DE20014082U1 - Fütterungsgerät für fließfähiges Futter - Google Patents
Fütterungsgerät für fließfähiges FutterInfo
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Description
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DR. ULRICH OSTERTAG DR. REINHARD OSTERTAG
EIBENWEG 10 D-70597 STUTTGART TEL. + 49-711-766845 PAX +49-711-7655701
Fütterungsgerät für fließfähiges Futter
Anmelder: Hans Pflanzer
Im Schlehbusch 13
75397 Simmozheim
75397 Simmozheim
Anwaltsakte: 7041.7
AUN.MH.02-207
7041.7
11.08.2000
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Fütterungsgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der Futteraustrag derartiger, z.B. aus der DE 197 54 087 Al bekannter Fütterungsgeräte erfolgt, indem man das Futter unter Schwerkrafteinfluß aus dem Auslaß zu vorgegebenen Zeiten ausströmen läßt. Zwar ist durch die Gestaltung des Auslasses eine gewisse Verteilung des austretenden Futters möglich, dieses verbleibt jedoch in der näheren Umgebung des Fütterungsgeräts. Eine derartige Futterkonzentration auf engem Raum führt dazu, daß starke bzw. aggressive Tiere bei der Futterverteilung unerwünscht bevorzugt werden. Dies führt z.B. bei Fischen zu einem "Auseinanderwachsen" der gefütterten Population, was später ein aufwendiges Sortieren nach Größe notwendig macht.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fütterungsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart weiterzubilden, daß die Tiere einer zu fütternden Population ungefähr gleiche Futtermengen erhalten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Fütterungsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der Futteraustrag durch Schleudern gewährleistet, daß das Futter in einem im Vergleich zu bekannten Fütterungsgeräten sehr großen Bereich verteilt wird. Diese Verteilung des Futters führt dazu, daß auch schwächere Tiere in der zu fütternden Population ausreichend Futter erhalten und einer Überfütterung der stärkeren Tiere entgegengewirkt wird.
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AUN.MH.03-010
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Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.
Die Weiterbildung gemäß Anspruch 2 führt dazu, daß das Futter in einen vorgegebenen Streubereich ausgetragen wird. Die Größe der AuswurfÖffnung ist dabei ein Maß für die Größe des Streubereichs, der je nach Größe der AuswurfÖffnung weniger oder stärker gebündelt sein kann.
Die Möglichkeit zur Größenverstellung der Auswurföffnung gemäß Anspruch 3 führt dazu, daß das Fütterungsgerät flexibel eingesetzt werden kann und an die Größe und Form des Bereichs, in dem das Futter verteilt werden soll, z.B. an die Größe eines Fischteichs, angepaßt werden kann.
Eine weitere Einstellbarkeit des Streubereichs eines Fütterungsgeräts wird durch die Verdrehbarkeit des Streuergehäuses gemäß Anspruch 4 gegeben.
0 Die Orientierung des Schleuderrads gemäß Anspruch 5 ermöglicht einen gestreckten Streubereich in Form eines Sektors mit relativ geringem Öffnungswinkel. Auf diese Weise ist eine Futterverteilung auf langen schmalen Flächen möglich.
Ein Adapterelement gemäß Anspruch 6 ermöglicht die Einstellung der Orientierung der Rotationsachse des Schleuderrads. Dies gewährt einen weiteren Freiheitsgrad bei der Vorgabe des Streubereichs des Fütterungsgeräts.
Ein Adapterelement gemäß Anspruch 7 führt zu einem um eine vertikale Achse drehbaren Schleuderrad. Ein derartig orientiertes Schleuderrad ermöglicht z. B. einen runden Streubereich oder einen sektorförmigen Streubereich mit relativ großem Öffnungswinkel.
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Ein Adapterelement gemäß Anspruch 8 führt zu einem um eine zur vertikalen geneigte, insbesondere zu einem um eine horizontale Achse rotierenden Schleuderrad.
Ein Fütterungsgerät gemäß Anspruch 9 kann auf einfache Weise wahlweise mit einer vertikalen Rotationsachse des Schleuderrads oder mit einer zur Vertikalen geneigten Rotationsachse, insbesondere mit einer horizontalen Rotationsachse betrieben werden. Hierzu muß lediglich das Adapterelement aus- oder eingebaut werden und der Futterstreuer mit Hilfe der Gelenkverbindung in die entsprechende Stellung gebracht werden, in der er an das stromaufwärts liegende futterführende Bauteil anschließt.
Ein Schleuderrad mit Schleuderschaufeln gemäß Anspruch ist stabil und läßt sich, u.a. da es hinterschneidungsfrei ist, kostengünstig herstellen.
Konvexe Schleuderflächen der Schleuderschaufeln gemäß Anspruch 11 führen dazu, daß das Futter sowohl durch die gebogenen Schleuderschaufeln als auch durch die Zentrifugalkraft aufgrund der Rotation des Schleuderrads nach außen transportiert wird. Dies erhöht die Effizienz des 5 Futterstreuers.
Gerade, außermittige Schleuderschaufeln gemäß Anspruch 12, die den Transport des Futters radial nach außen begünstigen, lassen sich kostengünstig herstellen.
