sind auch sogenannte „Schnellkochtöpfe", bei denen ein entsprechendes Gargut unter Druck gegart werden kann.
Nachteilig bei den Gargeräten, die aus dem Stand, der Technik bekannt sind, ist jedoch, daß bei einem Garen unter Druck der gesamte Garraum mit Druck beaufschlagt werden muß, was hohe Anforderungen an die Garraumwandung stellt und insbesondere bei der exakten Regelung des Garraumklimas und somit während des Garprozesses zu Problemen führen kann. Zudem haben die Gargeräte aus dem Stand der Technik den Nachteil, daß zwar ein normaler Koch- bzw. Garbehälter in den Garraum eingesetzt werden kann, jedoch ist es nicht möglich, beispielsweise in dem Koch- bzw. Garbehälter enthaltenes Wasser automatisch umzuwälzen, so daß entweder das in dem Behälter befindliche Gargut möglicherweise ansetzt oder, was zu Qualitätseinbußen fuhrt, das Wasser manuell umgerührt werden muß, was arbeits- und kostenintensiv ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Gargerät derart weiterzuentwickeln, daß die Nachteile des Stands der Technik überwunden werden, insbesondere die Garprozeß fuhrung kostengünstig optimiert wird.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß zum Einen gelöst durch zumindest einen Verdichter und zumindest eine an den Verdichter anschließbare Leitung zum gerichteten Einführen von Garraumatmosphäre in in dem Garraum befindliches Gargut und/oder zum Anderen gelöst durch zumindest einen Verdichter und zumindest einen in dem Garraum anordbaren, verschließbaren sowie mit zumindest einem Sicherheitsventil, insbesondere einem Überdruckventil, versehenen Druckbehälter für Gargut, wobei entweder Garraumatmosphäre vom Verdichter ansaugbar, in den Druckbehälter, vorzugsweise in Gargut in dem Garraum, führbar und zumindest teilweise über das Sicherheitsventil in den Garraum abgebbar ist.
Dabei kann vorgesehen sein, daß über den Verdichter Garraumatmosphäre auf Gargerätekomponenten im Garraum, wie eine Garraumtür, eine Garraumfenster, ein Hordengestell, einen Garguthalter oder dergleichen, und/oder auf Gargut im Garraum, vorzugsweise regelbar, richtbar oder davon abziehbar ist.
Ferner wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Verdichter, insbesondere im Lüfterraum, fest installiert oder abnehmbar ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichter über die Lüfterradwelle des Lüfterrads antreibbar ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter über zumindest eine Leitung an den Verdichter anschließbar sind.
Es kann eine Weiterentwicklung vorgesehen sein durch zumindest eine Absperreinrichtung zwischen dem Verdichter und dem Gargut und/oder dem Druckbehälter, vorzugsweise in der Leitung.
Weiterhin ist die Erfindung durch einen Filter und/oder Katalysator zur Reinigung von gerichteter Garraumatmosphäre, vorzugsweise in der Leitung, gekennzeichnet.
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Mit der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, daß Aromastoffe in gerichtete Garraumatmosphäre einspeisbar sind.
Auch kann vorgesehen sein, daß der Druckbehälter mit zumindest einer, insbesondere manuell betätigbaren, Druckablaßvorrichtung verbindbar ist.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist gekennzeichnet durch zumindest eine Heizeinrichtung in Wirkverbindung mit dem Druckbehälter, insbesondere fest mit dem Druckbehälter verbindbar oder verbunden.
Ferner kann vorgesehen sein, daß der Druck in dem Druckbehälter und/oder dem Gargut über die Garraumatmosphäre, das Lüfterrad, den Verdichter, das Überdruckventil, die Absperreinrichtung, die Druckablaßvorrichtung und/oder die Heizeinrichtung einstellbar ist bzw. sind.
Mit der Erfindung wird auch bevorzugt vorgeschlagen, daß in dem Druckbehälter zumindest ein Einsatz, wie ein Sieb, ein Netz oder dergleichen, ein Einschub und/oder ein Aufteiler für Gargut anordbar ist.
Weiterhin kann erfindungsgemäß auch vorgesehen sein, daß der Druckbehälter zumindest bereichsweise mit Gargut und/oder einem Garmedium, wie Wasser oder dergleichen, befüllbar ist und die Verbindung zwischen dem Druckbehälter und dem Verdichter, insbesondere die Leitung, in den gefüllten Bereich mündet.
Mit der Erfindung wird auch vorgeschlagen, daß der Druckbehälter zumindest ein Überlaufrohr aufweist, das in einen mit Wasser gefüllten Bereich des Druckbehälters in den Druckbehälter mündet.
