DE20016733U1 - Saite für einen Schläger - Google Patents
Saite für einen SchlägerInfo
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-
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Description
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27. September 2000
Peter Yeh S34628 Al/Gn/bb
Peter Yeh S34628 Al/Gn/bb
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Saite für einen Sportschläger, insbesondere auf eine Saite mit einem gezahnten Kern und einer über den gezahnten Kern aufgebrachten Hüllschicht.
Eine bekannte Art einer konventionellen Schlägersaite wird aus einer Vielzahl von Kernfäden gebildet, die beim Hindurchtreten durch einen Imprägnierbehälter, der ein thermoplastisches Harz zum Imprägnieren der Fäden enthält, miteinander verdrillt sind, um die Elastizität der Saite zu erhöhen. Diese Art der Saite hat im allgemeinen eine geringe Abriebfestigkeit. Wenn die Saite in einem Schläger verwendet wird, wird starker Aufprall und Reibung, wie sie beim Auftreffen eines Balles verursacht werden, zu starker Abnutzung der Saite führen.
Eine andere konventionelle Saite besteht aus einer Mehrzahl von Kernfäden, die von feuchtigkeits-ausgehärtetem Polyurethan umhüllt sind, das Härte aufweist, um die Abriebfestigkeit der Saite zu erhöhen. Diese Art von Saiten hat jedoch eine geringe Elastizität. Daher kann die in der Saite beim Aufprall erzeugte Rückwirkungskraft die Hand des Benutzers verletzen.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Saite für einen Sportschläger zur Verfügung zu stellen, der eine Struktur hat, die sowohl gute Abriebfestigkeit als auch Elastizität zeigt.
Dementsprechend umfaßt eine Saite für einen Schläger nach der vorliegenden Erfindung einen gezahnten Kern, der aus einem ersten Plastikmaterial besteht und eine gezahnte Außenoberfläche hat, und eine Hüllschicht aus einem zweiten PIa-
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stikmaterial, die über dem Kern derart aufgeformt ist, daß sie mit der gezahnten Außenoberfläche verbunden ist. Das erste Plastikmaterial hat eine Härte und eine Abriebfestigkeit, die geringer ist als die des zweiten Plastikmaterials.
In der Zeichnung, die Ausführungsformen der Erfindung zeigt, ist
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Segments einer Saite gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht der Saite nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Querschnittsseitenansicht, um den Aufbau der Saite nach Fig. 1 mittels einer Strangpresse zu zeigen;
Fig. 4 eine Querschnittsansicht, um eine modifizierte Ausführungsform der Saite nach Fig. 1 zu zeigen;
Fig. 5 eine Querschnittsansicht, um eine weitere modifizierte Ausführungsform
der Saite nach Fig. 1 zu zeigen; und
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Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Sportschlägers mit einem Saitennetzwerk aus der Saite nach Fig. 1.
Fig. 1 und 2 zeigen ein Segment einer Saite 2, die die vorliegende Erfindung für einen Sportschläger realisiert. Die Saite 2 umfaßt einen gezahnten Kern 10, der aus einem ersten Plastikmaterial besteht und eine gezahnte Außenoberfläche 11 hat, und eine Hüllschicht 20, die aus einem zweiten Plastikmaterial besteht und über den Kern 10 derart aufgeformt ist, daß er mit der gezahnten Außenoberfläche 11 verbunden ist. Die gezahnte Außenoberfläche umfaßt eine Mehrzahl von abgerundeten Zähnen, um die Bindung zwischen der Hüllschicht 20 und dem Kern 10 zu verstärken.
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Das erste Plastikmaterial hat eine Härte und eine Abriebfestigkeit, die geringer sind als die des zweiten Plastikmaterials. Vorzugsweise ist das erste Plastikmaterial aus Polyurethan oder Nylon, und das zweite Plastikmaterial besteht aus Polyester.
Bezugnehmend auf Fig. 3 in Kombination mit den Fig. 1 und 2, wird die Saite 2 vorzugsweise hergestellt durch gemeinsames Extrudieren des ersten und zweiten Plastikmaterials über eine Strangpresse (nur eine Düseneinheit 30 der Strangpresse ist in Fig. 3 gezeigt). Die Düseneinheit 30 umfaßt getrennte erste und zweite Durchgangswege 31, 32 für den Durchtritt des ersten bzw. zweiten Plastikmaterials. Der erste Durchgangsweg 31 wird von dem zweiten Durchgangsweg 32 umgeben und läuft mit dem zweiten Durchgangsweg 32 an einer Position nahe dem Düsenausgang 301 zusammen und hat einen Auslaß mit einer inneren gezahnten Oberfläche 312, um so die Saite 2 zu formen.