Eine Anordnung der Einlaßöffnung gemäß Anspruch 13 verringert die Gefahr, daß Futterzuführelemente zum Futterstreuer unerwünscht den Streubereich abschatten. Gleichzeitig wird das Futter im Schleuderrad im radial innersten Bereich zugeführt, so daß der Beschleunigungsweg für das
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Futter radial nach außen die größtmögliche Länge hat. Dies begünstigt die Schleuderweite.
Ein Antrieb gemäß Anspruch 14 ist ermöglicht hohe Umdrehungszahlen des Schleuderrads und eine einfache Drehzahlsteuerung.
Ein Akkumulator gemäß Anspruch 15 stellt die elektrische Versorgung des Gleichstrommotors auch dann sicher, wenn dieser nicht an ein elektrisches Versorgungsnetz angeschlossen ist. Der Betrieb eines derartigen Fütterungsgeräts ist auch an abgelegenen Stellen möglich. Der Akkumulator kann beispielsweise mit einer Solarzelleneinrichtung gespeist sein.
Die Weiterbildung des Schleuderrads gemäß Anspruch 16 ermöglicht einen hohen möglichen Futterdurchsatz des Schleuderrads, da eine große Einlaßweite realisierbar ist. Zudem ist eine Ausgestaltung möglich, bei der ein Zufuhrstutzen für das Futtermittel ins Innere des Schleuderrads geführt ist, was zu einer guten Übernahme des Futtermittels führt.
Mitnahmeschaufeln gemäß Anspruch 17 begünstigen dabei, daß das in den Einlaßkorb gelangte Futter durch Zentrifugalkraft nach außen transportiert wird.
Ein Leitschacht gemäß Anspruch 18 führt zu einer guten Strahlformung des vom Fütterungsgerät abgegebenen Futter-0 Streustrahls und damit zu einem definierten Streubereich.
Die Geometrie des Leitschachts gemäß Anspruch 19 ist gut an die Auswurfverhältnisse eines Schleuderrads und an im wesentlichen rechteckige Streubereiche angepaßt. 35
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Durch die Formgebung des Leitschachts gemäß Anspruch 2 0 wird erreicht, daß dieser das abzuwerfende Futter mit nur geringem Widerstand passieren läßt.
Mit Hilfe einer Justageeinrichtung gemäß Anpruch 21 läßt sich der Auswurfwinkel des Schleuderrads einstellen und damit der Streubereich des Schleuderrads verschieben.
Ein Schleuderrad mit einer Nabe gemäß Anspruch 22 gewährleistet, daß sich kein Futter im Bereich der Rotationsachse des Schleuderrads sammelt, und erhöht so den Durchsatz des Fütterungsgeräts. Das im Bereich der Rotationsachse in das Schleuderrad einströmende Futter gleitet an der Mantelfläche der Nabe radial nach außen, wo die Zentrifugalkraft aufgrund der Rotation des Schleuderrads ein rasches Abwerfen des Futters bewirkt.
Die Ausgestaltungen der Nabe gemäß den Ansprüchen 23 und 24 führen zu einer Optimierung des Futtermitteldurchsatzes bei gegebener Leistungsaufnahme des Schleuderrads.
Ebenfalls optimiert wird der Futtermitteldurchsatz durch einen Futterkanalabschnitt gemäß Anspruch 25.
Ein Futterkanalabschnitt gemäß Anspruch 26 ist dabei einfach herstellbar.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Figur 1 einen auslaßseitigen Abschnitt eines Automaten zum Füttern von Fischen;
Figur 2 schematisch die Aufsicht auf einen rechteckigen
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Zuchtteich, der von dem Futterautomaten von Figur 1 mit Futter bestreut wird;
Figur 3 einen Schnitt durch einen vergrößert dargestellten Futterstreuer des Futterautomaten von Figur 1;
Figur 4 einen Schnitt gemäß Linie IV-IV in Figur 3;
Figuren der Figur 4 analoge Schnittdarstellungen, in denen 5 und 6 Varianten eines Schleuderrads des Futterstreuers von Figur 4 dargestellt sind;
Figur 7 eine zu Figur 3 ähnliche Schnittdarstellung eines alternativen Futterstreuers;
Figur 8 einen Schnitt gemäß Linie VIII-VIII in Figur 7;
Figur 9 eine zu Figur 1 ähnliche Ansicht eines alternativen Futterautomaten;
Figur 10 schematisch eine Aufsicht auf einen im wesentlichen runden Zuchtteich, der vom Futterautomaten der Figur 9 beschickt wird; und
5 Figuren zwei Betriebsstellungen einer Fütterungsgeräts
11 u. 12 mit einem 90 -Adapterelement und einem schwenkbaren Futterstreuer.