Mit der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, daß mehrere Druckbehälter über jeweils eine Leitung an einen Verdichter anschließbar sind.
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Auch kann eine Weiterentwicklung vorgesehen sein durch zumindest einen Sensor zur Erfassung einer Gargut- und/oder Gargerätegröße, insbesondere in dem Druckbehälter, vorzugsweise zur Erfassung der Temperatur von in dem Druckbehälter befindlichem Wasser und/oder Gargut, und/oder in dem Gargut.
Bevorzugt ist mit der Erfindung eine Steuer- und/oder Regeleinheit in Wirkverbindung mit einem das Lüfterrad antreibenden Motor, dem Verdichter, dem Überdruckventil, der Absperreinrichtung, der Druckablassvorrichtung, dem Sensor und/oder der Heizeinrichtung.
Es kann auch vorgesehen sein, daß die gerichtete Garraumatmosphäre in Bezug auf Garparameter, wie beispielsweise Temperatur, Feuchte und/oder dergleichen, einstellbar ist.
Schließlich ist auch vorgeschlagen, daß die Steuer- und/oder Regeleinheit in Abhängigkeit von der Garraumatmosphäre, einem Garprogramm und/oder einem Gargut, einem Garprozeß oder Reinigungsprozeß führt.
Der Erfindung liegt somit die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß durch Einsatz eines Verdichters zum Einen in einem Garraum befindliches Gargut direkt und gerichtet mit Garraumatmosphäre mit einem einstellbaren Druck beaufschlagbar ist, und zum Anderen in einem Behälter unter Druck gegart werden kann bei gleichzeitig drucklosem Garraum in einer geregelten Garraumatmosphäre außerhalb des Behälters. In einer besonderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gargeräts ist es zudem möglich, in dem Druckbehälter befindliches Wasser bzw. Gargut durch gezieltes Einfuhren von Garraumatmosphäre in den Druckbehälter umzuwälzen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der drei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von schematischen Zeichnungen im Einzelnen erläutert sind. Dabei zeigt:
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Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gargeräts mit einem in dem Garraum befindlichen Druckbehälter im Querschnitt;
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gargeräts mit einem im Garraum befindlichen Druckbehälter im Querschnitt; und
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gargeräts im Querschnitt.
Fig. 1 zeigt ein Gargerät 1, das in einen Lüfterraum 2 und einen Garraum 3 durch ein Luftleitblech 4 aufgeteilt ist. In dem Lüfterraum 2 ist ein Lüfterrad 5, das über eine Lüfterradwelle 6 durch einen Motor 7 antreibbar ist, angeordnet. Ebenfalls in dem Lüfterraum 2 ist ein Verdichter (Druckerhöher) 8 vorgesehen, der ebenfalls über die Lüfterradwelle 6 antreibbar ist. Im Garraum 3 ist ein Abfluß 9 sowie ein Druckbehälter 10 vorgesehen, der an seiner Kopfseite ein Sicherheits- und Auslaßventil, beispielsweise in Form eines Überdruckventils 11, aufweist. Der Verdichter 8 in dem Lüfterraum 2 ist über eine Leitung 12, in der eine Absperreinrichtung 13 angeordnet ist, mit dem Druckbehälter 10 verbunden.
Im Betrieb des erfindungsgemäßen Gargeräts verdichtet der mittels der Lüfterradwelle 6 angetriebene Verdichter 8 die von ihm angesaugte Garraumatmosphäre und führt diese über die Leitung 12 in den Druckbehälter 10, so daß der Druck in dem Druckbehälter 10 ansteigt. Übersteigt der Druck in dem Druckbehälter 10 einen bestimmten Wert, so wird Druck über das Überdruckventil 11 an den Garraum 3 abgegeben. Der Garraum 3 verbleibt dabei jedoch auf Atmosphärendruck.
Mit Hilfe eines Sensors 14, der innerhalb des Druckbehälters 10 und/oder in dem Garraum 3 angeordnet sein kann, können einzelne Gargut- und/oder Gargerätegrößen erfaßt werden, insbesondere die Temperatur innerhalb des Druckbehälters 10. Eine nicht gezeigte Steuer- und/oder Regeleinheit kann in Abhängigkeit von der erfaßten Größen, von einem Garprogramm, der Garraumatmosphäre und/oder dem Gargut einen Garprozeß führen.
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Durch die Absperreinrichtung 13 kann der Druckbehälter 10 von der Leitung 12 abgetrennt werden. Eine nicht gezeigte Druckablaßvorrichtung, die insbesondere manuell betätigt werden kann, ermöglicht das langsame Ablassen des Drucks aus dem Druckbehälter 10 zur anschließenden Entnahme von Gargut.
Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gargeräts 1 ist in Fig. 2 gezeigt, wobei gleiche Komponenten des Gargeräts mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen sind. Das in Fig. 2 gezeigte Gargerät zeigt einen Druckbehälter 10 mit einer Leitung 12, die an der Unterseite des Druckbehälters 10 angeordnet ist und in einen mit Wasser 15 oder Gargut gefüllten Bereich des Druckbehälters 10 mündet. Die Leitung 12 und der Druckbehälter 10 sind teilweise mit Wasser 15 gefüllt. Innerhalb des Druckbehälters 10 ist ferner ein Überlaufrohr 16 angeordnet, das in den mit Wasser 15 gefüllten Bereich des Druckbehälters 10 mündet und verhindert, daß der Druckbehälter 10 sich vollständig mit Wasser 15 füllen kann.
Im Betrieb des in Fig. 2 gezeigten Gargeräts saugt der Verdichter 8 Garraumatmosphäre in Form von Heißluft und/oder Dampf aus dem Garraum an und leitet diese Garraumatmosphäre über die Leitung 12 in den Druckbehälter 10. Dabei ist es möglich, aufgrund der besonderen Anordnung der Leitung 12 an der Unterseite des Druckbehälters 10, daß die eingespeiste Garraumatmosphäre das in dem Druckbehälter 10 befindliche Wasser 15 und/oder Gargut (nicht gezeigt) umwälzt. Überschreitet der Druck in dem Druckbehälter 10 einen Maximalwert, so wird Wasserdampf über das Überdruckventil 11 wieder an den Garraum 3 abgegeben. Innerhalb des Druckbehälters 10 kann ein Einsatz (nicht gezeigt), beispielsweise ein Sieb oder gleichen, zur einfachen Entnahme des Garguts, wie beispielsweise Reis oder Nudeln, aus dem Druckbehälter 10 vorgesehen sein.
Fig. 3 zeigt ein erfindungsgemäßes Gargerät 1, bei dem gleiche Komponenten wie bei den beiden vorangehenden Ausführungsbeispielen mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, jedoch die Garraumatmosphäre von dem Verdichter 8 über die Leitung 12, die mehrere Ab-
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zweigungen aufweisen kann, direkt und unmittelbar in im Garraum 3 befindliches Gargut 17 führbar ist. Beispielsweise beim Garen von Hähnchen zeigt das in Fig. 3 gezeigte Gargerät 1 deutlich verbesserte Garresultate, da eine gezielte Wärmezuführung (hohe Strömungsgeschwindigkeit) erreicht werden kann.
Es ist offensichtlich, daß die gerichtete Führung von Garraumatmosphäre nicht auf das Einführen von Garraumatmosphäre in das im Garraum 3 befindliche Gargut 17 beschränkt sein muß. Es ist auch vorstellbar, daß die Garraumatmosphäre teilweise beispielsweise gegen die nicht gezeigte Tür des Gargeräts 1 leitbar ist, um beispielsweise abtropfendes Fett und/oder Feuchtigkeit zu entfernen, was auf mechanische und/oder thermodynamische Art und Weise die Sicht von außerhalb auf das Gargut verbessert.
Auch ist es mit einem Gargerät gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, daß ein Verdichter zur Erzeugung eines Unterdrucks betreibbar ist.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
| 1 | Gargerät |
| 2 | Lüfterraum |
| 3 | Garraum |
| 4 | Luftleitblech |
| 5 | Lüfterrad |
| 6 | Lüfterradwelle |
| 7 | Motor |
| 8 | Verdichter |
| 9 | Abfluß |
| 10 | Druckbehälter |
| 11 | Überdruckventil |
| 12 | Leitung |
| 13 | Absperreinrichtung |
| 14 | Sensor |
| 15 | Wasser |
| 16 | Überlaufrohr |
| 17 | Gargut |
BOEHMERT
L50022(M)
Claims (20)
1. Gargerät (1) mit einem Garraum (3) und einem von dem Garraum (3) über zumindest ein Luffleitglied (4) getrennten Lüfterraum (2), in dem ein Lüfterrad (5) angeordnet ist, gekennzeichnet durch zumindest einen Verdichter (8) und zumindest eine an den Verdichter (8) anschließbare Leitung (12) zum gerichteten Einführen von Garraumatmosphäre in in dem Garraum (3) befindliches Gargut (17).
