DE20015546U1 - Beinschutzkleid - Google Patents
BeinschutzkleidInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Beinschutzkleid, insbesondere für im Knien zu verrichtende Arbeiten mit einem das Knie und anschließende vordere Beinbereiche oberhalb und unterhalb des Knies abdeckenden abriebfesten Außenmaterial und einem Kniepolster.
Ein Beinschutzkleid dieser Art ist in der DE 296 05 011 U1 angegeben, wobei es sich um eine Arbeitshose mit Knieverstärkungsteilen handelt, die z.B. für Dachdecker und Fliesenleger geeignet ist. Eine derartige Arbeitshose schränkt die Luftzirkulation ein, insbesondere wenn sie für die zu verrichtenden Arbeiten robust ausgebildet ist, so dass die arbeitende Person stark schwitzt. Zwar ist angesprochen, dass das scheuerfeste Material auch gegenüber Feuchtigkeit und Wasser imprägniert sein kann, jedoch ist es schwierig, bei diesem Aufbau einen
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so weitgehenden Feuchtigkeitsschutz zu gewährleisten, dass beispielsweise auch ein Estrichleger ausreichend gegen eindringendes Zementwasser insbesondere im Kniebereich geschützt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Beinschutzkleid der eingangs genannten Art bereit zu stellen, das bei möglichst angenehmen Trageeigenschaften ein Eindringen von Feuchtigkeit insbesondere im Kniebereich praktisch ausschließt.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Hiernach ist vorgesehen, dass sich das zusätzlich wasserdicht ausgebildete Beinschutzkleid nur über das Bein oder einen Beinabschnitt erstreckt und auf der Rückseite des Beines offen und mit um das Bein legbaren Haltemitteln festlegbar ist und dass das Kniepolster auf der Rückseite des Außenmaterials nahtlos bezüglich desselben angeordnet ist.
Das Beinschutzkleid kann einfach an dem Bein angelegt werden und ergibt eine gute Luftzirkulation, da es auf der Rückseite des Beines offen ist. Andererseits ist durch die wasserdichte Ausführung des Außenmaterials und der diesbezüglichen nahtlosen Anordnung des Kniepolsters im Kniebereich die Wasserdichtigkeit gewährleistet, so dass z.B. für einen Estrichleger ein sicherer Schutz gegen aggressives Zementwasser gewährleistet ist. Ebenso eignet sich das Beinschutzkleid insbesondere für andere kniende Arbeiten in feuchter oder nasser Umgebung, wie z.B. für einen Gärtner.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, dass das Kniepolster an einem auf der Rückseite des Außenmaterials aufgebrachten Futter angebracht ist. Das Futter kann dabei gleichzeitig für den Tragekomfort geeignet gewählt werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, dass das Kniepolster auf dem Außenmaterial oder dem Futter aufgeklebt oder aufgeschweißt oder an dem Futter angenäht ist.
Ein eirifacher Aufbau ergibt sich dadurch, dass das Futter nur im Randbereich an dem Außenmaterial angenäht oder auf diesem aufgeklebt oder aufgeschweißt ist.
Verschiedene günstige Ausgestaltungsmöglichkeiten werden dadurch erhalten, dass das Kniepolster eine verschließbare oder geschlossene Tasche und ein darin einsetzbares oder eingesetztes Polsterelement aufweist.
Ist vorgesehen, dass die Öffnung im hinteren Beinbereich in Umfangsrichtung zwischen 5 und 50 % beträgt, so wird eine gute Luftzirkulation sichergestellt, wobei auch ein genügender Feuchtigkeitsschutz gewährleistet ist. Eine gute Luftzirkulation kann auch durch Wahl eines atmungsaktiven Materials bewirkt werden.
Zum Festlegen des Beinschutzkleides sind die Maßnahmen vorteilhaft, dass als Haltemittel mehrere Befestigungsbänder vorgesehen sind, von denen je eines am oberen und unteren Rand des Außenmaterials angebracht ist. Das Beinschutzkleid kann dabei leicht angelegt und abgenommen werden, wenn vorgesehen ist, dass zumindest ein Teil der Befestigungsbänder mit Verschluss-
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elementen versehen ist. Beispielsweise können die Verschlusselemente Steckschnallen, Klettverschlüsse oder dgl. sein.
Ein Verrutschen wird dadurch vermieden, dass am oberen Rand des Außenmaterials im angelegten Zustand nach oben weisende weitere Haltemittel in Form elastischer Bänder zum Festlegen im Bundbereich vorgesehen sind und/oder dass mit speziellen Beschichtungen versehene, am Bein haftende Gummibänder vorgesehen sind.
Um eintretende Nässe zu verhindern und gute Trageeigenschaften zu gewährleisten, kann weiterhin vorgesehen sein, dass im unteren und/oder oberen Saumbereich eine Verjüngung durch Gummiverarbeitung vorgesehen ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Beinschutzkleid von vorne,
Fig. 2 ein Beinschutzkleid von hinten und
Fig. 3 ein Beinschutzkleid von hinten in teilweise aufgeklapptem Zustand.