Ein in den Figuren 1 bis 4 gezeigtes erstes Ausführungs-0 beispiel eines Futterautomaten 8 umfaßt einen im wesentlichen zylindrischen Vorratsbehälter 10, von dem in Figur 1 nur ein auslaßseitiger Abschnitt dargestellt ist. Der Vorratsbehälter 10 dient der Aufnahme von fließfähigem Futtermittel zur Fischaufzucht, welches z. B. in Form von 5 Pellets, d. h. von Futterstücken in Tabletten- oder
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Stäbchenform mit einer typischen Abmessung von 5 mm oder auch in Form von Körnern oder eines Granulatmaterials vorliegen kann. Der Vorratsbehälter 10 hat eine zylindrische Umfangswand 12 sowie ein trichterförmig ausgebildetes Bodenteil 14, das einen abnehmbaren Adapterstutzen 16 trägt. Der Futterautomat 8 wird von einem schematisch angedeuteten Rahmen 17 getragen.
Nach oben hin wird der Vorratsbehälter 10 von einem schalenförmigen Deckel (nicht dargestellt) abgeschlossen. Die Höhe des Vorratsbehälters 10 richtet sich nach der für ihn geforderten Füllmenge.
Der Adapterstutzen 16 ist derart um 90 gebogen, daß er auslaßseitig horizontal in einen Futterstreuer 18 mündet. An einem zylindrischen Streuergehäuse 2 0 ist der Adapterstutzen 16 über einen Flansch 21 mit Schrauben 22 (vgl. Fig. 3) lösbar befestigt.
Das Streuergehäuse 20 weist eine zylindrische Umfangswand 23 auf, in der eine rechteckiges AuswurfÖffnung 24 ausgebildet ist. Die Schrauben 22 zur Befestigung des Adapterstutzens 16 sind durch mehrere kreisbogenförmige Langlöcher 25 im Flansch 21 des Adapterstutzens 16 geführt (vgl. Fig. 3). Dies gewährleistet, daß das Streuergehäuse 2 0 um einen entsprechenden Winkel um seine Zylinderachse gegenüber dem Adapterstutzen 16 verdreht an diesem befestigt werden kann. Die durch die Langlöcher 25 gegebene Winkelverstellung ermöglicht somit die Einstellung der Winkelposition 0 der AuswurfÖffnung 24 in Umfangsrichtung der Umfangswand 23 des Streuergehäuses 20.
An die Außenseite der Auswurföffung 24 ist ein rechteckiger trichterförmiger Leitschacht 26 angeformt, der als Leit-5 element für ausgeworfenes Futter dient.
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Der Auslaß des Adapterstutzens 16 ist mit einer Einlaßöffnung 27 im Streuergehäuse 20 verbunden, deren Weite in der Darstellung der Figur 4 durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist.
Koaxial zur Einlaßöffnung 27 ist ein Schleuderrad 28 angeordnet, wobei die horizontale Achse des Schleuderrads 28 mit derjenigen des Streuergehäuses 20 zusammenfällt.
Das Schleuderrad 28 sitzt auf einer zentralen Antriebswelle 30 und hat eine Endscheibe 32, die den für das Futter zugänglichen Innenraum des Streuergehäuses 2 0 zu der dem Adapterstutzen 16 gegenüberliegenden Seite hin begrenzt.
Mit der Endscheibe 32 sind vier radial verlaufende Schleuderschaufeln 34 verbunden. Die Endscheibe 32 ist drehfest an der Antriebswelle 30 befestigt. Die Maße und die Anordnung der scheibenförmigen Endscheibe 32 sowie der Schleuderschaufeln 34 sind so gewählt, daß diese Teile 0 berührungsfrei mit geringem radialen und axialen Abstand zu den Innenwänden des Streuergehäuses 2 0 in diesem rotieren können.
Die Antriebswelle 3 0 wird von einem Gleichstrommotor 3 6 angetrieben. Letzterer wird über eine Drehzahl-Steuereinheit aus einem Akkumulator 3 8 gespeist, der einem Steuerungsgehäuse 3 9 (vgl. Fig. 1) mit untergebracht ist.
Eine typische Betriebsspannung für den Gleichstrommotor 36 sind 12 Volt. Alternativ kann der Antrieb für die Antriebswelle 3 0 auch so ausgelegt sein, daß er mit 200 V Wechselspannung betrieben werden kann.
Der Akkumulator 3 8 dient bei einem computergesteuerten Futterautomaten 8 dazu, auch dann den Betrieb des Futter-
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automaten 8 zu sichern, wenn eine Net&zgr;versorgung nicht vorhanden ist bzw. zeitweise ausfällt. Geladen werden kann der Akkumulator entweder mit einer entsprechenden Ladeeinrichtung oder auch durch eine Solarzelleneinrichtung, die am Futterautomaten 8 angebracht ist.
Gelagert ist die Antriebswelle 3 0 von einem zwischen der Endscheibe 32 und dem Gleichstrommotor 36 angeordneten Axial/Radiallager 40, dessen Lagergehäuse 42 genauso wie das Gehäuse des Gleichstrommotors 36 drehfest mit einer der Endscheibe 32 benachbarten Gehäusewand 43 des Streuergehäuses 20 verbunden ist.