2. Gargerät (1) mit einem Garraum (3) und einem von dem Garraum (3) über zumindest ein Luftleitglied (4) getrennten Lüfterraum (2), in dem ein Lüfterrad (5) angeordnet ist, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zumindest einen Verdichter (8) und zumindest einen in dem Garraum (3) anordbaren, verschließbaren sowie mit zumindest einem Sicherheitsventil, insbesondere einem Überdruckventil (11) oder Unterdruckventil, versehenen Druckbehälter (10) für Gargut, wobei entweder Garraumatmosphäre vom Verdichter (8) ansaugbar, in den Druckbehälter (10), vorzugsweise in Gargut in dem Garraum (3), führbar und zumindest teilweise über das Sicherheitsventil (11) in den Garraum (3) abgebbar oder Garbehälteratmosphäre vom Verdichter (8) ansaugbar und an den Garraum (3) abgebbar ist.
3. Gargerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über den Verdichter (8) Garraumatmosphäre auf Gargerätekomponenten im Garraum (3), wie eine Garraumtür, ein Garraumfenster, ein Hordengestell, einen Garguthalter oder dergleichen, und/oder auf Gargut im Garraum (3), vorzugsweise regelbar, richtbar oder davon abziehbar ist.
4. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichter (8), insbesondere im Lüfterraum (2), fest installiert oder abnehmbar ist.
5. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichter (8) über die Lüfterradwelle (6) des Lüfterrads (5) antreibbar ist.
6. Gargerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter (10) über zumindest eine Leitung (12) an den Verdichter (8) anschließbar ist.
7. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Absperreinrichtung (13) zwischen dem Verdichter (8) und dem Gargut (17) und/oder dem Druckbehälter (10), vorzugsweise in der Leitung (12).
8. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Filter und/oder Katalysator zur Reinigung von gerichteter Garraumatmosphäre, vorzugsweise in der Leitung (12).
9. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Aromastoffe in gerichtete Garraumatmosphäre einspeisbar sind.
10. Gargerät nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter (10) mit zumindest einer, insbesondere manuell betätigbaren, Druckablaßvorrichtung verbindbar ist.
11. Gargerät nach einem der Ansprüche 2 bis 10, gekennzeichnet durch zumindest eine Heizeinrichtung in Wirkverbindung mit dem Druckbehälter (10), insbesondere fest mit dem Druckbehälter (10) verbindbar oder verbunden.
12. Gargerät nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck in dem Druckbehälter (10) und/oder dem Gargut (17) über die Garraumatmosphäre, das Lüfterrad (5), den Verdichter (8), das Überdruckventil (11), die Absperreinrichtung (13), die Druckablaßvorrichtung und/oder die Heizeinrichtung einstellbar ist bzw. sind.
13. Gargerät nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Druckbehälter (10) zumindest ein Einsatz, wie ein Sieb, ein Netz oder dergleichen, ein Einschub und/oder ein Aufteiler für Gargut anordbar ist.
14. Gargerät nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter (10) zumindest bereichsweise mit Gargut und/oder einem Garmedium, wie Wasser (15) oder dergleichen, befüllbar ist und die Verbindung zwischen dem Druckbehälter (10) und dem Verdichter (8), insbesondere die Leitung (12), in den gefüllten Bereich mündet.
15. Gargerät nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter (10) zumindest ein Überlaufrohr (16) aufweist, das in einen mit Wasser (15) gefüllten Bereich des Druckbehälters (10) in den Druckbehälter (10) mündet.
16. Gargerät nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Druckbehälter (10) über jeweils eine Leitung (12) an einen Verdichter (8) anschließbar sind.
17. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest einen Sensor (14) zur Erfassung einer Gargut- und/oder Gargerätegröße, insbesondere in dem Druckbehälter (10), vorzugsweise zur Erfassung der Temperatur von in dem Druckbehälter (10) befindlichem Wasser (15) und/oder Gargut, und/oder in dem Gargut (17).
18. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Steuer- und/oder Regeleinheit in Wirkverbindung mit einem das Lüfterrad (5) antreibenden Motor (7), dem Verdichter (8), dem Überdruckventil (11), der Absperreinrichtung (13), der Druckablaßvorrichtung, dem Sensor (14) und/oder der Heizeinrichtung.
19. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gerichtete Garraumatmosphäre in Bezug auf Garparameter, wie Temperatur, Feuchte und/oder dergleichen, einstellbar ist.
20. Gargerät nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer- und/oder Regeleinheit in Abhängigkeit von der Garraumatmosphäre, einem Garprogramm und/oder einem Gargut einen Garprozeß oder Reinigungsprozeß führt.
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