Wie die Fig. zeigen, besteht das Beinschutzkleid 1 aus einem Obermaterial bzw. Außenmaterial 1.1 mit einem oberen und unteren Rand mit einem Saum, in dem Haltemittel in Form z.B. elastischen von Befestigungsbändern 2 angeordnet sind, deren im angelegten Zustand auf der Rückseite des Beins liegende Enden
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mit Verschlussmitteln, wie z.B. Steckschnallen 2.1 oder Klettverschlüssen versehen sein können oder die auch durchgehend und aus Gummimaterial hergestellt sein können. Über die Länge des Beinschutzkleides 1 können noch zusätzliche Haltemittel 2 angeordnet sein. Im oberen Bereich sind in Längsrichtung abstehende weitere Haltemittel 3 in Form elastischer, vorzugsweise längenverstellbarer Befestigungsbänder angebracht, mit denen das Beinschutzkleid 1 am Bund gehalten werden kann. Stattdessen oder zusätzlich kann das Beinschutzkleid 1 aber beispielsweise auch durch spezielle Beschichtungen am Bein haftender Gummistücke, insbesondere Gummibänder am Oberschenkel gehalten'werden.
Das Beinschutzkleid 1 reicht z.B. von der Oberkante eines Arbeitsschuhes bis ca. 3 Handbreit oberhalb des Knies, kann aber auch kürzer oder länger ausgelegt werden, wobei auch ein unterhalb der Schuhsohle hindurch geführtes Band denkbar ist. Am unteren Saum ist das Beinschutzkleid 1 beispielsweise mit einer Gummiverarbeitung verjüngt.
Auf der Innenseite des Außenmaterials 1.1 ist ein Futter 1.2 aufgebracht, das lediglich an den Rändern vernäht ist oder aber aufgeschweißt oder aufgeklebt ist. An dem Futter ist im Kniebereich eine z.B. mit einem Klettverschluss verschließbare Aufnahmetasche 4.1 aufgenäht, in der ein geeignetes Polsterelement auswechselbar aufgenommen ist, um ein Kniepolster 4 zu bilden.
Es ist auch denkbar, das Kniepolster 4 unmittelbar auf der Innenseite des Außenmaterials 1.1 mit oder ohne Aufnahmetasche 4.1 aufzukleben oder aufzuschweißen.
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Als Außenmaterial 1.1 ist ein abriebfestes, wasserundurchlässiges und vorzugsweise auch schmutzabweisendes Material gewählt, das noch mit einer Verstärkung versehen werden kann, um auch bei extremen, schmirgelpapierähnlichen Untergründen, wie z.B. beim Verlegen von Estrich, insbesondere im besonders beanspruchten Kniebereich Stand hält. Da Nähte allenfalls im Außenbereich vorgesehen sind, ist die Dichtigkeit gegen eindringende Feuchtigkeit, beispielsweise aggressives Zementwasser, gewährleistet. Verletzungen des empfindlichen Kniebereiches werden vermieden; die arbeitende Person kann eine iHr angenehme, gut durchlüftete Arbeitskleidung tragen. Das Material des Beinschutzkleides 1 kann außerdem sehr leicht, flexibel und elastisch ausgewählt werden, um einen guten Tragekomfort zu bieten.
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Claims (10)
1. Beinschutzkleid, insbesondere für im Knien zu verrichtende Arbeiten mit einem das Knie und anschließende vordere Beinbereiche oberhalb und unterhalb des Knies abdeckenden abriebfesten Außenmaterial (1.1) und einem Kniepolster (4), dadurch gekennzeichnet, dass sich das zusätzlich wasserdicht ausgebildete Beinschutzkleid (1) nur über das Bein oder einen Beinabschnitt erstreckt und auf der Rückseite des Beines offen und/oder aus atmungsaktivem Material gefertigt und mit um das Bein legbaren Haltemitteln (2) festlegbar ist und dass das Kniepolster (4) auf der Rückseite des Außenmaterials (1.1) nahtlos bezüglich desselben angeordnet ist.
2. Beinschutzkleid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kniepolster (4) an einem auf der Rückseite des Außenmaterials (1.1) aufgebrachten Futter (1.2) angebracht ist.
3. Beinschutzkleid nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kniepolster (4) auf dem Außenmaterial (1.1) oder dem Futter (1.2) aufgeklebt oder aufgeschweißt oder an dem Futter (1.2) angenäht ist.
4. Beinschutzkleid nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Futter (1.2) nur im Randbereich an dem Außenmaterial (1.1) angenäht oder auf diesem aufgeklebt oder aufgeschweißt ist.
5. Beinschutzkleid nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kniepolster (4) eine verschließbare oder geschlossene Tasche und ein darin einsetzbares oder eingesetztes Polsterelement aufweist.
6. Beinschutzkleid nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung im hinteren Beinbereich in Umfangsrichtung zwischen 5 und 50% beträgt.
7. Beinschutzkleid nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Haltemittel (2) mehrere Befestigungsbänder vorgesehen sind, von denen je eines am oberen und unteren Rand des Außenmaterials (1.1) angebracht ist.
8. Beinschutzkleid nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Befestigungsbänder (2) mit Verschlusselementen (2.1) versehen ist.
9. Beinschutzkleid nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Rand des Außenmaterials (1.1) im angelegten Zustand nach oben weisende weitere Haltemittel (3) in Form elastischer Bänder zum Festlegen im Bundbereich vorgesehen sind und/oder dass mit speziellen Beschichtungen versehene, am Bein haftende Gummibänder vorgesehen sind.
10. Beinschutzkleid nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren und/oder oberen Saumbereich eine Verjüngung durch Gummiverarbeitung vorgesehen ist.
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