Die Saite 2 hat eine Struktur, die innen weich und außen hart ist, wodurch die Saite 2 gute Elastizität und Abriebfestigkeit erhält, so daß die Lebensdauer erhöht wird, wenn sie in einem Sportschläger 6 (siehe Fig. 6) verwendet wird. Der Sportschläger 6, der in Fig. 6 gezeigt ist, umfaßt einen Schlägerrahmen 60 und ein Saitennetzwerk aus der Saite 2, mit der der Rahmen 60 bespannt ist.
Fig. 4 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Saite 2 in Art der vorigen Ausführungsform. Bei dieser Ausführungsform umfaßt die gezahnte Außenoberfläche 10 eine Mehrzahl von scharfen Zähnen 411.
Fig. 5 zeigt eine weitere modifizierte Ausführungsform der Saite 2 nach der vorigen Ausführungsform. Bei dieser Ausfuhrungsform umfaßt die Saite 2 einen gezahnten Kern 51 aus einem dritten Plastikmaterial, eine gezahnte erste Hüllschicht 52, die auf den Kern 51 aufgeformt ist und aus einem vierten Plastikmaterial besteht, und eine zweite Hüllschicht 53, die über die erste Hüllschicht 52 aufgeformt ist und aus einem fünften Plastikmaterial besteht. Vorzugsweise wird die Saite
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hergestellt durch gemeinsames Extrudieren des dritten, vierten und fünften Plastikmaterials aus einer Strangpresse (nicht dargestellt). Vorzugsweise sind die dritten und vierten Plastikmaterialien unabhängig voneinander Polyurethan oder Nylon, und das fünfte Plastikmaterial ist Polyester. Besonders vorteilhaft ist das dritte Plastikmaterial ein thermoplastisches Polyurethan, das vierte Plastikmaterial Nylon und das fünfte Plastikmaterial Polyester.
Da die Saite 2 durch Extrudieren erzeugt wird, kann die Produktionsgeschwindigkeit im Vergleich zu der konventionellen Saite, bei der ein Verfahren mit den Stufen der Verdrillung von Fäden, des Imprägnierens mittels Harz, usw. verwendet wird, wesentlich erhöht werden.
• · · ■
Claims (8)
1. Schläger, gekennzeichnet durch
einen Schlägerrahmen; und
ein Saitennetzwerk, mit dem der Rahmen bespannt ist;
wobei das Saitennetzwerk aus einer Saite besteht, die aus einem gezahnten Kern aus einem ersten Plastikmaterial mit einer gezahnten Außenoberfläche und einer Hüllschicht aus einem zweiten Plastikmaterial aufgebaut ist, die über den Kern derart aufgeformt ist, daß sie mit der gezahnten Außenoberfläche verbunden ist, wobei das ersten Plastikmaterial eine Härte und Abriebfestigkeit hat, die kleiner sind als die des zweiten Plastikmaterials.
einen Schlägerrahmen; und
ein Saitennetzwerk, mit dem der Rahmen bespannt ist;
wobei das Saitennetzwerk aus einer Saite besteht, die aus einem gezahnten Kern aus einem ersten Plastikmaterial mit einer gezahnten Außenoberfläche und einer Hüllschicht aus einem zweiten Plastikmaterial aufgebaut ist, die über den Kern derart aufgeformt ist, daß sie mit der gezahnten Außenoberfläche verbunden ist, wobei das ersten Plastikmaterial eine Härte und Abriebfestigkeit hat, die kleiner sind als die des zweiten Plastikmaterials.
2. Schläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß erstes und zweites Plastikmaterial durch eine Strangpresse gemeinsam extrudiert sind, um den Kern und die Hüllschicht zu bilden.
3. Schläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Plastikmaterial Polyurethan ist.
4. Schläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Plastikmaterial Nylon ist.
5. Schläger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Plastikmaterial Polyester ist.
6. Schläger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Plastikmaterial Polyester ist.
7. Schläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gezahnte Außenoberfläche (11) eine Mehrzahl von abgerundeten Zähnen aufweist.
8. Schläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gezahnte Außenoberfläche (11) eine Mehrzahl von scharfen Zähnen (411) aufweist.
Priority Applications (2)
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| DE102007031240A1 (de) | 2007-07-05 | 2009-01-08 | Head Technology Gmbh | Mehrfachsaite für einen Ballspielschläger |
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| DE102007031240A1 (de) | 2007-07-05 | 2009-01-08 | Head Technology Gmbh | Mehrfachsaite für einen Ballspielschläger |
| DE102007031240B4 (de) * | 2007-07-05 | 2009-07-23 | Head Technology Gmbh | Mehrfachsaite für einen Ballspielschläger |
Also Published As
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| FR2814960A3 (fr) | 2002-04-12 |
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