Die Streucharakteristik des vorstehend in Zusammenhang mit den Figuren 1, 3 und 4 beschriebenen Futterautomaten zeigt Figur 2: Hier ist der Futterautomat 8 uferseitig an der Schmalseite eines rechteckigen Zuchtteichs 44 angeordnet. Im Betrieb bestreut der Futterautomat 8 einen sektorförmigen Streubereich 45, der in Figur 2 durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist. Durch die horizontal gute Futtermittelstrom-Bündelung (kleiner Sektorwinkel) und die große Streugeschwindigkeit ergibt sich der große Streubereich 45, der gut an die Kontur des Zuchtteichs 44 angepaßt ist.
Die Arbeitsweise des in den Figuren 1 bis 4 beschriebenen Futterautomaten 8 ist folgendermaßen:
Jeweils zu Beginn einer der eingestellten Fütterungszeiten 0 wird eine im Bereich des Adapterstutzen 16 angeordnete, schematisch gestrichelt in Fig. 1 dargestellte Verschlußscheibe 46 durch einen auf sie arbeitenden Stellmotor 47 in eine Offenstellung bewegt. Unter Schwerkrafteinwirkung strömt das Futtermittel aus dem Innern des Vorratsbehälters 5 10 durch den Adapterstutzen 16 und die Einlaßöffnung 27
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ins Innere des Streuergehäuses 20 und in den Nabenbereich des Schleuderrads 28.
Gleichzeitig mit dem Öffnen der Verschlußscheibe 4 6 wird durch eine im Steuerungsgehäuse 3 9 untergebrachte Steuereinheit 48 der Gleichstrommotor 3 6 erregt und das Schleuderrad 28 in Rotation versetzt. Die über die Speisespannung durch die Steuereinheit 48 einstellbare Drehzahl des Schleuderrads 2 8 liegt dabei für große Streuweiten im Bereich von 3 000 U/min. Das zunächst im der Antriebswelle 3 0 benachbarten Bereich in das Streuergehäuse 2 0 einströmende Futtermittel wird von den Schleuderschaufeln 34 mitgenommen und unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft in Richtung der Umfangswand 23 des Streuergehäuses 2 0 beschleunigt und tritt mit hoher Geschwindigkeit durch die Auswurföffung 24 aus. Bedingt durch die Größe der Auswurföffung 24 und die Formgebung des austretenden Futtermittelstroms durch den Leitschacht 26 überstreicht das ausgeworfene Futtermittel den gestreckten Streubereich
Der Sektorwinkel des Streubereichs 45 kann durch die Geometrie des LeitSchachts 2 6 in Breitenrichtung eingestellt werden. Die maximale Wurfweite kann eingestellt werden durch die Drehzahl des Schleuderrads 28, die Höhe des Leitschachts 26 und den Anstellwinkel seiner Achse. Die diesen Anstellwinkel vorgebende Winkelstellung des Streuergehäuses 20 wird eingestellt durch Lösen der Schrauben 22 am Flansch 21 und Verdrehen des Streuerge-0 häuses 2 0 im durch die bogenförmigen Langlöcher 25 im Flansch 21 vorgegebenen Winkelverstellbereich.
Durch diese Einstellungen wird gewährleistet, daß ein großer Teil des Zuchtteichs 44 mit Futtermittel bestreut 5 wird. Dies gewährleistet eine gute Verteilung des Futter-
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mittels im Zuchtteich 44 und damit.eine gleichmäßige Fütterung, ohne daß kräftige oder aggressive Fische bevorzugt werden.
Die in den Figuren 5 bis 9 gezeigten Komponenten alternativer Futterautomaten 8 entsprechen von ihren Konstruktionsprinzipien her denjenigen des Futterautomaten 8 von Figur 1. Entsprechende Bauteile sind wieder mit denselben Bezugszeichen versehen.
Die Futterstreuer 18, die in den Figuren 5 und 6 gezeigt sind, unterscheiden sich von dem oben beschriebenen Futterstreuer 18 hauptsächlich in der Konstruktion der Schleuderschaufeln. Die in diesen Figuren gezeigten Futtermitnahmerädern 2 8 sind zur Rotation entgegen dem Uhrzeigersinn vorgesehen, wie dies durch Pfeile 49 dargestellt ist.
Schleuderschaufeln 50 des Schleuderrads 28, das in Figur 5 gezeigt ist, sind derart gekrümmt, daß im Betrieb des Schleuderrads 28, also bei Rotation entgegen dem Uhrzeigersinn, das Futtermittel von konvexen Schleuderflächen 52 der Schleuderschaufeln 50 radial nach außen bewegt und dann abgeschleudert wird. Innerste Schaufelab-5 schnitte 54 der konvexen Oberflächen 52 sind derart gegenüber der Radialen geneigt, daß sie eine Tangentialkomponente, also eine Komponente in Umfangsrichtung des Schleuderrads 28, und eine Radialkomponente aufweisen. Die Tangentialkomponente verläuft entgegen der Rotationsrichtung des Schleuderrads 28, die Radialkomponente nach außen.
Beim Betrieb des Schleuderrads 2 8 von Figur 5 wird das im Bereich der innersten Schaufelabschnitte 54 in das Streuergehäuse 2 0 eingelassene Futtermittel nicht nur
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durch die Zentrifugalkraft, sondern auch durch die Neigung des innersten Schaufelabschnitts 54 nach außen transportiert. Über den Grad der Neigung des innersten Schaufelabschnitts 54 und den Grad der Krümmung der konvexen Oberfläche 52 läßt sich die radiale Kraftverteilung auf das Futtermittel zum Transport nach außen und damit die Verteilung des durch die Auswurföffnung 24 abgeworfenen Futtermittels über den jeweiligen Schleuderwinkel einstellen. Diese Verteilung führt zu einer entsprechenden einstellbaren Mengenverteilung im Streubereich 45.
Beim Schleuderrad 28, das in Figur 6 gezeigt ist, sind Schleuderschaufeln 56 mit planen Oberflächen auf der Endscheibe 32 parallel um eine Strecke r zur Achse der Endscheibe 32 in Rotationsrichtung (Pfeil 49) voreilend versetzt angeordnet. Dieser Versatz führt dazu, daß der innerste Schaufelabschnitt 54 der im Betrieb des Schleuderrads 28 das Futtermittel mitnehmenden Oberfläche 52 der Schleuderschaufel 56 analog zur Ausführungsform nach 0 Figur 5 eine Tangentialkomponente entgegen der Rotationsrichtung aufweist. Dies führt ebenfalls, wie schon in Zusammenhang mit Figur 5 beschrieben, zu einem zusätzlichen, radial nach außen wirkenden Transportbeitrag für das Futtermittel bei der Rotation des Schleuderrads 28.
Die zentrale Antriebswelle des Schleuderrads 18 von Figur 6 ist als Nabe 57 mit einer kegelförmigen Mantelfläche 58 ausgeführt. Der Öffnungswinkel des Kegels beträgt ca. 2 0°. Der Durchmesser der Manteflache 58 beträgt im Bereich der Schnittebene von Figur 6, die die Nabe ca. auf halber Höhe, gemessen von der Endscheibe 32 aus, schneidet, ca. 10 mm. Er verringert sich zur mit dem Bodenteil 14 in Verbindung stehenden Einlaßöffnung Aus dieser im Bereich der Rotationsachse in das Schleuder-5 rad 18 einströmendes Futtermittel gleitet an der Mantel-
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fläche 5 8 radial nach außen. Dadurch wird zwangsweise ein Mindestabstand des Futtermittels zur Rotationsachse bewirkt. Auch bei dieser Mindestentfernung wirkt aufgrund der Rotation des Schleuderrads 18 eine Zentrifugalkraft, die ein rasches Abwerfen des Futtermittels bewirkt, was den Gesamtdurchsatz des Schleuderrads 18 erhöht.
Eine derart kegelförmige Nabe 57 kann auch in Verbindung mit den anderen beschriebenen Schleuderrädern eingesetzt sein.
Auch der in den Figuren 7 und 8 dargestellte Futterstreuer 18 unterscheidet sich von demjenigen, der in Zusammenhang mit Figur 1 beschrieben wurde, hauptsächlieh in der Konstruktion des Schleuderrads 28. Beim Schleuderrad 2 8 des Futterstreuers 18 der Figuren 7 und 8 erweitert sich die Antriebswelle 3 0 im Streuergehäuse 20 zu einem Einlaßkorb 60, der in Richtung zur Einlaßöffnung 27 hin offen ist. Ähnlich wie beim Schleuderrad 28 der Figur 4 sind beim Futtermitnahmerad 28 der Figuren und 8 radial außenliegende Schleuderschaufeln 34 vorhanden, die dort radial außerhalb des Einlaßkorbs 60 mit diesem verbunden sind.
In der zylindrischen Umfangswand 62 des Einlaßkorbs 60 sind jeweils zwischen zwei Schleuderschaufeln 34 rechteckige Durchtrittsöffnungen 64 ausgebildet. Dort, wo radial nach außen hin an den Einlaßkorb 60 die Schleuderschaufeln 34 anschließen, sind radial nach innen hin an 0 die Umfangswand 62 kurze ebenfalls radial verlaufende Mitnahmeschaufeln 66 einstückig angeformt.
Beim Futterstreuer 18 der Figur 7 ist die Einlaßöffnung 27 durch einen in das Streuergehäuse 2 0 hinein überstehenden Stutzen 67 begrenzt, der unter kleinem Spiel in den Ein-
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laßkorb 60 eingreift. Beim Betrieb des Futterautomaten mit einem Schleuderrad 2 8 nach den Figuren 7 bis 8 rutscht das Futtermittel durch den Adapterstutzen 16 in den Einlaßkorb 60. Der Stutzen 67 verhindert dabei, daß einströmendes Futter sogleich in den der Einlaßöffnung 2 7 benachbarten stirnseitigen Zwischenraum zwischen den Schleuderschaufeln 34 und dem Streuergehäuse 2 0 gelangen kann.
Die Mitnahmeschaufeln 66 erzeugen im Einlaßkorb 60 eine Rotationsbewegung des Futtermittels, welches unter Einfluß der Zentrifugalkraft durch die Durchtrittsöffnungen 64 aus dem Einlaßkorb 60 in den diesen umgebenden Raum des Schleuderrads 2 8 austritt. Der Futtermittelauswurf erfolgt dann wie im Zusammenhang mit dem Futterautomaten in Figur 1 beschrieben.
Wie in Figur 9 gezeigt, kann der Futterstreuer 18 auch so angeordnet sein, daß das Schleuderrad 28 um eine 0 vertikale Achse rotiert. Der Futterautomat 8 der Figur 9, der der Einfachheit halber ohne Tragrahmen, Steuereinheiten und Verschlußscheibe dargestellt ist, weist hierzu einen geraden vertikalen Adapterstutzen 70 auf. Statt einer rechteckigen Auswurföffnung 24 ist im Streuergehäuse 20 des Futterstreuers 18 von Figur 9 ein in Umfangsrichtung durchgehender Auswurfschlitz 71 vorgesehen. Gegebenenfalls kann auch der Auswurfschlitz 71 einen in Umfangsrichtung durchgehenden Leitschacht aufweisen, der die vertikale Winkelverteilung des gestreuten Futters begrenzt.
Die Futterverteilung durch den Futterautomaten 8 von Figur 9 illustriert Figur 10: Der Futterautomat 8 ist auf dem Rahmen 17 in einem im wesentlichen runden Zuchtteich 72 angeordnet. Beim Betrieb des Futterautomaten 8 wird ein im 5 wesentlichen runder Streubereich 74 im Zuchtteich 72 mit
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Futter bestreut. Auch hier erfolgt eine gute Futterverteilung.
Statt eines runden Streubereichs 74 kann ein sektorförmiger Streubereich mit einen wesentlich größeren Sektorwinkel als demjenigen, der in Figur 2 im Falle des um eine horizontale Achse rotierenden Futterstreuers 18 dargestellt ist, interessant sein. Ein derartiger Streubereich kann mit einem um eine vertikale Achse (wie in Figur 9) rotierenden Futterstreuer realisiert werden, der statt eines durchlaufenden AuswurfSchlitzes eine in Abwicklung gestreckt rechteckige Auswurföffnung aufweist, welche sich über den gewünschten Sektorwinkel erstreckt.
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Auf elegante Weise kann eine Umstellung zwischen einem derartigen Futterautomaten und demjenigen der Figur 1 realisiert werden: Adapterstutzen, die in ihrer Form den Adapterstutzen 16 und 70 entsprechen und lösbar 0 mit dem Versorgungsbehälter 10 und dem Futterstreuer 18 verbunden sind, werden als Adaptersatz vorgehalten. Je nach Einsatzzweck (horizontal/vertikal rotierendes Schleuderrad) wird der entsprechende Adapterstutzen zwischen den Versorgungsbehälter 10. und den Futterstreuer 18 montiert.
Ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein Wechsel der Rotationsachse des Futterstreuers 18 zwischen einer horizontalen und einer vertikalen Stellung unter Einsatz nur eines Adapter-0 Stutzens 16 möglich ist, ist in den Figuren 11 und 12 gezeigt:
Mit dem Bodenteil 14 des in diesen Figuren nur bereichsweise dargestellten Versorgungsbehälters 10 ist eine Tragplatte 80 verbunden, die über eine an diesen angeschweißte
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Gelenkverbindung 82 mit horizontaler Gelenkachse den Futterstreuer 18 trägt. Mit der Gelenkverbindung 82 ist der Futterstreuer 18 über eine Halteplatte 84 verbunden. Diese ist am Futterstreuer 18 in nicht dargestellter Weise, z.B. über Schrauben, befestigt. Die Halteplatte 84 weist eine Öffnung (nicht sichtbar in Figur 11) auf, durch die der Adapterstutzen 16 gesteckt ist.
Der Adapterstutzen 16 ist steckbar an einem Ende mit dem Bodenteil 14 und am anderen Ende mit der Einlaßöffnung 27 des Futterstreuers 18 verbunden.
Mit wie in Figur 11 gezeigt zwischen dem Bodenteil 14 und dem Futterstreuer 18 eingesetztem Adapterstutzen 16 ist der Betrieb des Futterautomten 8 mit horizontaler Rotationsachse des Futterstreuers 18 möglich. Zum Umstellen des Futterautomaten 8 auf den Betrieb mit vertikaler Rotationsachse des Futterstreuers 18 werden die Steckverbindungen des Adapterstutzens 16 mit denen dieser mit dem Bodenteil 14 und dem Futterstreuer 18 verbunden ist, gelöst und der Adapterstutzen 16 wird entfernt. Anschließend wird der Futterstreuer 18 um das Gelenk der Gelenkverbindung 82 derart verschwenkt, daß die Einlaßöffung 27 des Futterstreuers 18 (vgl. z.B. Fig.3) direkt an den Ausgang des Bodenteils 14 anschließt. In dieser Stellung wird die Halteplatte 84 an der Tragplatte 80, z.B. durch eine Flügelschraubenverbindung (nicht dargestellt) arretiert. Der Futterstreuer 18 kann dann, wie in Figur 12 gezeigt, mit vertikaler Rotationsachse betrieben werden.
Bei dieser in den Figuren 11 und 12 dargestellten Ausführungsform ist die Tragplatte 8 0 über eine Justageeinrichtung 88 am Vorratsbehälter 10 befestigt. An das Bodenteil 14 des Vorratsbehälters 10 sind dazu in gleicher Höhe sich horizontal erstreckende Tragarme 90 geschweißt.
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7041.7 - 17 - 11.08.2000
Insgesamt sind drei Tragarme 90 als Bestandteil der Justageeinrichtung 88 vorgeshen, von denen in den Figuren 11 und 12 nur zwei sichtbar sind.
Schrauben 92 sind von unten her durch Öffnungen in der Tragplatte 80 gesteckt, wobei diese Öffnungen mit je einem Gewinde in einem Tragarm 90 fluchten. Die Schrauben 92 sind in die Gewinde eingeschraubt und tragen über die Schraubenköpfe, die an den Rändern der Öffnungen in der Tragplatte 80 einen Anschlag bilden, die Tragplatte 80.
Durch Verdrehen der Schrauben 92 läßt sich bei diesem Ausführungsbeispiel die Neigung der Tragplatte 80 gegenüber der Horizontalen einstellen. Die typischen Neigungswinkel gegenüber der Horizontalen, die hierbei eingestellt werden, liegen im Bereich von wenigen Grad.
Bei dieser Ausführungsform wird durch ein entsprechendes Anschlußstück, z.B. einen Faltenbalg oder eine elastische Schürze (nicht dargestellt), am Ausgang des Bodenteils 14 gewährleistet, daß im gesamten Justagebereich der Neigungswinkel der Tragplatte 80 ein futtermitteldichter Übergang zwischen dem Vorratsbehälter 10 und dem Adapterstutzen 16 vorliegt.
Durch die Justage der Neigung der Tragplatte 8 0 wird entsprechend der Auswurfwinkel des Futterstreuers aus der AuswurfÖffnung 24 eingestellt. Auf diese Weise kann der mit Futtermittel beschickte Flächenbereich verscho-0 ben werden.
Der in den Figuren 1 und 11 gezeigte Adapterstutzen 16 weist einen konstanten Querschnitt auf. Alternativ kann zur Führung des Futtermittels zwischen dem Bodenteil 14 und der Einlaßöffnung 27 ein zusätzlicher kegelförmiger
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7041.7 - 18 - 11.08.2000
Futterkanalabschnitt vorgesehen sein, der sich direkt an das Bodenteil 14 anschließt und sich in Richtung des Futterstroms, also nach unten, verjüngt. Die kegelförmige Innenfläche dieses Futterkanalabschnitts ist gegenüber
der Vertikalen um ca. 20 bis 30° geneigt. Ein derartiger Futterkanalabschnitt verbessert das Einlaufverhalten des Futtermittels in den Adapterstutzen 16 (bei horizontaler Rotationsachse des Futterstreuers 18) bzw. in die Einlaßöffnung 27 (bei vertikaler Rotationsachse des Futter-Streuers 18).
Alternativ zu einem zusätzlichen Futterkanalabschnitt gemäß dem vorstehend Beschriebenen kann auch das Bodenteil 14 selbst eine Neigung der Innenfläche von ca. 2 0 bis 3 0° zur Vertikalen aufweisen.
Bei den in den Figuren 3 bis 8 gezeigten Ausführungsbeispielen für Schleuderräder 2 8 weisen diese jeweils eine Endscheibe 32 auf, die den für das Futtermittel zugang-0 liehen Raum innerhalb des Futterstreuers 18 auf der der Einlaßöffnung 2 7 gegenüberliegenden Seite begrenzen. Eine nicht dargestellte weitere Ausführungsform eines Schleuderrads 28 weist zusätzlich noch eine an der der Einlaßöffnung 2 7 zugewandten Stirnseite des Schleuderrads 28 angeordnete Abdeckscheibe auf. Diese weist eine zentrale Öffnung auf, die mit der Einlaßöffnung 27 fluchtet. Die Abdeckscheibe dient dazu, den Raum, der innerhalb des Schleuderrads 2 8 für das Futtermittel zugänglich ist, zu der Gehäusewand 43 gegenüberliegenden Gehäusewand hin zu begrenzen.
Statt einem bis auf die AuswurfÖffnung bzw. den Auswurfschlitz geschlossenen Futterstreuer kann bei einer einfacheren Ausführungsform des Futterautomaten auch eine um das Schleuderrad angeordnete Blende vorgesehen sein, die z.B. als Halbkreisblende die Hälfte des Schleuderrads abblendet und das Streuergehäuse ersetzt.
Claims (26)
1. Fütterungsgerät für fließfähiges Futter mit einem Vorratsbehälter (10), an dessen unterem Ende ein Auslaß (14) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß (14) mit einem Futterstreuer (18) verbunden ist, der ein rotierendes Schleuderrad (28) aufweist.
2. Fütterungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrad (18) in einem Streuergehäuse (20) mit mindestens einer Auswurföffnung (24, 71) rotiert.
3. Fütterungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswurföffnung (24, 71) in ihrer Größe verstellbar ist.
4. Fütterungsgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Streuergehäuse (20) um die Rotationsachse des Schleuderrads (28) drehbar angeordnet ist.
5. Fütterungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrad (28) zum Auswerfen des Futters um eine horizontale Achse rotiert.
6. Fütterungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Auslaß (14) und dem Futterstreuer (18) ein Adapterelement (16; 70) vorgesehen ist, welches einen Verbindungskanal für Futter zwischen dem Vorratsbehälter und dem Futterstreuer (18) vorgibt.
7. Fütterungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Adapterelement (70) geradlinig ist.
8. Fütterungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Adapterelement (16) gekrümmt ist, insbesondere eine 90°-Krümmung aufweist.
9. Fütterungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Adapterelement (16) lösbar mit dem Auslaß (14) und dem Futterstreuer (18) verbunden ist und daß eine Gelenkverbindung (82) zwischen dem Auslaß (14) und dem Futterstreuer (18) vorgesehen ist, mittels der der Futterstreuer (18) zwischen einer Stellung, bei der das Adapterelement (16) eingesetzt ist, und einer Stellung, bei der der Futterstreuer (18) bei gelöstem Adapterelement (16) direkt an den Auslaß (14) anschließt, verschwenkt werden kann.
10. Fütterungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrad (28) eine Mehrzahl von Schleuderschaufeln (34; 50; 56) aufweist, deren Schaufelflächen im wesentlichen senkrecht auf einer senkrecht zur Rotationsachse des Futtermitnahmerads (28) liegenden Ebene (Ebene einer Endscheibe (32) des Schleuderrads (28)) stehend ausgeführt sind.
11. Fütterungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderschaufeln (50) eine entgegen der Rotationsrichtung (49) des Futtermintnahmerads (28) gesehen konvexe Schleuderfläche (52) aufweisen, wobei die Rotationsrichtung (49) des Schleuderrads (28) derart ist, daß das Futtermittel von den Schleuderflächen (52) abgeworfen wird.
12. Fütterungsgerät nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderschaufeln (50; 56) derart geformt sind, daß ein innerster Schaufelabschnitt (54) einer Schleuderschaufel (50; 56) eine Tangentialkomponente bezogen auf die Mantelfläche der Nabe bzw. Welle des Schleuderrads (28) aufweist.
13. Fütterungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Streuergehäuse (20) in einer der Rotationsachse des Schleuderrads (28) benachbarten Wand eine Einlaßöffnung (27) für Futtermittel aufweist, die mit dem Auslaß (16) des Vorratsbehälters (10) in Verbindung steht.
14. Fütterungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrad (28) von einem Gleichstrommotor (36) angetrieben ist.
15. Fütterungsgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichstrommotor (36) aus einem Akkumulator (38) gespeist wird.
16. Fütterungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrad (28) einen mittigen axialen Einlaßkorb (60) aufweist, der in seiner Umfangswand (62) eine Mehrzahl von Austrittsöffnungen (64) aufweist.
17. Fütterungsgerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Einlaßkorbs (60) eine Mehrzahl von Mitnahmeschaufeln (66) vorgesehen ist.
18. Fütterungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß an die Auswurföffnung (24) ein Leitschacht (26) angeschlossen ist, dessen Querschnitt dem der Auswurföffnung (24; 71) ähnlich ist.
19. Fütterungsgerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte von Auswurföffnung (24) und Leitschacht (26) rechteckig sind.
20. Fütterungsgerät nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Leitschacht (26) mit wachsendem Abstand von der Auswurföffnung (24) erweitert.
21. Fütterungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Justageeinrichtung (88) zur Einstellung einer Neigung der Rotationsachse des Schleuderrads (28).
22. Fütterungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrad (28) eine Nabe (57) umfaßt, die eine rotationssymmetrische, vorzugsweise kegelförmige Mantelfläche (58) derart aufweist, deren Durchmesser sich zum Auslaß (14) des Vorratsbehälters (10) hin verringert.
23. Fütterungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (57) einen mittleren Durchmesser von typisch 10 mm aufweist.
24. Fütterungsgerät nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (57) eine kegelförmige Mantelfläche mit einem Öffnungswinkel von ca. 20° aufweist (58) aufweist.
25. Fütterungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein vertikal angeordneter futterführender Futterkanalabschnitt sich in Richtung des Futterstroms verjüngt, wobei Innenwände des Abschnitts gegenüber der Vertikalen um ca. 20°-30° geneigt sind.
26. Fütterungsgerät nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Futterkanalabschnitt kegelförmig verjüngt.
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| DE20014082U DE20014082U1 (de) | 2000-08-11 | 2000-08-11 | Fütterungsgerät für fließfähiges Futter |
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| DE20014082U DE20014082U1 (de) | 2000-08-11 | 2000-08-11 | Fütterungsgerät für fließfähiges Futter |
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| DE (1) | DE20014082U1 (de) |
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